Blaze Sinclair
@blaze.sinclair • Chicago, IL
# 25#MBA – student; Manager Finance & Administration #Einwohner
Basicsidentity
NameBlaze Sinclair
Alter 25
Herkunft Chicago, IL
SchichtUpper Class
BerufMBA – student; Manager Finance & Administration
FaceclaimDamian Hardung
ReservierungJa, bitte reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
Triggerwarningdeath, car accident, blood, drugs
„Blaze Sinclair“, las er. Das kleine Namensschild auf dem Schreibtisch war der endgültige Beweis dafür, dass er seine Endstation im Leben erreicht hatte. Hinter den Fenstern seines Büros erstreckte sich die Skyline von Chicago. Von hier oben konnte er auf die winzigen Gestalten herabblicken, die sich wie Ameisen durch die Straßen bewegten und unbeirrt ihren Wegen folgten. Ein flüchtiger Blick in eine andere Realität. Sein Blick blieb nicht länger dort, als unbedingt nötig. Er hasste diese Höhe. Den Gedanken, in einem Glashaus zu sitzen, während seine Füße weit über dem echten Boden schwebten – unerreichbar für ihn, egal, wie sehr er sich danach ausstreckte. Der junge Mann war groß geworden, mit Matsch zwischen den Zehen und weit hochgekrempelten Hosenbeinen, die vor Nässe trieften. Belly war dabei nie weit von ihm entfernt, ständig nur einen Schritt hinter ihm. Ihr Sommerkleid, einst leuchtend blau, war längst zu einem undefinierbaren Schlammbraun geworden und sah keinen Deut besser aus als er. Hinter ihnen lag der See ruhig da. Er behielt alles für sich, als hätten die Zwillinge ihn persönlich zum Schweigen verpflichtet. Der kleine Strand am Ufer war von Löchern durchzogen. Zwei Schaufeln steckten in einem Sandhaufen, aus dem Äste und Blätter ragten, als hätte jemand versucht, eine völlig neue Form der Kunst zu erschaffen. Für eine Weile waren die Sinclair-Zwillinge eine Naturgewalt gewesen, deren Schäden keine Versicherung der Welt übernommen hätte. Sie gegen den Rest der Welt, irgendwie. Ihre Brüder gehörten beiläufig dazu. Was Belly begann, brachte Blaze zu Ende. Während ihre Gedanken von einer Idee zur nächsten sprangen, führte er sie geduldig bis zum Ende. Nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. »Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.« So hieß es Jahre später auf einem von Bellys unzähligen Sprüchekalendern, den sie ihm geschenkt hatte. Dass der Kalender seit fast einem Jahrzehnt abgelaufen war, spielte zwischen ihnen nie eine Rolle. Die Monate waren schließlich immer noch dieselben. Belly erklärte es ihm ausführlich. Sehr ausführlich. „... und außerdem ... und hier ... und dort ...“ Ab einem gewissen Punkt lernte man, seine Schwester und ihre Wasserfälle aus Worten einfach auszublenden – als hätte man jahrelang Meditation geübt und schließlich die Fähigkeit erlangt, den Rest des Universums auszublenden. Eine Fähigkeit, die sich in den vergangenen Jahren als erstaunlich nützlich erwiesen hatte. Kunden. Mitarbeiter seiner Abteilung. Menschen, die ständig etwas von ihm wollten. „Manager Finance & Administration.“ Strafe und Segen zugleich. Seine Eltern hatten ihn nie in eine Ecke gedrängt. Vielleicht wäre er damit durchgekommen, einfach bloß zu leben. Doch der Name Sinclair war ihm in die Existenz gebrannt. Seine Eltern hatten ihren Kindern einen Weg gebaut, von dem sie kaum noch abkommen konnten. Jeder von ihnen mit hunderten Sicherheitsgurten ausgestattet. Sie mussten nur folgen. Sie gehörten nicht zu denen, die sich mühsam bis an die Spitze gearbeitet hatten. Die Sinclair-Kinder waren wie Touristen, die sich auf den Schultern anderer ausruhten. Die Elite auf dem Rücken Untergebener. Sie alle besuchten dieselben elitären Schulen, pflegten Freundschaften – oder generationsübergreifende Familienbande – mit Menschen, die genauso aufgewachsen waren wie sie. Blaze gehörte dazu. Fest in diese Kreise integriert, wurde er mit den Jahren immer mehr zu dem Menschen geformt, der er heute war. Er war nie derjenige, der herausstach. Kein Überflieger. Kein Weltstar. Doch ausgerechnet mit diesen Menschen war er befreundet. Er sammelte ihre Anerkennung und ihre Kontakte wie andere ihre Trophäen oder Diplome. Noch während seiner Schulzeit nahm ihn sein Vater zum