Daisy Jane Calloway
@daisy.jane.calloway • Chicago
#23#Verhaltenspsychologie#Einwohner
Basicsidentity
NameDaisy Jane Calloway
Alter23
HerkunftChicago
SchichtUpper Class
BerufVerhaltenspsychologie
FaceclaimJanae Roberts
ReservierungWurde bereits reserviert
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
Triggerwarningrape
Margaret wurde an einem warmen Frühlingsmorgen geboren – einem Morgen, der für wohl jeden ganz normal war, für die Calloways aber das Familienglück perfektionierte. Als zweites Wunschkind einer Familie, die wirklich nahtlos makellos nach außen hin wirkte. Und das, obwohl ihre Eltern bekannt waren, beinah berüchtigt. Ihre Eltern waren beides ehrfürchtige, erfolgreiche Anwälte, die nicht zuletzt auf der Ebene ihres Berufes als gnadenlos galten; Zuhause wiederum waren sie trotz der begrenzten Zeit immer Liebende Eltern, die versuchten ihre Kinder nicht nur zu unterstützen sondern auch zu verstehen. Sie sich Zeit einräumten, wenn sie keine hatten. Somit war vorauszusehen, dass das monströse Haus, der viel zu gepflegte Garten und auch die Urlaube an der französischen Rivera und die besten Schulen zu ihrem Alltag gehören würden. Und doch, wenn man Daisy heute fragen würde, was ihr aus ihrer Kindheit vorwiegend in Erinnerung geblieben ist, wäre es nicht der Reichtum. Sondern die bedingungslose Liebe, die sie erfahren durfte. Die Unterstützung, die in dem Kreis ihresgleichen rarer war, als man sich eingestehen wollte. Aber diese einzigartige Liebe in einer League, die sich im Normalfall nur durch Prestige und Einfluss definierte, deutete alleine die Auswahl ihres Namens auf die echte Liebe der Familie hin. Ihr Name stand schon fest, bevor Weston geboren war. Sollte es jemals ein Mädchen werden, dann gab es nur eine Option: Margaret – nach ihrer Großmutter väterlicherseits. Sie trägt den Namen mit Stolz, auch wenn sie kaum jemand so nennt. Tatsächlich hat sie auch das ihrer Familie zu verdanken, denn als ihr großer Bruder sie zum ersten Mal in seinen Armen hielt, sagte er seinen Eltern: „She looks like a Little Daisy“. Vielleicht lag es an den Gänseblümchen auf ihrer Decke, oder an dem kleinen Blumenstramm, aber der Spitzname blieb. Er wurde regelrecht zum Rufnamen.
Die Verbindung zwischen den Geschwistern war von Anfang an außergewöhnlich eng. Weston war nie der große Bruder, der genervt die Augen verdrehte oder seine kleine Schwester abschüttelte, nein, ganz im Gegenteil. Er nahm sie überall mit hin, zeigte ihr geduldig die Welt und hatte schon früh das Gefühl, auf sie aufpassen zu müssen (oftmals auch zu engstirnig, kein Scherz). Daisy wiederum sah in ihm ihren ersten Helden… wenn Weston einen Raum betrat, folgte sie ihm mit ihren großen Augen, als wäre allein seine Anwesenheit ein Versprechen, dass alles gut werden würde. Während andere Kinder laut waren und ständig Aufmerksamkeit suchten, fiel Daisy eher durch ihre ruhige, charmante Art auf. Sie sprach selten, ohne vorher nachzudenken, und hatte schon als Kind die Angewohnheit, Menschen aufmerksam zu beobachten. Sie drängte sich nie in den Mittelpunkt oder stritt sich um das Rampenlicht– und genau deshalb hörten die Menschen ihr zu, wenn sie etwas sagte. Man hing regelrecht an ihren Lippen, wenn sie etwas mitzuteilen hatte. Denn hinter ihrer sanften, leicht melodischen Stimme verbarg sich ein erstaunlich scharfer Verstand. Daisy hatte ein trockenes, beinahe beiläufiges Talent für Humor: Sie machte keine lauten Witze und suchte keine Bühne, sattdessen brachte sie Menschen mit einem einzigen, perfekt platzierten Satz zum Lachen oder gab auch einen passenden Seitenhieb. Ihre Kindheit war alles umfassend geprägt Zuneigung und kleinen Ritualen, die trotz der mehrfachen Abwesenheiten der Eltern von Liebe zeugten. Beispielsweise gehörten die Sonntagmorgene den Pancakes in der Küche, alle gemeinsam an einem Tisch zum Frühstück. Weston half ihr bei den Hausaufgaben, obwohl sie ihn selten wirklich brauchte. Dafür bestand Daisy darauf, ihm beim Lernen Gesellschaft zu leisten, selbst wenn sie einfach nur daneben saß und.. naja, malte. Wo er war, war sie nie weit. Oder umgekehrt?
