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#1

Eleanor "Ellie" Hayes

@eleanor.ellie.hayes • Chicago
#21 Jahre#Physiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks (Sportphysiotherapie)#Einwohner
Basicsidentity
NameEleanor "Ellie" Hayes
Alter21 Jahre
HerkunftChicago
SchichtUpper Class
BerufPhysiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks (Sportphysiotherapie)
FaceclaimMika Abdalla
ReservierungJa, bitte reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
Wisst ihr, was richtig scheiße ist? Nein? Dann haltet euch mal fest!
Es ist nicht, morgens festzustellen, das der Kaffee alle ist. Glaubt mir, das kommt schon ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Liste menschlicher Tragödien. Es ist auch nicht, wenn man doppelt geschniegelt zu einem Vorstellungsgespräch erscheint und sich genau in dem Moment den Kaffee über die weiße Bluse kippt, in dem man die Tür öffnet. Ist mir nie passiert... also... vielleicht einmal.
Abernein. Richtig scheiße ist etwas ganz anderes. Es ist dieses unfassbar beruhigende Gefühl zu glauben, man wüsste genau, wer man ist. Man kennt seinen Namen und man kennt seine Eltern. Man kennt die Geschichten über die eigene Geburt, die jedes Jahr an Geburtstagen erzählt werden. Man kennt die Macken der Familie, weiß, wer immer beim Monopoly schummelt und wer heimlich den letzten Muffin aus der Küche klaut. Man glaubt, seine Geschichte wäre längst geschrieben. Und einem ziemlich klaren roten Faden bis irgendwann jemand kommt und dir sagt: "Übrigens... die ersten Seiten gehören gar nicht zu deinem Buch." … blöd nur... dass ich das alles zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Für mich war mein Leben vollkommen normal. Na gut, so normal, wie das Leben einer chronisch übermotivierten Physiotherapeutin eben sein konnte. Aber fangen wir lieber vorne an oder zumindest bei dem Teil, von dem ich dachte, dass er der Anfang wäre.


Kapitel 1
Mit einem goldenen Löffel... und jeder Menge Pflaster

Wenn man meinen Eltern glauben darf, war ich schon immer laut. Angeblich hätte ich das komplette Krankenhaus zusammengebrüllt. Mein Vater erzählt diese Geschichte bis heute mit einer Überzeugung, als wäre er persönlich Zeuge eines Naturereignisses geworden. "Ich schwöre dir, Ellie", sagt er jedes Jahr grinsend, "Die Schwester aus Zimmer zwölf hat nach deinem ersten Schrei gefragt, ob irgendwo die Feuerwehr eingetroffen wäre.", "Dad...", "Ich meine das ernst!", "Natürlich tust du das." , "Der Arzt hat sogar gelacht." , "Du schmückst die Geschichte jedes Jahr mehr aus." , "Das nennt sich Erzähltalent.", "Das nennt sich Übertreibung." Meine Mutter lacht dann jedes Mal in ihre Kaffeetasse hinein während Dad beleidigt die Arme verschränkt und behauptet, niemand würde seine historischen Berichte zu schätzen wissen. So liefen ungefähr achtzig Prozent unserer Familiengespräche ab und ich habe jede einzelne Minute davon geliebt. Ich bin in einem großen Haus aufgewachsen also in keinem protzigen Haus, wenn ihr das nun dachtet. Nicht mit goldenen Wasserhähnen oder Butlern, die morgens das Frühstück servierten. Einfach... nur schön. Eines von den Häusern bei denen ständig irgendjemand Musik hörte. Wo der Geruch von frisch gebackenen Cookies öfter durchs Erdgeschoss zog als der von Putzmitteln. Wo man barfuß durch den Garten rannte und sich darüber stritt, wer den Grill sauber machen musste. Meine Eltern arbeiteten viel also er leitete so ein eigenes Unternehmen. Meine Mutter engagierte sich in mehreren Stiftungen und schaffte es trotzdem irgendwie, jeden Freitagabend mit uns Pizza zu backen. Bis heute verstehe ich nicht, wie sie das gemacht hat. Vielleicht besitzen Mütter einfach geheime Superkräfte? Oder sie trinken heimlich doppelt so viel Kaffee wie alle anderen Menschen. Ich war zumindest ihr einziges Kind, zumindest dachte ich das. Ich bekam alles, was ein Kind wirklich braucht. Also das volle Programm, ihr wisst schon sowas wie Liebe, Zeit, Geborgenheiten, Grenzen und ungefähr fünftausend Pflaster. Ich war nämlich das, was Erwachsene liebevoll einen kleinen Wirbelwind nennen. Ich nannte es Abenteuer, meine Eltern nannten es liebevoll Versicherungsfall. Mit vier wollte ich unbedingt wissen, ob ich von der Schaukel auf das Klettergerüst springen konnte... hehe konnte ich natürlich nicht , ACHJA! Und mit sechs war ich überzeugt, dass man mit einem Regenschirm fliegen kann. Kann man ebenfalls nicht. Aber das war noch nicht alles. Mit acht beschloss ich, auf Rollschuhen unseren Hund auszuführen. Der Hund fand die Idee hervorragend, ich weniger. Ich erinnere mich noch daran, wie ich heulend auf dem Gehweg saß und beide Knie komplett aufgeschürft. Meine Mutter kniete sich vor mich. Sie legte zwei Finger unter mein Kinn und lächelte und ich? Ich lächelte ebenso obwohl mir Tränen übers Gesicht liefen. Das war irgendwie ihre Superkraft... ein einziges Lächeln und meine Welt war in Ordnung. Mein Vater war dagegen der Typ Mensch, der grundsätzlich erst einmal fragte ob sich jemand etwas gebrochen hätte? Wenn die Antwort Nein lautete, war für ihn alles halb so wild. Ich glaube, genau deshalb hatte ich nie Angst davor Fehler zu machen. Ich durfte scheitern und hinfallen solange ich natürlich wieder aufstand. Und das tat ich... immer. Na ja...fast immer. Denn es gab diese eine Sache... diese nannten sich Pflaster. Ich war fest davon überzeugt, dass Pflaster magische Kräfte besaßen. Je bunter sie waren desto schneller heilte alles. Mit Einhörnern heilte man besonders schnell und mit Dinosauriern offenbar noch besser. Heute weiß ich natürlich, dass das völliger Unsinn ist... aber damals? Damals waren Dinosaurierpflaster praktisch Medizin auf Nobelpreisniveau. Wenn ich ehrlich bin, hat sich daran emotional bis heute nicht viel geändert. Ein schönes Pflaster macht einen schlechten Tag einfach ein kleines bisschen besser. Vielleicht war genau das der Grund, warum mich der menschliche Körper irgendwann faszinierte... also jetzt nicht diese komischen Krankheiten, Blut oder Ops nein , nein. Sondern dieses unglaubliche Wunder, dass der Körper sich selbst wieder zusammensetzt. Zum Beispiel wie ein Knochen wieder wächst, die Wunde sich schließt und wie der Muskel stärker wird. Es war, als würde jeder Mensch ständig an sich selbst arbeiten. Damals konnte ich das natürlich noch nicht in Worte fassen ich fand es einfachg nur faszinierend. Und während andere Kinder davon träumten, Schauspielerin, Astronautin oder Popstar zu werden, wechselte ich meine Zukunftspläne ungefähr alle drei Wochen. Da war zum Beispiel die Tierärztin, die Archäologin, was auch ganz lustig war, die Dinosaurierexpertin oder einmal sogar Präsidentin. Und als mich mein Dad bei einem Abendessen fragte was ich mal werden wollte, antwortete ich tatsächlich , "Vielleicht alles." Mein Dad lachte nur. Damals ahnte ich nicht, dass ich Jahre später tatsächlich einen Beruf finden würde in dem ich jeden Tag etwas anderes lösen durfte. Wie ein Puzzle, nur eben mit Muskeln, Sehnen und ziemlich sturen Patienten.
Aber bis dahin... lagen noch einige Jahre voller blauer Flecken, schiefer Entscheidungen, peinlicher Momente und ziemlich vieler Dinosaurierpflaster vor mir. Und ganz ehrlich? Ich hätte keinen einzigen davon eintauschen wollen!





