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#1

Jude Elias Carver

Jude

Age26
HomeChicago
FaceclaimLochlan Jessalready reserved
OccupationOccupation: Body Piercer & Studio Manager Side Hustle: OnlyFans Content Creator
AffiliationCitizen
Social classMid Class
01.Short facts
Full nameJude Elias Carver
NicknameJ
Birthday07.11.1999
Pronounshe / him
SexualityBi
OccupationOccupation: Body Piercer & Studio Manager Side Hustle: OnlyFans Content Creator
ResidenceBridgeport, Chicago, Illinois
Social classMid Class
+Personality
introvertiertextrovertiert
vorsichtigrisikofreudig
idealistischrealistisch
impulsivdiszipliniert
weichherzigabgeklärt

Jude ist selbstbewusst, direkt und ziemlich schwer zu übersehen. Er flirtet gerne, nimmt vieles mit Humor und sagt meistens offen, was er denkt. Hinter seiner lockeren Art steckt aber jemand, der deutlich loyaler und sensibler ist, als er nach außen zeigt. Vertrauen gibt er nicht sofort, dafür hält er an den Menschen fest, die ihm wirklich wichtig sind.

02.Story

Jude Elias Carver kam vor sechsundzwanzig Jahren in Chicago zur Welt und wenn man ihn heute fragt, ob er sich vorstellen könnte, irgendwann irgendwo anders zu leben, bekommt man meistens erst einmal irgendeinen dummen Spruch als Antwort. Irgendwas darüber, dass er in anderen Städten wahrscheinlich innerhalb von drei Tagen verhungern würde, weil er dort nicht wüsste, welcher Laden nachts um halb vier noch vernünftiges Essen verkauft. Oder dass er keine Lust hätte, sich noch einmal ein komplettes System aus Abkürzungen, Seitenstraßen und „da kannst du parken, wenn du schnell genug bist“ aufzubauen. Die Wahrheit ist wesentlich einfacher: Chicago ist Zuhause. Auch wenn Jude das Wort wahrscheinlich niemals so sentimental benutzen würde. Aufgewachsen ist er in Bridgeport, in einem Haus, das seiner Familie nicht gehörte und trotzdem über Jahre aussah, als hätten die Carvers vor, es irgendwann zu erben. In der Küche klebte seit seiner Kindheit dieselbe leicht schiefe Fliese neben dem Kühlschrank, im Keller stand Zeug, das seit mindestens zehn Jahren niemand mehr benutzt hatte, und die Tür zum Badezimmer musste man im Winter ein Stück anheben, damit sie überhaupt richtig ins Schloss fiel. Es war kein schlechtes Zuhause. Nur eben eins, in dem ständig irgendetwas kaputt war und irgendjemand behauptete, sich „am Wochenende darum zu kümmern“. Sein Vater arbeitete als Hausmeister und technischer Leiter an einer größeren Highschool. Kein glamouröser Job, dafür einer, bei dem er so ziemlich alles reparieren konnte, was Jude und seine Geschwister im Laufe ihrer Kindheit kaputt bekamen. Seine Mutter arbeitete seit Jahren in einer Tierarztpraxis, inzwischen hauptsächlich vorne am Empfang und in der Organisation, nachdem sie früher auch in der Behandlung ausgeholfen hatte. Reich waren sie nie. Aber Jude würde auch nicht behaupten, dass ihnen ständig etwas gefehlt hätte. Geld wurde eben nicht einfach ausgegeben. Größere Anschaffungen wurden besprochen, Urlaube bedeuteten meistens Roadtrip statt Flug und wenn einer der Carver-Kinder plötzlich irgendein absurd teures Paar Sneaker brauchte, musste dafür entweder Geburtstag sein oder ein verdammt überzeugendes Argument her. Jude war das mittlere von drei Kindern. Seine ältere Schwester war knapp vier Jahre vor ihm geboren worden und hatte schon als Jugendliche diese unangenehme Angewohnheit entwickelt, so zu tun, als wäre sie automatisch für ihn verantwortlich. Was Jude natürlich hasste. Sie war diejenige, die ihn mit fünfzehn bei irgendeiner Party abholte, nachdem er seiner Mutter erzählt hatte, er würde bei einem Freund übernachten. Diejenige, die ihm noch während der Fahrt eine Standpauke hielt und ihn am Ende trotzdem nicht verpetzte. Ihre Beziehung bestand lange aus Beleidigungen, gegenseitigem