ersten Mal mit ins Geschäftsleben. Sommerpraktika folgten, später während des Studiums die Pflichtpraktika. Das BWL-Studium war weniger eine Entscheidung als die nächste logische Station auf einem Weg, der lange vor seiner Geburt begonnen hatte. Es hatte schon immer festgestanden, dass Julian – der älteste Sohn – eines Tages dem amtierenden Patriarchen der Sinclairs auf den Thron folgen würde. Doch in den vergangenen Jahren war Blaze immer mehr zu einer der tragenden Säulen des Unternehmens geworden, als wäre er selbst Atlas, der die Welt auf seinen Schultern trug. Während Julian durch Europa reiste und das Leben genoss, etablierte Blaze sich im Finanzviertel Chicagos als der neue „Wolf of Wall Street“. Gemeinsam mit Sinclair Jr. Liam kurbelte er das Geschäft an. Sie pokerten mit Existenzen, trafen Entscheidungen über Millionen und nannten es unternehmerisches Risiko. Andere hätten es wohl jugendlichen Leichtsinn genannt. Für Blaze war es der größtmögliche Erfolg – der Geschmack eines Sieges, den man nach einer gewonnenen Schlacht auf der Zunge trug. Belly hingegen zeichnete dazu einen deutlichen Kontrast. Obwohl die Zwillinge auf demselben Planeten lebten, schienen sie sich wie zwei Kontinente langsam voneinander wegzubewegen. Nicht schnell, aber stetig. Mit jedem Tag wurde das Meer aus Ungewissheiten zwischen ihnen ein wenig größer, während die Brücke, die sie einst mühelos miteinander verbunden hatte, langsam unter der Zugkraft einzustürzen begann.
—And then, just when you think it can't possibly get any more fucked up... of course someone has to make it even worse. Some kind of karma for being human. There he stood, the headlights of his car illuminating the whole disaster as if he had just unveiled a brand-new world wonder. He didn't move. His hands clung to the car door. He stared. He blinked. Then he stared again. Trying to process what had just happened was like installing a new Windows update. As a matter of fact, he had left his laptop in standby before heading out, waiting for one to finish downloading. Somewhere in the back of his mind, he remembered that now was probably not the time to think about it. Instead, he kept staring, desperately trying to come up with an appropriate reaction. A soft sound reached him. His eyes snapped to the left. "Are you..." He took a hesitant step forward—or maybe she moved. Maybe neither of them had. "...okay?" His mouth was dry. Slowly, he knelt beside her, his shadow falling over the woman he had just met. Well... not quite. She had kissed his car like a fucking deer in the middle of the road. Just a moment ago, she had been standing there, facing his direction. She could have seen him coming. She could have stepped aside. Her eyelids twitched. He saw her eyes open, if only for a fraction of a second. Long enough to see the pain. The panic. The realization. He drew a sharp breath. There was blood. Why was there so much blood? It covered her body, staining her white blouse the unmistakable color of a life-or-death situation. Her lips parted ever so slightly. A faint whimper escaped them. Her body was a mess. Limbs bent at angles he couldn't even begin to describe. He felt trapped inside a nightmare, hoping that, to the woman, he was nothing more than the monster hiding beneath her bed. He flinched backward, as if her condition were something contagious—a deadly disease that could reach him if he got too close. "I’m sorry... I-I’m sorry for you, okay?" His brain felt incapable of forming the right connections, of following the instructions for such a simple task. He could smell the drugs still lingering on his breath as he pushed himself back onto his feet. His eyes darted around. No one had seen it, right? No one was looking back. Without another thought, he moved toward his car. His fingers found the keys. The engine roared to life. He didn't drive away immediately. He just moved the car. Out of the way. In the rearview mirror, he caught the reflection of a body lying on the street. A Jane Doe he had never known. And before his mind could catch up, before reason could take over, his car disappeared into the pitch-black night.
