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Nox Mercer

@nox.mercer • Chicago
#24 #B.S. in Biochemistry, Concentration in Pharmacology and Toxicology#Sigma Kappa Delta
Basicsidentity
NameNox Mercer
Alter24
HerkunftChicago
SchichtLower Class
BerufB.S. in Biochemistry, Concentration in Pharmacology and Toxicology
FaceclaimRyan Manick
ReservierungJa, bitte reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
TriggerwarningToxische Beziehungen • Drogenmissbrauch und Abhängigkeit • Emotionaler Missbrauch • Vernachlässigung im Kindesalter
Auf seiner Geburtsurkunde steht eigentlich Knox Mercer. Das K hat er irgendwann selbst gestrichen. Nicht aus einem besonders tiefen Grund, sondern weil ihm Nox besser gefiel und weil es eine der wenigen Sachen war, über die er selbst entscheiden konnte. Seine Mutter hatte den Namen irgendwo gehört, als sie schwanger gewesen war. Sie fand ihn besonders. Anders. Damals war sie fünfzehn und vermutlich fest davon überzeugt, dass ein ungewöhnlicher Name ihrem Sohn ein ungewöhnliches Leben ermöglichen würde. Damit hatte sie nicht einmal unrecht. Nur wahrscheinlich anders, als sie es sich vorgestellt hatte.

