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#16

Wanted · beloved twin sister
Constantijn van Leuven
Suchender

Constantijn van Leuven

Age25
OccupationManagement Accountant & future CFO of van Leuven Group
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimNeels Visser
01.Short facts
Full nameConstantijn van Leuven
Age25
Sexualityhetero
OccupationManagement Accountant & future CFO of van Leuven Group
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimNeels Visser

Constantijn wurde als mitlleres Kind in die einflussreiche niederländisch-stämmige Familie van Leuven hineingeboren – eine Familie, deren Name in den höchsten Kreisen von Chicago nicht nur bekannt war, sondern Gewicht hatte. Es war kein lauter Einfluss, kein aufdringlicher Reichtum, sondern eine stille, selbstverständliche Macht, die sich wie ein unsichtbares Netz über alles legte. Er wuchs in einer Welt auf, in der Luxus kein Privileg darstellte, sondern den natürlichen Zustand des Lebens beschrieb. Geld war nie etwas, über das gesprochen werden musste – es war einfach da. Ebenso wie die Gewissheit, dass es Dinge möglich machte, die für andere unerreichbar blieben.
Schon früh verstand Constantijn, dass Regeln nicht für jeden gleichermaßen galten. Während andere sich an Grenzen orientieren mussten, lernte er, dass diese Grenzen für seine Familie verhandelbar waren. Man konnte sie verschieben, umgehen oder im Zweifelsfall ganz auslöschen. Solange nichts nach außen drang, existierten keine echten Konsequenzen. Fehler wurden nicht bestraft, sondern korrigiert – oder verborgen. Und wenn doch einmal etwas an die Oberfläche gelangte, sorgten Geld, Einfluss oder gezielter Druck dafür, dass die Wahrheit ihre Schärfe verlor. Geschichten wurden angepasst, Erinnerungen verzerrt und Schuld neu verteilt, bis am Ende ein Bild entstand, das für die Familie tragbar war. Die van Leuvens standen über den Dingen – und wenn nötig, standen andere an ihrer Stelle dafür ein.
Doch hinter dieser makellosen Fassade lag eine andere Realität verborgen. Eine, die weniger von Freiheit als von Kontrolle geprägt war. Ihr Vater führte die Familie mit einer Strenge, die keinen Raum für Schwäche ließ. Perfektion war keine Erwartung – sie war eine Voraussetzung. Jeder Auftritt in der Öffentlichkeit war Teil einer Inszenierung, jedes Wort, jede Geste hatte Gewicht. Fehler waren nicht nur persönliche Verfehlungen, sondern potenzielle Risse in einem sorgfältig aufgebauten Bild. Widerspruch wurde nicht geduldet, Rebellion im Keim erstickt. Es war ein Leben, das von Disziplin geprägt war – von einem ständigen Bewusstsein dafür, beobachtet zu werden, selbst dann, wenn niemand hinsah.

Constantijn lernte früh, sich anzupassen – nicht aus Schwäche, sondern aus Instinkt. Anders als sein Bruder Daan, der im Zentrum der Aufmerksamkeit stand und gezielt geformt wurde, sowie seine jüngere Schwester Eveline, die jeden Raum mit Anmut fühlte, bewegte er sich am Rand. Dort, wo weniger Licht war, aber auch weniger Druck. Für seinen Vater war er lange Zeit kaum mehr als eine Randnotiz; jemand, der nicht die gleiche Bedeutung trug wie die anderen. Und Constantijn nutzte genau das. Er beobachtete, analysierte, verstand. Er lernte, wann es klüger war zu schweigen, wann ein Lächeln mehr bewirkte als jede Erklärung und wann es besser war, sich vollständig zurückzuziehen. Solange die Allüren seines mittleren Sohnes nicht an die Öffentlichkeit gerieten und Schaden anrichteten, wurde es geduldet.
Das Lächeln wurde zu einem festen Bestandteil seiner Identität. Es war offen, einladend, fast ehrlich – und doch lag immer etwas darin, das sich nicht ganz greifen ließ. Eine Distanz, die verhinderte, dass man ihm wirklich nahekam. Es war Schutz und Werkzeug zugleich. Mit der Zeit wurde diese Fähigkeit zu mehr als bloßer Anpassung. Sie wurde zu Kontrolle. Constantijn verstand nicht nur, was von ihm erwartet wurde – er verstand, wie er diese Erwartungen für sich nutzen konnte.
Der junge Mann hatte sich schon während seiner Schulzeit für Kunst interessiert. Allerdings weniger in Form von Gemälden, Skulpturen oder Fotografien. Es war sowohl Streetart als auch die Körperkunst, die schon früh sein Interesse weckten und es dauerte nicht lange, bis er sich sein erstes Tattoo stechen ließ - im Alter von sechzehn Jahren und mit gefälschter Unterschrift seines Vaters.
Nach außen hin führte er das Leben, das man von ihm erwartete. Keine Skandale, keine unbedachten Entscheidungen, keine Ausbrüche, die Fragen aufgeworfen hätten. Seine Beziehungen wirkten stabil, durchdacht, beinahe perfekt. Er gab sich verlässlich, strukturiert, jemand, auf den man sich verlassen konnte. Doch diese Version seiner selbst war nur ein Teil der Wahrheit. Hinter verschlossenen Türen verschoben sich seine eigenen Grenzen deutlich leichter. Treue war für ihn kein moralischer Anker, sondern eine Abwägung. Solange seine Entscheidungen keine sichtbaren Konsequenzen hatten, sah er keinen Grund, sie zu hinterfragen. Es war kein bewusster Zynismus, sondern eine Haltung, die er nie wirklich gelernt hatte zu prüfen.
Zu seinen Geschwistern hatte er immer ein gutes Verhältnis, vor allem unter den Argusaugen der Chicagoer Öffentlichkeit. Wenn man etwas genauer hinsah, merkte man aber schnell, dass ihn sowohl mit Daan als auch Eveline vielmehr eine neutrale Verbindung verband, kannten sie einander doch im Grunde gar nicht. Jeder lebte sein Leben in der Welt der van Leuven Dynastie und war stets darauf bedacht, zu glänzen, sich anzupassen oder sich zu verstellen. Constantijn hatte keine Ahnung, was davon auf seine Geschwister zutraf, aber er hatte immer das Gefühl, dass es ihnen um ein Vielfaches leichter fiel, den väterlichen Ansprüchen zu genügen.

