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kaia claire beaumont

@kaiaroo • chicago
#twentyfour#student { psychology, with a specialization in cognitive neuroscience#Sigma Kappa Delta
Basicsidentity
Namekaia claire beaumont
Altertwentyfour
Herkunftchicago
Schicht(upper) middle class
Berufstudent { psychology, with a specialization in cognitive neuroscience
Faceclaimnailea devora
ReservierungWurde bereits reserviert
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
Triggerwarningidentitätsverlust, organhandel
Have you ever wondered what it would be like if you were living a life different from the one you have now? Have you ever wished you could trade places with someone else? How often have you caught yourself secretly envying something in another person's life – something you've never had yourself? Would you trade your worst memories for an endless supply of happy ones? What if? But what if you had no control over any of it? What would you do if you remembered nothing anymore? If you couldn't even recall your own name, let alone who you are?




Some people are born into freedom. Others are born into a legacy.

Ellington – ein Name, der in den höchsten Kreisen Großbritanniens mit Einfluss, einschlägiger Tradition und altem Geld verbunden wurde, ebenso wie mit jedem Nachkömmling. Das familieneigene Investmentunternehmen, das seit Jahrzehnten weitaus mehr als nur Bankbeteiligungen, Immobilien und internationale Unternehmen verwaltet, war Charles Ellingtons ganzes Lebenswerk – zumindest neben seiner Frau, Eleni Ellington. Die gebürtige Griechin stammte aus einer wohlhabenden Reederfamilie, und obgleich sie sich den Gepflogenheiten der britischen Oberschicht angepasst hatte zur Liebe ihres Mannes, so weigerte sich die engstirnige Griechin, sämtliche ihrer Wurzeln zu verleugnen, weshalb es außer Frage stand, dass sie, wenn sie die Nationalität schon nicht vererben konnte, wenigstens ihren Kindern die Namen geben würde, die an ihr Heimatland erinnern sollten. Gegen den leisen Widerstand einiger Familienmitglieder war es also entschieden, dass ihr erstgeborener Sohn Ares getauft wurde und einige Jahre später ihre einzige Tochter Athena – deutlich und klar benannt nach der Göttin der Weisheit – in der stillen Hoffnung, dass ihr kleines Mädchen eines Tages ihren eigenen Weg mit ebenso viel Verstand als auch Stärke beschreiten würde.
Von außen betrachtet könne man also nun meinen, dass es dem Haus Ellingtons an nichts fehlte. Das Anwesen der Familie wirkte einem althistorischen, englischen Mythos entsprungen, während die Sommer meist an der griechischen Küste verbracht wurden. Die Kindheit der Ellington-Geschwister entsprach beinah einem standardisierten Klischee eines jeden Romans: Privatlehrer, Internate, Reitunterricht, Fechten und Klavierstunden. Wohltätige Galas gehörten mit der gleichen Selbstverständlichkeit zu ihrem Alltag wie maßgeschneiderte Designerkleider. Ebenso war für Ares als auch für Athena schon vor der Geburt das Leben besser durchgetaktet als das Laufwerk einer Schweizer Uhr – nicht aber etwa aus Boshaftigkeit, viel eher, weil in einer Welt von gefallenem Adel und blauem Blut jede Generation dieselben Erwartungen erfüllte wie bereits die zuvor. Hinterfragt wurde selten etwas, denn die Antwort war klar: Hier wurde nicht gefragt, wer man mal sein wolle oder was dein Traum sei. Hier wurde man geboren und wusste bereits, wer man zu sein hatte. Ziemlich kitschig, nicht wahr? Und doch gab es immer wieder einen kleinen Funken wie den ersten warmen Sonnenstrahl nach einem eisig, verregneten Tag, der einen Unterschied versprach.



The ice never asked her to become someone else, yet the rink was still made of gold.

