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#1

new in town · looking for connections
Alea Rhodes
File No.CHI-AR-817
DistrictChicago
StatusSearching
Age26 y/o
OccupationJura Studentin
Classbetween middle and upper class
Affiliation-
OriginChicago
FaceclaimKendall Jenner
01
Personality
+
Alea Rhodes ist jemand, der das Leben lieber erlebt, statt es bis ins kleinste Detail zu planen. Sie ist neugierig, offen und liebt es, neue Menschen, Kulturen und Orte kennenzulernen. Durch ihre Reisen hat sie gelernt, sich schnell an neue Situationen anzupassen und überall irgendwie ihren Platz zu finden. Besonders Sprachen faszinieren sie, weil sie darin mehr sieht als nur Worte.
Sie wirkt oft selbstbewusst, locker und unkompliziert, versteckt hinter ihrem Humor und ihrer spontanen Art aber auch Unsicherheiten. Alea ist freiheitsliebend und hasst es, wenn andere versuchen, ihr vorzuschreiben, wie sie ihr Leben zu führen hat. Genau deshalb gerät sie besonders mit ihrem Vater oft aneinander.
Trotz ihres manchmal chaotischen Lebensstils ist sie loyal, herzlich und für die Menschen, die ihr wichtig sind, immer da. Sie liebt das Großstadtleben, lange Nächte, spontane Abenteuer und alles, was sich nach Freiheit anfühlt. Gleichzeitig steckt sie aber an einem Punkt im Leben fest, an dem sie selbst noch nicht genau weiß, wer sie eigentlich sein möchte oder welchen Weg sie am Ende wirklich gehen will.
02
Criminal Record
+
-
03
Storyline
+
Wisst ihr, was passiert, wenn man mit mehreren Sprachen aufwächst? Ehrlich gesagt gar nicht mal so viel. Man kann irgendwann einfach zwischen mehreren Sprachen wechseln, ohne groß darüber nachzudenken. Praktisch ist es definitiv, besonders wenn man irgendwo auf der Welt landet und wenigstens versteht, was um einen herum passiert. Vielleicht macht es einen auch offener gegenüber anderen Kulturen. Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß das schon so genau? Fakt ist jedenfalls: Alea Rhodes wurde im Mai 1998 an einem überraschend warmen Frühlingstag in Chicago geboren. Genauer gesagt auf der North Side, wo es eigentlich nie wirklich ruhig wird. Und wenn man ehrlich ist, war sie eher ungeplant. Ihre Mutter war damals schließlich schon fast vierzig und hatte andere Dinge im Kopf, als nochmal komplett von vorne anzufangen. Eigentlich hoffte man eher darauf, endlich Ruhe vor hormonellen Katastrophen zu haben, statt plötzlich wieder Windeln kaufen zu müssen. Am Anfang hielt man die Schwangerschaft sogar wirklich für die Wechseljahre, bis der Bauch eben anfing zu wachsen und irgendwann klar wurde, dass das wohl doch eher ein Baby als Hormone waren. Überraschung. Noch ein Kind.

Trotzdem hatte Alea eine ziemlich schöne Kindheit. Ihr fehlte es nie wirklich an etwas. Naja, außer an einem Hund. Den Wunsch konnte sie ihren Eltern jahrelang vorjammern, bekommen hat sie trotzdem nie einen. Wahrscheinlich hatten die Angst, noch mehr Chaos im Haus zu haben. Alea durfte vieles. Vielleicht auch deshalb, weil der Fokus nicht ständig auf ihr lag. Ihre große Schwester Alice war schließlich sieben Jahre älter und hatte längst andere Interessen, während Alea noch überzeugt davon war, dass Barbie spielen eine absolut ernstzunehmende Tagesaufgabe war. Die beiden waren komplett unterschiedlich. Alea wollte morgens um sechs Uhr unbedingt ihrer Schwester die Haare bürsten, was sie selbst für eine fantastische Idee hielt. Alice dagegen eher weniger. Während die große Schwester lernen, Musik hören oder einfach ihre Ruhe haben wollte, stand Alea daneben und wollte Aufmerksamkeit. Am besten sofort. Trotzdem hing sie ständig an Alices Fersen. Anfangs war ihre Schwester ihr absolutes Idol. Alles, was Alice machte, war automatisch cool. Das führte unter anderem dazu, dass Alea viel zu früh angefangen hatte, heimlich Make-up auszuprobieren. Sehr zum Leidwesen ihrer Schwester, wenn mal wieder ein fingergroßes Loch in einer teuren Lidschattenpalette fehlte.

