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Harrison carter
File No.CHI-H-385
DistrictChicago
StatusSearching
Age26 years
OccupationSportstudium (Football)
ClassUpper Class
AffiliationPrivé / Uni
OriginChicago
FaceclaimNoah Beck
01
Personality+
Charismatisch, loyal, rastlos, humorvoll, ehrgeizig, schlagfertig, fürsorglich, stolz, rebellisch, impulsiv, aufmerksam, kontrolliert wirkend, stur, unabhängig, beschützend, nachtragend, risikobereit, leidenschaftlich
02
Criminal Record+
-
03
Storyline+
Harrison Carter war der Typ, nach dem sich auf den Fluren jeder umdrehte. Quarterback der Collegemannschaft, groß, attraktiv, charmant. Jemand, dem die Dinge scheinbar zuflogen. Er fuhr Motorrad, hing mit den beliebten Leuten ab und hatte trotz allem genug im Kopf, um mehr zu sein als nur das hübsche Gesicht der Uni. Für viele war seine Zukunft längst geschrieben: Sportstipendium, Abschluss, Karriere im Profisport. Was allerdings kaum jemand wusste: Harrison kämpfte sein ganzes Leben gegen seinen eigenen Körper.
Seit seiner Geburt bestimmten Medikamente, Arzttermine und strikte Regeln seinen Alltag. Der Grund dafür war ein angeborener Herzfehler; eine Herzinsuffizienz, die ihn nie wirklich losließ. Sein Name stand seit Jahren auf einer Transplantationsliste, wie ein unausgesprochenes Damoklesschwert über seinem Leben.
Harrison wurde am 18. Februar 2000 in Chicago geboren. Für Ashley und Michael Carter war er ein kleines Wunder. Nach drei Fehlgeburten, mehreren Ausschabungen und vier gescheiterten künstlichen Befruchtungen hatten Ärzte ihnen kaum noch Hoffnung auf ein eigenes Kind gemacht. Und dann war da plötzlich Harrison. Zerbrechlich, krank, aber lebendig. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb seine Mutter ihn am liebsten in Watte gepackt hätte. Ashley lebte in permanenter Angst, ihn zu verlieren. Geld spielte in der Familie keine Rolle, weshalb Harrison materiell nie etwas fehlte. Trotzdem wurde aus ihm kein verwöhntes Einzelkind. Dafür sorgte vermutlich der Mensch, der von Anfang an an seiner Seite gewesen war: Elijah.
Offiziell war Elijah sein Cousin, praktisch aber eher der Bruder, den Harrison nie hatte. Die beiden wuchsen gemeinsam auf, unzertrennlich und doch völlig unterschiedlich. Während Elijahs Mutter Vivien jede Kleinigkeit ihres Sohnes öffentlich machte, versuchte Ashley krampfhaft, Harrison aus allem herauszuhalten. Nur funktionierte das ungefähr so gut, wie einen Sturm aufzuhalten. Harrison war laut, lebendig, voller Energie. Niemand hätte beim ersten Blick gedacht, dass sein Herz nicht mitspielte.
