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Lilith “Lia” Moreno
File No.CHI-L“-466
DistrictChicago
StatusSearching
Age22 Jahre
OccupationStudentin für Kunst & Medien, Barkeeperin, gelegentliche Tattoo-Artistin & übernimmt für Sigma gelegentlich Aufträge als Carrier
ClassMiddle
AffiliationSigma Kappa Delta
OriginMiami, Florida — lebt seit ihrem 18. Lebensjahr in Chicago
FaceclaimMadison Beer
01
Personality+
Charaktereigenschaften
Sarkastisch & provokant • Emotional verschlossen • Wirkt selbstbewusst, obwohl sie innerlich oft zerbricht • Impulsiv und selbstzerstörerisch • Loyal gegenüber den wenigen Menschen, die sie wirklich an sich heranlässt • Chaotisch, aber intelligent • Leidenschaftlich in allem, was sie tut • Schnell gereizt, besonders bei Kontrollverlust • Manipulativ, wenn sie sich bedroht fühlt • Rastlos — sie braucht ständig Ablenkung • Dunkler Humor als Schutzmechanismus • Beobachtet Menschen extrem genau • Wirkt oft kalt oder gefühlslos • Hat Schwierigkeiten, echte Gefühle zuzulassen • Besitzt eine unterschwellige Aggressivität • Kann gleichzeitig unglaublich charmant und einschüchternd wirken
Stärken
Sehr kreativ & talentiert im Zeichnen und Tätowieren • Kann Menschen hervorragend lesen • Bleibt in gefährlichen Situationen erstaunlich ruhig • Gute Lügnerin — sie kontrolliert ihre Emotionen perfekt nach außen • Anpassungsfähig & überlebensfähig • Verführerische Ausstrahlung und Charisma • Intelligent, besonders emotional und sozial • Hat keine Angst davor, Regeln zu brechen • Belastbar durch ihre Vergangenheit • Kann mit Druck und Chaos umgehen • Loyal bis zur Selbstzerstörung • Gute Fahrerin bei nächtlichen Straßenrennen • Weiß genau, wie sie Aufmerksamkeit manipulieren kann
Schwächen
Alkohol- & Drogenkonsum als Fluchtmechanismus • Bindungsangst • Schlafstörungen & Albträume • Panik in engen oder dunklen Räumen • Extreme Verlustangst, die sie nie zeigt • Aggressiv bei emotionalem Stress • Selbstzerstörerisches Verhalten • Verdrängt Gefühle, bis alles eskaliert • Misstraut fast jedem • Kann keine gesunden Beziehungen führen • Hat Angst vor echter Liebe und emotionaler Abhängigkeit • Schnell eifersüchtig, obwohl sie Beziehungen vermeidet • Verwechselt oft Lust mit Nähe • Kann brutal ehrlich oder verletzend werden • Hat Schwierigkeiten, Hilfe anzunehmen
Geheimnisse
- Sie konsumiert regelmäßig Cloud Nine
- Die Nacht, in der ihr Stiefvater starb, verfolgt sie bis heute in Albträumen
- Ein kleiner Teil von ihr weiß nicht, ob es wirklich nur Notwehr war
- Sie bewahrt ihre alten Kinderzeichnungen bis heute versteckt auf
- Sie hat heimlich Panikattacken
- Sie schläft selten alleine — nicht wegen Nähe, sondern wegen ihrer Angst vor Dunkelheit
- Sie verletzt sich manchmal selbst durch exzessive Partys, Drogen oder gefährliche Situationen
- Ihre Kunstwerke zeigen oft Gewaltfantasien und verstörende Bilder
- Sie transportierte bereits gefährlichere Dinge für Sigma, als offiziell bekannt ist
- Sie hat Angst, irgendwann genauso grausam zu werden wie ihr Stiefvater
- Sie löscht fast jede Nummer am nächsten Morgen, selbst wenn sie jemanden mochte
- Tief in ihr steckt noch immer das kleine Mädchen, das darauf wartet, dass jemand sie rettet — obwohl sie längst nicht mehr daran glaubt
Auftreten
Lilith wirkt wie die Art Frau, vor der Menschen gewarnt werden — und zu der sie trotzdem immer wieder zurückkehren. Sie bewegt sich langsam, kontrolliert und mit dieser selbstverständlichen Sinnlichkeit, die nicht gespielt wirkt. Meist trägt sie dunkle Kleidung, Lederjacken, kurze Röcke, Oversized Hoodies oder Tops, unter denen Tattoos hervorblitzen. Silberner Schmuck, Ringe an fast jeder Hand und ständig leicht verschmierter Eyeliner lassen sie aussehen, als käme sie direkt von einer durchfeierten Nacht. Sie riecht nach teurem Parfum, Rauch, Alkohol und manchmal noch nach Farbe oder Tattoo-Tinte. Auf Partys sitzt sie selten ruhig irgendwo herum. Entweder steht sie mitten im Chaos — lachend mit einem Drink in der Hand — oder sie beobachtet alles aus einer Ecke heraus mit diesem gefährlich ruhigen Blick. Lilith flirtet spielerisch, fast automatisch. Sie liebt es, Menschen aus dem Konzept zu bringen und genau zu wissen, welche Wirkung sie auf andere hat. Ihre Stimme ist ruhig, leicht rau und oft voller unterschwelliger Provokation. Wenn sie wütend wird, wird sie allerdings gefährlich leise. Viele halten sie für toxisch. Andere für kaputt. Und wahrscheinlich haben beide recht. Denn Lilith sieht aus wie jemand, der sich selbst längst aufgegeben hat — nur auf eine wunderschöne Art.