Als er sein Studium an der renommierten Eliteuniversität Harvard aufnahm, begann sich etwas in ihm zu verändern. Die Distanz zu seinem Vater schuf einen Raum, den er zunächst nicht einordnen konnte. Es war ein Gefühl von Freiheit – aber auch von Orientierungslosigkeit. Zum ersten Mal war niemand da, der jeden seiner Schritte überwachte oder bewertete. Entscheidungen lagen plötzlich bei ihm selbst. Und mit ihnen die Verantwortung.
In dieser Zeit entwickelte sich Constantijn weiter, leise und unauffällig, wie alles in seinem Leben. Nach außen blieb er der, der er immer gewesen war: charmant, souverän, beliebt. Jemand, der sich mühelos in jede Umgebung einfügte, ohne sich je aufzudrängen. Seine Leistungen waren konstant gut, getragen von einem tief verankerten Pflichtgefühl, das sich nie ganz abschütteln ließ. Gleichzeitig begann er, Dinge auszuprobieren, die zuvor außerhalb seiner Reichweite gelegen hatten.
Dabei zeigte sich eine Seite von ihm, die schon immer existiert hatte, nun aber deutlicher hervortrat. Constantijn konnte Menschen lesen – ihre Unsicherheiten, ihre Wünsche, ihre Schwächen. Und er wusste, wie er dieses Wissen einsetzen konnte. Was früher ein Mittel gewesen war, um Konflikte zu vermeiden, wurde zu einem Werkzeug, mit dem er gezielt Einfluss nahm. Besonders im Umgang mit Frauen entwickelte er eine Selbstverständlichkeit, die fast mühelos wirkte. Nähe wurde für ihn zu etwas, das er herstellen konnte, ohne sich selbst wirklich zu öffnen. Es war ein Spiel – eines, das er beherrschte, aber selten ernst nahm.
Das folgende obligatorische Studium in Business Management, die gesellschaftlichen Verpflichtungen, das Leben zwischen Disziplin und kontrolliertem Exzess – alles wirkte vertraut, beinahe selbstverständlich. Nach außen hin schien er sich nahtlos eingefügt zu haben. Doch innerlich hatte sich etwas verschoben. Vielleicht nicht genug, um sichtbar zu werden, aber ausreichend, um ihn selbst zu verändern. Constantijn war nicht mehr der Sohn, den man zuvor noch leise unterschätzt hatte, sondern jemand, der gelernt hatte, sich außerhalb der starren Strukturen der Familie zu bewegen. Die Distanz hatte ihm Freiheit gegeben, aber auch eine gewisse Selbstverständlichkeit im Umgang mit Verantwortung – oder zumindest mit dem, was er dafür hielt.
Aber all das sollte mit seinem Abschluss ein jähes Ende finden. Seit gut einem Jahr war er nun zurück in Chicago und arbeitete im Unternehmen seines Vaters. Was sich mal wieder für Außenstehende wie ein wahrgewordener Traum anhörte und etwas, wofür andere eine Mord begehen würden, entwickelte sich für den blonden jungen Mann immer mehr zu einem Alptraum, aus dem er nicht aufwachen konnte. Er wurde von allen Seiten kontrolliert und von seinem Vater immer stärker unter Druck gesetzt, endlich seinen Platz in der Gesellschaft und dieser Firma zu akzeptieren und sich der damit verbundenen Verantwortung zu stellen. Und dazu gehörte für Augustijn van Leuven auch eine standesgemäße Frau an seiner Seite, die seiner Stellung in der Gesellschaft und vor allem seinem Ruf in der Öffentlichkeit zuträglich war, galt der inzwischen fünfundzwanzig Jährige doch noch immer als Charmeur und ewiger Junggesselle. Attribute, mit denen Constantijn selbst ziemlich gut leben konnte, seinem Vater aber schon immer ein Dorn im Auge waren. Langsam aber sicher musste ihm etwas einfallen, um seinen Hals aus der Schlinge und sich selbst aus der permanenten väterlichen Kontrolle zu ziehen. Er musste dringend etwas unternehmen, bevor er über den Rand der Klippe trat und der Fall unausweichlich war - für ihn und für alle, die er mit sich in die Tiefe ziehen würde. Und da kam ihm Serena Langford gerade recht. Sie würde eine wunderbare Schachfigur in seinem Spiel um Kontrolle, Macht, Begierde und nicht zuletzt Rache sein. Ein Spiel ohne Regeln. Und auch ohne Gewinner?

02.Gemeinsame Story

Eveline und Constantijn sind gemeinsam in eine Welt hineingeboren worden, in der Erwartungen selten ausgesprochen werden mussten, weil ohnehin jeder wusste, was von ihm erwartet wurde. Während Daan als ältester Sohn und zukünftiger Erbe von Beginn an eine ganz eigene Rolle innerhalb der Familie hatte, waren Constantijn und Eveline vor allem eines füreinander: ein Gegenüber, das dieselben Regeln kannte und dieselben Dinge sah.

Vielleicht waren sie sich gerade deshalb schon als Kinder näher, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte. Eveline wusste früh, wann Constantijn lächelte, weil er etwas wirklich lustig fand, und wann dieses Lächeln nur dazu diente, eine Situation elegant zu entschärfen. Constantijn wiederum bemerkte vermutlich genauso schnell, wenn hinter Evelines perfekter Haltung längst etwas anderes steckte. Sie mussten sich vieles nie erklären. Ein Blick während eines Familienessens, ein kaum sichtbares Augenrollen oder ein gemeinsames Grinsen konnte manchmal mehr sagen als jedes Gespräch.

Natürlich haben sie sich trotzdem regelmäßig gegenseitig in den Wahnsinn getrieben. Gerade weil sie einander so gut kennen, wissen beide ziemlich genau, welche Knöpfe sie beim anderen drücken müssen. Aber selbst ihre größten Streitereien hatten vermutlich nie etwas Endgültiges. Dafür war die Vertrautheit zu selbstverständlich und die Gewissheit zu groß, dass der andere am nächsten Morgen noch da sein würde.

Mit Constantijns sechs Jahren in Harvard veränderte sich das zwangsläufig. Aus dem Alltag verschwanden gemeinsame Abende, spontane Gespräche und dieses selbstverständliche Wissen darüber, was gerade im Leben des anderen passierte. Sie blieben sich nah, aber eben auf eine andere Weise. Und als Constantijn nach Chicago zurückkehrte, war er nicht mehr ganz derselbe, der gegangen war.
Eveline dürfte diese Veränderung vermutlich schneller bemerkt haben als die meisten anderen. Sie kennt ihn schließlich nicht erst seit dem Mann, der heute durch einen Raum geht, sondern seit dem Jungen, der neben ihr aufgewachsen ist. Und genau das macht ihre Beziehung für mich so besonders: Eveline ist eine der wenigen Personen, vor denen Constantijn nicht erst erklären muss, wer er geworden ist. Sie weiß noch, wer er war. Und vielleicht ist sie gerade deshalb eine der wenigen Menschen, bei denen er niemals vollständig verbergen kann, wer er ist.

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Mir ist bei Eveline vor allem wichtig, dass sie nicht nur Constantijns Schwester ist. Sie soll ihre eigenen Verbindungen, ihre eigenen Geschichten, ihre eigenen Entscheidungen und natürlich auch ihre eigenen Fehler bekommen. Constantijn darf dabei ein wichtiger Teil ihres Lebens sein, aber nicht der Mittelpunkt davon.
Und trotzdem bleibt dieses besondere Band zwischen den beiden bestehen. Sie kommen aus derselben Welt, haben dieselben Regeln gelernt und sind trotzdem zwei völlig unterschiedliche Menschen geworden. Vielleicht ist genau das ihre größte Gemeinsamkeit.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Medium · Long
Activity / own words

Ich bin ein großer Fan von Inplay-Drama und plotte für mein Leben gern, Es wäre toll, wenn du dahingehend ähnlich tickst und deinen Charakter mit Leben und Verbindungen füllst. Es gibt so viele tolle Persönlichkeiten in diesem Forum, sodass es dir nicht schwer fallen wird, Kontakte zu knüpfen - sofern du etwas Eigeninitiative mitbringst, was ich mir ausdrücklich wünsche.
In meinen Charas steckt viel Herzblut und ich möchte mir für jeden Posts die Mühe geben, die meine Playpartner und auch meine eigener Charakter verdienen, weshalb ich für Posts in klassischen Szenen durchaus mal 7 bis 10 Tage brauche. Ich bin aber auf der anderen Seite die letzte, die auch deswegen stresst. Diesen Respekt erhoffe ich mir auch von meinen Playpartnern. In Chats und im GB könnt ihr deutlich häufiger mit einer Antwort rechnen.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

@@Daisy Jane Calloway – Constantijns beste Freundin und eine der Personen, deren Gesellschaft er wirklich schätzt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Eveline sie ziemlich schnell ins Herz schließt und zwischen den beiden irgendwann eine Freundschaft entsteht, die mit Constantijn eigentlich nur noch wenig zu tun hat. Vielleicht gerade deshalb, weil Daisy eine der wenigen Personen ist, die sich von seinem Charme nicht sonderlich beeindrucken lässt.

