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#2

Wanted · Adoptivbruder
Maaret Virtanen
Suchender

Maaret Virtanen

Age31
OccupationHotelbesitzerin
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimScarlett leithold
01.Short facts
Full nameMaaret Virtanen
Age31
SexualityHeterosexuell
OccupationHotelbesitzerin
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimScarlett leithold

Maaret hat als gebürtige Finnin ein Faible für Wintersport, besonderes Eishockey hat es der Blondine angetan. Au0erdem ist ihr das Gastrecht sowie der Traditionelle Nachmittagskaffee der sogenannte iltapäiväkahvi heilig.

02.Gemeinsame Story

Du wurdest ursprünglich in eine reiche und wohlhabende Familie in Chicago hinein geboren. Doch besonders voller Liebe war diese Welt, der du die ersten acht Jahre deines Lebens angehörtest nicht. Sie waren voller Macht Besessenheit und Intrigen. Mit acht Jahren starben deine Eltern bei einem tragischen Unfall. Die unzähligen Fons der Familie wurden auf Eis gelegt, bis du volljährig bist. Die beste Freundin aus Collagezeiten deiner Mutter, nahm dich schließlich bei ihr auf. Sie wohnte zur damaligen Zeit mit ihrer Familie in Helsinki. Was für dich bedeutete, dass du ebenfalls in die Finnische Hauptstadt, zogst. Die nächsten Jahre deines Lebens waren von Liebe und denn ein oder anderen Geschwisterlichen Streitereien natürlich geprägt, aber die Virtanen nahmen dich auf, als wärst du einer von ihnen. Blutsverwandt. Doch du wolltest schon immer zurück nach Chicago. Zu deinen wurzeln. Deswegen entschlossest du dich, zum Studium von Jura zurück nach Illinois zugehen. Nach einigen ansträngenden Jahren, darfst du dich mittlerweile als fähiger Anwalt bezeichnen. Ein Anwalt mit Klienten, die meistens gut zahlen aber nicht immer saubere Geschäfte machen. Einige der Klienten bringst du bei Maaret in ihrer Pension unter. Da Maaret, dass warmherzige Gemüt ihrer Urgroßmutter geerbt hat lässt sie es zu. Für dich ist aber klar, dass man deine kleine Schwester aus dem ganzen raushält. Sie ist das Helle, was deine Dunkele Seele noch etwas Grau sein lässt.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich bin grundsätzlich jeden Tag hier anwesend. Guestbook plays, gehören nicht unbedingt zu meinen liebsten Sachen. Ich konzentriere mich am liebsten auf die Scenen. Denn ein oder anderen Chat - WA Play, darüber lässt sich reden, wenn man dadurch in der Story voran kommt.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Die schönen und Reicher der Stadt. Immerhin stammt Damon gebürtig aus einer solchen Familie und vertritt diese mittlerweile als Anwalt.

Probepost
Ja
Letzte Worte

Habe ernsthaftes Interesse auf einen lang angelegten Plot und Charakter.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Maaret
22.09.2026


zuletzt bearbeitet 22.09.2026 13:40(+0200)
#3

Wanted · schein verlobter
Maaret Virtanen
Suchender

Maaret Virtanen

Age 31
Occupation Hotelbesitzerin
Residence Chicago
Affiliation Citizen
Faceclaim Scarlett leithold
01.Short facts
Full nameMaaret Virtanen
Age31
Sexuality Heterosexuell
OccupationHotelbesitzerin
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
FaceclaimScarlett leithold

Maaret hat als gebürtige Finnin ein Faible für Wintersport, besonderes Eishockey hat es der Blondine angetan. Au0erdem ist ihr das Gastrecht sowie der Traditionelle Nachmittagskaffee der sogenannte iltapäiväkahvi heilig.

02.Gemeinsame Story

Maarets Bruder Jyrki, schuldet dir noch einen gefallen wegen einer Sache im nahen Osten, von vor zwei Jahren. Diesen Gefallen forderst du vor etwas mehr als Fünf Monaten ein. Du wolltest neu anfangen, weg von CIA, Spionagespielchen. Jyrki brachte dich schließlich bei seiner kleinen Schwester in Chicago unter als ihr Verlobter, der bis vor eben drei Monaten noch geschäftlich unterwegs war. Ihr beide sollt jetzt etwas Spielen, was noch nie jemand von euch bisher gespielt hat. Eine BEZIEHUNG. Gut Maaret hatte bisher noch nie eine Beziehung, bis mal auf eine ganz kurze während sie so 19 war. Und als ehemaliger Marine und Black Ops Operator, waren deine Beziehungen meistens nur Sex. Maaret hasst die Situation und doch zählt für die Finnin, die Familie und die einhergehende Verantwortung, mehr als ihr Stolz.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich bin grundsätzlich jeden Tag hier anwesend. Guestbook plays, gehören nicht unbedingt zu meinen liebsten Sachen. Ich konzentriere mich am liebsten auf die Scenen. Denn ein oder anderen Chat - WA Play, darüber lässt sich reden, wenn man dadurch in der Story voran kommt.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Neben Maaret würde es an Anschlussmöglichkeiten noch die Angestellten der Blondine geben, sowie Bekannte und Freunde der 31-Jährigen.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Habe ernsthaftes Interesse auf einen lang angelegten Plot und Charakter.
DARF SEHR SEHR GERNE ALS ZWEIT/MEHRFACH CHARAKTER ÜBERNOMMEN WERDEN. ♥

