Micah Rhodes
@micah.rhodes • Chicago
#25 Years#Türsteher / Bodyguard / Teilzeit Dealer #Freie Kriminelle
Basicsidentity
NameMicah Rhodes
Alter25 Years
HerkunftChicago
SchichtMiddle Class
BerufTürsteher / Bodyguard / Teilzeit Dealer
FaceclaimMike De Beer
ReservierungWurde bereits reserviert
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
TriggerwarningArmut, Drogenhandel, Gangkriminalität, Waffen, Schussverletzung, körperliche Gewalt, Gefängnisaufenthalt, familiäre Konflikte, abwesender Vater, toxische Beziehung und Bedrohungen.
Ich heiße Micah Rhodes, bin fünfundzwanzig und komme aus Chicago. Geboren wurde ich im Saint Bernard Hospital, gewohnt haben wir damals ein paar Straßen weiter in Englewood. Zumindest so lange, bis meine Mum die Miete nicht mehr zahlen konnte und wir innerhalb von zwei Wochen unsere Sachen in schwarze Müllsäcke stopften. Danach waren es mehrere Wohnungen, immer dieselben kaputten Heizungen, dieselben dünnen Wände und dieselben Vermieter, die plötzlich nicht mehr ans Telefon gingen, sobald irgendwo Wasser von der Decke tropfte. Wir waren zu dritt. Meine Mum, meine kleine Schwester Kayla und ich. Mein Vater war theoretisch auch irgendwo. Er tauchte manchmal auf, wenn er gerade ein schlechtes Gewissen hatte oder etwas von meiner Mum wollte. Einmal brachte er mir zu meinem neunten Geburtstag einen Basketball mit, blieb vielleicht zwanzig Minuten und verschwand wieder. Den Ball habe ich trotzdem jahrelang behalten. Irgendwann war kaum noch Luft drin und die Oberfläche löste sich ab, aber Kayla durfte ihn trotzdem nie anfassen. Kinder sind bescheuert bei solchen Sachen. Meine Mum arbeitete meistens zwei Jobs gleichzeitig. Vormittags putzte sie Büros, abends stand sie in der Küche eines Restaurants. Wenn sie nach Hause kam, waren ihre Hände trocken und aufgerissen. Sie kaufte sich trotzdem nie diese teure Creme aus der Drogerie, die angeblich helfen sollte. Stattdessen nahm sie irgendeine billige Lotion für zwei Dollar und fluchte jeden Winter darüber, dass das Zeug nichts brachte. Kayla ist sechs Jahre jünger als ich. Als sie klein war, dachte sie, ich könnte alles reparieren. Den Reißverschluss an ihrer Jacke, den Wasserhahn, ihre Spielsachen und einmal sogar einen toten Goldfisch. Bei dem Goldfisch musste ich ihr erklären, dass meine Fähigkeiten Grenzen hatten. Sie hat danach drei Tage nicht mit mir gesprochen. Ich war früh oft mit ihr allein. Ich brachte sie morgens zur Schule, holte sie wieder ab und machte Essen, wenn Mum noch arbeitete. Essen war meistens Tiefkühlzeug, Mac and Cheese oder Toast mit allem, was wir noch im Kühlschrank fanden. Kayla behauptet bis heute, ich hätte die besten Rühreier der Welt gemacht. Ich habe einfach so viel Käse reingeworfen, bis man das Ei kaum noch schmeckte. Mit dreizehn fing ich an, kaum noch nach Hause zu kommen. Die Jungs, mit denen ich damals rumhing, waren älter als ich. Zwei oder drei Jahre machen in dem Alter verdammt viel aus. Sie hatten Geld, gute Schuhe und immer jemanden, der ihnen Platz machte. Einer von ihnen hieß Darnell. Er wohnte im selben Gebäude wie wir und kannte meine Situation. Er gab mir erst kleine Aufgaben. Ich sollte ein Handy zu jemandem bringen, an einer Ecke warten oder Bescheid sagen, wenn ein bestimmtes Auto auftauchte. Dafür bekam ich zwanzig oder dreißig Dollar. Das war für mich damals viel Geld. Davon konnte ich Milch, Cornflakes und noch irgendetwas kaufen, das Kayla unbedingt wollte. Mum fragte, woher das Geld kam. Ich sagte, ich hätte einem Mann aus der Nachbarschaft beim Tragen geholfen. Sie sah mich lange an und nickte dann. Ich glaube, sie wusste es. Vielleicht nicht alles, aber genug. Ein Jahr später verkaufte ich selbst. Erst Gras. Danach Pillen. Später Zeug, von dem ich heute nicht einmal mehr wissen