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#1

new in town · looking for connections
Aiden Sullivan
File No.CHI-A-927
DistrictChicago
StatusSearching
Age21 Jahre
OccupationTattoartist & Musiker
ClassMittelschicht
AffiliationBewohner
OriginChicago
FaceclaimChase Hudson (reserviert)
01
Personality
+
Aiden ist ein stiller Beobachter. Er redet wenig, aber wenn er spricht, dann mit Bedacht. Er besitzt eine ungewöhnliche emotionale Tiefe, die ihn zugleich verletzlich und empathisch macht. Menschen fühlen sich in seiner Nähe verstanden, selbst wenn er kaum etwas sagt – weil er zuhört, wirklich zuhört. Seine Sensibilität ist kein Schwachpunkt, sondern Teil seiner Stärke. Er ist nachdenklich, melancholisch, oft in sich gekehrt. In Gruppen bleibt er am Rand, beobachtet, analysiert. Er meidet Oberflächlichkeit und schätzt echte Gespräche, Stille, und das unausgesprochene Verständnis zwischen Menschen. Seine Empathie ist groß, doch sie bringt ihn oft dazu, das Leid anderer über sein eigenes zu stellen.

Aiden hat ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit, auch wenn er es selten zeigt. Die Tatsache, adoptiert zu sein, hat in ihm ein unterschwelliges Gefühl von Entwurzelung hinterlassen. Er sucht nicht aktiv nach seinen leiblichen Eltern, doch er spürt die Lücke – dieses feine Unbehagen, das ihn manchmal überkommt, wenn er in den Spiegel blickt und nicht genau weiß, wem er ähnlich sieht. Gleichzeitig ist er loyal bis zur Selbstaufgabe. Asher ist für ihn alles – Bruder, Lehrer, Bezugspunkt. Er vertraut ihm blind und würde alles tun, um ihn zu beschützen. Seine Liebe zu Asher ist tief, aber von einer stillen Unsicherheit begleitet, weil er spürt, dass sein Bruder mehr trägt, als er zeigt.
02
Criminal Record
+
Keine
03
Storyline
+
Aiden Sullivan kam am 2. März 2005 in Chicago zur Welt. Die Umstände seiner Geburt blieben für ihn immer vage, eingehüllt in Andeutungen, die sich nie ganz zu einer klaren Wahrheit formen wollten. Was er wusste, war einfach: Er war adoptiert, und sein Bruder Asher hatte sich seit seiner Kindheit um ihn gekümmert. Für Aiden war das kein Geheimnis, sondern ein stiller Teil seiner Identität – etwas, das zu ihm gehörte wie sein Name oder seine Augenfarbe.

Er wuchs in Chicago auf. Zuerst bei seiner Adoptivmutter und seinem Bruder Asher, wo er zumindest behütet aufwuchs. Jedenfalls so gut das eben möglich war. Später dann verbrachte er seine Kindheit in einer kleinen Wohnung über einem Tattoo-Studio, das den Namen „Blackline Sanctuary“ trug. Der Geruch von Tinte, Alkohol und Desinfektionsmittel war für ihn so vertraut wie anderen der Duft von frisch gebackenem Brot. Das monotone Surren der Tätowiermaschine war seine Kindermusik, das rhythmische Kratzen von Bleistiften auf Papier sein Hintergrundrauschen. Schon früh verstand er, dass in diesen Linien etwas Heiliges lag – ein stilles Gespräch zwischen Schmerz und Heilung.

Als Aiden gerade einmal 6 Jahre war verstarb ganz überraschend seine Mutter. Auch wenn sie nie seine leibliche Mutter war, so hatte Aiden sie trotzdem als solche angesehen. Aber ihr Verlust kam überraschend und viel zu schnell, zu plötzlich. In seinem jungen Alter realisierte er den Verlust kaum, später aber kam die Angst dazu. Würde man ihn von Asher trennen, denn die Vorstellung ohne seinen Bruder aufzuwachsen zog ihm fast den Boden unter seinen Füßen weg. Zum Glück aber kam dieser Moment nicht und Asher bekam die Vormundschaft für Aiden. Es wäre sicherlich nicht sinnvoll gewesen den Jungen aus seiner vertrauten Umgebung heraus zu reißen und ihn von seinem Bruder zu trennen, welcher für ihn schließlich ein wichtiger Halt war.

