Reece wirkt nach außen wie jemand, der alles im Griff hat ruhig, charismatisch, selbstsicher und immer einen Schritt voraus. Die Leute fühlen sich von ihm angezogen, ohne genau sagen zu können, warum. Er weiß, wie man lächelt, wann man schweigt und wie man den Eindruck erweckt, dass nichts ihn wirklich berührt. Doch hinter dieser Haltung steckt ein junger Mann, der schon sehr früh gelernt hat, dass Schwäche gefährlich ist. Er zeigt selten was in ihm vorgeht nicht, weil er nichts fühlt, sondern weil er gelernt hat, dass Gefühle ihn nur angreifbar machen. Unter der kontrollierten Oberfläche ist er erschöpft, wütend und oft einsam. Er sehnt sich nach etwas Echtem, traut sich aber kaum noch, danach zu greifen. Er ist kein kalter Mensch, er ist jemand, der zu lange so getan hat als wäre er einer und der inzwischen selbst kaum noch weiß, wo die Rolle aufhört und er anfängt. Reece wurde in eine Welt aus Gold und Seide geboren, in ein Erbe, das ihn bereits vor seinem ersten Atemzug definierte. Seine Eltern, Victor und Eleanor Montiel, gehörten zu den mächtigsten und wohlhabendsten Familien der Westküste. Ihr Vermögen war über Generationen hinweg durch bahnbrechende Innovationen in der Technologie- und Pharmaindustrie gewachsen. Der Name Montiel stand für Fortschritt und Prestige – seine Urgroßeltern hatten einst ein revolutionäres Medikament gegen Autoimmunerkrankungen entwickelt, das die Familie in die höchsten Kreise der Gesellschaft katapultierte. Sein Großvater erweiterte das Imperium mit einem Technologieunternehmen, das wegweisende Patente für künstliche Intelligenz und Cloud-Sicherheit hielt. Reece wurde nicht einfach in eine Familie geboren – er wurde in ein Vermächtnis hineingeworfen, das ihn größer machen sollte als jeder vor ihm. Auch wenn oft vergessen wurde, dass vor ihm seine Schwester zur Welt gekommen war. — Was Familie angeht, wird es durch Reeces Vorgeschichte sicher eher schwierig. Sollte sich in dieser Richtung dennoch etwas ergeben, bin ich aber durchaus offen dafür. — I need some champagne..
Reece
Im luxuriösesten Privatkrankenhaus San Franciscos, umgeben von Ärzten, deren Namen ebenso bedeutend waren wie die von Hollywood-Stars, kam er mitten im Dezember zur Welt. Die Medien berichteten über den Erben der Montiels, der in cremefarbene Kaschmirdecken gehüllt und mit einer silbernen Rassel beschenkt wurde, die Generationen zuvor handgefertigt worden war. Schon in den ersten Stunden seines Lebens wurde Reece als das neue goldene Kind gefeiert, das den Montiel-Namen in eine noch glanzvollere Zukunft führen würde.
No. fucking. pressure, right?
Von klein auf lernte Reece, dass Perfektion keine Option, sondern ein Muss war. Sein Vater tolerierte keine Fehler. „Ein Montiel ist kein gewöhnlicher Mensch. Ein Montiel führt.“ Seine Mutter hielt ihn an einen unerbittlichen Zeitplan: Klavierstunden, Französischunterricht, Golftraining – alles fein säuberlich in den perfekt abgestimmten Kalender der Familie eingetragen.
Emotionen? Schwäche. Tränen? Eine Peinlichkeit. Wenn Reece weinte, wurde er ignoriert. Wenn er sich beschwerte, wurde er zurechtgewiesen.
Er hatte alles – und doch nichts, was zählte.
Seine Kindheit war gefüllt mit arrangierten Freundschaften aus denselben Kreisen, in denen sich seine Eltern bewegten. Alles andere wäre ein Unding gewesen. Schnell schlossen sich auch um den jungen Montiel-Sprössling die nächste Generation der Elite.