Genervtsein und einer Loyalität, über die keiner von beiden besonders gern sprach. Heute ist sie einer der wenigen Menschen, bei denen Jude auch um zwei Uhr nachts anrufen würde, ohne vorher zehn Minuten darüber nachzudenken, ob er gerade nervt. Sein jüngerer Bruder kam drei Jahre nach ihm. Mit ihm war es anders. Jude war für ihn irgendwann genau der schlechte Einfluss, vor dem Erwachsene immer warnen. Er ließ ihn mit siebzehn das erste Mal Bier probieren, brachte ihm bei, wie man unbemerkt aus dem Küchenfenster kletterte und erklärte ihm später sehr ausführlich, warum er genau das alles auf keinen Fall nachmachen sollte. Natürlich machte er es trotzdem. Es gab Phasen, in denen die beiden sich fast täglich sahen und andere, in denen sie sich wochenlang nur Memes schickten. Jude würde trotzdem sofort irgendwo auftauchen, wenn sein Bruder ihn braucht. Ohne Fragen. Oder zumindest ohne Fragen, bis die Situation geklärt ist. Bei den Carvers wurde generell nicht besonders viel über Gefühle geredet. Man wusste einfach, wie es den anderen ging. Wenn seine Mutter ihm ungefragt Essen einpackte, hatte sie mitbekommen, dass er zu viel arbeitete. Wenn sein Vater plötzlich im Studio auftauchte und irgendeine angeblich kaputte Lampe reparieren wollte, hatte Jude sich wahrscheinlich mehrere Wochen nicht blicken lassen. Wenn seine Schwester ihm schrieb „Lebst du?“, bedeutete das meistens, dass sie sich Sorgen machte. Und wenn Jude seinen Eltern irgendwann wortlos hundert Dollar für irgendetwas zusteckte und behauptete, er hätte es gerade übrig, wusste jeder, dass eine Diskussion darüber sinnlos war. Als Teenager war Jude ziemlich genau die Sorte Sohn, wegen der seine Mutter irgendwann angefangen hatte, bei unbekannten Nummern automatisch vom Schlimmsten auszugehen. Nicht, weil er besonders kriminell oder komplett außer Kontrolle gewesen wäre. Er war einfach ständig irgendwo. Er kannte Leute aus verschiedenen Schulen, hing nachmittags an irgendwelchen Basketballplätzen herum, verschwand abends zu Hauspartys und tauchte am nächsten Morgen mit einem neuen Kratzer, einer schlechten Ausrede oder irgendeinem Kumpel auf, der plötzlich mit am Frühstückstisch saß. Freunde waren für Jude schon immer wichtig gewesen. Vielleicht sogar wichtiger, als er zugibt. Ein paar davon kennt er bis heute seit der Schulzeit. Menschen, die Fotos von ihm besitzen, auf denen er fünfzehn ist, eine katastrophale Frisur trägt und überzeugt davon war, dass schwarze Skinny Jeans bei fünfunddreißig Grad eine gute Entscheidung seien. Einer seiner engsten Freunde war damals fast täglich bei den Carvers, so oft, dass seine Mutter irgendwann einfach automatisch eine Portion mehr kochte. Mit anderen verlor sich der Kontakt. Nicht durch Streit. Einfach durch das Leben. College, Beziehungen, andere Stadtteile, andere Jobs. Dafür kamen neue Leute dazu. Kollegen aus Bars, Artists aus der Tattoo-Szene, Leute aus Gyms, Fotografen, Musiker, Menschen, die Jude nachts irgendwo kennenlernte und überraschenderweise drei Jahre später noch immer in seinem Leben waren. Er war gut darin, Leute kennenzulernen. Das mit dem Behalten dauerte manchmal länger. Seine erste Tätowierung bekam Jude mit siebzehn. Nicht bei irgendeinem Freund im Keller, obwohl das vermutlich besser zu seinem damaligen Entscheidungsverhalten gepasst hätte. Seine Schwester hatte ihm nämlich so oft irgendwelche Horrorgeschichten über Infektionen erzählt, dass er am Ende tatsächlich Geld zusammensparte und in ein richtiges Studio ging. Seine Eltern waren trotzdem wenig begeistert. Das erste Piercing hatte er schon vorher. Das wiederum war weniger professionell gewesen. Danach entwickelte sich das Ganze schleichend. Noch ein Tattoo. Noch eins. Ein neues Piercing. Dann zwei. Jude mochte, dass sein Körper dadurch irgendwann