will, womit es gestreckt war. Ich war jung, dünn und sah harmlos aus. Die Polizei hielt eher die Älteren an. Wenn doch mal jemand Fragen stellte, spielte ich den gelangweilten Schüler. Das funktionierte eine ganze Weile. Mein engster Freund war damals Andre. Wir kannten uns seit der fünften Klasse. Andre konnte mit jedem reden und hatte ständig irgendwelche Pläne. Mal wollte er einen Barbershop eröffnen, dann Musikproduzent werden und eine Woche später war er überzeugt, dass wir gemeinsam Autos umbauen würden. Er hatte keine Ahnung von Autos. Ich auch nicht. Wir verbrachten trotzdem mehrere Abende damit, uns auf seinem alten Laptop Videos über Motoren anzusehen. Andre stieg nie so tief ein wie ich. Er nahm ab und zu etwas, brachte Leute zusammen und machte kleinere Dinge. Seine Großmutter hatte ihn halbwegs im Griff. Sobald sie seinen Namen aus dem Fenster brüllte, war er weg. Egal, wie viele Leute gerade dabei waren. Durch ihn lernte ich Imani kennen. Sie war seine Cousine und ein Jahr älter als ich. Beim ersten Mal mochte sie mich überhaupt nicht. Ich hatte ihr Fahrrad genommen, ohne zu fragen, und kam mit einem platten Reifen zurück. Danach nannte sie mich monatelang nur „Idiot“. Irgendwann wurde aus Idiot Micah, und irgendwann saßen wir fast jeden Abend zusammen auf der Feuertreppe hinter ihrem Haus. Mit Imani hatte ich meine erste richtige Beziehung. Kein Kinderkram, bei dem man sich in der Schule einmal umarmte und dann drei Wochen behauptete, man wäre zusammen. Sie kannte meine Mum, half Kayla bei den Hausaufgaben und schlief manchmal bei uns, wenn ihre eigene Mutter Nachtschicht hatte. Sie klaute ständig meine Shirts und bestritt es, obwohl sie direkt vor mir in einem davon stand. Sie wusste, dass ich verkaufte. Anfangs tat sie so, als würde sie damit klarkommen. Wahrscheinlich dachte sie, es wäre nur eine Phase. Ich erzählte ihr auch ständig, dass ich bald aufhören würde. Nach diesem Wochenende. Nach dem nächsten großen Verkauf. Sobald Mum genug für die Miete hatte. Sobald ich einen normalen Job fand. Ich fand immer einen neuen Grund. Mit siebzehn wurde Andre festgenommen. Er saß in einem Wagen, in dem eine Waffe und mehrere Beutel gefunden wurden. Die Waffe gehörte Darnell. Ein Teil der Drogen gehörte mir. Andre sagte nichts. Er nahm die Schuld für mehr auf sich, als eigentlich seine war, und bekam knapp zwei Jahre. Ich besuchte ihn am Anfang regelmäßig. Beim dritten Besuch fragte er mich, warum ich noch draußen herumlief und so tat, als hätte das alles nichts mit mir zu tun. Ich hatte keine gute Antwort. Danach ging ich mehrere Monate nicht mehr hin. Imani wusste, was passiert war. Andre hatte es ihr erzählt. Sie stand eines Abends vor unserer Wohnung und schrie mich im Hausflur an. Kayla hörte alles durch die Tür. Imani sagte, dass ich jeden mit in meine Scheiße zog und dann so tat, als wäre es einfach Pech gewesen. Ich schrie zurück. Ich sagte Dinge über ihre Familie, die nichts mit unserem Streit zu tun hatten. Danach knallte sie mir eine und ging. Wir kamen trotzdem wieder zusammen. So lief das bei uns. Zwei Wochen Funkstille, dann stand einer von uns vor der Tür des anderen. Es war vertraut, also hielten wir es für Liebe, selbst wenn wir uns gegenseitig längst kaputtmachten. Das Ende kam ein Jahr später. Darnell hatte Streit mit einer anderen Crew. Ich war inzwischen zu tief drin, um mich herauszuhalten. Eines Nachts wurde auf einen Wagen geschossen, in dem ich mit zwei anderen saß. Ich wurde an der Schulter getroffen. Die Kugel ging durch, sauber, wie mir später irgendein Arzt erklärte. Ich kann mich hauptsächlich daran erinnern, dass mein Shirt nass wurde und einer der Jungs ununterbrochen brüllte, ich solle wach bleiben. Ich war wach. Er ging mir nur auf die Nerven. Im Krankenhaus