Nox wurde in Chicago geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Wohnungen, an deren Adressen er sich heute nicht mehr vollständig erinnert. Seine Mutter zog häufig um. Manchmal, weil die Miete nicht bezahlt worden war, manchmal wegen eines neuen Freundes und manchmal, weil sie behauptete, dass sie dort einfach nicht länger bleiben könne. Sie war noch ein Kind gewesen, als sie ihn bekam, und wurde auch danach nicht plötzlich erwachsen. Es gab Tage, an denen sie sich Mühe gab. Dann machte sie ihm Frühstück, kämmte ihm die Haare und versprach, dass sie von nun an alles besser machen würden. Nox glaubte ihr jedes Mal. Das Problem war nur, dass diese Phasen nie lange hielten. Seine Mutter verschwand regelmäßig. Anfangs nur für ein paar Stunden, später auch über Nacht. Sie ließ ihn bei Bekannten, Nachbarn oder Männern, deren Namen Nox kaum kannte. Wenn niemand da war, blieb er eben allein. Er lernte früh, wie man Cornflakes ohne Milch aß, welche Schränke man besser nicht öffnete und dass die kleinen Tabletten auf dem Wohnzimmertisch keine Süßigkeiten waren. Oft schlief er auf dem Sofa, weil sich im Schlafzimmer seiner Mutter fremde Menschen aufhielten. Wenn er nachts wach wurde, stellte er den Fernseher leise an. Nicht, weil ihn das Programm interessierte, sondern weil eine Stimme im Raum besser war als gar keine. Er wusste damals nicht, was seine Mutter nahm. Er wusste nur, wie sie danach war. Manchmal redete sie zu viel und lachte über Dinge, die gar nicht lustig waren. Manchmal schlief sie so tief, dass er sie kaum wach bekam. An anderen Tagen war sie gereizt, fahrig und suchte in jeder Schublade nach etwas, das angeblich verschwunden war. Nox wurde gut darin, ihre Stimmung zu erkennen, noch bevor sie überhaupt etwas sagte. Ein Blick auf ihre Augen oder die Art, wie sie die Wohnungstür schloss, reichte meistens aus. Als er sechs Jahre alt war, fiel einer Lehrerin auf, dass er regelmäßig ohne Frühstück in die Schule kam und dieselben Sachen mehrere Tage hintereinander trug. Kurz darauf standen zwei fremde Frauen in der Wohnung. Seine Mutter weinte, versprach Besserung und erklärte, sie brauche nur ein wenig Unterstützung. Nox saß auf dem Boden und sagte nichts. Er hatte schon damals verstanden, dass Erwachsene besonders viele Versprechen machten, wenn sie Angst hatten, etwas zu verlieren. An diesem Abend kam er zum ersten Mal in eine Pflegefamilie. Es blieb nicht bei dieser einen. In den folgenden Jahren lebte Nox in mehreren Familien und Wohngruppen. Manche davon waren in Ordnung. Andere weniger. Es gab Häuser, in denen man ihn vor Gästen als Teil der Familie bezeichnete, während er im Alltag genau spürte, dass er nur vorübergehend dort war. Eine Pflegefamilie war streng religiös und hielt jede Form von Widerwort für Undankbarkeit. Bei einer anderen lebten so viele Kinder unter einem Dach, dass meistens niemand bemerkte, wenn eines beim Abendessen fehlte. Eine Familie wollte ihn nach wenigen Monaten wieder abgeben, weil er angeblich keine richtige Bindung aufbauen konnte. Nox fand das beinahe lustig. Niemand blieb lange genug, um herauszufinden, ob er dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre. Mit jedem Wechsel wurde er stiller. Nicht schüchtern, nur vorsichtig. Er beobachtete Menschen, bevor er mit ihnen sprach. Lernte ihre Regeln, ihre kleinen Eigenheiten und die Dinge, bei denen sie logen. Seine Tasche packte er irgendwann gar nicht mehr richtig aus. Er faltete seine Sachen ordentlich zusammen und ließ sie darin liegen, damit er nicht wieder alles zusammensuchen musste, wenn es weiterging. Das Einzige, worauf er sich verlassen konnte, war, dass früher oder später wieder irgendetwas endete. In der Schule war Nox besser, als viele von ihm erwartet hatten. Er war nicht der Schüler, der sich ständig meldete oder mit guten Noten prahlte. Meistens saß er hinten, hörte halbwegs zu und wusste trotzdem die Antwort. Er begriff Zusammenhänge schnell und hatte ein