- spendabel & teilt gern Es war ein kühler Frühlingstag im März 1993, als Oskar Reyes das Licht der Welt erblickte. Als jüngstes Kind einer 5 Köpfigen Familie war seine Geburt nicht nur für seine Eltern aufregend, sondern auch für seine zwei älteren Geschwister. Neugierig betrachtete der kleine Junge die Familie, die sich um sein kleines Bettchen versammelt hatte, einige nicht viel älter als er, aber alle neugierig auf ihn. Mit jedem 21. März wurde Oskar älter und größer, wurde klüger und konnte bald schon mit den beiden Älteren eine schöne Kindheit erleben. Mit 26 fing er als Bankkaufmann bei einer renommierten Bank an. Mit dem Geld und dem Erfolg kamen auch Möglichkeiten. Er kaufte sich eine Wohnung mit Balkon, ein schickes Auto und machte Urlaube. Er war nicht geizig, wenn es um Geld ging. Er lud Freunde und Familie ein, ihn zu begleiten. Mit Anfang 28 konnte er seine Schwester Anya zurück in den USA begrüßen. Dann der Schock: Anya starb unerwartet bei einem Unfall. Die Familie musste mit einem riesigen Schock umgehen, denn erneut verlor Oskar seine große Schwester und dieses Mal war es für immer. Selbst voller Trauer musste er sich jetzt zusätzlich noch um seine kleine Nichte kümmern und versuchte ihr das beste Leben zu ermöglichen, das sie sich wünschen konnte. Heute ist Oskar angekommen in seinem Leben. Er ist einer der gefragtesten Berater im Bereich Vermögensplanung und Investment – nicht nur, weil er kompetent ist, sondern weil er ehrlich ist. Er verkauft nicht einfach Produkte, sondern sucht Lösungen, die zu den Lebensrealitäten seiner Kunden passen. Er hat eine wundervolle Familie, die er liebt und eine Lebenssituation in der Geld zum Glück kein großes Problem ist. Und obwohl er nicht mehr intensiv sucht, ist er überzeugt davon, dass er den richtige Mann schon erkennen wird, wenn er vor ihm steht. Und dann wird er ihn treffen, wie eine Welle, unerwartet aber genau zum richtigen Zeitpunkt. — Ich habe schon eine Nichte Samara und einen Lover Wes. ♡♡ Ich brauche noch gute/ beste Freunde, Kolleginnen, andere Studierende aus meiner Uni, ExLover, Kundinnen und was euch noch so einfällt :) — Ich freu mich auf die Geschichte, die wir gemeinsam schreiben. ♡♡
Oskar
- mag Urlaube & Wellnesshotels
- redet auch gern über pikante Themen
- absoluter Familienmensch
- ist gern unterwegs & unter Menschen
Denn das war sie, seine Kindheit - schön, trotz all des Verzichts. Seine Familie war nicht besonders reich vielmehr hatten sie Geldprobleme und mussten schauen wie sie über die Runden kamen. Vor allem jetzt mit drei Kindern war das Leben noch viel teurer geworden. Man konnte ihn nicht vorwerfen, dass die Eltern ihrer Kinder nicht liebten, dennoch war das Leben nicht einfach.
Oskar wuchs mit zwei Schwestern auf. Anya, die älteste, war laut und selbstbewusst, hatte viele Freunde und war gerne unterwegs. Seine mittlere Schwester dagegen schmückte sich gerne mit Geld, Schmuck und allem was ihr Anschein gab etwas wert und besonders zu sein.
Anya ebnete Wege, ging voraus, damit ihre kleinen Geschwister ihr folgen konnten. Während seine große Schwester also von einem Abenteuer ins nächste huschte, folgte Oskar ihr unauffällig auf ihrem Weg.
Ihr Gegenüber hatte er auch als erstes sein Coming Out.
Schon mit 8 Jahren merkte er, dass mit ihm etwas anders war.