mehr nach ihm aussah. Keine tiefen Bedeutungen hinter jedem Motiv. Manche hatten eine Geschichte. Manche waren einfach entstanden, weil ein Artist einen freien Termin hatte und Jude das Design geil fand. Ein Tattoo bereute er bereits ungefähr vier Stunden nachdem es fertig war. Ein anderes trägt er noch immer, obwohl er inzwischen niemandem mehr erzählt, weshalb er es sich damals stechen ließ. Nach der Highschool kam dann die Frage, die Jude bereits nach wenigen Wochen nicht mehr hören konnte. Was jetzt? Seine ältere Schwester studierte zu diesem Zeitpunkt bereits. Einige Freunde ebenfalls. Seine Eltern machten keinen enormen Druck, aber natürlich gab es Gespräche. Also schrieb Jude sich tatsächlich am Community College ein. Es hielt nicht lange. Er konnte sich einfach nicht dafür begeistern, morgens irgendwo zu sitzen und einem Professor zuzuhören, während sein Kopf bereits drei andere Dinge machte. Erst ließ er einzelne Kurse aus. Dann ganze Tage. Nach einem Semester war Schluss. Sein Vater war darüber ziemlich sauer. Nicht unbedingt, weil Jude nicht studierte, sondern weil er erst einige Monate so getan hatte, als würde er das Ganze irgendwie noch retten. Der Streit eskalierte irgendwann in der Küche. Jude schrie, sein Vater schrie zurück, seine Mutter schickte beide irgendwann auseinander und seine Schwester kommentierte später nur trocken, dass sie die Unterhaltung vermutlich drei Häuser weiter gehört hätten. Danach war Jude erst einmal ausgezogen. Nicht dramatisch. Er packte keine Tasche und verschwand mitten in der Nacht. Er fand einfach mit zwei Freunden eine beschissene Wohnung, bei der die Heizung ungefähr so zuverlässig funktionierte wie ihre Fähigkeit, pünktlich Miete zu überweisen. Es war trotzdem eine gute Zeit. Zu dritt auf viel zu wenig Quadratmetern. Fast nie Essen im Kühlschrank, dafür ständig Leute im Wohnzimmer. Eine Couch vom Straßenrand, die sie nach zwei Wochen wieder loswerden mussten, weil niemand wissen wollte, was darin lebte. Partys, die eigentlich nur mit vier Personen angefangen hatten. Diskussionen darüber, wer diesmal Toilettenpapier kaufen musste. Jude arbeitete währenddessen alles Mögliche. Einige Monate in einem Lagerhaus. Später an der Rezeption eines Gyms. Dann hinter einer Bar, wo er ziemlich schnell merkte, dass er Menschen besser ertrug, wenn zwischen ihnen wenigstens eine Theke stand. Der Job machte ihm sogar Spaß. Die Arbeitszeiten weniger. Trotzdem blieb er dort eine ganze Weile und lernte in dieser Zeit viele der Leute kennen, mit denen er teilweise heute noch Kontakt hat. Darunter auch seine spätere Exfreundin. Sie kam nicht als großes Drama in sein Leben. Eigentlich war es ziemlich unspektakulär. Sie kannte einen seiner Kollegen, tauchte regelmäßig mit Freunden in der Bar auf und irgendwann schrieb man miteinander. Dann traf man sich. Dann lag ihre Zahnbürste bei ihm. Aus „wir schauen einfach“ wurden fast drei Jahre. Und für eine ganze Weile funktionierte es wirklich gut. Sie konnte mit seiner Familie umgehen, was nicht selbstverständlich war. Seine Mutter mochte sie. Seine Schwester mochte sie sogar so sehr, dass Jude sich gelegentlich darüber beschwerte, dass die beiden offenbar eher miteinander befreundet waren als mit ihm. Sie zog schließlich bei ihm ein. Und Jude dachte eine Zeit lang tatsächlich, dass das vielleicht einfach sein Leben werden würde. Nicht Hochzeit und Reihenhaus innerhalb der nächsten zwei Jahre. So weit dachte er nie. Aber eben sie. Gemeinsame Wohnung. Sonntage im Bett. Einkaufen, obwohl beide keine Lust hatten. Streiten darüber, wer schon wieder vergessen hatte, Waschmittel zu kaufen. Normal. Das Problem war nicht ein einzelner großer Moment. Es wurden einfach immer mehr kleine. Jude arbeitete viel. Sie ebenfalls. Er ging nach Feierabend mit Kollegen trinken und schrieb manchmal erst Stunden später, dass es später wurde. Sie wollte mehr Verlässlichkeit. Jude fühlte sich kontrolliert. Sie fühlte sich ignoriert. Dann kam OnlyFans dazu. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete Jude bereits im Piercingstudio. Dort war er eher zufällig gelandet. Er war seit Jahren Kunde in dem Laden, kannte zwei der Artists und verbrachte sowieso regelmäßig Zeit dort. Als jemand an der Rezeption kurzfristig ausfiel, fragte man ihn, ob er für ein paar Schichten einspringen konnte. Aus ein paar Schichten wurden Wochen. Er machte Termine, beantwortete Nachrichten, bestellte Essen für alle und lernte relativ schnell, welche Kunden man besser nicht zehn Minuten unbeaufsichtigt in der Lobby sitzen ließ. Irgendwann durfte er mehr machen. Beim Schmuck helfen. Vorbereitungen. Nachsorge erklären. Und erstmals hatte Jude das Gefühl, dass ihn ein Job wirklich interessierte. Also ließ er sich ausbilden. Richtig. Nicht irgendein zweiwöchiger Kurs und anschließend Nadel in die Hand. Er lernte Anatomie, Hygiene, Sterilisation, Materialkunde und verbrachte unzählige Stunden damit zuzusehen, bevor er selbst arbeiten durfte. Das überraschte sogar ihn selbst. Jude, der College nach einem Semester hingeschmissen hatte, konnte plötzlich stundenlang über Schmuckgrößen, Winkel und Heilungsverläufe reden. Heute ist er einer der Piercer des Studios und mittlerweile zusätzlich Studio Manager. Was hauptsächlich bedeutet, dass er neben seinem eigentlichen Job noch dafür verantwortlich ist, dass der Rest des Ladens nicht komplett im Chaos versinkt. Er macht Dienstpläne, kümmert sich um Bestellungen, beantwortet Beschwerden und führt regelmäßig Diskussionen mit Artists, die überzeugt davon sind, dass „ich dachte, ich hätte heute frei“ ein valider Grund dafür ist, drei Termine vergessen zu haben. Seine engsten Freunde machen sich bis heute darüber lustig. Jude Carver. Verantwortungsträger. Seine Mutter besitzt vermutlich irgendwo einen Screenshot seines Namens auf der Studioseite. OnlyFans entstand parallel dazu eher aus einem Witz. Jude hatte auf Social Media schon immer Bilder gepostet. Tattoos, Training, Partys, Spiegelselfies. Die Nachrichten darunter wurden irgendwann eindeutiger. Ein Freund meinte schließlich, wenn Leute sowieso ständig nach mehr fragen würden, könne Jude ihnen wenigstens Geld dafür abnehmen. Also machte er einen Account. Anfangs hauptsächlich aus Neugier. Er erwartete vielleicht ein paar hundert Dollar. Es wurden deutlich mehr. Sein Account wuchs schneller, als er gedacht hatte, und irgendwann musste Jude sich tatsächlich damit beschäftigen, wie Steuern für Geld funktionieren, das man damit verdient, Bilder und Videos von sich selbst ins Internet zu stellen. Für ihn war das nie sonderlich dramatisch. Es ist Content. Er entscheidet, was er zeigt. Niemand zwingt ihn dazu. Und wenn Leute bereit sind, dafür Geld zu bezahlen, sieht Jude wenig Sinn darin, künstlich peinlich berührt zu tun. Seine damalige Freundin sah es anfangs ähnlich. Zumindest sagte sie das. Später wurde es schwieriger. Nicht, weil sie grundsätzlich ein Problem mit Sexwork hatte. Aber plötzlich kannten Fremde seinen Körper. Leute erkannten ihn. Nachrichten wurden direkter. Manche überschritten Grenzen. Und Jude reagierte auf ihre Unsicherheit häufig genau falsch. Mit Witzen. Mit „ist doch nur Internet“. Mit dem Gefühl, dass er sich für etwas rechtfertigen müsste, das für ihn gar kein Problem war. Sie wiederum fing irgendwann an, jede Kleinigkeit persönlich zu nehmen. Kommentare. Fotos. Neue Subscriber. Aus Diskussionen wurden Streits und aus Streits irgendwann dieselben Sätze, nur in unterschiedlichen Reihenfolgen. Am Ende war keiner von beiden unschuldig daran, dass es kaputtging. Sie trennten sich nach fast drei