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Wanted · Ex Boyfriend {personal Nightmare}
Piper Alba
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Piper Alba

Age24
OccupationMedizin Studentin
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimPayton Ramolla
01.Short facts
Full namePiper Alba
Age24
SexualityBisexual
OccupationMedizin Studentin
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimPayton Ramolla

Piper Alba kam in Chicago zur Welt, während draußen ein Sturm gegen die Fenster des Saint Anthony Hospital schlug und ihr Vater Santino Alba zum ersten Mal in seinem Leben so aussah, als hätte ihm jemand den Boden unter den Füßen weggezogen. Ihre Mutter Amber starb wenige Stunden nach der Geburt, und obwohl niemand es jemals laut sagte, hing dieser Satz seitdem wie Schimmel in den Wänden der Alba-Wohnung. Nicht du bist schuld, sagten ihre Geschwister später manchmal. Aber ihr Vater sah sie nie lange genug an, damit Piper es glauben konnte. Santino war kein Mann, der schlug, wenn Nachbarn hinhören konnten. Er war leiser als das. Kälter. Er vergaß Geburtstage, aber nie, wie viel Geld Piper ihn damals gekostet hatte. Er nannte Piper mija {Tochter} , wenn er etwas brauchte, und gar nichts, wenn sie weinte. Ihre älteren Geschwister versuchten auf ihre eigene Art, sie davor zu schützen. Mateo, der Älteste, wurde viel zu früh der Mann im Haus und verschwand trotzdem irgendwann in Schichten, Nebenjobs und Wut. Alina war die Schwester, die Piper die Haare flocht, wenn Santino wieder tagelang kein Wort mit ihr sprach, oder sorgte dafür das Piper einigermaßen Ordentlich zur Schule kam. Und Nico, nur ein paar Jahre älter als Piper, war ihr Komplize, ihr Schatten, derjenige, der sie mit zwölf nachts aus der Küche zog, wenn ihr Vater betrunken am Tisch saß und alte Fotos von Amber ansah nachdem er vollkommen die Kontrolle Verloren hatte. Was nicht nur einmal das Jugendfürsorge ins Haus brachte. Aber Santino war Charmant genug und hatte die Kinder genug im Griff um nicht weiter Aufmerksamkeit zu erregen. Sie wuchsen in Armut auf, nicht diese Romantisierte Armut. Es war keine schöne Traurigkeit. Es waren Mahnungen auf der Ablage, kaputte Heizungen, Secondhand-Schuhe, Rechnungen, die unter Magneten am Kühlschrank klebten, bis niemand sie mehr ansehen wollte. Piper lernte früh, ruhig zu sein. Leise essen, leise duschen, leise durch den Flur, sich leise in den Schlaf weinen. Gleichzeitig lernte sie, dass sie nützlich sein musste, um bleiben zu dürfen. Als Teenager passte sie auf Kinder aus der Nachbarschaft auf, trug Einkäufe für alte Frauen hoch, putzte in einer Praxis nach Feierabend und gab Santino fast alles ab, was sie verdiente. Er nahm es Wortlos. Er nahm es wie etwas, das ihm ohnehin zustand. Und dennoch war Piper eine gute Schülerin. Nicht wirklich übertrieben gut oder so das es auffällt sondern dieser gute durchschnitt. Später, als Piper ihre Ausbildung zur Krankenschwester begann, sagte er nur, dass wenigstens eine von ihnen endlich einen Beruf habe, der nicht komplett wertlos sei. Es traf sie trotzdem. Vielleicht gerade deswegen, weil sie sich insgeheim gewünscht hatte, dass er stolz war. Ihre besten Freunde wurden zu dem, was Familie bei ihr nie ganz leisten konnte. Jules Navarro, ihr bester Freund seit der Highschool, kannte sie schon, als sie noch zu große Hoodies trug und so tat, als würde sie nichts treffen. Er arbeitete inzwischen in einer Bar in Pilsen, hatte immer Pflaster in der Jackentasche und eine Art, Piper anzusehen, als würde er nur darauf warten das sie zusammenbrach. Amara Wells, ihre beste Freundin, war das genaue gegenteil. Sie sagte was sie dachte egal wie Hässlich die Wahrheit auch sein mochte. Amara studiert Journalismus, kannte jede halbseidene Geschichte in Chicago, bevor sie offiziell passierte, und sagte Piper regelmäßig, dass sie aufhören müsse, ihren Vater wie eine