Je älter er wurde, desto schwieriger wurde es für Ashley, die Kontrolle zu behalten. Harrison wollte eigene Entscheidungen treffen. Wollte leben, statt nur vorsichtig zu existieren. Und irgendwann kam heraus, dass er heimlich Football spielte. Für Ashley brach eine Welt zusammen. Football bedeutete Risiko. Körperkontakt. Überanstrengung. Alles, wovor Ärzte sie jahrelang gewarnt hatten. Erst Michaels Versprechen, das Training persönlich zu übernehmen und Harrisons beinahe verzweifeltes Flehen brachten sie dazu nachzugeben. Es war ungefähr die Zeit, in der ihre Ehe endgültig zerbrach. Michael flüchtete sich längst mehr in seine Arbeit als Coach der Chicago Bears und in eine Affäre als nach Hause. Die Scheidung verlief ruhig, zumindest nach außen. Zu reich, zu bekannt, zu kontrolliert für öffentliches Drama. Harrison blieb bei seiner Mutter und versuchte stillschweigend, die Lücke zu füllen, die sein Vater hinterlassen hatte. Trotz allem verlor er nie dieses Leichte, das ihn umgab. Vielleicht war es gespielt. Vielleicht Selbstschutz. Denn natürlich hatte auch Harrison Angst. Vor seinem Herzen. Vor der Zukunft. Vor dem Gedanken, dass sein Körper ihm irgendwann Grenzen setzen würde, die kein Ehrgeiz der Welt überwinden konnte. Aber er sprach selten darüber. Stattdessen konzentrierte er sich auf Football. Auf das Gefühl, dort draußen auf dem Feld endlich nicht krank zu sein. Nicht der Junge mit Medikamentenplan und Arztakten. Sondern einfach Harrison. Und tatsächlich reichte es für ein Sportstipendium, obwohl er das Geld seiner Familie nie gebraucht hätte. Vielleicht war genau das der Punkt: Er wollte sich etwas verdienen, das nur ihm gehörte. Der Einzige, der wirklich wusste, wie es in ihm aussah, war Elijah. Und vielleicht war das der Grund, weshalb Harrison niemals komplett auseinanderfiel. Zumindest bisher nicht. Denn so stabil seine Werte bei den routinemäßigen Untersuchungen auch wirkten, ließ sich die Realität nicht dauerhaft verdrängen. Die Krankheit schritt voran wie ein leiser Countdown, den niemand stoppen konnte. Harrison wusste, was das bedeutete. Irgendwann würde der Tag kommen, an dem sein Name ganz oben auf der Transplantationsliste stand. Kein „vielleicht“, kein „eventuell“. Nur eine Frage der Zeit.
Wie sollte man auf ein neues Herz hoffen, wenn dieses Herz erst aufhören musste, in jemand anderem zu schlagen? Wie sollte er sich auf seine Zukunft freuen, wenn sie zwangsläufig an den Tod eines anderen Menschen geknüpft war? Er brachte es selten laut über die Lippen, aber manchmal lag er nachts wach und fragte sich, ob das nicht der grausamste Teil von allem war: Dass sein eigenes Weiterleben bedeutete, dass irgendwo jemand sterben musste.
Seit seiner Geburt bestimmten Medikamente, Arzttermine und strikte Regeln seinen Alltag. Der Grund dafür war ein angeborener Herzfehler; eine Herzinsuffizienz, die ihn nie wirklich losließ. Sein Name stand seit Jahren auf einer Transplantationsliste, wie ein unausgesprochenes Damoklesschwert über seinem Leben.
Harrison wurde am 18. Februar 2000 in Chicago geboren. Für Ashley und Michael Carter war er ein kleines Wunder. Nach drei Fehlgeburten, mehreren Ausschabungen und vier gescheiterten künstlichen Befruchtungen hatten Ärzte ihnen kaum noch Hoffnung auf ein eigenes Kind gemacht. Und dann war da plötzlich Harrison. Zerbrechlich, krank, aber lebendig. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb seine Mutter ihn am liebsten in Watte gepackt hätte. Ashley lebte in permanenter Angst, ihn zu verlieren. Geld spielte in der Familie keine Rolle, weshalb Harrison materiell nie etwas fehlte. Trotzdem wurde aus ihm kein verwöhntes Einzelkind. Dafür sorgte vermutlich der Mensch, der von Anfang an an seiner Seite gewesen war: Elijah.
Offiziell war Elijah sein Cousin, praktisch aber eher der Bruder, den Harrison nie hatte. Die beiden wuchsen gemeinsam auf, unzertrennlich und doch völlig unterschiedlich. Während Elijahs Mutter Vivien jede Kleinigkeit ihres Sohnes öffentlich machte, versuchte Ashley krampfhaft, Harrison aus allem herauszuhalten. Nur funktionierte das ungefähr so gut, wie einen Sturm aufzuhalten. Harrison war laut, lebendig, voller Energie. Niemand hätte beim ersten Blick gedacht, dass sein Herz nicht mitspielte.
