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Asher Sullivan
File No.CHI-A-140
DistrictChicago
StatusSearching
Age37 Jahre
OccupationInhaber des Tattoostudios 'Sanctuary Blackline' & Musiker
ClassMittelschicht
AffiliationBewohner
OriginChicago
FaceclaimAndy Biersack
01
Personality+
Asher ist ein stiller Beobachter. Er redet wenig, hört aber zu – wirklich zu. Seine Empathie ist tief, fast unheimlich, weil er Dinge spürt, die andere kaum aussprechen müssen. Er ist introvertiert, reflektiert und loyal bis zur Selbstaufgabe. Er liebt mit stiller Intensität, ohne viele Worte, aber kompromisslos.
Unter der Oberfläche lebt eine Zerrissenheit, die ihn antreibt: das Bedürfnis, aus Schmerz etwas Schönes zu schaffen.
Er trägt Schuld in sich – wegen seiner Kindheit, wegen seines Vaters, wegen seiner Mutter, wegen Selene. Er hat das Gefühl, sein Leben sei aus Fehlern gebaut, die er versucht, durch Fürsorge und Kunst wiedergutzumachen.
Asher ist geduldig, handwerklich begabt, hochsensibel, manchmal fast pedantisch. Er ist kein Mann, der impulsiv handelt – außer wenn jemand, den er liebt, bedroht oder verletzt wird. Dann weicht die Ruhe einer gefährlichen Entschlossenheit.
Unter der Oberfläche lebt eine Zerrissenheit, die ihn antreibt: das Bedürfnis, aus Schmerz etwas Schönes zu schaffen.
Er trägt Schuld in sich – wegen seiner Kindheit, wegen seines Vaters, wegen seiner Mutter, wegen Selene. Er hat das Gefühl, sein Leben sei aus Fehlern gebaut, die er versucht, durch Fürsorge und Kunst wiedergutzumachen.
Asher ist geduldig, handwerklich begabt, hochsensibel, manchmal fast pedantisch. Er ist kein Mann, der impulsiv handelt – außer wenn jemand, den er liebt, bedroht oder verletzt wird. Dann weicht die Ruhe einer gefährlichen Entschlossenheit.
02
Criminal Record+
Außer das er von seinem Vater geschlagen wurde, gibt es da nichts
03
Storyline+
Asher Sullivan wurde am 29. Dezember 1988 in Chicago geboren, in einem der grauen Viertel, die nie wirklich schlafen, in denen die Straßen nach Regen, Benzin und kaltem Metall rochen. Sein Leben begann in Armut, zwischen kaputten Heizungen, flackernden Lichtern und dem endlosen Summen einer Stadt, die nie innehielt. Seine Mutter arbeitete unermüdlich. Sie war Putzfrau, Bedienung, Nachtschichtkraft in einem Krankenhaus – je nachdem, wo sie gerade gebraucht wurde. Ihre Hände waren rissig, ihre Augen rot, und dennoch schaffte sie es, ihrem Sohn jeden Morgen ein Lächeln zu schenken.
Sein Vater dagegen war das Gegenteil von allem, was Hoffnung bedeutete. Einst Arbeiter in einer Maschinenfabrik, verlor er früh seinen Job, und mit ihm alles, was ihn einmal ausgemacht hatte. Der Alkohol ersetzte das Frühstück, die Wut ersetzte Gespräche und das Zuhause wurde zu einem Ort, den Asher lieber vermied. Oft saß er nachts mit angezogenen Knien auf seinem Bett, die Geräusche aus dem Wohnzimmer wie dumpfe Schläge in der Ferne. Er wusste, dass seine Mutter wieder diejenige war, die die Wut abbekam – und manchmal er selbst.
Die Drohungen seines Vaters waren einfach, aber wirkungsvoll. Wenn Asher jemandem etwas erzählte, würde alles nur schlimmer werden. Und so schwieg er. In der Schule galt er als ruhig, fast unsichtbar. Von seinen Mitschülern wurde er als begabt aber verschlossen angesehen. Er zeichnete viel, aber schrieb auch gleichzeitig Texte über das was er alles erlebte. Asher entdeckte die Liebe zur Musik und zum Zeichnen. Es waren Dinge mit denen er sich ausdrücken konnte. Gesichter, Schatten, Dinge, die aus seiner Fantasie stammten. Niemand ahnte, dass genau diese beiden Dinge seine Zuflucht werden würden.
