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#1

Narelle Jones

Narelle

Age29
Homechicago
FaceclaimAlycia Debnam-Careyplease reserve
Occupationforensic anthropologist (currently pursuing her PhD)
AffiliationCitizen
Social classMid Class
01.Short facts
Full nameNarelle Jones
NicknameNara/Nare
Birthday09.04.1997
Pronounsshe / her
Sexualityheterosexual
Occupationforensic anthropologist (currently pursuing her PhD)
ResidencePrinter’s Row
Social classMid Class
+Personality
introvertiertextrovertiert
vorsichtigrisikofreudig
idealistischrealistisch
impulsivdiszipliniert
weichherzigabgeklärt

Anderen gegenüber sehr offen und neugierig – Zieht es vor zu denken bevor sie den Mund aufmacht – Hat keine Mühe damit länger zu schweigen – Ist relativ perfektionistisch, was sich vor allem in ihrer Arbeit und ihrer Wohnung abzeichnet – Versucht andere zu verstehen, statt sie zu verurteilen – Weint selten – Verabscheut Lügen, erst recht wenn es schlechte sind – Hat Mühe anderen wirklich zu vertrauen, was sie jedoch nicht zugibt – Kann stundenlang in Gedanken versinken

02.Story

_kalopsia – the delusion of things being more beautiful than they are
Ein aussenstehender Betrachter hätte die Familie Jones wohl als vorzeige Familie beschrieben. Marcus Jones war Architekt und übernahm aufgrund des frühen Todes seines Vaters bereits in jungen Jahren die Firma seines Vaters, welche seit Jahren zu den renommiertesten Architekturbüros zählte. Nur ein Jahr später heiratete er seine langjährige Freundin Christine und die beiden bekamen zwei Kinder, welche die Familie komplettierten. Erst einen Jungen und anschliessend folgte zwei Jahre später Narelle. Es fehlte der Familie an nichts und so glaubte auch das kleine Mädchen vorerst die Lüge vom perfekten Leben. Doch mit der Zeit bekam die Fassade risse. Das beinahe ständig volle Whiskyglas auf dem Schreibtisch des Vaters und die Mutter die immer dünner wurde, während die Stimmung zwischen den Eheleuten sich langsam aber sicher dem Gefrierpunkt näherte. Trotzdem versuchte Narelle noch daran zu glauben, dass ihre Familie so perfekt war wie sie von allen beschrieben wurde. Es war ihr Bruder, der zuerst den Glauben aufgab und sich scheinbar dafür entschied zu rebellieren. Zuerst waren es fehlstunden in der Schule, dann kamen Schlägereien dazu und später die Drogen. Mit diesen schien er einen Ausweg zu finden, das tägliche Schauspiel zu ertragen und da es eine beinahe Stille Form der Rebellion war, die sich vor der Aussenwelt meist verschleiern liess, schritten die Eltern nicht ein, sondern liessen ihren Sohn gewähren.

_sciamachy – a battle against imaginary enemies; fighting your shadow
Wie viele Male hatte sie ihren vollkommen zugedröhnten Bruder in sein Bett gebracht, neben ihm gewacht und dafür gesorgt, dass er nicht an seinem Erbrochenen erstickte oder aufhörte zu atmen. Mit jedem Mal stieg ihre eigene Wut gegenüber ihren Eltern. Wie konnten sie zusehen, wie ihr eigenes Kind kaputtging und nichts tun. Natürlich hatte sie versucht mit ihnen zu reden, versucht sie zu überreden ihn in eine Entzugsklinik zu bringen, doch vergeblich. Zu gross war ihre Angst jemand würde Wind davon bekommen und in ihrer Naivität waren sie davon überzeugt, dass es nur eine Phase war, die wieder enden würde. Doch es war keine Phase, ihr Bruder kämpfte gegen seine eigenen Dämonen und die Drogen waren das Pflaster für seine Wunden, welches er gewählt hatte. Nach Abschluss der Highschool, suchte sich Narelle eine eigene Wohnung, welche sie durch zwei Jobs finanzierte. Den Tag über arbeitete sie in einem Cafe und abends wusch sie Teller in einem Restaurant ab. Tag für Tag schob sie Doppelschichten, aus reiner Sturheit sich dieses Leben selbst zu finanzieren. Schecks ihrer Eltern nahm sie lediglich für die Kosten der Behandlung ihres Bruders an, welcher mit ihr Ausgezogen war. Schliesslich erhielt der Dämon einen Namen – Schizophrenie. Zum ersten Mal glaubte XY an einen Ausweg und willigte daher ein, sich in einer Klinik behandeln zu lassen.