behauptete ich, wir wären zufällig in die Schießerei geraten. Niemand glaubte mir. Mum saß neben meinem Bett, ohne ein Wort zu sagen. Sie hatte noch ihre Arbeitskleidung an. Kayla durfte mich erst am nächsten Tag sehen. Sie war zwölf und versuchte, nicht zu weinen. Danach wollte sie fast ein Jahr lang nicht mehr allein schlafen, sobald draußen Schüsse oder Feuerwerk zu hören waren. Imani kam ebenfalls. Sie blieb zehn Minuten. Sie stellte keine Fragen, küsste mich auf die Stirn und sagte, dass sie das nicht mehr konnte. Diesmal kam sie nicht zurück. Ich war wütend auf sie. Völlig bescheuert, aber ich war es. Ich lag da mit einem Loch in der Schulter und hielt mich trotzdem für denjenigen, den man im Stich gelassen hatte. Nach der Entlassung wollte Darnell, dass ich direkt wieder arbeite. Mum hatte währenddessen meine Sachen zusammengepackt und vor die Tür gestellt. Sie sagte, ich dürfte wiederkommen, sobald Kayla wegen mir nicht mehr nachts auf dem Boden ihres Schlafzimmers sitzen müsse. Ich schlief erst bei Bekannten, dann ein paar Wochen in einem leerstehenden Raum über einem kleinen Boxstudio. Der Besitzer hieß Leon . Leon war früher Boxer gewesen, behauptete er jedenfalls. Nach seinem Bauch zu urteilen, lag das eine Weile zurück. Er kannte meine Mum aus der Nachbarschaft und ließ mich oben schlafen, wenn ich dafür morgens putzte und den Laden öffnete. Leon war anstrengend. Er stellte Fragen, bis man antwortete, und er ließ sich von meinem üblichen Gerede nicht beeindrucken. Als ich ihm erzählte, dass ich schnell Geld brauchte, sagte er, ich hätte jahrelang schnelles Geld verdient und wäre trotzdem pleite. Das war einer der wenigen Sätze von ihm, bei denen ich den Mund hielt. Über Leon bekam ich meinen ersten Job als Türsteher. Ein kleiner Club, dunkler Boden, klebrige Theke und jeden Samstag dieselben Typen, die glaubten, sie könnten sich benehmen wie Tiere. Ich war neunzehn und eigentlich zu jung für den Job. Der Besitzer zahlte bar und stellte keine Fragen. Ich merkte schnell, dass ich gut darin war. Ich war groß, konnte kämpfen und erkannte früh, wann eine Situation kippte. Auf der Straße hatte ich gelernt, auf Hände zu achten. Wer griff ständig an den Hosenbund? Wer schaute dauernd zur Tür? Wer redete laut, während sein Freund plötzlich still wurde? Die meisten Schlägereien konnte ich verhindern, bevor jemand zuschlug. Manchmal reichte ein Blick. Manchmal musste ich jemanden rausziehen. Einmal biss mir eine Frau in den Unterarm, weil ich ihren Freund aus dem Club geworfen hatte. Ich habe noch eine kleine Narbe davon und erzähle, sie wäre von einem Messer. Klingt besser. Mit der Zeit arbeitete ich in größeren Clubs. Erst in der South Side, später auch Downtown. Ich absolvierte die nötigen Kurse, holte mir meine Lizenz und ließ mich offiziell anstellen. Das war mir wichtig, obwohl ich bei der Bewerbung jedes Mal erklären musste, warum ich eine Jugendstrafe und mehrere alte Anzeigen hatte. Andre kam währenddessen aus dem Gefängnis. Unser erstes Treffen war beschissen. Wir saßen in einem Diner, tranken Kaffee und fanden nichts, worüber wir reden konnten. Er war breiter geworden und hatte eine Narbe über der Augenbraue. Ich redete zu viel über meinen neuen Job. Er hörte sich alles an und fragte irgendwann, ob ich noch Kontakt zu Darnell hätte. Ich log und sagte nein. In Wahrheit traf ich Darnell noch manchmal. Ich verkaufte nicht mehr für ihn, erledigte aber kleine Gefallen. Ich ließ jemanden durch einen Hintereingang, gab Informationen weiter oder sorgte dafür, dass eine bestimmte Person einen Club verlassen musste. Dafür nahm ich Geld. Für mich war das damals etwas anderes. Andre sah das anders, als er davon erfuhr. Wir prügelten uns auf einem Parkplatz. Richtig peinlich, mit fünfundzwanzig würde