Dalton Wheeler
@dalton.wheeler • Chicago
#24 Jahre#Schwimmer + Student#Einwohner
Basicsidentity
NameDalton Wheeler
Alter24 Jahre
HerkunftChicago
SchichtMiddle Class
BerufSchwimmer + Student
FaceclaimFroy Gutierrez
ReservierungNein, nicht reservieren
The Privé
Inner Circle
Sigma Kappa Delta
Freie Kriminelle
Einwohner
Storylinebackground
TriggerwarningSubstanzmissbrauch
Finanziell gesehen hatte Dalton nicht den allerbesten Start ins Leben, als der braunhaarige Junge an einem kühlen Novembermorgen des Jahres 2002 in einem gesellschaftlich angeschlagenen Stadtviertel von Chicago als ältestes Kind der Familie zur Welt kam. Hineingeboren in eher ärmliche Verhältnisse, lernte er von klein auf, was Verzicht bedeutete; auf materielle Dinge und leider ebenso auf die gemeinsame Zeit mit seinem Vater bezogen. Jonathan hatte oft drei Jobs gleichzeitig, um die kleine Familie über Wasser zu halten, und selbst das reichte manchmal nicht ganz aus. Mit einem sozialen Status, der irgendwo zwischen denjenigen der beiden Zwillingsschwestern einzuordnen war, gehörte er auf der High School zwar irgendwie dazu…aber eben auch nicht. Wenn man es negativ ausdrücken wollte, könnte man sicherlich von Durchschnittlichkeit und Mittelmäßigkeit sprechen, lag man damit doch letztendlich auch gar nicht so falsch, wenn man von Dalton Wheeler sprach. Und er selbst sah das auch keineswegs als Beleidigung an, sondern lebte damit immer recht gut. Er bewegte sich frei von Mobbing durch die Schulflure und hatte Freunde in fast allen gesellschaftlichen Gruppen, war sportlich und hatte es sogar in seinem dritten High School Jahr an die Spitze des Schwimmteam seiner Schule geschafft. Während sein Verhältnis zu Cailin von außen betrachtet zwar stets harmonisch und von geschwisterlicher Loyalität geprägt war, hatten sie im Laufe der High School Zeit immer weniger miteinander zu tun, lebte sie doch ein Leben auf der sozialen Überholspur und entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Mädchen der Schule. Dalton ließ sie machen und mischte sich nicht in ihr Leben ein, hatte aber immer ein offenes Ohr für sie und versuchte ihr auch immer wieder klarzumachen, dass die High School ein Ort voller Oberflächlichkeiten war und es am Ende ihre Familie war, die wirklich zählte.
Das Verhältnis zu Lydia war schon immer eng gewesen und besonders in der Schule versuchte er immer, ein Auge auf sie zu haben, die es aufgrund der Leidenschaft für Esoterik, die sie mit ihrer Mutter teilte, von den drei Wheeler Kindern am schwersten hatte, eckte sie mit dieser Vorliebe und den schwarzen Klamotten etc. doch ziemlich bei ihren Mitschülern an. Dalton stand irgendwie immer zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite wusste er, dass sie es sich selbst erheblich leichter machen könnte, wenn sie sich anpassen und mit dem Strom schwimmen würde, so wie es Cailin tat. Auf der anderen Seite war er stolz auf seine kleine Schwester, dass sie ihren eigenen Weg ging und sich nicht von der Meinung anderer oder verbalen Beleidigungen beeinflussen ließ, wobei er ihr immer größer gewordenes Selbstbewusstsein und ihre offensiven Sprüche jedoch manchmal auch ziemlich übertrieben fand und er nicht umhin kam, oft genug darüber genervt mit den Augen zu rollen.
