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#1

Arwen Elizabeth Fraser-MacRaven

Arwen

Age26
HomeEdinburgh
FaceclaimKatherine McNamaraalready reserved
OccupationLuxury-Event- und Hospitality-Managerin
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
01.Short facts
Full nameArwen Elizabeth Fraser-MacRaven
NicknameAri, Liz, Lizzy
Birthday14.10.1999
Pronounsshe / her
SexualityHeterosexuell
OccupationLuxury-Event- und Hospitality-Managerin
ResidenceChicago
Social classUpper Class
+Personality
introvertiertextrovertiert
vorsichtigrisikofreudig
idealistischrealistisch
impulsivdiszipliniert
weichherzigabgeklärt

Arwen ist eine Frau, die auf den ersten Blick deutlich mehr Ruhe ausstrahlt, als tatsächlich in ihr vorhanden ist. Sie wirkt kultiviert, höflich und beinahe mühelos elegant, was nicht zuletzt ihrer Erziehung in einer angesehenen schottischen Familie geschuldet ist. Hinter dieser kontrollierten Fassade steckt jedoch eine ausgesprochen emotionale und leidenschaftliche Persönlichkeit. Arwen liebt intensiv und bindet sich nur selten oberflächlich an Menschen. Wem sie ihr Vertrauen schenkt, dem bleibt sie meist auch dann verbunden, wenn es vernünftiger wäre, loszulassen.

Sie besitzt einen ausgeprägten Sinn für Loyalität und Familie, wobei genau diese Eigenschaften für sie sowohl Stärke als auch Schwäche darstellen. Arwen würde vieles auf sich nehmen, um Menschen zu schützen, die ihr wichtig sind, und neigt dabei dazu, ihre eigenen Bedürfnisse völlig hintenanzustellen. Sie kann sehr selbstbewusst auftreten und weiß durchaus, was sie möchte, lässt sich jedoch von Menschen, die sie liebt, leichter beeinflussen, als sie es sich selbst eingestehen würde. Besonders schwer fällt es ihr, Hilfe anzunehmen oder zuzugeben, wenn sie selbst nicht mehr weiterweiß.

Durch ihre Kindheit in privilegierten Verhältnissen ist Arwen mit gesellschaftlichen Regeln, Etikette und hohen Erwartungen vertraut. Gleichzeitig hat sie nie vollständig in diese Welt gepasst. Sie besitzt eine neugierige, weltoffene Seite und liebt es, neue Menschen, Orte und Kulturen kennenzulernen. In ihrem Beruf geht sie vollkommen auf, weil sie dort ihre organisatorische Stärke mit ihrer kreativen Seite verbinden kann. Sie ist zuverlässig, detailorientiert und besitzt ein ausgesprochen gutes Gespür dafür, was Menschen brauchen, damit sie sich wohlfühlen.

Arwen kann geduldig und verständnisvoll sein, hat aber auch eine eigensinnige Seite, die zum Vorschein kommt, wenn jemand versucht, über sie zu bestimmen. Sie hasst es, belogen oder bevormundet zu werden, obwohl sie selbst inzwischen gezwungen ist, eines der größten Geheimnisse ihres Lebens zu bewahren. Das führt dazu, dass sie manchmal zwischen ihrer natürlichen Offenheit und der Vorsicht schwankt, die sie sich über die Jahre aneignen musste. Sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau und denkt häufig mehrere Schritte voraus.

Trotz allem ist Arwen keine verbitterte Frau geworden. Sie kann lachen, genießt gute Gesellschaft und besitzt einen trockenen, gelegentlich leicht sarkastischen Humor. Menschen, die ihr nahestehen, erleben sie wesentlich lockerer, als ihr elegantes Auftreten zunächst vermuten lässt. Besonders gegenüber Kindern zeigt sie eine sehr liebevolle und geduldige Seite. Ihre größte Schwäche ist gleichzeitig ihr größter Antrieb: ihr Sohn. Für ihn würde Arwen nahezu alles tun, selbst wenn sie dafür weiterhin ein Leben führen muss, das sie sich niemals ausgesucht hat.