Und das sollte sich auch nicht ändern, als sie älter wurde. Denn auch wenn in den kommenden Jahren aus dem kleinen Mädchen mit den Gänseblümchenkränzen im goldblonden Haar eine junge Frau wurde, verschwand ihre Sanftheit nie ganz.. sie bekam lediglich Ecken. Die junge Calloway blieb immer höflich, charmant und mit ihrer leisen Schlagfertigkeit jemand, der jeden Raum aufhellen konnte, ohne ihn einzunehmen. Doch sollten sich auch andere Seiten an der Teenagerin irgendwann zeigen, ein Produkt der Pubertät brachte zum ersten Mal etwas hervor, das ihre Eltern und vor allem Weston kaum von ihr kannten: Widerstand. Still, aber klar und deutlich. Weston war inzwischen längst kein Junge mehr, sondern ein aufstrebender Eishockeyspieler, dessen Talent ihm Türen öffnete, von denen andere nur träumten. Nachwuchsligen, Scouts, Nationalmannschaften – sein Alltag bestand aus Training, Reisen und dem immer greifbarer werdenden Traum von der NHL. Für Daisy wiederum war er noch immer „nur“ ihr Lieblingsmensch — begann ihn aber gleichzeitig zu hassen, weil alle ihn ebenfalls als ihren Beschützer betrachteten. Jeder fragte Weston, ob Daisy nach Hause gekommen war. Jeder sagte ihm, er solle auf seine Schwester aufpassen, als wäre sie nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen. Und er tat es. Natürlich tat er es, aus freien Stücken, und anfangs war es noch süß. Ja, es öffnete ihr an der Schule auch Türen, dass sich ausgerechnet ihr Bruder so für sie einsetzte. Und dennoch war es irgendwann nervig.. und irgendwann reichte die Kraft nur noch um grinsend die Augen zu verdrehen. Das war einfach so ein Männerding, oder nicht? Aber sie fühlte sich auch dadurch immer sicher, selbst wenn sie anfingen häufiger zu diskutieren. Niemals laut oder verletzend, aber mit der normalen Geschwistersturheit. Weston konnte nicht verstehen, weshalb Daisy unbedingt allein auf Konzerte fahren oder mit Freunden spontan übers Wochenende verschwinden wollte. Daisy wiederum verstand nicht, weshalb ihr Bruder glaubte, die Welt würde hinter jeder Ecke auf sie warten, nur um ihr wehzutun. “Ich bin nicht aus Porzellan oder eine kleine Barbie, Wes.”, sagte sie mal zu ihm. “Das habe ich nie behauptet.“ Ach ja? “Nein. Du behandelst mich ja auch nur so.”
Aber dennoch waren es alles nur harmlose Streitereien, und um ehrlich zu sein.. meistens entschuldigte sich einer von beiden noch am selben Abend. Die Dynamik wurde vielleicht mit den Jahren anders, sie wurden erwachsen, aber die Liebe war immer noch unerschütterlich. Und während Weston immer tiefer in den Leistungssport eintauchte und dort seinen Platz in der Welt fand, entwickelte Daisy ihre eigene Leidenschaft. Schon als Kind hatte sie gern gezeichnet, doch in ihrer Jugend wurde daraus die Malerei. Nicht, weil sie außergewöhnlich ehrgeizig gewesen wäre, sondern weil sie dort all das loswerden konnte, was sie nie laut aussprach. Aquarellfarben wurden ihr Zufluchtsort, dann Ölmalerei; oftmals saß sie stundenlang mit Musik auf den Ohren vor einer Leinwand und verlor sich darin, Landschaften, Blumen oder Gesichter festzuhalten. Ihre Eltern hängten jedes ihrer Bilder im Haus auf, auch wenn Daisy jedes Mal behauptete, die seien doch gar nicht gut genug.