Sarkastisch & provokant • Emotional verschlossen • Wirkt selbstbewusst, obwohl sie innerlich oft zerbricht • Impulsiv und selbstzerstörerisch • Loyal gegenüber den wenigen Menschen, die sie wirklich an sich heranlässt • Chaotisch, aber intelligent • Leidenschaftlich in allem, was sie tut • Schnell gereizt, besonders bei Kontrollverlust • Manipulativ, wenn sie sich bedroht fühlt • Rastlos — sie braucht ständig Ablenkung • Dunkler Humor als Schutzmechanismus • Beobachtet Menschen extrem genau • Wirkt oft kalt oder gefühlslos • Hat Schwierigkeiten, echte Gefühle zuzulassen • Besitzt eine unterschwellige Aggressivität • Kann gleichzeitig unglaublich charmant und einschüchternd wirken
Stärken
Sehr kreativ & talentiert im Zeichnen und Tätowieren • Kann Menschen hervorragend lesen • Bleibt in gefährlichen Situationen erstaunlich ruhig • Gute Lügnerin — sie kontrolliert ihre Emotionen perfekt nach außen • Anpassungsfähig & überlebensfähig • Verführerische Ausstrahlung und Charisma • Intelligent, besonders emotional und sozial • Hat keine Angst davor, Regeln zu brechen • Belastbar durch ihre Vergangenheit • Kann mit Druck und Chaos umgehen • Loyal bis zur Selbstzerstörung • Gute Fahrerin bei nächtlichen Straßenrennen • Weiß genau, wie sie Aufmerksamkeit manipulieren kann
Schwächen
Alkohol- & Drogenkonsum als Fluchtmechanismus • Bindungsangst • Schlafstörungen & Albträume • Panik in engen oder dunklen Räumen • Extreme Verlustangst, die sie nie zeigt • Aggressiv bei emotionalem Stress • Selbstzerstörerisches Verhalten • Verdrängt Gefühle, bis alles eskaliert • Misstraut fast jedem • Kann keine gesunden Beziehungen führen • Hat Angst vor echter Liebe und emotionaler Abhängigkeit • Schnell eifersüchtig, obwohl sie Beziehungen vermeidet • Verwechselt oft Lust mit Nähe • Kann brutal ehrlich oder verletzend werden • Hat Schwierigkeiten, Hilfe anzunehmen
Geheimnisse
- Sie konsumiert regelmäßig Cloud Nine
- Die Nacht, in der ihr Stiefvater starb, verfolgt sie bis heute in Albträumen
- Ein kleiner Teil von ihr weiß nicht, ob es wirklich nur Notwehr war
- Sie bewahrt ihre alten Kinderzeichnungen bis heute versteckt auf
- Sie hat heimlich Panikattacken
- Sie schläft selten alleine — nicht wegen Nähe, sondern wegen ihrer Angst vor Dunkelheit
- Sie verletzt sich manchmal selbst durch exzessive Partys, Drogen oder gefährliche Situationen
- Ihre Kunstwerke zeigen oft Gewaltfantasien und verstörende Bilder
- Sie transportierte bereits gefährlichere Dinge für Sigma, als offiziell bekannt ist
- Sie hat Angst, irgendwann genauso grausam zu werden wie ihr Stiefvater
- Sie löscht fast jede Nummer am nächsten Morgen, selbst wenn sie jemanden mochte
- Tief in ihr steckt noch immer das kleine Mädchen, das darauf wartet, dass jemand sie rettet — obwohl sie längst nicht mehr daran glaubt
Auftreten
Lilith wirkt wie die Art Frau, vor der Menschen gewarnt werden — und zu der sie trotzdem immer wieder zurückkehren. Sie bewegt sich langsam, kontrolliert und mit dieser selbstverständlichen Sinnlichkeit, die nicht gespielt wirkt. Meist trägt sie dunkle Kleidung, Lederjacken, kurze Röcke, Oversized Hoodies oder Tops, unter denen Tattoos hervorblitzen. Silberner Schmuck, Ringe an fast jeder Hand und ständig leicht verschmierter Eyeliner lassen sie aussehen, als käme sie direkt von einer durchfeierten Nacht. Sie riecht nach teurem Parfum, Rauch, Alkohol und manchmal noch nach Farbe oder Tattoo-Tinte. Auf Partys sitzt sie selten ruhig irgendwo herum. Entweder steht sie mitten im Chaos — lachend mit einem Drink in der Hand — oder sie beobachtet alles aus einer Ecke heraus mit diesem gefährlich ruhigen Blick. Lilith flirtet spielerisch, fast automatisch. Sie liebt es, Menschen aus dem Konzept zu bringen und genau zu wissen, welche Wirkung sie auf andere hat. Ihre Stimme ist ruhig, leicht rau und oft voller unterschwelliger Provokation. Wenn sie wütend wird, wird sie allerdings gefährlich leise. Viele halten sie für toxisch. Andere für kaputt. Und wahrscheinlich haben beide recht. Denn Lilith sieht aus wie jemand, der sich selbst längst aufgegeben hat — nur auf eine wunderschöne Art.
02
Criminal Record+
Krimineller Hintergrund
Lilith bewegt sich seit Jahren in Kreisen, in denen Moral weniger wert ist als Loyalität. Was mit kleinen Regelverstößen begann, wurde mit der Zeit immer dunkler. Erst Alkohol auf Partys, gefälschte Ausweise und kleinere Diebstähle — später Drogen, illegale Rennen und Aufträge für Sigma Kappa Delta. Innerhalb der Verbindung arbeitet sie hauptsächlich als Carrier. Sie transportiert Geld, Nachrichten, kleinere Mengen Cloud Nine oder Taschen, bei denen sie bewusst nicht fragt, was sich darin befindet. Gerade weil sie hübsch, charmant und harmlos genug wirkt, kontrolliert die Polizei sie selten lange. Menschen unterschätzen sie ständig — und genau das macht sie gefährlich. Durch Sigma geriet sie außerdem früh in Kontakt mit The Circuit. Nächtliche Straßenrennen wurden für sie schnell mehr als nur Adrenalin. Dort lernte sie Menschen kennen, die kein Problem damit haben, jemanden verschwinden zu lassen, solange der Preis stimmt. Lilith ist keine klassische Kriminelle. Sie wirkt eher wie jemand, der nachts falsche Entscheidungen trifft und irgendwann nicht mehr aufgehört hat.
Vorstrafen / Polizeikontakte
- Mit 18 wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge festgenommen
- Nach Ermittlungen Freispruch wegen Notwehr
- Polizeiakte wegen Drogenbesitz im Jugendalter
- Mehrfach wegen Ruhestörung, illegaler Partys und öffentlicher Trunkenheit auffällig geworden
- Bereits bei mehreren Polizeikontrollen im Umfeld von illegalen Straßenrennen anwesend gewesen
- Einmal vorübergehend wegen Verdacht auf Beteiligung an einem Drogenhandel festgesetzt — Mangel an Beweisen
- Ihr Name taucht intern immer wieder im Zusammenhang mit Sigma Kappa Delta auf
- Viele Beamte kennen ihr Gesicht bereits. Nicht genug für eine Verurteilung. Aber genug, damit ihr Name hängen bleibt.