Oft saß Alea einfach daneben, wenn Alice Hausaufgaben machte oder lernte, und genau deshalb fiel ihr Schule später erstaunlich leicht. Sie sprach von klein auf fließend Englisch und Italienisch, was vieles einfacher machte. Sprache faszinierte sie schon früh. Während andere in der Highschool irgendwelche Clubs belegten, entschied Alea sich irgendwann spontan dafür, Russisch zu lernen, einfach weil sie fand, dass das irgendwann bestimmt mal nützlich sein könnte. Typisch Alea eben. Ein bisschen impulsiv, aber immer neugierig. Nach der Highschool hatte sie trotzdem absolut keinen Plan, wohin mit ihrem Leben. Seit ihrem sechzehnten Lebensjahr jobbte sie in den Ferien überall dort, wo man eben schnell Geld verdienen konnte. Cafés, kleine Boutiquen, Veranstaltungen, eigentlich alles Mögliche. Aber eine wirkliche Vorstellung davon, welchen Weg sie später einschlagen wollte, hatte sie nie.

Und genau deshalb verschwand sie mit neunzehn erstmal aus Chicago. Nicht komplett natürlich, aber sie zog los, reiste durch die Welt und tauchte für fast drei Jahre mehr oder weniger ab. Ihre Eltern unterstützten sie finanziell, zumindest größtenteils. Das Geld war da und Alea wusste auch, dass sie verdammt privilegiert war. Denn seien wir ehrlich: Die paar Nebenjobs allein hätten diese Reisen niemals finanziert. Trotzdem arbeitete sie sich durch unterschiedlichste Länder, lernte Menschen kennen, nahm spontane Jobs an und sammelte Erfahrungen, die sie wahrscheinlich nie wieder vergessen würde. Sie lebte zeitweise bei Gastfamilien, arbeitete in Bars, half in kleinen Hotels aus oder schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Und obwohl nicht immer alles perfekt lief, liebte Alea diese Zeit. Natürlich gab es auch Dinge, die sie dabei über sich selbst lernte. Zum Beispiel, dass Zelten absolut nichts für sie war. Wirklich gar nichts. Sie verstand bis heute nicht, wie Menschen freiwillig auf harten Böden schlafen konnten, während ihnen nachts irgendein Insekt ins Gesicht flog.

Großstädte dagegen? Genau ihr Ding. Lichter, Menschen, Musik, spontane Nächte und viel zu laute Partys fühlten sich für sie nach Zuhause an. Alea war schon immer jemand gewesen, der das Leben lieber mitten im Chaos genoss, statt irgendwo auf dem Land absolute Ruhe zu haben. Auch wenn sie Tiere liebte. Und ja, sie probierte sich aus. In ziemlich vielen Dingen sogar. Partys mochte sie schon immer. Ein bisschen Alkohol, manchmal Gras dazu und plötzlich fühlte sich die Welt leicht an. Definitiv nichts, was ihr Vater jemals erfahren sollte.

Trotz all der Freiheit kam irgendwann aber der Punkt, an dem sie zurück nach Chicago musste. Nicht nur, weil ihr Vater langsam Druck machte, sondern auch, weil Alea selbst wusste, dass dieses Leben nicht ewig funktionieren konnte. Also kam sie zurück. Sie fand eine schöne Wohnung in der Stadt und war eigentlich fest entschlossen, endlich zu studieren. Nur gab es da ein kleines Problem: ihre Eltern, oder genauer gesagt ihr Vater, hatten ziemlich klare Vorstellungen davon, was eine vernünftige Zukunft bedeutete. Medizin. Jura. Vielleicht Mode. Irgendetwas mit Status, Geld und Sicherheit.