Nach ihrem Highschoolabschluss entschied sie sich für ein Studium der Verhaltenspsychologie. Nicht, weil ihre Eltern gehofft hatten, sie würde Jura studieren, sondern weil sie Menschen schon immer fasziniert hatten. Warum manche lügen, w andere schweigen. Warum manche trotz Liebe gehen und andere trotz Schmerz bleiben. Sie beobachtete Menschen beinahe automatisch und konnte kleinste Veränderungen in Mimik oder Körpersprache erkennen.. Professoren beschrieben sie als außergewöhnlich empathisch – gleichzeitig fiel ihnen auf, dass Daisy nie über sich selbst sprach. Und wie sagte man so schön? Die Zeit an der Uni oder College war prägend. Aber Daisy konnte ja nicht erahnen, wie prägend sie wirklich sein würde – und das nicht nur für sich selbst.
Weston war inzwischen frisch in der NHL angekommen und spielte eine immer wichtigere Rolle im ganzen Sport und trotzdem fand er immer wieder die Zeit für sie, stellte sicher, dass sie genug aß, und ja, das ihr auch ja niemand zu nah kommen würde. Und auch wenn er immer sein bestes tat, sie zu beschützen, konnte auch der beste große Bruder nicht jedes Unheil feenhaften.
An einem Freitagabend im ersten Semester wollte Daisy auf eine große Collegeparty. Aus Gewohnheit fragte sie Weston, ob er mit ihr hingehen würde, immerhin kannte sie noch nicht allzu viele Menschen an der Uni, aber er entschuldigte sich mehrmals, das er einfach nicht packte. Aber Ethan würde mit ihr mitgehen, sein bester Freund und Mannschaftskollege. Ein Mensch, der mindestens genauso tragend für ihre Jugend war, wie für die Narben, die er hinterlassen würde. Er war jemand, der beinah zur Familie gehört hätte. Und somit stieg sie auch ohne schlechtes Gefühl zu ihm ins Auto, aber was in dieser Nacht geschah, sollte ihr Leben in zwei Hälften teilen.
Ethan hatte schon seit Monaten versucht, ihr näherzukommen. Daisy wies ihn freundlich, aber eindeutig zurück, und ja, nicht einmal, weil sie grundsätzlich kein Interesse an ihm hatte – sondern weil sie wusste, was Weston empfinden würde. Ethan war Familie gewesen, diese Grenze wollte sie nie überschreiten. Das war eine Art.. Bro-Kodex nur unter Geschwistern. Aber Ethan? Er verstand nicht, dass Nein ein vollständiger Satz war. Er akzeptierte das nicht. Irgendwann auf der Party schmeckte ihr Getränk plötzlich anders. Oder bildete sie es sich ein? Zugegeben, danach verschwammen Erinnerungen zu einzelnen Bildern. Stimmen. Hände. Kaltes Licht. Musik. Blutgeräusch in den Ohren. Ohnmacht.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, wusste sie sofort, dass etwas Schreckliches passiert war. Die Tage danach existierten für sie wie unter Wasser, immer nur knapp an der Wasseroberfläche bevor sie zu ertrinken drohte an Erinnerungsfetzen. Sie besuchte Vorlesungen, lächelte Menschen an und funktionierte irgendwie. Niemand bemerkte, dass sie kaum schlief. Dass sie jede Nacht duschte, bis ihre Haut brannte. Bis sie sich teilweise ihre Braut blutig schrubbte. Aber wie vorherzusehen, bemerkte es zumindest einer.. auch wenn Weston lediglich bemerkte, dass sie sich veränderte. Sie antwortete seltener auf seine Nachrichten, reagierte gereizt, ging ihm teils regelrecht aus dem Weg. Er dachte zunächst, sie sei sauer, weil er sie an diesem Abend nicht begleitet hatte. Und was soll ich sagen? Das war die einfachere Antwort, also ließ Daisy ihn in diesem Glauben. Aber nicht, weil sie ihm etwa nicht vertraute, sondern weil sie wusste, wie Weston war. Er würde Ethan töten, ihn suchen und umbringen, auch wenn er die Stadt so schnell verlassen hatte nach dem Abend. Und.. war das wirklich passiert? Sie hatte keine Erinnerung mehr.. vielleicht hatte sie auch ja gesagt? Vielleicht wusste sie dies nicht, aber sie wusste, was sie nicht wollte: Das ihr Bruder wegen ihr alles verlor, wofür er sein ganzes Leben gearbeitet hatte. Und somit gingen die ersten Wochen ins Lande, und sie trug dieses Geheimnis allein.. bis zu dem Moment, in welchem ihr Körper irgendwann entschied, dass er es nicht mehr konnte. Das sie es nicht mehr aushielt, oder sie würde wirklich ertrinken.