Die Erziehung der britischen Elite forderte viele Tribute – und auch viel Zeit. Man versuchte einen Sport nach dem anderen (selbst wenn Polo immer einer der Favoriten bleiben würde), und doch war Athena gerade einmal vier Jahre alt, als sie zum ersten Mal eine Leidenschaft verspürte, die so ein kleines Kind nicht greifen konnte. Ursprünglich war es nichts weiter als eine von vielen Aktivitäten gewesen, ähnlich wie Ballett oder Klavier, als Eleni ihre Tochter auf die Eisfläche stellte. Niemand dachte, dass das kleine tollpatschige Mädchen einen sicheren Stand auf dem Eis finden würde, als auf betoniertem Boden. Und doch, während andere Hobbys kamen und gingen, war es immer das Eis, bei dem Athena blieb. Auf dem Eis bemerkte sie schnell, dass man keine Erwartungen an sie stellte aufgrund ihrer Herkunft – sie war hier nicht Charles Ellingtons Tochter, nicht Ares‘ Schwester, nicht Teil einer jahrhundertealten Dynastie. Hier war sie einfach.. Athena. Jeder Sprung, jede Pirouette und jede noch so schmerzhafte Landung bedeuteten Freiheit. Während zu Hause wiederum jeder Schritt überwacht wurde und jeder Fehler eine Lektion nach sich zog. Hier, auf dem Eis, durfte sie auf dem Eis scheitern, wieder aufstehen und es erneut versuchen. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb sie das Eiskunstlaufen nie wieder losließ. Wäre zumindest verständlich, oder nicht? Passend zum Eiskunstlauf wurde auch ihre Passion für das Ballett immer größer, als würde sie dadurch den Tanz auf festem Boden weiterführen können. Es war einfach die Eleganz, die Körperspannung und ja, auch die eigenbestimmte Kontrolle über jede Bewegung, die zu einem fest definierten Teil ihrer Persönlichkeit wurde. Und doch stellte sich vor allem beim Eiskunstlauf heraus, dass Athena weitaus mehr Talent besaß als viele Kinder in dem gleichen Alter. Nach ersten regionalen Meisterschaften folgten schlussendlich nationale Wettkämpfe und ein Traum sollte sich erfüllen, als renommierte Trainer auf sie aufmerksam wurden im Teenageralter, die ihr die Möglichkeit einer professionellen Karriere versprachen. Aber wie war das gleich? Das Buch ihres Lebens war schon gebunden und zum Bestseller verkauft worden, bevor sie den ersten Schrei im Kreißsaal tätigte – und somit blieb für ihre Eltern dieser durchaus erfolgreiche Zeitvertreib genau das, was es schon immer war: Ein schönes Hobby, eine Leidenschaft, aber sicherlich nie nur ansatzweise ein Beruf. Nein, hier stand es bereits nur mit vierzehn Jahren im Raum, an welcher Universität Athena später studieren sollte – und was. Jura? Politik? Wirtschaft? Etwas, das Bestand hatte. Etwas, das natürlich dem Namen Ellington gerecht wurde. Aber was sollte Athena auch erwarten? In ihren Kreisen hatte man kein Mitspracherecht. Man wurde in eine Welt geboren, die klein war. Nicht geografisch, aber gesellschaftlich.
Aber natürlich sollte es auch in der britischen Elite, deren Landgüter als Portraits in fremden Wohnzimmern hingen, Ausnahmen geben. Ausnahmen, die tiefbraune Augen hatte, ein schiefes Lächeln und eine Traurigkeit, die greifbar war. August war Athena noch nie jemand Fremdes gewesen – Familien wie ihre bewegten sich seit Generationen in denselben Kreisen. Man besuchte dieselben Veranstaltungen, dieselben Wohltätigkeitsbälle, dieselben Sommerfeste.. und doch entstanden ehrliche Freundschaften hier nur selten. Interesse war nicht oft ehrlich, und doch gab es etwas an August, was Athena irgendwie.. fesselte. Vielleicht war es die Art, wie er oftmals Dinge leise aussprach, sodass sie nochmal nachfragen musste. Vielleicht war es auch die Tatsache, dass er dem Käfig entkommen wollte, der ihn seither einsperrte, und vielleicht war es auch die Tatsache, dass Athena sich nach demselben sehnte. Denn obwohl sie nach außen hin oft die angepasste Tochter spielte, kannte sie dieses Gefühl nur zu gut – ständig das Leben anderer erfüllen zu müssen, während die eigenen Wünsche immer nur wie eine Fußnote behandelt wurden. Für ihren Bruder Ares hingegen war August jedoch das genaue Gegenteil dessen, wofür die Familie Ellington stand. Während August versuchte, aus seinem goldenen Käfig auszubrechen, verteidigte Ares genau diesen Käfig. Für ihn bedeuteten Tradition, Verantwortung und Familienerbe nicht Unterdrückung, sondern Stolz. Dass August all das hinter sich lassen wollte, empfand er beinahe als Beleidigung gegenüber den Generationen vor ihnen. Was als kindische Reiberei begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer tiefen Abneigung. Jedes Familienessen Jedes öffentliche Essen endete früher oder später in Diskussionen, jede Begegnung war von unterschwelligen Spannungen geprägt. Und auch wenn Ares Athenas Person war, der Mensch, der immer die Arme für sie offenhielt, war es noch immer so, dass sie in August etwas sah, an das sie sich nie wirklich traute zu glauben. Eine Chance. Einen Funken Hoffnung.



Loving someone is easy. Choosing between two worlds is not.