Als Asher 12 Jahre war sollte das Leben eine Wende nehmen. Auch wenn es tragisch war, für ihn war es ein Segen als sein Vater verstarb. Er hatte eine Alkoholvergiftung gehabt und starb einen traurigen, stillen Tod in einer schmutzigen Küche. Auch wenn der Tod etwas war das man nicht feiern sollte, so war es für ihn keine Tragödie. Er betrauerte den Verlust seines Vaters nicht, denn nun hatte die Schreckenszeit ein Ende gehabt. Es gab keine Angst mehr, keine Tränen die wegen dieses Monsters vergossen wurden. Es kehrte eine stille in das alte Haus ein die keiner wirklich gewohnt war, aber die sich gut anfühlte.
Nachdem Tod seines Vaters blühte Asher auch endlich wieder auf. Er traute sich mehr, wagte auch mehr und dann war da Selene. Eigentlich war sie immer da, denn sie war das wunderschöne Mädchen aus der Nachbarschaft. Doch zuerst hatte er sie einfach nicht wahr genommen gehabt, wahrscheinlich weil sein Fokus woanders gelegen hatte. Doch jetzt war alles anders. Zum ersten mal sah er sie so richtig. Selenes Mutter und seine waren sehr eng miteinander befreundet gewesen und so lag es eigentlich auf der Hand das auch die beiden beste Freunde wurden. Genau solche Dinge hatte er immer vermisst gehabt. Jetzt waren sie möglich und das vollkommen ohne schlechtes Gewissen. Selene und er waren unzertrennlich gewesen ab einem gewissen Punkt.
Die Freundschaft der beiden sollte aber im Laufe der Zeit deutlich intensiver und inniger werden. Die beiden waren gerade mal 16 Jahre als sie einander näher kamen. Es war neu, fremd und doch wunderschön. Eine Nacht die alles verändern sollte. Asher und Selene erlebten ihr erstes Mal miteinander. Beide waren unsicher, aber auch voller Emotionen und doch so wahnsinnig glücklich. Asher hatte das Gefühl das nun alles gut werden würde. Insgeheim malte er sich schon gemeinsam mit ihr die Zukunft aus, obwohl er selbst ja noch ein Teenager war. Doch nur kurze Zeit später war alles plötzlich anders. Selene ging ihm aus dem Weg. Es kam kaum noch zu Gesprächen oder Treffen. Asher verstand es nicht, dachte er doch eigentlich es war alles gut. Allerdings schien er sich da geirrt zu haben. Die Wahrheit sollte er nicht erfahren, denn wenig später war Selene fort. Sie hatte Chicago verlassen ohne ein Abschied. Der Verlust schmerzte, doch Asher nahm es hin.
Das Leben ging weiter, so viel wusste Asher. Also konzentrierte er sich auf seine Schule und darauf seinen Abschluss zu machen. Er hatte seine Leidenschaft zu singen allerdings nie komplett abgelegt gehabt und das würde er sicherlich auch nie. Doch er wollte dem Tätowieren nachgehen. Die Motive auf der Haut war ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit geworden und das konnte er einfach. Allerdings passierte in seinem Leben wieder etwas das er einfach nicht richtig verstand. Seine Mutter adoptierte ein weiteres Kind. Einfach so. Asher verstand es nicht, denn immerhin war er doch selbst schon fast erwachsen. Warum wollte sie da noch ein Baby. Doch es war seiner Mutter wichtig, also nahm Asher den kleinen Jungen auf. Als er das Kind zum ersten mal in seinen Armen hielt und er in dessen blaue Augen blickte, da waren alle Zweifel vergessen und er bekam den Namen Aiden.