Kapitel 2
Zwischen blauen Flecken und großen Träumen

Falls ihr jetzt denkt, ich wäre mit zunehmendem Alter vernünftiger geworden... muss ich euch leider enttäuschen. Ich bin zwar größer geworden, habe gelernt, dass Regenschirme keine geeigneten Fluggeräte sind und dass Hunde grundsätzlich schneller laufen als Menschen auf Rollschuhen aber dieser kleine Drang alles ausprobieren zu müssen? Der ist geblieben. Meine Eltern behaupten bis heute, ich hätte keinen normalen Gang gehabt. Ich bin nie irgendwo hingegangen sondern gehüpft, gerannt und gestolpert. Oder ich war der festen Überzeugung, dass man über Mauern klettern musste obwohl daneben ganz offensichtlich ein Tor war. "Ellie!", hörte ich meine Mutter gefühlt mindestens dreimal am Tag rufen. "Ja?", "Benutz doch bitte den Gehweg!", "Aber der Zaun ist kürzer!", "...das ergibt überhaupt keinen Sinn.", "Für mich schon!"
Mein Vater stand meistens daneben, nahm einen Schluck Kaffee und meinte nur grinsend: "Lass sie. Irgendwann merkt sie schon, dass die Schwerkraft stärker ist." Spoiler Nummer zwei.. war sie. Sehr oft sogar. Aber ich mochte dieses Gefühl Dinge auszuprobieren. Zu sehen was passiert. Grenzen auszutesten. Nicht, weil ich Ärger machen wollte. Sondern weil ich einfach unfassbar neugierig war. Das führte allerdings auch dazu, dass ich gefühlt jede Sportart ausprobierte die Chicago zu bieten hatte. Ihr denkt ich übetreibe? Nope. Zum Beispiel Ballett, komplette Katastrophe. Ich war ungefähr so graziös wie ein Kühlschrank auf Rollschuhen. Meine Ballettlehrerin sagte einmal: "Ellie, versuch die Bewegung zu fühlen." Ich nickte motiviert, zehn Sekunden später stolperte ich über meine eigenen Füße und riss fast noch zwei andere Mädchen mit auf den Boden. Das Kapitel war also schnell beendet. Danach kamen Schwimmen, Tennis, Volleyball und Leichtathletik. Irgendetwas war immer los. Meine Eltern hätten wahrscheinlich ein eigenes Regal nur für Sportschuhe aufstellen können. Doch egal, welchen Sport ich machte, eines fiel mir immer wieder auf. Irgendjemand verletzte sich.... einmal war es ein verstauchter Knöchel, dann ein gezerrter Muskel oder ein ausgekugelter Finger. Während alle anderen erschrocken schauten stand ich meistens daneben und stellte Fragen zum Leidwesen der Lehrer.. "Warum schwillt das an?" - "Warum darf sie nicht weiterspielen?" - "Wie lange dauert das?" Einmal verdrehte sich ein Mädchen aus meiner Volleyballmannschaft das Knie. Ich erinnere mich noch genau daran. Sie saß auf dem Hallenboden und weinte... alle standen hilflos herum. Dann kam eine Physiotherapeutin auf das Feld, kniete sich neben sie und blieb völlig ruhig. Sie redete leise mit ihr, untersuchte vorsichtig das Bein und dabei trat keinerlei Panik auf. Es war Kompetenz und Sicherheit in einem was diese Frau ausstrahlte. Und plötzlich hörte das Mädchen auf zu weinen. Nicht, weil die Schmerzen weg waren sondern weil da jemand war, der wusste was zu tun war. Ich weiß noch, wie ich sie anstarrte.... beeindruckt. Sie musste nicht operieren... oder gar ein Leben retten.. und trotzdem veränderte sie gerade den schlimmsten Moment dieses Mädchens. Ich glaube...genau dort wurde der erste kleine Samen gepflanzt. Natürlich wusste ich damals noch nicht, dass daraus einmal ein Beruf werden würde. Ich wusste nur, dass ich diese Frau unglaublich cool fand. Zu Hause erzählte ich meinen Eltern beim Abendessen begeistert davon. Mein Vater lächelte und meine Mutter grinste und meinte dann "Und deshalb möchtest du jetzt Physiotherapeutin werden?", ich zuckte mit den Schultern "Vielleicht." Mein Vater lachte "Gestern wolltest du noch Meeresbiologin werden.", "Ja...", ich schob mir eine Gabel Pasta in den Mund "...aber Haie reißen einem ständig die Arme ab." Meine Eltern schauten sich an dann brachen beide gleichzeitig in Gelächter aus. Ich verstand damals überhaupt nicht, was daran so lustig gewesen sein sollte.
Heute schon. Ein bisschen zumindest. Je älter ich wurde, desto ernster nahm ich den Sport. Nicht, weil ich Profisportlerin werden wollte sondern weil ich verstehen wollte, wie der Körper funktionierte. Warum konnte ein Muskel reißen? Warum heilte ein Knochen?Warum konnte jemand nach einer schweren Verletzung irgendwann wieder sprinten? Je mehr ich darüber las desto faszinierter war ich. Während andere in den Sommerferien Serien suchten, verschlang ich plötzlich Bücher über Anatomie. Jaaa ich weiß, nicht besonders cool. Aber ehrlich? Ich war noch nie besonders gut darin cool zu sein. Ich war lieber neugierig und genau diese Neugier sollte irgendwann mein ganzes Leben bestimmen. Damals wusste ich allerdings noch nicht, dass sie mich eines Tages genau dorthin führen würde, wo Millionen Menschen davon träumen einmal arbeiten zu dürfen.
In eine Eishalle... mitten in die NHL. Aber bis dahin musste ich erst noch die Highschool überleben. Und glaubt mir... gegen pubertierende Teenager wirken selbst gebrochene Knochen manchmal erstaunlich unkompliziert.