Mit 13 verstand er nicht, dass die anderen Jungs in der Klasse die neue Mitschülerin als “verdammt süß” bezeichneten. Stattdessen bekam er ein Kribbeln im Bauch, als er sich heimlich in der Jungenumkleide umsah und war nervös aufgeregt, wenn er mit seinem besten Freund allein war.
Sein erstes Mal hatte er dann mit 15 auf einer Übernachtungsparty bei einem älteren Jungen aus der Schule.
Es war unbeholfen, zärtlich und genau das, was er gebraucht hatte: Bestätigung. Von da an gab es keinen Zweifel mehr in ihm.
Danach offenbarte er sich seiner großen Schwester und mithilfe ihres guten Zuredens auch dem Rest seiner Familie. Seine Mutter schwieg darüber und schien darüber nachzudenken, bevor sie ihn in den Arm nahm. Sein Vater hatte länger daran zu knabbern und brauchte einige Zeit, bis er ihn zu sich rief, um ihn bei einer Kleinigkeit im Haus zu helfen. Nach Stunden der gemeinsamen Arbeit sagte er die erlösenden Worte: “Du wirst immer mein Sohn bleiben, Oskar!”. Mehr brauchte es nicht.
Nachdem er seine Schule abgeschlossen hatte, beschloss Oskar BWL zu studieren. Nicht, weil er sich wirklich sehr dafür interessierte, sondern weil er wusste, dass es ihm nützen würde.
Für das Studium folgte Oskar seiner ältesten Schwester Anya nach Amerika.
Dort wurde er Onkel eines zuckersüßen Mädchens Samara. Weil Anya größtenteils alleinerziehend war und Oskar sowieso ein Familienmensch, half er ihr wo er konnte. Er hegte und pflegte das kleine Mädchen.
Die Rolle als Onkel gefiel ihm gut und sie verbrachten viel Zeit zusammen. Auch, weil sie eben zusammen lebten.
Wider Erwarten erfüllte ihn das Studium.
Als er 23 Jahre alt war, wurde seine Schwester Anya zurück nach Mexiko abgeschoben. Er konnte als Student nicht viel tun, außer für seine Nichte ein Konto anzulegen, auf das er immer wieder Geld überweist, damit sie später Geld zum Studieren und Leben hat.
Während Anya das Land verließ und Samara in eine Pflegefamilie kam, zog Oskar in eine kleine Wohnung. Nachdem er die ersten Investitionen getätigt hatte, lernte neue Menschen kennen und fing an sein Wissen mit ihnen zu teilen.
Schnell zeigte sich, dass er ein Talent für Finanzen und zwischenmenschliche Kommunikation hatte. Die Kombination aus rationaler Analyse und empathischer Beratung machte ihn beliebt bei Dozenten wie Kommilitonen.
Auch seine Nichte besuchte er so oft er konnte und versuchte mit ihr den Kontakt zu ihrer Mutter aufrecht zu erhalten
Ihre Tochter lebte nach wie vor noch im Heim, weil er nicht als Lebensort für sie ausreichend war. Doch er hatte sie immer in den Ferien und zu Festlichkeiten bei sich aufgenommen.
Nun lebte Samara endlich wieder bei Anya, in einer Wohnung, die Oskar ihnen besorgt hatte.
So viel Glück wie mit der Familie hatte Oskar im Liebesleben nicht.
Er flirtete gern und intensiv und er hatte einen großen Freundeskreis, doch die meisten seiner Beziehungen waren kurz und wild, manche hielten nur eine Nacht, andere auch Monate. Doch der “Eine” ist noch nicht dabei gewesen.
Wenn sie etwas brauchte, war er da. Für sie würde er nachts ins Auto steigen und sie abholen oder ihr Geld überweisen, nur damit es ihr gut ging und sie glücklich war.
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01.
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02.
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Writing
Writing preference
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Letzte Worte
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