Jahren. Nicht in einem riesigen Knall. Eher müde. Sie zog aus. Einige ihrer Sachen blieben noch Wochen bei ihm. Jude fand Monate später noch eine Haarklammer von ihr zwischen den Sofakissen und saß viel zu lange damit in der Hand herum, bevor er sie irgendwann wegwarf. Kontakt haben sie kaum noch. Keinen Hass. Nur diese seltsame Distanz zwischen zwei Menschen, die einmal alles voneinander wussten. Seitdem hält Jude Beziehungen lieber etwas lockerer. Zumindest erzählt er das. Seine Freunde würden vermutlich widersprechen. Jude verliebt sich nicht ständig, aber wenn er jemanden wirklich mag, merkt man es ziemlich schnell. Er taucht auf. Merkt sich Kleinigkeiten. Bringt Essen vorbei. Repariert Dinge, obwohl er eigentlich keine Ahnung davon hat und am Ende seinen Vater anruft. Gleichzeitig ist er verdammt gut darin, über alles zu reden außer über die Dinge, die ihn wirklich beschäftigen. Er kann einen kompletten Abend lang Geschichten erzählen und danach hat man trotzdem nicht erfahren, wie es ihm eigentlich geht. Sein Freundeskreis ist heute eine ziemlich wilde Mischung. Ein paar Leute aus seiner Jugend. Zwei ehemalige Kollegen aus der Bar. Menschen aus dem Studio. Ein Fotograf, mit dem er häufiger Content produziert. Eine Freundin, die regelmäßig unangekündigt bei ihm auftaucht, weil sie behauptet, Jude würde sonst ausschließlich Takeout essen. Sie feiern Geburtstage zusammen, landen nachts irgendwo am See, sitzen nach Ladenschluss noch auf dem Boden des Studios und trinken Bier oder schicken sich drei Wochen lang nur TikToks, bevor irgendwer merkt, dass sie sich mal wieder richtig treffen könnten. Jude braucht das. Menschen um sich herum. Auch wenn er manchmal so tut, als wäre er der große unabhängige Einzelgänger. Allein sein kann er. Er mag es nur nicht besonders lange. Mittlerweile wohnt er alleine in einer Wohnung, die meistens so aussieht, als hätte jemand fünf Minuten vorher versucht aufzuräumen und dann mittendrin aufgegeben. Klamotten auf einem Stuhl. Sneaker, für die er eindeutig zu viel Geld bezahlt hat. Schmuck auf dem Badezimmerwaschbecken. Im Kühlschrank stehen meistens Energy Drinks, irgendeine Sauce und Essen, das seine Mutter ihm mitgegeben hat. Er verdient gut. Durch das Studio ordentlich. Durch OnlyFans teilweise sehr gut. Und trotzdem schafft Jude es regelmäßig, sich am Ende des Monats zu fragen, wo zum Teufel sein Geld geblieben ist. Meistens lautet die Antwort Tattoos, Schmuck, Klamotten, Essen und irgendein komplett unnötiger Kauf um zwei Uhr nachts. Er arbeitet viel. Trainiert. Ist zu oft unterwegs. Schläft zu wenig. Ruft seine Mutter nicht oft genug an und beschwert sich anschließend darüber, dass sie ihm schreibt, ob er noch lebt. Er ist nicht besonders kompliziert. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Jude sagt meistens, was er denkt. Flirtet, wenn ihm jemand gefällt. Wird laut, wenn er sauer ist. Entschuldigt sich manchmal erst zwei Tage später, wenn sein Stolz endlich aufgehört hat, sich einzumischen. Aber er ist auch der Typ, der nach einer Nachtschicht noch jemanden nach Hause fährt. Der nervösen Kunden zehn Minuten länger erklärt, wie sie ihr Piercing pflegen sollen. Der Freunden Geld leiht und danach nie wieder danach fragt. Der behauptet, Weihnachten würde ihn nerven, und trotzdem jedes Jahr völlig übertriebene Geschenke für seine Geschwister kauft. Vielleicht hat er sein Leben nicht so geplant. Eigentlich ziemlich sicher nicht. Mit achtzehn hätte Jude vermutlich gelacht, wenn ihm jemand erzählt hätte, dass er irgendwann einen festen Job hat, Verantwortung für ein Studio trägt und freiwillig Tabellen mit Bestellungen führt. Dass er nebenbei ziemlich erfolgreich Geld mit OnlyFans verdient, hätte er dagegen wahrscheinlich sofort geglaubt. Das klingt zumindest mehr nach ihm.