@Emilia Romero – ebenfalls seit Längerem Teil von Constantijns engerem Freundeskreis und damit jemand, den Eveline vermutlich schon eine ganze Weile kennt. Beide bewegen sich selbstverständlich in derselben Welt und wissen ziemlich genau, wie dieses gesellschaftliche Spiel funktioniert. Vielleicht ist es gerade diese gemeinsame Selbstverständlichkeit, die aus einer anfänglichen Bekanntschaft irgendwann eine echte Freundschaft werden lässt.

@Vincent Hale – Constantijns und somit auch Evelines Cousin und damit jemand, der zu ihrem Leben gehört, seit sie denken kann. Zwischen ihnen liegt diese ganz eigene familiäre Vertrautheit, die aus gemeinsamen Kindheitserinnerungen, Familienfeiern und wahrscheinlich mehr als einer Geschichte besteht, die besser niemals außerhalb der Familie erzählt werden sollte.

@Savannah Elise Laurent – Constantijns Ex-Freundin aus der High School-Zeit und damit jemand, den Eveline bereits aus einer Zeit kennt, in der die beiden noch das perfekte Paar ihrer gemeinsamen Welt waren. Sie hat ihre Beziehung vermutlich aus nächster Nähe erlebt und könnte Savannah dadurch noch einmal auf eine ganz andere Weise kennen als Constantijns heutiger Freundeskreis.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Gleiche Familie, gleiche Welt, ein ganzes Leben miteinander. Jetzt fehlt nur noch jemand, der Eveline ihre eigene Geschichte gibt. Vielleicht möchtest du herausfinden, wer sie geworden ist.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Constantijn
19.09.2026

zuletzt bearbeitet 19.09.2026 21:52(+0200)
#17

Wanted · Whatever they were, they were in it together.
Vincent Theodore Hale
Suchender

Vincent Theodore Hale

Age29
OccupationPrivate-Equity-Erbe und Managing Partner eines Family Offices.
ResidenceChicago.
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimBill Skarsgård.
01.Short facts
Full nameVincent Theodore Hale
Age29
SexualityStraight.
OccupationPrivate-Equity-Erbe und Managing Partner eines Family Offices.
ResidenceChicago.
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimBill Skarsgård.

THE MAN BEHIND THE NAME: Vince ist der älteste Sohn der Familie und vermutlich genau das geworden, was man von einem Hale immer erwartet hat: erfolgreich, kontrolliert, hervorragend ausgebildet und nach außen nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Geboren in London, zog er mit seiner Familie im Alter von elf Jahren nach Chicago und übernahm später eine zentrale Rolle im Familienunternehmen. Heute arbeitet er im Private-Equity-Bereich und bewegt sich ziemlich selbstverständlich in einer Welt aus Beteiligungen, Übernahmen, Millionenbeträgen und Entscheidungen, die für andere Menschen deutlich größere Konsequenzen haben können als für ihn selbst.BEHIND CLOSED DOORS: LOYALTY · RESTRAINT · CONTROLVincent ist intelligent und analytisch, beobachtet lieber, bevor er spricht, und besitzt einen ziemlich trockenen Humor. Er ist nicht besonders leicht kennenzulernen. Persönliche Dinge behält er meistens für sich, Vertrauen muss man sich verdienen und Kontrolle abzugeben gehört definitiv nicht zu seinen Stärken. Hat man es allerdings einmal hinter seine Mauern geschafft, ist seine Loyalität beinahe bedingungslos. Er vergisst wenig, verzeiht nicht besonders schnell und kann einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickeln, der gelegentlich gefährlich nah an Kontrolle grenzt. Dabei ist Vincent weder der typische arrogante Millionär noch ein emotionsloses Arschloch. Geld beeindruckt ihn kaum und gesellschaftlicher Status entscheidet nicht darüber, wie er jemanden behandelt. Er respektiert Menschen eher für Kompetenz, Rückgrat und Ehrlichkeit. Mit der eigenen Upper-Class-Welt kann er sogar ausgesprochen wenig Geduld haben.
THE HALE LEGACY
BLOOD · INHERITANCE · RESPONSIBILITY:
Innerhalb der Familie war sein Verhältnis zum Vater kompliziert. Anerkennung und Erwartungen spielten eine wesentlich größere Rolle als tatsächliche Nähe. Trotzdem hat Vincent viel von ihm gelernt und vermutlich mehr von ihm übernommen, als ihm lieb ist. Nach dessen Tod wird ausgerechnet Vincent zum Haupterben und übernimmt damit nicht nur einen erheblichen Teil des Vermögens, sondern auch die Position, die sein Vater innerhalb der Familie hinterlässt.