_serendipity – finding something beautiful without looking for it
Die Freude über die Diagnose und den Sinneswandel ihres Bruders hielt kürzer als gedacht. Narelle sah zum ersten Mal den Scherbenhaufen der ihr Leben eigentlich darstellte. Seit Jahren hatte sie nur für ihren Bruder gelebt, alles nach ihm gerichtet und ihr eigenes Leben hintenangestellt. Aber was nun? Es glich einer kitschigen Romanze, dass sie genau in diesem Kapitel ihren Seelenverwandten fand. Anders konnte man XY nicht bezeichnen. Noch nie konnte sie mit einer Person derart tiefgründige Gespräche führen und einfach sie selbst sein. War es verrückt nach nur einer Woche zuzustimmen, alle Brücken abzubrechen und mit ihm die Welt zu bereisen? Und wie es das war und doch hatte sich niemals etwas in ihrem Leben so richtig angefühlt. Ihre Eltern, welche davon überzeugt waren, dass ihre Tochter einigermassen vernünftig wäre, waren entsetzt als sie von ihren Plänen Wind bekamen. Doch noch mehr als sie erfuhren, dass ihre Tochter mit gerade einmal 19 Jahren am anderen Ende der Welt einen Mann geheiratet hatte, den sie noch nie gesehen hatten. Es stellte sich jedoch später heraus, dass sie ihn liebten. XY schaffte es die Besuche bei ihrer Familie erträglicher zu machen und die Wogen zu glätten. Dies waren alles Beweise dafür, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte und es richtig war auf ihr Herz zu hören.

_metanoia – the journey of changing one’s mind, heart, self, or way of life
Auch wenn die Weltreise eines der schönsten Abenteuer war die Narelle erleben durfte, rief dennoch irgendwann die Realität nach den beiden. XY wurde wieder bei seinem Job gebraucht und sie konnte beginnen an ihre eigene Zukunft zu denken. Das Paar zog nach Chicago und Nare schrieb sich für ein Studium der Anthropologie ein. Sie konnte nicht sagen wann sie auf die Idee kam forensische Anthropologin werden zu wollen. In ihren Augen war das menschliche Skelett ein einziges Kunstwerk, dass so viel mehr über einen Menschen aussagen konnte, als die meisten vermuteten. Natürlich waren ihre Eltern nicht von ihrer Wahl er begeistert, es kam ihnen merkwürdig vor, als würde ihre Tochter vom Tod angezogen werden und gar etwas Schönes darin sehen. Aber ihre Meinung kümmerte Narelle schon lange nicht mehr, sie hatte sich ihr Leben lang für andere geopfert und es gab genug Leute die sie in ihrer Entscheidung bestärkten, mitunter auch ihr Bruder.

_monachopsis – the persistent feeling of being out of place
Narelle konnte nicht genau sagen wann es begann, wann ihre Gedanken düsterer wurden und sie sich ihrem Ehemann mehr und mehr verschloss. Sie zog sich in die Arbeit zurück, schliesslich war sie gerade an ihrem PHD und musste ihrem Beruf die notwendige Zeit widmen. Doch auch dort verfolgten sie die Gedanken. Es war als hätte sich die Faszination für den Tod in eine Sehnsucht gewandelt. Immer öfter brach sie grundlos in Tränen aus. Zu Beginn versuchte sie noch sich zu erklären, versuchte noch ihre Gefühlswelt zu teilen, doch mehr und mehr wurde sie stumm und ihre Emotionswelt ebenso. Einzig mit ihrem Tagebuch teilte sie die Abgründe die sich in ihr auftaten. Das Schreiben war eine Gewohnheit ihrer Jugend und jede Seite enthielt ein Teil Narelles Geschichte. Doch zu diesem Zeitpunkt wirkte es für den Leser, als würde diese Geschichte sich rasant dem Ende nähern, durch Worte die sich mehr und mehr mit dem Tod befassten.