An einem Abend stand Weston unangekündigt vor ihrem Hörsaal, nachdem sie sich schon die ganze Woche erfolgreich vor ihm versteckt hatte. Sie versuchte ihn wegschicken, aber stattdessen brach sie mitten im Satz zusammen. Nicht körperlich – sondern seelisch und mit einem Mal liefen nicht nur ihre Tränen wie in Kaskaden, sondern auch jeder Schmerz aus ihrer Seele.. sie erzählte ihm alles. Unter bitterlichen, heißen Tränen, zwischen Atemzügen, die zwar bewiesen, dass sie lebte, aber das ein Teil von ihr gestorben war. Mit einer Stimme, die sie selbst kaum wiedererkannte. Und zum ersten Mal seit Jahren ließ Daisy zu, dass ihr großer Bruder sie beschützte, sie in den Arm nahm, ohne das sie ihn neckend anmachte.
Doch manche Katastrophen lassen sich nicht mehr aufhalten. Monate später trafen Weston und Ethan erstmals als Profis auf dem Eis aufeinander. Außenstehende verstanden nicht, weshalb die beiden sich vom ersten Bully an mit einer Wut begegneten, die weit (Gott, es war schrecklich mit anzusehen) über sportliche Rivalität hinausging. Jeder Check war härter als nötig und jeder Blick voller Hass, beinah angewidert. Und dann kam er der Moment, der alles verändern sollte.. Mal wieder. Denn als Ethan Weston in einem Zweikampf so unglücklich gezielt traf, dass sein Genick und die Schulter beinah irreparable beschädigt wurden. Die Diagnose war eindeutig und kam viel zu schnell: Karriereende. Und das gerade mal mit Sicht auf die Mitte zwanzig. Für Weston brach ein Leben zusammen und für Daisy brach die Welt endgültig auseinander. Niemand machte ihr Vorwürfe. Wie denn auch? Keiner wusste von den Beweggründen, außer Wes und ihr. Und er würde ihr sicherlich keine Schuld dafür geben. Er sagte immer wieder, Ethan allein trage die Schuld. Doch egal wie sehr er es versuchte, sie konnte es ihm nicht glauben. Das wäre alles nicht passiert, wenn sie nicht gewesen wäre. Wenn sie einfach zuhause geblieben wäre.. In ihren Augen hatte Weston alles verloren, weil sie geschwiegen hatte. Diese Schuld fraß sich langsam durch jeden Teil ihres Wesens.
Aus der jungen Frau, die früher vor jeder Gefahr zurückgeschreckt war, wurde jemand, der plötzlich kaum noch auf sich selbst achtete. Sie ging nachts allein durch die Stadt, nahm Einladungen zu spontanen Roadtrips an, sprang von Klippen ins Meer, fuhr viel zu schnell Auto und sagte zu fast jeder verrückten Idee einfach Ja. Nicht, weil sie lebensmüde war.. sondern viel eher weil jede andere Emotion die Schuld für ein paar Sekunden übertönte. Angst fühlte sich besser an als Erinnerungen; Geschwindigkeit war einfacher auszuhalten als Stille. Paradoxerweise blieb sie gleichzeitig im.. Zwischenmenschlichen vorsichtig. Flirten fiel ihr noch immer leicht; sie liebte das Spiel mit Blicken, Wortgefechten und charmanten Andeutungen. Doch sobald jemand begann, ihr Herz wirklich kennenlernen zu wollen, zog sie sich zurück. Sie erfand Ausreden, machte aus ernsten Gesprächen Witze oder verschwand ganz. Nähe bedeutete Verletzlichkeit – und Verletzlichkeit bedeutete Kontrollverlust. Etwas, das sie sich nie wieder erlauben wollte. Nie mehr erlauben durfte.
Mit dreiundzwanzig Jahren war deshalb zu einem Menschen geworden, den viele nur.. halb kannten. Nach außen war sie dieselbe junge Frau geblieben: warmherzig, höflich, mit einem schiefen Lächeln und einer entwaffnenden Schlagfertigkeit, die Menschen sofort für sich gewann. Doch unter dieser Oberfläche lebte jemand, der ständig zwischen zwei Extremen pendelte – zwischen der Sehnsucht nach Geborgenheit und dem zwanghaften Bedürfnis davonzulaufen, sobald sie sie gefunden hatte. Vielleicht war das ihre größte Ironie: Ihr ganzes Studium drehte sich darum, menschliches Verhalten zu verstehen, während sie ihre eigenen Wunden mit jeder riskanten Entscheidung ein Stück tiefer vergrub.