02.Gemeinsame Story

OUR HISTORY
SOME THINGS SHOULD HAVE STAYED IN THE PAST
Eure Familien kannten sich lange bevor ihr alt genug wart, selbst zu entscheiden, mit wem ihr eure Zeit verbringen wolltet. Die Hales und deine Familie bewegten sich in denselben gesellschaftlichen Kreisen, saßen bei denselben Dinnern, investierten mit denselben Menschen und verbrachten genügend Sommer, Feiertage und Veranstaltungen miteinander, dass irgendwann die ausgesprochen charmante Vorstellung entstand, ausgerechnet ihre beiden Kinder könnten eines Tages gemeinsam am Kopfende irgendeines viel zu langen Esstisches sitzen. Ihr fandet euch dagegen hauptsächlich anstrengend. Vincent hielt dich für arrogant, du ihn vermutlich für unerträglich selbstgefällig, und weil keiner von euch besonders gut darin war, eine Provokation unbeantwortet zu lassen, bestanden eure frühen Begegnungen vor allem daraus, herauszufinden, wie weit man gehen konnte, bevor der andere die Fassung verlor. Das Problem war lediglich, dass es beinahe nie funktionierte. Stattdessen wurdet ihr besser darin. Ein beiläufiger Kommentar beim Dinner genügte irgendwann für eine Antwort, die außer euch niemand verstand, und während eure Familien vermutlich noch glaubten, ihr würdet endlich anfangen, euch zu mögen, hattet ihr längst begonnen, euch gegenseitig als Herausforderung zu betrachten. Mit Anfang zwanzig veränderte sich etwas zwischen euch, allerdings nicht auf eine Art, die irgendein vernünftiger Mensch als Verbesserung bezeichnet hätte.
Ihr wart beide intelligent, privilegiert und viel zu überzeugt davon, Menschen lesen zu können. Vincent war damals bereits kontrolliert, ehrgeizig und gewohnt, Probleme in einzelne Bestandteile zu zerlegen, bis nur noch etwas übrig blieb, das sich lösen ließ, aber die Disziplin, für die er später bekannt werden würde, war noch nicht vollständig vorhanden. Du wiederum gehörtest zu den wenigen Menschen, bei denen seine üblichen Methoden nicht zuverlässig funktionierten, weil du nicht nur verstanden hast, was er tat, sondern gelegentlich bereits auf seine nächste Entscheidung gewartet hast, bevor er sie selbst getroffen hatte. Aus Provokationen wurden Gespräche, aus Gesprächen wurden Informationen, die eigentlich nicht für den anderen bestimmt gewesen waren, und irgendwann begann einer von euch damit, dem anderen kleine Probleme hinzulegen, nur um zu sehen, was er daraus machte. Ihr habt Wetten abgeschlossen, Informationen beschafft, euch gegenseitig auf Widersprüche aufmerksam gemacht und angefangen, Angelegenheiten zu lösen, die euch nichts angingen. Nicht, weil ihr musstet, sondern weil es interessant war, jemanden gefunden zu haben, der mithalten konnte.It started with a question.How far could you push before something broke? Mit ungefähr vierundzwanzig fandet ihr schließlich heraus, was passieren konnte, wenn keiner von euch rechtzeitig aufhörte. Es begann mit einem mittelständischen Familienunternehmen, das seit Jahrzehnten derselben Familie gehörte und zu diesem Zeitpunkt finanziell bereits angeschlagen war. Der Vater führte die Firma, seine Frau und die beiden erwachsenen Kinder waren beteiligt, und nach außen wirkte alles wesentlich stabiler, als es tatsächlich war. Vincent behauptete, das Unternehmen sei erheblich weniger wert, als dessen Eigentümer vorgaben. Du widersprachst ihm. Vermutlich hätte es dabei bleiben können. Stattdessen wolltet ihr wissen, wer recht hatte. Also habt ihr angefangen zu graben, zunächst beinahe beiläufig und mit jener Mischung aus Neugier und Überheblichkeit, die nur Menschen besitzen können, die ihr gesamtes Leben damit verbracht haben, Konsequenzen hauptsächlich aus sicherer Entfernung zu beobachten. Eine Bilanz führte zu einem Kreditvertrag, der Kreditvertrag zu einer persönlichen Bürgschaft, die Bürgschaft zu einem Geschäftspartner, dessen bevorstehender Rückzug noch nicht öffentlich bekannt war. Ihr fandet Schulden, interne Konflikte, Vertragsverluste und schließlich genügend Schwachstellen, um nicht mehr darüber zu diskutieren, ob das Unternehmen instabil war. Die interessantere Frage war inzwischen, wie wenig Druck nötig sein würde, damit es fiel. Vielleicht warst du diejenige, die zuerst wissen wollte, was passieren würde, wenn ein bestimmter Kreditgeber von der Bürgschaft erfuhr. Vielleicht war Vincent derjenige, der daraufhin bemerkte, dass dieser Kreditgeber niemals allein reagieren würde, solange ein wichtiger Geschäftspartner weiterhin Vertrauen ausstrahlte. Vielleicht hast du genau diesem Geschäftspartner einen Grund gegeben, nervös zu werden, woraufhin Vincent dafür sorgte, dass jemand anderes davon erfuhr.
Später hätte keiner von euch mehr mit Sicherheit sagen können, wer eigentlich angefangen hatte. Das war vermutlich Teil des Problems. Ihr musstet keine Dokumente fälschen und niemanden bedrohen. Ihr musstet lediglich verstehen, welcher Mensch welche Information brauchte, um anschließend aus vollkommen eigenem Interesse genau die Entscheidung zu treffen, die ihr erwartet hattet. Ein Kreditgeber verlangte plötzlich Sicherheiten. Ein Geschäftspartner begann Fragen zu stellen. Eine Vertragsverlängerung, die wenige Wochen zuvor noch selbstverständlich gewesen war, wurde vertagt. Gerüchte über die Zahlungsfähigkeit erreichten genau jene Menschen, die sie ernst genug nahmen, um weitere Gerüchte entstehen zu lassen. Jeder einzelne Schritt war erklärbar. Zusammen waren sie verheerend. Und während die Firma begann, unter dem Druck einzubrechen, habt ihr nicht aufgehört. Im Gegenteil: Jeder richtige Zug des anderen wurde beinahe zu einer Aufforderung, den nächsten noch präziser zu setzen. Es ging längst nicht mehr darum, wer mit seiner ursprünglichen Einschätzung recht gehabt hatte. Irgendwann ging es nur noch darum, ob ihr beide tatsächlich in der Lage wart, ein Unternehmen zum Einsturz zu bringen, ohne jemals selbst sichtbar dagegen vorzugehen.
Innerhalb weniger Monate war es vorbei.
Mitarbeiter verloren ihre Stellen, Gläubiger griffen nach allem, was noch verwertbar war, und weil ein erheblicher Teil der Schulden persönlich abgesichert worden war, verlor die Familie schließlich auch ih Haus. Ihr hattet eure Antwort. Es funktionierte.Einige Wochen später nahm sich der Familienvater das Leben Danach gab es plötzlich keine elegante Möglichkeit mehr, das Ganze als intellektuelles Experiment zu betrachten, aber dafür gab es genügend rationale Erklärungen. Seine Firma war bereits angeschlagen gewesen. Seine Schulden hatte er selbst aufgenommen. Niemand hatte ihn gezwungen, Bürgschaften zu unterschreiben, und erst recht hatte niemand von euch die Entscheidung getroffen, mit der sein Leben endete. Ihr wart intelligent genug, die Verantwortung in hundert kleine Stücke zu zerlegen, bis keines davon groß genug aussah, um euch zu gehören. Das Problem war nur, dass ihr dasselbe beim jeweils anderen nicht konntet Du wusstest, welche Informationen Vincent gefunden hatte, welche Gespräche auf seine Entscheidungen zurückgingen und an welchen Stellen er bewusst Druck erzeugt hatte. Vincent wusste dasselbe über dich. Jeder von euch kannte genau jene Details, die in der sorgfältig zurechtgelegten Version des anderen fehlten, und damit wart ihr füreinander zu etwas ausgesprochen Unangenehmem geworden: einem Zeugen, den man nicht belügen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Vincent bereits erlebt, wie einfach moralische Grenzen werden konnten, sobald man einen ausreichend guten Grund fand, sie zu verschieben. Die Sache mit Alexandra lag nicht lange zurück, und er war erschreckend gut darin geworden, Entscheidungen in Notwendigkeiten umzubenennen. Du hattest wiederum wenig Interesse daran, plötzlich Reue zu inszenieren, nur weil das Ergebnis hässlicher geworden war, als ihr erwartet hattet. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb es zwischen euch keinen großen Streit gab.