Von außen betrachtet hatte Reece alles. Er besuchte eine der besten Privatschulen der Stadt, fuhr in einem glänzenden Wagen vor und trug stets die teuersten Markenklamotten. Seine Mitschüler bewunderten ihn, die Lehrer lobten ihn in den höchsten Tönen, und die Mädchen himmelten ihn an. Doch hinter dieser Fassade aus Reichtum und Perfektion lag pure Wut. Sein Vater war ein Mann, der es gewohnt war, die Regeln zu brechen, solange niemand ihn dabei erwischte. Er führte die Familie mit eiserner Hand und besaß das Charisma eines Mannes, der wusste, dass ihm die Welt gehörte. Hinter verschlossenen Türen lebte er jedoch nach seinen eigenen Gesetzen. Seine Treue zu Eleanor war nichts weiter als eine gesellschaftliche Formalität – in Wahrheit wechselte er seine Affären so regelmäßig wie seine maßgeschneiderten Anzüge.
Mit fünfzehn Jahren erlebte Reece den Moment, der sein Familienbild für immer zerstörte. Er hatte seinen Vater immer als unantastbar angesehen, als den Mann, den er eines Tages übertreffen sollte. Doch als er an jenem Tag ohne anzuklopfen in das Büro seines Vaters trat, zerbrach dieses Bild in Sekundenbruchteilen. Victor war nicht allein. Die Szene, die sich vor Reeces Augen abspielte, brannte sich unauslöschlich in sein Gedächtnis: sein Vater, halb nackt, inmitten einer hitzigen Affäre mit einer Frau, die ganz sicher nicht seine Mutter war. Reece stand erstarrt da, während sich Victor hastig anzog. Doch anstatt panisch zu reagieren, begegnete er seinem Sohn mit dieser ruhigen, berechnenden Kälte, die Reece bis dahin nie wirklich verstanden hatte. Mit einem selbstgefälligen Lächeln sah er ihm in die Augen und sagte in einem Ton, als würde er über das Wetter sprechen:
„If you tell your mother about this, Reece, she’ll hate you for it. She’ll think you’re trying to destroy our family, and I’ll never forgive you.“
In diesem Moment begann Reece, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Moral, Ehre, Familie – all diese Dinge waren bedeutungslos, wenn man genug Geld hatte, um die Konsequenzen zu umgehen. Sein Vater hatte es ihm vorgemacht. Und Reece begriff, dass es in dieser Welt nur Gewinner und Verlierer gab.
Nach diesem Vorfall veränderte sich Reece. Er wurde noch unnahbarer, noch perfekter – doch unter der Oberfläche wuchs etwas Dunkles heran. Er war der Kapitän der Lacrosse-Mannschaft, Schülervertreter und die Nummer eins in jeder Klasse. Seine Präsenz war magnetisch, sein Lächeln einstudiert, seine Worte gewählt. Er wusste, wie man alle Blicke auf sich zog und die Erwartungen übertraf. Doch wenn die Scheinwerfer erloschen, verkroch er sich in seinem Zimmer und starrte stundenlang an die Decke, unfähig, den Knoten in seinem Inneren zu entwirren.
In seiner Teenagerzeit entdeckte Reece einen Ausweg. Es begann harmlos – oder zumindest redete er sich das ein. Eine Party, ein verschwenderisches Anwesen in Bel Air, wo Champagnerfontänen sprudelten und das Summen teurer Sportwagen in der Einfahrt fast wie Hintergrundmusik wirkte. Seine „Freunde“, die Nachkommen anderer Millionäre und Milliardäre, drängten ihn lachend, es einfach mal zu probieren.
„Eine kleine, weiße Pille wird dich nicht umbringen, Montiel“, sagte einer der Jungs mit einem Grinsen, das genauso viel Überheblichkeit wie Verachtung enthielt.