Das war zumindest das, was andere sahen, wenn sie an Dalton dachten. In Wahrheit hatte es der braunhaarige Schwimmer faustdick hinter den Ohren, wusste aber stets, wie er unter dem Radar blieb und nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Vor allem im letzten High School Jahr setzten er und seine Freunde nicht nur ihren Schulabschluss aufs Spiel, indem sie in regelmäßigen Abständen nachts in das Schulgebäude einbrachen, um eine Poolparty zu schmeißen, inklusive Alkohol, Drogen und sexuellen Ausschweifungen. Sein [geheimer) Freundeskreis war exklusiv und nur selten erhielten Außenstehende eine Einladung zu diesen Partys. Und meistens wurde ihnen dabei die mehr als zweifelhafte Ehre zuteil, als Schachfigur in einem ihrer perfiden Spiele zu fungieren, die regelmäßig über die Grenzen von Moral und Anstand hinausgingen. Es hatte sich innerhalb der Clique zu einer Art Sport entwickelt, das allseits bekannte und beliebte Partyspiel Truth or Dare ihre ganz eigenen Regeln zu verpassen, bei denen Wahrheit im Grunde keine Option mehr war und Pflicht immer extremere Ausprägungen annahm. Da alle Beteiligten viel zu verlieren hatten, wenn jemals etwas davon an die Öffentlichkeit geriet, bewahrten alle Stillschweigen über diese Dinge. Es hatte immer mal wieder Gerüchte gegeben, aber bis heute wusste die Schulleitung nichts Konkretes.
Da die finanzielle Situation der Familie Wheeler nie wirklich rosig war und er zudem seinen Schulabschluss nur mit Ach und Krach schaffte, wäre ein College für Dalton außerhalb jeglicher Reichweite gewesen, wenn er sich in seinem letzten High School Jahr nicht zum unumstrittenen Star Schwimmer der Region entwickelte hatte, der auf lokaler und auch nationaler Ebene einen Rekord nach dem anderen aufstellte. Nicht wenige handelten ihn bereits als Nachfolger des Ausnahmeschwimmers und 23-fachen Olympiasieger Michael Phelps. Es waren seine sportlichen Erfolge, die Dalton ein Stipendium für die University of Chicago erhielt und ihm somit nicht nur ermöglichte, seinen Traum von Olympia weiter zu verfolgen, sondern darüber hinaus eine akademische Ausbildung zu erhalten, die ihm allein aufgrund seiner schlechten Noten nicht möglich gewesen wäre. Der braunhaarige Student wusste, dass das Schwimmen seine einzige Chance war, etwas aus seinem Leben zu machen, hatte er doch bereits mit Beginn seiner Schulzeit gelernt, dass Menschen wie er, die in der unteren Mittelschicht geboren wurde und dessen Eltern verdammt hart für ihren Mindestlohn arbeiten mussten, niemals dieselben Chancen bekamen wie die Privilegierten, die erst kurz vor der Ziellinie starteten. Auf so etwas wie Glück konnte Dalton nicht hoffen. Es war nicht immer leicht für den jungen Mann, versuchten doch seine alten Freunde vor allem in den ersten Wochen immer wieder, ihn dazu zu überreden, wieder an den illegalen Partys teilzunehmen, wussten sie doch, dass Dalton früher stets die treibende Kraft war und vor allem das weibliche Geschlecht seinem teilweise rauem Charme nur selten widerstehen konnte. Aber er wollte damit nichts mehr zu tun haben und brach den Kontakt zu den Leuten fast komplett ab.
Es war sein Talent und Unmengen an harter Arbeit, die ihn aus der Menge herausstechen ließen. Und Dalton kämpfte verbissen um seinen Platz in den ewigen Sieger- und Rekordlisten. Das harte Training und der Verzicht auf das typische Studentenleben voller Partys, Alkohol und Frauen sollte nicht umsonst gewesen sein und seinen Namen in der Welt des Schwimmsports unvergessen machen. Und bereits in seinem dritten College schien dieser Traum Gestalt anzunehmen, als er mit einundzwanzig Jahren bei den Pan Pacific Swimming Championships auf seiner Paradestrecke einen neuen Rekord aufstellen konnte. Dieser Sieg stellte den Anfang einer steilen Karriere dar, galten die sog. PanPacs als einer härtesten und bedeutendsten Wettbewerbe der Welt. Im Laufe der folgenden zwei Jahre folgten weitere hochkarätige Siege und Rekorde und dann hatte es Dalton endlich geschafft und sein großer Traum war in greifbare Nähe gerückt, als er zum Mitglied des A-Kaders des Olympiateams wurde. Sponsoren rissen sich um den braunhaarigen und finanzielle Sorgen schien endlich der Vergangenheit anzugehören.
