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#1

mariel rosemont

@mariel.rosemont • Springfield, IL
#twenty-six#medical student#Einwohner
Basicsidentity
Namemariel rosemont
Altertwenty-six
HerkunftSpringfield, IL
SchichtUpper Class
Berufmedical student
Faceclaimkristine froseth
ReserviertNein
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground

Der Reverend war an diesem Morgen nicht auf der Kanzel. Vor der Kirche hing stattdessen ein schlichtes Schild: Gottesdienst fällt aus. Die Sekretärin des Reverends saß auf einem harten Holzstuhl und ließ ihren Blick immer wieder zum Telefon auf dem Schreibtisch wandern. Fast mechanisch glitten die Perlen ihres Rosenkranzes durch ihre Finger. Sie wartete. Auf ein Klingeln. Auf eine Nachricht. Ein paar Stunden später würde die Familie Rosemont eine gesunde, kleine Tochter nachhause bringen. Bibelverse waren die ersten Geschichten, die Mariel hörte – lange bevor Märchen oder Gute-Nacht-Erzählungen ihren Weg in ihr Kinderzimmer fanden. Die Überzeugungen ihrer Eltern wurden zu den Grundpfeilern ihres Weltbildes. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte und genoss sie ihre Schulbildung nahezu ausschließlich im Kreis ihrer Familie und der engsten Mitglieder ihrer Gemeinde. Ohne es zu beabsichtigen, schirmten ihre Eltern sie damit von der Welt außerhalb ihres vertrauten Umfelds ab. Ein eigenes Handy – oder überhaupt eines jener in den Augen ihrer Eltern anstößigen Frauenmagazine – bekam Mariel erst in ihren späten Teenagerjahren wirklich zu Gesicht. Als ihre Mutter schließlich den Entschluss fasste, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Jene nutzte diese Veränderung zugleich, um ihre Tochter erstmals auf eine öffentliche High School zu schicken. Für die junge Rosemont fühlte sich das an wie ein halber Herzinfarkt. Stundenlang mit fremden Kindern in einem überfüllten Klassenraum eingesperrt zu sein. Unter Blicken, die sie musterten, als wäre sie ein Frosch auf dem Seziertisch. Vielleicht war genau dieses Gefühl, fehl am Platz zu sein, der Antrieb hinter ihrem Wunsch, diesen Ort so schnell wie möglich wieder verlassen zu können. Mariel hielt sich von den Versuchungen des Schulalltags fern. Sie steckte ihre Nase lieber in Bücher als in die Angelegenheiten anderer. Mit einem Tempo, das ihre Mitschüler rasch weit hinter sich ließ, arbeitete sie sich durch den Lehrplan und schloss die High School ein Jahr früher als vorgesehen als Jahrgangsbeste ab. Von den Gesichtern und Namen ihrer Mitschüler blieb kaum etwas in Erinnerung. Bis hierhin war alles erstaunlich einfach gewesen. Es hatte immer den nächsten Schritt gegeben, das nächste Ziel. Warum wusste sie nun plötzlich nicht mehr, wohin mit sich? So sehr sie ihr Leben genoss unter dem Dach ihrer Eltern. Es juckte ihr unter den Fingernägeln, mehr zu lernen. Auch wenn sie das Schulleben kaum emotional berührt hatte, die Welt da draußen war ein großes, ungelöstes Geheimnis. Als bald sammelten sich die Bewerbungsunterlagen für die verschiedensten Universitäten. Und damit die wochenlangen Kopfschmerzen. Sie hatte keine Ahnung, ob diese von den unzähligen Gedanken über ihre Zukunft oder schlicht von der drückenden Sommerhitze kamen. Am Ende entschied sie sich für ein Major-Studium der Philosophie. Nicht, weil sie glaubte, dort alle Antworten zu finden, sondern weil sie lernen wollte, die richtigen Fragen zu stellen. Parallel belegte sie den Pre-Medical-Studiengang und absolvierte die naturwissenschaftlichen Kurse, die ihr den Weg an eine Medical School offenhalten sollten. Vielleicht waren es bloß Neugier und der Wunsch, der Welt etwas zurückzugeben. Vielleicht wollte sie aber auch unbewusst den Spuren ihres älteren Bruders folgen, der einige Jahre zuvor denselben Weg eingeschlagen hatte. So sehr Mariel auf eigenen Beinen stand, bisher war alles immer für sie vorgegeben gewesen. Der Willen zu so großen, fundamentalen Entscheidungen lag bis dahin nicht in ihrem Repertoir. Die Universität stellte sie jedoch vor Herausforderungen, auf die sie kein Elternhaus hätte vorbereiten können. Zwar fand sie schnell Anschluss, doch zwischen all den Menschen fühlte sie sich seltsam allein. Fern von Zuhause, an einer renommierten Ivy-League-Universität, musste Mariel lernen, ihren Platz zwischen außergewöhnlich klugen Kommilitonen und den privilegierten Kindern wohlhabender Familien zu finden. Diesen neuen Bekanntschaften konnte sie sich nicht entziehen. Fast unbemerkt wurde sie in ein Welt hineingezogen, das mit ihrer behüteten Kindheit kaum etwas gemein hatte. Studentenpartys, die bis tief in die Nacht dauerten und sie um den Schlaf brachten. Nachmittage in Cafés, gemeinsame Restaurantbesuche, spontane Ausflüge – Stück für Stück begann sich ein Teil von ihr dieser neuen Welt zu öffnen. Und dann war da Basil. Er war weit mehr als nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Zukunftspläne rückten plötzlich in ein anderes Licht. Die Nähe zu Basil gewann an Bedeutung und ließ alles andere ein Stück weit in den Hintergrund treten. So war es beinahe unausweichlich, dass Mariel ihm nach ihrem Abschluss schließlich nach Chicago folgte. Die darauffolgenden Jahre vergingen in einem schwindelerregenden Tempo. Sie besuchte die Medical School und verbrachte die letzten beiden Studienjahre damit, praktische Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Krankenhauses zu sammeln. Gleichzeitig wuchs in ihr der Wunsch, Medizin nicht nur innerhalb klinischer Mauern zu begreifen. Immer häufiger engagierte sie sich in ihren eigenen freien Zeit oder durch Programme der Schule in sozialen Projekte. Wo sie ihre Kenntnisse einsetzten konnte, um Menschen zu helfen, die oft keinen einfachen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten. Dort sammelte sie Erfahrungen, die kein Hörsaal und kein Lehrbuch hätten vermitteln können. Ein Teil von ihr verlernte das kleine Pfarrer-Töchterchen zu sein, vielleicht ein wenig zu viel. Basil blieb dabei ihre unausweichliche Konstante. Wahrscheinlich ist es fast schob lächerlich, dass die beiden sich vor Jahren verlobten und ihren Status nie verändert haben. Die richtige Zeit kommt noch, heißt es dann oft - dabei ist das für Immer und Ewig-Versprechen noch immer bloß ein hübscher Ring an ihrem Finger.


Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
96%
The Peacemaker
Primary Match
87%
The Mom Friend
Secondary
86%
The Soft Protector
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter stark auf Stimmung, Verbindung und Ausgleich reagiert. Harmonie, Rücksicht und zwischenmenschliche Stabilität scheinen ihm wichtig zu sein. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von The Mom Friend und The Soft Protector, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch99%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan11%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig56%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant2%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst50%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark40%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig52%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv5%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit16%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
Religion is an important aspect of her life. In some ways, she is one of those girls who spend an hour studying the Bible every morning.
Many of these volunteer projects took place in crisis regions outside the United States. As a result, she not only became fluent in Spanish but also had some difficult and even dangerous experiences.
She enjoys spending her free time at home, particularly when she has friends and family over, which happens frequently.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Relativ entspanntes Schreiben, wenn es um mein Tempo geht. Für Drama bin ich aber 24/7 zu erreichen.
Wantedconnection
Gesuchwanted
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Probepoststatus
Nein
Probepostentry
Kein Probepost eingetragen.
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich werde erwartet. @Basil Ashcombe hat zu viele tolle Einfälle, wird Zeit für Krisenintervention. :)
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.

#2

Einen wunderschönen guten Abend oder besser gesagt eine wunderschöne gute Nacht?


Du hast mich gerade so auf den Weg in mein Bett erwischt aber ich habe für dich gerne nochmal diesen Umweg hier her gemacht. @Basil Ashcombe hat also dafür gesorgt das wir dich hier erwarten können? Da hat er direkt ein Bierchen verdient.
Aber das bekommt er erst später von mir. Ich verlinke dir direkt mal unsere Member und wenn ich mir Morgen deine Story noch genauer durchgelesen habe komme ich vielleicht auch nochmal mit einer Verbindungsidee um die Ecke.
Aber jetzt muss ich erst einmal meinen Schönheitsschlaf nachholen
-Noah


new post 01
@thecloudgateteamjust now
Newsticker
Here is smth new to see!

Kommt schnell vorbei und schaut euch das an!

new update

@Aiden Sullivan @Ares Castillo @Aria Rojas @Asher Sullivan @Aspen Cobain @Avaia Montclair @Basil Ashcombe @Bela Morrone @Chase Callahan @Daisy Jane Calloway @Dante Reeve @Dash Reeve @Draven Trager @Elijah Carter @Ellie Wells @Emilia Romero @Harrison Carter @Irin Thorne @Jace Vanderbilt @Jake Stanford @Josiah Brennan @Juliette Céleste Vauclair @Katherine Hawthorne @Kehlani Delaney @Killian Vale @Lanea King @Levi Withlock @Linnea Castillo @Maaret Virtanen @Madelyn Castillo @Marlee Meadows @Matteo Castillo @Mika Allie Kalyn @Nerina Ainsley @Noa Soleil Wells @Noah Brooklyn Jones @Noemie Valmont @Nox Mercer @Persephone Donelly @Piper Alba @Reagan Dallcassian @Rio Guerrero @Rowan Miller @Rue Winslow @Selene Whitford @Stella Bellmont @Taylor Jordan Brooks @Valentina De Vere @Vincent Withlock @Weston Rhys Calloway @Zaya Vance @Zury Reeve

#3

Mir wurde gerade geflüstert {weil ich Blind und Müde bin} das du die Falsche Vorlage benutzt hast. Du hast unsere Bewerbungsvorlage genommen und nicht die für die Präsentation Dadurch fehlen uns die Angaben was du alles suchst. Vielleicht magst du die Vorlage nochmal neu Posten oder die Angaben ergänzen?
-Noah

#4

Huch, ja. Tatsächlich! *-* Da hab ich wohl schon halb geschlafen.
Morgen hol ich gleich Bastelscherre und Kleber raus, ums hier runterzubasteln.

#5



Und ich dachte schon, meine Halluzinationen hätten die nächste Etappe erreicht. Nevermind. Warum ich noch online? Verdank das der Spätschicht! Was ich dir anbieten will, siehe unten

Ich bin eigentlich nicht so jemand, der krass in die Schmiede schreibt, aber hier sehe ich schon Potenzial für Drama. Nicht die typische Art von Drama, sondern die, wo er sie hin und wieder aufziehen will. Ich weiß nicht genau, wonach du suchst (brtw kein Front an die vermisste Vorlage haha) aber ich würde das erstmal so im Raum liegen lassen. Bela und Religion sind nämlich die besten Freunde (Sarkasmus off) Beide studieren auch und sind im gleichen Alter. Deswegen let me know, wenn du dir da was vorstellen kannst. Würde aber auch anbieten, nochmal intern zu schnacken! Gute Nacht!