Aus einer vorerst unschuldigen und doch jahrelangen Freundschaft sollte sich irgendwann etwas entwickeln, was keiner der beiden greifen konnte. Es gab keinen dramatischen, besonderen Moment, kein großes Geständnis. Die Gespräche wurden nur immer länger, das gemeinsame Lachen inmitten der Veranstaltungen ihrer Elternhäuser ehrlicher und das Gefühl, jemanden gefunden zu haben, der sich doch wahrlich wie eine Art Zuhause anfühlt, immer stärker. Es war das stumme Verständnis dafür, dass man in einem Leben feststeckte, welches durch fremde Federn bis ins kleinste Detail geplant war. Aber mit August musste Athena nicht so tun, als wäre sie glücklich darüber, dass ihre Zukunft bereits bestimmt worden war. Und er musste sich wiederum nie dafür rechtfertigen, wieso er ausbrechen wollte. Einfach weg hier – loslaufen und nie mehr zurückblicken. Und doch war es genau jener Freiheitswunsch, der ihnen zum Verhängnis werden sollte. Als August bekannt gab, dass er sein Studium in Chicago antreten würde, traf es nicht nur seine eigene Familie völlig unvorbereitet; auch Athena hatte bis zuletzt gehofft, er würde bleiben. Insgeheim spielte sie sogar mit dem Gedanken, ihm zu folgen. Vielleicht nicht sofort, aber.. irgendwann. Endlich fernab der Erwartungen ihrer Eltern, fernab der Ellingtons und all der Verpflichtungen, die sie seit ihrer Geburt begleiteten. Doch weder ihre Familie noch August selbst ließen diesen Traum zu: Während ihre Eltern ihr unmissverständlich klarmachten, dass ihre Zukunft in England liege, war es ausgerechnet August, der ihr letztlich sagte, er könne nicht warten. Sie entgegnete ihm mit Verständnis, auch wenn ebendieses Verständnis noch lange kein gebrochenes Herz überdauern würde. Und somit füllte sich der Raum, der einst mit dem hellsten Gelächter gefüllt war, mit tiefreichendem Schweigen.
Die junge Ellington war vielleicht ein blauäugiger Jungspund, naiv und verloren, aber es fühlte sich wahrlich so an, als habe sie etwas im Leben verloren, was sie nie mehr zurückerhalten würde. Rückblickend war es aber sicherlich nicht der schlimmste Verlust, den sie noch durchleben würde. Und doch musste sie diese bittersüße Leere füllen – und somit stürzte sie sich nur noch mehr ins Training. Sie verbrachte immer weniger Zeit auf dem Anwesen der Ellingtons und immer mehr Stunden auf dem Eis. Die Distanz zu ihren Eltern wuchs mit jedem Wettkampf, mit jeder Diskussion über ihre Zukunft und mit jedem unausgesprochenen Gedanken an August. Ares beobachtete all das im Stillen, aber immer mit offenen Armen. Und mit jedem Tag, an dem seine Schwester stiller wurde, wurde seine Abneigung gegen August größer. In seinen Augen war nicht das System schuld, nicht ihre Eltern, nicht die Erwartungen ihrer Familie.. sondern lediglich der Mann, der Athena erst hatte träumen lassen – und sie anschließend mit diesen Träumen allein zurückgelassen hatte.



Sometimes, a person doesn't disappear all at once. Sometimes, they vanish piece by piece.

The Butterfly Effect: One choice. One mistake. One moment. Sometimes, that's all it takes for an entire life to become someone else's story.

Wie so oft in England war es ein verregneter Abend, als Athena erneut einen Wettkampf verließ – es war weder Sieg noch Niederlage geworden, sondern nur eine Platzierung. Eine Platzierung, auf die andere sicherlich stolz gewesen wären, aber für sie fühlte es sich wie eine Bestätigung an ihre Eltern an, dass dieser Scheideweg ihres Lebens nicht der Richtige war. Und während die Scheibenwischer den Regen in dem monotonen Takt von der Scheibe fegten, summte noch immer Tame Impala aus dem Autoradio. Zum ersten Mal seit Wochen war da nur die dunkle Landstraße zwischen London und Stamford, nichts anderes. Und vielleicht war es die innere Ruhe, die ihr den Mut zusprach, anzuhalten, aber dennoch auch ihre dümmste Lebensentscheidung. Zumindest die dümmste Entscheidung des Lebens, an welche sie sich nicht mehr erinnern würde. Wie oft sagten Eltern ihren Kindern, sie sollen nicht einfach anhalten, wenn fremde Menschen am Straßenrand standen? Bei niemand Fremdem ins Auto steigen oder niemand Fremden mitnehmen? Und doch wog das Mitgefühl schwerer als die Vorsicht. Kaum hatte sie die Fahrertür geöffnet, änderte sich alles. Der zweite Mann trat beinahe lautlos aus dem Schatten hinter ihr hervor und alles, was sie noch spürte, war ein heftiger Schlag gegen den Hinterkopf. Sie verlor das Gleichgewicht und stürzte auf den Asphalt. Instinktiv versuchte sie, sich zu wehren: Ihre Fingernägel hinterließen Kratzspuren auf einer fremden Haut, sie trat um sich, schrie um Hilfe – bis ein weiterer Schlag sie verstummen ließ. Das Letzte, woran sie sich jemals erinnern würde, war das kalte Gefühl des Regens einer Heimat, an die sie sich nicht mehr erinnern würde.



A missing body leaves room for hope. A grieving family often mistakes silence for certainty.

