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#1

Reina Ferreira

@reina.ferreira • San Francisco / California
#24 years#law school / museum worker#Einwohner
Basicsidentity
NameReina Ferreira
Alter24 years
HerkunftSan Francisco / California
SchichtLower Class
Beruflaw school / museum worker
Faceclaimaubri ibrag
ReservierungNein, nicht reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
TriggerwarningDrug abuse, suicide topics
There are several questions I want to ask regarding this world. At the same time, there is only one question that could really interest. Why does the world move on while she’s not there anymore? After all, she was my world.

There are countless scenarios of growing up – countless options of housing and parents’ situations. Logically, no one could decide where to grow up. It probably was something that they would call destiny. They would tell you that you have to accept it because no one would care if you wouldn’t.

Reinas Leben begann im Sunset District, doch der eigentliche Ärger hatte schon mit der Meldung der Schwangerschaft begonnen. Das kleine Mädchen mit dem leicht beigefarbigen Teint war nie gewollt gewesen. Ihre Existenz wurde von ihrem Vater als Fehler deklariert. Dementsprechend erfüllte niemand die Kriterien. Ihr Erzeuger war verheiratet – zwei gemeinsame Kinder mit seiner Frau, mit der er schon über zwanzig Jahre verheiratet war. Das alles, um es mit Reinas Mutter zu riskieren. Für Reina spielte es nie eine große Rolle. Die Leidtragende war ihre Mutter. Ihr Vater war früh verstorben, während ihre Mutter – Reinas Großmutter – dies nie verkraften konnte. In gewisser Hinsicht konnte man sagen, dass eine Verlustangst Teil der Familiengeschichte der Ferreiras war. Jeder ging damit anders um. Reinas Mutter – Lucia – war eine Frau, die daran zerbrach. Als sie Reina bekam, war sie selbst erst einundzwanzig. Eine verzweifelte Rettungssanitäterin, die nicht mit der Ablehnung eines verheirateten Mannes umgehen konnte. Versprochen hatte er ihr so viel. Reina konnte sich noch heute an ihre Worte erinnern. „He has promise us so much, Mija.“, „I couldn’t reach your father again…“, „That bastard doesn’t want to see you, Mija. He even contacted the police about that we should we leave him alone.” Es waren solche Aussagen, die ihre Kindheit prägten. Eine alleinerziehende Mutter mit ihrer ruhigen Tochter, die sich nicht viel leisten konnten. Doch sie überlebten irgendwie für die ersten Jahre ihres jungen Lebens. Der Hass auf Reinas Erzeuger und ihre Sehnsucht nach Sicherheit hatten sie noch nicht vollständig zerrissen. Schließlich hatte sie erkannt, dass da jemand war, der sie brauchte. Jemand, der es noch nicht als wichtig empfinden konnte, einen Vater zu haben.

Tidy clothes couldn’t hide dirty souls. A quote from her mother.

Wie stellte man sich eine kleine, in Armut aufwachsende Reina vor? Aufgeregt, nein. Empört über ihre Lage? Definitiv nicht. Schon früh hinterfragte sie alles und jeden. Bücher definierten ihre Kindheit. Trotz des mangelhaften Zustands der gebrauchten Bücher liebte sie diese über alles. Im Gegensatz zu den ganzen Kindern fing sie mit sechs Jahren schon an zu lesen. Erst simple Texte, dann kompliziertere, die sie sich irgendwann herleiten konnte. Reina ging nicht gern heraus. Die Schule wirkte auf sie wie eine Chance, ihren Wissensschatz zu erweitern. Jedoch waren zwischenmenschliche Kontakte mit ihren Mitschülern Mangelware. Sie war die eine schräge Introvertierte in der Klasse. Es hatte etliche Versuche gegeben, ihr eine Mobbing-Dynamik aufzudrängen, aber nicht einmal daran war sie interessiert. Reina bekam die Versuche mit, aber sie schenkte ihnen kaum bis gar keine Aufmerksamkeit. Wurden ihr Sachen entwendet, dann war es so. Am Ende des Tages fand sie allerdings alles wieder. In ihrer jungen Welt war keinerlei Platz für Konflikte. Doch wurde sie irgendwann damit konfrontiert. Und diesmal konnte sie es nicht ignorieren.