_petrichor – the smell of earth after rain
Der Geruch von frischem Regen war eines der ersten Dinge die sie wahrnahm, nachdem sie auf dem Asphalt aufgeschlagen war. Etliche Knochen in ihrem Körper waren gebrochen und sie konnte sich nicht bewegen. Sie blickte in die Finsternis der Nacht, die durch den Lichtstrahl eines Scheinwerfers durchbrochen wurde und roch den Regen. Ihr Hirn war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage zu registrieren was passiert war. Nare und XY hatten einen heftigen Streit und sie beschloss nach Hause zu laufen, während er noch in der Bar blieb. Ihr Weg führte einer Landstrasse entlang und sie hörte die zwei Autos die sich ein Rennen lieferten, bevor sie deren Scheinwerfer erblickte. Dennoch hatte sie keine Chance auszuweichen, zu schnell waren die Sportwagen über die Landstrasse gefegt. Auch der Fahrer hatte keine Chance auszuweichen und räumte die junge Frau ab als wäre sie ein Kegel auf einer Bowlingbahn. Nun lag sie auf dem Asphalt und hörte wie sich Schritte näherten. Ein verschwommenes Gesicht tauchte in ihrem Sichtfeld auf und sie hörte Stimmen. «Scheisse… lass uns abhauen, die ist tot.» Narelle wollte protestieren, doch es fühlte sich an, als hätte sie den Kontakt zu ihrem Körper verloren. Die Autos verschwanden und hinterliessen sie in der Dunkelheit. Es riecht nach frischem Regen dachte sie sich, es war ein Geruch den sie immer geliebt hatte. Für einen Moment fühlte sie sich einfach nur friedlich. Dann schwand das Adrenalin und der Schmerz brach wie eine Welle über ihren Körper herein. Sie wollte schreien, versuchte es, doch alles was sie herausbrachte war ein feuchtes Gurgeln aus ihrer mit Blut gefüllten Kehle. Der innere Frieden den sie für einen Moment gespürt hatte wich blanker Panik. Seit Wochen flirtete sie mit dem Gedanken an den Tod, hiess ihn Willkommen wie einen alten Freund und nun wurde ihr schmerzhaft klar, dass sie Leben wollte. Tränen liefen über ihre Wange die sich mit dem Regen mischten. Das letzte was sie hörte bevor ihr Bewusstsein schwand war das Geräusch von Schritten auf nassem Asphalt, war das der Tod der sie nun mit sich nehmen würde?

_acquiescence – the reluctant acceptance of something without protest
Narelle lag während einem Monat im künstlichen Koma. Etliche Knochen in ihrem Körper waren gebrochen und sie musste mehrfach operiert werden. Es glich einem Wunder, dass sie überlebt hatte. Hätte sie nicht ein Fussgänger mit seinem Hund entdeckt, wäre sie dort am Strassenrand elendig verreckt. Doch sie hatte eine zweite Chance erhalten. Ihr Ehemann hatte der Polizei von ihrem Streit und den depressiven Gedanken seiner Frau erzählt, mehr noch, er hatte ohne ihr Wissen ihr Tagebuch gelesen und wusste von den Abgründen ihrer Gedanken. Er äusserte die Vermutung, dass sie wohl aufgrund des Streits und der Angst einer Trennung versucht hatte sich das Leben zu nehmen. Die Polizei stütze diese Vermutung und selbst als Narelle wieder bei Bewusstsein war, glaubte ihr niemand, dass die Geschehnisse sich ganz anders zugetragen hatten. In XY’s Miene spiegelten sich Enttäuschung und Wut, er sah so unglaublich Müde aus. «Ich kann das nicht mehr» gestand er Nare einige Wochen später und sie konnte es ihm nicht mal verübeln. Sie hatte noch nie einen Menschen so geliebt und deswegen akzeptierte sie seine Entscheidung zu gehen. Es hiess zwar in guten wie in schlechten Zeiten, aber ihr war es lieber sie trennten sich mehr oder weniger in Frieden und blieben Freunde, statt dass sie versuchten ein Haus auf einem Fundament voller Risse zu bauen. Er war so viel mehr gewesen als ihr Ehemann, er war ihr bester Freund, die Person die ihre gesamte Geschichte, ihre Vergangenheit kannte. Er schaffte es ihre Eltern zu besänftigen und war ebenso eine Stütze für ihren Bruder wie sie. Doch die Geschehnisse der letzten Monate hatten das was zwischen ihnen war, fremd werden lassen. Nun blieb ihr nur der Schmerz, der seelische, sowie der körperliche und sie akzeptierte beide. Sie erinnerte sich daran, innerlich darum gebettelt zu haben leben zu dürfen und dieses Leben akzeptierte sie, mit allem was es mit sich brachte. Narelle verbrachte beinahe ein Jahr im Krankenhaus und anschliessend in der Reha. Im Zuge dieser Behandlung stellte man dann auch einen Tumor in ihrem Gehirn fest. Die Ärzte teilten ihr mit, dass dieser vermutlich die Ursache für die zunehmende Verschlechterung ihres geistigen Zustands gewesen war und wäre der Unfall (oder ihr Suizidversuch wie die Ärzte ihn immer noch nannten) nicht gewesen, hätte man ihn vermutlich erst viel später entdeckt. So aber erhielt sie sich selbst zurück, wenn auch in tausend Teile zerbrochen, nachdem sie sich verloren in sich selbst gefühlt hatte. Ihrem noch Ehemann erzählte sie davon nichts. Egal was die Ursache für ihre Depression war, sie waren sich so fremd geworden, dass er überzeugt war sie wollte sich das Leben nehmen, statt ihren Worten zu glauben. Die Tatsache, dass es für all das einen medizinischen Hintergrund gab und sie ihn nicht aus reinem Egoismus durch ihren Tod verlassen und ein Loch in seine Seele reissen wollte, spielte nun keine Rolle mehr. Nein es würde nur Wunden aufreissen und Narelle war nun bereit zu heilen.