ich das heute anders lösen. Damals waren wir zwanzig und hatten beide zu viel Wut übrig. Danach hatten wir fast ein Jahr keinen Kontakt. Der Job brachte mich irgendwann zu meinem ersten Einsatz als persönlicher Begleitschutz. Ein lokaler Rapper hatte in einem Club einen Auftritt und bekam vorher Drohungen. Sein Manager fragte den Betreiber nach jemandem, der unauffällig bleiben und trotzdem aufpassen konnte. Ich fuhr mit zu einem Radiosender, wartete hinter der Bühne und brachte ihn anschließend zum Hotel. Der Rapper hieß Kendrick, auf der Bühne nannte er sich KV. Er war damals kaum bekannter als ich, tat aber schon so, als würden ihn Paparazzi verfolgen. Trotzdem empfahl sein Manager mich weiter.So fing es an. Erst waren es kleinere Künstler aus Chicago. Auftritte, Clubbesuche, Studiofahrten. Danach kamen Leute dazu, die für ein Wochenende in der Stadt waren. Musiker, DJs, Influencer und einmal ein Schauspieler, der die ganze Nacht behauptete, niemand würde ihn erkennen, während er eine Sonnenbrille trug und seinen eigenen Film zitierte. Ich baute mir einen Namen auf. Ich war pünktlich, trank während der Arbeit nichts und erzählte hinterher keine Geschichten. Gerade das war wohl selten genug. Einige Künstler wollten nach dem ersten Einsatz wieder mich haben. Inzwischen arbeite ich gelegentlich auch außerhalb von Chicago, wobei ich immer versuche, nicht länger als ein paar Tage wegzubleiben. Kayla ist heute neunzehn. Sie studiert und arbeitet nebenbei in einem Café. Sie ist schlauer als ich und erinnert mich gern daran. Zwischen uns war es eine Zeit lang schwierig. Als Teenager wollte sie kaum mit mir reden. Für sie war ich der Grund, warum Mum ständig Angst hatte. Irgendwann fand ich heraus, dass sie ihren Freunden erzählte, ihr Bruder sei beruflich oft unterwegs. Von der Gang, den Drogen und der Schießerei wussten nur wenige. Heute verstehen wir uns besser. Sie ruft mich an, wenn ihr Auto komische Geräusche macht, obwohl ich noch immer keine Ahnung von Autos habe. Ich fahre trotzdem hin, öffne die Motorhaube und sehe wichtig aus. Meistens googeln wir das Problem anschließend gemeinsam. Mum hat mir irgendwann erlaubt, wieder nach Hause zu kommen. Da wohnte ich längst bei Leon und wollte nicht zurück. Das hat sie persönlich genommen. Wir stritten uns darüber in ihrer Küche, während ein Topf Reis überkochte. Danach redeten wir drei Wochen nicht miteinander. So ist meine Familie. Wir können einen Streit über Jahre mitschleppen und trotzdem sonntags Essen füreinander einpacken. Imani sehe ich hin und wieder. Chicago ist groß, aber offenbar nicht groß genug. Sie arbeitet inzwischen als Krankenschwester und hat einen Sohn. Er ist nicht von mir. Beim ersten Treffen nach Jahren saßen wir fast zwei Stunden in einem Café. Es war angenehm, bis wir über früher redeten. Sie fragte, ob ich damals wirklich geglaubt hätte, dass wir irgendwann heiraten würden. Ich sagte ja. Das stimmte sogar. Wir haben danach noch ein paarmal miteinander geschlafen. Eine schlechte Idee, die wir beide kannten und trotzdem wiederholten. Sie wollte irgendwann wissen, ob ich mir ein normales Leben mit ihr und ihrem Sohn vorstellen könnte. Ich mochte den Kleinen. Genau deshalb sagte ich ihr, dass sie aufhören musste, mich anzurufen. Sie warf mir vor, dass ich noch immer weglaufe, sobald jemand etwas von mir erwartet. Vielleicht hat sie recht. Wir reden aktuell nicht miteinander. Dafür ist Andre wieder in meinem Leben. Er arbeitet in einer Werkstatt und kennt sich inzwischen tatsächlich mit Autos aus. Den Barbershop will er angeblich noch immer eröffnen. Wir treffen uns meistens bei Leon im Studio. Über die Zeit im Gefängnis spricht er selten. Ich habe mich bei ihm entschuldigt, mehr als einmal. Er sagt jedes Mal, ich soll endlich damit