Kapitel 3
Zu jung, zu klein... und trotzdem hier.

Falls ihr glaubt, dass mit der Highschool plötzlich dieser berühmte Moment kam in dem ich über Nacht erwachsen wurde... dann muss ich euch leider wieder enttäuschen. Ich bin nicht morgens aufgewacht und dachte plötzlich: .. So. Heute benehme ich mich wie eine verantwortungsvolle Erwachsene... Nein. Ich bin morgens aufgewacht, habe verschlafen, bin mit einer Zahnbürste im Mund durchs Haus gerannt, habe dabei versucht einen Toast zu essen und hätte mir beinahe den Rucksack meiner Mutter geschnappt. Also... alles wie immer. Die Highschool war... interessant. Nicht schlecht, nicht großartig.. sondern einfach Highschool eben. Da gab es die Sportskanonen, die jedes Wochenende irgendeinen Pokal nach Hause schleppten. Die Cheerleader mit ihren kurzen Röckchen wo man dachte gleich sieht man den Slip. Die Nerds die irgendwie immer nach verschmorten Kabeln rochen und Künstler.. dazu sag ich jetzt mal nichts. Und dann gab es die Menschen, die mit fünfzehn schon aussahen als würden sie ihre Steuererklärung machen.
Und dann .. naja gab es da mich. Ich gehörte irgendwie überall ein bisschen dazu. Ich konnte mit den Sportlern genauso gut reden wie mit den Leuten aus dem Debattierclub. Mit den Theaterkids genauso wie mit den Mathegenies. Nicht, weil ich überall dazugehören wollte. Sondern weil ich Menschen einfach... mochte. Jeder hatte irgendeine Geschichte und ich fand Geschichten schon immer spannender als Vorurteile. Natürlich wurde ich älter und irgendwann musste ich tatsächlich entscheiden, was ich nach der Schule machen wollte. Also.. nein, keine Präsidentin , obwohl der Gedanke nach wie vor verlockend war. Ich erinnere mich noch genau an den Abend, an dem ich meinen Eltern sagte, dass ich Physiotherapeutin werden wollte... und sie stimmten zu... also ging es nach der Schule ab zum Campus.
Das Studium war allerdings eine völlig andere Liga. Ich hatte immer gute Noten gehabt. Doch plötzlich saß ich mit Menschen in einem Hörsaal, die genauso ehrgeizig waren wie ich oder noch ehrgeiziger. Gibt es sowas echt? Anfangs war das ziemlich einschüchternd. Neben mir saßen ehemalige Leistungssportler. Leute, die jede einzelne Muskelgruppe des Körpers auswendig kannten. Studenten, die wirkten, als hätten sie Anatomie schon im Mutterleib gelernt. Und ich? Ich saß da mit meinem neuen Collegeblock. Einem viel zu teuren Kaffee und der festen Überzeugung, dass ich vermutlich im falschen Hörsaal gelandet war. Kennt ihr dieses Gefühl? Alle scheinen genau zu wissen, was sie tun. Nur ihr selbst denkt ständig: "Irgendwann merkt bestimmt jemand, dass ich hier gar nicht hingehöre."
Willkommen in meinem ersten Semester. Zum Glück hielt dieses Gefühl nicht besonders lange. Nicht, weil das Studium einfacher wurde. Ganz im Gegenteil, es wurde härter, viel härter. Aber ich merkte ziemlich schnell, dass ich etwas hatte, was man nicht aus Büchern lernen konnte. Ich mochte Menschen. Nein. Ich meine das wirklich ernst. Also nochmal, ich mochte sie. Nicht nur die netten, höflichen sondern auch die mürrischen. Sogar die Sturen. Während andere möglichst schnell ihre Behandlung abhaken wollten, blieb ich oft noch einen Moment länger. Fragte nach und hörte zu. Nicht, weil es im Lehrbuch stand. Sondern weil ich wissen wollte, wer eigentlich vor mir saß. Denn Verletzungen erzählen meistens nur die halbe Geschichte. Der Mensch dahinter erzählt den Rest. Genau das bemerkte auch eine meiner Dozentinnen. Professorin Miller. Eine Frau vor der wirklich jeder Respekt hatte. Sie war so fucking unglaublich streng. Ich glaube, sie konnte allein mit einem Blick dafür sorgen, dass ein ganzer Hörsaal plötzlich freiwillig leiser wurde. Nach einer praktischen Prüfung hielt sie mich zurück. Super! Ich war mir sicher, irgendetwas vermasselt zu haben. Sie verschränkte die Arme "Miss Hayes.", "Ja?", "Sie machen einen Fehler." Mein Herz rutschte ungefähr bis in meine Turnschuhe "Oh..." Sie sah mich einige Sekunden schweigend an, dann sagte sie: "Sie unterschätzen sich." und ich blinzelte. "...wie bitte?", "Technisch machen andere Studenten weniger Fehler.", Autsch das war voll in die Fresse. "Dafür behandeln Sie Menschen.", "...das ist doch der Job.", "Nein.", sie schüttelte langsam den Kopf "Das glauben Sie nur." Damals verstand ich nicht ganz, was sie meinte. Heute denke ich oft an diesen Satz zurück. Denn vielleicht war genau das der Grund, warum mein Weg mich später ausgerechnet dorthin führte, wo Athleten nicht nur Muskeln sondern manchmal auch ihr Selbstvertrauen wieder zusammensetzen mussten. Damals wusste ich nur eines. Ich hatte meinen Platz gefunden und ich hatte nicht vor, ihn jemals wieder aufzugeben.