Kein Geschrei, keine dramatische Konfrontation und keinen letzten Satz, an den sich einer von euch Jahre später noch perfekt erinnern würde. Ihr habt lediglich aufgehört, einander anzurufen. Eine Nachricht blieb etwas länger unbeantwortet als sonst, aus Tagen wurden Wochen, und irgendwann war aus einer der engsten und vermutlich ungesündesten Verbindungen eures Lebens Schweigen geworden. Denn solange ihr zusammen wart, konntet ihr euch gegenseitig erzählen, dass es ein Spiel gewesen war. Getrennt voneinander musstet ihr akzeptieren, dass ihr eine Familie zerstört hattet, weil ihr wissen wolltet, ob ihr es konntet.YEARS LATER Jahre später gerietst du selbst in Schwierigkeiten. Was genau passiert ist, möchte ich bewusst offenlassen, aber es war ernst genug, dass du schließlich ausgerechnet die Nummer gewählt hast, die du jahrelang nicht gebraucht hattest. Vielleicht hast du lange überlegt, bevor du angerufen hast, vielleicht überhaupt nicht. Entscheidend ist nur, dass Vincent deinen Namen auf seinem Display gesehen hat. Und nicht rangegangen ist. Beim zweiten Mal ebenfalls nicht. Deine Nachrichten hat er gelesen, und obwohl er ziemlich genau verstanden haben dürfte, dass du nicht aus Nostalgie plötzlich wieder Kontakt zu ihm suchtest, kam keine Antwort. Vincent hatte inzwischen gelernt, Grenzen zu ziehen, Risiken abzuwägen und Menschen nicht mehr allein deshalb in seine Probleme hineinzulassen, weil sie einmal wichtig gewesen waren. Ausgerechnet bei dir entschied er sich dafür, diese Lektion anzuwenden. Du bist auch ohne ihn aus der Sache herausgekommen.Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb du ihm heute nicht einmal das verzeihst, was ihr gemeinsam getan habt, sondern etwas wesentlich Persönlicheres: Als ihr beide im Dreck standet, wart ihr Partner. Als du Jahre später allein darin standest, sah Vincent zu, wie dein Name auf seinem Display erschien, und beschloss plötzlich, ein Mann mit Prinzipien zu sein. Als du nach Chicago zurückkehrst, kommst du deshalb nicht, um eine Entschuldigung zu verlangen. Du brauchst keine Erklärung dafür, warum er nicht ans Telefon gegangen ist, und vermutlich würdest du ihm ohnehin kein Wort davon glauben. Du willst wissen, wie viel von dem Mann übrig geblieben ist, den du damals kanntest. Und dafür musst du Vincent Hale nicht anschreien. Du musst lediglich wieder Teil seines Lebens werden. Vielleicht stehst du eines Abends auf einer Veranstaltung, von der du ziemlich genau weißt, dass er dort sein wird, und begrüßt ihn so beiläufig, als lägen zwischen eurem letzten Gespräch und diesem Moment nicht mehrere Jahre. Eine Woche später trinkst du mit jemandem aus seinem Umfeld Kaffee. Irgendwann erwähnst du während eines vollkommen harmlosen Gesprächs den Namen eines Unternehmens, einer Straße oder einer Person, die für alle anderen im Raum bedeutungslos ist, und beobachtest lediglich, ob seine Hand für einen Augenblick zu lange an seinem Glas liegen bleibt. Vincent kennt dich gut genug, um zu wissen, dass nichts davon zufällig sein muss. Leider kennt er dich auch gut genug, um zu wissen, dass du genau deshalb manches davon absichtlich zufällig aussehen lassen würdest. Damit beginnt das eigentliche Spiel. Du lässt ihn nicht wissen, welche Begegnung geplant war und welche nicht, welche Information du tatsächlich besitzt und welche du lediglich erwähnt hast, weil du wusstest, dass er anschließend drei Stunden damit verbringen würde herauszufinden, woher du sie haben könntest. Vincent antwortet auf dieselbe Weise. Vielleicht erhältst du eine Einladung, die du niemals angefordert hast, und weißt nicht, ob sie von ihm stammt. Vielleicht verschwindet plötzlich ein Problem, an dem du seit Tagen arbeitest, und du musst entscheiden, ob er dir geholfen hat oder lediglich möchte, dass du glaubst, er hätte es getan. Vielleicht führt einer von euch ein Gespräch mit einer dritten Person ausschließlich deshalb, weil der andere es sehen soll. The dangerous part isn't that you hate each other.IT'S THAT YOU KNOW EACH OTHER.
Ihr wisst, welche Höflichkeit eine Drohung bedeutet, welche Frage keine Antwort braucht und welcher scheinbar harmlose Satz genügt, um den anderen an etwas zu erinnern, das seit Jahren nicht ausgesprochen wurde. Außenstehende können neben euch stehen und ein vollkommen gewöhnliches Gespräch über eine Firmenübernahme, einen Wein oder irgendeinen gemeinsamen Bekannten hören, während ihr beide längst verstanden habt, dass gerade eine Grenze überschritten wurde. Und Vincent besitzt dabei ausdrücklich keinen sicheren Vorteil. Du kennst Versionen von ihm, die die meisten Menschen in Chicago niemals gesehen haben. Du weißt, wie er denkt, wenn seine sorgfältig aufgebaute Selbstkontrolle noch nicht eingesetzt hat, und vielleicht bist du inzwischen sogar besser darin geworden, ihn zu lesen, während er jahrelang geglaubt hat, du wärst eine erledigte Angelegenheit. Du darfst ihm voraus sein, seine Reaktionen einkalkulieren und Pläne bauen, bei denen Vincent erst dann versteht, dass er mitgespielt hat, wenn du längst bekommen hast, was du wolltest. Genau das wird ihn wahnsinnig machen. Nicht, weil du ihn besiegst, sondern weil er irgendwann nicht mehr sicher unterscheiden kann, welche seiner Entscheidungen tatsächlich seine eigenen waren und welche du von Anfang an einkalkuliert hattest. Und natürlich wird er versuchen, dir dasselbe anzutun.
Was als ein paar beinahe lächerliche Nadelstiche beginnt, darf deshalb langsam unangenehmer werden. Ein gestohlener Abend wird zu einem sabotierten Geschäft. Eine beiläufig platzierte Information zwingt den anderen zu einer Entscheidung. Private Beziehungen werden plötzlich zu Spielfeldern, alte Geheimnisse tauchen an Orten auf, an denen sie nichts verloren haben, und irgendwann geht es nicht mehr darum, wer angefangen hat oder wer dem anderen noch etwas schuldet. Es geht darum, wer zuerst aufhört. Das Problem ist nur, dass ihr das schon einmal hättet tun sollen. Und keiner von euch hat es getan. If you ruin my life,I'LL RUIN YOURS BETTER.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Mir ist bei diesem Gesuch vor allem wichtig, dass du wirklich Lust auf die Dynamik und nicht nur auf das Gesicht dahinter hast. Die beiden leben von Psychospielchen, Provokationen, Machtverschiebungen und davon, dass sie einander teilweise erschreckend gut kennen. Dafür wünsche ich mir jemanden, der eigene Ideen mitbringt, Vincent auch mal ordentlich gegen die Wand spielen lässt und keine Angst davor hat, dass der eigene Charakter moralisch ziemlich fragwürdige Entscheidungen trifft. Ich brauche keine Daueranwesenheit und erwarte definitiv keine Antworten innerhalb von zwei Tagen. Real Life geht immer vor. Ein gewisses Maß an Aktivität wäre trotzdem schön, damit wir uns nicht alle drei Monate daran erinnern müssen, dass die beiden sich eigentlich gegenseitig das Leben ruinieren wollten.
Beim Schreiben selbst mag ich längere, ausgearbeitete Posts und vor allem Charakterentwicklung. Du musst keine Romane produzieren, aber ich wünsche mir jemanden, der gerne auf Details eingeht und mit mir gemeinsam eskaliert, statt nur auf das zu reagieren, was Vincent gerade macht.
Ich suche hier kein Pairing. Zwischen den beiden darf es in der Vergangenheit durchaus eine romantische oder sexuelle Komponente gegeben haben. Vielleicht waren sie für eine Zeit tatsächlich miteinander zusammen, vielleicht war es nie offiziell genug, um einen Namen dafür zu haben. Das darf Teil ihrer gemeinsamen Geschichte sein und würde die heutige Dynamik vermutlich sogar noch unangenehmer machen.
Was ich allerdings nicht suche, ist eine klassische „alte Liebe kehrt zurück und am Ende finden sie wieder zueinander“-Geschichte.
Es gibt kein geplantes Comeback, kein heimliches Endgame und keine Erwartung, dass aus ihrem Psychokrieg irgendwann wieder eine Beziehung werden muss. Im Gegenteil: Ich finde den Gedanken wesentlich interessanter, dass zwischen ihnen einmal etwas gewesen sein könnte und beide heute sehr gute Gründe haben, es nicht noch einmal zu versuchen.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Davon gibt es tatsächlich mehr als genug. Durch ihre Herkunft kennt sie die Hale-Familie bereits seit Jahren und dürfte entsprechend auch mit Vincents Schwester und anderen Familienmitgliedern zumindest Berührungspunkte gehabt haben. Dazu kommen Cameron, Vincents bester Freund, Alexandra, seine beste Freundin, Basil, sein ältester Freund, sowie Constantijn, sein Cousin. Ob daraus alte Bekanntschaften, Freundschaften, gegenseitige Abneigung oder vollkommen neue Dynamiken entstehen, lässt sich wunderbar bespielen.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Wenn du bis hierhin gelesen hast und dir gerade denkst, dass es ausgesprochen unterhaltsam klingt, Vincent Hale systematisch den letzten Nerv zu rauben, please do.
Ich hänge sehr an der Idee hinter diesem Gesuch und wünsche mir deshalb jemanden, der genauso viel Spaß an komplizierten Charakteren, moralisch fragwürdigen Entscheidungen und vollkommen unnötig ausgefeilten Psychospielchen hat wie ich. Du musst nicht mit einem fertigen Masterplan zu mir kommen. Mir ist viel wichtiger, dass du Lust auf sie hast, eigene Ideen mitbringst und keine Angst davor hast, Vincent auch mal ziemlich beschissen aussehen zu lassen.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Vincent
26.09.2026