Aber der Autounfall und der plötzliche Tod seines Vaters vor ein paar Monaten änderte von jetzt auf gleich alles. Plötzlich war Dalton der einzig verbliebene Mann im Haus und er erkannte allmählich, dass er aufhören musste, sich wie ein rebellischer Teenager zu benehmen und endlich Verantwortung für seine Schwestern zu übernehmen und eine echte Stütze für seine Mutter zu sein, die stets versuchte, für ihre Kinder stark zu sein. Aber er hatte sie oft alleine im Schlafzimmer weinen hören und egal wie gut sie es zu verbergen versuchte, ihm entging nicht, dass sie immer öfter zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln greifen musste, um zumindest etwas Ruhe zu finden. Dalton hatte nie erfahren, ob sie jemals geahnt hatte, dass er davon wusste. Sie hatte stets geschwiegen und er hatte es ihr gleichgetan, um Lydia und Cailin nicht zu beunruhigen und vor der traurigen Wahrheit zu beschützen, hätten sie doch ohnehin nichts ausrichten können. Und manchmal war eine Lüge der bessere Weg, um jemanden zu beschützen. Was hätte die Wahrheit und die damit verbundene immer größer werdende innere Zerrissenheit einer unschuldigen Seele angetan? Es hätte seine Schwestern zerstört und sie ihrer Kindheit und Jugend beraubt. Scherben, die selbst der beste Seelenklempner nicht mehr hätte kitten können. Die Wahrheit befreite leider nicht immer und manchmal war Unwissenheit halt eben doch ein Segen.
Sein Trainer und seine Sponsoren hatten Verständnis dafür, dass er sich die ersten Wochen nach diesem traumatischen Ereignis erst einmal um seine Familie kümmern musste und ließen ihn für die kommenden drei Monate erst einmal zur Ruhe kommen und legten ihm den Besuch bei einer Psychologin nahe, die schon vielen Spitzensportlern nach Schicksalschlägen wieder auf die Beine geholfen hatte, war doch eine stabile Psyche und mentale Stärke untrennbar mit Erfolg verknüpft, erst recht bei einem Einzelsport wie dem Schwimmen, wo der Druck allein auf den eigenen Schultern lastete. Aber Dalton stellte sich quer und ging nur deshalb zu den Sitzungen, damit man ihm nicht sein Stipendium und seine Sponsorenverträge entzog. Er hielt nichts von diesem Psycho-Gequatsche und brauchte keinen verfluchten Seelenklempner.
Als er merkte, dass er sein früheres Leistungs- und Erfolgsniveau nicht mehr erreichen konnte, egal wie hart und zielstrebig er trainierte, erwog er zum ersten Mal in seiner Schwimmkarriere die Einnahme illegaler Substanzen - gemeinhin als Doping bekannt. Doch um dies abseits der misstrauischen Augen seines Trainers und der Anti-Doping-Agentur zu tun, brauchte er vor allem eines: Geld. Und obwohl er in den letzten Jahren mit Werbeaufträgen nicht schlecht verdient hatte, war das meiste Geld in die Unterstützungseiner Familie geflossen, denn seine Mutter konnte seit dem Tod ihres geliebten Ehemanns nicht mehr arbeiten, und seine Schwestern sollten genau wie er in den Genuss einer Collegeausbildung kommen. Der junge Mann wusste einfach nicht, wie es weitergehen sollte und verlor sich immer mehr in den Verlockungen des Nachtlebens von Chicago, wo er nach Jahren seine alten Freunde aus der High School wiedertraf. Und in seiner derzeitigen miserablen psychischen Verfassung konnte er der Versuchung nicht mehr widerstehen und fiel immer öfter in alte Verhaltensmuster zurück. Inzwischen war Dalton kurz davor, sowohl sein Stipendium als auch seine Sponsoren zu verlieren, da nicht nur seine sportlichen Erfolge ausblieben, sondern auch sein Verhalten in der Öffentlichkeit immer fragwürdiger wurde, so dass er langsam aber sicher nicht mehr tolerierbar war.
Es war ein zufällig mitgehörtes Gespräch im Boxclub, das die Weichen für die kommenden Vorkommnisse geebnet hatte, die nicht nur einschneidenden Einfluss auf Daltons Leben haben sollten. Er trainierte in dem heruntergekommenen Boxclub in der Nähe seines Elternhauses, um dort Frust und aufgestaute Wut abzulassen, abseits der schillernden Welt der Fitnessräume der University of Chicago und der Argusaugen seines Trainers, Sponsoren und nicht zuletzt der Universitätsleitung. Es war nicht nur die Aussicht auf schnelles Geld, welches ihn lockte und er dringend benötigte, um an qualitativ hochwertiges und vor allem kaum nachweisbares Doping zu kommen. Nein, es reizte Dalton, der schon in seiner Jugend Anzeichen eines recht ordentlichen Faustschlags zeigte, immer mehr, seine immer stärker werdende Wut auf seine Umgebung sowie seinen Aggressionen endlich ein Ventil zu geben.