Aiden wurde zu Ashers Mittelpunkt in seinem Leben. Er liebte seinen kleinen Bruder, daher war das für ihn gar nicht schlimm das alles zu tun. Er war fast schon wie ein Vater zu dem kleinen Jungen, denn er fütterte ihn, brachte ihn ins Bett und erzählte ihm auch jeden Abend gute Nacht Geschichten. Tatsächlich sah Asher in Aiden auch viel mehr als einen Bruder und vielleicht war das auch ein Sinn in seinem Leben den er brauchte. Von Aiden wurde er gebraucht, gesehen und angenommen. Mit der Zeit wurden die beiden auch unzertrennlich. Auch wenn seine Mutter den Jungen adoptiert hatte, so sah sich alleine Asher in der Verantwortung für ihn. Von ihm lernte Aiden alles was er wissen musste.
Natürlich wusste Asher auch das seine Schulbildung niemals darunter leiden durfte, was aber auch nie der Fall war. Seine Mutter hielt ihrem Sohn den Rücken frei, unterstütze ihn bei allem was er tat. Nachdem er seinen Abschluss in der Tasche hatte, begann er damit seinen Traum zu verwirklichen. Er wollte in einem Tattoostudio arbeiten. Dort sein Talent unter Beweis stellen. Das Zeichnen war eben mehr als nur ein Zeitvertreib für ihn. Es war Ausdruck, Therapie, Identität. Er begann, sich für Tätowierungen zu interessieren, verbrachte Stunden damit, Designs zu entwerfen, Linien zu perfektionieren, Kontraste zu verstehen. Nach der Schule machte er eine Ausbildung in einem kleinen Tattoo-Studio, dessen Besitzer sein Talent erkannte. Die Arbeit mit der Nadel wurde sein Leben – jeder Strich eine Geschichte, jede Haut ein neues Kapitel und wo andere eine Leinwand nutzen, so nutze er die Haut der Menschen als seine eigene Leinwand. Er selbst war dabei das Aushängeschild seiner Arbeit.
Er arbeitete sich hoch, von einem schüchternen Lehrling zum gefragten Künstler. Sein Stil war unverwechselbar – düster, detailreich, oft von persönlichen Themen durchzogen. Narben, Engel mit gebrochenen Flügeln, Augen, die weinten, ohne zu trauern. Menschen kamen aus der ganzen Stadt, um sich von ihm tätowieren zu lassen, weil sie spürten, dass er nicht nur mit Tinte, sondern mit Seele arbeitete. Mit 22 Jahren traf ihn der nächste Schicksalsschlag. Seine Mutter starb an Krebs, nach langen, schmerzhaften Monaten. Asher war an ihrer Seite, bis zuletzt. Er übernahm die Vormundschaft für Aiden, nach vielen Gesprächen, Formularen und Sitzungen. Plötzlich war er nicht mehr nur Bruder, sondern Vaterfigur, Lehrer, Beschützer.
Die Jahre danach waren geprägt von Verantwortung und Wachstum. Asher eröffnete sein eigenes Studio, ein kleiner Raum in einem alten Backsteingebäude in Wicker Park. Schwarze Wände, Neonlichter, ein Geruch von Desinfektionsmittel und Farbe. Er nannte es “Blackline Sanctuary” – ein Zufluchtsort für gebrochene Seelen, genau wie er selbst einer war. Doch das war sein Traum und das liebte er. Nebenbei hatte er aber auch noch seine Musik gehabt, womit er sich auch perfekt ausdrücken konnte. Er liebte das was er tat, war dort wo er war einfach angekommen.
So zog die Zeit ins Land und Aiden wuchs heran, intelligent und sensibel. Die beiden verband eine Nähe, die über Geschwisterschaft hinausging. Sie verstanden sich ohne Worte, lachten über dieselben Dinge, dachten gleich. Immer wieder fiel ihnen auf, wie ähnlich sie sich sahen – dieselbe Augenfarbe, dieselbe Struktur im Gesicht, dieselbe Art zu schweigen. Sie hielten es für Zufall, für Schicksal vielleicht, und lachten darüber. Doch das Schicksal hatte längst entschieden, dass Wahrheit manchmal besser verborgen bleibt. Denn Aiden war nicht Ashers Bruder, sondern sein Sohn. Gezeugt in jener Nacht, als zwei Teenager ihre Unschuld verloren, ohne zu wissen, was daraus entstehen würde. Selenes Eltern hatten das Kind weggegeben, Ashers Mutter hatte ihn aufgenommen – aus Liebe zu beiden, aus Schuld, aus Schutz.
