The Seeker
Zury Reeve
File No.CHI-ZR-781
DistrictChicago
StatusResident
Age24 Jahre
OccupationTattoo Artist
ClassUpper Class
AffiliationEinwohnerin
OriginChicago
FaceclaimCaerynn Davies
Es war Dezember, als ein kleines Mädchen in einer heruntergekommenen Wohnung zur Welt kam. Es roch muffig, nach altem Rauch und es war kalt, da die Heizung mal wieder den Geist aufgegeben hatte. Zury Tate war nie ein Wunschkind gewesen, viel eher war es ein Unfall mit folgen, zumindest wenn man den Worten ihrer Eltern glauben schenken wollte und genau das ließen sie ihre Tochter auch immer wieder spüren. Von Wärme und Liebe war in ihrem Leben nie die Rede, sie kannte es nicht, außer von ihren drei Geschwistern. Dilan war der älteste von den Kindern und er war der festen Überzeugung, immer alle beschützen und retten zu müssen. Marla war die Zweitgeborene und somit die schwester über ihr, die schon früh lernen musste, dass sie durch lautes Schreien oder ständiges nerven nicht die Aufmerksamkeit bekommen würde, die sie sich von ihrem Eltern erhofft hatte. Und dann gab es da noch Marlon. Er war das jüngste Kind und er sprach so gut wie nie. Es war als hätte er keine Stimme und würde sich selbst genau so schützen. Nur in seltenen Momenten redete er, vor allem aber mit Marla, die wie eine zweite Mutter für die Geschwister wurde.
Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.
Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.
Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.
Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.
Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.
Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.
Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.
Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.
Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.
Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.
Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.
Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.
Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.
Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.
Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.
Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.
Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.
Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.
Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.
Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.
Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.
Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.
Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.
Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.
Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.
Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.
Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.
Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.
Perspective
3. Person
Writing Style
Chatstil, Novel
Post Style
Privatchats, Szene, GB

The Wanted
Dilan Tate
InvestigationOngoing
RoleOpen
StatusAlready missed
Ageca. 27/28 Jahre
OccupationSuch dir was aus
ClassMitteschicht
Relationshipgroßer Bruder
AffiliationEinwohner
FaceclaimWie wäre es mit Mike de Beer? Mach' mir aber gerne Vorschläge, ich bin offen dafür.
Das alles ist nur eine grobe Vorstellung und natürlich anpassbar:
Verantwortungsbewusst, fürsorglich, loyal, beschützend, verlässlich, fleißig, diszipliniert, aufmerksam, einfühlsam, geduldig, selbstlos, belastbar, hilfsbereit, vertrauenswürdig, familienorientiert, respektvoll, wachsam, unterstützend, liebevoll, manchmal überfürsorglich, misstrauisch gegenüber Fremden, stur, kontrollierend aus Sorge um andere, emotional verschlossen, neigt dazu, die Probleme anderer zu seinen eigenen zu machen, kann schwer loslassen und trägt oft zu viel Verantwortung allein.
Verantwortungsbewusst, fürsorglich, loyal, beschützend, verlässlich, fleißig, diszipliniert, aufmerksam, einfühlsam, geduldig, selbstlos, belastbar, hilfsbereit, vertrauenswürdig, familienorientiert, respektvoll, wachsam, unterstützend, liebevoll, manchmal überfürsorglich, misstrauisch gegenüber Fremden, stur, kontrollierend aus Sorge um andere, emotional verschlossen, neigt dazu, die Probleme anderer zu seinen eigenen zu machen, kann schwer loslassen und trägt oft zu viel Verantwortung allein.
Du musstest früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Vor allem für deine Geschwister warst du immer da, hattest immer schon ein offenes Ohr und stärkende Arme, welche sich um uns gelegt haben, wenn wir sie gebraucht hatten. Du hast hart gearbeitet um Geld ran zu schaffen und deine Arbeitsmoral war schon immer sehr bemerkenswert.
Für mich warst du schon immer ein Held, zu dem ich aufgesehen habe und auch heute noch eine wichtige Vertrauensperson in meinem Leben. Du hast meinem Ex Dom noch nie über den Weg getraut, es aber mir zu Liebe nie wirklich laut ausgesprochen. Als ich verschwand, war dir klar, dass er damit was zu tun hatte oder zumindest der Auslöser war. Doch nach etwas mehr als 6 Monaten war ihr wieder da, jedoch sprach ich nie über das Geschehene und das zeigte dir, dass schlimme Dinge passiert sein mussten.
Seit kurzem bin ich verheiratet, doch davon weißt du noch nichts. Wie wirst du also darauf reagieren?
Für mich warst du schon immer ein Held, zu dem ich aufgesehen habe und auch heute noch eine wichtige Vertrauensperson in meinem Leben. Du hast meinem Ex Dom noch nie über den Weg getraut, es aber mir zu Liebe nie wirklich laut ausgesprochen. Als ich verschwand, war dir klar, dass er damit was zu tun hatte oder zumindest der Auslöser war. Doch nach etwas mehr als 6 Monaten war ihr wieder da, jedoch sprach ich nie über das Geschehene und das zeigte dir, dass schlimme Dinge passiert sein mussten.
Seit kurzem bin ich verheiratet, doch davon weißt du noch nichts. Wie wirst du also darauf reagieren?
Lass uns zusammen überlegen. Man könnte die Schwangerschaft auf jedenfall aufnehmen, welche seit kurzem in Zurys Leben eine Rolle spielt
Was hat man hier noch zu sagen? Eigentlich ist es immer dasselbe, was man am Ende eines solchen Gesuches noch von sich gibt. Ich wünsche mir hier jemanden, der langfristiges Interesse an der Rolle hat und auch eigenen Input mit rein bringt. Offene Kommunikation sollte ein Ding der Selbstverständlichkeit sein, finde ich zumindest. 'Nebenplays' im Gästebuch sind gerne gesehen, genauso wie generell die Kommunikation auch außerhalb der Plays. Entfalte dich frei mit deinem Charakter, ich bin schon gespannt! 
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