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#16

The Seeker
Zury Reeve
File No.CHI-ZR-781
DistrictChicago
StatusResident
Age24 Jahre
OccupationTattoo Artist
ClassUpper Class
AffiliationEinwohnerin
OriginChicago
FaceclaimCaerynn Davies
Es war Dezember, als ein kleines Mädchen in einer heruntergekommenen Wohnung zur Welt kam. Es roch muffig, nach altem Rauch und es war kalt, da die Heizung mal wieder den Geist aufgegeben hatte. Zury Tate war nie ein Wunschkind gewesen, viel eher war es ein Unfall mit folgen, zumindest wenn man den Worten ihrer Eltern glauben schenken wollte und genau das ließen sie ihre Tochter auch immer wieder spüren. Von Wärme und Liebe war in ihrem Leben nie die Rede, sie kannte es nicht, außer von ihren drei Geschwistern. Dilan war der älteste von den Kindern und er war der festen Überzeugung, immer alle beschützen und retten zu müssen. Marla war die Zweitgeborene und somit die schwester über ihr, die schon früh lernen musste, dass sie durch lautes Schreien oder ständiges nerven nicht die Aufmerksamkeit bekommen würde, die sie sich von ihrem Eltern erhofft hatte. Und dann gab es da noch Marlon. Er war das jüngste Kind und er sprach so gut wie nie. Es war als hätte er keine Stimme und würde sich selbst genau so schützen. Nur in seltenen Momenten redete er, vor allem aber mit Marla, die wie eine zweite Mutter für die Geschwister wurde.

Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.

Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.

Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.

Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.

Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.

Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.

Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.

Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.

Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.

Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.

Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.

Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.

Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.

Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.
Perspective
3. Person
Writing Style
Chatstil, Novel
Post Style
Privatchats, Szene, GB
The Wanted
Dilan Tate
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Ageca. 27/28 Jahre
OccupationSuch dir was aus
ClassMitteschicht
Relationshipgroßer Bruder
AffiliationEinwohner
FaceclaimWie wäre es mit Mike de Beer? Mach' mir aber gerne Vorschläge, ich bin offen dafür.
Das alles ist nur eine grobe Vorstellung und natürlich anpassbar:

Verantwortungsbewusst, fürsorglich, loyal, beschützend, verlässlich, fleißig, diszipliniert, aufmerksam, einfühlsam, geduldig, selbstlos, belastbar, hilfsbereit, vertrauenswürdig, familienorientiert, respektvoll, wachsam, unterstützend, liebevoll, manchmal überfürsorglich, misstrauisch gegenüber Fremden, stur, kontrollierend aus Sorge um andere, emotional verschlossen, neigt dazu, die Probleme anderer zu seinen eigenen zu machen, kann schwer loslassen und trägt oft zu viel Verantwortung allein.
Du musstest früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Vor allem für deine Geschwister warst du immer da, hattest immer schon ein offenes Ohr und stärkende Arme, welche sich um uns gelegt haben, wenn wir sie gebraucht hatten. Du hast hart gearbeitet um Geld ran zu schaffen und deine Arbeitsmoral war schon immer sehr bemerkenswert.

Für mich warst du schon immer ein Held, zu dem ich aufgesehen habe und auch heute noch eine wichtige Vertrauensperson in meinem Leben. Du hast meinem Ex Dom noch nie über den Weg getraut, es aber mir zu Liebe nie wirklich laut ausgesprochen. Als ich verschwand, war dir klar, dass er damit was zu tun hatte oder zumindest der Auslöser war. Doch nach etwas mehr als 6 Monaten war ihr wieder da, jedoch sprach ich nie über das Geschehene und das zeigte dir, dass schlimme Dinge passiert sein mussten.

Seit kurzem bin ich verheiratet, doch davon weißt du noch nichts. Wie wirst du also darauf reagieren?

Lass uns zusammen überlegen. Man könnte die Schwangerschaft auf jedenfall aufnehmen, welche seit kurzem in Zurys Leben eine Rolle spielt
Was hat man hier noch zu sagen? Eigentlich ist es immer dasselbe, was man am Ende eines solchen Gesuches noch von sich gibt. Ich wünsche mir hier jemanden, der langfristiges Interesse an der Rolle hat und auch eigenen Input mit rein bringt. Offene Kommunikation sollte ein Ding der Selbstverständlichkeit sein, finde ich zumindest. 'Nebenplays' im Gästebuch sind gerne gesehen, genauso wie generell die Kommunikation auch außerhalb der Plays. Entfalte dich frei mit deinem Charakter, ich bin schon gespannt!
wanted connectionopen search

[style=margin-right: 5px;]
#17

The Seeker
Zury Reeve
File No.CHI-ZR-748
DistrictChicago
StatusResident
Age24 Jahre
OccupationTattoo Artist
ClassUpper Class
AffiliationEinwohnerin
OriginChicago
FaceclaimCaerynn Davies
Es war Dezember, als ein kleines Mädchen in einer heruntergekommenen Wohnung zur Welt kam. Es roch muffig, nach altem Rauch und es war kalt, da die Heizung mal wieder den Geist aufgegeben hatte. Zury Tate war nie ein Wunschkind gewesen, viel eher war es ein Unfall mit folgen, zumindest wenn man den Worten ihrer Eltern glauben schenken wollte und genau das ließen sie ihre Tochter auch immer wieder spüren. Von Wärme und Liebe war in ihrem Leben nie die Rede, sie kannte es nicht, außer von ihren drei Geschwistern. Dilan war der älteste von den Kindern und er war der festen Überzeugung, immer alle beschützen und retten zu müssen. Marla war die Zweitgeborene und somit die schwester über ihr, die schon früh lernen musste, dass sie durch lautes Schreien oder ständiges nerven nicht die Aufmerksamkeit bekommen würde, die sie sich von ihrem Eltern erhofft hatte. Und dann gab es da noch Marlon. Er war das jüngste Kind und er sprach so gut wie nie. Es war als hätte er keine Stimme und würde sich selbst genau so schützen. Nur in seltenen Momenten redete er, vor allem aber mit Marla, die wie eine zweite Mutter für die Geschwister wurde.

Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.

Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.

Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.

Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.

Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.

Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.

Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.

Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.

Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.

Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.

Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.

Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.

Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.

Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.
Perspective
3. Person
Writing Style
Chatstil, Novel
Post Style
Privatchats, Szene, GB
The Wanted
Marlon Tate
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Ageca. 22 Jahre
OccupationSuch dir was hübsches aus
ClassMittelschicht
Relationshipkleiner Bruder
AffiliationEinwohner
FaceclaimWie wäre es mit Quinton Griggs? Mach' mir aber gerne Vorschläge, ich bin offen dafür.
Das ist nur eine grobe Vorstellung, es ist alles anpassbar:

Beschützend, direkt, ehrlich, selbstbewusst, unabhängig, loyal, familienverbunden, schlagfertig, offen, emotional, verständnisvoll, willensstark, durchsetzungsfähig, temperamentvoll, fürsorglich, aufmerksam, vertrauensvoll, konfliktbereit, humorvoll, authentisch, manchmal stur, leicht reizbar, nachtragend bei Verletzungen, impulsiv, dickköpfig, kritisch, ungeduldig und nicht immer bereit, sich helfen zu lassen.
Ich glaube für dich war die Situation Zuhause immer am schwierigsten und am schlimmsten. Da wir alterstechnisch nicht so weit auseinander sind, war ich in vielen Dingen deine Ansprechpartnerin und ich habe dir gegenüber schon früh einen Beschützerinstinkt entwickelt, welchen ich bis heute nicht abgelegt habe. Auch wenn du heute erwachsen bist, versuche ich noch immer die typische große Schwester zu mimen, was du hingegen oftmals etwas nervig findest, das aber auch ganz offen mit gegenüber aussprichst. Doch jetzt wo ich weg bin, hatte ich die meisten Probleme dir gegenüber mich zu melden, vielleicht weil ich einfach nicht wollte, dass du dir Sorgen machst. Aber im Grunde haben auch wir Zwei ein enges Verhältnis, aber wohl am meisten Streitigkeiten, welche zwischen Geschwistern nun mal existieren.
Auf jedenfall wäre Zurys Schwangerschaft ein guter Einstieg denke ich.
Was hat man hier noch zu sagen? Eigentlich ist es immer dasselbe, was man am Ende eines solchen Gesuches noch von sich gibt. Ich wünsche mir hier jemanden, der langfristiges Interesse an der Rolle hat und auch eigenen Input mit rein bringt. Offene Kommunikation sollte ein Ding der Selbstverständlichkeit sein, finde ich zumindest. 'Nebenplays' im Gästebuch sind gerne gesehen, genauso wie generell die Kommunikation auch außerhalb der Plays. Entfalte dich frei mit deinem Charakter, ich bin schon gespannt!
wanted connectionopen search

[style=margin-right: 5px;]
#18

The Seeker
Zury Reeve
File No.CHI-ZR-748
DistrictChicago
StatusResident
Age24 Jahre
OccupationTattoo Artist
ClassUpper Class
AffiliationEinwohnerin
OriginChicago
FaceclaimCaerynn Davies
Es war Dezember, als ein kleines Mädchen in einer heruntergekommenen Wohnung zur Welt kam. Es roch muffig, nach altem Rauch und es war kalt, da die Heizung mal wieder den Geist aufgegeben hatte. Zury Tate war nie ein Wunschkind gewesen, viel eher war es ein Unfall mit folgen, zumindest wenn man den Worten ihrer Eltern glauben schenken wollte und genau das ließen sie ihre Tochter auch immer wieder spüren. Von Wärme und Liebe war in ihrem Leben nie die Rede, sie kannte es nicht, außer von ihren drei Geschwistern. Dilan war der älteste von den Kindern und er war der festen Überzeugung, immer alle beschützen und retten zu müssen. Marla war die Zweitgeborene und somit die schwester über ihr, die schon früh lernen musste, dass sie durch lautes Schreien oder ständiges nerven nicht die Aufmerksamkeit bekommen würde, die sie sich von ihrem Eltern erhofft hatte. Und dann gab es da noch Marlon. Er war das jüngste Kind und er sprach so gut wie nie. Es war als hätte er keine Stimme und würde sich selbst genau so schützen. Nur in seltenen Momenten redete er, vor allem aber mit Marla, die wie eine zweite Mutter für die Geschwister wurde.

Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.

Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.

Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.

Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.

Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.

Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.

Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.

Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.

Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.

Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.

Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.

Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.

Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.

Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.
Perspective
3. Person
Writing Style
Chatstil, Novel
Post Style
Privatchats, Szene, GB
The Wanted
Marlon Tate
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Ageca. 22 Jahre
OccupationSuch dir was hübsches aus
ClassMittelschicht
Relationshipkleiner Bruder
AffiliationEinwohner
FaceclaimWie wäre es mit Quinton Griggs? Mach' mir aber gerne Vorschläge, ich bin offen dafür.
Das ist nur eine grobe Vorstellung, es ist alles anpassbar:

Beschützend, direkt, ehrlich, selbstbewusst, unabhängig, loyal, familienverbunden, schlagfertig, offen, emotional, verständnisvoll, willensstark, durchsetzungsfähig, temperamentvoll, fürsorglich, aufmerksam, vertrauensvoll, konfliktbereit, humorvoll, authentisch, manchmal stur, leicht reizbar, nachtragend bei Verletzungen, impulsiv, dickköpfig, kritisch, ungeduldig und nicht immer bereit, sich helfen zu lassen.
Ich glaube für dich war die Situation Zuhause immer am schwierigsten und am schlimmsten. Da wir alterstechnisch nicht so weit auseinander sind, war ich in vielen Dingen deine Ansprechpartnerin und ich habe dir gegenüber schon früh einen Beschützerinstinkt entwickelt, welchen ich bis heute nicht abgelegt habe. Auch wenn du heute erwachsen bist, versuche ich noch immer die typische große Schwester zu mimen, was du hingegen oftmals etwas nervig findest, das aber auch ganz offen mit gegenüber aussprichst. Doch jetzt wo ich weg bin, hatte ich die meisten Probleme dir gegenüber mich zu melden, vielleicht weil ich einfach nicht wollte, dass du dir Sorgen machst. Aber im Grunde haben auch wir Zwei ein enges Verhältnis, aber wohl am meisten Streitigkeiten, welche zwischen Geschwistern nun mal existieren.
Auf jedenfall wäre Zurys Schwangerschaft ein guter Einstieg denke ich.
Was hat man hier noch zu sagen? Eigentlich ist es immer dasselbe, was man am Ende eines solchen Gesuches noch von sich gibt. Ich wünsche mir hier jemanden, der langfristiges Interesse an der Rolle hat und auch eigenen Input mit rein bringt. Offene Kommunikation sollte ein Ding der Selbstverständlichkeit sein, finde ich zumindest. 'Nebenplays' im Gästebuch sind gerne gesehen, genauso wie generell die Kommunikation auch außerhalb der Plays. Entfalte dich frei mit deinem Charakter, ich bin schon gespannt!
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#19

The Seeker
Noa Soleil Wells
File No.CHI-NS-424
DistrictChicago
StatusResident
Age25 Jahre
OccupationStudentin [Lehramt] und als Nebenverdienst im The Privé an der Bar
ClassInoffiziell Oberschicht, offiziell Mittelschicht in richtung unterschicht
AffiliationSigma Kappa Delta
OriginSaint Albans - England
FaceclaimNicole Wallace
Viele Menschen erzählen von einer glücklichen Kindheit, von Geborgenheit und einer liebevollen Familie. Hätte man Noa früher gefragt, hätte sie sicher auch von so einer Familie erzählt, doch heutzutage kann sie das nicht wirklich nachvollziehen, zumindest nicht ab dem Moment wo sich für sie alles verändern hatte.