verdammt gutes Gedächtnis für alles, was ihn interessierte. Lehrer beschrieben ihn als intelligent, aber schwer erreichbar. Andere Schüler fanden ihn entweder interessant oder unheimlich. Man wusste nie so genau, ob er einem überhaupt zuhörte, bis er Wochen später etwas erwähnte, das man selbst längst vergessen hatte. Freunde hatte er, nur selten besonders lange. Nox konnte unterhaltsam sein, wenn er wollte. Trocken, manchmal ziemlich gemein, aber auf eine Art, über die die meisten trotzdem lachten. Er konnte sich anpassen, ohne besonders viel von sich preiszugeben. Die Menschen um ihn herum hatten meistens das Gefühl, ihn gut zu kennen. Tatsächlich kannten sie nur die Version, die er ihnen gerade zeigte. Mit fünfzehn fing er an, nach der Schule in einer kleinen Motorradwerkstatt zu arbeiten. Der Besitzer stellte keine vielen Fragen. Nox fegte anfangs nur den Boden, sortierte Werkzeug und durfte zusehen. Später zeigte man ihm, wie man kleinere Reparaturen machte, Motoren auseinandernahm und Probleme erkannte, bevor sie teuer wurden. Motorräder gefielen ihm sofort. Bei Menschen konnte man nie sicher sein, was wirklich in ihnen vorging. Eine Maschine war ehrlicher. Wenn etwas nicht funktionierte, hatte es einen Grund. Man musste ihn nur finden. Sein erstes eigenes Motorrad bestand aus Teilen, die andere längst aufgegeben hatten. Er arbeitete fast ein Jahr daran. Es sah nicht besonders beeindruckend aus, aber es fuhr, weil er es dazu gebracht hatte. Vielleicht hing er deshalb stärker daran, als er jemals zugegeben hätte. Es war das erste Ding in seinem Leben, das wirklich ihm gehörte. Niemand konnte ihn damit vor die Tür setzen. Niemand konnte behaupten, er passe doch nicht so gut in die Familie, wie man gehofft hatte. Mit siebzehn fuhr er sein erstes illegales Rennen. Nicht, weil er besonders mutig gewesen wäre. Eher weil ihm das Risiko egal genug war. Er kannte jemanden aus der Werkstatt, der ihn zu einem Treffpunkt mitnahm. Nox sollte eigentlich nur zusehen, doch einer der Fahrer fiel kurzfristig aus und irgendjemand brauchte Ersatz. Er bekam einen Helm, ein fremdes Motorrad und die klare Ansage, bloß nichts Dummes zu machen. Nox gewann nicht. Er wurde Zweiter. Aber er fuhr sauber, blieb ruhig und ließ sich selbst dann nicht aus dem Konzept bringen, als ein anderer Fahrer versuchte, ihn aus der Linie zu drängen. Danach wusste er, dass er wiederkommen würde. Beim Fahren musste er niemandem gefallen. Es spielte keine Rolle, woher er kam oder in welchem Haus er gerade untergebracht war. Auf der Straße zählte nur, ob er die Maschine beherrschte, seine Nerven im Griff hatte und schnell genug war. Nox mochte die Geschwindigkeit, aber noch mehr mochte er die Kontrolle dahinter. Andere Fahrer wurden leichtsinnig, sobald sie wütend oder übermütig wurden. Er nicht. Je gefährlicher es wurde, desto ruhiger schien er zu werden. Nach dem Ende seiner letzten Unterbringung stand er mit achtzehn ziemlich genau da, wo er es immer erwartet hatte: allein. Er bekam etwas Unterstützung, ein kleines Zimmer und mehr Formulare, als irgendein Mensch freiwillig ausfüllen sollte. Seine Noten reichten allerdings für ein Stipendium. Zusammen mit finanzieller Förderung und mehreren Nebenjobs schaffte er es an die Universität. Nox entschied sich für Biological Chemistry mit einem Schwerpunkt auf Pharmakologie und Toxikologie. Die meisten Menschen vermuteten, dass seine Vergangenheit der Grund dafür gewesen sei. Dass er verstehen wollte, was Drogen mit seiner Mutter gemacht hatten. Das stimmte vielleicht teilweise, klang ihm aber zu sentimental. In Wahrheit interessierte ihn, wie wenig es brauchte, um einen Menschen zu verändern. Ein paar Milligramm konnten Schmerz ausschalten, Angst dämpfen, Euphorie auslösen oder jemanden vollkommen abhängig machen. Es war Wissenschaft, aber auch Macht. Beides lag ihm. Die Sigma Kappa Delta lernte er während seines ersten Studienjahres kennen. Nicht bei einer offiziellen Veranstaltung