Gerüchte über Lilith
- Dass sie ihren Stiefvater absichtlich ermordet hat
- Dass sie jemanden auf einer Party fast in den Tod getrieben haben soll
- Dass sie abhängig von Cloud Nine ist
- Dass sie Informationen an The Privé weitergibt
- Dass sie mit gefährlichen Männern schläft, um Vorteile zu bekommen
- Dass sie Messer bei sich trägt
- Dass sie psychisch instabil ist
- Dass sie niemals nüchtern schläft
- Dass sie Männer manipuliert und absichtlich emotional zerstört
- Dass sie irgendwann wieder jemanden verletzen wird
Und wie bei allen guten Gerüchten steckt irgendwo ein Stück Wahrheit darin.
Schulden
Nach dem Prozess ihres Stiefvaters blieben hohe Anwaltskosten zurück. Ihr Vater zahlte den Großteil, doch Lilith hasst es, sich abhängig zu fühlen. Deshalb arbeitet sie gleichzeitig als Barkeeperin, verkauft heimlich Kunstwerke und tätowiert gelegentlich in Wohnungen oder Hinterzimmern. Trotzdem reichen Geldprobleme in Sigma selten nur bis zur Bank. Lilith schuldet Menschen Gefallen. Und in Chicago sind Gefallen oft gefährlicher als Geldschulden. Besonders ihr Konsum von Cloud Nine sorgt immer wieder dafür, dass sie bei den falschen Leuten offene Rechnungen hat. Manche davon lassen sich mit Geld begleichen. Andere nicht.
Laufende Ermittlungen / Probleme
- Die Polizei beobachtet Sigma Kappa Delta zunehmend wegen der Verbindung zu illegalen Rennen und Cloud Nine
- Ein Detective vermutet, dass sie deutlich tiefer in die Geschäfte der Verbindung verwickelt ist, als sie zugibt
- Nach dem Verschwinden eines ehemaligen Sigma-Pledges fiel ihr Name intern mehrfach
- The Privé scheint Interesse an ihr entwickelt zu haben — besonders wegen ihrer Loyalität zu Sigma und ihrer Fähigkeit zu schweigen
- Sollte Sigma auffliegen, könnte Lilith zwischen Polizei, The Privé und ihrer eigenen Verbindung zerrieben werden
Lilith bewegt sich seit Jahren in Kreisen, in denen Moral weniger wert ist als Loyalität. Was mit kleinen Regelverstößen begann, wurde mit der Zeit immer dunkler. Erst Alkohol auf Partys, gefälschte Ausweise und kleinere Diebstähle — später Drogen, illegale Rennen und Aufträge für Sigma Kappa Delta. Innerhalb der Verbindung arbeitet sie hauptsächlich als Carrier. Sie transportiert Geld, Nachrichten, kleinere Mengen Cloud Nine oder Taschen, bei denen sie bewusst nicht fragt, was sich darin befindet. Gerade weil sie hübsch, charmant und harmlos genug wirkt, kontrolliert die Polizei sie selten lange. Menschen unterschätzen sie ständig — und genau das macht sie gefährlich. Durch Sigma geriet sie außerdem früh in Kontakt mit The Circuit. Nächtliche Straßenrennen wurden für sie schnell mehr als nur Adrenalin. Dort lernte sie Menschen kennen, die kein Problem damit haben, jemanden verschwinden zu lassen, solange der Preis stimmt. Lilith ist keine klassische Kriminelle. Sie wirkt eher wie jemand, der nachts falsche Entscheidungen trifft und irgendwann nicht mehr aufgehört hat.
Vorstrafen / Polizeikontakte
- Mit 18 wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge festgenommen
- Nach Ermittlungen Freispruch wegen Notwehr
- Polizeiakte wegen Drogenbesitz im Jugendalter
- Mehrfach wegen Ruhestörung, illegaler Partys und öffentlicher Trunkenheit auffällig geworden
- Bereits bei mehreren Polizeikontrollen im Umfeld von illegalen Straßenrennen anwesend gewesen
- Einmal vorübergehend wegen Verdacht auf Beteiligung an einem Drogenhandel festgesetzt — Mangel an Beweisen
- Ihr Name taucht intern immer wieder im Zusammenhang mit Sigma Kappa Delta auf
- Viele Beamte kennen ihr Gesicht bereits. Nicht genug für eine Verurteilung. Aber genug, damit ihr Name hängen bleibt.
Gerüchte über Lilith
- Dass sie ihren Stiefvater absichtlich ermordet hat
- Dass sie jemanden auf einer Party fast in den Tod getrieben haben soll
- Dass sie abhängig von Cloud Nine ist
- Dass sie Informationen an The Privé weitergibt
- Dass sie mit gefährlichen Männern schläft, um Vorteile zu bekommen
- Dass sie Messer bei sich trägt
- Dass sie psychisch instabil ist
- Dass sie niemals nüchtern schläft
- Dass sie Männer manipuliert und absichtlich emotional zerstört
- Dass sie irgendwann wieder jemanden verletzen wird
Und wie bei allen guten Gerüchten steckt irgendwo ein Stück Wahrheit darin.
Schulden
Nach dem Prozess ihres Stiefvaters blieben hohe Anwaltskosten zurück. Ihr Vater zahlte den Großteil, doch Lilith hasst es, sich abhängig zu fühlen. Deshalb arbeitet sie gleichzeitig als Barkeeperin, verkauft heimlich Kunstwerke und tätowiert gelegentlich in Wohnungen oder Hinterzimmern. Trotzdem reichen Geldprobleme in Sigma selten nur bis zur Bank. Lilith schuldet Menschen Gefallen. Und in Chicago sind Gefallen oft gefährlicher als Geldschulden. Besonders ihr Konsum von Cloud Nine sorgt immer wieder dafür, dass sie bei den falschen Leuten offene Rechnungen hat. Manche davon lassen sich mit Geld begleichen. Andere nicht.