Hate, desire, sadness, jealousy. Reina had never understood why her mother had felt all these things. For her, it just seemed to be enough emotional damage for three people. But calmly arguing with her never solved anything. The darkened heart couldn’t recognize these attempts of rescue. Reina’s love for her mother couldn’t fill the void inside of her. Her love changed to wavering admiration, then, to fear that she could do something that was totally out of pocket.

Reina starrte an die Decke, das Buch lag auf ihrem leeren Magen. Ihre Mutter sprach, aber nicht mit ihrer Tochter. Mit sich selbst. Die Neunjährige lag auf dem Boden und hörte ihrer Mutter dabei zu, wie sie mit sich selbst redete. Pläne wurden geschmiedet. In jedem von ihnen ging es um ihre einstige Affäre mit dem Erzeuger ihrer Tochter. Währenddessen merkte sie allerdings kaum bis gar nicht, dass ihre Tochter hungerte. Reina stand schon früh auf eigenen Beinen – in einen Discounter zu gehen, um einzukaufen, konnte sie allerdings nicht ohne Geld. Sie konnte nichts weiter tun, als darunter zu leiden, und in der Schule hin und wieder was zu stibitzen. Trotz ihrer Vorsicht und ihrer fast schon unsichtbaren Art dauerte es nicht lange, bis sie jemand dabei erwischte, wie sie sich Brötchen vom Tisch im leeren Lehrerzimmer stehlen wollte. Trotz sämtlicher Ausweichlügen lagen die wachsamen Augen der Lehrer nun vermehrt auf ihrem Antlitz. Reina war es nicht gewöhnt, diese Art von Aufmerksamkeit zu genießen. Genießen war das falsche Wort. Um ihre Mutter zu beschützen, musste sie von da an eine zusätzliche Vorsicht an den Tag legen. Spoiler: Es gelang ihr nicht, die Lüge aufrechtzuerhalten. Bereits zwei Tage später wurde sie von der Schule aus ins Krankenhaus eingeliefert. An diesem Tag hatte, wie bereits am Vortag, an starken Kopfschmerzen und Schwindelanfällen gelitten. Der besorgniserregende Schlafmangel gab ihr dann vermutlich den Rest.

I tried my best, Mum. Couldn’t you see that I tried my hardest to protect you while you were hunting something unreachable without noticing me anymore?

Es dauerte zwei ganze Wochen, bis sich ihr Körper langsam wieder von der Tortur erholte. Nachdem sie erstmal nicht mehr zu ihrer Mutter zurückkehren durfte, wurde sie erstmal in einem Kinderheim aufgenommen. Ihr Erzeuger konnte sich allerdings nicht mehr von der Tatsache verstecken, dass Reina seine Tochter war. Nie hatte er etwas in ihre Richtung unternommen – nur Vertuschungsversuche. Unterhaltsansprüche von Reinas Mutter? Fehlanzeige. Nur gab es den feinen Unterschied, dass die gemeinsame Tochter nun ohne Eltern dastand. Ihre Mutter würde sie erstmal nicht mehr wiedersehen.

Vanishing into insignificance wasn’t that difficult for her. Yet…being one of many, feeling like a failure…it even bothered her.
She shared a room with five girls. Tracey, Gina, Allie, Laura and Rebecca. Despite not interacting much with them, she knew a lot about them. Calmly listening, minding her own business, could be seen as her special ability. Most of the children couldn’t even listen for a minute. Now, she was conscious of it. She knew that she was quite different. Reina wasn’t afraid of interacting with people, but she never put herself in the spotlight. She kept reading until the lights were out.