Kapitel 4
Manche Patienten möchten gar nicht gesund werden.

Falls ihr denkt, das Schwierigste am Studium wäre gewesen, sich sämtliche Muskeln des Körpers zu merken... lasst mich euch eines sagen. Der menschliche Körper ist deutlich einfacher zu verstehen als der menschliche Kopf. Im dritten Semester begann unser erster großer Praxisteil. Endlich keine Puppen mehr... keine Gummimodelle und keine Kommilitonen, die freiwillig so taten, als hätten sie Rückenschmerzen. Jetzt standen da echte Menschen mit echten Schmerzen. Und plötzlich wurde aus Theorie Realität. Ich war nervös. Also richtig nervös. Nicht nach außen, nein , nach außen wirkte ich vermutlich wie immer. Ich lächelte, machte Witze und redete wahrscheinlich etwas zu viel. Aber innerlich? Innerlich hatte ich Angst. Nicht davor, dass mich jemand nicht mögen könnte. Sondern davor, jemanden zu enttäuschen. Ich wollte helfen und plötzlich lag genau diese Verantwortung in meinen Händen. Meine erste Patientin war eine ältere Dame namens Margaret. Sie war Anfang siebzig, hatte eine Hüftoperation hinter sich und sah mich an, als hätte man ihr gerade erzählt, ihre Therapeutin käme direkt aus dem Kindergarten. Sie musterte mich von oben bis unten. "Wie alt sind Sie?", "Einundzwanzig.", sie zog eine Augenbraue hoch "Sie sehen aus wie sechzehn.", "Das höre ich häufiger.", "Haben Sie überhaupt Ahnung von dem, was Sie da tun?" Ich lächelte freundlich "Das hoffe ich sehr. Sonst wäre das Studium ziemlich teuer gewesen." Zum ersten Mal verzog sich ihr Mundwinkel und ich merkte einen kleinen Sieg. "Na schön." sie verschränkte die Arme "Überzeugen Sie mich." Und genau das tat ich. Nicht mit großen Worten sondern Schritt für Schritt. Nach jeder Behandlung lief sie ein kleines bisschen besser. Stand ein kleines bisschen sicherer und Lächelte ein kleines bisschen häufiger. Vier Wochen später brachte sie selbstgebackene Zitronenkekse mit "Für meine Lieblingsphysiotherapeutin." Ich nahm die Dose entgegen und grinste. "Sie haben doch bestimmt noch andere.", "Nein." sie sah mich gespielt streng an "Die anderen sind bloß Kollegen." Ich glaube, in diesem Moment verstand ich zum ersten Mal, warum ich diesen Beruf so liebte. Nicht, weil jemand am Ende wieder laufen konnte sondern weil man diesen Weg gemeinsam ging. Es waren die kleinen Fortschritte. Der erste schmerzfreie Schritt, die erste Treppe oder der erste Spaziergang. Die Dinge, die für gesunde Menschen selbstverständlich waren. Für andere bedeuteten sie die Welt. Natürlich lief nicht immer alles so harmonisch. Es gab auch... Gary. Gary war Mitte dreißig und Hobbysportler. Er hatte einen Kreuzbandriss und er war vermutlich der sturste Mensch, dem ich bis dahin begegnet war "Sie dürfen sechs Wochen keinen Sport machen.", "Vier reichen.", "Nein.", "Drei?", "Auch nicht.", "Zwei?" , ich sah ihn an "Gary.", "Ja?", "Wenn Sie weiter verhandeln, werden daraus acht.", er blinzelte. "...dürfen Sie das überhaupt?", "Keine Ahnung.", ich zuckte mit den Schultern "Aber ich kann's versuchen." Er fing tatsächlich an zu lachen "Sie sind ganz schön frech.", "Berufskrankheit." Am Ende hielt er sich natürlich trotzdem nicht an den Plan. Zwei Tage später stand er wieder mit Schmerzen vor mir. Ich verschränkte die Arme "Oh." er verzog das Gesicht "Bitte sagen Sie nicht Ich hab's Ihnen doch gesagt.", "Keine Sorge." Er atmete erleichtert aus. Ich lächelte "Ich denke es einfach ganz laut." Selbst Gary musste lachen und irgendwie... funktionierte genau das. Ich lernte schnell, dass Menschen viel eher auf dich hören, wenn sie sich nicht fühlen, als würden sie gerade ausgeschimpft. Ein bisschen Humor da, ein bisschen Ehrlichkeit dort. Und ziemlich viel Geduld. Professorin Miller beobachtete einige meiner Behandlungen. Nach einer davon fing sie mich auf dem Flur ab. "Miss Hayes." , "Ja?", "Sie reden viel.", "...das wurde mir schon öfter gesagt.", "Normalerweise würde ich das kritisieren." i ch wartete "Aber Ihre Patienten entspannen sich dadurch." Ich lächelte "Danke." Sie nickte langsam "Verlieren Sie sich dabei nur nicht.", "Wie meinen Sie das?", "Mitgefühl ist wichtig."sie machte eine kleine Pause "Aber vergessen Sie nie, dass Sie nicht dafür da sind das Leben Ihrer Patienten zu leben." Dieser Satz blieb hängen. Vielleicht sogar mehr, als sie damals ahnte. Denn manchmal... möchte man Menschen so sehr helfen, dass man vergisst, dass sie selbst ebenfalls einen Schritt machen müssen. Du kannst jemandem den Weg zeigen doch gehen muss er ihn alleine. Ich schrieb mir diesen Satz später tatsächlich in mein Notizbuch. Zwischen Anatomieskizzen, Kaffeeflecken und einer Einkaufsliste, auf der aus irgendeinem Grund gleichzeitig Bananen, Tape und Hundefutter standen. Fragt bitte nicht. Ich weiß bis heute nicht, wie diese Liste entstanden ist. Je näher mein Abschluss rückte, desto häufiger hörte ich denselben Satz. "Und was machen Sie danach?" Die meisten meiner Kommilitonen hatten längst Pläne. Eigene Praxen, Krankenhäuser oder Rehazentren. Ich? Ich wusste nur eines. Ich wollte dorthin, wo Menschen an ihre Grenzen gingen. Wo jeder Millimeter Beweglichkeit über Karrieren entschied. Wo ein einziger Muskel über Sieg oder Niederlage bestimmen konnte. Ich wollte in den Profisport. Allein dieser Gedanke sorgte regelmäßig für hochgezogene Augenbrauen. "Das ist schwer." - "Da kommt man nicht einfach rein." - "Die nehmen eher Leute mit zehn Jahren Berufserfahrung." Vielleicht hatten sie recht. Vielleicht war es wirklich unrealistisch. Aber wisst ihr... ich war noch nie besonders gut darin, mich von dem Wort unmöglich einschüchtern zu lassen. Und genau dieser kleine Dickkopf sollte schon sehr bald an die Tür der NHL klopfen. Ohne zu ahnen, dass hinter dieser Tür nicht nur mein Traumjob auf mich wartete sondern auch die größte Überraschung meines Lebens.