_catharsis – the purging or release of emotional tension, through kinds of art
Kunst hatte Narelle schon immer begleitet. Als Kind liebte sie es zu malen und auch später behielt sie dieses Interesse bei. In ihrem Tagebuch finden sich zwischen den Texten auch immer mal wieder kleine Skizzen, die einen Moment oder manchmal gar ein Gefühl versuchen widerzuspiegeln. Eine Zeitlang hatte sie sogar mit dem Gedanken gespielt Kunst zu studieren, doch diese Ausdrucksform war für sie zu persönlich und wertvoll um sie durch einen Beruf in diesem Zweig zu riskieren. Nun bot sie ihr eine Möglichkeit die Geschehnisse zu verarbeiten. In einem ihrer ersten Projekte bemalte sie sie zahlreichen Narben die ihren Körper durch den Unfall zierten mit Gold, angelehnt an das japanische Kintsugi – The art of fixing the broken with gold. The flaw is seen as a unique piece of the object’s history, which adds to it’s beauty. Dies hielt sie fotografisch fest. Als sie ihren Körper nach dem Unfall zum ersten Mal im Spiegel betrachtete, hasste sie alles daran. Dies war ihre Art mit den Narben Frieden zu schliessen, sie als Teil ihres Körpers und ihrer Geschichte zu sehen. Aber auch wenn die Schmerzen sie wieder einmal heimsuchten bot die Kunst eine Zuflucht. Nur selten wählte sie die den Weg in die Taubheit mit starken Schmerzmittel, zu gross war die Angst irgendwann davon abhängig zu werden. Ausserdem half ihr das Malen, wenn Bilder aus der Vergangenheit sie heimsuchten, Erinnerungsfetzen des Horrors die sie doch nie ganz greifen konnte. Noch immer lagen viele Teile des Unfalls im Dunkel ihres Unterbewusstseins und wann immer sich ein kleines Puzzleteil zeigte, versuchte sie ihn aufs Papier zu bringen. Mitunter lag darin auch der Wunsch, sich eines Tages an das Gesicht des Fahrers zu erinnern, den Mensch zu sehen der entschieden hatte sie zum Sterben zurückzulassen.

_wynorrific – something being both visually beautiful and horrific at the same time
Es waren 1.5 Jahre vergangen in denen Narelle damit beschäftigt war den Scherbenhaufen vor dem sie stand wieder zusammenzusetzen. 1.5 Jahre in denen sie ihr Doktorat unterbrechen musste, ehe sie wieder körperlich und seelisch in der Verfassung war zu arbeiten. Man könnte fast meinen sie würde dort weitermachen, wo sie aufgehört hatte, doch nichts war mehr gleich, auch nicht sie selbst. Es war schön und schrecklich zugleich. Sie hatte eine zweite Chance im Leben erhalten, doch ihr Körper erinnerte sie täglich an den Preis den sie dafür gezahlt hatte. Trotzdem war es an der Zeit in den Alltag zurückzukehren und die Geschichte ihres Lebens weiterzuschreiben. Und Narelle spürte eine leichte Neugier und eine Art herausfordernden Ehrgeiz auf das was auch immer die kommenden Kapitel ihrer Geschichte für sie bereithielten.