Reece betrachtete die Pille auf seiner Handfläche, spürte den Druck, fühlte die leere, kalte Erwartung der Menge. Vielleicht lag es an der Musik, vielleicht an den unzähligen Stunden, die er in kalten, distanzierten Räumen verbracht hatte, oder vielleicht an der Art, wie seine Gedanken sich in endlosen Schleifen wiederholten – aber er schluckte sie.
Zuerst fühlte er nichts. Dann … alles. Wärme breitete sich in seinen Gliedern aus, das Summen in seinem Kopf verstummte, und die Welt wurde weich, formbar, ein Ort, der endlich nicht mehr so gnadenlos an ihm zerrte. Zum ersten Mal seit langer Zeit lachte er wirklich – oder er dachte zumindest, dass er es tat.
Doch es blieb nicht bei diesem einen Mal. Bald wurden die Pillen mehr als nur ein kleiner Kick auf einer Party. Sie wurden sein Schutzschild gegen die Leere, die sich immer weiter in ihm ausbreitete. Wenn er sie nahm, konnte er funktionieren, konnte das goldene Kind bleiben, konnte all das verdrängen, was ihn sonst in den Abgrund ziehen würde. Adderall für die Schule, um sich durch den Perfektionsdruck zu kämpfen. Xanax, um die Wut zu dämpfen, die ihn immer öfter überkam. Später Oxycodon, wenn gar nichts mehr half.
Die Pillen machten ihn taub. Taub gegenüber der Angst, der Einsamkeit, der Unsicherheit. Sie gaben ihm die Kontrolle zurück – oder zumindest die Illusion davon. Und Illusionen waren alles, was zählte.
Als er ins College kam, änderte sich nichts – zumindest nicht an der Oberfläche. Die Partys waren legendär. Koks auf Marmortischen, Champagnerflaschen, die mehr wert waren als das Monatseinkommen der meisten Menschen. Die Luft war schwer von Parfüm, teurem Zigarrenrauch und der klebrigen Süße von verschüttetem Alkohol. Und er war der Typ, der mit einem höhnischen Grinsen das Chaos dirigierte, aber nie selbst wirklich Teil davon war. Er musste perfekt bleiben. Immer.
Bis auch er den Bogen überspannte.
Es war eine Nacht in den Hamptons, eine dieser Nächte, die sich anfühlten, als würden sie niemals enden. Eine Strandvilla, ein Pool, Musik, die so laut war, dass sie die Wellen übertönte. Reece war high – ein toxischer Cocktail aus Kokain, Alkohol und Schmerzmitteln pulsierte durch seine Adern. Er war unaufhaltsam. Oder zumindest glaubte er das.
Dann eskalierte es. Ein Streit. Laute Stimmen. Ein Schubsen, vielleicht ein Schlag – er wusste es nicht mehr genau. Nur das Bild blieb: Sein bester Freund Liam lag blutend auf dem kalten Marmorboden. Sein Schädel hatte die Ecke eines Glastisches getroffen. Stille. Dann Schreie. Dann Chaos.
Die Polizei wurde gerufen. Es hätte das Ende sein können. Doch mit genug Geld und Einfluss wurde alles vertuscht. Keine Schlagzeilen, keine Anklage. Liams Familie – nicht auf Montiel-Niveau, nicht wohlhabend genug, um sich einen Rechtsstreit leisten zu können – schwieg. Ein paar Millionen auf einem anonymen Konto. Ein paar Anwälte, die Beweise verschwinden ließen.
Sein Vater tat, was ein Montiel-Vater tat: Er ließ es verschwinden. Reece wurde nicht einmal belangt und nach Chicago versetzt. Doch er selbst kam nicht so leicht davon.