Die Verbindung zwischen den Geschwistern war von Anfang an außergewöhnlich eng. Weston war nie der große Bruder, der genervt die Augen verdrehte oder seine kleine Schwester abschüttelte, nein, ganz im Gegenteil. Er nahm sie überall mit hin, zeigte ihr geduldig die Welt und hatte schon früh das Gefühl, auf sie aufpassen zu müssen (oftmals auch zu engstirnig, kein Scherz). Daisy wiederum sah in ihm ihren ersten Helden… wenn Weston einen Raum betrat, folgte sie ihm mit ihren großen Augen, als wäre allein seine Anwesenheit ein Versprechen, dass alles gut werden würde. Während andere Kinder laut waren und ständig Aufmerksamkeit suchten, fiel Daisy eher durch ihre ruhige, charmante Art auf. Sie sprach selten, ohne vorher nachzudenken, und hatte schon als Kind die Angewohnheit, Menschen aufmerksam zu beobachten. Sie drängte sich nie in den Mittelpunkt oder stritt sich um das Rampenlicht– und genau deshalb hörten die Menschen ihr zu, wenn sie etwas sagte. Man hing regelrecht an ihren Lippen, wenn sie etwas mitzuteilen hatte. Denn hinter ihrer sanften, leicht melodischen Stimme verbarg sich ein erstaunlich scharfer Verstand. Daisy hatte ein trockenes, beinahe beiläufiges Talent für Humor: Sie machte keine lauten Witze und suchte keine Bühne, sattdessen brachte sie Menschen mit einem einzigen, perfekt platzierten Satz zum Lachen oder gab auch einen passenden Seitenhieb. Ihre Kindheit war alles umfassend geprägt Zuneigung und kleinen Ritualen, die trotz der mehrfachen Abwesenheiten der Eltern von Liebe zeugten. Beispielsweise gehörten die Sonntagmorgene den Pancakes in der Küche, alle gemeinsam an einem Tisch zum Frühstück. Weston half ihr bei den Hausaufgaben, obwohl sie ihn selten wirklich brauchte. Dafür bestand Daisy darauf, ihm beim Lernen Gesellschaft zu leisten, selbst wenn sie einfach nur daneben saß und.. naja, malte. Wo er war, war sie nie weit. Oder umgekehrt?
Und das sollte sich auch nicht ändern, als sie älter wurde. Denn auch wenn in den kommenden Jahren aus dem kleinen Mädchen mit den Gänseblümchenkränzen im goldblonden Haar eine junge Frau wurde, verschwand ihre Sanftheit nie ganz.. sie bekam lediglich Ecken. Die junge Calloway blieb immer höflich, charmant und mit ihrer leisen Schlagfertigkeit jemand, der jeden Raum aufhellen konnte, ohne ihn einzunehmen. Doch sollten sich auch andere Seiten an der Teenagerin irgendwann zeigen, ein Produkt der Pubertät brachte zum ersten Mal etwas hervor, das ihre Eltern und vor allem Weston kaum von ihr kannten: Widerstand. Still, aber klar und deutlich. Weston war inzwischen längst kein Junge mehr, sondern ein aufstrebender Eishockeyspieler, dessen Talent ihm Türen öffnete, von denen andere nur träumten. Nachwuchsligen, Scouts, Nationalmannschaften – sein Alltag bestand aus Training, Reisen und dem immer greifbarer werdenden Traum von der NHL. Für Daisy wiederum war er noch immer „nur“ ihr Lieblingsmensch — begann ihn aber gleichzeitig zu hassen, weil alle ihn ebenfalls als ihren Beschützer betrachteten. Jeder fragte Weston, ob Daisy nach Hause gekommen war. Jeder sagte ihm, er solle auf seine Schwester aufpassen, als wäre sie nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen. Und er tat es. Natürlich tat er es, aus freien Stücken, und anfangs war es noch süß. Ja, es öffnete ihr an der Schule auch Türen, dass sich ausgerechnet ihr Bruder so für sie einsetzte. Und dennoch war es irgendwann nervig.. und irgendwann reichte die Kraft nur noch um grinsend die Augen zu verdrehen. Das war einfach so ein Männerding, oder nicht? Aber sie fühlte sich auch dadurch immer sicher, selbst wenn sie anfingen häufiger zu diskutieren. Niemals laut oder verletzend, aber mit der normalen Geschwistersturheit. Weston konnte nicht verstehen, weshalb Daisy unbedingt allein auf Konzerte fahren oder mit Freunden spontan übers Wochenende verschwinden wollte. Daisy wiederum verstand nicht, weshalb ihr Bruder glaubte, die Welt würde hinter jeder Ecke auf sie warten, nur um ihr wehzutun. “Ich bin nicht aus Porzellan oder eine kleine Barbie, Wes.”, sagte sie mal zu ihm. “Das habe ich nie behauptet.“ Ach ja? “Nein. Du behandelst mich ja auch nur so.”