#6

Ha, da bist du ja endlich. 😄

Ich hab mich schon gefragt, wo du steckst. Ohne dich muss ich mir die Begegnungen unserer Väter ganz alleine ansehen. Ich schwöre, jedes Mal, wenn die beiden aufeinandertreffen, habe ich das Gefühl, gleich wird entweder die Reformation rückgängig gemacht oder einer von beiden exkommuniziert den anderen höchstpersönlich. Ich weiß bis heute nicht, wie zwei so gläubige Menschen sich ansehen können, als würden sie sich am liebsten gegenseitig mit Weihwasser beträufeln.

...Scheiße. Ich hoffe wirklich, ich bekomme dir gegenüber nicht allzu bald ein schlechtes Gewissen wegen... ach, nicht so wichtig. 😶‍🌫️ Freuen wir uns lieber darauf, uns regelmäßig irgendwo auf dem Campus, in der Bibliothek oder zwischen zwei Stationen über den Weg zu laufen und gemeinsam so zu tun, als wäre Schlaf keine essenzielle Voraussetzung für ein funktionierendes ZNS. Wir können dann heldenhaft Leben retten, während wir uns gegenseitig mit Kaffee über Wasser halten und überzeugend so tun, als hätten wir unsere letzten vier Stunden Schlaf nicht auf drei verschiedene Nächte verteilt. Klingt für mich nach einem ziemlich soliden Plan. 😉

#7

Guten Morgen Mariel,

Irgendwie paradox, dass sich Bas‘ bei seiner Timeline ausgerechnet die Tochter des Reverands sucht aber ich liebe alles daran! Noch mehr liebe ich es, dass du zu uns kommst. Zwischen Bas und Daisy bist du auf jeden Fall immer wieder Thema, daher kannst du dir sicher sein, dass ich geduldig auf dich warten werde. Im Inplay sind Daisy und Mariel eigentlich ziemlich gut befreundet, auch wenn sie womöglich nicht unter der Oberfläche des jeweils anderen graben.. und da es einen Calloway selten alleine gibt, kannst du dich natürlich auch auf Daisys Bruder freuen! Du siehst also, hier wartet ein ganzes Netz auf dich.

all giggles,
daisy.


#8

hello!

Also als Verlobte von @Basil Ashcombe ist es definitiv unausweichlich, dass wir uns kennen, immerhin reitet der Arsch mich immer wieder in die Scheiße und trotzdem lasse ich mich immer wieder überreden. Wird Zeit, dass du ihm ein paar Manieren beibringst hier! Auf jeden Fall wartet hier schon ein bunter Haufen auf dich und wir freuen uns, dich in unseren Chaosclub aufnehmen zu können.

- Wes


weston rhys calloway • #66 • nhl star defenseman













Too loud for silence. Too stubborn to quit. Too busy living to care.

#9

good morning.

Bas und ich hatten vor Tagen schon einmal kurz die Idee, dass sich Mariel und Ems definitiv kennen müssten, denn hängen die Familien (Ashcombe, Romero, Calloway, Vanderbilt und vermutlich auch die Rosemonts?) seit Jahren aufeinander (natürlich nicht unbedingt in der Konstellation, but u know what I mean) und treffen sich einmal im Monat zum Essen - Teilnahme ist optional, aber wenn man nicht unbedingt Lust auf Stress hat...
Und auch mal ganz abgesehen davon, könnten sich Mariel und Ems gut verstehen (Ems gibts bei Daisy sowieso einmal gratis dazu), zum einen auch, weil sie der Glaube miteinander verbindet, wenngleich den Ems ein kleines bisschen anders auslebt und für sich selbst quasi 'neu definiert' hat.

Wie die beiden genau zueinander stehen beziehungsweise wie eng die Freundschaft/Bekanntschaft wirklich ist, können wir gern intern bequatschen.