aufhören. Ganz vergeben hat er mir nicht. Das spürt man manchmal. Ich nehme es ihm nicht übel. Darnell lebt ebenfalls noch in Chicago. Vor zwei Jahren stand er plötzlich vor einem Club, in dem ich arbeitete. Er wollte hinein, obwohl er auf der Sperrliste stand. Früher hätte ich zur Seite geschaut. Diesmal tat ich es nicht. Er grinste mich an und fragte, seit wann ich den Helden spiele. Dann erwähnte er meine Mum und Kayla. Nur ihre Namen, mehr nicht. Ich brach ihm den Finger, als er nach meinem Hals griff. Dafür verlor ich den Job im Club, bekam aber keine Anzeige. Seitdem schaue ich öfter in den Rückspiegel, als nötig wäre. Auf meinem linken Unterarm habe ich ein Tattoo für Kayla. Ihre Initialen und das Datum, an dem sie geboren wurde. Für meine Mum habe ich keins. Sie sagte, sie würde mich eigenhändig umbringen, wenn ich ihren Namen auf meinen Körper stechen lasse. Auf meiner Schulter sieht man die Narben von der Schussverletzung. Bei schlechtem Wetter zieht der Arm manchmal bis in die Hand. Ich behaupte dann, es wäre nichts, und lasse trotzdem alles fallen, was schwerer als eine Wasserflasche ist. Ich fahre Motorrad, obwohl meine Mum das hasst. Die Maschine habe ich gebraucht gekauft und über Monate selbst hergerichtet. Andre hat den größten Teil gemacht, aber das erwähne ich normalerweise nicht. Auf dem Bike ist es ruhig in meinem Kopf. Außerdem komme ich damit schneller durch den Verkehr, was in Chicago schon Grund genug ist. Ich verdiene heute gutes Geld. Nicht immer regelmäßig, aber genug, um Mum bei der Miete zu helfen und Kayla Geld zuzustecken, das sie angeblich nicht braucht. Mum nimmt meinen Anteil inzwischen an. Sie fragt trotzdem jedes Mal, woher er kommt. Ich sage ihr dann, für wen ich gearbeitet habe, zeige ihr Bilder vom Ausweis und schicke manchmal sogar den Vertrag mit. Sie glaubt mir. Meistens. Ich bin heute offiziell Security und Bodyguard. Ich passe auf Menschen auf, die auf Bühnen stehen, von Fremden angefasst werden und nie genau wissen, wer es gut mit ihnen meint. Manchmal kommt mir das lächerlich vor. Früher war ich oft selbst der Typ, vor dem jemand geschützt werden musste. Ganz raus aus meinem alten Leben bin ich wohl nie. Einige Leute kennen noch meinen Namen, andere glauben, ich wäre ihnen etwas schuldig. Ich kenne Straßen, in die ich nachts nicht fahre, und Nummern, die ich niemals lösche, obwohl ich nicht rangehe. Unter meinem Bett steht eine Metallkiste mit alten Handys, einem Bündel Briefe von Andre und der Bulls-Jacke meines Vaters. Keine Ahnung, warum ich die noch habe.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
92%
The Firestarter
Primary Match
86%
Main Character Energy
Secondary
84%
The Wild Card
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter Reibung nicht automatisch vermeidet. Er bringt Energie, Direktheit und eine Art mit, die Situationen schnell intensiver machen kann. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von Main Character Energy und The Wild Card, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich60%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal90%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch80%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst20%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig90%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant93%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst94%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark94%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig50%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig60%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv90%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit99%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
✦Seine linke Schulter trägt zwei Schussnarben.