Die Wahrheit sollte natürlich weiterhin verborgen bleiben, doch es bleibt offen ob das alles nicht eines Tages doch ans Licht kommen würde. Leider konnte er keinen mehr danach fragen, doch eines war sicher. Er würde immer für Noah da sein. Sich um ihn kümmern, denn niemals würde er ihn im Stich lassen. Auch wenn der Weg ganz sicherlich extrem steinig war.
An seinem Geburtstag stand Asher spätabends im Studio, die Lichter gedimmt, während Regen gegen die Fenster schlug. Seine Hände waren von Farbe gezeichnet, auf seiner Haut schimmerten Schatten seiner eigenen Vergangenheit. Er sah auf das letzte Tattoo, das er gestochen hatte – ein Paar ineinander verschlungener Linien, die wie Adern wirkten – und spürte, dass alles, was er war, in diesen Linien steckte. Schmerz, Verlust, Liebe, Erinnerung.
Sein Vater dagegen war das Gegenteil von allem, was Hoffnung bedeutete. Einst Arbeiter in einer Maschinenfabrik, verlor er früh seinen Job, und mit ihm alles, was ihn einmal ausgemacht hatte. Der Alkohol ersetzte das Frühstück, die Wut ersetzte Gespräche und das Zuhause wurde zu einem Ort, den Asher lieber vermied. Oft saß er nachts mit angezogenen Knien auf seinem Bett, die Geräusche aus dem Wohnzimmer wie dumpfe Schläge in der Ferne. Er wusste, dass seine Mutter wieder diejenige war, die die Wut abbekam – und manchmal er selbst.
Die Drohungen seines Vaters waren einfach, aber wirkungsvoll. Wenn Asher jemandem etwas erzählte, würde alles nur schlimmer werden. Und so schwieg er. In der Schule galt er als ruhig, fast unsichtbar. Von seinen Mitschülern wurde er als begabt aber verschlossen angesehen. Er zeichnete viel, aber schrieb auch gleichzeitig Texte über das was er alles erlebte. Asher entdeckte die Liebe zur Musik und zum Zeichnen. Es waren Dinge mit denen er sich ausdrücken konnte. Gesichter, Schatten, Dinge, die aus seiner Fantasie stammten. Niemand ahnte, dass genau diese beiden Dinge seine Zuflucht werden würden.
Als Asher 12 Jahre war sollte das Leben eine Wende nehmen. Auch wenn es tragisch war, für ihn war es ein Segen als sein Vater verstarb. Er hatte eine Alkoholvergiftung gehabt und starb einen traurigen, stillen Tod in einer schmutzigen Küche. Auch wenn der Tod etwas war das man nicht feiern sollte, so war es für ihn keine Tragödie. Er betrauerte den Verlust seines Vaters nicht, denn nun hatte die Schreckenszeit ein Ende gehabt. Es gab keine Angst mehr, keine Tränen die wegen dieses Monsters vergossen wurden. Es kehrte eine stille in das alte Haus ein die keiner wirklich gewohnt war, aber die sich gut anfühlte.
Nachdem Tod seines Vaters blühte Asher auch endlich wieder auf. Er traute sich mehr, wagte auch mehr und dann war da Selene. Eigentlich war sie immer da, denn sie war das wunderschöne Mädchen aus der Nachbarschaft. Doch zuerst hatte er sie einfach nicht wahr genommen gehabt, wahrscheinlich weil sein Fokus woanders gelegen hatte. Doch jetzt war alles anders. Zum ersten mal sah er sie so richtig. Selenes Mutter und seine waren sehr eng miteinander befreundet gewesen und so lag es eigentlich auf der Hand das auch die beiden beste Freunde wurden. Genau solche Dinge hatte er immer vermisst gehabt. Jetzt waren sie möglich und das vollkommen ohne schlechtes Gewissen. Selene und er waren unzertrennlich gewesen ab einem gewissen Punkt.
