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Stella Bellmont {aka Billie Braeden
File No.CHI-SB-844
DistrictChicago
StatusSearching
Age24 y/o
OccupationSTELLA |»| influencer/content creator { #beauty #lifestyle #fashion | erbin/tochter | modelt gelegentlich | studentin { kommunikationswissenschaften & marketing
BILLIE |»| krankenschwester
BILLIE |»| krankenschwester
ClassSTELLA |»| upper class
BILLIE |»| middle to lower class
BILLIE |»| middle to lower class
AffiliationThe Inner Circle
OriginSTELLA |»| Washington DC { später Chicago
BILLIE |»| kalifornien { san francisco
BILLIE |»| kalifornien { san francisco
FaceclaimSara Orrego
01
Personality+
Ihr wollt ein GEHEIMNIS hören? Wie wäre es mit der Tatsache, dass ihr jetzt gerade nicht wirklich Stella Bellmont vor euch habt, sondern Billie Braeden. Die beiden Schwestern haben sich vorkurzem gefunden, und in einer Nacht und Nebel Aktion, die Plätze getauscht. Wobei das ist nicht ganz richtig: Billie hat Stellas Platz eingenommen, während die andere von beiden untergetaucht ist und das Leben in der Anonymität genießt.
Da wo Stella ein mehr als gesundes Ego und Selbstbewusstsein besitzt, ist sich Billie gerade mal im klaren darüber keine Vogelscheuche zu sein, was wohl das höchste der Gefühle ist, was sie mit sich in Zusammenhang bringt. Sie macht sich normalerweise keine Gedanken um Oberflächlichkeiten wie gutes Aussehen, Markenklamotten, Dinge die in ihrer Welt einfach alleine schon keine Relevanz fanden, weil sie aufgrund des fehlenden Kleingeldes auch keinerlei Raum einnehmen konnten. Ebenso gilt das für Luxusartikel, wie teures Make Up, Gesichtspflege, und anderes dass sie bei keiner namhaften Drogerie einkauft. Was aber nicht bedeutet dass ihr gewisse Namen fremd sind, Nein, Billie hat akribisch jedes Bild als auch Video ihrer Schwester studiert, so viel wie die letzten Wochen war sie wohl noch nie auf sozialen Plattformen wie TikTok und Instagram unterwegs. Um ihren vermeintlichen Doppelgänger zu stalken, hat sie sich sogar extra einen Insta Account erstellt, da sie so antiquiert ist, dass sie selten auf Social Media unterwegs war – zumindest nicht in der Form, selber etwas online zu stellen. Billie steht nicht gerne im Mittelpunkt, in diesem Belang scheinen die beiden Schwestern, optisch mehr gemeinsam zu haben als sich in ihren Charakteren niederschlägt. Sie zieht es überdies auch vor, wenn man sich Gedanken und Mühe für ein Geschenk macht, denn viel zu schnell lassen sich Aufmerksamkeiten (ein)kaufen, obwohl der wahre Wert doch hinter dem Gedanken dahinter steckt, nicht wahr? Was aber nicht bedeutet, dass ihr Geld unwichtig ist, steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Materialist? Für Billie bedeutet Geld gleich Freiheit, denn ohne die nötigen finanziellen Mittel, bleiben einem viele Türen versperrt. Abenteuer wie das Reisen und anderes derlei wären nicht möglich, man hat auch nicht den Luxus seine Freizeit zu genießen, weil man wie sie bis dato überwiegend damit beschäftigt ist, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit Schulden am Konto, weiß Billie wovon sie redet. Arm und mittellos zu sein, hat nichts romantisches oder gar spaßiges, was wohl ein Grund mehr war, weshalb die Welt ihrer Schwester so einladend für sie erscheint. Die beiden sind nicht nur charakterlich ein starker Kontrast zueinander, auch was ihrer beider Leben oder ihre Berufswahl betrifft. Während Stella im Luxus schwelgt, und diesen Lifestyle vermarktet, geht Billie einem bodenständigen Beruf mit viel Verantwortung nach, der zu absolut 0% mit dem Influencer-Leben in Verbindung steht. Denn in ihrem Fall stehen echte Menschen im Fokus, wo oft viel Geduld als auch Empathie gefragt sind, Stella hingegen sieht sich in der Welt des Seins und Scheins beheimatet.
Während sich Stella als ‘the good girl‘ und everybodys darling verkauft hat, kann man in Billies Fall wohl mehr von Authentizität sprechen. Was sich alleine schon im Umgang mit anderen zeigt, denn Stella kann manchmal sehr hart sein und zeigt sich zu großen Teilen absolut nicht einsichtig oder gar kritikfähig. Du willst ihr einen Tipp geben, welche Pose sich besser eignet, was sie anziehen-, oder posten sollte? Spar dir Zeit und Energie! Während Billie sich gerade darin übt brauchbares Content zu produzieren. Weshalb Bilder aktuell gestellter, nicht mehr ganz so authentisch wirken, sie ist noch unbeholfen und unsicher in der Materie. Es ist auch nicht einfach, etwas vorzugeben was man nicht ist, denn Stella strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und einem natürlichen Sexappeal, die sie perfekt mit der ‘good girl‘ Fassade unter einem Hut bringt. Billie hingegen.. muss sich darin noch üben, oder zukünftig bewusst mehr auf Natürlichkeit setzen. Weitere Schlagwörter die mit Stella eher weniger in Verbindung zu bringen sind, dafür aber Billie perfekt beschreiben, wären: Freundlichkeit, Empathie und Bodenständigkeit. Was an dieser Stelle leicht zu übersehen ist, wäre ihr Ehrgeiz, zudem ist sie wesentlich ambitionierter, als sie selbst zugeben würde. Eine ihrer größten Stärken ist mit Sicherheit ihre Anpassungsfähigkeit, Billie kann sich erstaunlich schnell in neue Situationen einfinden. Das erklärt auch, warum sie überhaupt in der Lage ist Stellas Leben zu übernehmen. Was auch ihre Belastbarkeit unter Beweis stellt, wobei sich die Frage aufdrängt, welche Situationen schwieriger zu meistern sind: Eine wardrobe malfunction, zu wenig likes und klicks, oder doch eher schwere Verletzungen in der Notaufnahme? In die Lage versetzt zu werden jemand anderen darzustellen, ist ganz einfach eine andere Art von Druck. Aber Billie ist zuversichtlich, wenn sie neben dem Studium zwei Nebenjobs bewältigen konnte, und mit wenig bis keinen finanziellen Mitteln klar gekommen ist, dann sollte solch ein Luxusleben mit keinerlei finanziellen Sorgen oder Einschränkungen, doch ein Zuckerschlecken darstellen, nicht wahr?