Geheimnisse sind die schrecklichste Form der Folter. Sie verändern Menschen, langsam und unbemerkt. Nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie ständig mit ihnen leben müssen. Blaze weiß, dass er möglicherweise für den Tod eines Menschen verantwortlich ist. Warum daraus nie eine größere Schlagzeile wurde, ist ihm bis heute ein Rätsel. Er ließ Gras darüber wachsen. Niemand weiß davon. Und trotzdem lässt es ihn nicht los. Nicht einmal dann, wenn er lächelt. Vielleicht ist es die Angst davor, aufzufliegen und die Strafe zu bekommen, die er verdient hätte. Vielleicht ist es auch einfach nur sein schlechtes Gewissen. Vielleicht beides.
—And then, just when you think it can't possibly get any more fucked up... of course someone has to make it even worse. Some kind of karma for being human. There he stood, the headlights of his car illuminating the whole disaster as if he had just unveiled a brand-new world wonder. He didn't move. His hands clung to the car door. He stared. He blinked. Then he stared again. Trying to process what had just happened was like installing a new Windows update. As a matter of fact, he had left his laptop in standby before heading out, waiting for one to finish downloading. Somewhere in the back of his mind, he remembered that now was probably not the time to think about it. Instead, he kept staring, desperately trying to come up with an appropriate reaction. A soft sound reached him. His eyes snapped to the left. "Are you..." He took a hesitant step forward—or maybe she moved. Maybe neither of them had. "...okay?" His mouth was dry. Slowly, he knelt beside her, his shadow falling over the woman he had just met. Well... not quite. She had kissed his car like a fucking deer in the middle of the road. Just a moment ago, she had been standing there, facing his direction. She could have seen him coming. She could have stepped aside. Her eyelids twitched. He saw her eyes open, if only for a fraction of a second. Long enough to see the pain. The panic. The realization. He drew a sharp breath. There was blood. Why was there so much blood? It covered her body, staining her white blouse the unmistakable color of a life-or-death situation. Her lips parted ever so slightly. A faint whimper escaped them. Her body was a mess. Limbs bent at angles he couldn't even begin to describe. He felt trapped inside a nightmare, hoping that, to the woman, he was nothing more than the monster hiding beneath her bed. He flinched backward, as if her condition were something contagious—a deadly disease that could reach him if he got too close. "I’m sorry... I-I’m sorry for you, okay?" His brain felt incapable of forming the right connections, of following the instructions for such a simple task. He could smell the drugs still lingering on his breath as he pushed himself back onto his feet. His eyes darted around. No one had seen it, right? No one was looking back. Without another thought, he moved toward his car. His fingers found the keys. The engine roared to life. He didn't drive away immediately. He just moved the car. Out of the way. In the rearview mirror, he caught the reflection of a body lying on the street. A Jane Doe he had never known. And before his mind could catch up, before reason could take over, his car disappeared into the pitch-black night.