✦Er liebt viel zu scharfes Essen.
✦Sein Rührei besteht hauptsächlich aus Käse.
✦Er kann erstaunlich gut Haare flechten.
✦Sein erstes Tattoo war Kaylas Geburtsdatum.
✦Er besitzt noch die alte Bulls-Jacke seines Vaters.
✦Er liebt alte Hip-Hop-Platten.
✦Beim Basketball überschätzt er sich regelmäßig.
✦Er mag Hunde, wird von Katzen aber bevorzugt.
✦Er ist chronisch zu früh.
✦Er trinkt während der Arbeit keinen Alkohol.
✦Er raucht nur, wenn er richtig gestresst ist.
✦Sein Handy hat ständig einen gesprungenen Bildschirm.
✦Er löscht alte Nummern fast nie.
✦Feuerwerk macht ihn nervöser, als er zugibt.
✦Er schläft selten länger als fünf Stunden.
✦Er verschenkt lieber Geld als persönliche Geschenke.
✦Er kann Komplimente überhaupt nicht annehmen.
✦Sein Humor wird umso trockener, je schlechter die Situation ist.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Slow Burn bevorzugt, ich bin entspannt im Posten dafür recht Aktiv im GB oder Privatchats. Ich mag tiefgängige Verbindungen und vermeide Profilleichen.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Connection Typesselected
FamilieFreundeFeindeKollegenBekannte / NachbarnRivalenEx-PartnerLiebschaften / ONS / AffärenMentoren / SchützlingeCrime / Business
Gesuchte Kontakteideas
Bester Freund / Bruder fürs Leben
Jemand, der Micah schon seit seiner Jugend kennt und auch die Version von ihm erlebt hat, auf die er heute nicht besonders stolz ist. Die Freundschaft darf ruhig belastet sein, weil zwischen ihnen Dinge passiert sind, über die sie bis heute nicht richtig sprechen.
Beste Freundin
Eine Frau, bei der Micah nicht ständig den harten Typen spielen muss und die ihn auch dann durchschaut, wenn er behauptet, alles wäre in Ordnung. Zwischen ihnen könnte es immer wieder Gerüchte geben, obwohl ihre Verbindung tatsächlich rein freundschaftlich ist.
Eine alte Jugendliebe
Sie waren früher lange zusammen und haben sich geliebt, aber Micahs damaliges Leben hat irgendwann alles kaputtgemacht. Heute könnten sie sich wieder begegnen und merken, dass die Gefühle nicht ganz verschwunden sind, auch wenn inzwischen zu viel zwischen ihnen liegt.
Eine komplizierte On-off-Geschichte
Zwischen ihnen funktioniert es körperlich sehr gut, emotional dagegen eher weniger. Sie finden immer wieder zueinander, obwohl beide wissen, dass es früher oder später erneut in einem Streit oder einer überstürzten Trennung endet.
Freunde aus der Nachbarschaft
Menschen, mit denen Micah aufgewachsen ist und die dieselben Straßen, Probleme und Leute kennen wie er. Einige haben ihr Leben inzwischen in den Griff bekommen, andere hängen noch immer in den alten Strukturen fest.
Ein ehemaliges Gangmitglied
Jemand, mit dem Micah früher Drogen verkauft oder andere Dinge erledigt hat. Heute könnte die Person ihm seinen Ausstieg übelnehmen, noch einen Gefallen offen haben oder versuchen, ihn erneut in alte Geschäfte zu ziehen.