und auch nicht auf einer dieser Partys, bei denen sich alle gegenseitig erzählten, wie beeindruckend ihre Familien waren. Er traf einige der Mitglieder bei einem Rennen. Einer von ihnen hielt ihn für einen irgendeinen Studenten mit einem alten Motorrad und einer zu großen Klappe. Nox nahm ihm an diesem Abend nicht nur den Sieg, sondern auch eine ziemlich hohe Wette ab. Danach wurde aus einem zufälligen Treffen langsam mehr. Zunächst wurde er nur zu weiteren Rennen eingeladen. Dann zu privaten Veranstaltungen und schließlich ins Verbindungshaus. Nox hatte nie vorgehabt, einer Studentenverbindung beizutreten. Schon das Wort Brüderlichkeit löste bei ihm eher Misstrauen als Begeisterung aus. Doch die Sigmas waren anders, als er erwartet hatte. Nicht besser. Auch nicht freundlicher. Nur direkter. Sie wollten wissen, was er konnte, wie belastbar er war und ob er den Mund halten konnte. Niemand erwartete von ihm, seine Kindheit auszubreiten oder so zu tun, als würde er sie alle vom ersten Tag an lieben. Loyalität wurde nicht mit großen Reden bewiesen, sondern damit, was man tat, wenn es unangenehm wurde. Damit konnte Nox etwas anfangen. Inzwischen gehört er seit ungefähr vier Jahren zu Sigma Kappa Delta. Er hat mehrere Jahrgänge kommen und gehen sehen, neue Mitglieder geprüft und genug über die Verbindung erfahren, um zu wissen, dass man nicht einfach wieder ausstieg, sobald einem etwas nicht mehr gefiel. Innerhalb der Sigmas gehört er nicht zu denen, die bei Partys auf Tischen stehen oder ständig zeigen müssen, wie wichtig sie sind. Trotzdem wissen die meisten, wer er ist. Bei den Motorradrennen ist Nox längst einer ihrer stärksten Fahrer. Er bevorzugt kurze, technische Strecken durch das nächtliche Chicago, bei denen Können mehr zählt als ein möglichst teures Motorrad. Er kennt die Straßen, erkennt Risiken schnell und kann andere Fahrer so lesen, wie er früher die Stimmung seiner Mutter gelesen hat. Wer wird nervös? Wer überschätzt sich? Wer lässt sich provozieren? Nox merkt es meistens, bevor derjenige es selbst merkt. Er gewinnt nicht jedes Rennen. Aber er verliert selten zweimal gegen dieselbe Person. Die Rennen waren allerdings nur ein Teil dessen, was die Sigmas machten. Hinter den Partys, den Veranstaltungen und dem Image einer elitären Studentenverbindung lief ein Geschäft, über das man außerhalb ausgewählter Kreise besser nicht sprach. Cloud Nine wurde in Chicago immer beliebter, und die Sigmas waren an der Verteilung beteiligt. Nox hielt sich anfangs davon fern. Nicht aus moralischen Gründen. Er hatte nur kein Interesse daran, sich mit etwas zu beschäftigen, das ihn zu sehr an seine Mutter erinnerte. Er wusste, wie Menschen aussahen, wenn der nächste Rausch wichtiger wurde als Essen, Miete oder das eigene Kind. Trotzdem war ihm klar, was innerhalb der Verbindung passierte. Er stellte keine Fragen und wurde deshalb lange in Ruhe gelassen. Das änderte sich, als bei einer Lieferung Zweifel an der Qualität aufkamen. Jemand wusste von seinem Studium und bat ihn, sich das Zeug anzusehen. Nox tat es. Einmal, wie er sich damals sagte. Aus diesem einen Mal wurde schnell eine feste Aufgabe. Er kocht Cloud Nine nicht selbst und steht auch nicht irgendwo an einer Straßenecke, um kleine Tütchen zu verkaufen. Sein Wert liegt an einer anderen Stelle. Er erkennt, wenn mit einer Lieferung etwas nicht stimmt, wenn etwas gestreckt wurde oder nicht zu dem passt, was angekündigt war. Außerdem versteht er die Risiken besser als die meisten anderen. Die Sigmas vertrauen seinem Urteil, weil er sich nicht von Geld, Panik oder irgendwelchen Geschichten beeinflussen lässt. Nox redet sich nicht ein, dass er dadurch Menschen schützt. Am Ende sorgt er dafür, dass eine Droge kontrolliert weiterverkauft werden kann. Er kennt den Unterschied zwischen Schadensbegrenzung und einem guten Gewissen. Trotzdem hält er sich an einige Regeln. Kein Verkauf an Kinder. Niemand wird gezwungen. Und wer versucht, innerhalb