Asher war für ihn mehr als ein Bruder. Er war der Mittelpunkt seines Universums, derjenige, der ihn durchs Leben führte, der ihm das Zeichnen beibrachte und die kleinen Lektionen des Alltags mit einer ruhigen Selbstverständlichkeit vermittelte. Aiden bewunderte ihn – seine Gelassenheit, seine Tiefe, die Art, wie er die Welt ansah, als könnte er durch die Oberfläche direkt in den Kern der Dinge blicken. Er wusste, dass Asher viel durchgemacht hatte, doch dieser sprach selten über die Vergangenheit. Die Narben an seinen Händen und die Schatten in seinen Augen erzählten genug.

Als Kind war Aiden still und aufmerksam. Er lernte schnell, beobachtete lieber, als zu reden, und stellte selten Fragen, die zu weit in die Vergangenheit führten. In der Schule galt er als talentiert, besonders in Kunst und Literatur. Seine Lehrer lobten seine Vorstellungskraft und die emotionale Tiefe seiner Arbeiten, doch für Aiden war das keine Kunst, sondern Ausdruck. Er zeichnete, um zu verstehen. Er schrieb, um zu atmen.

Die wenigen Freunde, die er hatte, beschrieben ihn als verträumt, nachdenklich, manchmal zu ernst für sein Alter. Vielleicht lag es daran, dass sein Zuhause anders war. Keine Eltern, keine typischen Familienfeste, nur Asher – dieser still brennende Mensch, der alles gab, ohne viel zu sagen. Zwischen ihnen bestand ein unausgesprochenes Verständnis. Wenn Aiden heimkam und Asher im Studio arbeitete, setzte er sich einfach dazu, lehnte sich gegen die Wand und beobachtete, wie Linien entstanden. In diesen Momenten war alles ruhig.

Mit vierzehn begann Aiden zu begreifen, dass „Adoption“ ein größeres Wort war, als er gedacht hatte. Es bedeutete nicht nur, dass jemand ihn aufgenommen hatte, sondern dass irgendwo da draußen Menschen waren, die ihn fortgegeben hatten. Er fragte Asher einmal danach, vorsichtig, ohne Forderung. Asher hatte ihm ruhig erklärt, dass ihre Mutter ihn adoptiert hatte, weil sie glaubte, er verdiene eine Chance auf ein gutes Leben. Mehr sagte er nicht. Und Aiden fragte nie wieder.

Die Jahre vergingen. Asher wurde älter, sein Tattoo-Studio florierte und Aiden wuchs zu einem jungen Mann heran, der seinem Bruder in vielen Dingen ähnelte – in der Art zu denken, zu schweigen, zu beobachten. Mit sechzehn begann er, selbst zu zeichnen, inspiriert von den Motiven, die er täglich im Studio sah. Seine Linien waren feiner, leiser als Ashers, weniger düster, aber nicht weniger tief. In ihnen lag ein zarter Schmerz, eine Suche nach Bedeutung.

Mit achtzehn trat er als Lehrling in das „Blackline Sanctuary“ ein. Asher zögerte anfangs, doch es war unausweichlich. Die beiden arbeiteten Seite an Seite, und viele Kunden bemerkten die Ähnlichkeit zwischen ihnen. Dieselben Augen, dieselbe Konzentration, dasselbe ernste Lächeln. Manchmal lachten sie darüber – Brüder eben, die sich zu ähnlich waren, um nicht verwandt zu sein.

Doch in Aiden wuchs eine leise Rastlosigkeit. Je älter er wurde, desto deutlicher spürte er eine Unschärfe in seiner Geschichte. Es gab keine Fotos seiner leiblichen Eltern, keine Geburtsunterlagen außer den offiziellen Dokumenten. Nur eine Handvoll Erinnerungsstücke, die Asher sorgsam aufbewahrte – alte Skizzen, ein paar Kinderzeichnungen, eine Kette mit einem kleinen Anhänger, deren Herkunft nie erklärt wurde.