Das Verhältnis zu Lydia war schon immer eng gewesen und besonders in der Schule versuchte er immer, ein Auge auf sie zu haben, die es aufgrund der Leidenschaft für Esoterik, die sie mit ihrer Mutter teilte, von den drei Wheeler Kindern am schwersten hatte, eckte sie mit dieser Vorliebe und den schwarzen Klamotten etc. doch ziemlich bei ihren Mitschülern an. Dalton stand irgendwie immer zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite wusste er, dass sie es sich selbst erheblich leichter machen könnte, wenn sie sich anpassen und mit dem Strom schwimmen würde, so wie es Cailin tat. Auf der anderen Seite war er stolz auf seine kleine Schwester, dass sie ihren eigenen Weg ging und sich nicht von der Meinung anderer oder verbalen Beleidigungen beeinflussen ließ, wobei er ihr immer größer gewordenes Selbstbewusstsein und ihre offensiven Sprüche jedoch manchmal auch ziemlich übertrieben fand und er nicht umhin kam, oft genug darüber genervt mit den Augen zu rollen.
Das war zumindest das, was andere sahen, wenn sie an Dalton dachten. In Wahrheit hatte es der braunhaarige Schwimmer faustdick hinter den Ohren, wusste aber stets, wie er unter dem Radar blieb und nicht allzu viel Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Vor allem im letzten High School Jahr setzten er und seine Freunde nicht nur ihren Schulabschluss aufs Spiel, indem sie in regelmäßigen Abständen nachts in das Schulgebäude einbrachen, um eine Poolparty zu schmeißen, inklusive Alkohol, Drogen und sexuellen Ausschweifungen. Sein [geheimer) Freundeskreis war exklusiv und nur selten erhielten Außenstehende eine Einladung zu diesen Partys. Und meistens wurde ihnen dabei die mehr als zweifelhafte Ehre zuteil, als Schachfigur in einem ihrer perfiden Spiele zu fungieren, die regelmäßig über die Grenzen von Moral und Anstand hinausgingen. Es hatte sich innerhalb der Clique zu einer Art Sport entwickelt, das allseits bekannte und beliebte Partyspiel Truth or Dare ihre ganz eigenen Regeln zu verpassen, bei denen Wahrheit im Grunde keine Option mehr war und Pflicht immer extremere Ausprägungen annahm. Da alle Beteiligten viel zu verlieren hatten, wenn jemals etwas davon an die Öffentlichkeit geriet, bewahrten alle Stillschweigen über diese Dinge. Es hatte immer mal wieder Gerüchte gegeben, aber bis heute wusste die Schulleitung nichts Konkretes.
Da die finanzielle Situation der Familie Wheeler nie wirklich rosig war und er zudem seinen Schulabschluss nur mit Ach und Krach schaffte, wäre ein College für Dalton außerhalb jeglicher Reichweite gewesen, wenn er sich in seinem letzten High School Jahr nicht zum unumstrittenen Star Schwimmer der Region entwickelte hatte, der auf lokaler und auch nationaler Ebene einen Rekord nach dem anderen aufstellte. Nicht wenige handelten ihn bereits als Nachfolger des Ausnahmeschwimmers und 23-fachen Olympiasieger Michael Phelps. Es waren seine sportlichen Erfolge, die Dalton ein Stipendium für die University of Chicago erhielt und ihm somit nicht nur ermöglichte, seinen Traum von Olympia weiter zu verfolgen, sondern darüber hinaus eine akademische Ausbildung zu erhalten, die ihm allein aufgrund seiner schlechten Noten nicht möglich gewesen wäre. Der braunhaarige Student wusste, dass das Schwimmen seine einzige Chance war, etwas aus seinem Leben zu machen, hatte er doch bereits mit Beginn seiner Schulzeit gelernt, dass Menschen wie er, die in der unteren Mittelschicht geboren wurde und dessen Eltern verdammt hart für ihren Mindestlohn arbeiten mussten, niemals dieselben Chancen bekamen wie die Privilegierten, die erst kurz vor der Ziellinie starteten. Auf so etwas wie Glück konnte Dalton nicht hoffen. Es war nicht immer leicht für den jungen Mann, versuchten doch seine alten Freunde vor allem in den ersten Wochen immer wieder, ihn dazu zu überreden, wieder an den illegalen Partys teilzunehmen, wussten sie doch, dass Dalton früher stets die treibende Kraft war und vor allem das weibliche Geschlecht seinem teilweise rauem Charme nur selten widerstehen konnte. Aber er wollte damit nichts mehr zu tun haben und brach den Kontakt zu den Leuten fast komplett ab.