Kapitel 5
Willkommen in der NHL... hoffentlich fliegst du nicht direkt wieder raus.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr auf eine E-Mail wartet? Also so richtig wartet. Alle drei Minuten aktualisiert ihr euren Posteingang obwohl ihr genau wisst, dass sich in den letzten siebenundzwanzig Sekunden wahrscheinlich nichts verändert hat. Ja. Genau so war ich. Eigentlich sogar NOCH schlimmer. Mein Studium war fast vorbei, meine Abschlussprüfungen lagen hinter mir und ich hatte Bewerbungen verschickt als gäbe es dafür Bonuspunkte oder auch keinen Morgen. Krankenhäuser, Rehakliniken, Sportzentren und...natürlich an verschiedene NHL-Organisationen. Nicht, weil ich ernsthaft damit gerechnet hätte sondern weil mein Vater irgendwann meinte: "Was ist das Schlimmste, das passieren kann?" Mein Vater hatte manchmal eine erschreckend einfache Art, Probleme zu lösen. Also schickte ich die Bewerbung ab. Und wartete.... eine Woche, zwei Wochen. Drei.. irgendwann fing ich an, jeden unbekannten Anruf grundsätzlich mit Herzrasen entgegenzunehmen. An einem Dienstagmorgen saß ich schließlich mit meiner Mutter am Küchentisch. Sie las Zeitung. Ich starrte auf mein Müsli. Genauer gesagt starrte ich seit ungefähr fünf Minuten dieselbe Cornflake an. In genau diesem Moment klingelte mein Handy. Unbekannte Nummer, ich seufzte. "Wahrscheinlich wieder irgendeine Versicherung." Ich verdrehte die Augen ging trotzdem dran, "Hallo?", "Miss Eleanor Hayes?", "Ja?" "Guten Morgen. Hier spricht Daniel Morrison von den Chicago Blackhawks."
Ich glaube... mein Gehirn hat in diesem Moment einfach beschlossen, kurz Feierabend zu machen. Ich sagte nichts. Gar nichts. "Miss Hayes?", "Hm?", "Sind Sie noch da?" "Ja...… ich glaube schon." Ich hörte ein leises Lachen am anderen Ende "Wir würden Ihnen gern eine Stelle in unserem medizinischen Team anbieten." … Immer noch nichts "Miss Hayes?" , "Entschuldigung." ich räusperte mich. "Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich träume." doch er lachte nur "Falls doch, wäre das ein ziemlich offizieller Traum." Nachdem das Gespräch beendet war, saß ich einfach nur da mit dem Handy in der Hand. Meine Mutter schaute mich an. Ich schaute zurück. Sie legte langsam die Zeitung weg und ich sprang plötzlich vom Stuhl auf "ICH HAB DEN JOB!" Meine Mutter erschrak so sehr, dass ihr fast die Kaffeetasse aus der Hand fiel dann quietschte sie lauter als ich. Und glaubt mir... das will etwas heißen. Sie fiel mir um den Hals. Wir hüpften tatsächlich mitten in der Küche herum wie zwei vollkommen überdrehte Erdmännchen. In genau diesem Moment kam mein Vater zur Haustür herein. Er blieb stehen, sah uns an. "Soll ich fragen?" ich drehte mich zu ihm mit Tränen in den Augen und wahrscheinlich einem Grinsen, das halb Chicago hätte beleuchten können. "Ich hab's geschafft." mehr musste ich gar nicht sagen. Mein Vater stellte wortlos seine Aktentasche ab. Kam auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm. "Ich bin stolz auf dich." mehr sagte er nicht. Musste er auch nicht. Manchmal reichen vier Worte völlig aus.
Die nächsten Wochen vergingen schneller als jede Klausurenphase meines Lebens. Verträge, Unterlagen, Gesundheitsnachweise und Mitarbeiterausweise. Ich unterschrieb so viele Dokumente, dass ich irgendwann kontrollierte ob ich aus Versehen nicht doch ein kleines Land gekauft hatte. Und plötzlich... war er da. Mein erster Arbeitstag. Ich stand vor der Trainingshalle der Chicago Blackhawks. Die Morgensonne spiegelte sich auf den riesigen Glasfronten. Menschen liefen geschäftig an mir vorbei. Alle wirkten so, als hätten sie das schon tausendmal gemacht. Nur ich stand da mit meinem Rucksack. Einem viel zu heißen Kaffeebecher und dem festen Vorsatz, heute auf gar keinen Fall irgendetwas Peinliches zu machen. Am Empfang lächelte mich eine ältere Dame freundlich an. Sie reichte mir meinen Mitarbeiterausweis und ich bekam eine kurze Führung durch das Gebäude. Jeder Raum war größer als meine erste Studentenwohnung und irgendwo zwischen all den Geräten, Eisbecken und Behandlungsräumen wurde mir plötzlich klar: Holy shit… ich arbeite wirklich hier. Nicht als Praktikantin sondern als Teil des medizinischen Teams. Ich, Ellie Hayes. Das Mädchen, das früher geglaubt hatte, Dinosaurierpflaster hätten magische Heilkräfte. Gar nicht schlecht, wenn ihr mich fragt. Eine Mitarbeiterin blieb schließlich vor einer Tür stehen. Ich atmete tief durch. Ich war bereit wie man nur sein konnte. Sie lächelte "Dann lernen Sie jetzt Ihren ersten Patienten kennen.", ich nickte. Spürte, wie mein Herz plötzlich bis in meinen Hals schlug. Okay... ruhig bleiben. Du hast dafür studiert. Du kannst das. Ich strich meine Jacke glatt, rückte den Mitarbeiterausweis zurecht und griff nach der Türklinke. Damals dachte ich, ich würde einfach nur meinen ersten Arbeitstag beginnen. Ich konnte ja nicht ahnen... dass hinter genau dieser Tür nicht nur mein erster Patient auf mich wartete. Sondern Antworten auf Fragen, von denen ich bis zu diesem Moment nicht einmal wusste, dass ich sie stellen musste.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