Content notes / trigger warnings
None
03.Wanted takeover
YesNo
Wanted by—
Questions / notes

—

+Searching for connections
Application route
Find connections
What are you looking for?

Freunde,Arbeitskollegen, evtl. auch Bekanntschaften aus dem längeren Krankenhausaufenthalt. Falls sich jemand für die Position des Bruders oder des Exmannes (bzw. noch Ehemann die Scheidung läuft noch) sieht würde ich mich natürlich sehr freuen. Für letzteren ist für die Zukunft ein wenig etwas geplant/vorgedacht was ich bei Interesse gerne näher erläutere und man auch gemeinsam anpassen/spezifizieren kann. :)

04.Writing preferences
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Guestbook·Scene
Posting length
Medium·Long
Activity
täglich/wöchentlich je nach laune und flow
Own words (optional)

—

05.Last words

Ich freu mich sehr nach längerer Pause wieder in die RPG Welt einzutauchen :)

Wie hast du zu uns gefunden?
Top-Liste
01 / 05
Rules & guidelines
Ich habe die Regeln des The Cloud Gate gelesen und akzeptiert.
Accepted
Signature
Narelle
15.09.2026

#2

Einen wunderschönen meine liebe.

Da hast du uns aber einen Interessanten Charakter mitgebracht. Allerdings ist der Nachname Jones schon vergeben an tada...mich
Ich kann dir aber gerne anbieten das du eine Cousine bist? Unsere Väter eventuell Brüder? Wenn du bock drauf hast lasse ich dir auch gerne meine Story einmal hier.
Ansonsten bitte einmal einen anderen Nachnamen wählen.
Aber ich schick dir auch direkt mal unsere Member hier her und drück dir die Daumen für viele weitere Kontakte

-Noah

Es gibt Neuigkeiten!Für euch hat sich etwas getan. Schaut euch das hier bitte einmal an, damit ihr nichts verpasst.
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#3

Wow.... da meint man an alles gedacht zu haben und vergisst das offensichtliche sooorrrryy!! Aber aus dem Missgeschick ne Connection machen, klingt doch eigentlich sehr nice Ich würd mich sehr über deine Story freuen und die Option nen Cousin zu bekommen :)

#4

Gar kein Problem dafür sind wir ja da
Ich pack dir mal meine Story in den Spoiler. Wäre natürlich nice wenn du direkt als Cousine einsteigen würdest