Laufende Ermittlungen / Probleme
- Die Polizei beobachtet Sigma Kappa Delta zunehmend wegen der Verbindung zu illegalen Rennen und Cloud Nine
- Ein Detective vermutet, dass sie deutlich tiefer in die Geschäfte der Verbindung verwickelt ist, als sie zugibt
- Nach dem Verschwinden eines ehemaligen Sigma-Pledges fiel ihr Name intern mehrfach
- The Privé scheint Interesse an ihr entwickelt zu haben — besonders wegen ihrer Loyalität zu Sigma und ihrer Fähigkeit zu schweigen
- Sollte Sigma auffliegen, könnte Lilith zwischen Polizei, The Privé und ihrer eigenen Verbindung zerrieben werden
03
Storyline+
Triggerwarnungen: Kindesmisshandlung, häusliche Gewalt, Alkoholismus, Trauma/PTBS, Drogen- & Alkoholkonsum, toxische Beziehungen, Gewalt, Blut, psychische Belastung, selbstzerstörerisches Verhalten, Dark Romance Inhalte.
Es gibt Menschen, die werden aus Liebe gemacht. Und dann gibt es Menschen wie Lilith Moreno — gemacht aus Gewalt, Rauch und der Art von Dunkelheit, die sich unter der Haut festsetzt. Lilith wurde in Miami geboren. Dort, wo die Nächte heiß sind, die Musik niemals verstummt und Menschen lernen, ihre Probleme hinter schönen Fassaden zu verstecken. Ihre ersten Jahre waren ruhig gewesen. Nicht perfekt, aber ruhig. Sie war ein aufgewecktes Kind mit zu viel Fantasie, lief barfuß durch die Wohnung, malte mit Filzstiften auf Papier — und manchmal auch auf Wände — und glaubte lange daran, dass ihre Eltern sich trotz aller Streitereien liebten. Bis ihr Vater ging. Lilith war fünf Jahre alt, als ihre Eltern sich trennten. Ihr Vater zog nach Chicago, um dort neu anzufangen, während sie bei ihrer Mutter in Miami blieb. Anfangs telefonierte er oft mit ihr. Schickte Geburtstagsgeschenke. Versprach Besuche. Doch mit den Jahren wurden die Anrufe seltener. Irgendwann lernte Lilith, dass manche Menschen verschwinden, obwohl sie behaupten, es niemals zu tun. Ein Jahr später trat ein anderer Mann in ihr Leben. Lilith erinnerte sich noch genau an sein Lächeln. Freundlich. Ruhig. Gefährlich. Männer wie er waren immer gefährlich. Nicht die Lauten. Nicht die Offensichtlichen. Sondern jene, die tagsüber charmant wirkten und nachts Türen abschlossen. Mit sechs Jahren lernte Lilith, wie still Angst sein konnte. Mit sieben lernte sie, dass Schreien nichts brachte. Mit neun wusste sie bereits, wie lange man in einem dunklen Schrank sitzen konnte, bevor die Beine taub wurden und man begann, Stimmen zu hören. Wenn ihr Stiefvater trank, wurde das Haus zu einem Käfig. Seine Hände waren schwer, seine Stimme voller Alkohol und Wut. Er schlug sie, sperrte sie stundenlang weg, drückte glühende Zigaretten auf ihre Haut und genoss jede einzelne Sekunde, in der sie Angst hatte. Das Schlimmste war nie der Schmerz gewesen. Sondern die Tatsache, dass ihre Mutter alles wusste. Und trotzdem blieb. Vielleicht aus Schwäche. Vielleicht aus Angst. Vielleicht weil manche Frauen lieber mit Monstern schlafen, als alleine zu sein. Lilith hörte irgendwann auf, auf Rettung zu warten. In der Schule fiel sie anfangs kaum auf. Sie war ruhig. Zu ruhig für ein Kind in ihrem Alter. Lehrer mochten sie, weil sie nie störte, nie laut war und ihre Aufgaben immer erledigte. Niemand fragte nach den langen Ärmeln mitten im Sommer oder danach, warum sie manchmal zusammenzuckte, wenn jemand plötzlich hinter ihr die Stimme hob. Lilith wurde gut darin, Menschen anzulügen. „Ich bin hingefallen.“ „Die Katze hat mich gekratzt.“ „Mir geht’s gut.“ Dabei war die Schule der einzige Ort, an dem sie sich halbwegs sicher fühlte. Dort war es hell. Laut. Voller Menschen. Niemand sperrte sie dort ein. Oft blieb sie absichtlich länger nach Unterrichtsschluss im Kunstraum sitzen, nur um nicht nach Hause zu müssen. Denn nachts zeichnete sie. Immer. Schon als Kind war Kunst der einzige Weg, ihre Gedanken irgendwie aus sich herauszubekommen. Während andere Kinder Sonnen, Tiere oder Familien malten, entstanden bei Lilith dunkle Bilder. Schatten. Verzerrte Gesichter. Schwarze Räume ohne Türen. Ihre Kunstlehrerin sagte einmal, Lilith würde Gefühle malen, die Kinder eigentlich noch gar nicht kennen sollten. Danach zeigte sie niemandem mehr ihre Zeichnungen. Mit dreizehn begann sich etwas zu verändern. Lilith wurde schöner. Und Schönheit verändert alles. Zum ersten Mal bemerkte sie, wie Jungs sie ansahen. Wie Menschen plötzlich freundlicher wurden. Wie leicht sich Aufmerksamkeit manipulieren ließ, wenn man hübsch genug war. Sie verstand früh, dass Attraktivität Macht bedeutete — besonders für Mädchen wie sie. Also lernte sie, diese Macht zu benutzen. Sie begann zu rauchen, fing Streit an und entwickelte diese gefährliche Mischung aus Schönheit und Wut, die Menschen gleichzeitig anzog und abschreckte. Zuhause hatte sie keinerlei Kontrolle. Also suchte sie sie überall anders. Trotz ihrer Nächte voller Angst blieben ihre Noten gut. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil sie Kontrolle brauchte. Schule war das Einzige in ihrem Leben, das nicht vollkommen chaotisch war. In der High School wurde Lilith zu genau der Art Mädchen, über die ständig geredet wurde. Zu hübsch. Zu laut. Zu kaputt. Sie erschien morgens mit verschmiertem Eyeliner im Unterricht, schlief in den hinteren Reihen und lieferte trotzdem bessere Kunstprojekte ab als die meisten anderen. Lehrer nannten sie verschwendetes Potenzial. Jungs wollten sie retten. Mädchen wollten entweder wie sie sein oder sie hassen. Mit fünfzehn flog sie nach einer Schlägerei fast von der Schule. Offiziell ging es um einen Jungen. In Wahrheit hatte Lilith einfach irgendwann gelernt, zuerst zuzuschlagen, bevor jemand anders es konnte. Im selben Jahr ließ sie sich ihr erstes Tattoo stechen. Illegal. Irgendwo in einem kleinen Studio hinter einer heruntergekommenen Bar in Miami. Der Tätowierer war älter, roch nach Rauch und Benzin und fragte nicht nach ihrem Ausweis. Lilith erinnerte sich später kaum noch an das Motiv — nur daran, wie ruhig sie währenddessen geblieben war. Die meisten Menschen hatten Angst vor Nadeln. Lilith nicht. Der Tätowierer sagte irgendwann zu ihr: „Du reagierst auf Schmerz, als würdest du ihn schon dein ganzes Leben kennen.“ Und genau das blieb hängen. Danach begann sie immer häufiger Zeit in diesem Studio zu verbringen. Anfangs nur, um nicht nach Hause zu müssen. Sie saß stundenlang zwischen summenden Maschinen, schwarzer Tinte und Leuten herum, die genauso kaputt wirkten wie sie selbst. Zum ersten Mal fühlte sie sich irgendwo nicht fehl am Platz. Einer der Artists bemerkte irgendwann ihre Zeichnungen. Die dunklen Motive. Die detaillierten Hände, Augen, Schatten und grotesken Figuren. Statt sie seltsam anzusehen, sagte er nur: „Du hast Talent.“ Es war vermutlich das erste ehrliche Kompliment, das Lilith jemals bekam. Mit siebzehn begann sie dort auszuhelfen. Erst nur sauber machen, Nadeln sortieren oder Kunden Kaffee bringen. Später durfte sie kleine Designs entwerfen. Namen. Symbole. Kleine Tattoos. Während andere Jugendliche lernten, wie man für Prüfungen büffelt, lernte Lilith etwas völlig anderes: Wie man Schmerz in Kunst verwandelt. Sie liebte die Kontrolle daran. Menschen vertrauten ihr ihren Körper an. Ihre Narben. Ihre Geschichten. Und irgendwie war das intimer als alles andere, das sie bis dahin erlebt hatte. Mit sechzehn ging sie auf ihre erste richtige Party. Sie trank so viel, bis ihre Gedanken endlich leiser wurden und küsste einen Fremden nur, weil sie wissen wollte, wie es sich anfühlte, für einen Moment die Kontrolle zu haben. Danach wurde es zu einer Gewohnheit. Alkohol. Drogen. Fremde Betten. Lippen auf ihrer Haut, deren Namen sie morgens oft nicht mehr wusste. Lilith liebte keine Menschen. Sie benutzte sie — bevor sie selbst benutzt werden konnte. Beziehungen waren für sie nichts weiter als hübsche Lügen mit Ablaufdatum. Nähe machte sie nervös. Gefühle machten sie aggressiv. Doch egal wie laut die Musik war oder wie viele Menschen ihren Körper berührten — die Dunkelheit verschwand nie wirklich. Dann kam die Nacht, die alles veränderte. Sie war achtzehn. Ihr Stiefvater war betrunken. Wieder einmal. Doch diesmal lag etwas anderes in seinem Blick. Etwas, das selbst Lilith Angst machte. Als er sie gegen die Küchenzeile drückte und seine Finger sich brutal um ihren Hals schlossen, verstand sie plötzlich, dass er niemals aufhören würde. Nicht bis er sie vollständig zerstört hatte. Also zerstörte sie ihn zuerst. Sie griff nach einem Messer. Ein Reflex. Ein einziger Moment zwischen Angst und Überleben. Als sie wieder klar denken konnte, lag Blut auf dem Boden und ihr Stiefvater rang röchelnd nach Luft. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Lilith wurde verhaftet. Die Presse liebte den Fall. Das hübsche Mädchen mit den leeren Augen. Die Studentin mit Drogenproblemen und Gewaltakte. Niemand interessierte sich für die Narben auf ihrem Körper oder dafür, warum sie panisch wurde, sobald jemand sie in einem kleinen Raum einschloss. Erst während des Prozesses kam alles ans Licht. Die Misshandlungen. Die Gewalt. Die Fotos. Die Arztberichte. Ihr Vater erfuhr dort zum ersten Mal, was seiner Tochter all die Jahre angetan worden war. Von Schuld zerfressen holte er sie nach Chicago, nachdem sie wegen Notwehr freigesprochen wurde. Doch Menschen wie Lilith lassen ihre Vergangenheit nicht einfach zurück. Sie tragen sie in den Knochen. Heute lebt sie im Verbindungshaus von Sigma Kappa Delta. Und sie passt perfekt dorthin. Sigma ist laut. Chaotisch. Kaputt. Das Haus riecht nach Whiskey, Benzin, Chlorwasser, kaltem Rauch und Dingen, über die niemand spricht. Nach Studenten mit Geldproblemen, blutigen Knöcheln und Geheimnissen, die tief genug begraben liegen sollten. Lilith bewegt sich durch das Haus wie eine Sünde in High Heels. Sie arbeitet hinter Bars, verkauft Kunst unter falschem Namen und übernimmt für Sigma gelegentlich Aufträge als Carrier. Niemand würde bei einem hübschen Mädchen zweimal hinschauen, das lachend durch Clubs läuft oder mit fremden Männern flirtet. Genau deshalb eignet sie sich perfekt dafür. Sie transportiert Nachrichten. Geld. Cloud Nine. Und manchmal Dinge, über die sie lieber nichts wissen will. Innerhalb von Sigma kennt man sie für ihre scharfe Zunge, ihre zerstörerische Art und dafür, dass sie niemals bleibt, wenn jemand beginnt, Gefühle zu entwickeln. Sie verschwindet vor Sonnenaufgang, blockiert Nummern und küsst Menschen oft nur dann, wenn sie innerlich kurz davor ist auseinanderzufallen. Manche nennen sie toxisch. Andere gefährlich. Und vielleicht haben beide recht. Denn unter all dem Lippenstift, den Tattoos und den kalten Blicken steckt noch immer das kleine Mädchen, das in der Dunkelheit eingesperrt wurde und gelernt hat, dass Liebe immer irgendwann wehtut. Deshalb verliebt Lilith sich nicht. Sie konsumiert Menschen wie Drogen — intensiv, zerstörerisch und immer mit dem Wissen, dass sie daran zugrunde gehen könnte.