Je älter er wurde, desto schwieriger wurde es für Ashley, die Kontrolle zu behalten. Harrison wollte eigene Entscheidungen treffen. Wollte leben, statt nur vorsichtig zu existieren. Und irgendwann kam heraus, dass er heimlich Football spielte. Für Ashley brach eine Welt zusammen. Football bedeutete Risiko. Körperkontakt. Überanstrengung. Alles, wovor Ärzte sie jahrelang gewarnt hatten. Erst Michaels Versprechen, das Training persönlich zu übernehmen und Harrisons beinahe verzweifeltes Flehen brachten sie dazu nachzugeben. Es war ungefähr die Zeit, in der ihre Ehe endgültig zerbrach. Michael flüchtete sich längst mehr in seine Arbeit als Coach der Chicago Bears und in eine Affäre als nach Hause. Die Scheidung verlief ruhig, zumindest nach außen. Zu reich, zu bekannt, zu kontrolliert für öffentliches Drama. Harrison blieb bei seiner Mutter und versuchte stillschweigend, die Lücke zu füllen, die sein Vater hinterlassen hatte. Trotz allem verlor er nie dieses Leichte, das ihn umgab. Vielleicht war es gespielt. Vielleicht Selbstschutz. Denn natürlich hatte auch Harrison Angst. Vor seinem Herzen. Vor der Zukunft. Vor dem Gedanken, dass sein Körper ihm irgendwann Grenzen setzen würde, die kein Ehrgeiz der Welt überwinden konnte. Aber er sprach selten darüber. Stattdessen konzentrierte er sich auf Football. Auf das Gefühl, dort draußen auf dem Feld endlich nicht krank zu sein. Nicht der Junge mit Medikamentenplan und Arztakten. Sondern einfach Harrison. Und tatsächlich reichte es für ein Sportstipendium, obwohl er das Geld seiner Familie nie gebraucht hätte. Vielleicht war genau das der Punkt: Er wollte sich etwas verdienen, das nur ihm gehörte. Der Einzige, der wirklich wusste, wie es in ihm aussah, war Elijah. Und vielleicht war das der Grund, weshalb Harrison niemals komplett auseinanderfiel. Zumindest bisher nicht. Denn so stabil seine Werte bei den routinemäßigen Untersuchungen auch wirkten, ließ sich die Realität nicht dauerhaft verdrängen. Die Krankheit schritt voran wie ein leiser Countdown, den niemand stoppen konnte. Harrison wusste, was das bedeutete. Irgendwann würde der Tag kommen, an dem sein Name ganz oben auf der Transplantationsliste stand. Kein „vielleicht“, kein „eventuell“. Nur eine Frage der Zeit.
Wie sollte man auf ein neues Herz hoffen, wenn dieses Herz erst aufhören musste, in jemand anderem zu schlagen? Wie sollte er sich auf seine Zukunft freuen, wenn sie zwangsläufig an den Tod eines anderen Menschen geknüpft war? Er brachte es selten laut über die Lippen, aber manchmal lag er nachts wach und fragte sich, ob das nicht der grausamste Teil von allem war: Dass sein eigenes Weiterleben bedeutete, dass irgendwo jemand sterben musste.
04
Writing Preferences & Wanted Handling+
Perspective
both possible
Preferred Writing Style
Chat style / Novel
Preferred Post Style
Private chats / Scenes / Guestbook
Wanted Handling
Ja, von @Elijah Carter
Writing Sample
05
Connections+
Ich suche alle möglichen Kontakte von (besten) Freunden, Kommilitonen, Sportbegeisterten bis hin zu ONS und Gegnern auf dem Spielfeld
06
Sticky Note+
Ich lege Wert auf Kommunikation und Ehrlichkeit. Ich plotte gern, bin für allerlei Ideen offen, mag aber gekünstelt dramatische Situationen nicht besonders (wie z.B. berühmte Personen die unerkannt bleiben sollen ... ich bitte euch!). Drama schließe ich auf PB-Ebene aus, weil ich Spaß am Schreiben haben (und behalten) möchte.
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