Ab da an flog die Zeit an ihr vorbei. Kinder links und rechts wurde adoptiert, während sie blieb. Ihre Mutter versuchte immer wieder, an ihr Sorgerecht heranzukommen, doch bekam sie ihr Leben nicht mehr auf die Reihe. Sie war von Hass zerfressen, drohte sich sogar umzubringen. Reina sagte es nie jemanden, was in den Briefen ihrer Mutter stand. Diese gab ihrer Tochter die Schuld für ihr miserables Leben – erzählte ihr, dass sie doch wieder nach Hause kommen sollte, bevor sie sich umbringen würde. Sie war zwölf Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter abschloss. Dieses Kapitel hatte sie mitgenommen und musste deswegen schließlich nach langer Zeit geschlossen werden. Reina tat etwas, was ihr im Herzen wehtat. Die Briefe wurden ihren Betreuern vorgelegt. Der letzte Strohhalm war gezogen worden. Von der Tochter selbst. Ab da an konnte sie behaupten, dass es aufwärts ging. Es dauerte auch nicht allzu lang, bis sich jemand für sie interessierte. Sie war die ruhige Klassenbeste, von der aus der Klasse keiner was wusste. Sie gab damit nicht an. Aber ihre Betreuer wussten darüber und dadurch wussten es auch die potenziellen Adoptiveltern, die sich nach einem Kind umsahen. Eine intelligente, junge Dame sah in dieser Hinsicht aus wie ein Traum. Keine Auffälligkeiten. Ihre introvertierte Art hinderte sie nicht davon, Gespräche zu führen. Dennoch merkte jeder, der mit ihr ein Gespräch führte, dass ihr Sprachstil durchzogen war von hochgesteckten Worten. Sie hatte sich mehr mit fortgeschrittenen Lektüren beschäftigt als mit dem gewöhnlichen Jugendslang. Sie kannte ihn, allerdings bevorzugte sie ihre Redensart. Es gab ihr eine Art Sicherheit, die ihr sonst keiner geben konnte.

Plötzlich stand sie in einem mittelständigen Haushalt. Luxuriös für ihre Umstände. Ein prallgefülltes Bücherregel; jedoch nur mit wenigen Lektüren, die sie selbst lesen wollen würde - was sie überhaupt nicht davon abhielt, das Regal metaphorisch auseinanderzunehmen. Hier gab es auch keine Nachtzeiten, die sie einhalten musste. Reina hatte ihr eigenes Zimmer. Der Umzug nach Inner Sunset, östlich des Zentrums des Districts, wo ihre Mutter noch immer hauste, erwartete sie zudem ein weiterer Schulwechsel. Die Middle School, von der sie direkt auf die High School übergehen konnte, wenn es so weit war. Ein Neustart. Ihre Adoptiveltern sahen keinen Sinn darin, in diesem Alter noch ihren Nachnamen anzupassen. Schließlich hatte sich die Identität der Reina Silva Ferreira schon vollends gefestigt. Trotz der etlichen Umstände. Emma Tenhausen konnte keine Kinder kriegen. Durch Ereignisse, die in der Vergangenheit lagen und genau dortbleiben sollten. Das war einer der Gründe für die Adoption gewesen. Dies und der große Wunsch ihres Ehegattens, jemanden zu finden, der ihre Fürsorge benötigen konnte. Jemand, mit dem sie auch über schwierige Themen sprechen konnten. Reina hatte der Adoption nicht ohne Grund zugestimmt. In Emma und Vance hatte sie zwei junge Erwachsene gefunden, zu denen sie aufschauen konnte. Irgendwann hatte sie sogar entschieden, nicht mehr nur noch ihr Leben nach den Gegebenheiten anzupassen, die ihr wie Steine in den Weg geschmissen wurden. Mittlerweile hatte sie das Verlangen, die Steine aus dem Weg zu räumen.

Ihre Haltung gegenüber anderen Leuten hatte sich nicht gelockert. Noch immer war sie die stoisch wirkende, ruhige und hart arbeitende Frau, die ihre Freizeit mit Lesen verbrachte. Im ersten Jahr der High School kam auch Zeichnen dazu – kurz danach auch Malen. Gemälde erzählten schließlich ebenfalls eine Geschichte. Sie outete sich alsbald als großer Fan der Kunstform. Ihre Adoptiveltern schenkten ihr die ersten Leinwände. Während dem Malen wirkte sie konzentriert, jedoch auch locker. Sie konnte sich währenddessen locker unterhalten, ohne den eigentlichen Faden zu verlieren. Es war, als hätte sich etwas in ihr bewegt. Als wäre ein Stein gefallen.