Aber das führt uns bereits zu einer weiteren Charakteristik ihrerseits: sie ist neugierig bis zur Selbstzerstörung. Billie kann Dinge schwer loslassen. Wenn sie etwas wissen will, muss sie es herausfinden, genau deshalb konnte sie es nicht auf sich beruhen lassen, dahinter zu kommen warum Stella und sie sich zum verwechseln ähnlich sehen. Und genau deshalb steigt sie auch in das Flugzeug nach Chicago, und hat auch keine Scheu davor, jede Facette ihres Lebens auszukosten, nur aus Neugierde wie das Leben ihrer Schwester sich wohl anfühlen-, als auch schmecken muss.
BEHIND THE FEED { billie, unfiltered »
empathetic | humble | down-to-earth | spontaneous | fiercely loyal | resilient | caring | adaptable | hopelessly curious | often sees the best in people and romanticizes situations | naive when it comes to the glamorous facade of her sister's world | struggles to say no | easily loses herself in the expectations of others | quietly chasing something more | chronic overthinker { a hostage to her own thoughts & emotions | what is often overlooked, is her ambition. beneath her humble and easygoing nature lies a determination far stronger than she would ever admit..
Da wo Stella ein mehr als gesundes Ego und Selbstbewusstsein besitzt, ist sich Billie gerade mal im klaren darüber keine Vogelscheuche zu sein, was wohl das höchste der Gefühle ist, was sie mit sich in Zusammenhang bringt. Sie macht sich normalerweise keine Gedanken um Oberflächlichkeiten wie gutes Aussehen, Markenklamotten, Dinge die in ihrer Welt einfach alleine schon keine Relevanz fanden, weil sie aufgrund des fehlenden Kleingeldes auch keinerlei Raum einnehmen konnten. Ebenso gilt das für Luxusartikel, wie teures Make Up, Gesichtspflege, und anderes dass sie bei keiner namhaften Drogerie einkauft. Was aber nicht bedeutet dass ihr gewisse Namen fremd sind, Nein, Billie hat akribisch jedes Bild als auch Video ihrer Schwester studiert, so viel wie die letzten Wochen war sie wohl noch nie auf sozialen Plattformen wie TikTok und Instagram unterwegs. Um ihren vermeintlichen Doppelgänger zu stalken, hat sie sich sogar extra einen Insta Account erstellt, da sie so antiquiert ist, dass sie selten auf Social Media unterwegs war – zumindest nicht in der Form, selber etwas online zu stellen. Billie steht nicht gerne im Mittelpunkt, in diesem Belang scheinen die beiden Schwestern, optisch mehr gemeinsam zu haben als sich in ihren Charakteren niederschlägt. Sie zieht es überdies auch vor, wenn man sich Gedanken und Mühe für ein Geschenk macht, denn viel zu schnell lassen sich Aufmerksamkeiten (ein)kaufen, obwohl der wahre Wert doch hinter dem Gedanken dahinter steckt, nicht wahr? Was aber nicht bedeutet, dass ihr Geld unwichtig ist, steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Materialist? Für Billie bedeutet Geld gleich Freiheit, denn ohne die nötigen finanziellen Mittel, bleiben einem viele Türen versperrt. Abenteuer wie das Reisen und anderes derlei wären nicht möglich, man hat auch nicht den Luxus seine Freizeit zu genießen, weil man wie sie bis dato überwiegend damit beschäftigt ist, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit Schulden am Konto, weiß Billie wovon sie redet. Arm und mittellos zu sein, hat nichts romantisches oder gar spaßiges, was wohl ein Grund mehr war, weshalb die Welt ihrer Schwester so einladend für sie erscheint. Die beiden sind nicht nur charakterlich ein starker Kontrast zueinander, auch was ihrer beider Leben oder ihre Berufswahl betrifft. Während Stella im Luxus schwelgt, und diesen Lifestyle vermarktet, geht Billie einem bodenständigen Beruf mit viel Verantwortung nach, der zu absolut 0% mit dem Influencer-Leben in Verbindung steht. Denn in ihrem Fall stehen echte Menschen im Fokus, wo oft viel Geduld als auch Empathie gefragt sind, Stella hingegen sieht sich in der Welt des Seins und Scheins beheimatet.
Während sich Stella als ‘the good girl‘ und everybodys darling verkauft hat, kann man in Billies Fall wohl mehr von Authentizität sprechen. Was sich alleine schon im Umgang mit anderen zeigt, denn Stella kann manchmal sehr hart sein und zeigt sich zu großen Teilen absolut nicht einsichtig oder gar kritikfähig. Du willst ihr einen Tipp geben, welche Pose sich besser eignet, was sie anziehen-, oder posten sollte? Spar dir Zeit und Energie! Während Billie sich gerade darin übt brauchbares Content zu produzieren. Weshalb Bilder aktuell gestellter, nicht mehr ganz so authentisch wirken, sie ist noch unbeholfen und unsicher in der Materie. Es ist auch nicht einfach, etwas vorzugeben was man nicht ist, denn Stella strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und einem natürlichen Sexappeal, die sie perfekt mit der ‘good girl‘ Fassade unter einem Hut bringt. Billie hingegen.. muss sich darin noch üben, oder zukünftig bewusst mehr auf Natürlichkeit setzen. Weitere Schlagwörter die mit Stella eher weniger in Verbindung zu bringen sind, dafür aber Billie perfekt beschreiben, wären: Freundlichkeit, Empathie und Bodenständigkeit. Was an dieser Stelle leicht zu übersehen ist, wäre ihr Ehrgeiz, zudem ist sie wesentlich ambitionierter, als sie selbst zugeben würde. Eine ihrer größten Stärken ist mit Sicherheit ihre Anpassungsfähigkeit, Billie kann sich erstaunlich schnell in neue Situationen einfinden. Das erklärt auch, warum sie überhaupt in der Lage ist Stellas Leben zu übernehmen. Was auch ihre Belastbarkeit unter Beweis stellt, wobei sich die Frage aufdrängt, welche Situationen schwieriger zu meistern sind: Eine wardrobe malfunction, zu wenig likes und klicks, oder doch eher schwere Verletzungen in der Notaufnahme? In die Lage versetzt zu werden jemand anderen darzustellen, ist ganz einfach eine andere Art von Druck. Aber Billie ist zuversichtlich, wenn sie neben dem Studium zwei Nebenjobs bewältigen konnte, und mit wenig bis keinen finanziellen Mitteln klar gekommen ist, dann sollte solch ein Luxusleben mit keinerlei finanziellen Sorgen oder Einschränkungen, doch ein Zuckerschlecken darstellen, nicht wahr?