Es war sein Talent und Unmengen an harter Arbeit, die ihn aus der Menge herausstechen ließen. Und Dalton kämpfte verbissen um seinen Platz in den ewigen Sieger- und Rekordlisten. Das harte Training und der Verzicht auf das typische Studentenleben voller Partys, Alkohol und Frauen sollte nicht umsonst gewesen sein und seinen Namen in der Welt des Schwimmsports unvergessen machen. Und bereits in seinem dritten College schien dieser Traum Gestalt anzunehmen, als er mit einundzwanzig Jahren bei den Pan Pacific Swimming Championships auf seiner Paradestrecke einen neuen Rekord aufstellen konnte. Dieser Sieg stellte den Anfang einer steilen Karriere dar, galten die sog. PanPacs als einer härtesten und bedeutendsten Wettbewerbe der Welt. Im Laufe der folgenden zwei Jahre folgten weitere hochkarätige Siege und Rekorde und dann hatte es Dalton endlich geschafft und sein großer Traum war in greifbare Nähe gerückt, als er zum Mitglied des A-Kaders des Olympiateams wurde. Sponsoren rissen sich um den braunhaarigen und finanzielle Sorgen schien endlich der Vergangenheit anzugehören.
Aber der Autounfall und der plötzliche Tod seines Vaters vor ein paar Monaten änderte von jetzt auf gleich alles. Plötzlich war Dalton der einzig verbliebene Mann im Haus und er erkannte allmählich, dass er aufhören musste, sich wie ein rebellischer Teenager zu benehmen und endlich Verantwortung für seine Schwestern zu übernehmen und eine echte Stütze für seine Mutter zu sein, die stets versuchte, für ihre Kinder stark zu sein. Aber er hatte sie oft alleine im Schlafzimmer weinen hören und egal wie gut sie es zu verbergen versuchte, ihm entging nicht, dass sie immer öfter zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln greifen musste, um zumindest etwas Ruhe zu finden. Dalton hatte nie erfahren, ob sie jemals geahnt hatte, dass er davon wusste. Sie hatte stets geschwiegen und er hatte es ihr gleichgetan, um Lydia und Cailin nicht zu beunruhigen und vor der traurigen Wahrheit zu beschützen, hätten sie doch ohnehin nichts ausrichten können. Und manchmal war eine Lüge der bessere Weg, um jemanden zu beschützen. Was hätte die Wahrheit und die damit verbundene immer größer werdende innere Zerrissenheit einer unschuldigen Seele angetan? Es hätte seine Schwestern zerstört und sie ihrer Kindheit und Jugend beraubt. Scherben, die selbst der beste Seelenklempner nicht mehr hätte kitten können. Die Wahrheit befreite leider nicht immer und manchmal war Unwissenheit halt eben doch ein Segen.
Sein Trainer und seine Sponsoren hatten Verständnis dafür, dass er sich die ersten Wochen nach diesem traumatischen Ereignis erst einmal um seine Familie kümmern musste und ließen ihn für die kommenden drei Monate erst einmal zur Ruhe kommen und legten ihm den Besuch bei einer Psychologin nahe, die schon vielen Spitzensportlern nach Schicksalschlägen wieder auf die Beine geholfen hatte, war doch eine stabile Psyche und mentale Stärke untrennbar mit Erfolg verknüpft, erst recht bei einem Einzelsport wie dem Schwimmen, wo der Druck allein auf den eigenen Schultern lastete. Aber Dalton stellte sich quer und ging nur deshalb zu den Sitzungen, damit man ihm nicht sein Stipendium und seine Sponsorenverträge entzog. Er hielt nichts von diesem Psycho-Gequatsche und brauchte keinen verfluchten Seelenklempner.