Noa Soleil Wells geboren am 01.Juni.2002 in Saint Albans in England. Tochter von Olivia und Miguel Wells, kleine Schwester von Theodore Wells. Das Mädchen was sich alle erhofft hatten. In ihrer Kindheit fehlte nichts, die Familie wuchs in einem sehr Luxiösen Vittel auf und hatten alles was man nur brauchte, wenn nicht sogar mehr als das. Als das erste Mädchen der Familie hatte Noa den Bonus des kleinen Sonnenscheins und bekam immer gleich alles was sie nur wollte. Durch das ganze Geld hatte sie immer viele Freunde, was man als kleines Kind sicher sehr toll fand. Doch mit einem Schlag änderte sich alles. Die Familie zog aufgrund der Arbeit des Vaters, im Alter von 6 Jahren nach Chicago. Auch da lebten sie natürlich Luxeriös weiter, doch Noa veränderte sich. Sie war zwar noch immer der kleine Sonnenschein, doch berichteten ihre Eltern, sie würde große Schwester werden, was sie zu diesem Zeitpunkt irgendwie gar nicht so toll fand denn ihr Großer Bruder reichte ihr. Noch ein Kind in der Familie konnte sie sich gar nicht vorstellen aber sie nahm es hin und freute sich am ende doch über eine kleine Schwester. So war der kleine Sonnenschein zwar noch ein Sonnenschein aber nicht mehr der kleine, der an erster Stelle stand. Wie jedes Mädchen kam Noa in die Pubertät und damit fing es auch an, dass sie nicht mehr immer nur das tat was die Eltern toll fanden. Durch ihr noch Junges Alter schafften Ihre Eltern sie aber doch weiter zu händeln. Doch im Teenager Alter wurde es immer schwerer für die beiden und so beschlossen sie Noa zu ihrer Tante zu bringen damit sie dort merken sollte, was sie eigenlich an ihrer Familie hatte. Leider ging deren Plan nicht auf und Noa zog immer mehr in die gegengesätze Richtung vom Verhalten und wurde laut ihres Vaters respektlos und unverschämt. So beschlossen Olivia und Miguel ihre Zeit und ihr Geld nicht mehr in Noa reinzustecken sondern lieber in ihren neuen Sonnenschein. So bekam Noa zu ihrem 16. Geburtstag eine Karte mit den Worten "Sieh zu wie du Geld verdienst, von uns bekommst du nichts mehr. Happy Birthday". Das war der Moment als ihr der Geldhahn zugeschlossen wurde, sie das letzte mal Kontakt zu ihren Eltern hatte und sie zusehen musste was sie machte. Ein Glück hatte sie noch Ihre Tante, welche ihr ein Dach über dem Kopf anbieten konnte aber mehr leider auch nicht, denn sie hatte gefühlt das gleiche durchmachen müssen und war somit eher bei der Mittelschicht richtung Unterschicht gelandet. Durch Ihre Tante bekam Noa dann Ihren ersten kleinen Jobs als Kellerin in einem Cafe welches ihrer besten Freundin gehörte. Dank dem zurück gelegten Geld von Noa und dem neuen verdienten Geld schaffte sie es mit 18 Jahren ein Führerschein zu machen. Da sie schon immer eine Begeisterung für Autos hatte, half sie auch ab und zu mal in einer Werkstatt aus in welcher ihr Bruder arbeitete. Denn die beiden verstanden sich noch immer sehr gut, mussten aber vieles doch eher heimlich machen. Mit frischen Führerschein und sehr guten Fahrkenntnissen fing Noa heimlich an bei Straßenrennen mitzufahren um sich was dazu zu verdienen. Mit frischen 20 Jahren fragte ihre Tante Noa wie es mit einem Neuen Job aussähe. So bekam Noa einen neuen Job von Ihrer Tante besorgt und wurde für einige Zeit Chauffeurin einer sehr angesehenden Familie. Da sie Autos liebte, gefiehl ihr diese Aufgabe sehr und sie machte sie mit Leidenschaft. Nach dem ganzen hätte jeder gedacht das Noa Techanikerin oder sowas werden würde. Doch entschied sie sich mit 21 Jahren dazu sich für ein Studium in richtung Lehramt zu bewerben. Welches sie dann auch für ihr 22. Lebensjahr bekam. Da da das durch die gegend Fahren zeitlich im Studium nicht mehr passte, entschied sie sich diese Stelle aufzugeben und suchte sich was neues. Durch ein Zufall kam sie zu einem Barkeeperin Job im The Privé. Noa konnte sich das gut vorstellen und so fing sie mit dem Bartender an. Um ihr Studium zu finanzieren machte die dies voller Leidenschaft, fuhr aber trozdem wenn möglich mal bei ein paar Rennen mit oder hatte zur Not noch ihren Bruder im Peto, denn dieser leihte ihr wenn nötig auch heimlich mal was. Im Studium dauerte es dann auch nicht so lange und sie trat der Verbindung Sigma Kappa Delta bei. Und so verabschiedete die sich dankend bei ihrer Tante und zog in die Alte Villa. Zu beginn war es wieder sehr komisch nur Anwärter zu sein, doch sie zeigte das sie richtig am Platz war und konnte dort dann ihrer Liebe zum Auto wieder nach gehen und fing als Carriers an. Wäre der Konflikt mit dem The Inner Circle nicht schon genug, traf sie vor kurzem ihre kleine Schwester zufällig und sah sie genau in den Klamotten, das konnte noch was werden.
Perspective
Beides möglich
Writing Style
beides
Post Style
Ich bin anpassungsfähig
The Wanted
Theodore Wells
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
AgeUm die 30
OccupationIrgendwas mit einer Autowerkstatt
ClassUpper Class
RelationshipDu bist mein großer Bruder
AffiliationThe Privé || Frei Kriminelle oder einfach nur Bewohner
FaceclaimThomas Doherty [nur ein Vorschlag]
Du hast es faust Dick hinter den Ohren. Doch wenn es um deine Schwestern geht bist du ein Liebender Mensch in Person.
Geboren bist du wie ich in Saint Albans - England und dort bist du auch bis zu deinem ca. 10. Lebensjahr aufgewachsen. Mit ca. 4 Jahren hast du eine Kleine Schwester [mich] bekommen und warst total erfreut darüber. Du warst zwar ein Typischer Junge: Autos,Bauen, Fußball usw. Doch wenn es um deine Schwester ging warst du immer für sie da und hast dich für sie eingesetzt.