Aber dennoch waren es alles nur harmlose Streitereien, und um ehrlich zu sein.. meistens entschuldigte sich einer von beiden noch am selben Abend. Die Dynamik wurde vielleicht mit den Jahren anders, sie wurden erwachsen, aber die Liebe war immer noch unerschütterlich. Und während Weston immer tiefer in den Leistungssport eintauchte und dort seinen Platz in der Welt fand, entwickelte Daisy ihre eigene Leidenschaft. Schon als Kind hatte sie gern gezeichnet, doch in ihrer Jugend wurde daraus die Malerei. Nicht, weil sie außergewöhnlich ehrgeizig gewesen wäre, sondern weil sie dort all das loswerden konnte, was sie nie laut aussprach. Aquarellfarben wurden ihr Zufluchtsort, dann Ölmalerei; oftmals saß sie stundenlang mit Musik auf den Ohren vor einer Leinwand und verlor sich darin, Landschaften, Blumen oder Gesichter festzuhalten. Ihre Eltern hängten jedes ihrer Bilder im Haus auf, auch wenn Daisy jedes Mal behauptete, die seien doch gar nicht gut genug.
Nach ihrem Highschoolabschluss entschied sie sich für ein Studium der Verhaltenspsychologie. Nicht, weil ihre Eltern gehofft hatten, sie würde Jura studieren, sondern weil sie Menschen schon immer fasziniert hatten. Warum manche lügen, w andere schweigen. Warum manche trotz Liebe gehen und andere trotz Schmerz bleiben. Sie beobachtete Menschen beinahe automatisch und konnte kleinste Veränderungen in Mimik oder Körpersprache erkennen.. Professoren beschrieben sie als außergewöhnlich empathisch – gleichzeitig fiel ihnen auf, dass Daisy nie über sich selbst sprach. Und wie sagte man so schön? Die Zeit an der Uni oder College war prägend. Aber Daisy konnte ja nicht erahnen, wie prägend sie wirklich sein würde – und das nicht nur für sich selbst.
Weston war inzwischen frisch in der NHL angekommen und spielte eine immer wichtigere Rolle im ganzen Sport und trotzdem fand er immer wieder die Zeit für sie, stellte sicher, dass sie genug aß, und ja, das ihr auch ja niemand zu nah kommen würde. Und auch wenn er immer sein bestes tat, sie zu beschützen, konnte auch der beste große Bruder nicht jedes Unheil feenhaften.
An einem Freitagabend im ersten Semester wollte Daisy auf eine große Collegeparty. Aus Gewohnheit fragte sie Weston, ob er mit ihr hingehen würde, immerhin kannte sie noch nicht allzu viele Menschen an der Uni, aber er entschuldigte sich mehrmals, das er einfach nicht packte. Aber Ethan würde mit ihr mitgehen, sein bester Freund und Mannschaftskollege. Ein Mensch, der mindestens genauso tragend für ihre Jugend war, wie für die Narben, die er hinterlassen würde. Er war jemand, der beinah zur Familie gehört hätte. Und somit stieg sie auch ohne schlechtes Gefühl zu ihm ins Auto, aber was in dieser Nacht geschah, sollte ihr Leben in zwei Hälften teilen.