Liebe Grüße,
Ems

#10

mariel rosemont

@mariel.rosemont • Springfield, IL
# twenty-six#medical student#Einwohner
Basicsidentity
Namemariel rosemont
Alter twenty-six
HerkunftSpringfield, IL
SchichtUpper Class
Berufmedical student
Faceclaim kristine froseth
ReservierungJa, bitte reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground

Der Reverend war an diesem Morgen nicht auf der Kanzel. Vor der Kirche hing stattdessen ein schlichtes Schild: Gottesdienst fällt aus. Die Sekretärin des Reverends saß auf einem harten Holzstuhl und ließ ihren Blick immer wieder zum Telefon auf dem Schreibtisch wandern. Fast mechanisch glitten die Perlen ihres Rosenkranzes durch ihre Finger. Sie wartete. Auf ein Klingeln. Auf eine Nachricht. Ein paar Stunden später würde die Familie Rosemont eine gesunde, kleine Tochter nachhause bringen. Bibelverse waren die ersten Geschichten, die Mariel hörte – lange bevor Märchen oder Gute-Nacht-Erzählungen ihren Weg in ihr Kinderzimmer fanden. Die Überzeugungen ihrer Eltern wurden zu den Grundpfeilern ihres Weltbildes. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte und genoss sie ihre Schulbildung nahezu ausschließlich im Kreis ihrer Familie und der engsten Mitglieder ihrer Gemeinde. Ohne es zu beabsichtigen, schirmten ihre Eltern sie damit von der Welt außerhalb ihres vertrauten Umfelds ab. Ein eigenes Handy – oder überhaupt eines jener in den Augen ihrer Eltern anstößigen Frauenmagazine – bekam Mariel erst in ihren späten Teenagerjahren wirklich zu Gesicht. Als ihre Mutter schließlich den Entschluss fasste, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Jene nutzte diese Veränderung zugleich, um ihre Tochter erstmals auf eine öffentliche High School zu schicken. Für die junge Rosemont fühlte sich das an wie ein halber Herzinfarkt. Stundenlang mit fremden Kindern in einem überfüllten Klassenraum eingesperrt zu sein. Unter Blicken, die sie musterten, als wäre sie ein Frosch auf dem Seziertisch. Vielleicht war genau dieses Gefühl, fehl am Platz zu sein, der Antrieb hinter ihrem Wunsch, diesen Ort so schnell wie möglich wieder verlassen zu können. Mariel hielt sich von den Versuchungen des Schulalltags fern. Sie steckte ihre Nase lieber in Bücher als in die Angelegenheiten anderer. Mit einem Tempo, das ihre Mitschüler rasch weit hinter sich ließ, arbeitete sie sich durch den Lehrplan und schloss die High School ein Jahr früher als vorgesehen als Jahrgangsbeste ab. Von den Gesichtern und Namen ihrer Mitschüler blieb kaum etwas in Erinnerung. Bis hierhin war alles erstaunlich einfach gewesen. Es hatte immer den nächsten Schritt gegeben, das nächste Ziel. Warum wusste sie nun plötzlich nicht mehr, wohin mit sich? So sehr sie ihr Leben genoss unter dem Dach ihrer Eltern. Es juckte ihr unter den Fingernägeln, mehr zu lernen. Auch wenn sie das Schulleben kaum emotional berührt hatte, die Welt da draußen war ein großes, ungelöstes Geheimnis. Als bald sammelten sich die Bewerbungsunterlagen für die verschiedensten Universitäten. Und damit die wochenlangen Kopfschmerzen. Sie hatte keine Ahnung, ob diese von den unzähligen Gedanken