Selbst als es mit dem Teenageralter von mir so weit kam das unsere Eltern mich zu unserer Tante gebracht haben. Wir hatten immer, gefühlt schon Täglich Kontakt. Als sie mir dann den Geldhahn zudrehten und den Kontakt abbrechen, verboten sie dir Kontakt zu mir zu halten. Du hadt dich heimlich über das Gebot gesetzt und warst trotzdem weiterhin für mich da.

Im Jugendlichen Alter hast du angefangen in einer Werkstatt zu arbeiten und durch dich habe ich die Interesse an Autos gefunden. Auch noch immer arbeitest du in dieser [vielleicht gehört sie dir heutzutage sogar?!]. Sollte ich doch mal geld brauchen bist du immer an erster Stelle, was ich zwar nett finde aber ich versuche immer alles selber zu lösen und zur Not mit illegalen Autorennen von denen du weißt da du mein Auto bei Problemen reparierst, doch begeistert bist du nicht davon.
Vielleicht bist du insgeheim ne Werkstatt die viel mehr in das Autorennen Geschehen mit drinne ist ?! Oder aber du gehörst mit zu the Privé oder schuldet den was, was nicht mit geld zu zahlen ist ?!
Der Vorname und auch der Ava sind Verhandungsbasis. Doch möchte ich bitte ein Veto mit haben.
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zuletzt bearbeitet 03.06.2026 20:32(+0200)
#20