der Verbindung auf eigene Rechnung gepanschtes Zeug unter dem Namen der Sigmas zu verteilen, bekommt ein Problem mit ihm. Er selbst nimmt Cloud Nine nicht. Eigentlich nimmt er fast gar nichts, das ihm die Kontrolle über den eigenen Kopf nimmt. Kein Vollrausch, keine Experimente und keine Tabletten, nur weil der Tag zu lang war. Dafür hat er zu oft gesehen, wie schnell aus einem gelegentlichen Ausweg eine Notwendigkeit wurde. Er hasst Abhängigkeit. Vielleicht auch deshalb, weil er längst auf andere Dinge angewiesen ist, ohne es so nennen zu wollen: Geschwindigkeit, Kontrolle und die Stellung, die er sich bei den Sigmas aufgebaut hat. Die Verbindung ist heute das Nächste, was Nox jemals an eine feste Familie herangelassen hat. Das würde er allerdings niemals so aussprechen. Er vertraut den Sigmas mehr als anderen Menschen, aber nicht blind. In seinem Kopf existiert immer ein Plan für den Fall, dass sich etwas verändert. Er kennt Ausgänge, merkt sich Gespräche und weiß ziemlich genau, welcher seiner sogenannten Brüder unter Druck zuerst an sich selbst denken würde. Dass er selbst vermutlich genauso wäre, erwähnt er dabei nicht. Seine Mutter meldet sich bis heute unregelmäßig bei ihm. Manchmal hört er monatelang nichts von ihr. Dann kommen innerhalb einer Nacht sieben Anrufe. Sie behauptet, sie wolle nur wissen, wie es ihm geht, braucht am Ende aber meistens Geld oder Hilfe bei irgendeinem Problem, das plötzlich dringend geworden ist. Nox beantwortet nicht jeden Anruf. Manchmal blockiert er ihre Nummer, nur um sie ein paar Wochen später wieder freizugeben. Er hasst sie nicht. Das wäre leichter. Ein Teil von ihm sieht immer noch das viel zu junge Mädchen, das selbst keine Ahnung hatte, wie man ein Kind großzog. Ein anderer Teil erinnert sich sehr genau daran, wie es sich anfühlte, sechs Jahre alt zu sein und nicht zu wissen, ob sie überhaupt wiederkam. Meistens schickt er ihr kein Geld. Manchmal tut er es doch und ärgert sich danach mehr über sich selbst als über sie. Bei anderen Menschen ist Nox konsequenter. Er lässt nur selten jemanden wirklich nah an sich heran. Körperliche Nähe ist für ihn kein Problem, solange klar ist, worum es geht. Er weiß, wie er wirkt, und nutzt das durchaus. Nox flirtet nicht besonders laut. Er braucht keine schlechten Sprüche oder ständige Komplimente. Wenn ihn jemand interessiert, schenkt er dieser Person seine volle Aufmerksamkeit, und genau das reicht meistens schon. Es ist sein Blick, der ein wenig zu lange bleibt. Die Art, wie er sich Details merkt, die nur nebenbei erwähnt wurden. Oder dass er plötzlich genau dort steht, wo man ihn eigentlich nicht erwartet hätte. Für eine Nacht kann Nox aufmerksam, geduldig und beinahe zärtlich sein. Danach zieht er sich häufig zurück, bevor aus Nähe Erwartungen werden. Er schläft nicht gern bei anderen und noch weniger mag er es, wenn jemand bei ihm Dinge liegen lässt. Keine Zahnbürste im Badezimmer, keine Kleidung über seinem Stuhl und keine Frage danach, was das zwischen ihnen eigentlich sei. Trotzdem ist er nicht so gleichgültig, wie er gern wirkt. Sobald ihm jemand wirklich etwas bedeutet, wird es kompliziert. Nox wird nicht romantischer, nur aufmerksamer. Er sagt nicht, dass er sich Sorgen macht. Er fährt nachts quer durch Chicago, weil jemand nicht ans Telefon geht. Er bringt keine Blumen mit, repariert aber ungefragt das Motorrad oder merkt sich, welche Sorte Kaffee jemand morgens trinkt. Dabei hat er eine kontrollierende Seite, die sich nicht besonders hübsch verpacken lässt. Er möchte wissen, woran er ist, während er selbst nur so viel preisgibt, wie unbedingt nötig. Er kann eifersüchtig werden, ohne der anderen Person überhaupt eine Beziehung angeboten zu haben. Wenn er verletzt ist, wird er nicht laut. Er wird kühl, zieht sich zurück und weiß ziemlich genau, welche Worte trotzdem treffen würden. Nox ist kein Mann, der verspricht, dass mit ihm alles leicht wird. Leicht kann er nicht besonders gut. Er