Es gibt Menschen, die werden aus Liebe gemacht. Und dann gibt es Menschen wie Lilith Moreno — gemacht aus Gewalt, Rauch und der Art von Dunkelheit, die sich unter der Haut festsetzt. Lilith wurde in Miami geboren. Dort, wo die Nächte heiß sind, die Musik niemals verstummt und Menschen lernen, ihre Probleme hinter schönen Fassaden zu verstecken. Ihre ersten Jahre waren ruhig gewesen. Nicht perfekt, aber ruhig. Sie war ein aufgewecktes Kind mit zu viel Fantasie, lief barfuß durch die Wohnung, malte mit Filzstiften auf Papier — und manchmal auch auf Wände — und glaubte lange daran, dass ihre Eltern sich trotz aller Streitereien liebten. Bis ihr Vater ging. Lilith war fünf Jahre alt, als ihre Eltern sich trennten. Ihr Vater zog nach Chicago, um dort neu anzufangen, während sie bei ihrer Mutter in Miami blieb. Anfangs telefonierte er oft mit ihr. Schickte Geburtstagsgeschenke. Versprach Besuche. Doch mit den Jahren wurden die Anrufe seltener. Irgendwann lernte Lilith, dass manche Menschen verschwinden, obwohl sie behaupten, es niemals zu tun. Ein Jahr später trat ein anderer Mann in ihr Leben. Lilith erinnerte sich noch genau an sein Lächeln. Freundlich. Ruhig. Gefährlich. Männer wie er waren immer gefährlich. Nicht die Lauten. Nicht die Offensichtlichen. Sondern jene, die tagsüber charmant wirkten und nachts Türen abschlossen. Mit sechs Jahren lernte Lilith, wie still Angst sein konnte. Mit sieben lernte sie, dass Schreien nichts brachte. Mit neun wusste sie bereits, wie lange man in einem dunklen Schrank sitzen konnte, bevor die Beine taub wurden und man begann, Stimmen zu hören. Wenn ihr Stiefvater trank, wurde das Haus zu einem Käfig. Seine Hände waren schwer, seine Stimme voller Alkohol und Wut. Er schlug sie, sperrte sie stundenlang weg, drückte glühende Zigaretten auf ihre Haut und genoss jede einzelne Sekunde, in der sie Angst hatte. Das Schlimmste war nie der Schmerz gewesen. Sondern die Tatsache, dass ihre Mutter alles wusste. Und trotzdem blieb. Vielleicht aus Schwäche. Vielleicht aus Angst. Vielleicht weil manche Frauen lieber mit Monstern schlafen, als alleine zu sein. Lilith hörte irgendwann auf, auf Rettung zu warten. In der Schule fiel sie anfangs kaum auf. Sie war ruhig. Zu ruhig für ein Kind in ihrem Alter. Lehrer mochten sie, weil sie nie störte, nie laut war und ihre Aufgaben immer erledigte. Niemand fragte nach den langen Ärmeln mitten im Sommer oder danach, warum sie manchmal zusammenzuckte, wenn jemand plötzlich hinter ihr die Stimme hob. Lilith wurde gut darin, Menschen anzulügen. „Ich bin hingefallen.“ „Die Katze hat mich gekratzt.“ „Mir geht’s gut.“ Dabei war die Schule der einzige Ort, an dem sie sich halbwegs sicher fühlte. Dort war es hell. Laut. Voller Menschen. Niemand sperrte sie dort ein. Oft blieb sie absichtlich länger nach Unterrichtsschluss im Kunstraum sitzen, nur um nicht nach Hause zu müssen. Denn nachts zeichnete sie. Immer. Schon als Kind war Kunst der einzige Weg, ihre Gedanken irgendwie aus sich herauszubekommen. Während andere Kinder Sonnen, Tiere oder Familien malten, entstanden bei Lilith dunkle Bilder. Schatten. Verzerrte Gesichter. Schwarze Räume ohne Türen. Ihre Kunstlehrerin sagte einmal, Lilith würde Gefühle malen, die Kinder eigentlich noch gar nicht kennen sollten. Danach zeigte sie niemandem mehr ihre Zeichnungen. Mit dreizehn begann sich etwas zu verändern. Lilith wurde schöner. Und Schönheit verändert alles. Zum ersten Mal bemerkte sie, wie Jungs sie ansahen. Wie Menschen plötzlich freundlicher wurden. Wie leicht sich Aufmerksamkeit manipulieren ließ, wenn man hübsch genug war. Sie verstand früh, dass Attraktivität Macht bedeutete — besonders für Mädchen wie sie. Also lernte sie, diese Macht zu benutzen. Sie begann zu rauchen, fing Streit an und entwickelte diese gefährliche Mischung aus Schönheit und Wut, die Menschen gleichzeitig anzog und abschreckte. Zuhause hatte sie keinerlei Kontrolle. Also suchte sie sie überall anders. Trotz ihrer Nächte voller Angst blieben ihre Noten gut. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil sie Kontrolle brauchte. Schule war das Einzige in ihrem Leben, das nicht vollkommen chaotisch war. In der High School wurde Lilith zu genau der Art Mädchen, über die ständig geredet wurde. Zu hübsch. Zu laut. Zu kaputt. Sie erschien morgens mit verschmiertem Eyeliner im Unterricht, schlief in den hinteren Reihen und lieferte trotzdem bessere Kunstprojekte ab als die meisten anderen. Lehrer nannten sie verschwendetes Potenzial. Jungs wollten sie retten. Mädchen wollten entweder wie sie sein oder sie hassen. Mit fünfzehn flog sie nach einer Schlägerei fast von der Schule. Offiziell ging es um einen Jungen. In Wahrheit hatte Lilith einfach irgendwann gelernt, zuerst zuzuschlagen, bevor jemand anders es konnte. Im selben Jahr ließ sie sich ihr erstes Tattoo stechen. Illegal. Irgendwo in einem kleinen Studio hinter einer heruntergekommenen Bar in Miami. Der Tätowierer war älter, roch nach Rauch und Benzin und fragte nicht nach ihrem Ausweis. Lilith erinnerte sich später kaum noch an das Motiv — nur daran, wie ruhig sie währenddessen geblieben war. Die meisten Menschen hatten Angst vor Nadeln. Lilith nicht. Der Tätowierer sagte irgendwann zu ihr: „Du reagierst auf Schmerz, als würdest du ihn schon dein ganzes Leben kennen.