Bald wurden die Pillen ein ständiger Begleiter. Xanax, Oxycodon, Adderall – je nach Bedarf. Tagsüber ein exzellenter Student, nachts ein Zombie auf dem Bett seiner riesigen, kalten Villa. Er nahm sie, um zu funktionieren, um zu vergessen, um sich nicht mit der Wahrheit auseinandersetzen zu müssen: dass er es war, der Liam ins Krankenhaus geprügelt hatte. Dass sein Vater ihm beigebracht hatte, dass man sich alles erkaufen konnte – sogar Unschuld.
Die Drogen halfen.
Bis sie es nicht mehr taten.
Freunde oder beste Freunde würde ich mir sehr wünschen.
Darüber hinaus bin ich auch für andere Arten von Verbindungen offen sei es One-Night-Stands, ehemalige Liebschaften, komplizierte Spannungen oder auch Feindschaften und Frenemies im Katz-und-Maus-Stil…you name it.
Wanted · %%CG_RELATION%%
%%CG_SEEKER_IMAGE_HTML%%
Suchender
%%CG_SEEKER_NAME%%
Age
%%CG_SEEKER_AGE%%
Occupation
%%CG_SEEKER_OCCUPATION%%
Residence
%%CG_SEEKER_RESIDENCE%%
Affiliation
%%CG_SEEKER_AFFILIATION%%
Social class
%%CG_SEEKER_SOCIAL_CLASS%%
Faceclaim
%%CG_SEEKER_FACECLAIM%%
%%CG_SOUGHT_IMAGE_HTML%%
Gesuchter
%%CG_SOUGHT_NAME%%
Age
%%CG_SOUGHT_AGE%%
Occupation
%%CG_SOUGHT_OCCUPATION%%
Residence
%%CG_SOUGHT_RESIDENCE%%
Affiliation
%%CG_SOUGHT_AFFILIATION%%
Social class
%%CG_SOUGHT_SOCIAL_CLASS%%
Faceclaim
%%CG_SOUGHT_FACECLAIM%%
%%CG_SOUGHT_FACECLAIM_FLEXIBLE%%
01.
Short facts
Full name
%%CG_SEEKER_NAME%%
Age
%%CG_SEEKER_AGE%%
Sexuality
%%CG_SEEKER_SEXUALITY%%
Occupation
%%CG_SEEKER_OCCUPATION%%
Residence
%%CG_SEEKER_RESIDENCE%%
Affiliation
%%CG_SEEKER_AFFILIATION%%
Social class
%%CG_SEEKER_SOCIAL_CLASS%%
Faceclaim
%%CG_SEEKER_FACECLAIM%%
%%CG_SEEKER_FACTS_HTML%%
Name
%%CG_SOUGHT_NAME%%
Age
%%CG_SOUGHT_AGE%%
Sexuality
%%CG_SOUGHT_SEXUALITY%%
Occupation
%%CG_SOUGHT_OCCUPATION%%
Residence
%%CG_SOUGHT_RESIDENCE%%
Affiliation
%%CG_SOUGHT_AFFILIATION%%
Social class
%%CG_SOUGHT_SOCIAL_CLASS%%
Faceclaim
%%CG_SOUGHT_FACECLAIM%% · %%CG_SOUGHT_FACECLAIM_FLEXIBLE%%
Relation
%%CG_RELATION%%
Combinable
%%CG_COMBINABLE%%
%%CG_SOUGHT_FACTS_HTML%%
02.
Gemeinsame Story
%%CG_SHARED_STORY_HTML%%
03.
Writing
Writing preference
%%CG_WRITING_HTML%%
Play preference
%%CG_PLAY_HTML%%
Posting preference
%%CG_POSTING_HTML%%
Posting length
%%CG_LENGTH_HTML%%
Activity / own words
%%CG_WRITING_NOTE_HTML%%
04.
Letzte Worte
%%CG_CONNECTIONS_SECTION_HTML%%
Probepost
%%CG_TRIAL_POST%%
Letzte Worte
%%CG_LAST_WORDS_HTML%%
01 / 04