The Seeker
Rowan Miller
File No.CHI-RM-725
DistrictChicago
StatusResident
Age29 Jahre ⇁ turning 30 this year
OccupationWaitress | Photographer | Thief
ClassLower to Middle
AffiliationFreie Kriminelle
OriginBorn in Chicago
Raised in St. Louis
FaceclaimMelissa Barrera
Der 23. Dezember 1996. Montag. Zwischen ausgebrannten Zigarettenstummeln und von Fett durchtrieften Pizzakartons machte ein kleines Mädchen ihren ersten Atemzüge außerhalb des Mutterleibes. Das Kind war das Resultat einer verhängnisvollen Nacht zweier völlig Fremder. Man wusch das Neugeborene, wickelte es in Laken, ohne es auch nur ein einziges Mal die Wärme seiner Mutter spüren zu lassen. Das Baby war nicht gewollt und selbst, wenn es dies wäre, dann gab es niemanden, der für die Kosten aufkommen konnte. Am Morgen des 24. Aprils verkaufte man das Kind an ein junges Paar und verschwendete von nun an keinen einzigen Gedanken mehr daran.
Rowan, wie das Paar ihr frisch gekauftes Kind nannte, wuchs in einem kleinen Häuschen inmitten von St. Louis auf. Ihre selbst ernannten Eltern kümmerten sich gut um das junge Mädchen. Ihr fehlte es an nichts, weder an Materiellem, noch an Zuneigung. Enisa und Archer liebten das Kind wie ihr eigenes, vielleicht sogar ein bisschen mehr. Es war beinahe so, als erdrückten sie Rowan mit ihrer Liebe und Geschenken, während sie ihr leibliches Kind kaum beachteten. Was zunächst wie der Traum eines jeden Kindes klingt, sollte sich zu einem nie endenden Alptraum entwickeln. Die Leine, die zwischen Rowan und ihren Eltern lag, verkürzte sich, je älter die Brünette wurde. Schon bald wurde die Schule zu ihrem einzigen Rückzugsort, doch auch diesen schaffte man es ihr letztendlich zu nehmen. Das Handeln des Ehepaars war keinesfalls auf böse Absichten zurückzuführen. Es war viel eher so, dass die beiden nur das Beste für ihr Kind wollten. Die besten Noten, die besten Freunde. Es sollte keine Störfaktoren in Rowans Werdegang geben. Dafür sorgten sie um jeden Preis. Kaum einer vermochte es sich vorzustellen, wie es Zuhause aussah, als Enisa zum ersten Mal den Gestank von altem Zigarettenrauch an der Jacke ihrer Tochter roch. Noch schlimmer: Der Abend, an dem Rowan angetrunken von einer Party heim kam; eine ganze Stunde später, als vereinbart. Je mehr Fehltritte sich die Teenagerin erlaubte, desto strenger wurden die Bedingungen ihrer Eltern. Und je mehr Regeln man Rowan vorgab, desto mehr Wege fand sie, gegen diese zu verstoßen. Es war wie ein ewiger Teufelskreis. Eine Trotzreaktion jagte die Nächste, ohne Aussicht auf Unterbrechung. Rowan wurde zu dem Typ Teenager, den ihre Eltern immer gefürchtet hatten. Ein Kind, das Alkohol trank, Zigaretten rauchte, sich Nachts in der Stadt herumtrieb, Zeit mit älteren Jungs verbrachte. Und in ihrem Zorn merkte sie nicht einmal, in welch eine Gefahr sie sich selbst damit stetig brachte.
Den Wendepunkt erreichte sie in ihrem Achtzehnten Lebensjahr, als die Schülerin die Fotografie für sich entdeckte. Zunächst waren es bloß Bilder für ihren Tumblr-Account, doch ihr Interesse daran wurde unermüdlich. Rowan sparte 5 Monate lang ihr Taschengeld und kaufte sich davon eine Kamera. Von diesem Moment an sah man sie niemals mehr ohne. Sie schloss die Highschool ab und bewarb sich in einigen Fotostudios der Stadt um eine Ausbildungsstelle. Wider Erwarten bot man ihr tatsächlich eine Stelle an.
Fotografin war keineswegs ein Beruf, den sich Enisa und Archer für ihr Kind ausgesucht hatten. Sie waren nicht begeistert und das ließen sie die Brünette Tag für Tag spüren. Es war, als würde ihr Martyrium niemals ein Ende finden, was immer Rowan auch tat. Dass sie genau in dieser Zeit auf Hinweise zu ihrer Adoption stieß, machte die Sache bloß komplizierter. Rowan entschied sich dazu, ihrem Verdacht auf den Grund zu gehen und ihre vermeintlichen Eltern schließlich mit ihren Erkenntnissen zu konfrontieren. Sie war nicht einmal das leibliche Kind der beiden und man hatte nie auch nur Anstalten gemacht, ihr dies zu sagen. Augenblick sah sie das Ehepaar als 'Fremde' an, die ihr in ihren Augen bloß das Leben zerstörten. Schlimmer jedoch traf sie die Erkenntnis, dass ihre leibliche Mutter sie verstoßen hatte. Das Gefühl von Wertlosigkeit war neu und manifestierte sich dennoch. In ihrer Wut sah Rowan nur noch eine Möglichkeit: Aus St. Louis zu verschwinden. Dieser Stadt den Rücken zu zu kehren und nie wieder auch nur einen einzigen Blick zurück wagen.
Ihren Plan geheim zu halten fiel ihr schwerer, als gedacht und die Zeit, die sie im Haus ihrer Eltern verbrachte , wirkte nun noch viel schlimmer, als zuvor. Dennoch hielt Rowan an ihrem Plan fest. Zwei Jahre lang sparte sie jeden möglichen Dollar für ihre Flucht. Zwei Jahre, in denen sie der Gedanke daran, bald endlich frei zu sein, mit Hoffnung erfüllte. Und dann war es soweit. Die Reifen eines Sportwagens quietschten ohrenbetäubend laut, ehe sie vor dem Haus der Stroud's zum Stehen kamen. Die 20 Jährige kletterte, mit einem Rucksack auf ihrem Rücken und einer Tasche in ihrer Hand, aus ihrem Fenster im ersten Stock und sprang in den Garten hinab. Sie kletterte über den hohen Zaun, sprang in das Auto und was für immer aus St. Louis verschwunden.
Ihr Weg führte sie nach Chicago, wo sie sich zunächst in einem kleinen Motel einquartierte, bis sie einen neuen Job und ein Apartment gefunden hatte. Und es gab bisher keinen Moment in ihrem Leben, der sich besser angefühlt hatte, als der Tag, an dem sie in ihrem eigenen Apartment saß und auf die Straßen von Chicago hinabsah, wissend, dass es da niemanden mehr gab, der ihr Vorschriften machte. Neben ihren Job als Bedienung in einem Diner, verdiente sie sich ein wenig Geld durch private Fotografien. Ihre Haupteinnahmen generierte sie jedoch durch ihr Talent, andere Leute zu bestehlen und dabei nicht aufzufallen.
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Perspective
3rd person
Writing Style
novel, but both is possible
Post Style
privatchat, guestbooks & scenes
The Wanted
Your Name
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Age36 - 40 years
Occupationyour choice. Von Anwalt zu trafficker ist alles Möglich. Vielleicht kein Erzieher, oder Lehrer. Schon etwas, bei dem man die Möglichkeit hat, korrupt zu sein.
Classmiddle - upper class
Relationship⇁ toxic relationship ⇁ ON-OFF
Affiliationyour choice
FaceclaimEdgar Ramirez ⇁ andere Vorschläge: Tom Hardy, Jai Courtney, Rami Malek
Du bist nicht sonderlich gesellig. Von deinen Launen bekommt man ein Schleudertrauma, aber manchmal, wenn du einen guten Tag hast, bist du sehr gut darin, Zuneigung zu schenken. Du hast einen starken Charakter und weißt immer ganz genau, was du willst. Du lässt dich nach außen hin von nicht aus der Ruhe bringen ⇁ außer von mir.
Du hast deine Emotionen genau so wenig im Griff wie ich. Man weiß nie, wann der Punkt gekommen ist, an dem du explodierst.
Du kannst aber auch anders. Du bist loyal und ein guter Zuhörer, wenn es nötig ist. Obwohl ich dich in den Wahnsinn treibe, würdest du für mich alles tun. Du bist sehr eifer-und rachsüchtig . Außerdem bist du unheimlich klug, charmant und manipulativ.
Wir lernten uns vor ziemlich genau 4 Jahren kennen. Du kamst damals in das Diner, in dem ich arbeite und wurdest von mir bedient. Ich bin dir dabei gar nicht sonderlich aufgefallen. Nach Ladenschluss trafen wir uns in einer nahegelegenen Bar wieder. Du sahst, wie ich jemanden bestahl und verfolgtest mich schließlich, um mich zur Rede zu stellen. Da du selbst eine etwas andere Art von Moralvorstellung hattest, ließt du mir den Diebstahl durchgehen und wir kamen ins Gespräch. Wir erkannten, dass wir mehr gemeinsam haben, als zunächst vermutet und entschieden uns dazu, den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Nach diesem Abend verabredeten wir uns immer wieder und entwickelten schnell Gefühle für einander. Seitdem befinden wir uns in einer On-Off Beziehung. Keiner kann mehr so richtig mitzählen, wie oft wir schon miteinander Schluss gemacht haben und kurz darauf wieder zusammen kamen. Wir wissen, dass wir einander nicht gut tun und sind gleichzeitig nicht in der Lage, ohne den anderen zu leben.
Das zwischen uns ist gefährlich. Die Frage ist nicht ob, sondern wie laut es zwischen uns knallt. So toxisch wir auch zueinander sind, genauso gut können wir einander tun. Das zwischen uns sind echte Gefühle - und zwar eine Menge. Es wird Drama und fliegendes Geschirr geben, aber ebenso sind ruhige und gefühlvolle Momente geplant.
⇁ Besondere Ereignisse würde ich gerne mit dir gemeinsam planen, da ich niemand bin, der alles vorgibt.
Ich habe keine direkten No-Go's, das schonmal vorab. Wenn du aber welche hast, kannst du die gerne mit mir kommunizieren. Ich mag Absprachen, wenn es um einschneidende Ereignisse geht, lasse das Play aber auch gerne mal einfach so laufen. "The best of both worlds", würde ich sagen. Ich bin dazu bereit, sowohl über Discord, als auch über PN'S zu kommunizieren. Wie du es lieber magst. Generell kann man mit mir über alles sprechen :)
⇁Ich bin ein gemütlicher poster. Mein Job macht es mir manchmal nicht leicht, in Szenen so aktiv zu sein, wie ich es möchte. Umso wichtiger ist mir, dass wir nebenher auch in GB und Privatchat an unserer gemeinsamen Story arbeiten
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#21