Es dauerte ganze drei Tage. Drei Tage, in denen es kaum jemanden auffiel, dass sie in der Schule fehlte. Dass sie nicht nach Hause kam. Dass sie nicht erreicht war. Drei Tage, bis man ihren verlassenen Wagen fand am Rand einer wenig befahrenen Straße. Die Fahrertür stand offen, als würde der Fahrer jederzeit wieder zurückkommen. Alle Wertgegenstände waren noch im Fahrzeug.. und noch viel Persönlicheres als das. Blutspuren an der Türinnenseite und auf dem Asphalt. DNA, die zweifelsfrei niemand anderem als Athena Ellington zugeordnet werden konnte. Aber von ihr selbst fehlte jedoch jede Spur. Die Polizei leitete eine großangelegte Vermisstensuche ein, medialer Aufruhr entstand: Wälder wurden durchsucht, Seen abgesucht, Drohnen eingesetzt, Zeugen befragt. Wochenlang dominierten Zeitungsartikel und Nachrichtensendungen den Fall der verschwundenen Tochter einer der bekanntesten Familien der Region, und doch verlief jeder Hinweis im Sand. Es gab keine Lösegeldforderung, keine Sichtungen, keine Leiche. Es war, als hätte es Athena nie gegeben. Als habe sich ein schwarzes Loch aufgetan, was alles von ihr genommen habe, bis auf eine Blutlache, die ihre Existenz bedauerte. Und mit jedem Monat, der ins Lande ging, ließ das öffentliche Interesse nach – und mit ihnen schwand auch die Hoffnung. Die Ermittler kamen schließlich zu dem Schluss, dass das Ausmaß der Blutspuren auf ein tödliches Gewaltverbrechen hindeutete. Ohne weitere Beweise blieb der Fall ungelöst, doch intern galt Athena längst nicht mehr als Vermisste, sondern als vermutlich tot. Die Ellingtons akzeptierten dieses Urteil überraschend schnell; vielleicht aus Verzweiflung, vielleicht aus Pragmatismus. Oder auch einfach, weil eine Familie wie die ihre gelernt hatte, Verluste ebenso kontrolliert zu verarbeiten wie jedes geschäftliche Risiko. Und somit wurde die einzige Ellington-Tochter nach etwas mehr als einem Jahr schließlich auf Antrag der Familie für tot erklärt. Eine Beerdigung ohne Sarg, nur mit Grabstein, beinah so, als würde der Tod selbst nicht wissen, wo sie abgeblieben war. Und doch war die blanke Wahrheit noch so viel grausamer.

Denn nein, Athena war nicht gestorben. Auch wenn sie es sich in so vielen Momenten gewünscht hatte.

Stattdessen wachte sie zwei Tage nach dem Überfall in einem wirklich spärlich improvisierten Operationsraum auf, höchstwahrscheinlich irgendwo außerhalb Londons. Ihr Kopf dröhnte, ihr Körper fühlte sich nicht wie ihrer an; sie war benommen, orientierungslos.. identitätslos. Sie wusste weder, welcher Tag heute war, noch wo sie war oder wie sie hieß. Die Männer, die sie überfallen hatten, gehörten keiner hochprofessionellen Mafia an, sondern einem losen Netzwerk, das mit Identitätsdiebstahl, Menschenhandel und illegalen medizinischen Eingriffen Geld verdiente. Eigentlich hatten sie nur Wertgegenstände stehlen wollen dieses Mal, aber erst als Athena den Angriff überlebt hatte und durch ihre Verletzungen kaum noch ansprechbar war, entschieden sie sich, aus ihr zusätzlichen Profit zu schlagen. Während ihrer vermeintlichen Gefangenschaft wurde sie mehrfach untersucht: Blutproben wurden mit nicht wirklich sterilen Utensilien genommen, ihre Organe auf ihre Eignung geprüft, nur damit man ihr schließlich unter primitiven, aber medizinisch ausreichenden Bedingungen eine Niere entnahm, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden sollte. Die schwere Kopfverletzung machte sie für ihre Entführer jedoch zunehmend wertloser. Sie konnte sich weder an ihren Namen erinnern noch Angaben zu ihrer Herkunft machen. Für sie war sie nichts weiter als eine junge Frau ohne Identität, aber dadurch kein Risiko. Vielleicht war das der Lichtblick in dem unendlichen Dunkel oder das heisere Wispern der Gerechtigkeit, aber sie sollte leben. Ein Leben, welches nie für sie gedacht war. Und doch musste man sicherstellen, dass es keine Chance gab, dass sie gefunden werden würde. Also wurde sie mit anderen Opfern weit, weit weg gebracht – über Grenzen und fremde Länder, bis sie das Land der unendlichen Träume erreichten: die Vereinigten Staaten. Chicago, um genau zu sein. Hier wusste niemand, wer sie einmal gewesen war, am allerwenigsten aber sie selbst.