Ethan hatte schon seit Monaten versucht, ihr näherzukommen. Daisy wies ihn freundlich, aber eindeutig zurück, und ja, nicht einmal, weil sie grundsätzlich kein Interesse an ihm hatte – sondern weil sie wusste, was Weston empfinden würde. Ethan war Familie gewesen, diese Grenze wollte sie nie überschreiten. Das war eine Art.. Bro-Kodex nur unter Geschwistern. Aber Ethan? Er verstand nicht, dass Nein ein vollständiger Satz war. Er akzeptierte das nicht. Irgendwann auf der Party schmeckte ihr Getränk plötzlich anders. Oder bildete sie es sich ein? Zugegeben, danach verschwammen Erinnerungen zu einzelnen Bildern. Stimmen. Hände. Kaltes Licht. Musik. Blutgeräusch in den Ohren. Ohnmacht.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, wusste sie sofort, dass etwas Schreckliches passiert war. Die Tage danach existierten für sie wie unter Wasser, immer nur knapp an der Wasseroberfläche bevor sie zu ertrinken drohte an Erinnerungsfetzen. Sie besuchte Vorlesungen, lächelte Menschen an und funktionierte irgendwie. Niemand bemerkte, dass sie kaum schlief. Dass sie jede Nacht duschte, bis ihre Haut brannte. Bis sie sich teilweise ihre Braut blutig schrubbte. Aber wie vorherzusehen, bemerkte es zumindest einer.. auch wenn Weston lediglich bemerkte, dass sie sich veränderte. Sie antwortete seltener auf seine Nachrichten, reagierte gereizt, ging ihm teils regelrecht aus dem Weg. Er dachte zunächst, sie sei sauer, weil er sie an diesem Abend nicht begleitet hatte. Und was soll ich sagen? Das war die einfachere Antwort, also ließ Daisy ihn in diesem Glauben. Aber nicht, weil sie ihm etwa nicht vertraute, sondern weil sie wusste, wie Weston war. Er würde Ethan töten, ihn suchen und umbringen, auch wenn er die Stadt so schnell verlassen hatte nach dem Abend. Und.. war das wirklich passiert? Sie hatte keine Erinnerung mehr.. vielleicht hatte sie auch ja gesagt? Vielleicht wusste sie dies nicht, aber sie wusste, was sie nicht wollte: Das ihr Bruder wegen ihr alles verlor, wofür er sein ganzes Leben gearbeitet hatte. Und somit gingen die ersten Wochen ins Lande, und sie trug dieses Geheimnis allein.. bis zu dem Moment, in welchem ihr Körper irgendwann entschied, dass er es nicht mehr konnte. Das sie es nicht mehr aushielt, oder sie würde wirklich ertrinken.
An einem Abend stand Weston unangekündigt vor ihrem Hörsaal, nachdem sie sich schon die ganze Woche erfolgreich vor ihm versteckt hatte. Sie versuchte ihn wegschicken, aber stattdessen brach sie mitten im Satz zusammen. Nicht körperlich – sondern seelisch und mit einem Mal liefen nicht nur ihre Tränen wie in Kaskaden, sondern auch jeder Schmerz aus ihrer Seele.. sie erzählte ihm alles. Unter bitterlichen, heißen Tränen, zwischen Atemzügen, die zwar bewiesen, dass sie lebte, aber das ein Teil von ihr gestorben war. Mit einer Stimme, die sie selbst kaum wiedererkannte. Und zum ersten Mal seit Jahren ließ Daisy zu, dass ihr großer Bruder sie beschützte, sie in den Arm nahm, ohne das sie ihn neckend anmachte.
Doch manche Katastrophen lassen sich nicht mehr aufhalten. Monate später trafen Weston und Ethan erstmals als Profis auf dem Eis aufeinander. Außenstehende verstanden nicht, weshalb die beiden sich vom ersten Bully an mit einer Wut begegneten, die weit (Gott, es war schrecklich mit anzusehen) über sportliche Rivalität hinausging. Jeder Check war härter als nötig und jeder Blick voller Hass, beinah angewidert. Und dann kam er der Moment, der alles verändern sollte.. Mal wieder. Denn als Ethan Weston in einem Zweikampf so unglücklich gezielt traf, dass sein Genick und die Schulter beinah irreparable beschädigt wurden. Die Diagnose war eindeutig und kam viel zu schnell: Karriereende. Und das gerade mal mit Sicht auf die Mitte zwanzig. Für Weston brach ein Leben zusammen und für Daisy brach die Welt endgültig auseinander. Niemand machte ihr Vorwürfe. Wie denn auch? Keiner wusste von den Beweggründen, außer Wes und ihr. Und er würde ihr sicherlich keine Schuld dafür geben. Er sagte immer wieder, Ethan allein trage die Schuld. Doch egal wie sehr er es versuchte, sie konnte es ihm nicht glauben. Das wäre alles nicht passiert, wenn sie nicht gewesen wäre. Wenn sie einfach zuhause geblieben wäre.. In ihren Augen hatte Weston alles verloren, weil sie geschwiegen hatte. Diese Schuld fraß sich langsam durch jeden Teil ihres Wesens.