Ihre High School-Zeit fing sie an, wie die Middle School-Zeit geendet hatte. Ruhig, mit wenig Bezugspersonen. Sie kam gut mit den Lehrern aus. Und trotz ihrer geschwollenen Art zu reden, konnte sie eine gewisse Rolle in der Klasse einnehmen. Sie war immer die Ruhe selbst. Sie scheute sich auch nicht davor, Leuten etwas zu erklären, wenn diese sie zu einem Thema fragten. Reina hatte nicht die Fähigkeit, aktiv auf ihre Mitschüler zuzugehen. Deswegen mussten diesen Schritt immer andere machen. Es war drei Jahre später, als sie jemand ansprach, weil er sie augenscheinlich mochte. Sie hatte nur vor ihm gestanden und ihre Bücher festgehalten. Sie war so etwas nicht gewöhnt gewesen. Um sich aus der Situation zu retten, sagte sie ja, um dann später vor Ort zu sagen, dass sie es nicht wollte. Sie erklärte ihm die Situation rücksichtsvoll, allerdings wandte er sich mitten in ihrer Erklärung wieder ab und ging mit säuerlicher Miene von dannen. Reina wurde in diesem Moment wieder an ihre Mutter erinnert. An diese hatte sie lange nicht mehr gedacht. Ihre Wunden waren scheinbar verheilt. Die Narben waren selbstverständlich noch sichtbar.

Everything went so well. It was almost strange how life could be so uncomplicated without constant interference. Without the everlasting of threat and damage. Yet, one second later, everything could break again in thousand pieces.

Meeting Jenna Wellers was a complete turning point. She was the girl that came into the class at the beginning of Senior Year. Despite changing schools this late, she was brilliant. In every aspect, so it felt to Reina. It didn’t take too long for her shifting that attention of hers towards that blond girl that had made splashes since she arrived in this class. She was probably short-sighted for just taking notice of someone that excellent, but she just couldn’t look away sometimes. And of course, there was something inside of her chest that wouldn’t leave her alone. Reina couldn’t make sense of this feeling. But Jenna could. Being excellent in academical and even empathetic ways was a real pain for Reina who was not the most empathetic individual. Jenna, on the other hand, could read her pretty good. She was the one that contacted the black-haired girl who shrouded herself in calm silence. Reina wasn’t used to it, so she behaved awkwardly. Kind, yet so unbelievably odd. But the blonde beauty didn’t mind, sitting next to her much more often, talking about her day like they were already friends with each other since many years. Reina lost record of that particular time when she fell in love with her. A strange feeling. She couldn’t embrace it. It was true that she could converse normally, but she was more attentive towards Jenna than before. While reading, it wasn’t special that she was having daydreams now. She even called her, just to hear her voice. That was the conversation where Jenna told her that she liked Reina as well. More than this. Her tone revealed that she had struggled with telling her. It seemed unusual for her. After all, Reina thought of her as an open-book type of girl. Brilliant while being extremely popular, not having to worry about getting rejected.

Das erste Date in ihrem Leben. Reina hatte zugesagt. Und diesmal würde sie es auch wahrnehmen. Ihr ganzer Körper schien, als wäre er unter Strom. Wieder mal zu früh. Seit Ewigkeiten war sie darauf bedacht gewesen, sich elegant zu kleiden. Doch wurden ihre Nerven wieder locker, sobald sie Jenna umarmte. Reina schloss die Augen und als sie diese wieder öffnete, lag Jennas Blick auf ihrem. Ihre Lippen waren nur einige wenige Zentimeter voneinander entfernt. Die beiden Teenager waren allein auf der Rückseite eines Parkhauses, als sich ihre Lippen trafen. Trotz der aufkeimenden Beziehung der beiden wusste niemand darüber Bescheid. Es dauerte allerdings nur wenige Wochen, bis es ihre Adoptiveltern herausfanden. Die Entdeckung war für die beiden mehr als überraschend. Jedoch freuten sich die beiden über diese Entwicklung. Emma ging sogar einen Schritt weiter und brach in ein Gelächter aus, das von Tränen begleitet wurde. Fernab von dem Gefühlschaos ging allerdings alles seinen bisherigen Weg. Nur mussten die beiden nun ihre glühenden Blicke zurückhalten, wenn sie in der Klasse waren. Für den Schritt der Offenbarung war keiner der beiden bereit. Als jedoch die Abschlusszeremonie kam, warf sich Jenna in ihre Arme und vereinte in aller Öffentlichkeit die Lippen von ihr und Reina. Selbst wenn sie sauer sein wollte, konnte sie es nicht sein. Was hatte nur Liebe aus ihr gemacht…