Es war ein äußerst kalter Wintermorgen, als eine junge Frau bewusstlos in einer Seitenstraße unweit des Chicago Rivers gefunden wurde; schlichte Kleidung, keine Tasche, kein Handy und keine Ausweisdokumente. Lediglich eine frische Operationsnarbe an der linken Hüfte und mehrere ältere Verletzungen, die auf massive, stumpfe Gewalteinwirkungen schließen ließen. Sie wurde in das nächste Krankenhaus eingeliefert, und aufgrund der unbekannten Identität wurde sie offiziell zur ersten Jane Doe seit Langem.





Patientenakte

Patient: Jane Doe

Geschlecht: weiblich

Geschätztes Alter: 24 Jahre

Nationalität: unbekannt

Identifizierende Dokumente: keine

Befunde:

• Schweres Schädel-Hirn-Trauma mit ausgeprägter retrograder Amnesie

• Mehrere verheilte Frakturen

• Frische Operationsnarbe nach linksseitiger Nephrektomie

• Anzeichen länger andauernder körperlicher Vernachlässigung

• Deutliche Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung

Psychologischer Erstbefund:

Patientin orientiert sich zu Zeit und Ort nur sehr eingeschränkt. Keine Erinnerung an Namen, Familie oder Herkunft. Sprachvermögen vollständig erhalten. Allgemeinwissen dem geschätzten Alter altersentsprechend. Wiederholt dieselbe Aussage: "I .. I don't know who I am."



Und somit wurden Wochen zu Monaten und die Monate fast zu einem Jahr. Während man in Europa noch immer dem Verlust der einzigen Ellington-Tochter hinterher trauerte, lag sie tatsächlich tausende von Kilometern entfernt in einem Krankenhausbett in Chicago: namlos, heimatlos und ohne einen blassen Schimmer, dass irgendwo auf der anderen Seite des Atlantiks bereits ein ganzes Leben um sie begraben worden war.
Die ersten Wochen im Krankenhaus fühlten sich an wie ein dichter Nebel auf einer Straße, die kein Ende fand. Jeden Tag wurde sie mit denselben Fragen konfrontiert, auf die sie nie eine Antwort fand, egal wie sehr sie sich bemühte. Wie heißt du? Wer bist du? Wo kommst du her? Hast du Familie? Sie wusste, was es bedeutete, im Sinn eine Familie zu haben, aber hatte sie eine? Sie konnte sich einfach nicht daran erinnern und somit diagnostizierten die Ärzte einige Befunde – alles, was die Allgemeinheit anging, war in Ordnung, vorhanden. Aber sobald es um sie ging, herrschte gähnende Leere hinter ihrer Stirn. Keine Erinnerung an ihre Kindheit, keine Erinnerung an den ersten Herzschmerz, keine Erinnerung an offene Arme und tiefbraune Augen. Das Krankenhaus leitete gemeinsam mit den Behörden umfangreiche Maßnahmen ein, die jedoch alle im Sande verliefen. Für die Behörden war sie nichts weiter als eine junge Frau ohne Vergangenheit.



Sometimes, family is not who finds you first. It's who refuses to leave.

Ihr Fall schlug interne Schlagzeilen im Krankenhaus. Immerhin kam es nicht immer vor, dass man jemanden ohne Vorgeschichte, ohne Identität traf, und das in dem Alter. Somit war es auch nicht überraschend, dass die leitende Krankenhausdirektorin Dr. Haley Beaumont sich des Falls mitunter selbst annahm. Sie hatte viele schreckliche Schicksale in ihrem Krankenhaus begleitet, aber irgendetwas an der jungen Frau schien zu fesseln. Vielleicht war es die Art, wie sie jeden Morgen hoffnungsvoll aufwachte, nur um am Abend erneut feststellen zu müssen, dass sie sich immer noch an nichts erinnerte. Vielleicht war es aber auch der stille Schmerz in ihren Augen, wenn sie anderen Patienten beim Besuch ihrer Familien zusah. Sie löste irgendetwas in der kinderlosen Frau aus, die ihr Leben dem Anderen verpflichtet hatte. Somit brachte Haley der Namenslosen Bücher mit, setzte sich nach Feierabend zu ihr ans Bett und sprach mit ihr über alles Mögliche – nie über Erinnerungen, sondern über das Hier und Jetzt. Über Lieblingsjahreszeiten, Musik, Filme oder die Frage, ob ein Mensch sich neu erfinden könne, wenn niemand mehr wusste, wer er einmal gewesen war. Und da Haley nun noch mehr Zeit im Krankenhaus verbrachte als ohnehin schon, wurde auch Haleys Ehemann, Nathan, aufmerksam und wollte das Mädchen kennenlernen, das seiner Frau eine Art neuen Sinn schenkte. Nathan war ein renommierter Wirtschaftsanwalt in Chicago, bekannt für seine ruhige Art und seine beinahe unerschütterliche Geduld. Während Haley ihren Halt im Krankenhaus gab, kümmerte Nathan sich um alles, was außerhalb der Klinik lag: Behörden, Gerichte, Versicherungen. Er war es schließlich auch, der gemeinsam mit Haley die rechtlichen Schritte einleitete. Da trotz internationaler Ermittlungen keinerlei Hinweise auf ihre Identität gefunden werden konnten und sie offiziell als nicht identifizierbare Person galt, beantragten die Beaumonts die Vormundschaft, die erst Monate später bewilligt wurde. Und zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit war sie kein namenloser Mensch mehr, keine Jane Doe. Sie erhielt eine Geburtsurkunde, eine Sozialversicherungsnummer, eine Identität, einen Namen. Kaia Claire Beaumont.