Aber das führt uns bereits zu einer weiteren Charakteristik ihrerseits: sie ist neugierig bis zur Selbstzerstörung. Billie kann Dinge schwer loslassen. Wenn sie etwas wissen will, muss sie es herausfinden, genau deshalb konnte sie es nicht auf sich beruhen lassen, dahinter zu kommen warum Stella und sie sich zum verwechseln ähnlich sehen. Und genau deshalb steigt sie auch in das Flugzeug nach Chicago, und hat auch keine Scheu davor, jede Facette ihres Lebens auszukosten, nur aus Neugierde wie das Leben ihrer Schwester sich wohl anfühlen-, als auch schmecken muss.
BEHIND THE FEED { billie, unfiltered »
empathetic | humble | down-to-earth | spontaneous | fiercely loyal | resilient | caring | adaptable | hopelessly curious | often sees the best in people and romanticizes situations | naive when it comes to the glamorous facade of her sister's world | struggles to say no | easily loses herself in the expectations of others | quietly chasing something more | chronic overthinker { a hostage to her own thoughts & emotions | what is often overlooked, is her ambition. beneath her humble and easygoing nature lies a determination far stronger than she would ever admit..
02
Criminal Record+
Kein krimineller Hintergrund, bei keinem der beiden Damen. Billie hat Schulden in Form eines laufenden Studienkredites.
03
Storyline+
Du glaubst gerade Stella Bellmont vor dir zu haben. Eine optische Täuschung? Nein nicht ganz. Denn die Frau vor dir, - die du meinst zu kennen -, ist ihre eineiige Zwillingsschwester Wilhelmina -genannt Billie- Braeden, von der bislang niemand etwas gewusst hat, inklusive Stella selber. Zwei Frauen, ein Schicksal, das sie Jahre später wieder zusammenführen soll, nur damit sie im Stile eines doppelten Lottchen die Plätze tauschen. Stella hat ihr Leben als Marionette im Rampenlicht satt, sie begibt sich auf einen Selbstfindungstrip und taucht mit dem Pass ihrer Schwester unter, und überlässt ihr dabei ihr gesamtes Leben, nur um endlich frei sein zu können… she handed me the keys to the kingdom, i never asked what it would cost. let's hope I don't burn it all down.
TWO SISTERS, ONE BEGINNING { the sister i never knew
Time for Storytelling.. lasst mich euch eine Geschichte erzählen, von einem unüblichen Zwillingsmädchen-Paar. Beginnen tut alles, in der hochangesehenen und namhaften Familie Bellmont, die neben ihrem Reichtum, auch ihren Einfluss in der Welt geltend machen. Eine Familie, die sowohl in der Politik rangiert, als auch in der High Society, mit einem Strang zu einflussreichen Modeketten, und einer Direktleitung ins weiße Haus. Diese Menschen, haben bewusst damals, eines ihrer neugeborenen Kinder ausrangiert. Warum? Dieser Grund, blieb den Schwestern auch in der Gegenwart verborgen, aber die Wahrheit dahinter war: Estelle und Harold Bellmont wollten damals beide Kinder behalten, aber der Familienpatriarch, - in Form von Bernice Vater -, hatte das Sagen. Der Großvater kontrollierte nicht nur das Familienunternehmen, sondern das gesamte Vermögen, das nicht nur Türen zu einem gewissen Lebensstandard und Einfluss öffnete, sondern Harold überhaupt erst eine politischen Karriere ermöglichte. So wurde die Tatsache dass Estelle damals Zwillinge auf die Welt brachte verschwiegen, während der weitere Verbleib ihrer ausrangierten Tochter ihnen verborgen blieb, damit sie in ihren Köpfen heile Welt spielen durften, und so tun als hätte es das zweite Mädchen nie gegeben.
THE SAME FACE, DIFFERENT WORLDS { born together, raised apart
Das ausrangierte Baby, wurde in eine mittelständige Familie in Kalifornien vermittelt, und wuchs fortan in San Francisco als Billie -oder besser gesagt Wilhelmina- auf. Weder ihre (Adoptiv)Eltern, noch sie selber, wussten über ihre Herkunft – es spielte schlicht und ergreifend auch einfach keine Rolle. Sie wuchs als Tochter einer Grundschullehrerin (Elemantary School Teacher) und eines Park Rangers (Mitarbeiter des National Park Service) auf. Sie verblieb jedoch nicht als Einzelkind, das Ehepaar Braeden, adoptierte später ein weiteres Kind, einen Jungen, weil es ihnen leider nicht möglich war, auf natürlichem Wege Kinder in diese Welt zu setzen.
Billie wächst mit Werten wie Hilfsbereitschaft und Verantwortung auf. Beide ihrer Eltern arbeiten hart, haben nie viel, aber ausreichend um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Es gab dabei immer wieder Zeiten, in denen es finanziell gesehen hart war, aber diese Zeiten haben sie auch gemeistert, führten jedoch zu der einen oder anderen Hypothek, die sie auf das Haus aufnehmen mussten. Vielleicht hatte das Haus in dem sie groß wurde, keinen sonderlich großen Wert im finanziellen Aspekt betrachtet, aber dafür hatte sie wertvolle Werte fürs Leben mitbekommen. Denn anstelle davon in Investmentfonds und Aktien zu investieren, investierten die beiden in ihre Kinder, andere Menschen, in die Natur, und haben ihnen vorgelebt was es bedeutet, ein rechtschaffener und guter Mensch in dieser stellenweise kalten Welt zu sein.