Content notes / trigger warnings
None
03.Wanted takeover
YesNo
Wanted by
Questions / notes

+Searching for connections
Application route
Find connections
What are you looking for?

Gesucht werden eigentlich alle Arten von Kontakten, die sich natürlich entwickeln lassen. Alte Freunde aus seiner Jugend, Leute aus der Tattoo- und Piercing-Szene, Stammkunden oder Bekanntschaften aus dem Nachtleben passen genauso gut wie neue Freundschaften. Auch komplizierte Ex-Geschichten, lockere Dates, Friends with Benefits oder jemand, bei dem aus Spaß irgendwann mehr werden könnte, sind gerne gesehen. Zusätzlich sucht Jude eine Frau, mit der er regelmäßig Content für OnlyFans drehen kann. Dabei darf sich gerne eine lockere, eingespielte Dynamik entwickeln, ganz egal ob es am Ende rein beruflich bleibt oder irgendwann komplizierter wird. Für ein bisschen Drama, Chaos oder gegenseitiges Genervtsein ist Jude sowieso immer zu haben. Solange alles auf Chara Basis bleibt.

04.Writing preferences
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style·Novel
Posting preference
Chat·Guestbook·Scene
Posting length
Short·Medium·Long
Activity
regularyweekly
Own words (optional)

05.Last words

Mir ist vor allem wichtig, dass aus einem Kontakt auch wirklich etwas entsteht und er nicht nur hübsch im Profil steht. Ich mag gemeinsame Szenen, Chats, Gästebücher und alles, was sich eben nebenbei entwickelt. Niemand muss jeden Tag schreiben oder ständig online sein, ein bisschen Grundaktivität und echtes Interesse am Kontakt wären aber schön. Wenn es mal langsamer läuft, ist das absolut kein Problem, solange man nicht einfach kommentarlos verschwindet. Ideen können jederzeit zusammengeworfen und auch spontan verändert werden.Hauptsache, beide haben Spaß an der Sache.

Wie hast du zu uns gefunden?
Empfehlung
01 / 05
Rules & guidelines
Ich habe die Regeln des The Cloud Gate gelesen und akzeptiert.
Accepted
Signature
Jude
24.08.2026

#2

Einen wunderschönen


Ich war gerade schon auf den Weg ins Bett! JA ich weiß wie das klingt aber ich muss wieder früh raus okay?
Aber ich mach noch eben schnell deine Präsentation damit unsere Member fleißig sein können.
Du hast uns da auf jeden Fall einen coolen Typen mitgebracht, ich werde das gespannt weiter mitverfolgen.