The body remembers what the mind forgets.

Der Weg zurück ins Leben bestand nicht aus großen Durchbrüchen, wie man es aus Blockbustern kannte. Er bestand aus kleinen Erfolgen, die für andere selbstverständlich wirkten, für Kaia jedoch wortwörtlich Meilensteine waren. Alltägliche Dinge neu beigebracht zu bekommen, wie mit dem Bus zu fahren, Wäsche zu waschen, eben all das, was man in dem Alter normal mit einer Selbstverständlichkeit tat, lernen, mit Albträumen umzugehen, die keinen Ursprung hatten, und akzeptieren, dass Schweigen manchmal genauso laut sein konnte wie sich heiser zu schreien.
Während Haley die bestmögliche neurologische und psychotherapeutische Betreuung für sie organisierte, lernte Kaia Schritt für Schritt, nicht länger verzweifelt nach einer Vergangenheit zu suchen, die sich ihrem Horizont entzog. Die Ärzte erklärten ihr immer wieder, dass Erinnerungen leider nicht auf Knopfdruck zurückkehrten – und vielleicht niemals vollständig zurückkehren würden. Irgendwann hörte sie auf, jede Narbe, jeden Traum und jedes unerklärliche Gefühl nach Hinweisen zu durchforsten. Stattdessen begann sie zu akzeptieren, dass ihr Leben vielleicht aus zwei Kapiteln bestand: dem, das sie verloren hatte, und dem, das sie gerade erst schrieb. Als schließlich feststand, dass sie selbstständig leben konnte, bestanden Haley und Nathan darauf, sie nicht an sich zu binden. Sie sollte ihr eigenes Leben aufbauen, endlich rauskommen, Freunde finden, ankommen in einem Leben, das die ganze Zeit auf sie wartete. Sie sollte studieren, lernen, lieben und leben. Und somit bemühten sich die Beaumonts um einen Studienplatz, und das ziemlich erfolgreich – wenn auch verhältnismäßig ziemlich spät. Damit Kaia auch auf den vollen Genuss des Studentenlebens kam, bemühte sie sich selbst um einen Platz in einer Studentenverbindung und auch dies sollte sich auszahlen, als sie ein Teil der Sigma Kappa Deltas wurde – hier war die Villa am Hyde Park voller junger Menschen, Chaos, Lachen und Leben. Etwas, das Kaia nie wirklich gekannt hatte, aber jetzt endlich kennenlernte. Eishockey war in der Stadt ziemlich großgeschrieben, somit auch an der Uni, was sie wieder in eine Eishalle zog – und darin sog sie nicht etwa der brutale Sport an, sondern das Eis selbst. Heimlich stahl sie sich aufs Eis, als würde es sie rufen; als würde es sie berufen. Und dann passierte etwas, womit sie nicht rechnete. Es war, als würde ihr Körper eine Sprache sprechen, die sie nicht nachvollziehen konnte. Sie bewegte sich auf dem Eis viel zu selbstverständlich für jemanden, der angeblich noch nie auf dem Eis gestanden hatte. Und das machte ihr verdammt viel Angst. Ihre Füße kannten einen Ort, den ihr Kopf vergessen hatte. Aber von diesem Tag an kehrte sie immer wieder zurück und baute das aus, was ihr ein fernes Gefühl von Zugehörigkeit schenkte. Es dauert nicht lang, bis Trainer der Uni auf sie aufmerksam wurden, andere Läufer staunten über ihr außergewöhnliches Talent, und zum ersten Mal begann Kaia zu glauben, dass irgendwo tief in ihr eine Vergangenheit existierte, die mehr gewesen sein musste als ein leeres Blatt Papier. Die Frage war aber immer noch dieselbe, auf die niemand eine Antwort kannte. Kannte doch niemand, oder? Denn als tiefbraune Augen sie ansahen, als würden sie einen Geist sehen, kam es ihr so vor, als würde ein Leben vor ihrer Zeit sie einholen.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
92%
The Peacemaker
Primary Match
90%
Golden Retriever Energy
Secondary
83%
The Human Disaster
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter stark auf Stimmung, Verbindung und Ausgleich reagiert. Harmonie, Rücksicht und zwischenmenschliche Stabilität scheinen ihm wichtig zu sein. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von Golden Retriever Energy und The Human Disaster, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich91%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal91%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch92%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst58%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan90%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig92%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant0%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst45%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark19%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig92%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit11%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
Kaia ist wie ein Neugeborenes inmitten ihrer Zwanziger, aufgrund dessen, dass Sie sich an das Leben, was sie früher führte, nicht erinnern kann. Etwas tollpatschig und hilflos, und Fragen zu ihrer Vergangenheit machen ihr noch immer Angst, weil da nicht mehr als schwere Leere ist. Sie versucht meistens solche Gespräche mit weirdem (oftmals auch unpassendem) Humor abzutun, denn komischerweise stellt niemand Fragen, wenn du lustig bist. Sie ist nicht wirklich in sich gekehrt, aber muss doch erst Mut fassen, um sich mal was zu trauen. Ansonsten ist sie eigentlich wirklich nur eine verlorene Seele, die keinerlei Ahnung hat, wer sie mal war, wer sie ist oder wer sie je sein könnte.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Ich poste immer nach Muse und Vibe, nicht nach Reihenfolge. Daher kann es sein, dass die Antworten dauern, ich mag mir nur ungern den Spaß an dem Charakter durch Druck nehmen lassen.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Connection Typesselected
FreundeBekannte / NachbarnMentoren / Schützlinge
Gesuchte Kontakteideas
Auch wenn man das wahrscheinlich immer hört, nehme ich alles mit Kusshand. Begegnungen aus England sind leider hinfällig, denn selbst wenn, würde sich Kaia (oder ehemalst Athena) nicht daran erinnern. Da es schon geplant ist, dass sie irgendwann (sehr weit entfernte Zukunftsmusik) schon wieder zumindest verstehen sollte, wer sie mal war, wäre das nur für einen zukunftsorientierten Plot interessant (shoutout an august an der stelle). Ansonsten würde ich mich freuen, wenn es Menschen gibt, die Kaia ein wenig Lebensfreude schenken - in allerlei Richtungen. Sie mal mutig sein lassen, aber auch eine Schulter bieten, an der sie Sicherheit findet, weil sie schlussendlich das Leben inmitten ihrer Zwanziger wie ein Neugeborenes zu leben lernt. Ein paar enge Vertraute aus der Studentenverbindung wäre auch nice, vielleicht auch Mitarbeiter aus dem Krankenhaus (sie war im Northwestern Memorial Hospital), die u.A. auch an ihrer Pflege und Fall beteiligt waren. Vielleicht ergibt sich auch eine Art Mentor/Mentorin, die sich ihrer annimmt und ihr versucht zu zeigen, wie man lebt (und auch studiert, lmao). Menschen, die dieselbe Liebe zum Eis teilen, und sie vielleicht auch darin unterstützen, ihrem einst öffentlichen, jetzt eher fragwürdigem Talent nachzugehen. Ansonsten bin ich ziemlich offen für alles.
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich freue mich auf jegliches Drama, das sich plotten lässt, auf unbeholfene Anfänge und vielleicht auch schmerzliche Rückfälle. Lemme live, Chicago.
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.