Die Kunst, eine gemeinsame Zukunft zu planen. Es war schwierig, weil alles auf Umständen und Eventualitäten aufbaute. Jennas Eltern besaßen eine an ihrer angrenzenden Wohnung, die sie Jenna und Reina zur Verfügung stellen wollten. Jenna wollte Lehrerin werden. Ein paar Monate nach ihrem Abschluss bekam sie sogar eine Zusage. Letztlich war sie ihrem Ziel, eine Englischlehrerin-Koryphäe zu werden, einen Schritt näher. Reina hingegen wollte Menschen auf rechtlicher Ebene helfen. Ihnen die Last abnehmen, sich alles durchzulesen, um sich optimal abzusichern. Eine gute Rechtsunterstützung hätte ihr die Kindheit vermutlich vereinfacht. Doch hatte es sie geformt. Die Neunzehnjährige hatte sich schon früh für den Bachelor beworben. Deswegen war sie nicht verzweifelt wie ein paar ihrer ehemaligen Klassenkameraden, die sich zu spät beworben hatten. Theorie war Reinas Steckenpferd. Formulare, AGBs. Sie kannte schon einige der Texte, konnte dann auch Lücken finden. Jennas Bewerbungen hatte sie ebenfalls mitgeschrieben. Ihre Freundin genoss das Leben an ihrer Seite. Sie brachte ihr selbstgemachte Sachen, während sie am Laptop saß. Ihr purer Optimismus war neben der dunkelroten Kawasaki Ninja ZX-10R ihr Aushängeschild. Während Reina ihre Bücher hatte, war sie gern unterwegs. Ein Kontrast, der Reina beeinflusste. Sie war öfter draußen. Die beiden trafen sich auch mal irgendwo in der Stadt oder außerhalb. Nach den Vorlesungen war es für sie mittlerweile von Nöten, etwas an der frischen Luft zu unternehmen. Reina war mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen und saß schon eine halbe Stunde vor vereinbarter Zeit auf einer Bank in der Nähe der University of Berkeley. Jenna Haley Wells - 03.03.2002 – 11.08.2023 -You are our eternal sun, radiating with warmth, keeping us from the cold

And there's no remedy for memory; your face is like a melody. It won't leave my head. Your soul is haunting me and telling me that everything is fine. But I wish I was dead (dead, like you)

She stared at the ceiling. Where was she? No idea. How long has she already been lying down here? Reina had lost record of time. Her eyes won’t stop tearing up. Her head won’t stop spinning. There was no book in the world that could take her mind off this. An accident on the Oakland Bay Bridge. A truck pulled up to the left, smashing that red Kawasaki against a beamer. Reina had never ever felt this kind of horror in her life. Panic attack following the previous ones. ‘She is dead, Reina.’ She had to remind herself every day. The funeral came and passed by. Her mind was gone. Reina had finally gone insane. It seemed like nobody cared about her not leaving the apartment for weeks. Her study wasn’t important anymore. She had been roughly three years into it, but now, nothing mattered anymore. She was dead inside. Despite not eating enough for a day, she didn’t feel that kind of hunger she had felt in her childhood. This was something entirely different. Her adoptive parents tried to help her, but they couldn’t do anything against the pain inside her chest. The young adult was frightened. Losing the love of someone’s life had happened in many books, but she had never feared that it could ever happen to her.