Was niemand auf den ersten Blick erkennt, ist die enorme Last, die Arwen seit Jahren mit sich trägt. Sie hat gelernt, Gefühle zu verbergen, Entscheidungen zu akzeptieren, die ihr aufgezwungen wurden, und nach außen ein Leben aufrechtzuerhalten, das mit ihrer eigenen Wahrheit kaum etwas gemeinsam hat. Dennoch hat sie sich einen Teil ihrer Hoffnung bewahrt. Tief in ihrem Inneren glaubt sie noch immer daran, dass es irgendwann einen Weg geben wird, die Wahrheit auszusprechen und endlich selbst über ihr Leben entscheiden zu dürfen.

02.Story

Am 14. Oktober 1999 wurde ich in Edinburgh geboren, als einzige Tochter von Alexander und Fiona Fraser und damit in eine Familie, deren Name in Schottland weit über die Grenzen unserer Heimat hinaus bekannt war. Die Frasers gehörten seit Generationen zu den angesehenen Familien des Landes, nicht weil wir einen Adelstitel trugen, sondern weil unsere Familie über Jahrzehnte hinweg ein erfolgreiches Hospitality-Unternehmen aufgebaut hatte. Die Fraser Hospitality Group besaß mehrere renommierte Hotels, Restaurants und Veranstaltungsorte in Schottland und später auch in anderen Teilen Großbritanniens. Mein Vater führte das Unternehmen gemeinsam mit seinen Brüdern, während meine Mutter sich vor allem um die Fraser Foundation kümmerte, eine Stiftung, die Bildungsprojekte und soziale Einrichtungen unterstützte. Geld war in meiner Kindheit niemals etwas, über das gesprochen werden musste. Es war einfach da, ebenso wie gesellschaftliche Verpflichtungen, große Häuser, regelmäßige Empfänge und Menschen, die den Namen Fraser kannten, noch bevor sie wussten, wer ich war.

Mein Vorname war dabei schon immer etwas, das aus dem Rahmen fiel. Arwen war kein Name, den man in meinem Umfeld besonders häufig hörte, und tatsächlich verdanke ich ihn meiner Mutter. Fiona war schon lange vor meiner Geburt ein großer Fan von J. R. R. Tolkiens Welt gewesen und hatte eine besondere Schwäche für Der Herr der Ringe. Als sie erfuhr, dass sie eine Tochter bekommen würde, stand für sie deshalb ziemlich schnell fest, dass ich Arwen heißen sollte. Mein zweiter Vorname Elizabeth war die klassischere Wahl meines Vaters, sodass aus einer eher ungewöhnlichen Idee und einem traditionellen Namen schließlich Arwen Elizabeth wurde. Meine Mutter hat mir später oft erzählt, dass sie den Namen nicht nur wegen der Figur mochte, sondern weil Arwen für sie immer für Stärke, Loyalität und die Fähigkeit gestanden hatte, trotz schwieriger Umstände ihren eigenen Weg zu gehen. Als Kind fand ich die Geschichte hinter meinem Namen faszinierend. Mit zunehmendem Alter wurde mir allerdings bewusst, wie ironisch es manchmal sein kann, wenn ein Name einem bestimmte Eigenschaften mit auf den Weg gibt.

Unsere Familie war allerdings nicht nur geschäftlich erfolgreich, sondern seit langer Zeit eng mit den MacRavens verbunden. Schon mein Urgroßvater hatte mit der Familie MacRaven zusammengearbeitet, deren Unternehmen MacRaven Gin seit Generationen von ihnen geführt wurde. Die Fraser-Hotels bezogen ihren Gin seit Jahrzehnten von MacRaven Gin, und aus einer geschäftlichen Partnerschaft war irgendwann eine Freundschaft zwischen zwei Familien geworden. Gemeinsame Geschäftsessen, Urlaubsaufenthalte und Familienfeiern gehörten für mich deshalb genauso selbstverständlich zu meiner Kindheit wie die Tatsache, dass ich Cayden MacRaven schon kannte, lange bevor ich überhaupt verstand, welche Rolle er später in meinem Leben spielen würde.