93%
Golden Retriever Energy
Primary Match
91%
The Soft Protector
Secondary
90%
Main Character Energy
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter viel Wärme ausstrahlt, schnell Bindung aufbaut und Menschen sehr ernst nimmt. Freundlichkeit, Loyalität und ein offenes Herz scheinen klar mitzuschwingen. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von The Soft Protector und Main Character Energy, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich82%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal90%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst86%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan68%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig80%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant58%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst87%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark82%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig92%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig89%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv42%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit65%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
-Glaubt bis heute, dass Dinosaurierpflaster besser heilen als normale. Sie weiß, dass das wissenschaftlicher Unsinn ist. Kaufen würde sie sie trotzdem.
-Kann sich Namen erstaunlich gut merken, vergisst dafür aber regelmäßig, wo sie ihren Autoschlüssel hingelegt hat.
-Hat grundsätzlich immer Tape, Kühlpacks, Müsliriegel und Schmerzgel in ihrer Tasche. Für den Fall der Fälle.
-Trinkt eindeutig zu viel Kaffee. Bestreitet das allerdings mit einer Tasse Kaffee in der Hand.
Spricht mit jedem. Ob Professor, Hausmeister oder Praktikant macht für sie keinen Unterschied.
-Wird regelmäßig jünger geschätzt, als sie tatsächlich ist, was sie inzwischen mit Humor nimmt.
-Hat eine Schwäche für schlechte Wortspiele und lacht meistens als Erste darüber.
Kann erstaunlich schlecht lügen. Man sieht es ihr fast immer an.
-Hört beim Autofahren viel zu laut Musik und singt mit, obwohl sie definitiv keine Sängerin ist.
-Geht Konflikten nicht aus dem Weg, bleibt dabei aber fast immer freundlich. Fast.
-Liebt Sonnenaufgänge mehr als Sonnenuntergänge, obwohl sie es hasst, früh aufzustehen.
-Ist unglaublich wettbewerbsorientiert. Selbst bei Brettspielen möchte sie gewinnen.
-Hat die Angewohnheit, beim Nachdenken auf einem Stift herumzukauen.
-Findet, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient, solange er bereit ist, Verantwortung für seine Fehler zu übernehmen.
-Hat eine kleine Sammlung von NHL-Pucks zuhause, lange bevor sie jemals in einer Eishalle gearbeitet hat.
-Hat sich ihren ersten Arbeitstag bei den Blackhawks hundertmal ausgemalt. Nichts davon ist später auch nur annähernd so eingetreten.
-Mag Menschen, die ehrlich sagen, wenn sie Angst haben, deutlich lieber als Menschen, die so tun, als könnten sie alles.
-Kann stur sein wie ein Esel. Besonders dann, wenn sie weiß, dass sie recht hat.
-Hat immer ein offenes Ohr für andere, tut sich aber schwer damit, selbst um Hilfe zu bitten.
-Ihr größter Albtraum? Ein Patient, der seine Übungen nicht macht... und dann behauptet, die Physiotherapie hätte nichts gebracht.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
• Ich liebe Charakterentwicklung. Beziehungen dürfen langsam wachsen und müssen nicht nach drei Posts in einer Romanze enden. Freundschaften, Rivalitäten und Familienplots reizen mich mindestens genauso sehr. • Slow Burn over Fast Forward. Ich mag natürliche Entwicklungen mit Höhen, Tiefen, Missverständnissen und gemeinsamen Momenten. • Drama? Gerne. Künstliches Drama? Lieber nicht. Konflikte dürfen entstehen, sollten sich aber aus den Charakteren ergeben und nicht aus OOC-Absprachen. • Kommunikation ist alles. Wenn etwas nicht passt oder Ideen entstehen, einfach anschreiben. Ich beiße nicht. (Außer vielleicht bei der letzten Pizza.)