Billie war schon immer sehr bodenständig und naturverbunden. Mit einem Vater der Park Ranger ist, auch nicht weiter verwunderlich, oder? Einem Park Ranger der früher davon geträumt hatte, einmal ein Surfprofi werden zu wollen, weshalb Billie -kaum dass sie gehen konnte-, bereits auf einem Surfbrett stand. Das hat wohl ihren Sinn für die schönen Dinge im Leben geschärft, die manchmal
simpel wie schön sein können, wie: in welchen Farben das Meer glitzert, wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages das Wasser brechen, oder bei Sonnenaufgang die erste Welle des Tages zu reiten, Schmuck aus den Schätzen des Meeres zu basteln. Handgemachtes weiß Billie dabei mehr zu schätzen, als Dinge die sich schnell und gedankenlos kaufen lassen. Wobei man hier nicht vergessen darf, dass sie auch nur ein menschliches Wesen und dem weiblichen Geschlecht zugehörig ist, die sich durchaus von teuren Dingen blenden lassen kann. Mit dem Unterschied, dass so etwas nie zur Debatte stand, denn Bescheidenheit ist nicht nur eine Tugend, sondern es war auch die bittere Pille namens Realität, wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichend waren, und man keine andere Wahl hatte, als sich auf das wesentliche zu beschränken. In der Schule lief es gut für sie, nicht herausragend, was nicht unbedingt daran lag dass sie dumm war, aber sie besaß kaum Sitzfleisch, sie war immer schon jemand der sich schwer bändigen ließ. Sie hatte ihren Kopf immer irgendwie in den Wolken, und ihr Drang draußen in der Natur zu sein-, sich körperlich zu betätigen, war größer als brav am Tisch zu lernen und seine Hausaufgaben zu vollrichten. Das war wohl das Streitthema Nummer eins, während ihrer Jugendzeit, und ein Thema das hin und wieder auch Hausarrest zur Folge hatte. Natürlich gab es auch verbotene Partys, die sie aufgesucht hat, aber alles in einem Rahmen, der für einen Teenager wohl angemessen und normal war, ohne dass man sie als Troublemakerin abstempeln konnte. Was nicht hieß, dass sie nur zufrieden mit ihrem Leben war. Es gab Momente, da sah sie sich leid, wenn Mitschülerinnen sich für das kommende Schuljahr neu einkleiden durften, und sie zum x-ten Mal, mit ihrer Mutter in irgendeinem Second Hand Job einkaufen-, oder die abgelegene Kleidung irgendwelcher anderen Kinder von Freunden tragen durfte. Das war wohl eine normale Reaktion, eines Teenagers. Aber Billie hatte sich geschworen, irgendwann, ja irgendwann würde sich das Blatt für sie wenden, spätestens wenn sie selber einem Beruf nachgehen-, und ihr eigenes Geld verdienen würde. Die Naivität der Jugend. Damals hoffte sie noch, ein Vollstipendium ergattern zu können, denn ihren Eltern wäre es finanziell nicht möglich, für das Studium ihrer Kinder aufzukommen, nicht mit der laufenden Hypothek und all den Zusatzkosten. Die naturverbundene und sportbegeisterte Billie, hatte sich neben dem Fakt gerne zu surfen, auch der Leichtathletik (Track & Field) verschrieben, und hoffte als begeisterte Läuferin auf ein Vollstipendium. Aber wie das Leben manchmal so spielt, blieb dieses Vorhaben erfolglos – das war wohl der Preis gut, aber nie gut genug zu sein. Was sie tat? Ihre Erwartungen runterschrauben, und dabei ihre Vernunft walten lassen, um sich auf ein Studium mit sicheren Perspektiven zu beschränken: sie studierte an der San Francisco State University einen Pflegeberuf, um später einmal im Gesundheitswesen als Krankenschwester Fuß zu fassen.
Mit dreiundzwanzig Jahren hatte sie ihren Bachelor of Science in Nursing (BSN) in der Tasche, und heuerte in einem Krankenhaus als Nurse an. Da sie ein unbedingtes Bedürfnis danach hatte, ihre eigenen vier Wände zu beziehen, suchte sie sich nach kurzem etwas eigenes. Die eigenen vier Wände beinhalteten jedoch Untermieter, in Form von Silberfischen und der einen oder anderen Kakerlake, die sie liebevoll als ‘Berry‘ betitelte, während ihr Schrankbett das sie auf- und zuklappen konnte, des öfteren spießte und deshalb am Boden bei ihren Freunden schlafen durfte. Für mehr als diese kleine Einzimmerwohnung in einem schäbigen Viertel, reichten ihre finanziellen Mittel leider nicht aus. Immerhin galt es einen Studienkredit zurückzuzahlen, der sich leider nicht von alleine abbezahlte.
THE GIRL ON MY SCREEN { how the twins found each other
Es ist etwa ein Jahr her, als ihr Bruder sie auf einen TikTok Channel aufmerksam machte, der eine junge Frau zeigte, die ihr äußert ähnlich sah. Zumindest so ihr erster Gedanke, allen voran wenn man das Make Up, die gemachten Haare, die Outfits bedachte, denn wie sollte sie sich mit jemanden gleichsetzen der sein Leben mit Klickzahlen, Reichweite und Sponsoren verbringt, während sie selber in Schichten arbeitet, echte Menschen versorgt und vergleichsweise wenig Geld verdient. Diese Person gibt für ein Abendessen bestimmt genau so viel aus, wie sie für ihre gesamte Monatsmiete – es war grotesk, und ihren Bruder erklärte sie für verrückt. Aber der Neugierde geschuldet, wurde sie Dauergast auf dem TikTok Kanal von Stella Bellmont, und konnte nicht umhin, sich zu wundern. Denn wenn man von den Oberflächlichkeiten absah, glichen sie sich bis aufs Haar. Ein Gedanke den sie nur nicht zulassen wollte. Dass ihr Bruder und sie adoptiert waren, war eine Thematik, mit der innerhalb der Familie offen umgegangen wurde, demnach konnte ihr Bruder nicht umhin, und verfolgte über Wochen und Monaten die Agenda, irgendwie mit Stella in Kontakt zu treten. Er schaffte es sogar Billie diesen Floh ins Oh zu setzen, so dass auch sie sich irgendwann dabei beobachten konnte, wie sie besagter Influencerin die eine oder andere Nachricht auf Insta zukommen ließ. Genau dann, als sie es aufgab und dachte, dass sie keine Reaktion mehr erhalten würde, gab eine Miss Bellmont ein Lebenszeichen von sich. Stella kam daraufhin nach San Francisco, lernte dort auch ihre Familie kennen, und war überrascht, dass diese Person so ganz anders erschien, als sie ihre Doppelgängerin auf Social Media erleben durfte. Dort konnte man sie als süß-, witzig und unschuldig erleben, aber in Person besaß sie weniger Taktgefühl, hatte direkt ihre Frisur als auch ihr Outfit kritisiert, aber zeigte sich dafür überraschend offen und verletzlich. Stella machte keinen Hehl daraus, dass ihr Leben hauptsächlich aus dem Schein nach außen bestand, was sich sowohl auf ihre Gegenwart und Arbeit auf Social Media zeigte, aber eigentlich auch ihr gesamtes bisheriges Leben wiederspiegelte. Besonders hart schien es sie zu treffen, als sie ein Familiendiner mit Billies Familie verleben durfte, und im Vergleich dazu an ihre eigene denken musste. Billie hatte keinerlei Ahnung, was in Stella vorging, die mit Freuden das Angebot ihrer Eltern annahm, sich im Haus einzuquartieren. Was Billie daran verwunderte? Sie konnte sich jedes Luxushotel in der Stadt leisten, und zieht das einfache Haus der Familie Braeden vor? Aber das gab den beiden vermeintlichen Schwestern, die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen. Den gesamten Abend verbrachten sie am Dach des Einfamilienhauses und sprachen über Gott und die Welt, was deutlich auch den einen oder anderen Unterschied zwischen den beiden Damen aufzeigte – beide hatten wohl stellenweise den Eindruck gewonnen, als wäre die jeweils andere etwas weltfremd/fernab jeder Realität.