ALL THAT WE SEE OR SEEM — IS BUT A DREAM WITHIN A DREAM;THE DEVIL IS IN THE DETAILS

once upon a midnight dreary, while i pondered, weak and weary, over many a quaint and curious volume of forgotten lore, while i nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping

𝓥.𝓗.──── i swear to you, gentlemen, that to be overly conscious is a sickness, a real, thorough sickness.
#18

Wanted · Du bist meine (bald) Ex-Frau
Mikhail Aleksandr Bumaschkow
Suchender

Mikhail Aleksandr Bumaschkow

Age38
OccupationOffiziell Inhaber des Restaurants Черная роза (Schwarze Rose), inoffiziell Untergrundboss (Waffen- und Drogenschmuggel, Menschenhandel)
ResidenceChicago
AffiliationIndependent Criminal
Social classUpper Class
FaceclaimSergey Strelnikov
01.Short facts
Full nameMikhail Aleksandr Bumaschkow
Age38
Sexualitystraight
OccupationOffiziell Inhaber des Restaurants Черная роза (Schwarze Rose), inoffiziell Untergrundboss (Waffen- und Drogenschmuggel, Menschenhandel)
ResidenceChicago
AffiliationIndependent Criminal
Social classUpper Class
FaceclaimSergey Strelnikov

Mikhail Bumaschkow - kein Name, den man hören will, wenn es um einen Mann geht, den man zum Feind hat. Der am 13.11. 1987 geborene Mann entspricht wohl allen Vorstellungen, die man haben kann, wenn man an einen zwielichtigen Untergrundboss denkt. Er trägt Narben am Körper, ist in kaum einem Moment ohne seine Waffe anzutreffen und schreckt vor Gewalt nicht zurück. Er führt sein Leben im Grunde genommen offen illegal. Niemand traut sich wirklich ihn anzutasten, denn die Leute wissen, welche Konsequenzen das haben kann. Allerdings ist Misha, wie er von engen Vertrauten auch genannt wird, auch nicht so töricht zu glauben, dass es nicht versucht wird. Für die Polizei führt er ein gänzlich sauberes Geschäft, ein Restaurant, doch dahinter verbirgt sich noch viel mehr. In seiner Welt steht es an der Tagesordnung, dass Komplotte geschmiedet werden, verfeindete Clans und Familien versuchen, sich etwas aus seinem Besitz unter den Nagel zu reißen oder sich in seine Geschäfte einzumischen. Doch das alles ist nichts, mit dem der Russe nicht klar kommt. Sein Vater war vor langer Zeit in die Vereinigten Staaten gekommen - mit ihm gereist waren seine beiden Söhne Dimitrij und Mikhail selbst. Ihre Mutter war in Russland geblieben, weil sie die restliche Familie nicht verlassen wollte und entgegen der Erwartung gestattet ihr Mann ihr dies. Natürlich machte die Brüder das traurig, denn sie hatten schon immer eine enge Verbindung zu ihr gehabt, doch nun musste sich das alles auf Telefonate, Nachrichten oder auch den ein oder anderen Brief beschränken. Doch sofern es die Arbeit ihres Vaters zuließ oder auch die Geschäfte es erforderten, besuchten sie ihre Mutter in Russland. Familie ist ein hohes Gut unter Russen und so war das bei ihnen auch. Einzig die Tatsache, dass ihr Vater das Geschäft ohne Frau an seiner Seite führte, war wohl etwas, was man bei einem Russen wie Mikhails Vater nicht sofort erwarten würde. Doch das änderte nichts an ihrer Ehe, denn trotz der Entfernung blieb der Vater der zwei Jungs seiner Frau treu. Seine beiden Söhne genossen eine strenge Erziehung, wobei man durchaus sagen konnte, dass Dima ein paar wenige Freiheiten mehr genoss. Ganz im Gegensatz zu Mikhail. Er sollte einmal das Geschäft übernehmen, denn er war nun einmal der Älteste seiner Söhne und war dafür gemacht. Das merkte Sergeij früh und bereitete Mikhail darauf vor. Heute handelt Misha mit Drogen, Waffen, Menschen und allem, was seine Kunden wollen, so wie es sein Vater tat. Dabei pflegt er auch Verbindungen zur russischen Mafia, die schon sein Vater damals ins Leben gerufen hatte, bis heute. Angst hat er vor ihnen nicht, denn er weiß wie er mit ihnen umzugehen hat. Das brachte sein Vater ihm schon früh bei. So wuchs der Sprössling von klein auf in dieser Welt heran zu dem Mann, der er heute ist. Auch wenn er als Kind Freunde in der Schule hatte, so verbrachte er doch auch viel Zeit mit den Männern und Frauen, die zum Geschäft seiner Familie gehörten. Für einen Außenstehenden sicher eine befremdliche Vorstellung, doch Mikhail fühlte sich wohl und Angst? Angst hatte der Junge nie, denn er wusste, dass er beschützt wurde. Er spielte wohl am liebsten mit der engsten Vertrauten seines Vaters, die eine heikle Vorliebe für Messer aller Art hatte. Mehr als eine Narbe zeugt auch heute noch von den Übungen, die ein wenig schief gegangen waren, aber das stört ihn nicht. Er trägt seine Narben mit Stolz. Ernsthafte Beziehungen führte Mikhail bisher eher selten. Einmal allerdings war er sogar verheiratet, aber als Mirena mit seinem Bruder Dimitrij ins Bett sprang, beendete er diese Ehe umgehend. In seinen Augen konnte sie zur Hölle fahren und es grenzte beinahe an ein Wunder, dass er sie nicht einfach tötete und seinen Bruder mit dazu. Doch Familie und Loyalität stehen für Mikhail an oberster Stelle. Er tötet ohne mit der Wimper zu zucken, denn in seiner Welt heißt es im Zweifel: Töten oder getötet werden.

02.Gemeinsame Story

Du bist meine Exfrau und ich habe die Scheidung in dem Moment eingereicht als ich herausgefunden habe, dass du mit meinem kleinen Bruder Dimitrij (Chara vorhanden) ins Bett gesprungen bist. Seitdem bist du im Grunde genommen für mich gestorben und ich will die Scheidung durchziehen. Allerdings hast du bisher die Papiere immer noch nicht unterschrieben. Vielleicht klammerst du dich an den guten Lebensstil, den ich dir mit meinem Geld ermöglichen konnte oder du hast andere Motive? Auf jeden Fall wird es am Ende darauf hinaus laufen, dass wir endgültig geschieden werden. Bis dahin versuchst du aber alles, um wieder an meine Seite zu gelangen. Dass du dabei auf Granit stößt, schreckt dich noch nicht ab. Wie du aufgewachsen bist, überlasse ich komplett dir. Natürlich kannst du auch aus meiner Welt stammen oder aber es reizt dich, das genaue Gegenteil zu sein? Hier ist alles offen. Auf jeden Fall hast du dich mit unserer Hochzeit dazu entschlossen, deinen Beruf an den Nagel zu hängen und warst ganz die Ehefrau bis zum großen Knall. Gerne können wir auch gemeinsam brainstormen über weitere Details. Ich bin für alles offen.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

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04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Meinen Bruder gibt es hier im Forum. Ansonsten kannst du dir natürlich eigene Freunde und sonstige Kontakte suchen ;)

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Ich möchte nicht nach kurzer Zeit erneut suchen, also hoffe ich auf jemanden, mit dem ich etwas langwieriges aufbauen kann.
Für Spannung sollte gesorgt sein ;)

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Mikhail
01.10.2026

#19

Wanted · first love [ex] / anchor [today]
Nate Meadows
Suchender

Nate Meadows

Age26
OccupationJD/PhD-Studiums
ResidenceGold Coast
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimNikolai Spesivtsev
01.Short facts
Full nameNate Meadows
Age26
SexualityHetero
OccupationJD/PhD-Studiums
ResidenceGold Coast
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimNikolai Spesivtsev