#2

Good Morning you beautiful little thing Sigma Kappa Delta solls also werden, ja? Na dann werden wir beide definitiv nicht umeinander herum kommen und sollen wir auch gar nicht. Ich biete mich als enge Freundin an, das ist ja wohl klar. Und ich glaube @Piper Alba, @Noa Soleil Wells, @Aria Rojas und @Nox Mercer freuen sich auch über Zuwachs in der Verbindung. n Außerdem steht eine Party an, also lass dir nicht so lange Zeit. Bis dahin verlinke ich dir unsere Member und bitte dich um ein wenig Geduld, du weißt, RL und so.

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@thecloudgateteamjust now
Newsticker
Here is smth new to see!

Kommt schnell vorbei und schaut euch das an!

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@Abigail Bennet @Aiden Sullivan @Ares Castillo @Aria Rojas @Asher Sullivan @Aspen Cobain @Avaia Montclair @Basil Ashcombe @Bela Morrone @Belly Sinclair @Chase Callahan @Daisy Jane Calloway @Dante Reeve @Dash Reeve @Dian Petrow @Dimitrij Bumaschkow @Draven Trager @Elijah Carter @Ellie Wells @Emilia Romero @Harrison Carter @Irin Thorne @Jace Vanderbilt @Jake Stanford @Josiah Brennan @Juliette Céleste Vauclair @Katherine Hawthorne @Kehlani Delaney @Levi Withlock @Linnea Castillo @Luke Dalton @Maaret Virtanen @Madelyn Castillo @Mariel Rosemont @Marlee Meadows @Matteo Castillo @Mika Allie Kalyn @Mikhail Bumaschkow @Miles Morales @Nerina Ainsley @Noa Soleil Wells @Noah Brooklyn Jones @Noemie Valmont @Nox Mercer @Odessa Kolesnikowa @Persephone Donelly @Piper Alba @Reagan Dallcassian @Reina Ferreira @Rowan Miller @Sasha Vega @Selene Whitford @Stella Bellmont @Taylor Jordan Brooks @Valentina De Vere @Vincent Withlock @Weston Rhys Calloway @Zaya Vance @Zury Reeve


#3

Hey!