TRADING PLACES { the day i became my sister
Diese offenen Gespräche, führten scheinbar zu dem Ergebnis, das Stella ihr Leben überdachte. Beide sinnierten über ihre Hoffnungen und Träume, und wie unterschiedlich ihre Welten waren. Dabei kam bei Stella eine Traurigkeit zu Tage, die damit gekoppelt war zu erkennen, wie oberflächlich und Fake ihre Welt eigentlich war. Nicht ihr aktueller Lebensweg als Influencerin, - einen Weg den sie selber gewählt hat -, sondern ihre Beziehung zu ihren Eltern, und anderen Personen. Sie schien die Sehnsucht zu entwickeln, der Welt der Oberflächlichkeiten zu entkommen, und danach die einfachen Dinge des Lebens kennen zu lernen, ohne es sich mit Luxus und Macht verderben zu lassen: Liebe, Anonymität, sich Fehler leisten zu können und über die Stränge zu schlagen, ohne fürchten zu müssen seine Follower zu verlieren und ausgeschlachtet zu werden. Sich selbst zu vermarkten brachte einen Preis mit sich, den niemand nachvollziehen konnte, wenn er nicht eine Weile in dessen Schuhen gewandelt ist. So war es auch im Falle der beiden Frauen, Billie wurde durch den Eindruck den Stella und all die anderen auf Social Media verkauften, geblendet, ohne sich zu fragen mit welchen Kosten dieses Leben einherging. Dabei wusste sie dass alles im Leben einen Preis hatte, aber im Falle von Stellas Scheinwelt, war sie naiv genug nicht weiterzudenken. Weshalb sie sich auf einen folgenschweren Deal einließ, der ihr von ihrer Schwester offeriert wurde. Nimm meinen Platz ein, führe mein Leben fort, und genieße jeden Luxus der damit einhergeht. Um ihr diesen Deal noch schmackhafter zu machen, bot ihr Stella an, für ihren gesamten Studienkredit aufzukommen, wenn sie das Spiel auf unbestimmte Zeit mitspielt, inklusive uneingeschränkten Zugang zu ihren (finanziellen) Mitteln. Billie hielt sie im ersten Moment für high, der Gedanke lag nicht mal fern, aber Stella schien es damit ernst zu sein. Sie sah zumindest das Potential, Billie war all das was sie tagtäglich versuchte darzustellen (the good girl, jemand bei dem man gar nicht anders konnte als ihn in sein Herz zu schließen), jetzt brauchte sie nur noch etwas Sinn für Mode und ein make-over. Mit Billies Namen, wäre es ihr möglich all ihren Pflichten für eine Weile zu entgehen und im Sumpf der Anonymität zu verschwinden. Vermutlich hätte Billie –auch wenn sie im ersten Moment zögerte- auch Ja gesagt, selbst wenn ihre Schwester ihr keinen Ausweg aus ihrer Schuldenfalle geboten hätte. Alleine schon, weil sie sich selber oft leid sah, mit dem Gewicht der Schulden-, den Sorgen und den damit einhergehenden Existenzängsten – nicht zu vergessen der Sehnsucht danach die Welt zu bereisen, Dinge zu verleben die sich kein Normalsterblicher so einfach leisten kann. Das Leben in jeder Form und Farbe zu kosten, das Essen, Markenklamotten zu tragen, Partys, Abenteuer mit den Reichen und Schönen zu verleben, die man sonst nur virtuell erleben durfte und.. womöglich sogar ihre leiblichen Eltern kennen zu lernen. Stella wollte ihrem Leben einen tieferen Sinn geben, und all den oberflächlichen Belanglosigkeiten entkommen… während Billie zur Abwechslung ihre eigenen Sorgen, gegen den Schein des Luxuslebens tauschen wollte, das viel zu glänzend und einladend war, als die Brüche dieser Fassade wahrzunehmen.
i looked at her and saw every door that had been closed to me. i just wanted to know what it felt like on the other side. but you know what they say.. curiosity can be a dangerous thing. i should have known, every kingdom comes with a cage.
TWO SISTERS, ONE BEGINNING { the sister i never knew
Time for Storytelling.. lasst mich euch eine Geschichte erzählen, von einem unüblichen Zwillingsmädchen-Paar. Beginnen tut alles, in der hochangesehenen und namhaften Familie Bellmont, die neben ihrem Reichtum, auch ihren Einfluss in der Welt geltend machen. Eine Familie, die sowohl in der Politik rangiert, als auch in der High Society, mit einem Strang zu einflussreichen Modeketten, und einer Direktleitung ins weiße Haus. Diese Menschen, haben bewusst damals, eines ihrer neugeborenen Kinder ausrangiert. Warum? Dieser Grund, blieb den Schwestern auch in der Gegenwart verborgen, aber die Wahrheit dahinter war: Estelle und Harold Bellmont wollten damals beide Kinder behalten, aber der Familienpatriarch, - in Form von Bernice Vater -, hatte das Sagen. Der Großvater kontrollierte nicht nur das Familienunternehmen, sondern das gesamte Vermögen, das nicht nur Türen zu einem gewissen Lebensstandard und Einfluss öffnete, sondern Harold überhaupt erst eine politischen Karriere ermöglichte. So wurde die Tatsache dass Estelle damals Zwillinge auf die Welt brachte verschwiegen, während der weitere Verbleib ihrer ausrangierten Tochter ihnen verborgen blieb, damit sie in ihren Köpfen heile Welt spielen durften, und so tun als hätte es das zweite Mädchen nie gegeben.