Die Freundschaft der beiden sollte aber im Laufe der Zeit deutlich intensiver und inniger werden. Die beiden waren gerade mal 16 Jahre als sie einander näher kamen. Es war neu, fremd und doch wunderschön. Eine Nacht die alles verändern sollte. Asher und Selene erlebten ihr erstes Mal miteinander. Beide waren unsicher, aber auch voller Emotionen und doch so wahnsinnig glücklich. Asher hatte das Gefühl das nun alles gut werden würde. Insgeheim malte er sich schon gemeinsam mit ihr die Zukunft aus, obwohl er selbst ja noch ein Teenager war. Doch nur kurze Zeit später war alles plötzlich anders. Selene ging ihm aus dem Weg. Es kam kaum noch zu Gesprächen oder Treffen. Asher verstand es nicht, dachte er doch eigentlich es war alles gut. Allerdings schien er sich da geirrt zu haben. Die Wahrheit sollte er nicht erfahren, denn wenig später war Selene fort. Sie hatte Chicago verlassen ohne ein Abschied. Der Verlust schmerzte, doch Asher nahm es hin.
Das Leben ging weiter, so viel wusste Asher. Also konzentrierte er sich auf seine Schule und darauf seinen Abschluss zu machen. Er hatte seine Leidenschaft zu singen allerdings nie komplett abgelegt gehabt und das würde er sicherlich auch nie. Doch er wollte dem Tätowieren nachgehen. Die Motive auf der Haut war ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit geworden und das konnte er einfach. Allerdings passierte in seinem Leben wieder etwas das er einfach nicht richtig verstand. Seine Mutter adoptierte ein weiteres Kind. Einfach so. Asher verstand es nicht, denn immerhin war er doch selbst schon fast erwachsen. Warum wollte sie da noch ein Baby. Doch es war seiner Mutter wichtig, also nahm Asher den kleinen Jungen auf. Als er das Kind zum ersten mal in seinen Armen hielt und er in dessen blaue Augen blickte, da waren alle Zweifel vergessen und er bekam den Namen Aiden.
Aiden wurde zu Ashers Mittelpunkt in seinem Leben. Er liebte seinen kleinen Bruder, daher war das für ihn gar nicht schlimm das alles zu tun. Er war fast schon wie ein Vater zu dem kleinen Jungen, denn er fütterte ihn, brachte ihn ins Bett und erzählte ihm auch jeden Abend gute Nacht Geschichten. Tatsächlich sah Asher in Aiden auch viel mehr als einen Bruder und vielleicht war das auch ein Sinn in seinem Leben den er brauchte. Von Aiden wurde er gebraucht, gesehen und angenommen. Mit der Zeit wurden die beiden auch unzertrennlich. Auch wenn seine Mutter den Jungen adoptiert hatte, so sah sich alleine Asher in der Verantwortung für ihn. Von ihm lernte Aiden alles was er wissen musste.
Natürlich wusste Asher auch das seine Schulbildung niemals darunter leiden durfte, was aber auch nie der Fall war. Seine Mutter hielt ihrem Sohn den Rücken frei, unterstütze ihn bei allem was er tat. Nachdem er seinen Abschluss in der Tasche hatte, begann er damit seinen Traum zu verwirklichen. Er wollte in einem Tattoostudio arbeiten. Dort sein Talent unter Beweis stellen. Das Zeichnen war eben mehr als nur ein Zeitvertreib für ihn. Es war Ausdruck, Therapie, Identität. Er begann, sich für Tätowierungen zu interessieren, verbrachte Stunden damit, Designs zu entwerfen, Linien zu perfektionieren, Kontraste zu verstehen. Nach der Schule machte er eine Ausbildung in einem kleinen Tattoo-Studio, dessen Besitzer sein Talent erkannte. Die Arbeit mit der Nadel wurde sein Leben – jeder Strich eine Geschichte, jede Haut ein neues Kapitel und wo andere eine Leinwand nutzen, so nutze er die Haut der Menschen als seine eigene Leinwand. Er selbst war dabei das Aushängeschild seiner Arbeit.