The Seeker
Lanea Lovelyn King
File No.CHI-LL-621
DistrictChicago
StatusResident
Age24 Jahre
OccupationGaming Influencer
ClassUpper Class
AffiliationThe Inner Circle
OriginChicago
FaceclaimMadelyn Cline
Wer Lanea Lovelyn King zum ersten Mal begegnet, denkt vermutlich zuerst an Perfektion. Perfekte Kleidung, perfektes Lächeln, perfektes Leben. Sie gehört zu den Menschen, die einen Raum betreten und automatisch alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ohne es überhaupt bewusst zu versuchen. Als Tochter der einflussreichen King-Familie wurde ihr praktisch schon in die Wiege gelegt, wie man sich bewegt, spricht und wirkt. Alte Geldfamilie aus Chicago. Luxuriöse Anwesen. Charity-Galas. Namen, die in den richtigen Kreisen Gewicht haben. Doch bei den Kings ging es nie nur um Geld. Es ging um Macht. Einfluss. Kontrolle. Der Grundstein für das Vermögen der Familie wurde bereits von Laneas Großvater gelegt, der ein milliardenschweres Immobilien- und Investmentunternehmen aufbaute. Doch erst ihr Vater, Richard King, machte den Namen wirklich unangreifbar. Er verwandelte das Familienunternehmen in ein modernes Wirtschaftsimperium aus Luxusimmobilien, Hotelketten und Beteiligungen an Technologie- und Medienunternehmen. Richard King gehört zu den Männern, die niemals laut werden müssen, weil allein ihr Nachname reicht, damit andere zuhören. Auch ihre Mutter, Vivian King, stammt aus einer der angesehensten Politikerfamilien Chicagos. Früher war sie eines der bekanntesten Gesichter der High Society — elegant, kontrolliert und makellos. Heute sitzt sie in mehreren Wohltätigkeitsorganisationen und bewegt sich in Kreisen, in denen entschieden wird, wer gesellschaftlich relevant bleibt und wer nicht. Nach außen wirken Richard und Vivian wie das perfekte Paar. Erfolgreich. Stilvoll. Unangreifbar. Hinter den Türen ihrer Villa war Liebe allerdings oft nur eine weitere Form von Kontrolle. Lanea wuchs in einer Welt aus Luxus und Erwartungen auf. Privatschulen. Reitunterricht. Charity-Galas. Designerkleider mit zwölf. Schon als kleines Mädchen lernte sie, dass Außenwirkung alles war. Fehler wurden nicht diskutiert — sie wurden vertuscht. Gefühle galten als Schwäche. Besonders ihr Vater erwartete Disziplin und Perfektion von ihr. Während andere Kinder draußen spielten, musste Lanea lernen, wie man sich bei Geschäftsessen verhält oder welche Familiennamen man niemals ignorieren durfte. Lanea hätte problemlos den Weg gehen können, den ihre Familie für sie vorgesehen hatte — Elite-Uni, perfekt inszenierte Beziehung, später ein Platz im Familienunternehmen. Doch sie war schon immer zu laut, zu impulsiv und zu unkontrollierbar für das Bild, das andere von ihr erwartet haben. Je älter sie wurde, desto stärker rebellierte sie gegen dieses kontrollierte Leben. Während ihre Eltern versuchten, sie in die Rolle der perfekten High-Society-Tochter zu drängen, verbrachte Lanea ihre Nächte heimlich am PC, spielte Games und verlor sich in Livestreams fremder Creator. Dort fühlte sie sich zum ersten Mal frei. Niemand interessierte sich für ihren Nachnamen. Niemand erwartete Perfektion. Mit sechzehn erlebte Lanea ihre erste große Liebe — und wahrscheinlich auch ihren ersten echten Herzschmerz. Ethan Cole war das komplette Gegenteil ihrer Welt. Kein alter Familienname. Kein Geld. Kein Chauffeur oder Designeranzüge. Einfach nur ein Junge aus Chicago, der mit seiner Gitarre auf Hauspartys auftauchte und Menschen mit einem einzigen Lächeln um den Finger wickeln konnte. Lanea lernte ihn auf einer Party kennen, auf die sie sich geschlichen hatte, um ihrem perfekten Leben für ein paar Stunden zu entkommen. Zum ersten Mal hatte sie das Gefühl, dass jemand sie ansah, ohne den Namen „King“ dahinter zu sehen. Mit Ethan fühlte sich plötzlich alles leicht an. Nächtliche Autofahrten durch Chicago. Stundenlange Gespräche auf Hausdächern. Fast Food auf leeren Parkplätzen um drei Uhr morgens. Er zeigte ihr ein Leben fernab von Luxus und Kontrolle — und genau deshalb liebte sie ihn. Ethan brachte sie dazu, weniger perfekt sein zu wollen. Weniger kontrolliert. Einfach nur sie selbst. Natürlich blieb die Beziehung nicht lange geheim. Als ihre Eltern davon erfuhren, eskalierte alles. Für die Kings war Ethan nicht nur „falsch“ für Lanea — er war eine Gefahr für das Image der Familie. Richard King sorgte dafür, dass der Kontakt zwischen ihnen praktisch unmöglich wurde. Ethan bekam plötzlich Probleme an seiner Schule, sein Vater verlor wichtige Geschäftspartner und Lanea wurde unter ständige Kontrolle gestellt. Bis heute weiß sie nicht, wie viel davon Zufall war und wie viel ihre Familie tatsächlich beeinflusst hat. Die Beziehung zerbrach schließlich nicht wegen fehlender Gefühle, sondern wegen des Drucks von außen. Ethan verschwand irgendwann komplett aus ihrem Leben. Keine Nachrichten mehr. Keine Anrufe. Einfach weg. Und obwohl Jahre vergangen sind, hat Lanea diesen Verlust nie wirklich verarbeitet. Vielleicht ist genau das der Grund, warum sie heute so vorsichtig damit geworden ist, Menschen wirklich nah an sich heranzulassen. Trotz allem fand Lanea irgendwann ihren eigenen Weg — im Internet. Angefangen mit simplen Streams und chaotischen Gaming-Abenden entwickelte sich ihr Kanal innerhalb weniger Jahre zu einer riesigen Plattform. Menschen liebten ihre ungefilterte Art, ihre Spontanität und ihre leicht verrückte Energie. Lanea wirkte nie wie diese künstlichen Influencerinnen, die jede Bewegung planen. Genau das machte sie erfolgreich. Millionen Menschen verfolgen heute ihre Streams, ihre Reisen und ihr luxuriöses, chaotisches Leben. Vor vier Jahren änderte sich ihr Leben endgültig, als sie fast zeitgleich mit Noah Brooklyn Jones in die Inner Circle Villa zog. Es war sofort dieses eine Gefühl da. Kein romantischer Kitsch. Eher dieses seltene Gefühl, jemanden zu treffen, der genauso chaotisch denkt wie man selbst. Während andere Menschen Lanea oft nur als die reiche, laute Influencerin sahen, verstand Noah sofort ihre verrückte Art. Die beiden connecteden innerhalb weniger Tage so intensiv, als würden sie sich schon ewig kennen. Seitdem gelten sie praktisch als unzertrennlich. Ob spontane Mitternachtsfahrten durch Chicago, eskalierende Gaming-Sessions oder gemeinsame Streams bis morgens um fünf — mit Noah an ihrer Seite fühlt sich selbst das kontrollierte Leben innerhalb des Inner Circle manchmal echt an. Und genau das ist das Problem. Denn The Inner Circle lebt von Inszenierung. Von perfekten Bildern. Von kontrollierter Aufmerksamkeit. Lanea spielt dieses Spiel gut — wahrscheinlich sogar zu gut. Nach außen liebt sie den Luxus, die Partys, die Aufmerksamkeit und die Reichweite. Sie weiß genau, wie sie Kameras bedient und wie sie Menschen dazu bringt, mehr sehen zu wollen. Doch hinter den perfekten Videos und den millionenfach geklickten Streams versteckt sich jemand, der sich ständig fragt, ob überhaupt irgendwer die echte Lanea kennt. Oder ob am Ende jeder nur die Version liebt, die online funktioniert. Die Kings sehen ihren Erfolg zwar gerne, solange er dem Familiennamen nützt, aber wirklich ernst genommen wird Lanea von ihnen nicht. Für ihre Eltern ist Social Media nur ein kurzfristiger Trend. Ein hübsches Hobby. Kein echter Erfolg. Deshalb versucht Lanea bis heute zu beweisen, dass sie mehr ist als nur ein hübsches Gesicht vor einer Kamera. Dass sie sich ihren Platz selbst verdient hat. Innerhalb des Inner Circle bewegt sie sich irgendwo zwischen Mittelpunkt und Kontrollverlust. Sie liebt die Aufmerksamkeit, aber hasst den Druck dahinter. Sie genießt die Nähe der Gruppe, weiß aber gleichzeitig, dass Loyalität dort oft nur existiert, solange sie nützlich ist. Lanea bindet sich viel zu schnell emotional an Menschen, obwohl sie längst verstanden hat, dass Vertrauen in ihrer Welt gefährlich sein kann. Und vielleicht ist genau das ihre größte Schwäche: Hinter all dem Luxus, den Partys und den Millionen Klicks steckt immer noch ein Mädchen, das einfach nur irgendwo dazugehören möchte — ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Perspective
3. Person
Writing Style
Chat & Novel
Post Style
Private Chats, HP, NP, Gästebuch
The Wanted
Deine Entscheidung
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Age25 – 30 Jahre
OccupationOffen — gerne etwas, das ebenfalls in die Welt von Luxus, Öffentlichkeit oder Einfluss passt.
Zum Beispiel: Unternehmer-Sohn || Profi-Sportler || Musiker || Investor || Model || Schauspieler || Social Media Persönlichkeit || Mitglied des Inner Circle oder jemand mit engen Verbindungen dorthin
ClassUpper Class
RelationshipFake Relationship / Public Relationship / Slow Burn Chaos
AffiliationThe Inner Circle vielleicht? Muss aber nicht ist dir überlassen
FaceclaimAngelo Carlucci (bin für Vorschläge offen, behalte das Vetorecht)
Er gehört zu den Männern, vor denen man eigentlich gewarnt werden sollte. Zu attraktiv. Zu arrogant. Zu gefährlich für alles, was irgendwie gesund wäre. Er bewegt sich durch die Welt mit dieser selbstverständlichen Art von Macht, die nicht gelernt wirkt, sondern angeboren. Dunkle Blicke, teure Anzüge, zerzaustes Haar nach zu langen Nächten und immer dieses arrogante Grinsen, das gleichzeitig provoziert und fasziniert. Er ist der Typ Mann, über den ständig Gerüchte kursieren. Schlägereien in exklusiven Clubs. Frauen, die sich in ihn verlieben und daran kaputtgehen. Illegale Straßenrennen mitten in Chicago. Zu viele Partys. Zu viele Schlagzeilen. Zu wenig Kontrolle. Und trotzdem kommt er immer davon. Vielleicht, weil seine Familie mächtig genug ist, um Probleme verschwinden zu lassen. Vielleicht, weil Geld und Einfluss Regeln bedeutungslos machen. Vielleicht aber auch, weil er nie lange genug bleibt, damit ihn irgendjemand wirklich festhalten kann. Er stammt aus einer einflussreichen Familie, in der Druck und Erwartungen genauso selbstverständlich waren wie Luxus. Doch während andere gelernt haben, ihre Rolle perfekt zu spielen, entschied er sich irgendwann dafür, alles dagegen zu sein. Er provoziert absichtlich. Macht Dinge, die seinem Familiennamen schaden. Lebt exzessiv. Laut. Rücksichtslos. Fast so, als würde er ständig versuchen, sich selbst oder irgendwem etwas zu beweisen. Nach außen wirkt er wie der klassische Bad Boy: unantastbar, selbstbewusst und komplett emotionslos. In Wahrheit steckt dahinter jemand, der sich nie wirklich irgendwo zugehörig gefühlt hat. Er vertraut niemandem wirklich. Beziehungen hält er grundsätzlich oberflächlich, weil Nähe für ihn automatisch Kontrollverlust bedeutet. Gefühle machen Menschen schwach — zumindest wurde ihm das lange genug eingeredet. Deshalb funktioniert die Fake-Beziehung mit Lanea anfangs perfekt für ihn. Keine echten Erwartungen. Keine Verpflichtungen. Nur ein Deal. Gute Schlagzeilen. Aufmerksamkeit. Mehr nicht. Zumindest versucht er sich das einzureden. Denn Lanea ist anders als die Menschen, mit denen er sonst zu tun hat. Sie ist laut, chaotisch und emotional auf eine Weise, die ihn gleichzeitig wahnsinnig macht und komplett aus dem Gleichgewicht bringt. Sie diskutiert mit ihm, provoziert ihn, bringt ihn dazu zu lachen, wenn er eigentlich schlechte Laune haben will — und genau das wird irgendwann gefährlich. Während alle anderen nur seine kalte Fassade sehen, erkennt Lanea die Momente, in denen etwas darunter bröckelt. Die Wut. Die Erschöpfung. Dieses ständige Gefühl, niemals genug zu sein, egal wie perfekt sein Leben von außen aussieht. Und er? Er merkt viel zu schnell, dass hinter Laneas Chaos deutlich mehr steckt als nur Aufmerksamkeit und Luxus. Nach außen wirken sie wie dieses toxisch perfekte Power-Couple, über das ganz Social Media spricht: zu schön, zu reich, zu viel Drama. Paparazzi lieben sie. Menschen zerreißen sich online das Maul über sie. Jeder ihrer öffentlichen Auftritte wirkt wie ein Film. Privat eskaliert dagegen fast alles. Zu viel Temperament. Zu viel Stolz. Diskussionen mitten in der Nacht. Türen, die geknallt werden. Eifersucht, die keiner zugeben will. Und zwischen all diesem Chaos immer wieder diese seltenen Momente, in denen sie sich gegenseitig ehrlicher sehen als jeder andere Mensch zuvor. Er ist die Art von Mann, die Lanea eigentlich meiden sollte. Und wahrscheinlich genau deshalb kann sie es nicht.