Aus der jungen Frau, die früher vor jeder Gefahr zurückgeschreckt war, wurde jemand, der plötzlich kaum noch auf sich selbst achtete. Sie ging nachts allein durch die Stadt, nahm Einladungen zu spontanen Roadtrips an, sprang von Klippen ins Meer, fuhr viel zu schnell Auto und sagte zu fast jeder verrückten Idee einfach Ja. Nicht, weil sie lebensmüde war.. sondern viel eher weil jede andere Emotion die Schuld für ein paar Sekunden übertönte. Angst fühlte sich besser an als Erinnerungen; Geschwindigkeit war einfacher auszuhalten als Stille. Paradoxerweise blieb sie gleichzeitig im.. Zwischenmenschlichen vorsichtig. Flirten fiel ihr noch immer leicht; sie liebte das Spiel mit Blicken, Wortgefechten und charmanten Andeutungen. Doch sobald jemand begann, ihr Herz wirklich kennenlernen zu wollen, zog sie sich zurück. Sie erfand Ausreden, machte aus ernsten Gesprächen Witze oder verschwand ganz. Nähe bedeutete Verletzlichkeit – und Verletzlichkeit bedeutete Kontrollverlust. Etwas, das sie sich nie wieder erlauben wollte. Nie mehr erlauben durfte.
Mit dreiundzwanzig Jahren war deshalb zu einem Menschen geworden, den viele nur.. halb kannten. Nach außen war sie dieselbe junge Frau geblieben: warmherzig, höflich, mit einem schiefen Lächeln und einer entwaffnenden Schlagfertigkeit, die Menschen sofort für sich gewann. Doch unter dieser Oberfläche lebte jemand, der ständig zwischen zwei Extremen pendelte – zwischen der Sehnsucht nach Geborgenheit und dem zwanghaften Bedürfnis davonzulaufen, sobald sie sie gefunden hatte. Vielleicht war das ihre größte Ironie: Ihr ganzes Studium drehte sich darum, menschliches Verhalten zu verstehen, während sie ihre eigenen Wunden mit jeder riskanten Entscheidung ein Stück tiefer vergrub.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
97%
The Mom Friend
Primary Match
89%
Golden Retriever Energy
Secondary
87%
The Soft Protector
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter häufig mitdenkt, auffängt und Verantwortung übernimmt. Er wirkt wie jemand, der Chaos sortiert und für andere manchmal mehr trägt, als er müsste. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von Golden Retriever Energy und The Soft Protector, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich88%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal97%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch93%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst95%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan74%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig28%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant3%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark55%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig91%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig75%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv19%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit84%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
✦Sie liebt Gänseblümchen
✦Sie reagiert gar nicht auf ihren richtigen, vollen Namen
✦Sie hat eine Obsession mit SpiderMan
✦Sie versteht Abseits nicht, egal wie oft man es ihr versucht zu erklären
✦Seit dem Vorfall mit Ethan fällt es ihr schwer, Eishockey mit denselben Augen zu sehen
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Eher abends online, Posts kommen immer nach Muse, nicht nach Reihenfolge.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Ja — @Weston Rhys Calloway
Connection Typesselected
FreundeRivalenLiebschaften / ONS / Affären
Gesuchte Kontakteideas
Also, an Kontakten suche ich so viel wie geht, was aber bitte keine Platzhalter sein sollen. Ich möchte schon gerne Handlungen plotten und ausschreiben, damit der Charakter auch lebt und wachsen kann. Ich würde mich auf jeden Fall über eine beste Freundin freuen, bei der ich mir sogar vorgestellt habe, dass sie vielleicht einen Crush auf Ethan hatte, weshalb Daisy den Vorfall nie erzählt hat, bis es irgendwie Thema wird - das wäre sicherlich ein emotionales Play! Ansonsten ganz normal Mitstudierende, vielleicht auch der ein oder andere Mensch, der eben nicht mit ihrer sanften Art klar kommt. Gerne auch jemand, der sie heraus fordert wieder was zu fühlen, was sie nicht gerade gut finden wird. Belanglose Neckereien, jemand, dem vielleicht auffällt, dass doch mehr hinter ihren Rückziehern steckt, als sie zugeben will. Ich bin eigentlich mit allem zufrieden!
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich freue mich auf euch. <3
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.