kennt Nähe nur zusammen mit dem Gedanken, dass sie irgendwann gegen ihn verwendet werden könnte. Deshalb testet er Grenzen, provoziert Reaktionen und wartet beinahe darauf, dass jemand ihm bestätigt, was er ohnehin glaubt: dass am Ende jeder geht, wenn es unbequem wird. Die wenigen Menschen, die trotzdem bleiben, erleben eine Seite von ihm, die kaum jemand kennt. Nicht weich im klassischen Sinne, aber loyal bis zu einem Punkt, der beinahe unvernünftig ist. Nox vergisst nichts. Keine Beleidigung, aber auch keine Person, die ihm geholfen hat, als sie nichts davon hatte. Wer wirklich zu ihm gehört, muss selten um etwas bitten. Er ist meistens schon da, bevor überhaupt jemand merkt, dass es ein Problem gibt. Aktuell steht Nox kurz vor dem Abschluss seines Studiums. Nach außen sieht sein Leben zum ersten Mal beinahe geordnet aus. Gute Leistungen, eine feste Stellung bei den Sigmas, Geld aus den Rennen und genug Einfluss, dass kaum noch jemand auf die Idee kommt, ihn zu unterschätzen. Doch je tiefer er in die Verteilung von Cloud Nine eingebunden wird, desto schwerer lässt sich beides voneinander trennen. Seine Professoren sehen in ihm jemanden, der später in einem Labor, der Forschung oder der forensischen Toxikologie arbeiten könnte. Die Sigmas sehen in ihm jemanden, der ihr Geschäft sicherer und schwerer angreifbar macht. Nox weiß, dass er nicht dauerhaft beides haben kann, ohne dass sich die Seiten irgendwann berühren. Bis jetzt funktioniert es. Und Nox ist sehr gut darin geworden, Dinge funktionieren zu lassen, die eigentlich längst auseinanderbrechen müssten.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
90%
The Firestarter
Primary Match
78%
The Ambitious One
Secondary
73%
The Wild Card
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter Reibung nicht automatisch vermeidet. Er bringt Energie, Direktheit und eine Art mit, die Situationen schnell intensiver machen kann. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von The Ambitious One und The Wild Card, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich19%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch2%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan75%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig99%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst96%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark97%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig3%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit93%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
Nox ist 24 Jahre alt, gehört seit rund vier Jahren zu Sigma Kappa Delta und fährt illegale Motorradrennen. Er studiert Biochemistry mit Schwerpunkt Pharmacology & Toxicology und prüft Cloud Nine auf Reinheit und Zusammensetzung, nimmt selbst jedoch keine Drogen. Nach außen wirkt er ruhig, kontrolliert und schwer zugänglich, während ihn innerlich starke Bindungs- und Verlustängste begleiten.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Ich bin jemand der sich gerne auch mal etwas Zeit nimmt, aber auch durchaus Aktiv sein kann wenn die Muse einen kickt. Ich gehe nicht nach `der hat mir zuerst geschrieben da antworte ich`- sondern nach eigenen ermessen. Sollte es aber mal länger dauern mit einer Antwort sage ich immer bescheid.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Ja — Foren Gesuche nach Sigma Anhängern.
Connection Typesselected
FamilieFreundeFeindeRivalenEx-PartnerLiebschaften / ONS / AffärenCrime / Business
Gesuchte Kontakteideas
Einen besten Freund und eine Beste Freundin wären klasse. Auch wenn die damit leben müssten, das Nox nicht ganz so zugänglich ist. Ansonsten Mitstudenten, Verbindungen zu anderen Sigmas. Gerne auch die ein oder andere Aktuelle oder Verflossene Liebschaft. Konkurrenten in der Rennszene etc
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich bin gespannt was mich hier erwartet
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Bestätigung steht noch aus.