Er arbeitete sich hoch, von einem schüchternen Lehrling zum gefragten Künstler. Sein Stil war unverwechselbar – düster, detailreich, oft von persönlichen Themen durchzogen. Narben, Engel mit gebrochenen Flügeln, Augen, die weinten, ohne zu trauern. Menschen kamen aus der ganzen Stadt, um sich von ihm tätowieren zu lassen, weil sie spürten, dass er nicht nur mit Tinte, sondern mit Seele arbeitete. Mit 22 Jahren traf ihn der nächste Schicksalsschlag. Seine Mutter starb an Krebs, nach langen, schmerzhaften Monaten. Asher war an ihrer Seite, bis zuletzt. Er übernahm die Vormundschaft für Aiden, nach vielen Gesprächen, Formularen und Sitzungen. Plötzlich war er nicht mehr nur Bruder, sondern Vaterfigur, Lehrer, Beschützer.
Die Jahre danach waren geprägt von Verantwortung und Wachstum. Asher eröffnete sein eigenes Studio, ein kleiner Raum in einem alten Backsteingebäude in Wicker Park. Schwarze Wände, Neonlichter, ein Geruch von Desinfektionsmittel und Farbe. Er nannte es “Blackline Sanctuary” – ein Zufluchtsort für gebrochene Seelen, genau wie er selbst einer war. Doch das war sein Traum und das liebte er. Nebenbei hatte er aber auch noch seine Musik gehabt, womit er sich auch perfekt ausdrücken konnte. Er liebte das was er tat, war dort wo er war einfach angekommen.
So zog die Zeit ins Land und Aiden wuchs heran, intelligent und sensibel. Die beiden verband eine Nähe, die über Geschwisterschaft hinausging. Sie verstanden sich ohne Worte, lachten über dieselben Dinge, dachten gleich. Immer wieder fiel ihnen auf, wie ähnlich sie sich sahen – dieselbe Augenfarbe, dieselbe Struktur im Gesicht, dieselbe Art zu schweigen. Sie hielten es für Zufall, für Schicksal vielleicht, und lachten darüber. Doch das Schicksal hatte längst entschieden, dass Wahrheit manchmal besser verborgen bleibt. Denn Aiden war nicht Ashers Bruder, sondern sein Sohn. Gezeugt in jener Nacht, als zwei Teenager ihre Unschuld verloren, ohne zu wissen, was daraus entstehen würde. Selenes Eltern hatten das Kind weggegeben, Ashers Mutter hatte ihn aufgenommen – aus Liebe zu beiden, aus Schuld, aus Schutz.
Die Wahrheit sollte natürlich weiterhin verborgen bleiben, doch es bleibt offen ob das alles nicht eines Tages doch ans Licht kommen würde. Leider konnte er keinen mehr danach fragen, doch eines war sicher. Er würde immer für Noah da sein. Sich um ihn kümmern, denn niemals würde er ihn im Stich lassen. Auch wenn der Weg ganz sicherlich extrem steinig war.
An seinem Geburtstag stand Asher spätabends im Studio, die Lichter gedimmt, während Regen gegen die Fenster schlug. Seine Hände waren von Farbe gezeichnet, auf seiner Haut schimmerten Schatten seiner eigenen Vergangenheit. Er sah auf das letzte Tattoo, das er gestochen hatte – ein Paar ineinander verschlungener Linien, die wie Adern wirkten – und spürte, dass alles, was er war, in diesen Linien steckte. Schmerz, Verlust, Liebe, Erinnerung.
04
Writing Preferences & Wanted Handling+
Perspective
Dritte Person
Preferred Writing Style
Chat - und Romanstil
Preferred Post Style
Privatchat, Szenenplay, Gästebuch
Wanted Handling
Nein
Writing Sample
Nein
05
Connections+
Freunde und Familie wäre mir sehr wichtig, gerne auch Kunden im Tattoo-Studio. Ich wünsche mir aber auch tiefgründige Kontakte. Also keine die nur das Profil dekorieren, sondern Menschen mit denen man schreiben und sich etwas aufbauen kann.
06
Sticky Note+
Ich hab richtig Lust dabei zu sein!
character introductionopen for connections