offene Rechnung zu behandeln. Piper lachte dann meistens nur. Kurz. Trocken. Als wäre das alles halb so schlimm. War es nicht. Vor ein paar Monaten machte sie ihre Ausbildung fertig. Zum ersten Mal hatte sie etwas in der Hand, das nur ihr gehörte. Eine Zukunft, vielleicht. Ein kleines Zimmer, das sie sich leisten konnte. Ein Job im Krankenhaus. Schichten, müde Füße, Kaffee aus Automaten, Hände, die wussten, was zu tun war, selbst wenn ihr Kopf längst irgendwo anders war. Und dann kam Sigma Kappa Delta. Nicht als großes Angebot. Eher wie eine Tür, die jemand einen Spalt offen ließ. Es war XY, ein Mitglied der Verbindung, die Piper nach einer Nachtschicht ansprach. Sie kannte Pipers Namen, wusste von ihren Noten, von ihrem Wunsch Medizin zu studieren, von den unbezahlbaren Gebühren, von Santinos Schulden. Piper hätte misstrauischer sein müssen. War sie auch. Nur nicht genug. Drei Monate später gehörte sie offiziell dazu. Sigma Kappa Delta zahlte, half, regelte. Die Uni, Kontakte, ein Zimmer im Verbindungshaus, das sauberer war als alles, was Piper früher kannte. Niemand sagte Schuld. Sie nannten es Förderung. Unterstützung. Eine Chance. Aber Piper verstand schnell, dass Chancen in diesen Kreisen keine Geschenke waren. Man bekam sie nicht, man unterschrieb sie mit dem eigenen Namen, auch wenn kein Papier auf dem Tisch lag. Für die Verbindung war sie nicht nur das Mädchen aus Chicago mit den guten Noten und dem traurigen Familienhintergrund. Sie war Zugang. Zum Krankenhaus. Zu Schränken, Räumen, Dienstplänen, Medikamenten, kleinen Dingen, die im System verschwanden, wenn man wusste, wo man nicht hinsehen durfte. Beim ersten Mal nahm sie nur etwas mit, das niemand sofort vermissen würde. Ihre Hände zitterten so stark, dass sie sich im Personalbad einschloss und zehn Minuten lang auf die Seife starrte. Danach überwies sie Santino Geld, weil seine Heizung angeblich kaputt war. Später sah sie auf Instagram, dass er in einer Bar in Little Village saß, ein Glas vor sich, ihr Geld vermutlich schon halb weg. Piper schrieb nichts. Sie legte das Handy nur umgedreht auf den Tisch und lernte weiter Anatomie, bis die Buchstaben verschwammen. Ihr Ex, Callum Reyes, machte es nicht leichter. Sie beide hatten sich im Krankenhaus kennengelernt. Er war Patient sie Krankenschwester. Die Beziehung ging nicht sehr tief, jedenfalls nicht von ihrer Seite aus. Die Trennung lag kaum sechs Wochen zurück. Er war nicht böse im offensichtlichen Sinn. Das wäre einfacher gewesen. Callum war charmant, geduldig, aber immer nur wenn andere zusahen. Er kannte ihre Schichten, ihre Lieblingszigarettenmarke, obwohl sie behauptete, nicht wirklich zu rauchen, und die Stellen, an denen sie einknickte, wie er sie manipulieren konnte. Seit dem Ende tauchte er immer wieder auf. Vor dem Krankenhaus. Vor der Uni. Einmal vor dem Verbindungshaus, was Piper mehr Angst machte, als sie zugab. Er sagte, er mache sich Sorgen. Vielleicht stimmte das sogar. Vielleicht war Sorge bei ihm nur ein anderes Wort für Besitz. Piper wusste es nicht mehr. Sie wusste nur, dass er sie ansah, als wäre sie ihm etwas schuldig. Und sie war es leid, jedem etwas schuldig zu sein. In der Verbindung lernte sie schnell, dass niemand dort unschuldig war. Piper passte nicht richtig hinein, aber genau das machte sie interessant. Sie war nicht beeindruckt genug, nicht dankbar genug, aber kaputt genug, um nicht leicht händelbar zu sein. Trotzdem blieb sie. Wegen der Uni. Wegen des Geldes. Wegen Santino. Wegen dem kleinen, hässlichen Teil in ihr, der wissen wollte, wie weit sie kommen konnte, wenn sie einmal nicht diejenige war, die zurücksteckte. Und vielleicht auch, weil Sigma Kappa Delta ihr zum ersten Mal das Gefühl gab, dass ihre Kälte nicht nur Überleben war, sondern ein Talent. Und es gab eben auch diese Ausnahmen in der Verbinung die sie trotz der kurzen Zeit irgendwie zu schätzen wusste.