Noah Brooklyn Jones wurde in Chicago geboren und wuchs als einziges Kind der Familie Jones in einer Welt auf, die nach außen ziemlich makellos wirkte. Große Häuser, alte Familiennamen, teure Schulen und diese Art von Leben, bei der Menschen automatisch davon ausgehen, dass Probleme dort gar nicht existieren. Trotzdem war seine Kindheit wärmer, als viele es von einer Familie wie seiner erwartet hätten. Seine Eltern liebten ihn ehrlich. Nicht auf diese distanzierte Art, bei der Geld irgendwann Nähe ersetzen sollte, sondern wirklich spürbar. Sein Vater Andrew war oft beschäftigt und hatte in Chicago einen Namen, der in den richtigen Kreisen einiges bedeutete, aber sobald er zuhause war, war er eben vor allem Noahs Dad. Sie fuhren zusammen durch die Stadt, gingen spät abends noch irgendwo essen, schauten Basketball oder verbrachten Stunden im Arbeitszimmer, während Andrew Unterlagen durchsah und Noah irgendwann auf der Couch einschlief. Seine Mutter Eleanor war strukturierter, manchmal auch strenger, aber genauso nah an ihm. Sie wusste meistens schon, dass etwas nicht stimmte, bevor Noah selbst bereit war, es zuzugeben. Bei den Jones wurde viel erwartet, keine Frage, aber Noah musste nie daran zweifeln, dass seine Eltern hinter ihm standen. Vielleicht machte genau das später alles so verdammt schwer. Taylor Brooks gehörte schon früh irgendwie mit in diese Kindheit hinein. Ihre Familien bewegten sich in denselben Kreisen Chicagos und entsprechend liefen sich auch ihre Kinder ständig über den Weg. Wohltätigkeitsveranstaltungen, Sommerfeste, Schulgalas, Geburtstage oder irgendwelche Abende, an denen Erwachsene stundenlang über Dinge redeten, die Kinder nicht interessierten. Noah und Taylor waren nie dieses unzertrennliche Duo, das jeden Tag miteinander verbrachte, aber sie kannten sich. Richtig. Aus einer Zeit, in der keiner von beiden schon wusste, was später aus seinem Leben werden würde. Noah mochte an ihr, dass sie schon damals nicht besonders gut darin war, sich so zu verhalten, wie diese Welt es von ihnen erwartete. Irgendwann verloren sie sich trotzdem aus den Augen. Ohne Streit, ohne Abschied und ohne irgendeinen besonderen Moment, an den Noah sich später hätte klammern können. Es passierte einfach. Ihre Leben gingen in unterschiedliche Richtungen, Freundeskreise veränderten sich und irgendwann wusste Noah nur noch über andere, was bei Taylor überhaupt los war. Bis selbst das irgendwann aufhörte. Mit siebzehn bekam Noah zum ersten Mal ziemlich deutlich gezeigt, dass auch sein eigenes Leben nicht so selbstverständlich weiterlaufen würde, wie er bis dahin gedacht hatte. Nach einem Basketballtraining brach er zusammen. Erst Schwindel, dann schwarze Punkte vor den Augen und irgendwann lag er auf dem Hallenboden. Bei den anschließenden Untersuchungen wurden Herzrhythmusstörungen und eine angeborene Herzmuskelschwäche festgestellt. Nichts, das bedeutete, dass er sein komplettes Leben aufgeben musste, aber eben auch nichts, das er einfach ignorieren sollte. Regelmäßige Kontrollen, Medikamente, vernünftiger Schlaf, wenig Alkohol und möglichst wenig Stress. Seine Eltern nahmen die Diagnose wahrscheinlich ernster als Noah selbst. Eleanor achtete plötzlich auf jede Kleinigkeit und Andrew erinnerte ihn an Arzttermine, selbst wenn Noah behauptete, längst daran gedacht zu haben. Nicht aus Kontrolle, sondern weil beide Angst um ihn hatten. Genau das konnte Noah irgendwann nicht mehr ertragen. Also begann er herunterzuspielen, wie oft sein Herz tatsächlich aus dem Rhythmus geriet. Schwindel war zu wenig Essen, Atemnot kam vom Stress und wenn seine Hände nach einer besonders heftigen Episode zitterten, hatte er eben zu viel Kaffee getrunken. Seine Eltern wussten von seiner Erkrankung, aber nicht davon, wie häufig die Beschwerden mit den Jahren tatsächlich wurden. Nach der Schule begann Noah Architecture zu studieren. Es war eine der wenigen Entscheidungen, die nicht ausschließlich aus seinem Nachnamen entstanden war. Gebäude hatten ihn schon immer interessiert, vielleicht auch weil Immobilien und Architektur in seiner Familie ständig irgendwie präsent gewesen waren. Ihn reizte allerdings weniger das Geschäft dahinter als die Möglichkeit, etwas zu entwerfen, das irgendwann tatsächlich existieren würde. Gleichzeitig war das Studium ziemlich genau das