Ich wuchs in einem großen Anwesen außerhalb von Edinburgh auf, umgeben von viel Platz, alten Bäumen und einer Familie, die großen Wert auf Tradition legte. Meine Eltern waren liebevoll, aber sie hatten klare Vorstellungen davon, was es bedeutete, eine Fraser zu sein. Von mir wurde erwartet, dass ich höflich, gebildet und verantwortungsbewusst war. Ich erhielt Klavierunterricht, lernte früh Reiten und besuchte später eine angesehene Privatschule. Meine Schulzeit war nach außen betrachtet perfekt. Ich hatte gute Noten, gehörte zu den Schülerinnen, die von Lehrern geschätzt wurden, und hatte einige enge Freundschaften. Trotzdem hatte ich bereits damals das Gefühl, dass ein großer Teil meines Lebens für mich vorgeplant worden war. Ich wusste, dass ich irgendwann eine Rolle im Familienunternehmen übernehmen oder zumindest etwas tun sollte, das dem Namen Fraser gerecht wurde.

Dabei war ich nie das Mädchen, das besonders viel mit gesellschaftlichen Regeln anfangen konnte. Ich mochte unsere Traditionen, liebte Schottland und war meiner Familie eng verbunden, aber gleichzeitig wollte ich wissen, wie die Welt außerhalb unserer kleinen, gut geschützten Umgebung funktionierte. Ich las viel, interessierte mich für andere Länder und verbrachte jede freie Minute damit, Reiseberichte und Bücher über Architektur, Hotellerie und Kultur zu verschlingen. Besonders faszinierten mich Orte, an denen Menschen aus völlig unterschiedlichen Gründen zusammenkamen. Schon während meiner Schulzeit entwickelte sich daraus der Wunsch, später nicht einfach nur hinter einem Schreibtisch im Familienunternehmen zu sitzen, sondern Veranstaltungen, Hotels und besondere Erlebnisse selbst zu gestalten.

Nach meinem Schulabschluss begann ich deshalb ein Studium im Bereich Hospitality Management und Event Management. Meine Eltern hätten es vermutlich lieber gesehen, wenn ich direkt in die Fraser Hospitality Group eingestiegen wäre, doch sie ließen mir diese Freiheit. Ich wollte zunächst etwas Eigenes aufbauen und Erfahrungen sammeln, die nichts mit meinem Nachnamen zu tun hatten. Gleichzeitig begann ich mich immer stärker für Luxusveranstaltungen und die Planung großer gesellschaftlicher Events zu interessieren. Die Mischung aus Organisation, Kreativität und dem Umgang mit Menschen lag mir, und ich stellte schnell fest, dass ich in diesem Bereich aufging.

Kurz nach meinem zwanzigsten Geburtstag traf ich schließlich eine Entscheidung, die für meine Familie zunächst überraschend kam. Ich wollte Schottland verlassen. Nicht für immer, aber lange genug, um herauszufinden, wer ich ohne den Namen Fraser sein konnte. Mein Ziel war Las Vegas. Die Stadt war für mich das komplette Gegenteil von Edinburgh. Laut, grell, schnelllebig und voller Menschen, die aus allen Teilen der Welt kamen. Genau das faszinierte mich. Ich zog 2019 nach Las Vegas und begann dort für eine auf Luxusveranstaltungen spezialisierte Agentur zu arbeiten. Zunächst war es ungewohnt, nicht mehr im Schutz meiner Familie zu leben, doch ich gewöhnte mich schnell an mein neues Leben.