Geheimnisse sind die schrecklichste Form der Folter. Sie verändern Menschen, langsam und unbemerkt. Nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie ständig mit ihnen leben müssen. Blaze weiß, dass er möglicherweise für den Tod eines Menschen verantwortlich ist. Warum daraus nie eine größere Schlagzeile wurde, ist ihm bis heute ein Rätsel. Er ließ Gras darüber wachsen. Niemand weiß davon. Und trotzdem lässt es ihn nicht los. Nicht einmal dann, wenn er lächelt. Vielleicht ist es die Angst davor, aufzufliegen und die Strafe zu bekommen, die er verdient hätte. Vielleicht ist es auch einfach nur sein schlechtes Gewissen. Vielleicht beides.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
86%
The Ambitious One
Primary Match
85%
Quiet Storm
Secondary
84%
Main Character Energy
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter Ziele nicht nur träumt, sondern verfolgt. Ehrgeiz, Selbstsicherheit und ein klarer Wille zur Entwicklung stehen stark im Vordergrund. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von Quiet Storm und Main Character Energy, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich50%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal80%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch70%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst85%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan74%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig88%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant45%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst98%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark83%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig41%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig99%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv49%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit68%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
✦materialistische Neigungen; Vermögen ist zum Augeben, nicht zum bloßen Anschauen - Fokus liegt aber auf Qualität über Quantität
✦deine Kunden und Mitarbeiter sind nicht deine Freunde; die persönliche Einladung zum Du ist ein Privileg - Nachnamen sind ihm geläufiger, als Vornamen und Geburstage & er gibt nur wenigen seine Privatnummer, die meisten erreichen ihn nur im Büro
✦Meditation ist seine Form von Selbsterkenntnis
✦hat als Kind Lacrose gespielt, ist vierfacher Sandburgen-Weltmeister [einmal mehr als sein Zwilling!]
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Noch keine zusätzlichen Preferences eingetragen.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Ja — twin | @Belly Sinclair
Connection Typesselected
FreundeFeindeKollegenBekannte / NachbarnRivalenEx-PartnerLiebschaften / ONS / AffärenMentoren / SchützlingeCrime / Business
Gesuchte Kontakteideas
I guess, jeder braucht soziale Beziehungen? Freundschaften sind defentiv sehr intime Bindungen, die er führt. Langfristig, hartnäckig, verlässlich. Aber auch fordernd, alles kommt mit einem gewissen Preis. Mit Blaze tritt defentiv nicht das drama of the year in den Vordergrund. Dennoch ist er da, wenn es gebraucht wird. Ob sich daraus irgendwann was mehr entwickelt hat? Who knows. Die ein oder andere Bettgeschichte ist gerne gewünscht, solange die Lady oder der Sir seine Rechnung selber bezahlen kann, at least, wenn Blaze bessere Beschäftigung findet.
Die womöglich spannenste Beziehung? Well, jemand, der die junge Frau kennt, die er halbbetrunken oder angekifft [Filmriss] überfahren hat. Es handelt sich hier defentiv um eine tote Person, deren Hinterblieben keine entgültige Antwort haben. Und eventuell hinter die Wahrheit kommen? Vielleicht gibt es da draußen ja dann noch jemand mehr, der ihn noch weniger leiden kann? Was gibt es besseres, als ein paar Personen mit purer Abneigung für jemanden. Pure Spannung.
Die womöglich spannenste Beziehung? Well, jemand, der die junge Frau kennt, die er halbbetrunken oder angekifft [Filmriss] überfahren hat. Es handelt sich hier defentiv um eine tote Person, deren Hinterblieben keine entgültige Antwort haben. Und eventuell hinter die Wahrheit kommen? Vielleicht gibt es da draußen ja dann noch jemand mehr, der ihn noch weniger leiden kann? Was gibt es besseres, als ein paar Personen mit purer Abneigung für jemanden. Pure Spannung.
Finalrules
Letzte Wortemessage
Mein Ying zu meinem Yang geschwisterlicherseits hat offensichtlich jetzt Augen für Prince Charming? Ich wusste gar nicht, dass die den Shrek-Cast jetzt auch in Live-Action draußen rumlaufen lassen. Well, much love to you.
Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.