Was ich mir noch vorstellen könnte:
• extrem beschützend, ohne es offen zuzugeben
• eifersüchtig, obwohl er „keine Gefühle“ haben wollte
• schlechte Vergangenheit oder Familiendruck
• vertraut kaum Menschen
• hat ein Problem damit, Schwäche zu zeigen
• vielleicht Ruf als Womanizer oder Bad Reputation in der Presse
• heimlich deutlich emotionaler als er wirkt
• jemand, der Lanea in ihren schlimmsten Momenten trotzdem bleibt
Kurz gesagt: Kein typischer toxischer Bad Boy ohne Tiefe — sondern jemand, der genauso gelernt hat, eine perfekte Rolle zu spielen wie Lanea selbst.
Nach außen wirken Lanea und er wie das perfekte Paar. Schön. Reich. Einflussreich. Immer perfekt inszeniert. Die Art von Couple, die regelmäßig auf Social Media landet, auf Events fotografiert wird und bei der Menschen sofort anfangen zu diskutieren, ob sie nicht „das neue It-Couple Chicagos“ sind. In Wahrheit begann alles aus den falschen Gründen. Vielleicht brauchte Lanea dringend positive Schlagzeilen nach einem Skandal. Vielleicht wollte seine Familie endlich Ruhe um seinen Ruf. Vielleicht war es ein PR-Deal. Vielleicht wollte The Inner Circle genau dieses Bild verkaufen. Fakt ist nur: Die Beziehung war nie echt geplant. Zumindest am Anfang nicht. Was als kalkulierte Fake-Beziehung begann, entwickelt sich schnell zu etwas deutlich komplizierterem. Zwischen gestellten Paparazzi-Fotos, gemeinsamen Events, Interviews und gespielter Nähe verschwimmen langsam die Grenzen zwischen Schauspiel und Realität.
Denn ausgerechnet die Person, die Lanea eigentlich nur „benutzen“ sollte, wird irgendwann zu jemandem, bei dem sie sich erschreckend sicher fühlt. Und das macht alles gefährlich. Beide sind Menschen, die gelernt haben, Gefühle lieber zu verstecken. Beide leben in einer Welt aus Erwartungen, Aufmerksamkeit und Kontrolle. Nach außen verkaufen sie Perfektion — hinter den Kulissen geraten sie immer häufiger aneinander. Zu viel Stolz. Zu viel Temperament. Zu viele unausgesprochene Dinge. Vielleicht wissen sie irgendwann selbst nicht mehr, was echt ist und was nur für die Kameras existiert.
01. Die Beziehung war nie ihre Idee
Die Fake-Beziehung wurde ursprünglich von ihren Familien, PR-Managern oder sogar vom Inner Circle organisiert. Beide sollen gemeinsam das perfekte Bild verkaufen: schön, reich und unangreifbar. Was als kalkulierter Deal beginnt, entwickelt sich allerdings schnell zu etwas deutlich Persönlicherem — besonders als echte Gefühle ins Spiel kommen, die keiner von beiden geplant hatte.