#2

Einen wunderschönen guten Abend

Schön das du zu uns gefunden hast. Vor allem bei dem Wetter, ich bin vom Pool höchstens mal aufs Klo gekrabbelt und dann wieder zurück. Aber okay das vertiefen wir jetzt bitte einfach nicht okay? Deine Story hört sich wirklich gut an und ich bin mir sicher die Mädels aus der Studentenverbindung freuen sich mal über etwas Männliche Gesellschaft. #dutustmirjetztschonleid
Ich ruf dir auch direkt mal unsere Member her. Hab ein bisschen Geduld okay? Es ist einfach viel zu Warm.

-Noah


new post 01
@thecloudgateteamjust now
Newsticker
Here is smth new to see!

Kommt schnell vorbei und schaut euch das an!

new update

@Aiden Sullivan @Ares Castillo @Aria Rojas @Asher Sullivan @Avaia Montclair @Bela Morrone @Camille Mavis Prescott @Chase Callahan @Dante Reeve @Darian Crawford @Dash Reeve @Elijah Carter @Elowen Christina Cooper @Graham Elliot Brooks @Harrison Carter @Irin Thorne @Jace Vanderbilt @Jackson Brown @Katherine Hawthorne @Kehlani Delaney @Killian Vale @Lanea King @Levi Withlock @Lilith Moreno @Linnea Castillo @Maaret Virtanen @Madelyn Castillo @Maeve Hayes @Matteo Castillo @Noa Soleil Wells @Piper Alba @Reagan Dallcassian @Rio Guerrero @Rowan Miller @Rue Winslow @Saint Belluci @Selene Whitford @Stella Bellmont @Valentina De Vere @Vincent Withlock @Weston Rhys Calloway @Zaya Vance @Zury Reeve @Aspen Cobain

#3

Hey! Ich habe mir gerade die Storyline zu deinem Charakter durchgelesen und bin absolut geflasht. Ich würde dir wahnsinnig gerne meine Aspen als beste Freundin für Nox anbieten. Sie ist gerade erst in Chicago gestrandet und damit noch ganz neu im Forum.

​Als ich Nox' Geschichte gelesen habe, sind mir sofort die tiefen Parallelen zu Aspen aufgefallen. Die beiden teilen im Grunde dasselbe Fundament, nur dass sie völlig anders mit ihrem Trauma umgehen. Beide sind als Kinder von ihren Müttern von einer Wohnung und einer Stadt zur nächsten geschleppt worden und kennen dieses ständige Gefühl, die Koffer gar nicht erst richtig auszupacken, weil man eh nie lange bleibt. Dadurch haben beide extrem früh gelernt, die Stimmungen von Erwachsenen haargenau zu lesen, um irgendwie zu überleben.

​Während Nox allerdings mit dem Drang nach absoluter Kontrolle reagiert, keine Kontrollverluste duldet und Toxikologie studiert, ist Aspen genau in die Hilflosigkeit und Sucht abgerutscht. Sie ist aktuell obdachlos, arbeitslos, gerät in toxische Beziehungen und zeigt manchmal kleptomanische Züge. Ich glaube, die beiden würden sich auf einer ganz tiefen Ebene blind verstehen. Sie sprechen dieselbe Sprache der Vernachlässigung und des Verlusts. Nox lässt kaum jemanden an sich heran, aber Aspen könnte jemand sein, bei dem er gar nichts erklären muss, weil sie diesen unruhigen Boden verdammt gut kennt.

Was hältst du von der Idee?

lg

zuletzt bearbeitet 23.06.2026 21:06(+0200)
#4

Hello! Da du zu Sigma Kappa Delta gehörst, werden wir uns definitiv kennen. Grundsätzlich wollte ich dir auch das Gesuche meines besten Freundes ans Herz legen, weil du in diese Rolle ziemlich gut passen würdest. Wenn nicht, bestehe ich dennoch auf eine gute Freundschaft. Du kannst es dir ja mal durch den Kopf gehen lassen. Mit mir kann man auf jedenfall Pferde stehlen und ich kann gerade etwas Blödsinn gebrauchen. bis bald!