über ihre Zukunft oder schlicht von der drückenden Sommerhitze kamen. Am Ende entschied sie sich für ein Major-Studium der Philosophie. Nicht, weil sie glaubte, dort alle Antworten zu finden, sondern weil sie lernen wollte, die richtigen Fragen zu stellen. Parallel belegte sie den Pre-Medical-Studiengang und absolvierte die naturwissenschaftlichen Kurse, die ihr den Weg an eine Medical School offenhalten sollten. Vielleicht waren es bloß Neugier und der Wunsch, der Welt etwas zurückzugeben. Vielleicht wollte sie aber auch unbewusst den Spuren ihres älteren Bruders folgen, der einige Jahre zuvor denselben Weg eingeschlagen hatte. So sehr Mariel auf eigenen Beinen stand, bisher war alles immer für sie vorgegeben gewesen. Der Willen zu so großen, fundamentalen Entscheidungen lag bis dahin nicht in ihrem Repertoir. Die Universität stellte sie jedoch vor Herausforderungen, auf die sie kein Elternhaus hätte vorbereiten können. Zwar fand sie schnell Anschluss, doch zwischen all den Menschen fühlte sie sich seltsam allein. Fern von Zuhause, an einer renommierten Ivy-League-Universität, musste Mariel lernen, ihren Platz zwischen außergewöhnlich klugen Kommilitonen und den privilegierten Kindern wohlhabender Familien zu finden. Diesen neuen Bekanntschaften konnte sie sich nicht entziehen. Fast unbemerkt wurde sie in ein Welt hineingezogen, das mit ihrer behüteten Kindheit kaum etwas gemein hatte. Studentenpartys, die bis tief in die Nacht dauerten und sie um den Schlaf brachten. Nachmittage in Cafés, gemeinsame Restaurantbesuche, spontane Ausflüge – Stück für Stück begann sich ein Teil von ihr dieser neuen Welt zu öffnen. Und dann war da Basil. Er war weit mehr als nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Zukunftspläne rückten plötzlich in ein anderes Licht. Die Nähe zu Basil gewann an Bedeutung und ließ alles andere ein Stück weit in den Hintergrund treten. So war es beinahe unausweichlich, dass Mariel ihm nach ihrem Abschluss schließlich nach Chicago folgte. Die darauffolgenden Jahre vergingen in einem schwindelerregenden Tempo. Sie besuchte die Medical School und verbrachte die letzten beiden Studienjahre damit, praktische Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen des Krankenhauses zu sammeln. Gleichzeitig wuchs in ihr der Wunsch, Medizin nicht nur innerhalb klinischer Mauern zu begreifen. Immer häufiger engagierte sie sich in ihren eigenen freien Zeit oder durch Programme der Schule in sozialen Projekte. Wo sie ihre Kenntnisse einsetzten konnte, um Menschen zu helfen, die oft keinen einfachen Zugang zu medizinischer Versorgung hatten. Dort sammelte sie Erfahrungen, die kein Hörsaal und kein Lehrbuch hätten vermitteln können. Ein Teil von ihr verlernte das kleine Pfarrer-Töchterchen zu sein, vielleicht ein wenig zu viel. Basil blieb dabei ihre unausweichliche Konstante. Wahrscheinlich ist es fast schob lächerlich, dass die beiden sich vor Jahren verlobten und ihren Status nie verändert haben. Die richtige Zeit kommt noch, heißt es dann oft - dabei ist das für Immer und Ewig-Versprechen noch immer bloß ein hübscher Ring an ihrem Finger.

Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
90%
The Peacemaker
Primary Match
89%
The Soft Protector
Secondary
89%
The Mom Friend
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter stark auf Stimmung, Verbindung und Ausgleich reagiert. Harmonie, Rücksicht und zwischenmenschliche Stabilität scheinen ihm wichtig zu sein. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von The Soft Protector und The Mom Friend, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch99%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan11%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig56%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant2%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst50%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark55%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig56%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig52%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv38%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit42%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
Religion is an important aspect of her life. In some ways, she is one of those girls who spend an hour studying the Bible every morning.
Many of these volunteer projects took place in crisis regions outside the United States. As a result, she not only became fluent in Spanish but also had some difficult and even dangerous experiences.
She enjoys spending her free time at home, particularly when she has friends and family over, which happens frequently.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Relativ entspanntes Schreiben, wenn es um mein Tempo geht. Für Drama bin ich aber 24/7 zu erreichen.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Connection Typesselected
FamilieFreundeFeindeKollegenBekannte / Nachbarn
Gesuchte Kontakteideas
Eigentlich bin ich für relativ alles offen. Bekannte aus dem Krankenhaus oder Studium? Ein paar Freunde, die sie auch einmal aus ihrer Komfortzone holen? Mariel ist von grundauf ein social butterfly, hat jedoch die Starke Gewohnheit ihr soziales Leben einfach zu sich nachhause einzuladen. [Wenn sie sonst schon verhältnismäßig viel unterwegs ist.] Nicht selten schmeißt sie gerne einen Mädelsabend, eine kleine Fete oder gleich ein geselligen Spieleabend. Sie arrangiert sich eigentlich mit allen. Eventuell ist sie aber auch für andere ein Dorn im Auge? Who knows. Mariel ist nicht gerade die rohe Gewalt und verliert lieber einmal, als sich großen Ärger einzuhandeln.
Finalrules
Letzte Wortemessage
So im zweiten Versuch, damit alle glücklich sind. :3
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.