Gegenteil von dem, was seine Ärzte für sinnvoll hielten. Nächte über Entwürfen, Modelle, die morgens um drei noch einmal auseinandergerissen wurden, viel zu viel Kaffee und Schlaf, der meistens irgendwo hinten runterfiel. Mit ungefähr zwanzig kam der Inner Circle dazu. Erst über Veranstaltungen und Leute, die er ohnehin kannte, später immer stärker über seine eigene Reichweite. Noah passte ziemlich gut hinein. Er wusste, wie man sich in diesen Kreisen bewegt, ohne ständig beweisen zu müssen, dass man dazugehört. Er hatte Geld, den richtigen Namen, sah gut aus und hatte diese ruhige Art, die vor Kameras besser funktionierte, als er selbst erwartet hatte. Aus ein paar Posts wurden Kooperationen, aus Einladungen feste Kontakte und irgendwann war er nicht mehr einfach jemand, der gelegentlich auf den richtigen Partys auftauchte. Seit inzwischen ungefähr vier Jahren gehört Noah fest zum Inner Circle und ist längst ein bekanntes Gesicht der Chicagoer Influencer-Szene. In dieser Zeit kam auch Avaia in sein Leben. Zwischen ihnen war es nicht von Anfang an kaputt und Noah würde die vergangenen Jahre auch heute nicht so darstellen. Er hat sie geliebt. Vielleicht tut ein Teil von ihm das immer noch. Sie hatten gute Jahre miteinander, kannten die Leben des anderen und irgendwann wurde es selbstverständlich, Zukunft nicht mehr nur in der Ich-Form zu denken. Trotzdem schlichen sich mit der Zeit Probleme ein. Noah zog sich immer häufiger zurück, redete kaum über Dinge, die ihn wirklich beschäftigten, und ließ Avaia nur noch bis zu einem gewissen Punkt an sich heran. Sie wusste von seiner Herzerkrankung, aber auch ihr verschwieg er, wie sehr sich sein Zustand inzwischen verschlechtert hatte. Vor allem nach dem Tod seines Vaters wurde aus dem Verschweigen irgendwann fast eine zweite Sprache zwischen ihnen. Andrew starb, als Noah dreiundzwanzig war. Ein Herzinfarkt. Anfang fünfzig und so plötzlich, dass Noah noch lange danach Schwierigkeiten damit hatte, überhaupt zu begreifen, dass sein Vater wirklich weg war. Wenige Stunden zuvor hatten sie noch miteinander telefoniert. Kein wichtiges letztes Gespräch, kein Abschied, nichts, das im Nachhinein irgendeine besondere Bedeutung bekommen sollte. Andrew hatte gefragt, wann Noah sich mal wieder zuhause blicken ließ, sie hatten kurz über Eleanor gesprochen und Noah hatte versprochen, sich zu melden. Dann kam der Anruf. Die Tage danach blieben bei Noah nur in einzelnen Bildern hängen. Krankenhaus. Seine Mutter. Viel zu viele Menschen im Haus. Blumen. Schwarze Kleidung. Die Beerdigung. Leute, die Andrew teilweise kaum gekannt hatten und trotzdem plötzlich Geschichten über ihn erzählten. Noah blieb in dieser Zeit eng bei Eleanor, obwohl er selbst kaum wusste, wie er funktionieren sollte. Er schlief wieder häufiger zuhause, teilweise sogar auf der alten Couch im Arbeitszimmer seines Vaters. Es war einer der wenigen Orte, an denen sich Andrews Tod gleichzeitig vollkommen real und vollkommen unmöglich anfühlte. Danach wurde auch Noahs eigener Herzfehler zu etwas, das er noch weniger sehen wollte. Sein Vater war an einem Herzinfarkt gestorben und plötzlich sollte Noah sich wieder mit seinem eigenen Herzen beschäftigen. Also tat er genau das Gegenteil. Kontrolltermine wurden verschoben, Medikamente vergessen oder bewusst liegen gelassen. Gleichzeitig wurden die Beschwerden stärker. Sein Herz beginnt inzwischen teilweise ohne erkennbaren Grund zu rasen, stolpert oder schlägt für einige Sekunden so unregelmäßig, dass ihm schwindelig wird. Dazu kommen Druck auf der Brust, Atemnot und Kreislaufprobleme. Besonders nachts sind die Episoden schlimmer. Manchmal wacht er davon auf und bleibt einfach liegen, zwei Finger am Hals, während er seinen Puls zählt und darauf wartet, dass sich sein Körper wieder fängt. Er weiß, dass sein Lebensstil die Krankheit verschlimmert. Zu wenig Schlaf, Alkohol, Nikotin, Stress und inzwischen auch der konstante Druck des Inner Circle. Er weiß auch, dass er damit irgendwann nicht mehr einfach durchkommen könnte. Trotzdem erzählt er kaum jemandem, wie schlimm es tatsächlich geworden ist. Vor allem Eleanor nicht. Nach Andrew will Noah ihr nicht auch noch einen Grund geben, ständig Angst um ihren Sohn haben zu müssen. Und dann stand plötzlich Taylor wieder vor ihm. Nach all den Jahren hatte Noah nicht