Alea dagegen wollte Linguistik studieren. Sprachen hatten sie schon immer fasziniert. Die Menschen dahinter, die Kulturen, die Art, wie Worte komplett unterschiedliche Bedeutungen tragen konnten. Genau das liebte sie. Nach all den Reisen fühlte sich dieser Studiengang endlich nach etwas an, das wirklich zu ihr passte. Nur sah ihr Vater darin absolut keine Zukunft. Immer wieder gab es Diskussionen darüber, was sie „damit später überhaupt machen“ wolle. Dass Karrierechancen damit begrenzt wären und sie sich damit nur unnötig Steine in den Weg legen würde.

Und je öfter diese Gespräche stattfanden, desto schwieriger wurde es. Denn Alea stand plötzlich vor einer Entscheidung. Ging sie den sicheren Weg, den ihre Familie für sie ausgesucht hatte, inklusive finanzieller Unterstützung und einem stabilen Leben? Oder hörte sie endlich auf sich selbst und riskierte damit vielleicht alles? Nach ihrer Reise hatte sie schließlich nicht genug Geld angespart, um komplett alleine über die Runden zu kommen. Wohnung, Studium und Alltag in Chicago kosteten schließlich genug. Und so fühlte es sich irgendwann fast so an, als hätte sie gar keine wirkliche Wahl mehr.
04
Writing Preferences & Wanted Handling
+
Perspective
3rd person
Preferred Writing Style
I prefer chat, but I can do both.
Preferred Post Style
ich liebe GBs, je nach dem wie ich gecatcht bin, kann man mich für alles begeistern :D
Wanted Handling
Nein ~ Nicht das ist wüsste :) Wenn jemand findet, dass wie zu irgendwas passt... go for it. :)
Writing Sample
05
Connections
+
♥ Freunde... wer benötigt sie nicht? Gerne auch beste Freunde?
♥ Feinde ....Jeder hat sie... und wer liebt den Spice nicht?
♥ Affäre, ones, das was noch kommt... vergangenes... Jeder hat doch seine Geschichte... oder?
♥ Familie? Es muss nicht die Schwester sein. Aber wie sieht es aus mit einer Cousine oder Cousin?
♥ Weitere Vorschläge? Immer her damit :D
06
Sticky Note
+
If you're happy and you know it, clap your hands.
character introductionopen for connections

#2

Einen wunderschönen du hübsches Wesen

Ich liebe deinen Avatar ja kann ich nicht anders sagen. Sie ist so Hübsch
Deswegen kann ich gar nicht anders als dir eine Verbindung anzubieten. Also ich bin zwar etwas Jünger wie du aber das hält mich ja nicht davon ab dir direkt mal ein ONS zwischen uns beiden aufs Auge zu drücken. Ich könnte mir vorstellen das der in einer Phase passiert ist wo @Avaia Montclair und ich mal wieder Schluss gemacht hatten, eine Pause eingelegt haben oder wie auch immer man das nennen will. Zudem Studieren wir beide, zwar unterschiedliche Richtungen aber das würde sich ja dennoch mit so einer Typischen Party verbinden lassen meinst du nicht auch? Ich sehe da viel Drama Potential.

Aber ich verlinke dir auch direkt die anderen. Damit du noch weitere tolle Angebote bekommst.


@Zury Reeve @Kehlani Delaney @Dash Reeve @Dante Reeve @Irin Thorne @Zaya Vance @Lanea King @Elijah Carter @Maaret Virtanen @Piper Alba @Theodore Levin Scott Moreau @Graham Elliot Brooks @Asher Sullivan @Avaia Montclair @Aiden Sullivan @Linnea Castillo @Marco Bellini @Camille Mavis Prescott @Jackson Brown @Levi Withlock @Lilith Moreno @Maeve Hayes


-Noah

#3

Hallo Alea,

ich möchte dir unglaublich gerne eine Connection im Bereich Verwandtschaft anbieten. Wir könnten Cousinen sein? Ich würde mich echt total freuen. Wenn du möchtest, kann ich dir auch mal meine Story hier lassen, falls es dich interessiert oder wir bereden alles weitere unter vier Augen.

- Zury

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#4

Offensichtlich kann ich nicht rechnen.
Sie ist 26 Jahre jung und somit 2000 und nicht 1998 geboren... sorry for this

Und hey Noah ♥
Danke dir für das Verlinken der anderen Member!
Wie sagt man so schön: Alter spielt bekanntlich keine Rolle — bei einem Ones wohl noch ein bisschen weniger.
Ich mag deinen Hang zum Drama, da kann ich gar nicht „Nein“ sagen.
Ich denke, über Genaueres können wir intern auch nochmal eine Runde quatschen.