Kurzfassung
Nate Meadows wächst als einziger Sohn einer wohlhabenden, einflussreichen Familie in Chicago auf. Nach außen führt er ein privilegiertes Leben: großes Haus, private Schulen, teure Kleidung, gesellschaftlicher Status. Doch hinter dieser perfekten Fassade fehlt ihm etwas Entscheidendes: echte Nähe. Sein Vater ist häufig abwesend und emotional kaum erreichbar. Wenn er nach Hause kommt, bringt er Geschenke mit, doch Nate wartet eigentlich nur darauf, dass sein Vater ihn wahrnimmt. Anerkennung bekommt er vor allem für Leistung. Gute Noten, Disziplin, Benehmen und später akademische Erfolge sind das, was ihm Aufmerksamkeit verschafft. Seine Mutter ist ebenfalls keine wirkliche Zuflucht für ihn. Schon als Kind lernt Nate deshalb, dass man Gefühle besser für sich behält und Probleme nicht unbedingt löst, sondern verschwinden lässt. Gleichzeitig entwickelt er früh einen starken Drang nach Aufmerksamkeit. Wenn gutes Verhalten keine Reaktion hervorruft, beginnt er bewusst Grenzen zu überschreiten. Ärger in der Schule wird von seinen Eltern mit Geld, Einfluss oder Anwälten beseitigt, ohne dass jemand hinterfragt, warum Nate sich überhaupt so verhält. Er lernt dadurch, dass seine Familie fast jedes Problem aus der Welt schaffen kann.

Seine zwei oder drei engen Freunde werden während seiner Jugend zu einem wichtigen Gegenpol. Mit ihnen kann Nate trinken, feiern, lachen und für einige Stunden vergessen, wie sein Zuhause funktioniert. Sie akzeptieren ihn, ohne zu wissen, was sich hinter seinem Verhalten verbirgt. Nate selbst versteht lange nicht, wie wertvoll diese Freundschaften sind, weil er nie gelernt hat, dass Menschen bleiben können, ohne dass man sich ihre Nähe verdienen muss. Auch seine erste Liebe wird durch seine fehlende Erfahrung mit gesunder Nähe geprägt. Nate entwickelt echte Gefühle, kann mit ihnen jedoch nicht umgehen. Verlustangst und Eifersucht führen dazu, dass er kontrollierend wird und schließlich genau das zerstört, was er eigentlich behalten wollte. Die Erfahrung verstärkt sein grundsätzliches Problem: Er sehnt sich nach Nähe, empfindet sie aber gleichzeitig als etwas, das ihn verletzlich macht.

Der entscheidende Bruch in seiner Jugend kommt, als Nate erfährt, was sein Vater seiner Mutter angetan hat. Er erfährt, dass sein Vater sie missbraucht und sie in die Ehe gezwungen hat. Als Nate seine Mutter damit konfrontiert, schützt sie ihren Mann trotzdem und versucht, seine Taten zu relativieren. Für Nate ist das unbegreiflich. Als sein Vater schließlich nach Hause kommt, eskaliert die Situation sofort. Nate greift ihn an und schlägt ihn beinahe tot. Er verliert jede Kontrolle und hört erst auf, als sein Vater regungslos am Boden liegt. Seine Mutter zieht Nate von ihm weg und schreit ihn an, er habe seinen Vater ermordet. Obwohl der Mann noch lebt, läuft sie anschließend nicht zu ihrem Sohn, sondern stellt sich schützend vor ihren Mann. Für Nate ist dieser Moment eine weitere Bestätigung dessen, was er sein ganzes Leben lang gelernt hat: Selbst wenn er jemanden braucht, bedeutet das nicht, dass diese Person ihn wählt. Nate verlässt daraufhin das Haus und verschwindet für mehrere Tage. Als er zurückkommt, hat sein Vater bereits entschieden, was mit ihm geschehen soll. Nate wird in ein militärisches Bootcamp geschickt und anschließend in Therapie. Für seine Freunde wird eine andere Geschichte erfunden: Nate sei im Ausland und verbringe dort längere Zeit. Niemand soll erfahren, was tatsächlich passiert ist. Als er schließlich zurückkehrt, ist er ruhiger, kontrollierter und deutlich schwerer zu lesen. Die alten Provokationen verschwinden weitgehend. Er setzt die Maske nicht mehr nur auf, sondern macht sie zu einem festen Bestandteil seiner Persönlichkeit.

Sein weiteres Leben verläuft genau nach den Vorstellungen seines Vaters. Nate studiert an der University of Chicago zunächst Quantitative Economics und verbindet seine akademische Laufbahn später mit einem kombinierten Studium aus Jura und Economics sowie einem PhD. Sein Forschungsgebiet liegt in der mathematischen Regulierung globaler Finanzmärkte während Krisen. Er ist intelligent, diszipliniert und außergewöhnlich leistungsfähig. Sein Verstand funktioniert genau so, wie dieses Leben es von ihm verlangt: schnell, analytisch und kontrolliert. Auch sein Vater hat seinen Lebensweg immer über Leistung definiert. Annapolis, zehn Jahre auf nuklearen Flugzeugträgern, der Aufstieg in die Führungsebene, ein Executive MBA an der Booth School of Business und schließlich eine Position in der Vorstandsetage eines großen Rüstungskonzerns. Für ihn ist Erfolg eine Abfolge von Stationen, die man erreichen muss. Nate soll nicht einfach erfolgreich sein. Er soll herausragen, seinen Familiennamen weitertragen und irgendwann selbst zu jemandem werden, dessen Name Türen öffnet. Nate erfüllt diese Erwartungen. Er bewegt sich in privilegierten Kreisen, verfügt über hervorragende Kontakte und wird Mitglied einer exklusiven Studentenverbindung, über die nur wenige Außenstehende überhaupt etwas wissen. Nach außen scheint sein Leben perfekt zu funktionieren.

Nate ist in der Gegenwart ein Mann, der sich in jeder Gesellschaft sicher zu bewegen weiß. Er beherrscht die feinen Regeln des Umgangs, achtet auf sein Gegenüber und lässt Menschen spüren, dass er ihnen zuhört. Seine Erziehung zeigt sich dabei weniger in großen Gesten als in einer gewissen Evidenz, mit der er sich anderen gegenüber bewegt. Er besitzt etwas beinahe Altmodisches in seiner Höflichkeit, ohne dabei steif oder distanziert zu wirken. Er kann ausgesprochen charmant sein, aufmerksam, wortgewandt und von einer Ruhe, die selbst dann bestehen bleibt, wenn um ihn herum längst Unruhe entstanden ist. Gleichzeitig trägt er eine unerschütterliche Sicherheit in sich, die bisweilen arrogant wirken kann. Nicht, weil er sich für etwas Besseres hält, sondern weil er gelernt hat, sich selbst keinen Raum streitig machen zu lassen. Je mehr Menschen ihm begegnen, desto deutlicher zeigt sich, wie mühelos Nate sich auf sie einzustellen vermag. Er verändert nicht seine Meinung, nur um jemandem zu gefallen, versucht nicht, Zustimmung zu gewinnen, und trotzdem findet er fast immer genau den Ton, der zu seinem Gegenüber passt. Mal ist er offen und zugänglich, mal zurückhaltender, mal voller Wärme oder mit jener kühlen Souveränität, die ihm ebenfalls eigen ist. Nichts davon wirkt einstudiert. Es geschieht so natürlich, dass selbst für ihn die Grenzen zwischen Anpassung und eigener Persönlichkeit zunehmend verschwimmen. Über die Jahre wird daraus ein so fester Bestandteil seines Wesens, dass die verschiedenen Gesichter kaum noch voneinander zu trennen sind. Nate weiß, wie er wirken muss, was von ihm erwartet wird und welche Seite von ihm eine Situation verlangt. Er beherrscht diese Wechsel so vollkommen, dass er irgendwann selbst nicht mehr sicher sagen kann, wo die Rolle endet und er beginnt. Unter all den Schichten liegt noch immer etwas von ihm, doch je besser er darin wird, sich nach außen zu formen, desto schwerer fällt es ihm, selbst zu erkennen, was davon geblieben ist.