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Maaret
16.08.2026


zuletzt bearbeitet 16.08.2026 06:54(+0200)
#4

Wanted · former best friend, now enemie until sudden death
Weston Rhys Calloway
Suchender

Weston Rhys Calloway

Age 26 y/o
Occupation NHL star, stanley cup winner. hockey man
Residence Chicago
Affiliation Citizen
Faceclaim Stephen Kalyn
01.Short facts
Full nameWeston Rhys Calloway
Age26 y/o
Sexuality hetero
OccupationNHL star, stanley cup winner. hockey man
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
FaceclaimStephen Kalyn

Weston Rhys Calloway wurde in Chicago geboren – und zwar in die Art von Familie, bei der der Nachname allein schon einige Türen öffnete. Die Calloways gehörten seit Jahren zur gesellschaftlichen Elite der Stadt. Sein Vater und seine Mutter waren beide erfolgreiche Anwälte mit exzellentem Ruf, regelmäßig auf Galas anzutreffen und in den besseren Kreisen Chicagos bekannt. Trotzdem war das Calloway-Anwesen nie einer dieser kalten Orte voller Dienstpersonal und emotionaler Distanz. Im Gegenteil. Seine Eltern waren herzlich, bodenständig und legten großen Wert darauf, dass ihre Kinder lernten, Menschen nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Kontostand zu beurteilen. Weston wuchs gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester auf, die von Anfang an sein ganzer Stolz war. Während andere große Brüder ihre Geschwister als lästige Anhängsel betrachteten, war Weston der Erste, der sich mit ihr auf den Wohnzimmerboden setzte, ihr Fahrradfahren beibrachte oder ihr erklärte, warum Jungs in ihrem Alter meistens Idioten waren. Daran sollte sich auch Jahre später nichts ändern. Schon als kleiner Junge stand Weston auf dem Eis. Was zunächst als harmloses Hobby begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft. Während andere Kinder samstags ausschliefen, verbrachte er seine Morgenstunden in eiskalten Hallen. Seine Eltern unterstützten ihn dabei, solange die Schule nicht darunter litt – was bei Weston überraschenderweise nie ein Problem war. Er war intelligent genug, um mit minimalem Aufwand gute Noten zu schreiben, und charmant genug, um sich notfalls aus Schwierigkeiten herauszureden. Auf der High School und später an der Universität wurde er schnell zu einer bekannten Figur. Nicht nur wegen seines Talents auf dem Eis, sondern auch wegen seines Auftretens. Weston hatte die unangenehme Angewohnheit, überall Freunde zu finden, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben und dabei auch noch verdammt gut auszusehen. Er war der Typ, der jede Party kannte, auf jeder Gästeliste stand und trotzdem irgendwie mit den Hausmeistern genauso gut auskam wie mit den Dekanen. Sein Liebesleben war dabei legendär. Oder berüchtigt. Je nachdem, wen man fragte. Weston selbst bezeichnete sich gerne als „the rollercoaster“ - als erlebnisreiche Achterbahn vieler Frauen, die nach einer heißen, rasanten Fahrt schnell wieder aussteigen. Allerdings war er niemals unehrlich. Jede Frau, mit der er ausging, wusste genau, woran sie bei ihm war. Während sein Privatleben florierte, entwickelte sich auch seine Eishockeykarriere rasant. Als Verteidiger gehörte er bereits an der Universität zu den besten Spielern seiner Altersklasse. Schnell wurden Scouts auf ihn aufmerksam. Als schließlich die Chicago Blackhawks anklopften, musste er keine Sekunde überlegen. Innerhalb weniger Jahre wurde Weston zu einem bekannten Namen in der NHL. Die Fans liebten seine risikoreiche Spielweise, seine Interviews voller Selbstironie und sein Talent, selbst nach einer Niederlage noch einen lockeren Kommentar abzugeben. Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt, als er als einer der jüngsten Verteidiger der Liga gemeinsam mit den Blackhawks den Stanley Cup gewann. Es hätte der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte werden sollen, doch das Leben hatte andere Pläne. Kurz nach seinem größten Triumph änderte sich alles. Während eines hitzigen Spiels geriet Weston mit einem langjährigen Rivalen aneinander. Eine Sekunde Unachtsamkeit reichte aus. Der gegnerische Spieler rammte ihn mit voller Wucht gegen die Bande. Was folgte, waren Schreie, Stille und schließlich Blaulicht. Genickbruch. Schulterbruch. Weston überlebte nur dank der schnellen Reaktion seiner Mitspieler und der Sanitäter und wurde umgehend ins nächste Krankenhaus gebracht. Unzählige Operationen und Eingriffe später gelang es, ihn wieder auf die Beine zu bringen, doch seine Schulter sollte nie wieder vollständig heilen. Jeder Schuss, jeder Check und jede Bewegung erinnerten ihn daran. Dennoch verschwieg er die Wahrheit, denn er wollte unbedingt zurück aufs Eis. Koste es, was es wolle. Das war der Grund, wieso er Cloud Nine für sich entdeckte. Anfangs war es nur eine Möglichkeit, die Schmerzen auszublenden. Eine kleine Hilfe. Ein kurzfristiger Ausweg. Doch mit jedem Tag wurde es einfacher, die Realität zu vergessen. Die Schmerzen und die Angst verschwanden und Weston spielte besser als je zuvor. Zumindest glaubte er das. Die Droge gab ihm das Gefühl, unbesiegbar zu sein. Glücklicher. Stärker. Schneller. Sie ließ ihn vergessen, dass sein Körper längst begann, gegen ihn zu arbeiten. Bis die NHL einen routinemäßigen Drogentest durchführte und Weston durchfiel. Der Absturz erfolgte schneller, als sein Aufstieg jemals gewesen war. Innerhalb weniger Tage war der gefeierte Stanley-Cup-Sieger nicht mehr als eine Schlagzeile. Sponsoren sprangen ab. Medien stürzten sich auf die Geschichte. Fans diskutierten über Enttäuschung und Verrat. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Weston sich nicht mit einem charmanten Grinsen aus der Situation retten. Doch obwohl viele ihm den Rücken kehrten, taten es nicht alle. Einer der Funktionäre der Organisation hatte Weston über Jahre beobachtet. Nicht den Star. Nicht den Frauenhelden. Sondern den Jungen, der nach jedem Training noch auf dem Eis blieb, um jüngeren Spielern Tipps zu geben. Den Teamkollegen, der neue Spieler sofort integrierte. Den Mann, der trotz aller Fehler ein großes Herz besaß. Anstatt ihn fallen zu lassen, bot man ihm eine neue Chance an. Er sollte seine Position auf dem Eis behalten, jedoch nicht mehr als Spieler, sondern als Trainer der Jugendmannschaft. Am Anfang war es für ihn erschütterlich, nicht mehr selbst im Rampenlicht zu stehen, doch heute liebt er es. Die Kinder vergöttern ihn und obwohl er nie zugeben würde, wie viel ihm dieser Job bedeutet, verbringt er mehr Zeit mit seinen Nachwuchsspielern, als wahrscheinlich gesund wäre, nicht nur als Trainer, sondern auch als Vorbild, Ratschlaggeber und Mensch. Seine Schulter schmerzt heute manchmal noch immer. Manche Nächte sind schlimmer als andere. Doch jemand wie Weston lässt sich davon nicht unterkriegen. Er hat seinen Weg gefunden und auch wenn er weiß, dass er Fehler gemacht hat, steckt in ihm immer noch der fürsorgliche Freund und loyale Begleiter. Auch heute bekommt er noch Autogramm oder Interviewanfragen von seinen Fans und gibt diese natürlich gerne. Denn wenn er eins gelernt hat, dann ist es das: Egal welchen Weg das Schicksal für dich plant, mach' einfach das Beste daraus.