Greetings.

#5

Da war ich wohl zu schnell im Abschicken

Liebe Zury ♥
Danke für dein Angebot, da ich ja der Meinung bin: Cousinen gehen irgendwie immer! Nehme ich das Angebot gerne an.
Gerne kannst du mir deine Story kurz da lassen, dann lese ich da gerne schonmal drüber, den Rest bequatschen wir dann gerne Intern

#6

Moin,

ich könnte noch eine beste Freundin gebrauchen und irgendwie passt das vom Alter her ganz gut bei mir rein. Also ich dachte, sie könnten sich in der Jugend kennen gelernt haben, haben sich aber aus den Augen verloren mehr oder weniger, als Alea weggezogen ist mit 19 Jahren? Aber das sie zu der Zeit schon ein recht enges Verhältnis hatten. Hab nur nicht richtig rauslesen können, wann genau sie wieder zurück kam, aber ich bin mir sicher trotz allem würde Dante sie mit offenen Armen empfangen. Also falls es dich nicht stört, dass er auch an illegalen Straßenrennen teilnimmt und vielleicht auch etwas Blut an den Händen kleben hat, können wir uns dazu gerne mal zusammen setzen. Außerdem bekommst du da ein paar Kontakte dazu, auch wenn @Zury Reeve bereits meine Schwägerin ist, da sie meinen Zwillingsbruder @Dash Reeve geheiratet hat, aber ist doch auch ne coole Kombination irgendwie. Und natürlich auch meine Verlobte @Kehlani Delaney, mit welcher ich auch zwei Kinder habe. Zwillinge, liegt eben in der Familie. Lass es mich einfach wissen.

See you, D.

zuletzt bearbeitet 21.05.2026 12:31(+0200)
#7

Einen wunderschönen guten Abend :)

Ich hoffe, euer Tag war genauso unaufregend wie meiner?
@Dante ... das ist doch ein tolles Angebot, wie kann man da Nein sagen? Geht nicht... also bist du wohl gekauft. Genau, Alea ist mit 19 Jahren aus ihrem normalen Leben „ausgebrochen“ und das auch irgendwie ziemlich plötzlich. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie ihm eine Nachricht geschrieben hat, wenn beide als beste Freunde passen. Sie wird nicht einfach abgetaucht sein und fünf Jahre später wieder auftauchen unter dem Motto: „Hallo, da bin ich wieder.“

Ich stelle mir auch vor, dass sie immer mal wieder zuhause vorbeigeguckt hat und sich beide dabei vielleicht auch hin und wieder gesehen haben? Lea wird kein Problem damit haben, wenn er nicht den geraden Weg des Lebens nimmt. Vielleicht liebt sie ja auch Autos? Lass uns gerne intern eine Runde quatschen.
Mal schauen, ob ich die Anmeldung heute noch schaffe oder erst morgen.

Greetings.

#8

Hellooo, ich habs vorher leider nicht geschafft. Hier ist meine Story

Es war Dezember, als ein kleines Mädchen in einer heruntergekommenen Wohnung zur Welt kam. Es roch muffig, nach altem Rauch und es war kalt, da die Heizung mal wieder den Geist aufgegeben hatte. Zury Tate war nie ein Wunschkind gewesen, viel eher war es ein Unfall mit folgen, zumindest wenn man den Worten ihrer Eltern glauben schenken wollte und genau das ließen sie ihre Tochter auch immer wieder spüren. Von Wärme und Liebe war in ihrem Leben nie die Rede, sie kannte es nicht, außer von ihren drei Geschwistern. Dilan war der älteste von den Kindern und er war der festen Überzeugung, immer alle beschützen und retten zu müssen. Marla war die Zweitgeborene und somit die schwester über ihr, die schon früh lernen musste, dass sie durch lautes Schreien oder ständiges nerven nicht die Aufmerksamkeit bekommen würde, die sie sich von ihrem Eltern erhofft hatte. Und dann gab es da noch Marlon. Er war das jüngste Kind und er sprach so gut wie nie. Es war als hätte er keine Stimme und würde sich selbst genau so schützen. Nur in seltenen Momenten redete er, vor allem aber mit Marla, die wie eine zweite Mutter für die Geschwister wurde.