Ein früherer Rivale
Zwischen ihnen gab es früher mehrfach Ärger, vielleicht wegen der Gang, einer Frau oder einer Sache, die völlig eskaliert ist. Heute sind beide älter, aber die alte Abneigung ist sofort wieder da, sobald sie im selben Raum stehen.
Ein Kollege aus dem Security-Bereich
Sie arbeiten regelmäßig gemeinsam in Clubs, bei Veranstaltungen oder im Personenschutz. Zwischen ihnen herrscht Vertrauen, aber auch ein ständiger Wettbewerb darum, wer eine Situation schneller erkennt oder besser unter Kontrolle bekommt.
Ein Künstler oder eine Künstlerin, die er beschützt
Micah wurde zunächst nur als Bodyguard engagiert, doch mit der Zeit ist daraus eine persönlichere Verbindung entstanden. Die Person vertraut ihm Dinge an, die sonst kaum jemand weiß, während Micah darauf achtet, Beruf und Privatleben nicht zu sehr zu vermischen.
Ein ehemaliger Schützling
Jemand, den Micah einmal aus einer gefährlichen Situation geholt hat und der ihm seitdem stark vertraut. Für Micah war es nur ein Job, für die andere Person könnte dieser Moment jedoch deutlich mehr bedeutet haben.
Eine unerwartete Freundschaft
Die beiden kommen aus völlig unterschiedlichen Welten und hätten sich unter normalen Umständen vermutlich nie kennengelernt. Gerade deshalb funktioniert die Freundschaft so gut, weil die Person mit Micahs Vergangenheit nichts zu tun hat und ihn nur als den Menschen kennt, der er heute ist.
Ein jüngerer Freund mit ähnlichen Problemen
Micah erkennt in ihm viel von sich selbst wieder und versucht deshalb, ihn von denselben Fehlern abzuhalten. Das sorgt häufig für Streit, weil Micah dabei schnell kontrollierend wird und vergisst, dass er früher ebenfalls auf niemanden gehört hat.
Eine enge Freundin seiner Schwester
Sie kennt Micah schon lange und hat keine Angst davor, ihm die Meinung zu sagen. Vielleicht gab es irgendwann einen Kuss, einen kurzen Flirt oder eine Situation, über die beide lieber nicht vor seiner Schwester sprechen möchten.
Ein Kontakt aus der Clubszene
Eine Person, die fast jeden kennt, immer weiß, wo die nächste Veranstaltung stattfindet, und Micah regelmäßig Jobs vermittelt. Gleichzeitig ist nie ganz klar, ob sie ihm wirklich helfen will oder hauptsächlich von seinem Ruf profitiert.
Eine Affäre mit einem Promi
Kennengelernt haben sie sich während eines Auftrags, bei dem Micah eigentlich nur für die Sicherheit zuständig war. Seitdem treffen sie sich heimlich, weil eine öffentliche Verbindung für beide beruflich und privat unangenehme Folgen haben könnte.
Jemand, dem er noch etwas schuldet
Diese Person hat Micah früher geholfen, als er selbst kaum eine Möglichkeit hatte, aus seinem alten Leben herauszukommen. Inzwischen verlangt sie den Gefallen zurück, und Micah weiß nicht, wie weit er gehen würde, um diese Schuld zu begleichen.
Jemand, der Micah schon seit seiner Jugend kennt und auch die Version von ihm erlebt hat, auf die er heute nicht besonders stolz ist. Die Freundschaft darf ruhig belastet sein, weil zwischen ihnen Dinge passiert sind, über die sie bis heute nicht richtig sprechen.
Beste Freundin
Eine Frau, bei der Micah nicht ständig den harten Typen spielen muss und die ihn auch dann durchschaut, wenn er behauptet, alles wäre in Ordnung. Zwischen ihnen könnte es immer wieder Gerüchte geben, obwohl ihre Verbindung tatsächlich rein freundschaftlich ist.
Eine alte Jugendliebe
Sie waren früher lange zusammen und haben sich geliebt, aber Micahs damaliges Leben hat irgendwann alles kaputtgemacht. Heute könnten sie sich wieder begegnen und merken, dass die Gefühle nicht ganz verschwunden sind, auch wenn inzwischen zu viel zwischen ihnen liegt.