damit gerechnet, dass ihr Wiedersehen überhaupt noch viel mit ihm machen würde. Natürlich erinnerte er sich an sie. Natürlich wusste er noch, wer sie einmal für ihn gewesen war. Aber dazwischen lag ein halbes Leben. Zumindest fühlte es sich so an. Taylor war längst nicht mehr das Mädchen von früher und Noah genauso wenig der Junge, den sie gekannt hatte. Trotzdem war da von Anfang an etwas, das er nicht vernünftig wegerklären konnte. Vertrautheit vielleicht, nur war es dafür zu stark. Nostalgie hätte er leichter ignorieren können. Stattdessen erwischte er sich dabei, wie er an sie dachte, wenn sie längst nicht mehr da war. Wie sehr ihn ihre Nähe beschäftigte. Wie schnell alte Kleinigkeiten wieder da waren und gleichzeitig vollkommen neue Seiten an ihr auftauchten, die ihn noch mehr anzogen. Das Problem daran war Avaia. Noah war noch mit ihr zusammen und zum ersten Mal musste er sich eingestehen, dass es nicht nur darum ging, dass ihre Beziehung schon länger schwierig war. Taylor hatte tatsächlich etwas in ihm ausgelöst. Starke Gefühle, viel zu schnell und viel zu deutlich, um sie einfach als Erinnerung an früher abzutun. Er hatte Avaia nicht betrogen, aber irgendwann fühlte sich selbst das wie eine ziemlich schwache Rechtfertigung an. Denn während er neben seiner Freundin lag, dachte er an eine andere Frau. Während er versuchte, seine Beziehung zu retten, wartete ein Teil von ihm darauf, Taylor wiederzusehen. Das war der Punkt, an dem Noah wusste, dass er Avaia etwas vorspielte. Vor Kurzem zog er deshalb die Konsequenz und trennte sich von ihr. Taylor war nicht der einzige Grund, aber sie war definitiv einer davon. Vielleicht sogar der Grund, weshalb Noah überhaupt endlich ehrlich genug mit sich selbst wurde, die Beziehung zu beenden. Das machte die Sache für Avaia nicht weniger beschissen und Noah versucht auch nicht, sich dabei als den Guten hinzustellen. Nach mehreren gemeinsamen Jahren jemanden anzusehen und zu wissen, dass Gefühle für eine andere Person mit am Tisch sitzen, lässt sich schlecht schönreden. Fast parallel dazu kam die Musik. Nicht als sorgfältig geplanter nächster Karriereschritt und auch nicht, weil dem Inner Circle noch ein Musiker fehlte. Noah fing einfach an zu schreiben. Erst einzelne Zeilen in seinen Notizen, meistens nachts, wenn er ohnehin nicht schlafen konnte. Dinge über seinen Vater, über Avaia, über Taylor, über dieses beschissene Gefühl, gleichzeitig jemanden zu vermissen, jemanden verletzt zu haben und selbst nicht zu wissen, wohin mit allem. Irgendwann wurden daraus Texte, dann erste Aufnahmen. Noah hatte musikalisch vorher schon ein bisschen Erfahrung, aber erst jetzt begann er wirklich eigene Songs daraus zu machen. Noch ist das Ganze relativ frisch. Studioaufnahmen, erste Veröffentlichungen, kleine Ausschnitte online und plötzlich Menschen, die wissen wollen, über wen bestimmte Zeilen geschrieben wurden. Gerade weil seine Musik wesentlich persönlicher ist als alles, was er sonst von sich zeigt, bekommt sie schnell Aufmerksamkeit. Noah redet trotzdem kaum darüber. Wahrscheinlich weil er selbst weiß, dass in diesen Songs gerade mehr Wahrheit steckt als in den meisten Dingen, die er Menschen direkt sagen würde. Heute ist Noah vierundzwanzig. Er studiert Architecture, gehört seit rund vier Jahren zum Inner Circle, steckt tief in der Influencer-Szene und beginnt gerade erst, sich zusätzlich als Musiker einen Namen zu machen. Sein Vater ist tot, seine Mutter ist ihm wichtiger denn je und gleichzeitig belügt er sie regelmäßig darüber, wie es gesundheitlich um ihn steht. Seine langjährige Beziehung mit Avaia ist gerade zerbrochen und Taylor, die er irgendwann als Kind aus den Augen verloren hatte, ist plötzlich wieder da und hat innerhalb kürzester Zeit Gefühle in ihm ausgelöst, mit denen Noah selbst nicht gerechnet hatte. Dazu ein Herz, das körperlich genauso wenig zuverlässig funktioniert wie gerade der Rest seines Lebens. Nach außen bekommt er das alles noch ziemlich gut zusammen. Meistens jedenfalls. Noah hat schließlich sein ganzes Leben gelernt, wie man ordentlich aussieht, während hinter verschlossenen Türen längst Chaos herrscht.

#5

Danke vielmal für die Story Das passt ja echt gut wenn die Väter Brüder wären Also von mir aus Cousins it is!

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