Zury war nie ein ruhiges Kind gewesen, ganz im Gegenteil sogar. Sie wollte immer Aufmerksamkeit, von wirklich jedem, der ihr über den Weg lief. Doch auch sie hatte manchmal ruhige Seiten an sich, vor allem, wenn sie in ihrem Zimmer, welches sie sich mit ihren Geschwistern teilte, begann zu malen und zu basteln. Viel zu oft waren ihre Hände voller Kleber, ihr Gesicht voller Farbe oder sie schürfte sich draußen beim Toben die Knie auf, sodass eine dicke Kruste auf den Wunden entstand. Wenn ihre Eltern stritten, sang sie leise und versuchte sich damit abzulenken.

Als sie in die Schule kam, tat sie sich leicht sich mit anderen Kindern anzufreunden und obwohl ihre Eltern scheinbar nichts Gutes in sich trugen, so hatte die Dunkelhaarige immer das Bedürfnis anderen zu helfen oder sich schützend vor sie zu stellen, wenn sie das Gefühl hatte ihnen wurde Unrecht getan. Das erste Mal prügelte sie sich mit einem Jungen aus ihrer Klasse in der 3. Klasse, als dieser ihre Freundin als stinkendes Schwein betitelte. Umso älter sie nun aber wurde, umso mehr begann sie ihren eigenen Style zu entwickeln. Schwarzer Kajal, schwarz lackierte Fingernägel, auffälliger Schmuck und ihr erstes Piercing war das in der Augenbraue, was sie bis heute hatte. Und sie hatte es sich nicht bei einem Piercer stechen lassen, sondern hat es spät Abends einfach selbst gemacht. Sie mochte es, wie andere sie wegen ihrem Auftreten ansahen, als hätten sie Angst und vielleicht auch so, als wäre sie nicht ganz normal. Aber das war in Ordn ung für sie. Freunde kamen und sie gingen auch wieder, aber eine kleine Handvoll blieb immer. bis heute.

Sie war nie die beste Schülerin gewesen, aber auch nie wirklich die schlechteste. Sie strengte sich immer genug an, um in das nächste Schuljahr zu kommen und sich von ihren älteren Geschwistern keine Standpauke anhören zu müssen, denn die Zwei waren irgendwann die, welche den Elternersatz irgendwie übernahmen, während die echten Eltern sich mit Alkohol und Drogen betäubten. Sie bestand den Abschluss, gerade so und ganz ehrlich? Es war ihr egal, denn sie wusste schon früh, dass sie nie die sein würde, die auf eine Uni gehen würde. Nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie sich das alles schlichtweg nicht leisten konnten.

Nach dem Abschluss zog sie von Zuhause aus, sie war tatsächlich die erste die ging. Sie wohnte anfänglich in einer kleinen WG, in der das Zimmer tatsächlich bezahlbar war und zuerst hielt sie sich mit Aushilfsjobs verschiedenster Art über Wasser. Bis sie in einem Tattoo und Piercingstudio an der Rezeption anfing und den Besitzer Dom kennen lernte. Er war charmant, zuvorkommend und mit einem Mal verliebte sich die junge Tate in den fast 8 Jahre älteren Dom. Nach einigen Dates wurden sie ein Paar und in dieser Zeit sorgte er dafür, dass die Piercerin des Ladens, Sally, ihr genau das auch beibrachte: das Piercen. Zury liebte alles daran und während sie bei Dom zusätzlich über dem Laden einzog, wurde sie ein fester Teil der Crew.

Doch Doms Verhalten veränderte sich, schleichend und unvorhersehbar. Er begann einen Kontrollzwang zu entwickeln. Erst waren es nur kleine Kommentare, dann Fragen, kleine Vorschriften, was sie anziehen durfte, mit wem sie sprach und was sie in ihrer Freizeit tun durfte. Zwei Jahre nachdem sie mit ihm zusammengekommen war, kontrollierte er jeden Schritt, doch einen hatte er nicht kommen sehen. Auf einer Party am See, lernte sie @Dash Reeve kennen. Er war es, der ihr nach einem Streit mit Dom Trost geschenkt hatte und der für sie da war, obwohl sie sich eigentlich ga nicht kannten. Es war die Wärme und Fürsorge, welche sie regelrecht in ihren Bann zog und er war der, der Zury das erste Mal Dom gegenüber untreu werden lies. Es war nichts, was unentdeckt blieb und dennoch hielt Dom die Beine still. Zumindest vorerst, bis die Streits schlimmer wurden und die ersten Handgreiflichkeiten auf Zury einprassten.