#5

Hey lieber Nox,
Ich könnte mir eine sehr gute bis sogar vielleicht wenn du magst beste Freundschaft vorstellen.
Noa ist selber auch bei den Sigmas und fährt für diese Rennen aber mit Autos xD
Doch ist sie trotdem auch oft bei den anderen Rennen zu sehen und ich könnte mir vorstellen das Noa vielleicht mit bei dem Rennen war wo er mit einem Sigma Kollegen Stress hatte und sie ihn dann im Blick hatte und @Taylor Jordan Brooks von ihm berichtet hat, da sie für die neuen Mitglieder zuständig ist :)

⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀
#6

So, ich reihe mich dann auch mal in die Schlange ein. Da Aria auch zu den Sigmas gehört, kennt man sich bestimmt. Da Du schon so viele Angebote für eine beste Freundin hast, möchte ich mich da nicht auch noch reinquetschen (auch wenn Aria natürlich auch einen besten Freund gebrauchen könnte.) ich könnte mir dennoch eine gute Freundschaft vorstellen, immerhin ist Aria auch in Chigaco aufgewachsen und vielleicht waren Nox und sie ja sogar mal Nachbarn. Auch eine vergangene Liebschaft könnte ich mir vorstellen, denn früher war körperliche Nähe noch kein Problem für Aria. Du kannst es dir ja mal überlegen und dich melden, sobald Du hier bist.

#7

Hyvää huomenta (guten morgen)

Ich bin mir jetzt nicht hundertprozentig sicher, ob du für Nox einen Nebenjob neben dem Studium ect suchst, würde dir aber gerne etwas anbieten. Es ist nämlich so, dass Maaret ein kleines aber feines und gutgehendes Hotel führt. Wobei das Hotel eine Mischung aus Pension, kleinem öffentlichen Lokal ist. Das meiste macht die gebürtige Finnin, eh selbst. Also Bedienen, Zimmerputzen oder Gäste betreuen. Mit dem guten Levi (@Levi Withlock), hättest du sogar noch einen Kollegen, da dieser dass Mädchen für alles im Hotel wäre. Mir wäre als Idee gekommen, dass Nox vielleicht die Nachtschichten also sprich Späte Check-ins, Rundgänge durchs Gebäude, Auf Sicherheit achten machen könnte. Oder alternativ die Fahrten führ das Hotel also zum Beispiel: Einkäufe erledigen, Botengänge oder betuchte Gäste mal irgendwo hinfahren. Alles natürlich nur im Rahmen von Nebenjobs, Doch keine Sorge, Maaret zahlt über durch schnittlich gute Gehälter mit Sonderboni für Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld und jetzt in diesem Monat sogar ihr Midsommargeld und bei denn Arbeitszeiten ist die Finnin auch sehr flexibel und ist wahrscheinlich ein sehr guter Chef oder Levi?

Lass dir das Angebot gerne durch denn Kopf gehen und melde dich entweder gerne hier oder über die PN, würde mich auf jeden Fall über eine Rückmeldung sehr freuen.

einen hoffentlich kühlen Mittwoch.







#8

Hello

Ich hoffe ihr seid alle noch nicht geschmolzen? Ich bin mir da Aktuell bei mir noch nicht so wirklich sicher wollte aber dennoch mal ein lebenszeichen von mir geben.
Bin ja ganz geflashed über eure ganzen Abgebote hab mit so vielen gar nicht gerechnet.
In der Regel würde ich auch auf alle direkt eingehen allerdings würde ich mich gerne in den PN's mit euch besprechen. Auch wenn ich jetzt schons agen kann das ich Taylor ihr angebot nach dem besten Freund sehr gerne übernehmen würde. Hatte das Gesuche auch schon gesehen gehabt, allerdings Bewerbe ich mich ungerne auf Gesuche. Einfach weil ich oft nicht weiß ob ich die Erwartungen erfüllen würde.
Aber auch Aspen ihr Angebot klingt verlockend und ich habe dazu auch noch die ein oder andere Idee, welche ich aber auch am besten per PN klären wollen würde.

Lange Rede gar kein Sinn - Sorry das Wetter. Meine Bewerbung folgt in kürze

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