An Abenden, wenn der Regen gegen die Fenster prasselte und das Licht im Studio gedämpft war, dachte Aiden oft über Herkunft nach. Er fragte sich, ob man jemanden lieben konnte, den man nie gekannt hatte, oder ob Liebe allein aus der Gegenwart entstand. Für ihn war Familie etwas, das durch Entscheidungen entstand, nicht durch Blut. Asher war Beweis genug dafür.

Mit zwanzig war Aiden längst zu einem festen Teil des Studios geworden. Kunden kamen, weil sie wussten, dass seine Arbeiten anders waren – feiner, emotionaler, fast wie Poesie auf der Haut. Wo Ashers Tattoos von Stärke erzählten, sprachen Aidens von Verlust und Sehnsucht. Seine Entwürfe trugen Titel wie „Echo“, „Stille“, „Wurzeln“ – Worte, die seine eigene Geschichte widerspiegelten, ohne dass er es merkte.

Er liebte das Studio, das Leben, das sie gemeinsam aufgebaut hatten. Er liebte die späten Abende, wenn sie beide über neuen Designs brüteten, Musik im Hintergrund, die Luft erfüllt vom Geruch nach Farbe und Metall. Manchmal fragte er sich, wie es wohl wäre, wenn ihre Mutter noch lebte, doch Asher sprach nie darüber. Und Aiden respektierte das Schweigen.

In seltenen Momenten jedoch überkam ihn ein unerklärliches Gefühl – eine Art Leere, die nicht traurig, sondern formlos war. Ein Zwischenraum, in dem etwas fehlte, das er nicht benennen konnte. Er schrieb dann Gedichte, Skizzen, Bruchstücke. Sätze wie „Manchmal fühlt sich Liebe an wie ein Schatten, der mich begleitet, ohne dass ich weiß, woher er kommt.“

Für Aiden blieb die Wahrheit verborgen – eine Wahrheit, die Asher in sich trug, schwer und ungesagt. Doch zwischen ihnen bestand eine Nähe, die keine Erklärung brauchte. Sie war echt, tief und beständig.

Aiden wusste, dass er anders war, dass seine Wurzeln irgendwo im Unbekannten lagen. Aber er wusste auch, dass er angekommen war. In einem Leben, das aus Schatten geboren, aber vom Licht gehalten wurde. In einem Zuhause, das kein Ort war, sondern ein Mensch – Asher.
04
Writing Preferences & Wanted Handling
+
Perspective
Dritte Person
Preferred Writing Style
Beides möglich
Preferred Post Style
Nicht festgelegt, ich schreib überall
Wanted Handling
Nein
Writing Sample
Nein
05
Connections
+
Ich würde mich sehr über Freunde freuen. Ansonsten macht mir gerne Vorschläge.
06
Sticky Note
+
Ich bin dann auch mal da xD
character introductionopen for connections

#2

Hallo Aiden, wie schön dich hier zu sehen Hattest du einen entspannten Freitag heute? Einen schönen Chatrakter hast du uns da mitgebracht. Ich würde dir einfach mal eine Freundschaft anbieten, wie und was genau können wir ja nochmal bereden. Aber ich glaube TJ und er könnten sich wirklich gut verstehen. Ich verlinke dir unsere Member und bitte dich auch um ein bisschen Geduld. Sollte noch etwas sein melde dich einfach kurz.

love and out, tj.


@Zury Reeve @Kehlani Delaney @Dash Reeve @Dante Reeve @Irin Thorne @Zaya Vance @Lanea King @Elijah Carter @Maaret Virtanen @Piper Alba @Theodore Levin Scott Moreau @Graham Elliot Brooks


#3

Hey love

Ich würde dir auch gerne eine Freundschaft anbieten wollen. Vielleicht kennt man sich noch aus der Schule? Oder man hat sich im Nachtleben von Chicago irgendwann mal kennengelernt.
Wir können intern ja mal unsere Köpfe zusammen stecken , deal?

disconnected CHICAGO MAILBOX Mitglieder Online 9