THE SAME FACE, DIFFERENT WORLDS { born together, raised apart
Das ausrangierte Baby, wurde in eine mittelständige Familie in Kalifornien vermittelt, und wuchs fortan in San Francisco als Billie -oder besser gesagt Wilhelmina- auf. Weder ihre (Adoptiv)Eltern, noch sie selber, wussten über ihre Herkunft – es spielte schlicht und ergreifend auch einfach keine Rolle. Sie wuchs als Tochter einer Grundschullehrerin (Elemantary School Teacher) und eines Park Rangers (Mitarbeiter des National Park Service) auf. Sie verblieb jedoch nicht als Einzelkind, das Ehepaar Braeden, adoptierte später ein weiteres Kind, einen Jungen, weil es ihnen leider nicht möglich war, auf natürlichem Wege Kinder in diese Welt zu setzen.
Billie wächst mit Werten wie Hilfsbereitschaft und Verantwortung auf. Beide ihrer Eltern arbeiten hart, haben nie viel, aber ausreichend um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Es gab dabei immer wieder Zeiten, in denen es finanziell gesehen hart war, aber diese Zeiten haben sie auch gemeistert, führten jedoch zu der einen oder anderen Hypothek, die sie auf das Haus aufnehmen mussten. Vielleicht hatte das Haus in dem sie groß wurde, keinen sonderlich großen Wert im finanziellen Aspekt betrachtet, aber dafür hatte sie wertvolle Werte fürs Leben mitbekommen. Denn anstelle davon in Investmentfonds und Aktien zu investieren, investierten die beiden in ihre Kinder, andere Menschen, in die Natur, und haben ihnen vorgelebt was es bedeutet, ein rechtschaffener und guter Mensch in dieser stellenweise kalten Welt zu sein.
Billie war schon immer sehr bodenständig und naturverbunden. Mit einem Vater der Park Ranger ist, auch nicht weiter verwunderlich, oder? Einem Park Ranger der früher davon geträumt hatte, einmal ein Surfprofi werden zu wollen, weshalb Billie -kaum dass sie gehen konnte-, bereits auf einem Surfbrett stand. Das hat wohl ihren Sinn für die schönen Dinge im Leben geschärft, die manchmal
simpel wie schön sein können, wie: in welchen Farben das Meer glitzert, wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages das Wasser brechen, oder bei Sonnenaufgang die erste Welle des Tages zu reiten, Schmuck aus den Schätzen des Meeres zu basteln. Handgemachtes weiß Billie dabei mehr zu schätzen, als Dinge die sich schnell und gedankenlos kaufen lassen. Wobei man hier nicht vergessen darf, dass sie auch nur ein menschliches Wesen und dem weiblichen Geschlecht zugehörig ist, die sich durchaus von teuren Dingen blenden lassen kann. Mit dem Unterschied, dass so etwas nie zur Debatte stand, denn Bescheidenheit ist nicht nur eine Tugend, sondern es war auch die bittere Pille namens Realität, wenn die finanziellen Mittel nicht ausreichend waren, und man keine andere Wahl hatte, als sich auf das wesentliche zu beschränken. In der Schule lief es gut für sie, nicht herausragend, was nicht unbedingt daran lag dass sie dumm war, aber sie besaß kaum Sitzfleisch, sie war immer schon jemand der sich schwer bändigen ließ. Sie hatte ihren Kopf immer irgendwie in den Wolken, und ihr Drang draußen in der Natur zu sein-, sich körperlich zu betätigen, war größer als brav am Tisch zu lernen und seine Hausaufgaben zu vollrichten. Das war wohl das Streitthema Nummer eins, während ihrer Jugendzeit, und ein Thema das hin und wieder auch Hausarrest zur Folge hatte. Natürlich gab es auch verbotene Partys, die sie aufgesucht hat, aber alles in einem Rahmen, der für einen Teenager wohl angemessen und normal war, ohne dass man sie als Troublemakerin abstempeln konnte. Was nicht hieß, dass sie nur zufrieden mit ihrem Leben war. Es gab Momente, da sah sie sich leid, wenn Mitschülerinnen sich für das kommende Schuljahr neu einkleiden durften, und sie zum x-ten Mal, mit ihrer Mutter in irgendeinem Second Hand Job einkaufen-, oder die abgelegene Kleidung irgendwelcher anderen Kinder von Freunden tragen durfte. Das war wohl eine normale Reaktion, eines Teenagers. Aber Billie hatte sich geschworen, irgendwann, ja irgendwann würde sich das Blatt für sie wenden, spätestens wenn sie selber einem Beruf nachgehen-, und ihr eigenes Geld verdienen würde. Die Naivität der Jugend. Damals hoffte sie noch, ein Vollstipendium ergattern zu können, denn ihren Eltern wäre es finanziell nicht möglich, für das Studium ihrer Kinder aufzukommen, nicht mit der laufenden Hypothek und all den Zusatzkosten. Die naturverbundene und sportbegeisterte Billie, hatte sich neben dem Fakt gerne zu surfen, auch der Leichtathletik (Track & Field) verschrieben, und hoffte als begeisterte Läuferin auf ein Vollstipendium. Aber wie das Leben manchmal so spielt, blieb dieses Vorhaben erfolglos – das war wohl der Preis gut, aber nie gut genug zu sein. Was sie tat? Ihre Erwartungen runterschrauben, und dabei ihre Vernunft walten lassen, um sich auf ein Studium mit sicheren Perspektiven zu beschränken: sie studierte an der San Francisco State University einen Pflegeberuf, um später einmal im Gesundheitswesen als Krankenschwester Fuß zu fassen.
Mit dreiundzwanzig Jahren hatte sie ihren Bachelor of Science in Nursing (BSN) in der Tasche, und heuerte in einem Krankenhaus als Nurse an. Da sie ein unbedingtes Bedürfnis danach hatte, ihre eigenen vier Wände zu beziehen, suchte sie sich nach kurzem etwas eigenes. Die eigenen vier Wände beinhalteten jedoch Untermieter, in Form von Silberfischen und der einen oder anderen Kakerlake, die sie liebevoll als ‘Berry‘ betitelte, während ihr Schrankbett das sie auf- und zuklappen konnte, des öfteren spießte und deshalb am Boden bei ihren Freunden schlafen durfte. Für mehr als diese kleine Einzimmerwohnung in einem schäbigen Viertel, reichten ihre finanziellen Mittel leider nicht aus. Immerhin galt es einen Studienkredit zurückzuzahlen, der sich leider nicht von alleine abbezahlte.