Die Folge war die Trennung von Dom. Nicht nur, wegen den Schwierigkeiten in ihrer Beziehung, sondern auch wegen Dash, der ihr Herz im Sturm erobert hatte. Die Trennung hielt genau 2 Tage an, bis Dom ihr zu Drohen begann und sie sein wahres Gesicht kennen lernte. Er gehörte zu den Montecito Syndicate. Einer Mafia, welche so viel Dreck am Stecken hatte, dass man sich das nicht einmal im Ansatz vorstellen konnte. Eine Sache davon war die Prostitution von Frauen, sowie Menschenhandel und genau damit begann Dom ihr zu drohen. Zury blieb, jedoch schaffte sie es immer wieder sich mit Dash zu treffen. Es dauerte fast 4 weitere Jahre, bis Zury alles verändern wollte. Und als sie es endlich tat, endete in dieser Nacht alles in einem Disaster. Sie ging. Dann die Verfolgung, der Sturz den Hang hinunter und die Sirenen von Krankenwagen. Alles woran sie sich grob erinnern konnte, drehte ihr den Magen herum. Doch obwohl Dom derjenige war, der Schuld an all dem war, mimte er den besorgten Freund und holte sie aus dem Krankehaus zurück in die Wohnung, welche die letzten 6 Jahre ihr Zuhause war und nun ein Gefängnis ohne Gitter.

Sie lernte sich in der Zeit still zu verhalten, zu gehorchen und sich mit jedem Wunsch den er äußerte und sie ihm erfüllte, sich ein bisschen Freiheit zurück zu erobern. Eines Nachts schlief er, so fest wie sie es bei ihm wohl noch nie erlebt hatte und nach vielem zögern, nahm sie sein Handy, schrieb einer Freundin, welche die Polizei rufte. Das letzte woran sie sich erinnern konnte, war ein heftiger Schlag auf den Kopf. Sie wachte erneut im Krankenhaus auf und erfuhr, dass von Dom jede Spur fehlte. Zusammen mit den Ermittlern entschied sie, dass es besser wäre, zu gehen. Sie wurde nach New Orleans gebracht, ohne, dass irgendjemand wirklich davon wusste, wo sie wa. Sie versuchte sich dort ein neues Leben aufzubauen, versuchte sich zuerst als Piercerin, doch die Angst darüber gefunden zu werden war zu groß. Von der kleinen WG in der sie zuerst wohnte, fand sie schließlich eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung direkt über einem kleinen Spiritualladen Namens 'Dolores Emporium'. In dem Laden roch es nach Salbei, und Dolores selbst, eine Frau mit grauen Zöpfen und grünen Augen, sah in Zury mehr als es wohl je einer getan hatte. Sie bot ihr einen Job im Laden an und Zury sagte zu. Dolores lehrte sie in der Zeit alles über Edelsteine und ihre Wirkung, über das legen von Tarotkarten und über Energien. Zury hatte nie an Schicksal geglaubt, aber als die das erste Mal ein Tarotblatt in der Hand hielt, die Hohepriesterin, dachte sie, dass vielleicht doch etwas in ihr darauf gewartet hatte, genau so gesehen zu werden.

Heute lebt Zury Tate stiller, als sie es wohl je gewesen war und die Narben unter ihrer Haut, hatten sie ein Stück weit verändert. Manchmal sitzt sie nachts einfach nur am offenen Fenster, hört die Jazzmusik aus dem Pub gegenüber und schwelgt in Erinnerungen an die Menschen, die immer um sie herum waren und die sie schrecklich vermisst. Sie wusste nicht, ob sie je zurück kommen würde, aber so lange Dom da draußen war, würde sie hier sein.