Las Vegas gab mir etwas, das ich in Schottland nie wirklich besessen hatte: Freiheit. Ich verdiente mein eigenes Geld, wohnte zum ersten Mal allein und konnte selbst entscheiden, mit wem ich meine Zeit verbrachte. Trotzdem blieb meine Verbindung zu meiner Familie eng. Ich telefonierte regelmäßig mit meinen Eltern und besuchte Schottland, wann immer es meine Arbeit erlaubte. Auch der Kontakt zu den MacRavens brach nie vollständig ab.

Mit Cayden war es zunächst nichts weiter als eine alte Bekanntschaft, die plötzlich wieder zum Teil meines Lebens wurde. Wir waren beide erwachsen geworden und hatten uns verändert. Aus dem Jungen, den ich aus meiner Kindheit kannte, war ein Mann geworden, der mich auf eine Weise verstand, die ich selbst nicht erwartet hatte. Wir begannen immer mehr Zeit miteinander zu verbringen, und irgendwann war aus Freundschaft etwas entstanden, gegen das wir beide uns nicht mehr wehren wollten. Mit zwanzig Jahren verliebte ich mich in Cayden MacRaven, und für eine Weile glaubte ich tatsächlich, dass ich endlich das Leben gefunden hatte, nach dem ich immer gesucht hatte.

Die drei Jahre mit ihm waren die glücklichsten meines Lebens. Wir bauten uns in Las Vegas unser eigenes kleines Leben auf, weit entfernt von den Erwartungen unserer Familien. Wir sprachen über eine gemeinsame Zukunft, über Reisen, ein eigenes Zuhause und irgendwann auch über Kinder. Cayden war für mich nicht nur der Mann, den ich liebte, sondern der erste Mensch, bei dem ich das Gefühl hatte, vollständig ich selbst sein zu können. Gerade deshalb traf mich alles, was danach kam, mit einer Härte, auf die ich niemals vorbereitet gewesen wäre.

Während unserer Beziehung hatten meine Eltern begonnen, zunehmend Probleme mit Hamish MacRaven zu bekommen. Hamish war Caydens Onkel und innerhalb der Familie schon immer ein schwieriger Mann gewesen. Er war inzwischen sechzig Jahre alt und hatte über Jahre hinweg versucht, seinen Einfluss innerhalb des Familienunternehmens auszubauen. Was meine Eltern zunächst für geschäftliche Auseinandersetzungen hielten, entwickelte sich irgendwann zu einer Bedrohung. Hamish hatte belastende Unterlagen über meinen Vater in die Hände bekommen. Jahre zuvor hatte mein Vater bei einer internationalen Expansion der Fraser Hospitality Group finanzielle Entscheidungen getroffen, die rechtlich nicht sauber dokumentiert worden waren. Es war kein vorsätzlicher Betrug gewesen, aber die Unterlagen hätten ausgereicht, um einen Skandal auszulösen, die Banken gegen meine Familie aufzubringen und den Ruf der Fraser Hospitality Group nachhaltig zu zerstören.

Hamish wusste genau, welchen Wert der Name Fraser für meine Eltern hatte. Er wusste auch, dass eine öffentliche Auseinandersetzung nicht nur die Fraser Hospitality Group treffen würde, sondern gleichzeitig die jahrzehntelange Geschäftsbeziehung zwischen den Frasers und MacRaven Gin zerstören konnte. Er nutzte diese Situation aus und stellte meinen Eltern eine Forderung, die für mich bis heute kaum zu begreifen ist. Ich sollte Hamish heiraten. Im Gegenzug würde er die belastenden Unterlagen verschwinden lassen und dafür sorgen, dass die Angelegenheit niemals öffentlich wurde.

Ich erfuhr davon zu einem Zeitpunkt, an dem mein eigenes Leben bereits eine weitere Wendung genommen hatte. Ich war schwanger von Cayden. Für mich bedeutete diese Nachricht zunächst nur Glück. Ich wollte unser Kind bekommen und gemeinsam mit Cayden eine Familie gründen. Für Hamish war meine Schwangerschaft dagegen ein Problem, denn ein Kind von Cayden hätte seine Pläne zunichtegemacht. Meine Eltern standen unter massivem Druck, und ich musste schließlich erkennen, dass sie nicht mehr frei entscheiden konnten. Hamish drohte damit, alles zu zerstören, was meine Familie über Generationen aufgebaut hatte.