THE GIRL ON MY SCREEN { how the twins found each other
Es ist etwa ein Jahr her, als ihr Bruder sie auf einen TikTok Channel aufmerksam machte, der eine junge Frau zeigte, die ihr äußert ähnlich sah. Zumindest so ihr erster Gedanke, allen voran wenn man das Make Up, die gemachten Haare, die Outfits bedachte, denn wie sollte sie sich mit jemanden gleichsetzen der sein Leben mit Klickzahlen, Reichweite und Sponsoren verbringt, während sie selber in Schichten arbeitet, echte Menschen versorgt und vergleichsweise wenig Geld verdient. Diese Person gibt für ein Abendessen bestimmt genau so viel aus, wie sie für ihre gesamte Monatsmiete – es war grotesk, und ihren Bruder erklärte sie für verrückt. Aber der Neugierde geschuldet, wurde sie Dauergast auf dem TikTok Kanal von Stella Bellmont, und konnte nicht umhin, sich zu wundern. Denn wenn man von den Oberflächlichkeiten absah, glichen sie sich bis aufs Haar. Ein Gedanke den sie nur nicht zulassen wollte. Dass ihr Bruder und sie adoptiert waren, war eine Thematik, mit der innerhalb der Familie offen umgegangen wurde, demnach konnte ihr Bruder nicht umhin, und verfolgte über Wochen und Monaten die Agenda, irgendwie mit Stella in Kontakt zu treten. Er schaffte es sogar Billie diesen Floh ins Oh zu setzen, so dass auch sie sich irgendwann dabei beobachten konnte, wie sie besagter Influencerin die eine oder andere Nachricht auf Insta zukommen ließ. Genau dann, als sie es aufgab und dachte, dass sie keine Reaktion mehr erhalten würde, gab eine Miss Bellmont ein Lebenszeichen von sich. Stella kam daraufhin nach San Francisco, lernte dort auch ihre Familie kennen, und war überrascht, dass diese Person so ganz anders erschien, als sie ihre Doppelgängerin auf Social Media erleben durfte. Dort konnte man sie als süß-, witzig und unschuldig erleben, aber in Person besaß sie weniger Taktgefühl, hatte direkt ihre Frisur als auch ihr Outfit kritisiert, aber zeigte sich dafür überraschend offen und verletzlich. Stella machte keinen Hehl daraus, dass ihr Leben hauptsächlich aus dem Schein nach außen bestand, was sich sowohl auf ihre Gegenwart und Arbeit auf Social Media zeigte, aber eigentlich auch ihr gesamtes bisheriges Leben wiederspiegelte. Besonders hart schien es sie zu treffen, als sie ein Familiendiner mit Billies Familie verleben durfte, und im Vergleich dazu an ihre eigene denken musste. Billie hatte keinerlei Ahnung, was in Stella vorging, die mit Freuden das Angebot ihrer Eltern annahm, sich im Haus einzuquartieren. Was Billie daran verwunderte? Sie konnte sich jedes Luxushotel in der Stadt leisten, und zieht das einfache Haus der Familie Braeden vor? Aber das gab den beiden vermeintlichen Schwestern, die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen. Den gesamten Abend verbrachten sie am Dach des Einfamilienhauses und sprachen über Gott und die Welt, was deutlich auch den einen oder anderen Unterschied zwischen den beiden Damen aufzeigte – beide hatten wohl stellenweise den Eindruck gewonnen, als wäre die jeweils andere etwas weltfremd/fernab jeder Realität.
TRADING PLACES { the day i became my sister
Diese offenen Gespräche, führten scheinbar zu dem Ergebnis, das Stella ihr Leben überdachte. Beide sinnierten über ihre Hoffnungen und Träume, und wie unterschiedlich ihre Welten waren. Dabei kam bei Stella eine Traurigkeit zu Tage, die damit gekoppelt war zu erkennen, wie oberflächlich und Fake ihre Welt eigentlich war. Nicht ihr aktueller Lebensweg als Influencerin, - einen Weg den sie selber gewählt hat -, sondern ihre Beziehung zu ihren Eltern, und anderen Personen. Sie schien die Sehnsucht zu entwickeln, der Welt der Oberflächlichkeiten zu entkommen, und danach die einfachen Dinge des Lebens kennen zu lernen, ohne es sich mit Luxus und Macht verderben zu lassen: Liebe, Anonymität, sich Fehler leisten zu können und über die Stränge zu schlagen, ohne fürchten zu müssen seine Follower zu verlieren und ausgeschlachtet zu werden. Sich selbst zu vermarkten brachte einen Preis mit sich, den niemand nachvollziehen konnte, wenn er nicht eine Weile in dessen Schuhen gewandelt ist. So war es auch im Falle der beiden Frauen, Billie wurde durch den Eindruck den Stella und all die anderen auf Social Media verkauften, geblendet, ohne sich zu fragen mit welchen Kosten dieses Leben einherging. Dabei wusste sie dass alles im Leben einen Preis hatte, aber im Falle von Stellas Scheinwelt, war sie naiv genug nicht weiterzudenken. Weshalb sie sich auf einen folgenschweren Deal einließ, der ihr von ihrer Schwester offeriert wurde. Nimm meinen Platz ein, führe mein Leben fort, und genieße jeden Luxus der damit einhergeht. Um ihr diesen Deal noch schmackhafter zu machen, bot ihr Stella an, für ihren gesamten Studienkredit aufzukommen, wenn sie das Spiel auf unbestimmte Zeit mitspielt, inklusive uneingeschränkten Zugang zu ihren (finanziellen) Mitteln. Billie hielt sie im ersten Moment für high, der Gedanke lag nicht mal fern, aber Stella schien es damit ernst zu sein. Sie sah zumindest das Potential, Billie war all das was sie tagtäglich versuchte darzustellen (the good girl, jemand bei dem man gar nicht anders konnte als ihn in sein Herz zu schließen), jetzt brauchte sie nur noch etwas Sinn für Mode und ein make-over. Mit Billies Namen, wäre es ihr möglich all ihren Pflichten für eine Weile zu entgehen und im Sumpf der Anonymität zu verschwinden. Vermutlich hätte Billie –auch wenn sie im ersten Moment zögerte- auch Ja gesagt, selbst wenn ihre Schwester ihr keinen Ausweg aus ihrer Schuldenfalle geboten hätte. Alleine schon, weil sie sich selber oft leid sah, mit dem Gewicht der Schulden-, den Sorgen und den damit einhergehenden Existenzängsten – nicht zu vergessen der Sehnsucht danach die Welt zu bereisen, Dinge zu verleben die sich kein Normalsterblicher so einfach leisten kann. Das Leben in jeder Form und Farbe zu kosten, das Essen, Markenklamotten zu tragen, Partys, Abenteuer mit den Reichen und Schönen zu verleben, die man sonst nur virtuell erleben durfte und.. womöglich sogar ihre leiblichen Eltern kennen zu lernen. Stella wollte ihrem Leben einen tieferen Sinn geben, und all den oberflächlichen Belanglosigkeiten entkommen… während Billie zur Abwechslung ihre eigenen Sorgen, gegen den Schein des Luxuslebens tauschen wollte, das viel zu glänzend und einladend war, als die Brüche dieser Fassade wahrzunehmen.
i looked at her and saw every door that had been closed to me. i just wanted to know what it felt like on the other side. but you know what they say.. curiosity can be a dangerous thing. i should have known, every kingdom comes with a cage.