02. Paparazzi erwischen sie in einem echten Moment
Nach außen ist alles gespielt. Doch irgendwann tauchen Bilder auf, die nie für die Öffentlichkeit gedacht waren. Ein echter Streit. Ein ehrlicher Moment. Vielleicht sogar ein Kuss, bei dem keiner mehr an Kameras gedacht hat. Plötzlich spekulieren Fans und Medien darüber, ob zwischen ihnen vielleicht doch mehr steckt.

03. Der Ex taucht wieder auf (gesuche folgt)
Laneas erste große Liebe Ethan taucht plötzlich wieder in Chicago auf. Und ausgerechnet jetzt wird ihre eigentlich fake Beziehung komplizierter als jemals zuvor. Zum ersten Mal entstehen echte Eifersucht, Unsicherheit und Angst davor, ersetzt zu werden.

04. Öffentliche Trennung für Aufmerksamkeit
Die PR-Teams schlagen vor, die Beziehung öffentlich scheitern zu lassen, weil Drama mehr Aufmerksamkeit bringt. Eigentlich sollte alles nur gespielt sein — doch plötzlich fühlt sich die Trennung viel realer an, als beide erwartet hätten.

05. Eskalation vor laufender Kamera
Während eines Livestreams, Interviews oder großen Events eskaliert ein Streit zwischen ihnen komplett vor tausenden Zuschauern. Die Diskussion wirkt viel zu emotional, um gespielt zu sein — und plötzlich beginnt die Öffentlichkeit zu hinterfragen, ob ihre Beziehung jemals wirklich fake war.
WAS ICH MIR WÜNSCHE: Jemanden, der Lust auf intensive Dynamik, emotionale Entwicklung und dieses typische „fake dating turns real“-Trope hat. Mir ist wichtig, dass der Charakter nicht einfach nur der perfekte Bad Boy ist, sondern selbst Ecken, Probleme und Tiefe mitbringt. Die beiden sollen sich gegenseitig triggern, herausfordern und gleichzeitig genau die Person werden, bei der die Fassade langsam bröckelt.
Anschluss im Forum ist durch The Inner Circle natürlich direkt vorhanden.
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