Wie konnte jemandem durch so ein Ereignis bewusst werden, wie schön und grausam das Leben zugleich sein konnte? Reina musste wieder funktionieren. Die Welt drehte sich weiter, während ihre Welt zerstreut unter der Golden Gate Bridge lag und vermutlich schon direkt ins offene Meer hinausgetragen wurde. Ein schöner Gedanke. Nein. Ihre Bettseite war frei. Ein Mensch war in wenigen Sekunden ausradiert worden. Reina griff zu Methoden, um sich abzulenken. Ecstasy. Das erste Mal, dass sie auf eine Party gegangen war. Alkohol wurde zu einem Thema. Dann Ecstasy. Jedoch trug ihr Körper sie noch nach Hause, bevor ihr Bewusstsein sich für die Nacht verabschiedete. Am nächsten Morgen entschied sie sich, die West Coast zu verlassen. Es gab nichts mehr, was sie dort hielt. Die Wohnung wurde aufgeräumt, die Eltern von Jenna umarmt, bevor sie mit ihren Adoptiveltern und der vollständig hergestellten Kawasaki im Schlepptau die Stadt in Richtung Osten verließ.

Chicago – the city felt as dead inside as she felt herself. It felt fitting. And of course, she found a job there. In a museum – while she was given the opportunity to continue her bachelor's degree. She still didn’t feel like it though. There was fog surrounding her brain. Her addiction had been kept away from her adoptive parents. At least, she could try to protect them from her breakdown. Even though, she was sure to feel so much sadness in those hugs she had received from them before they had left for the West Coast. Now, she was alone.

Die Wahrheit war allerdings, dass sie nicht wirklich allein war. Letztendlich konnte sie sich mit ihrem Ersparten nur einen Platz in einer WG leisten – und das auch nur gerade so noch. Das Interview für den Arbeitsplatz hatte sie online geführt. Ihre Bücher wurden zu ihrer Barriere. Gegenüber Fremden war sie verschlossener geworden. Es schien so, als könnten die Menschen um sie herum die Wolke aus Trauer spüren, die konstant über ihr hing. Sie verließ eigentlich nur ihr Zimmer, um aus dem Haus zu gehen oder die Universität zu besuchen. Einiges machte sie da auch online. Auf ihrer Arbeit musste sie mit Besuchern reden und sie herumführen. Das gelang ihr überraschend gut. Kunst und Geschichte würden sie aber auch nicht retten können. Nicht mal der erlangte Bachelor-Abschluss brachte ihr ein Lächeln auf die Lippen. Letztendlich musste sie sich ihren ehemaligen Traum erfüllen, da es Jenna so gewollt hätte. Sie hätte sie am heutigen Tag wieder in die Arme geschlossen. Nach dem Abschluss war vor dem Eintritt in eine Law School. Ihre Mitmenschen dort arbeiteten teilweise schon in den hohen Wolkenkratzern der Metropole, während sie ihr Geld in einem Museum verdiente. Es hatte keine Aussagekraft, aber der Kontrast zeigte jedem auf, dass es Hindernisse geben würde. Die BAR würde skrupellos sein. Da war sie sich sicher.

Im Haushalt von Mika, Ashley, ihr und der neudazugekommenen Odessa herrschte ein ruhiges Klima. Jedenfalls empfand es Reina so. Aber sie hatte auch keine Ahnung. Sie beteiligte sich so gut wie nie an der Gesellschaft. Sie mochte die anderen, aber dennoch konnte sie sich nicht von ihrer miserablen Existenz lossagen. Auch wenn sie in Odessa manchmal etwas Ähnliches sah. Trauer? Übereinstimmung? Sie konnte es nicht sagen. Vielleicht war sie aber auch wieder auf irgendwelchen Teilen. Ohne Jenna konnte sie dieses Leben nicht mehr nüchtern ertragen – oder nur mit dem letzten Funken Lebenswillen, die ihr von Jenna im Schlaf eingeflößt worden war.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
88%
The Strategist
Primary Match
86%
Black Cat Energy
Secondary
84%
The Ambitious One
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter selten völlig unüberlegt handelt. Ziele, Kontrolle und ein Blick für Konsequenzen prägen den Eindruck mehr als reine Spontanität. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von Black Cat Energy und The Ambitious One, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich81%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch26%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst78%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan28%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig80%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant71%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark43%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig0%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig69%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv22%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
Reina drives a Kawasaki Ninja ZX-10R
She likes waffles...like very much
Reina speaks like a book
She is still in love with a ghost
Reina loves books. She grew up with them
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Keine NoGos. Brauche nur kein PB-Drama. Aber das braucht vermutlich keiner hier!
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Connection Typesselected
FreundeBekannte / NachbarnLiebschaften / ONS / AffärenCrime / Business
Gesuchte Kontakteideas
Ich wäre sehr froh, wenn sie hier einen Dealer finden könnte. Ihre Trauerbewältigung bewältigt sie auf Partys und zuhause mit Ecstasy und Rotwein. Es wäre allerdings auch ein sporadischer Kontakt. Was die Freundschaften angeht, sollten es welche sein, die nicht sofort gehen, wenn Reina nicht reden möchte. Sie ist da speziell, vor allem, weil sie momentan (und vermutlich immer) in ihrer Trauer gefangen ist. Was allerdings auf Partys passiert, bleibt hoffentlich auch da. Ich bin offen dafür, würde es aber je nach Fall behandeln!
Finalrules
Letzte Wortemessage
Erstmal Extradank an die, die sich die Storyline wirklich geben. Ich musste immer wieder auf Englisch schreiben, da man ihren Schmerz so viel besser beschreiben kann mMn. Reina ist einer meiner Herzenscharakter!
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.