#11

Erstmal guten Morgen, ihr ganzen schönen Menschen.

Erstmal freue ich wirklich sehr darüber, dass Basil scheinbar schon ganz fleißig ist und war. At least, hätte er euch ja eigentlich schon ein paar Erfrischer vorbeibringen können. Sonst die nächste Runde geht auf ihn.

So, ich hoffe, ich werde allen gerecht:

@Bela Morrone ⸻ Erstmal ich bin sehr glücklich, dass du hier wichtiges Drama riechst. Ich find die Dynamik durchaus spannend, wenn ein "verlorenes Schaf" auf jemanden wie sie trifft. Das könnte defentiv gewisse Unstimmkeiten bedeuten! Ich kleb mich da auf jeden Fall nochmals an deine Fersen.

@Jace Vanderbilt ⸻ Was gibt es besseres als Predigten über Weltfrieden und Gemeinschaft anzuhören, während die Verterter Gottes sich wie zwei Feinde zerfleischen? Klingt fast schon poetisch. Immerhin können wir ihnen gleich beweisen, dass wir sie eventuell noch mit ein paar Pflastern und Kühlpads retten können. BTW, ich hab so ein neues Kaffee-Abo. Ich bring dir ein Becher mit, sobald ich dich wieder sehe.

@Daisy Jane Calloway
& @Weston Rhys Calloway ⸻ Muss ich mir Sorgen machen? Vielleicht solltet ihr alle über ein paar Lebensversicherungen nachdenken, ja, nur zur Vorsicht. Man weiß ja nie. Eventuell schreibt ihr Mariel gleich drunter, als die, die dann das Geld bekommt. Um Gutes zutun.

@Emilia Romero ⸻ Zu Gott führen viele Wege, heißt es. Aber reffen nur einmal im Monat? Nah, jetzt nicht mehr. Mariel hostet gerne das nächste Essen, und auch sofort die nächsten zehn Male. Ihr seid alle eingeladen, morgen, heute und übermorgen. Das Haus ist zu groß, für zwei Leute.

#12

Hey liebe Mariel,
Gerne würde ich dir auch ein Kontakt anbieten :)
Irgendeine Art von Freundschaft vielleicht ? Habe das Thema Mädelsabend und Spieleabend gelesen und musste da einfach zuschlagen xD
Wobei ich sagen muss das ich mir da sogar eher Mika drinne vorstellen könnte als Noa. Mika ist zwar eher zurückhaltend aber die ist nicht so draufgängerisch würde also sicher eher zu dem Mädelsabend passen xD

⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀
#13

@Noa Soleil Wells ⸻ ein Freund mehr - oder lese ich mit Mika dort zwei raus? - schadet niemals! Du bringst dann die Salatgurken und den Quark für die Gesichtsmasken mit. Mariel organisiert den Rest. :3

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