02.Gemeinsame Story

Mit ihm war es am Anfang überraschend einfach. Vielleicht sogar zu einfach für Piper, die Beziehungen eigentlich nur in kompliziert kannte. Er war aufmerksam, charmant, konnte sie zum Lachen bringen und gehörte zu den wenigen Menschen, bei denen sie irgendwann nicht mehr jedes Wort dreimal überlegte. Er wusste von ihrer Familie, von ihrem Dad und davon, wie sehr Piper sich manchmal selbst kaputt machte, nur damit es allen anderen irgendwie gut ging. Eine ganze Weile funktionierten die beiden ziemlich gut miteinander. Bis aus *„Schreib mir wenn du zuhause bist“* irgendwann *„Warum hast du mir nicht geschrieben?“* wurde. Aus zufälligen Begegnungen wurden immer häufiger welche, die vielleicht gar nicht so zufällig waren. Er wollte wissen wo sie war, mit wem und warum sie ihm Dinge verschwieg. Piper brauchte lange, um sich einzugestehen, dass seine Aufmerksamkeit längst angefangen hatte sich wie Kontrolle anzufühlen.

Was Piper bis heute nicht vollständig weiß: Er bewegt sich selbst alles andere als zufällig in diesem Teil Chicagos. Inoffiziell arbeitet er für The Privé und gehört dort nicht gerade zu den kleinen Fischen. Er ist niemand, der selbst an irgendeiner Straßenecke steht, sondern eher derjenige, bei dem Informationen zusammenlaufen, der Kontakte hält und dafür sorgt, dass bestimmte Dinge funktionieren, ohne dass sein Name irgendwo auftaucht. Darüber könnte auch die Verbindung zu @Taylor Jordan Brooks laufen: Er könnte einer ihrer direkten Kontakte zu The Privé sein, jemand, bei dem sie sich meldet, wenn es um Aufträge, Übergaben oder Probleme rund um Cloud Nine Distribution geht.

Dadurch bekam auch seine Beziehung zu Piper irgendwann einen ziemlich bitteren Beigeschmack. Er wusste deutlich früher als sie selbst, wie tief Sigma Kappa Delta tatsächlich in gewissen Geschäften steckt. Seit Piper durch die Verbindung finanziell aufgefangen wird und angefangen hat Medikamente aus dem Krankenhaus zu beschaffen, ist sie für dieses Geflecht nützlich geworden. Zu nützlich, um sie einfach gehen zu lassen. Und so verschwimmen bei ihm inzwischen persönliche und geschäftliche Gründe ziemlich ordentlich miteinander. Er will Piper zurück. Zumindest behauptet er das. Gleichzeitig behält er sie für The Privé im Auge und soll sicherstellen, dass sie nicht plötzlich kalte Füße bekommt und Sigma Kappa Delta verlässt.

Die Trennung liegt nun schon fast 2 Jahre zurück allerdings war sie nicht besonders sauber.. Piper hat inzwischen sogar eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt, nachdem Nachrichten, unangekündigte Besuche und dieses ständige zufällige Auftauchen irgendwann nicht mehr wegzuerklären waren. Abstand bedeutet für ihn allerdings offenbar etwas anderes als für sie. Er muss nicht direkt vor ihrer Wohnung stehen, um zu wissen, wo sie ihre Nächte verbringt. Und genau darin liegt das eigentliche Problem zwischen ihnen: Piper glaubt noch immer, dass sie versucht einen Exfreund loszuwerden, der nicht akzeptieren kann, dass ihre Beziehung vorbei ist. Sie ahnt nicht, dass er inzwischen noch einen ganz anderen Grund hat, sie nicht aus den Augen zu lassen.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich würde mich selbst schon als sehr Aktiv bezeichnen. Eigentlich bin ich so gut wie jeden Tag da und auch erreichbar. Bei längeren Post lasse ich mir gerne Zeit aber kürzere Post, vor allem auch im GB gehen mir recht schnell von der Hand.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Ich habe ja schon die Verbindung zu @Taylor Jordan Brooks angedeutet die ich ganz Interessant finden würde, wenn ihr beide auch Lust darauf habt. Zudem würdest du auf jeden Fall auch @Jace Vanderbilt kennen der alles andere als ein Fan von dir ist. So wie du sicher auch nicht von ihm. Immerhin war er der Grund weswegen ich mich letztendlich getraut habe mich von dir zu trennen. Zudem wirst du sicher auch schon von @Elijah Carter mitbekommen haben wo es ein kleinen Öffentlichen Skandal vor kurzen gegeben hat. Ansonsten gibt es sicherlich noch einige weitere Personen hier im Forum die du durch Sigma und auch The Privè kennen könntest.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Ich freu mich schon auf dich und bin gespannt wie unsere Story weiter geht.

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Wanted details
Wanted by
Piper
22.08.2026

zuletzt bearbeitet 22.08.2026 19:53(+0200)
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