Eine komplizierte On-off-Geschichte
Zwischen ihnen funktioniert es körperlich sehr gut, emotional dagegen eher weniger. Sie finden immer wieder zueinander, obwohl beide wissen, dass es früher oder später erneut in einem Streit oder einer überstürzten Trennung endet.
Freunde aus der Nachbarschaft
Menschen, mit denen Micah aufgewachsen ist und die dieselben Straßen, Probleme und Leute kennen wie er. Einige haben ihr Leben inzwischen in den Griff bekommen, andere hängen noch immer in den alten Strukturen fest.
Ein ehemaliges Gangmitglied
Jemand, mit dem Micah früher Drogen verkauft oder andere Dinge erledigt hat. Heute könnte die Person ihm seinen Ausstieg übelnehmen, noch einen Gefallen offen haben oder versuchen, ihn erneut in alte Geschäfte zu ziehen.
Ein früherer Rivale
Zwischen ihnen gab es früher mehrfach Ärger, vielleicht wegen der Gang, einer Frau oder einer Sache, die völlig eskaliert ist. Heute sind beide älter, aber die alte Abneigung ist sofort wieder da, sobald sie im selben Raum stehen.
Ein Kollege aus dem Security-Bereich
Sie arbeiten regelmäßig gemeinsam in Clubs, bei Veranstaltungen oder im Personenschutz. Zwischen ihnen herrscht Vertrauen, aber auch ein ständiger Wettbewerb darum, wer eine Situation schneller erkennt oder besser unter Kontrolle bekommt.
Ein Künstler oder eine Künstlerin, die er beschützt
Micah wurde zunächst nur als Bodyguard engagiert, doch mit der Zeit ist daraus eine persönlichere Verbindung entstanden. Die Person vertraut ihm Dinge an, die sonst kaum jemand weiß, während Micah darauf achtet, Beruf und Privatleben nicht zu sehr zu vermischen.
Ein ehemaliger Schützling
Jemand, den Micah einmal aus einer gefährlichen Situation geholt hat und der ihm seitdem stark vertraut. Für Micah war es nur ein Job, für die andere Person könnte dieser Moment jedoch deutlich mehr bedeutet haben.
Eine unerwartete Freundschaft
Die beiden kommen aus völlig unterschiedlichen Welten und hätten sich unter normalen Umständen vermutlich nie kennengelernt. Gerade deshalb funktioniert die Freundschaft so gut, weil die Person mit Micahs Vergangenheit nichts zu tun hat und ihn nur als den Menschen kennt, der er heute ist.
Ein jüngerer Freund mit ähnlichen Problemen
Micah erkennt in ihm viel von sich selbst wieder und versucht deshalb, ihn von denselben Fehlern abzuhalten. Das sorgt häufig für Streit, weil Micah dabei schnell kontrollierend wird und vergisst, dass er früher ebenfalls auf niemanden gehört hat.
Eine enge Freundin seiner Schwester
Sie kennt Micah schon lange und hat keine Angst davor, ihm die Meinung zu sagen. Vielleicht gab es irgendwann einen Kuss, einen kurzen Flirt oder eine Situation, über die beide lieber nicht vor seiner Schwester sprechen möchten.
Ein Kontakt aus der Clubszene
Eine Person, die fast jeden kennt, immer weiß, wo die nächste Veranstaltung stattfindet, und Micah regelmäßig Jobs vermittelt. Gleichzeitig ist nie ganz klar, ob sie ihm wirklich helfen will oder hauptsächlich von seinem Ruf profitiert.
Eine Affäre mit einem Promi
Kennengelernt haben sie sich während eines Auftrags, bei dem Micah eigentlich nur für die Sicherheit zuständig war. Seitdem treffen sie sich heimlich, weil eine öffentliche Verbindung für beide beruflich und privat unangenehme Folgen haben könnte.
Jemand, dem er noch etwas schuldet
Diese Person hat Micah früher geholfen, als er selbst kaum eine Möglichkeit hatte, aus seinem alten Leben herauszukommen. Inzwischen verlangt sie den Gefallen zurück, und Micah weiß nicht, wie weit er gehen würde, um diese Schuld zu begleichen.
Finalrules
Letzte Wortemessage
Ich bin gespannt auf eure Ideen und passe ggf. auch gerne Teile meiner Story an.
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.





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