Als er merkte, dass er sein früheres Leistungs- und Erfolgsniveau nicht mehr erreichen konnte, egal wie hart und zielstrebig er trainierte, erwog er zum ersten Mal in seiner Schwimmkarriere die Einnahme illegaler Substanzen - gemeinhin als Doping bekannt. Doch um dies abseits der misstrauischen Augen seines Trainers und der Anti-Doping-Agentur zu tun, brauchte er vor allem eines: Geld. Und obwohl er in den letzten Jahren mit Werbeaufträgen nicht schlecht verdient hatte, war das meiste Geld in die Unterstützungseiner Familie geflossen, denn seine Mutter konnte seit dem Tod ihres geliebten Ehemanns nicht mehr arbeiten, und seine Schwestern sollten genau wie er in den Genuss einer Collegeausbildung kommen. Der junge Mann wusste einfach nicht, wie es weitergehen sollte und verlor sich immer mehr in den Verlockungen des Nachtlebens von Chicago, wo er nach Jahren seine alten Freunde aus der High School wiedertraf. Und in seiner derzeitigen miserablen psychischen Verfassung konnte er der Versuchung nicht mehr widerstehen und fiel immer öfter in alte Verhaltensmuster zurück. Inzwischen war Dalton kurz davor, sowohl sein Stipendium als auch seine Sponsoren zu verlieren, da nicht nur seine sportlichen Erfolge ausblieben, sondern auch sein Verhalten in der Öffentlichkeit immer fragwürdiger wurde, so dass er langsam aber sicher nicht mehr tolerierbar war.
Es war ein zufällig mitgehörtes Gespräch im Boxclub, das die Weichen für die kommenden Vorkommnisse geebnet hatte, die nicht nur einschneidenden Einfluss auf Daltons Leben haben sollten. Er trainierte in dem heruntergekommenen Boxclub in der Nähe seines Elternhauses, um dort Frust und aufgestaute Wut abzulassen, abseits der schillernden Welt der Fitnessräume der University of Chicago und der Argusaugen seines Trainers, Sponsoren und nicht zuletzt der Universitätsleitung. Es war nicht nur die Aussicht auf schnelles Geld, welches ihn lockte und er dringend benötigte, um an qualitativ hochwertiges und vor allem kaum nachweisbares Doping zu kommen. Nein, es reizte Dalton, der schon in seiner Jugend Anzeichen eines recht ordentlichen Faustschlags zeigte, immer mehr, seine immer stärker werdende Wut auf seine Umgebung sowie seinen Aggressionen endlich ein Ventil zu geben.
Character Traitssnapshot
Personality SnapshotTop 3 Scores
94%
The Firestarter
Primary Match
91%
The Ambitious One
Secondary
86%
The Wild Card
Hidden Layer
Personality Insight mehr anzeigen
Laut deiner Angaben deutet vieles darauf hin, dass dieser Charakter Reibung nicht automatisch vermeidet. Er bringt Energie, Direktheit und eine Art mit, die Situationen schnell intensiver machen kann. Zusätzlich zeigen die weiteren Scores Einflüsse von The Ambitious One und The Wild Card, wodurch der Charakter nicht auf eine einzige Richtung festgelegt wird.
Trait Scalesscroll
Freundlich49%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie warm, offen und zugänglich wirkt der Charakter auf andere?
Loyal100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr hält der Charakter an Menschen, Versprechen und Bindungen fest?
Empathisch60%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie gut nimmt der Charakter Gefühle, Grenzen und Stimmungen anderer wahr?
Verantwortungsbewusst76%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie ernst nimmt der Charakter Konsequenzen, Pflichten und Risiken?
Spontan85%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sehr entscheidet der Charakter aus dem Moment heraus?
Mutig87%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie bereit ist der Charakter, sich schwierigen Situationen zu stellen?
Dominant87%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie selbstverständlich übernimmt der Charakter Raum, Führung oder Kontrolle?
Selbstbewusst91%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie sicher wirkt der Charakter in Auftreten, Entscheidungen und Selbstbild?
Durchsetzungsstark81%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie klar vertritt der Charakter Wünsche, Grenzen und Meinungen?
Offenherzig43%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie viel gibt der Charakter von Gedanken, Gefühlen und Motiven preis?
Ehrgeizig100%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie stark verfolgt der Charakter Ziele, Status oder persönliche Entwicklung?
Impulsiv86%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie schnell handelt der Charakter, bevor alles durchdacht ist?