Am 22. Juni 2022 brachte ich meinen Sohn zur Welt. Er war das schönste und zugleich schmerzhafteste Geschenk meines Lebens. Ich durfte ihn lieben, aber ich durfte nicht seine Mutter sein. Nach außen musste er als mein jüngerer Bruder ausgegeben werden. Meine Eltern und wenige eingeweihte Personen wussten die Wahrheit, doch für die Öffentlichkeit war er der spät geborene Sohn meiner Eltern. Selbst in meiner eigenen Familie wurde darauf geachtet, dass niemand durch einen unbedachten Moment Verdacht schöpfte. Ich musste lernen, meinen eigenen Sohn in Gegenwart anderer Menschen so zu behandeln, als wäre er mein kleiner Bruder.

Noch schlimmer war die Tatsache, dass ich Cayden verlassen musste. Er wusste nichts von der Wahrheit hinter meiner Entscheidung und glaubte, dass ich mich gegen unsere gemeinsame Zukunft entschieden hatte. Für ihn musste es so aussehen, als hätte ich ihn nach drei Jahren einfach verlassen und mich für Hamish entschieden. Ich wusste, dass ich ihm damit das Herz brach, und genau das zerstörte auch einen Teil von mir. Ich hätte ihm die Wahrheit sagen wollen, doch jede Möglichkeit, die Wahrheit zu offenbaren, hätte nicht nur meine Eltern, sondern auch meinen Sohn gefährdet.

Ich heiratete Hamish schließlich gegen meinen Willen. Während die Welt darin die Verbindung zweier einflussreicher Familien sah und vielleicht sogar eine geschickte geschäftliche Allianz vermutete, war für mich nichts daran freiwillig. Ich trug den Namen MacRaven, während mein Herz noch immer Cayden gehörte. Gleichzeitig musste ich jeden Tag mit dem Wissen leben, dass mein eigener Sohn direkt vor mir aufwuchs und die Welt glaubte, er sei mein Bruder.

Nach der Hochzeit verließ ich Las Vegas und zog schließlich nach Chicago. Der Umzug war offiziell ein weiterer Schritt in meinem beruflichen Leben und wurde nach außen als Entscheidung dargestellt, die mich näher an die amerikanischen Geschäftsbereiche der Familien bringen sollte. Tatsächlich war Chicago für mich vor allem ein Ort, an dem ich versuchen konnte, ein neues Leben aufzubauen. Ich arbeite heute weiterhin im Bereich Luxury Hospitality und Event Management und habe begonnen, mich stärker auf internationale Veranstaltungen, private Gesellschaften und die Zusammenarbeit zwischen gehobener Hotellerie und Spirituosenmarken zu spezialisieren. Dadurch überschneiden sich meine beruflichen Aufgaben immer wieder mit den Interessen von MacRaven Gin, was ich manchmal als bittere Ironie meines Lebens empfinde.

Heute bin ich siebenundzwanzig Jahre alt. Mein Sohn ist vier Jahre alt und wächst offiziell als mein kleiner Bruder auf. Für die meisten Menschen ist diese Geschichte vollkommen glaubwürdig, weil niemand einen Grund hat, sie zu hinterfragen. Ich selbst muss jeden Tag darauf achten, mich nicht zu verraten. Ich sehe in ihm meinen Sohn, auch wenn ich ihn in der Öffentlichkeit Bruder nennen muss. Er kennt mich als seine große Schwester und ahnt nichts von dem Leben, das ich ihm eigentlich hätte geben wollen.