Nun rufe ich dir aber unsere Member her okay?
- Noah


The Cloud Gate · Teamcheck
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Wir haben alle deine Angaben geprüft und für uns passt alles so. ♡ Auch wenn du noch Kontakte suchst, kannst du dich jederzeit anmelden und ins Forum wechseln. Deine Präsentation bleibt dafür 7 Tage bestehen und kann auf Wunsch verlängert werden. Wenn du erst noch auf Angebote warten möchtest, meldest du dich einfach an, sobald du soweit bist.



zuletzt bearbeitet 24.08.2026 21:10(+0200)
#3

Hey Jude, da ich piercings liebe und du piercer bist, bietet sich das doch super an, findest du nicht auch? Ich hab auch das ein oder andere Piercing noch in Planung und vielleicht versteht man sich ja auch richtig gut, damit vielleicht eine Freundschaft entstanden ist? Ich würde mich freuen.


#4

Hey.
Ellie hat über die Jahre schon das ein oder andere Tattoo gesammelt. Nichts komplett Übertriebenes aber durchaus auch welche an Stellen, die nicht jeder zu Gesicht bekommt. Entsprechend wäre sie niemals zu irgendeinem x-beliebigen Tätowierer gegangen sondern hätte sich jemanden gesucht dem sie fachlich und menschlich vertraut. Ich könnte mir deshalb gut vorstellen, das Jude seit einigen Jahren ihr Tätowierer des Vertrauens ist? Vielleicht hat er sogar ihr erstes Tattoo gestochen und seitdem ist sie immer wieder bei ihm gelandet. Zwischen den beiden hätte sich dadurch eine lockere, vertraute Dynamik entwickelt. Sie quatschen während der Termine, ziehen sich gegenseitig auf und kennen sich mittlerweile gut genug. Gleichzeitig finde ich den Gedanken schön, dass Jude einer der wenigen Menschen ist, die ihre Tattoos komplett kennen obwohl viele davon im Alltag gar nicht sichtbar sind. Natürlich rein beruflich und absolut professionell aber es schafft eben eine gewisse Vertrautheit. Vielleicht kennt Jude dadurch auch Seiten von Ellie, die andere gar nicht mit ihr verbinden würden. Nach außen wirkt sie oft wie der fröhliche Sonnenschein aber manche Tattoos erzählen eben doch kleine Geschichten. Falls du darauf Lust hast, könnte man das wunderbar nebenbei ins Play einbauen und schauen, wie sich die Freundschaft der beiden weiterentwickelt? Zu dem wird bestimmt noch das ein oder andere Tattoo hinzu kommen.

Kannst es dir ja überlegen
See y.
El


#5

Hallo Jude
Ich habe mir gerade Nicky Passarella reservieren lassen in den Fragen und beim durchstöbern der Präsentationen bin ich auf deine gestoßen und sie könnte besser nicht passen.
Aus dem Charakter wollte ich nämlich eine junge Frau machen, welche aus Geldnot mehr oder weniger mit OF beginnt und vielleicht kann man das ja kombinieren?
Ich dachte, er könnte sie vielleicht ein wenig an die Hand nehmen, ihr Tipps geben oder sowas in der Art.
Falls das komisch wirkt, entschuldige ich mich und war nie da gewesen.
Falls nicht, hoffe ich auf eine Verbindung

#6

Hey Jude,
Ich bin Isadora, auch grade hier aus der schmiede.
Ich könnte mir vorstellen das Isa eine Stammkundin von dir ist. Sie selber hat sehr viele kleine Tattoos manche mehr Bedeutung, manche weniger. Doch brach sie dafür natürlich einen Tattoovierer ihres vertrautens.

#7

Moin Leute,

Also ich bin zwar kein Tätowierer aber ich bin mir sicher das wir da etwas gedreht bekommen. Vielen dank erst einmal an die Angebote, ich komm erstmal rüber und dann melde ich mich gleich bei euch.

disconnected CHICAGO MAILBOX Mitglieder Online 2