• Ich liebe humorvolle Szenen genauso wie emotionale oder ernste Plays. Eine gute Mischung macht für mich den Reiz aus. • No-Gos: Godmodding, permanentes Ghosting ohne kurze Info, OOC-Drama und Charaktere, die ausschließlich dazu dienen, andere schlecht aussehen zu lassen. • Sehr gerne: Enemies to Friends, Slow Burn, Found Family, Chaos-Duos, Mentor-Schüler-Dynamiken, Geschwisterplots und alles, was langfristige Entwicklung ermöglicht. • Postingtempo: Qualität vor Geschwindigkeit. Ein bis zwei Posts pro Woche passen für mich meistens sehr gut.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Ja — Female ---- the little devil
Connection Typesselected
FamilieFreundeFeindeKollegenBekannte / NachbarnRivalenEx-PartnerLiebschaften / ONS / AffärenMentoren / Schützlinge
Gesuchte Kontakteideas
Kollegen (Chicago Blackhawks) ?
Als frisch eingestellte Sportphysiotherapeutin kennt Ellie bisher nur einen kleinen Teil des medizinischen Teams. Ich freue mich über Kollegen, Ärzte, Trainer, Betreuer oder Spieler, mit denen sich Freundschaften, Neckereien oder auch Reibereien entwickeln können.

Freundschaften?
Ellie ist ein sehr offener und herzlicher Mensch, weshalb ich nach echten Freundschaften suche. Egal ob Coffee Dates, spontane Roadtrips oder jemand, der nachts um zwei angerufen wird, weil das Leben gerade chaotisch ist.

Rivalitäten ?
Menschen, die Ellie aufgrund ihres Alters oder ihrer freundlichen Art unterschätzen und feststellen müssen, dass sie sich durchaus behaupten kann. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Familie
Neben ihrer Adoptivfamilie freue ich mich über Verwandtschaft oder Personen, die sie schon seit ihrer Kindheit kennen.

Mentoren
Erfahrene Ärzte oder Physiotherapeuten, die Ellie unter ihre Fittiche nehmen, sie fördern oder ihr auch mal den Kopf waschen, wenn sie sich übernimmt.


Langfristige und glaubwürdige Beziehungsentwicklungen liebe ich sehr. Ob aus Freundschaft, Rivalität oder völliger Überforderung miteinander, Hauptsache die Dynamik entwickelt sich organisch. Generell bin ich für nahezu jede Idee offen. Wenn ihr glaubt, unsere Charaktere könnten harmonieren oder sich gegenseitig das Leben schwer machen, schreibt mich einfach an. Gemeinsam entstehen meistens die besten Geschichten.
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich freue mich über jede Nachricht und tüftle unglaublich gern gemeinsam an Ideen. Mir sind langfristige Geschichten, Charakterentwicklung und eine entspannte Kommunikation wichtiger als ein bestimmtes Postingtempo. Also keine Scheu, ich freue mich auf euch! Und natürlich hoffe ich auf den Geschmack des Gesuchserstellers getroffen zu haben.
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.