#2

hey *-*

Die Admins sind zwar bestimmt schon auf dem Weg, aber ich muss mich Mal ganz ungeduldig vordrängeln. First of all, ich liebe deine Story. So tragisch sie leider ist! Wahrscheinlich hätte ich gleich ds Angebot gemacht, sie selber zu adoptieren. Für die Angelegenheit würde ich aber super gerne eine Freundschaft anbieten. Reina und Mariel sind sich ziemlich ähnlich in ihrer Stubenhocker- und Bücherwurm-Mentalität. Beziehungsweise hat eine sehr ausdauernde Genügsamkeit mit Menschen. Meine Vorstellung ist, dass sie sich eventuell im Museum kennenlernt haben? Oder an einem ruhigeren Ort? Gerne können wir intern mehr klären!

#3

Guten Morgen, entschuldige die Wartezeit bitte. Aber wir waren schon im Land der Träume und ich musste erstmal drauf klar kommen, dass wieder Montag ist aber es ist so schön, dass du hier bist und bei uns mitmischen möchtest. Ich könnte mich dir als Dealerin deines Vertrauens anbieten, wenn du möchtest. Ich hab gutes Zeug. Ich verlinke dir aber auch direkt mal unsere Member und wünsche dir einen guten Start in die Woche

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@thecloudgateteamjust now
Newsticker
Here is smth new to see!

Kommt schnell vorbei und schaut euch das an!

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@Aiden Sullivan @Ares Castillo @Aria Rojas @Asher Sullivan @Aspen Cobain @Avaia Montclair @Basil Ashcombe @Bela Morrone @Chase Callahan @Daisy Jane Calloway @Dante Reeve @Dash Reeve @Draven Trager @Elijah Carter @Ellie Wells @Emilia Romero @Harrison Carter @Irin Thorne @Jace Vanderbilt @Jake Stanford @Josiah Brennan @Juliette Céleste Vauclair @Katherine Hawthorne @Kehlani Delaney @Killian Vale @Lanea King @Levi Withlock @Linnea Castillo @Maaret Virtanen @Madelyn Castillo @Marlee Meadows @Matteo Castillo @Mika Allie Kalyn @Nerina Ainsley @Noa Soleil Wells @Noah Brooklyn Jones @Noemie Valmont @Nox Mercer @Persephone Donelly @Piper Alba @Reagan Dallcassian @Rio Guerrero @Rowan Miller @Rue Winslow @Selene Whitford @Stella Bellmont @Taylor Jordan Brooks @Valentina De Vere @Vincent Withlock @Weston Rhys Calloway @Zaya Vance @Zury Reeve


#4

Jo und Hello,
Ich könnte dir Aspen anbieten. Ich glaube tatsächlich, dass die beiden trotz ihrer sehr unterschiedlichen Art einiges gemeinsam hätten. Aspen ist seit ungefähr drei Jahren drogenabhängig und geht immer wieder zu NA-Treffen, weshalb sie sich dort kennengelernt haben könnten. Vielleicht auch gar nicht sofort mit einem großen Gespräch, sondern eher dadurch, dass man sich irgendwann wiedererkennt, weil man mehrfach im selben Raum gesessen hat. Aspen ist ziemlich extrovertiert, frech und vorlaut, aber gleichzeitig sehr empathisch und würde Reina vermutlich nicht mit irgendwelchen Ratschlägen nerven oder versuchen, sie zu retten. Dafür kennt sie das Gefühl selbst viel zu gut, wenn andere einem erzählen wollen, wie man sein Leben in den Griff bekommen soll.