02.Gemeinsame Story

Emory lernte Nate mit fünfzehn auf dem Internat kennen, das sie gemeinsam besuchten. Sie waren Teil derselben Freundesgruppe und trafen sich zunächst vor allem für Sex, bis sich daraus langsam eine Beziehung entwickelte. Nate war beliebt, genau wie Sie auch, spielte Football, sie (Ein anderer Sport oder irgendwas?) und hätten beide genügend andere Möglichkeiten gehabt, trotzdem wollte er Emory und sie ihn. Etwa sechs Monate funktionierte das zwischen ihnen problemlos, bis seine Eifersucht immer stärker wurde. Er wurde kontrollierend, misstrauisch und wollte zunehmend bestimmen, mit wem sie Zeit verbrachte und was sie tat. Seine Angst, sie zu verlieren, machte ihn schließlich selbst zum Grund dafür, dass die Beziehung zerbrach. Nate beendete sie, obwohl seine Gefühle nicht einfach verschwunden waren. Nach der Trennung gingen sie weitgehendst getrennte Wege, zwischendurch hatten sie immer mal wieder was mit einander, doch eine Beziehung kam nicht mehr zustande.

Sechs Monate waren seit der Trennung vergangen, als Nate (mittlerweile 17 Jahre) in dieser Nacht seinen Vater beinahe zu Tode schlug. Danach wusste er selbst kaum, wohin mit sich. Er war aufgewühlt, völlig außer sich und suchte verzweifelt nach etwas, das ihm wieder ein Gefühl von Halt geben konnte. Also ging er zu Emory. Ausgerechnet zu ihr. Zu der Frau, der er wenige Monate zuvor das Herz gebrochen hatte und von der er genau wusste, dass sie ihn noch liebte. Er sagte ihr nicht, was wirklich passiert war. Nicht, dass er seinen Vater fast umgebracht hatte, nicht, was ihn in diesen Zustand versetzt hatte. Stattdessen ließ er zu, dass sie glaubte, er könne gerade nicht ohne sie. Vielleicht glaubte Nate es in diesem Moment sogar selbst. Er brauchte ihre Nähe, ihre Vertrautheit, ihren Körper, etwas, das ihn für ein paar Stunden aus seinem eigenen Kopf holte. Sie schliefen miteinander. Für ihn war es in erster Linie Regulation, Zuflucht, ein verzweifeltes Festhalten an etwas Vertrautem. Für Emory konnte es kaum etwas anderes bedeuten als die Hoffnung, dass zwischen ihnen vielleicht doch noch etwas geblieben war. Nate wusste, dass diese Hoffnung existierte, und ging trotzdem nicht. Er ließ sie zu, nahm ihre Nähe an und gab ihr damit erneut etwas, das er ihr am Ende nicht geben konnte. Er brach ihr wieder das Herz. Nur dieses Mal nicht aus Absicht.

Kaum zwei Tage später verschwand er aus ihrem Leben. Seine Eltern steckten ihn ins Bootcamp, ohne dass er Emory noch erklären konnte, wohin er gebracht wurde oder was überhaupt geschehen war. Für sie blieb nur diese Nacht zurück und ein Nate, der plötzlich nicht mehr da war. Ein Jahr lang hatte sie keine Ahnung, wo er war. Als Nate aber plötzlich wieder vor ihrer Tür stand, rechnete er damit, dass Emory ihn wegschicken würde. Stattdessen ließ sie ihn hinein. Er erzählte ihr schließlich von allem, auch davon, warum er die Beziehung damals beendet hatte, was mit seinem Vater passiert war und was während seiner Abwesenheit geschehen war. Er erwartete keine Vergebung und machte es ihr auch nicht leicht, ihn wieder in ihr Leben zu lassen. Doch Emory blieb. Sie ist bis heute geblieben. Vielleicht liebt sie ihn noch immer. Vielleicht wird sie es immer tun. Daraus macht sie allerdings keine Forderung. Sie kennt Nate, inklusive der Seiten, die schwer auszuhalten sind, und sie versucht längst nicht mehr, ihn zu reparieren oder aus jeder Schicht herauszulocken. Sie gibt ihm Raum, wenn er ihn braucht, kann mit ihm streiten wie kaum jemand sonst und ist trotzdem da, wenn es wirklich darauf ankommt. Wenn Emory das Gefühl hat, dass Nate sie braucht, würde sie alles stehen und liegen lassen. Und bei einem echten Notfall würde Nate dasselbe für sie tun. Bei Kleinigkeiten fehlt ihm manchmal die Empathie, die sie besitzt, beinahe im Überfluss. Damit kann sie umgehen. Genau deshalb ist Emory heute sein menschlicher Anker: nicht weil sie ihn festhält, sondern weil sie geblieben ist, obwohl sie längst allen Grund gehabt hätte zu gehen.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Guestbook · Scene
Posting length
Medium · Long
Activity / own words

Ich bin zeitlich recht unterschiedlich aktiv, da es stark auf meine jeweilige Wochenstruktur und die Arbeit ankommt. Durch meine Schichtarbeit kann es daher sein, dass ich mal häufiger und mal deutlich weniger präsent bin. Kürzere Posts sind deshalb immer gerne gesehen. Gegen lange und ausführliche Antworten habe ich allerdings absolut nichts, im Gegenteil, die liebe ich sogar. Sie brauchen bei mir nur entsprechend mehr Aufmerksamkeit und Zeit, weshalb ich darauf nicht unbedingt jeden Tag antworten kann.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Move freely through Chicago and build a life for yourself that exists independently of Nate. Trust your instincts. The only thing that matters to me is that there’s still something unique between the two of them. Selfish? A little. A bit toxic, yes... I’ll give you that.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Ich schreibe selbst sehr gerne auf Englisch, allerdings ist es für die Übernahme der Rolle kein Muss. Viel wichtiger ist mir jemand, der Freude daran hat, sich sprachlich weiterzuentwickeln und offen für Geschichten ist, die sich auf lange Sicht auch in eine andere Richtung bewegen können.

Charaktere dürfen sich verändern, am liebsten schleichend und nachvollziehbar. Ich mag es nicht, wenn Ereignisse innerhalb von drei Tagen komplett durchgespielt werden, nur damit man möglichst schnell beim nächsten großen Punkt der Handlung ankommt. Ich mag Geschichten, in denen Dinge Zeit bekommen und sich auch länger hinziehen dürfen. Das soll im Umkehrschluss natürlich nicht heißen, dass wir uns ewig im Kreis drehen. Die Geschichte soll vorankommen, aber ohne alles zu überstürzen.

Gefühle müssen sich entwickeln dürfen. Grenzen brauchen Raum, um sich langsam zu lockern, und Beziehungen sollten sich natürlich verändern können, anstatt von Anfang an auf ein bestimmtes Ziel hinauszulaufen. Gerade bei Nate brauche ich jemanden, der viel Geduld mitbringt, sowohl mit mir als Schreiberin als auch mit ihm als Charakter.

Es sollte außerdem nicht die Erwartung bestehen, dass Emory und Nate irgendwann wieder ein Paar werden. Ich wünsche mir jemanden, der offen dafür ist, dass es am Ende vielleicht auch nicht darauf hinausläuft, falls sich im Laufe der Zeit mit einem anderen Charakter etwas entwickelt. Und auch dann sollte Nate nicht einfach fallengelassen werden, nur weil die Geschichte dadurch komplizierter oder dramatischer wird. Mir ist wichtig, dass wir uns gemeinsam entwickeln lassen, was zwischen den Charakteren entsteht, anstatt schon vorher festzulegen, wo sie am Ende landen.

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Wanted by
Nate
03.10.2026

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