“ Und genau das blieb hängen. Danach begann sie immer häufiger Zeit in diesem Studio zu verbringen. Anfangs nur, um nicht nach Hause zu müssen. Sie saß stundenlang zwischen summenden Maschinen, schwarzer Tinte und Leuten herum, die genauso kaputt wirkten wie sie selbst. Zum ersten Mal fühlte sie sich irgendwo nicht fehl am Platz. Einer der Artists bemerkte irgendwann ihre Zeichnungen. Die dunklen Motive. Die detaillierten Hände, Augen, Schatten und grotesken Figuren. Statt sie seltsam anzusehen, sagte er nur: „Du hast Talent.“ Es war vermutlich das erste ehrliche Kompliment, das Lilith jemals bekam. Mit siebzehn begann sie dort auszuhelfen. Erst nur sauber machen, Nadeln sortieren oder Kunden Kaffee bringen. Später durfte sie kleine Designs entwerfen. Namen. Symbole. Kleine Tattoos. Während andere Jugendliche lernten, wie man für Prüfungen büffelt, lernte Lilith etwas völlig anderes: Wie man Schmerz in Kunst verwandelt. Sie liebte die Kontrolle daran. Menschen vertrauten ihr ihren Körper an. Ihre Narben. Ihre Geschichten. Und irgendwie war das intimer als alles andere, das sie bis dahin erlebt hatte. Mit sechzehn ging sie auf ihre erste richtige Party. Sie trank so viel, bis ihre Gedanken endlich leiser wurden und küsste einen Fremden nur, weil sie wissen wollte, wie es sich anfühlte, für einen Moment die Kontrolle zu haben. Danach wurde es zu einer Gewohnheit. Alkohol. Drogen. Fremde Betten. Lippen auf ihrer Haut, deren Namen sie morgens oft nicht mehr wusste. Lilith liebte keine Menschen. Sie benutzte sie — bevor sie selbst benutzt werden konnte. Beziehungen waren für sie nichts weiter als hübsche Lügen mit Ablaufdatum. Nähe machte sie nervös. Gefühle machten sie aggressiv. Doch egal wie laut die Musik war oder wie viele Menschen ihren Körper berührten — die Dunkelheit verschwand nie wirklich. Dann kam die Nacht, die alles veränderte. Sie war achtzehn. Ihr Stiefvater war betrunken. Wieder einmal. Doch diesmal lag etwas anderes in seinem Blick. Etwas, das selbst Lilith Angst machte. Als er sie gegen die Küchenzeile drückte und seine Finger sich brutal um ihren Hals schlossen, verstand sie plötzlich, dass er niemals aufhören würde. Nicht bis er sie vollständig zerstört hatte. Also zerstörte sie ihn zuerst. Sie griff nach einem Messer. Ein Reflex. Ein einziger Moment zwischen Angst und Überleben. Als sie wieder klar denken konnte, lag Blut auf dem Boden und ihr Stiefvater rang röchelnd nach Luft. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Lilith wurde verhaftet. Die Presse liebte den Fall. Das hübsche Mädchen mit den leeren Augen. Die Studentin mit Drogenproblemen und Gewaltakte. Niemand interessierte sich für die Narben auf ihrem Körper oder dafür, warum sie panisch wurde, sobald jemand sie in einem kleinen Raum einschloss. Erst während des Prozesses kam alles ans Licht. Die Misshandlungen. Die Gewalt. Die Fotos. Die Arztberichte. Ihr Vater erfuhr dort zum ersten Mal, was seiner Tochter all die Jahre angetan worden war. Von Schuld zerfressen holte er sie nach Chicago, nachdem sie wegen Notwehr freigesprochen wurde. Doch Menschen wie Lilith lassen ihre Vergangenheit nicht einfach zurück. Sie tragen sie in den Knochen. Heute lebt sie im Verbindungshaus von Sigma Kappa Delta. Und sie passt perfekt dorthin. Sigma ist laut. Chaotisch. Kaputt. Das Haus riecht nach Whiskey, Benzin, Chlorwasser, kaltem Rauch und Dingen, über die niemand spricht. Nach Studenten mit Geldproblemen, blutigen Knöcheln und Geheimnissen, die tief genug begraben liegen sollten. Lilith bewegt sich durch das Haus wie eine Sünde in High Heels. Sie arbeitet hinter Bars, verkauft Kunst unter falschem Namen und übernimmt für Sigma gelegentlich Aufträge als Carrier. Niemand würde bei einem hübschen Mädchen zweimal hinschauen, das lachend durch Clubs läuft oder mit fremden Männern flirtet. Genau deshalb eignet sie sich perfekt dafür. Sie transportiert Nachrichten. Geld. Cloud Nine. Und manchmal Dinge, über die sie lieber nichts wissen will. Innerhalb von Sigma kennt man sie für ihre scharfe Zunge, ihre zerstörerische Art und dafür, dass sie niemals bleibt, wenn jemand beginnt, Gefühle zu entwickeln. Sie verschwindet vor Sonnenaufgang, blockiert Nummern und küsst Menschen oft nur dann, wenn sie innerlich kurz davor ist auseinanderzufallen. Manche nennen sie toxisch. Andere gefährlich. Und vielleicht haben beide recht. Denn unter all dem Lippenstift, den Tattoos und den kalten Blicken steckt noch immer das kleine Mädchen, das in der Dunkelheit eingesperrt wurde und gelernt hat, dass Liebe immer irgendwann wehtut. Deshalb verliebt Lilith sich nicht. Sie konsumiert Menschen wie Drogen — intensiv, zerstörerisch und immer mit dem Wissen, dass sie daran zugrunde gehen könnte.