Ich musste beim Lesen deiner Story irgendwann tatsächlich schmunzeln, obwohl sie dafür eigentlich viel zu traurig ist. Nicht wegen Kaia – sondern weil ich vor einer ganzen Weile mal ein Gesuch zu genau diesem Faceclaim im Kopf hatte. Mit einer Figur, die ebenfalls ihr Leben praktisch neu lernen musste. Natürlich komplett anders als bei dir, aber trotzdem ähnlich genug, dass ich zwischendurch wirklich kurz Gänsehaut hatte. Das war schon fast ein bisschen gruselig.

Was mich allerdings am meisten erwischt hat, war gar nicht die Amnesie. Es war dieser Satz, dass sie auf dem Eis einfach nur Athena sein durfte. Nicht Charles Ellingtons Tochter, nicht Ares' Schwester und nicht Teil einer Dynastie. Einfach sie selbst. Und ausgerechnet dieser eine Ort, an dem sie zum ersten Mal wirklich frei war, wurde ihr am Ende ebenfalls genommen. Irgendwie tat das beim Lesen fast mehr weh als alles andere.

Nun würde ich dir gerne Jace anbiten als engen Freund? Er studiert Medizin, arbeitet nebenbei als Rettungssanitäter und ich könnte mir gut vorstellen, dass sich ihre Wege schon im Northwestern Memorial Hospital gekreuzt haben, als sie als Jane Doe eingeliefert wurde. Er wäre einer von denen, der ihr nie das Gefühl geben würde, etwas aufholen zu müssen. Stattdessen würde er sie vermutlich irgendwann einfach mit einem "Komm kleines, lass uns einfach raus fahren." aus dem Zimmer ziehen, dafür sorgen, dass sie wieder anfängt, Erinnerungen zu sammeln, anstatt den alten hinterherzurennen.

Und spätestens dann würdest du wahrscheinlich automatisch auch @Piper Alba kennenlernen. Sie studiert ebenfalls Medizin und ist für Jace ungefähr das, was Cristina Yang für Meredith Grey war.

Falls dich das anspricht, quatschen wir einfach per PN weiter. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass das zwischen ihnen richtig gut funktionieren könnte.

zuletzt bearbeitet 16.07.2026 12:00(+0200)
#4

Um ehrlich zu sein habe ich noch nicht deine Story durchgelesen da ich grade nicht so viel zeit habe. Aber durch die Verbindung werden wir auf jedenfall irgendeine Art von Verbindung haben ;D
Welche genau können wir ja gerne gemeinsam planen :)

⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀
#5

Erst einmal: Willkommen in Chicago. *virtuelle Umarmung* ♡

I don't know why... aber ich hab das Gefühl, ich sollte dich einfach einpacken. Nicht auf die creepy Art. Mehr so... just in case. Damit du jemanden hast, der dich daran erinnert, dass Frühstück eine ziemlich gute Idee ist und man sich auch verlaufen darf, solange man dabei irgendwo einen guten Kaffee findet. *Sie blinzelte kurz, ehe ihr der nächste Gedanke kam.* Außerdem... ein Weirdo kommt selten allein. @Mariel Rosemont hat sich inzwischen damit abgefunden, dass ich ständig Menschen anschleppe. Ich glaube, sie würde dich auch mögen.



#6

hello chicago

Ich höre gerade zum ersten Mal von einer Party, Taylor.. hättest du mir das nicht früher sagen können? Das ist jetzt dein Pech, dass du mir definitiv die Haare machen musst, bevor ich mich am Glätteisen wieder verbrenne. Wir wissen ja, wie es das letzte Mal geendet ist.. Ich beeile mich auch, versprochen.
So wie du das beschreibst, Jace, klingt es schon beinah nach meant to be, wie könnte ich also dazu nein sagen? Davon abgesehen bin ich mir sicher, dass wir beide gut miteinander auskommen werden, und wenn es dazu noch die Kirsche auf der Sahnehaube gibt, dass du mir ein wenig zeigst, wie man lebt, tüte ich das dankbar ein.
Hey Noa! Ich nehme es dir gar nicht übel, wenn du dir das Chaos gar niemals durchliest, ehrlich. Handelt eh mehr von einer Vergangenheit, die mir nichts sagt. Umso spannender ist es, wenn wir gemeinsam die Zukunft beschreiten.
Und last, but not least, hello belly! Erst einmal, wie süß ist der Name bitte? Wenn es okay ist, würde ich auf das einpacken gerne verzichten, ist mir schon mal passiert und ist nicht besonders gut geendet.. dabei wurden wortwörtlich Kontinente übersschritten. Ich gehe aber auch gerne freiwillig mit, denn wenn ich mir das so anhöre, glaube ich, dass wir doch echt gute Freundinnen werden. <3

Ich werde im Laufe des Abends noch zu euch stoßen, wollte mich nur schon einmal zurückgemeldet haben.
kaia.

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