#2

Einen wunderschönen guten Abend


Wie schön dich hier zu sehen. Ich glaube @Mika Allie Kalyn und @Weston Rhys Calloway springen vor Freude gerade aus ihren Schlüpper.
Ich verlinke dir auch direkt die anderen damit sie dir viele Angebote machen können okay? Ich bin mir sicher das sie dir die Bude einrennen werden.
Weston bringt einen ganzen Clan mit

-Noah


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@thecloudgateteamjust now
Newsticker
Here is smth new to see!

Kommt schnell vorbei und schaut euch das an!

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#3

@Noah Brooklyn Jones
ich kann nichts dafür, superstar und so. Alle lieben Wes

Aber erstmal hallöchen an dich
@Mika Allie Kalyn freuen uns tatsächlich, dass du unser Gesuch so ansprechend findest, wir haben da auf jeden Fall schon ein paar Ideen.
Anschluss hättest du in der NHL allein auch schon durch mich und @Gabriel James Ashbourne und wie Noah schon erwähnt hat, bringe ich einen ganzen Clan mit
Wahrscheinlich wirst du die meisten davon erst kennenlernen, ganz sicher zu tun haben wirst du aber auf jeden Fall mit meiner kleinen Schwester @Daisy Jane Calloway (egal was sie dir über mich erzählt, hör nicht auf sie!) und meine bessere Hälfte @August Montgomery
Alle anderen verlinke ich dir jetzt erstmal noch nicht, das würde den Rahmen sprengen Aber unsere Clique ist auf jeden Fall gespannt auf dich, ich sag' dir nur eins:
Leicht wirst du es mit mir nicht haben

Falls du noch Fragen hast, dann gerne raus damit!


weston rhys calloway • #66 • nhl star defenseman













Too loud for silence. Too stubborn to quit. Too busy living to care.

#4

hello over there;

Wie Wes schon meinte, wirst du an mir nicht wirklich vorbei kommen.. obwohl ich eher sagen will, dass ich dich auch nicht vorbei lassen werde. Normal bin ich wirklich ein kleiner Sonnenschein, aber da du für die Genesung meines Bruders zuständig bist, bist du entweder Heldin oder Staatsfeind. Du könntest womöglich auch der erste Mensch sein, der mich hasst, weil sei dir gesagt — sobald du auch nur eine deiner helfenden Hände an Wes legst, ich notiere mir alles. A l l e s, also sind Fehler unzulässig. Nicht, dass ich davon ausgehen würde, dass du welche machst, aber anyways.. Ich wollte es nur gesagt haben. Wie du siehst, wird das Verhältnis wohl eher angespannt sein, aber in der Regel bin ich echt auszuhalten (frag nur Wes das nicht, der behauptet was anderes).
& damit herzlich willkommen im Irrenhaus!

all giggles,
daisy.
 


#5

Vielen lieben Dank für das herzliche Willkommen! NOAH.❤️ Da musste ich gerade echt schmunzeln. Ich freue mich riesig, hier zu sein und bin schon total gespannt auf alles, was da auf Ellie zukommt. 🙊
Danke dir auch fürs Verlinken! Dann bin ich mal gespannt, wer alles bei mir klingelt. Und wenn Weston wirklich einen ganzen Clan mitbringt, sollte ich vielleicht schon mal genug Kaffee und Kekse bereitstellen.😊

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Huhu Weston. :D
Das klingt ja fast so, als würde Ellie nicht nur einen Job bei den Blackhawks antreten, sondern direkt einen ganzen Familienstamm mitgeliefert bekommen. Ich bin gespannt! 😂 Und was Wes angeht... na ja, mal sehen. Ellie ist zwar grundsätzlich ein sehr freundlicher Mensch aber einschüchtern lässt sie sich eher nicht. Ich habe so das Gefühl, dass sie auf den einen oder anderen Spruch durchaus eine passende Antwort parat haben wird. 😇
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf und hoffe das alles derweilen zur Zufriedenheit dann ebenso meiner unbekannten Zwillingsschwester passt. ❤️

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Huhu! 🤍
Also zuerst einmal... ich fühle mich jetzt schon ein kleines bisschen beobachtet. 😂
Aber keine Sorge, Ellie wird ihr Bestes geben, damit Wes am Ende wieder geschniegelt aufs Eis kommt. Ob sie dabei allerdings auch seine Kommentare therapieren kann, wage ich zu bezweifeln. Dafür gibt's, glaube ich, noch keine zugelassene Behandlung. 😌Und falls Daisy wirklich jeden einzelnen Handgriff dokumentiert, hoffe ich einfach, dass sie eine leserliche Handschrift hat. Das könnte später noch wichtig werden. 🤭 Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf die Dynamik der beiden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Daisy und Ellie sich entweder regelmäßig in die Haare kriegen... oder irgendwann feststellen, dass sie heimlich auf derselben Seite stehen. Ich bin gespannt! 🫶

#6

Hey lieber Gast,
Mein PB ist grade im Urlaub daher kaum anwesend. Heute abend habe ich aber was zeit und würde mir dann alles mal in ruhe durchlesen :)

Bis dahin :)

#7

So da bin ich nun wieder :)
Der Abend gestern wurde doch etwas zu lang das ich erst jetzt zum Lesen kam :)
Doch habe ich mir jetzt alles durchgelesen und für mich wäre es so okay, da wir beide uns ja eh noch nicht kennen und gar nichts von einander wissen passt das :)

zuletzt bearbeitet 24.07.2026 10:40(+0200)
#8

Wunderbar Das freut mich nun zu lesen. Dann husche ich später in die Bewerbung

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