04
Writing Preferences & Wanted Handling+
Perspective
3. Person
Preferred Writing Style
Chat & Novel
Preferred Post Style
Private Chats, NP, HP, Gästebucher
Wanted Handling
Nein
Writing Sample
Nein
05
Connections+
Lilith sucht keine perfekten Menschen. Sie fühlt sich eher zu denen hingezogen, die genauso kaputt, chaotisch oder verloren sind wie sie selbst. Menschen mit Ecken, Problemen und dunklen Seiten, die verstehen, dass manche Nächte schlimmer sind als andere.
Sie wünscht sich Freundschaften, die sich echt anfühlen — auch wenn sie oft im Chaos enden. Leute, mit denen sie nachts durch Chicago fahren, trinken, auf Sigma-Partys eskalieren oder einfach schweigend nebeneinander sitzen kann, ohne ständig etwas erklären zu müssen. Besonders innerhalb von Sigma Kappa Delta sucht sie Kontakte, die gemeinsam mit ihr Aufträge übernehmen, Ärger machen oder sich gegenseitig decken, wenn etwas schiefläuft.
Außerdem wären komplizierte Beziehungen oder toxische Affären perfekt für sie. Menschen, zu denen sie sich hingezogen fühlt, obwohl sie genau weiß, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Viel Spannung, Eifersucht, körperliche Anziehung und diese Dynamik aus Nähe und Selbstzerstörung passen besonders gut zu Lilith.
Auch ein Driver aus The Circuit wäre interessant — jemand, mit dem sie nachts bei illegalen Rennen unterwegs ist und bei dem aus Adrenalin langsam etwas Gefährliches entstehen könnte. Ebenso passen Kontakte aus der Tattoo-, Club- oder Drogenszene Chicagos sehr gut in ihr Leben.
Lilith sucht außerdem Menschen, die ihre dunkelsten Seiten kennen und trotzdem bleiben. Vielleicht eine beste Freundin, die ihre Panikattacken, ihre schlechten Nächte und ihre selbstzerstörerischen Phasen kennt, ohne sie dafür zu verurteilen. Genauso spannend wären Mitbewohner aus Sigma, die mitbekommen, wie sie nachts völlig betrunken nach Hause kommt, nicht schlafen kann oder morgens so tut, als wäre nie etwas passiert.
Auch Rivalitäten wären interessant — besonders mit Mitgliedern von The Inner Circle. Menschen, die alles verkörpern, was Lilith hasst: Geld, Perfektion und dieses scheinbar einfache Leben. Daraus könnte sich Hass, Konkurrenz oder vielleicht sogar eine gefährliche Anziehung entwickeln.
Zusätzlich würden Kontakte zu The Privé oder zur Cloud-Nine-Szene perfekt passen. Vielleicht jemand, der sie tiefer in diese Welt hineinzieht oder sie für eigene Zwecke manipulieren will. Ebenso spannend wäre ein Detective oder Ermittler, der ihr misstraut und glaubt, dass Lilith mehr weiß, als sie zugibt.
Und irgendwo tief in ihr wünscht Lilith sich vielleicht auch jemanden, der hinter all den Mauern, den Tattoos, den Partys und dem Chaos noch das Mädchen erkennt, das nie gelernt hat, wie man richtig geliebt wird.
Sie wünscht sich Freundschaften, die sich echt anfühlen — auch wenn sie oft im Chaos enden. Leute, mit denen sie nachts durch Chicago fahren, trinken, auf Sigma-Partys eskalieren oder einfach schweigend nebeneinander sitzen kann, ohne ständig etwas erklären zu müssen. Besonders innerhalb von Sigma Kappa Delta sucht sie Kontakte, die gemeinsam mit ihr Aufträge übernehmen, Ärger machen oder sich gegenseitig decken, wenn etwas schiefläuft.
Außerdem wären komplizierte Beziehungen oder toxische Affären perfekt für sie. Menschen, zu denen sie sich hingezogen fühlt, obwohl sie genau weiß, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Viel Spannung, Eifersucht, körperliche Anziehung und diese Dynamik aus Nähe und Selbstzerstörung passen besonders gut zu Lilith.
Auch ein Driver aus The Circuit wäre interessant — jemand, mit dem sie nachts bei illegalen Rennen unterwegs ist und bei dem aus Adrenalin langsam etwas Gefährliches entstehen könnte. Ebenso passen Kontakte aus der Tattoo-, Club- oder Drogenszene Chicagos sehr gut in ihr Leben.
Lilith sucht außerdem Menschen, die ihre dunkelsten Seiten kennen und trotzdem bleiben. Vielleicht eine beste Freundin, die ihre Panikattacken, ihre schlechten Nächte und ihre selbstzerstörerischen Phasen kennt, ohne sie dafür zu verurteilen. Genauso spannend wären Mitbewohner aus Sigma, die mitbekommen, wie sie nachts völlig betrunken nach Hause kommt, nicht schlafen kann oder morgens so tut, als wäre nie etwas passiert.
Auch Rivalitäten wären interessant — besonders mit Mitgliedern von The Inner Circle. Menschen, die alles verkörpern, was Lilith hasst: Geld, Perfektion und dieses scheinbar einfache Leben. Daraus könnte sich Hass, Konkurrenz oder vielleicht sogar eine gefährliche Anziehung entwickeln.
Zusätzlich würden Kontakte zu The Privé oder zur Cloud-Nine-Szene perfekt passen. Vielleicht jemand, der sie tiefer in diese Welt hineinzieht oder sie für eigene Zwecke manipulieren will. Ebenso spannend wäre ein Detective oder Ermittler, der ihr misstraut und glaubt, dass Lilith mehr weiß, als sie zugibt.
Und irgendwo tief in ihr wünscht Lilith sich vielleicht auch jemanden, der hinter all den Mauern, den Tattoos, den Partys und dem Chaos noch das Mädchen erkennt, das nie gelernt hat, wie man richtig geliebt wird.
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Sticky Note+
Ich freue mich auf euch ♡
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