Doch das „so lange“ wurde kürzer, als Zury dachte. Ein halbes Jahr verging in New Orleans. Sechs Monate, in denen sie nichts von Dom hörte. Keine Drohungen, keine Schatten, kein Gefühl verfolgt zu werden. Die Stille war erst beängstigend und umso länger sie anhielt, umso befreiender wurde es. Zury gewöhnte sich daran, morgens den Laden aufzuschließen, Salbei zu räuchern, Kunden Karten zu legen und abends mit Dolores Tee zu trinken, während draußen die Stadt niemals ganz zur Ruhe kam. Sie begann wieder zu atmen, auch wenn sie es selbst kaum bemerkte.

Und dann stand Dash plötzlich vor ihr. Es war kein dramatischer Moment und auch kein ein Filmreifer Augenblick. Er stand einfach vor ihrer Tür und war zurück in ihrem Leben und es fühlte sich an, als wäre es mit einem Mal nie anders gewesen. Als hätten sie nicht Monate Funkstille gehabt.Zum ersten Mal seit Jahren fühlte sich Nähe ihre nicht gefährlich an.

Doch der nächste Fehler passierte schnell und er war so unglaublich dumm von ihr. Sie besuchte eine Freundin, vermutlich war es einfach Sehnsucht nach Zuhause und nach kurzem zögern tat sie es einfach. Sie flog nach Chicago, ohne zu wissen, dass Dom schon lauerte. Er hatte sie nie losgelassen. Es ging alles zu schnell. Eine Stimme, die sie noch aus ihren Albträumen kannte. Dom war wütender, kälter, berechnender als je zuvor. Er sprach von Schulden, die sie angeblich hatte und von Dingen, die sie „wieder gutmachen“ müsse. Er versuchte sie zu brechen, sie gefügig zu machen, sie weiterzureichen wie eine Ware. Alte Muster, alte Hölle. Doch Zury war nicht mehr dieselbe als früher und sie war nicht allein. Dash fand sie, zitternd, aber lebendig.

Das entschied, dass Dom sterben musste, es war eine Verfolgungsjagd, die ihn in den Tod treiben solle. Der Unfall war kein Zufall. Und Dom? Dom starb. Zumindest glaubten sie das. Ein Körper, der nicht mehr zu identifizieren war lies sie in dem glauben, dass dieser Alptraum endlich ein Ende hatte.

Dann kam etwas was für andere überstürzt wirkte, war für Zury und Dash längst überfällig. Sie verschwanden über Weihnachten und Neujahr nach Kanada. Eine kleine Hütte fernab von allem und zum ersten Mal seit Jahren schlief Zury fast ohne Albträume ein. Sie lachten, weinten, redeten bis zum Morgengrauen und das Wissen, dass Dom tot war, legte sich wie ein warmer Mantel um ihre Schultern. Sie heirateten, nur für sich. Kein pompöses Kleid, kein Publikum, keine Party oder Zuschauer. Nur ein „Ja“, das sie sich schon so lange schuldig gewesen waren. Sie machten fest, was sich nie falsch angefühlt hatte, nämlich zusammen zu sein.

Als sie nachChicago zurückkehrte, zog Zury bei Dash und Dante ein. Die Wohnung war nicht perfekt, und richtige Privatsphäre gab es dort nicht, aber es fühlte sich nach Zuhause an und das war es, was zählte. Sie war angekommen. Zurück in Chicago begann sie langsam damit sich etwas Eigenes aufzubauen. Etwas, das nur ihr gehörte. Mit Unterstützung von Dash richtete sie ein kleines Tattoo Studio her, das zwar noch lange nicht perfekt war, aber genau das widerspiegelte, was sie selbst war.

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#9


Hello Zury

Das ist doch gar kein Problem!
Ich habe mir deine Story durchgelesen und muss sagen, dass du eine sehr bewegende Story hast. Wie ich bereits gesagt habe, bin ich der Meinung, dass man Cousinen immer irgendwie unterbringen kann, und ich finde, sie passen bestimmt sehr gut zusammen.
Ich werde meinen Po gleich in die Anmeldung schwingen und dann freue ich mich, wenn wir intern schauen, wie tief die Verbindung ist, ob sie sich gegenseitig irgendwie unterstützen ... und ja ... alles, was man so zu klären hat.
Ich freu mich! ♥

See ya.

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