Sie könnte Reina irgendwann nach einem Treffen angesprochen haben oder sich einfach zu ihr gesetzt haben, vielleicht mit einem Kaffee oder einer Zigarette danach, und daraus hätte sich langsam eine Bekanntschaft entwickeln können. Aspen konsumiert aus anderen Gründen als Reina, aber auch bei ihr geht es viel darum, Dinge nicht fühlen zu müssen. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass sie sich auf einer Ebene verstehen, über die sie gar nicht ständig sprechen müssten. Gleichzeitig wäre Aspen vermutlich ein ziemlicher Kontrast zu Reina, weil sie deutlich lauter, spontaner und chaotischer ist und sie vielleicht auch mal aus ihrer ruhigen Welt herauslocken würde. Sie selbst ist allerdings alles andere als clean und hat regelmäßig Rückfälle, weshalb daraus auch keine klassische „wir helfen uns gegenseitig, gesund zu werden“-Dynamik entstehen müsste. Vielleicht sind sie einfach zwei Menschen, die sich ausgerechnet an einem Ort kennenlernen, an dem beide eigentlich versuchen sollten, von etwas loszukommen.

Lg



#5



Seid ihr auch so hundemüde wie ich? Aber viereinhalb Stunden Schlaf sind ja auch normal I will stop now

Erstmal danke schonmal für die Angebote!

@Mariel Rosemont - du bist Zucker. Das muss ich dir lassen. Sogar noch heute Nacht geantwortet? Auch kein Mensch des großen Schlafs? Was dein Angebot angeht, passt das für mich eigentlich perfekt. So eine passive Freundschaft, die sehr durch eine ruhige Gelassenheit definiert ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie sich in einer Buchhandlung kennengelernt haben könnten. Reina ist dort sowieso öfter. Vielleicht hat Mariel dann mal ein Buch vergessen oder so. Reina liebt Bücher, also konnte sie nicht anders, als ihr das hinterherzubringen. Aber können wir sehr gern machen!

@Taylor Jordan Brooks - ciao, bella. Ich verstehe komplett. Mein Körper dachte sich gestern 16 Uhr, dass er sich zwei Stunden ausruhen muss. Kannst dir vorstellen, wie gut ich schlafen konnte (siehe oben haha) Dein Angebot würde ich ebenfalls gern annehmen. Ein weiblicher Dealer wäre vermutlich auch optimal. Können wir also gern machen!

@Aspen Cobain - erstmal Respekt für Aspen, sich dann wirklich den NAs anzuschließen. Reina ist allerdings kein Teil dieser bzw wird auch kein Teil dieser sein. Sie ist dafür nicht gemacht. Ihrer Meinung nach braucht sie es keinesfalls bzw hat auch nie daran gedacht. Deswegen kann ich das Angebot leider nicht annehmen. Ich denke auch nicht, dass sie sich dahingehend einer fremden Person öffnen würde. Sorry

Ich denke mal, Reina stößt gegen Abend dazu!

#6

Danke dir trotzdem für deine Rückmeldung!

Nur eine kleine Anmerkung, weil ich glaube, dass da vielleicht etwas missverständlich rüberkam: NA steht für Narcotics Anonymous und bezeichnet anonyme Treffen für Menschen mit Suchtproblemen, die man freiwillig besuchen kann. Aspen hat sich denen also nicht in dem Sinne angeschlossen, sondern taucht hin und wieder bei solchen Treffen auf, wenn sie sich dazu durchringen kann, bleibt ihnen allerdings genauso oft wieder eine ganze Weile fern. Wirklich konsequent ist sie damit also nicht.

Aber trotzdem schade, dass die beiden nicht zusammenfinden. Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß mit Reina und alles Gute für ihre weitere Geschichte!

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