Cayden ist inzwischen wieder ein Teil meines Lebens, auch wenn zwischen uns Jahre voller Schmerz, Missverständnisse und unausgesprochener Wahrheiten liegen. Was zwischen uns war, ist nie wirklich verschwunden. Ich habe ihn nicht verlassen, weil ich ihn nicht mehr liebte. Ich habe ihn verlassen, weil ich glaubte, damit meine Familie und mein Kind schützen zu können. Ob diese Entscheidung richtig war, weiß ich bis heute nicht. Ich weiß nur, dass ich damals keine wirkliche Wahl hatte.

Ich bin in Schottland als Arwen Elizabeth Fraser geboren worden, als Tochter einer Familie, deren Name mir Türen geöffnet und gleichzeitig mein ganzes Leben bestimmt hat. Heute trage ich den Namen MacRaven und lebe in Chicago, während ein Teil meines Herzens noch immer in Las Vegas geblieben ist. Ich habe gelernt, mit Geheimnissen zu leben, mit einer Ehe, die niemals aus Liebe entstanden ist, und mit einem Kind, das ich offiziell meinen Bruder nennen muss. Doch tief in mir bin ich noch immer das Mädchen aus Schottland, das geglaubt hat, dass Familie bedeutet, füreinander da zu sein. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich noch immer hoffe, dass eines Tages die Wahrheit ans Licht kommen darf.

Content notes / trigger warnings
Keine
03.Wanted takeover
YesNo
Wanted by@Cayden Evan MacRaven
Questions / notes

Cayden erwartet mich bereits

+Searching for connections
Application route
Find connections
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Freunde, Familie, alles was geht.

04.Writing preferences
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style·Novel
Posting preference
Chat·Guestbook·Scene
Posting length
Short·Medium
Activity
Ich schreib gemütlich
Own words (optional)

Kein Stress und Druck von mir. Ich bin da sehr entspannt, denn jeder hat Tage an denen das RL einfach vorgeht. Da braucht man keinen der Druck macht. RPG soll Spaß machen.

05.Last words

Ich freu mich auf eine spannende Zeit

Wie hast du zu uns gefunden?
Empfehlung
01 / 05
Rules & guidelines
Ich habe die Regeln des The Cloud Gate gelesen und akzeptiert.
Accepted
Signature
Arwen
12.09.2026

#2

Einen wunderschönen guten Morgen


Na da warst du aber schon früh auf den Beinen und Kreativ. Ich bin ja schon ein wenig beeindruckt davon.
Ich sehe du willst das Gesuche von @Cayden Evan MacRaven übernehmen? Ich bin mir sicher er wird begeistert sein dich hier zu sehen.
Aber ich verlinke dir auch direkt unsere anderen Member, damit diese sich auch zu Wort melden können und du noch einige mehr Kontakte findest, okay?
Ich lass dir auch einen Kaffee für die Wartezeit hier, denn kannst du sicherlich genauso gut gebrauchen wie ich.

-Noah


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#3

Arwen...zuerst mal muss ich dir sagen das mir dein Name gefällt und dann würde ich sagen wir beide kennen uns sicherlich. Ich kenne Cayden ja auch, also zumindest sind wir auf einem guten Weg dahin. Aber ich bin die Stieftochter vom Bruder deines 'Mannes' und stamme ebenfalls aus Schottland. Also vielleicht sind wir beide Freundinnen? Wir können die Details gern besprechen.
Liebe Grüße
- Linn

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#4

Arwen meine Liebe! Wir beide kennen uns ganz sicherlich. Als Caydens Zwillingsbruder bleibt das schließlich nicht aus xD Ich könnte mir vorstellen das ich nicht so besonders auf dich zu sprechen bin. Immerhin geht's um meinen Bruder dem du das Herz gebrochen hast. Auch wenn Cay und ich nicht das beste Verhältnis haben, am Ende ist er mein Bruder. Alles weitere sehen wir ja auch intern.
- Cassian

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#5

Arwen...du hast echt Nerven hier aufzutauchen.
Tut mir natürlich leid das du warten musstest, aber meine PB liegt noch im Krankenhaus. Für mich passt natürlich alles, also komm rüber. Meine PB freut sich, von mir kann man das allerdings nicht behaupten xD

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