Konfliktbereit87%
wenig ausgeprägtstark ausgeprägt
Wie direkt geht der Charakter in Reibung, Diskussionen oder Konfrontation?
Good to know
✦Es würde wahrscheinlich ein ganzes Buch füllen, wenn man versuchen würde, die verschiedenen Facetten von Dalton Wheeler zu beschreiben. Für Außenstehende klangen diese sehr unterschiedlichen Geschichten vermutlich wie die Leben verschiedener Menschen. Aber sie alle beschreiben das Leben eines einzigen Menschen – eines jungen Mannes, der mit nur vierundzwanzig Jahren bereits so viel erlebt und sowohl die dunklen als auch die sonnigen Seiten des Lebens gesehen hat.
✦In seiner Kindheit und Jugend war er einer von vielen. Jemand, der immer versuchte, unter dem Radar zu bleiben und von anderen nicht bemerkt zu werden. Ein Mitläufer, wenn man so wollte. Aber nicht, weil er Angst vor Mobbing oder anderen Demütigungen hatte. Nein, Dalton war entschlossen, zu verhindern, dass jemand seine Geheimnisse herausfand, die alles andere als unschuldig oder harmlos waren. In der High School und im College wurde er zu einem überdurchschnittlich erfolgreichen und gefeierten Sportler, der nicht nur alle Rekorde im Schwimmbecken brach, sondern auch die Herzen seiner weiblichen Fans, wenn er klarstellte, dass er keine Zeit für eine Beziehung hatte und seine wenige Freizeit lieber mit seiner Familie verbrachte.
✦Der Traum schien so nah. Aber dann wurde Dalton klar, dass man umso tiefer fallen konnte, je höher man flog. Der Tod seines Vaters hatte mit einem Schlag alles verändert, und angesichts des ausbleibenden Erfolgs und eines Traums, der zu zerplatzen drohte und sich in einen endlosen Albtraum zu verwandeln schien, war von dem charmanten Schwimmer mit dem bis dato skandalfreien Image nicht mehr viel übrig. Er überschritt zunehmend moralische Grenzen und scherte sich nicht mehr um Gesetze oder gesellschaftliche Regeln. Er wollte mit aller Kraft wieder an die Spitze zurückkehren und war bereit, dafür alles zu riskieren.
Preferencesselected
Schreibstilperspective
Poststilformat
Playstilflow
Zusätzenotes
Ich bin eigentlich täglich online, Posts etc. erfolgen aber meistens abends oder am Wochenende.
Ich bin immer für einen guten Plot zu haben und liebe es, meine Charaktere in emotionale Abgründe zu stürzen.
Ich bin immer für einen guten Plot zu haben und liebe es, meine Charaktere in emotionale Abgründe zu stürzen.
Connectionsnetwork
Gesuchapplication
Nein, keine Bewerbung auf ein Gesuch.
Connection Typesselected
FreundeRivalenEx-PartnerLiebschaften / ONS / AffärenCrime / Business
Gesuchte Kontakteideas
Ich wünsche mir für Dalton einige wenige enge Kontakte außerhalb der Familie, die ihm viel bedeuten und für die er durch die Hölle gehen würde - auch wenn er es meistens nicht offen zeigt. Er ist kurz davor, einen gefährlichen Weg einzuschlagen und sich in kriminelle Machenschaften zu verstricken, um wieder an alte sportliche Leistungen anzuknüpfen und nicht akzeptieren kann, dass sein Traum vom olympischen Gold wie eine Seifenblase zerplatzt. Die Menschen in seiner Nähe bemerken die Veränderung in seinem Verhalten und seiner Persönlichkeit und versuchen ihn wachzurütteln. Dalton ist hin- und hergerissen zwischen seiner Loyalität zu ihnen und seinem Traum, den er nicht aufgeben kann. Das wird ihn immer stärker ins emotionale Chaos stürzen und ich hoffe, dass es bei euch Leute gibt, die ein Teil davon sein möchten und dafür sorgen, dass Dalton nicht so schlaflose Nächte bevorstehen, weil ihn seine Gedanken und Gefühle wachhalten.
Finalrules
Letzte Wortemessage
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Regelnconfirmation
Hiermit bestätigst du, dass du die Regeln, das Rating und die Teamhinweise gelesen hast und mit ihnen einverstanden bist.
Alles gelesen und akzeptiert.





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