04
Writing Preferences & Wanted Handling+
Perspective
3rd person
Preferred Writing Style
Novel { Chat
Preferred Post Style
Szenen / private Chats / GB
Wanted Handling
Ja von @Irin Thorne
Writing Sample
We will see..
05
Connections+
Was ich suche sind vorrangig, - oder eigentlich ausschließlich -, Kontakte von Stella. Freunde, Feinde, eigentlich alles was euch so in den Sinn kommen könnte. Bin relativ offen, und für jeden Spaß zu haben, wobei Spaß natürlich auch Drama beinhaltet. Aber mit der Tatsache, dass Billie eigentlich nur vorgibt, eure ….. (<- Beziehung hier bitte einfügen) würde ich meinen, stehen die Chancen dafür ganz gut :D
Vielleicht auch Personen, die Stella eigentlich nicht sonderlich mögen, oder die sie wie Dreck behandelt hat, - aber mit Billie in der Rolle -, doch anfangen gewisse Sympathien zu entwickeln. Billie ist eben anders als ihr Zwilling von Natur aus eine herzliche und interessierte Person, die Stella nur vorgibt zu sein, weil das ihre primäre Rolle als Influencerin ist als das vermeintliche “good girl“, aber kaum dass die Kamera aus ist, normalerweise eben auch anders kann. Billie selber kennt ihre Schwester nur als everybodys darling, das sie vor der Kamera vorgibt zu sein, demnach kann sie Stella in ihrem natürlichen Umfeld nur schwer wiedergeben. Dass die arrogante Mean Bitch auf einmal dauerhaft the good girl repräsentieren will, ist mit Sicherheit für manch einen irritierend. Wobei ich an der Stelle nicht übertreiben will, Stella hat sich sicher nicht jedem gegenüber mies und arrogant verhalten, zumindest nicht ausschließlich.
Billie selber hat auch keine Ahnung dass die vorgegebene Beziehung zwischen @Irin Thorne und ihrer Schwester, eigentlich nur fake ist, sie hält auch das für echt. Vielleicht könnte man Billie demnach etwas Blauäugigkeit zuschreiben, aber die Welt des Sein und Scheins, ist ihr eben komplett fremd. Ein kleiner Fisch, in einem riesen großen Haifischbecken.
Ich brauche irgendwann auch jemanden, der sie mit der Nase darauf stoßt, dass Irin und Stella, nur vorgeben ein Paar zu sein - natürlich ohne dass Billie sich als Stella outen muss. Aber irgendwann soll der Groschen fallen. Nicht right away, zuvor soll sich damit noch das eine oder andere Späßchen erlaubt werden, aber ich wollte es bereits im Vorfeld anmerken. Vielleicht unterstellt ihr ja auch jemand, sich ernsthaft in Irin verknallt zu haben, was Billie natürlich anfänglich irritiert, weil das für sie der logische Schluss ist, wenn man mit jemanden zusammen ist :D dah.
Wenn du mehr/anders artige Ideen hast, bin ich ganz Ohr! (:
Vielleicht auch Personen, die Stella eigentlich nicht sonderlich mögen, oder die sie wie Dreck behandelt hat, - aber mit Billie in der Rolle -, doch anfangen gewisse Sympathien zu entwickeln. Billie ist eben anders als ihr Zwilling von Natur aus eine herzliche und interessierte Person, die Stella nur vorgibt zu sein, weil das ihre primäre Rolle als Influencerin ist als das vermeintliche “good girl“, aber kaum dass die Kamera aus ist, normalerweise eben auch anders kann. Billie selber kennt ihre Schwester nur als everybodys darling, das sie vor der Kamera vorgibt zu sein, demnach kann sie Stella in ihrem natürlichen Umfeld nur schwer wiedergeben. Dass die arrogante Mean Bitch auf einmal dauerhaft the good girl repräsentieren will, ist mit Sicherheit für manch einen irritierend. Wobei ich an der Stelle nicht übertreiben will, Stella hat sich sicher nicht jedem gegenüber mies und arrogant verhalten, zumindest nicht ausschließlich.
Billie selber hat auch keine Ahnung dass die vorgegebene Beziehung zwischen @Irin Thorne und ihrer Schwester, eigentlich nur fake ist, sie hält auch das für echt. Vielleicht könnte man Billie demnach etwas Blauäugigkeit zuschreiben, aber die Welt des Sein und Scheins, ist ihr eben komplett fremd. Ein kleiner Fisch, in einem riesen großen Haifischbecken.
Ich brauche irgendwann auch jemanden, der sie mit der Nase darauf stoßt, dass Irin und Stella, nur vorgeben ein Paar zu sein - natürlich ohne dass Billie sich als Stella outen muss. Aber irgendwann soll der Groschen fallen. Nicht right away, zuvor soll sich damit noch das eine oder andere Späßchen erlaubt werden, aber ich wollte es bereits im Vorfeld anmerken. Vielleicht unterstellt ihr ja auch jemand, sich ernsthaft in Irin verknallt zu haben, was Billie natürlich anfänglich irritiert, weil das für sie der logische Schluss ist, wenn man mit jemanden zusammen ist :D dah.
Wenn du mehr/anders artige Ideen hast, bin ich ganz Ohr! (:
06
Sticky Note+
Ich freu mich auf euch <3 { und hoffe stark, ihr glaubt nicht dass Stella bzw Billie eine oder mehrere gespaltene Persönlichkeit(en) besitzt :D bitte nicht vergessen: hier handelt es sich um das doppelte Lottchen.
character introductionopen for connections



Also ich wäre ja dafür das wir uns ganz gut verstehen und 