02.Gemeinsame Story

Wes und Ethan lernten sich auf der Highschool kennen und waren von Anfang an beste Freunde. Sie unternahmen alles miteinander, spielten ständig irgendwelche Scherze und hatten Spaß daran, sich gegenseitig zu neuen Bestleistungen herauszufordern. Sie beide liebten Hockey schon immer, sodass die Freude besonders groß war, als beide in die Hockeymannschaft aufgenommen wurden. Von nun an spielten sie Seite an Seite jedes Spiel und waren praktisch unzertrennlich. Das änderte sich aber, als Wes' kleine Schwester größer wurde. Ethan mochte sie schon immer, versteckte das aber immer vor Wes. Als Daisy älter wurde, wuchs auch Wes' Beschützerinstinkt und er ließ sie kaum allein auf eine Party gehen. Eines Abends allerdings war er selbst verhindert und beauftragte seinen besten Freund, ein Auge auf seine Schwester zu haben. Ethan stimmte sofort zu und sah seine Chance gekommen, Daisy endlich für sich allein zu haben. Den ganzen Abend näherte er sich ihr auf unangenehme Art und Weise, was Daisy immer mehr abblockte. Doch Ethan ließ sich nicht abwimmeln. Er hatte schon damit gerechnet, dass sie nicht besonders willig sein würde und trug bereits ein Betäubungsmittel mit sich, was er Daisy in einem unbeobachteten Moment in den Drink kippte. Nachdem sie zu benommen war, um selbst noch geradeaus gehen oder sich wehren zu können, trug er sie hinauf in eines der Zimmer und verging sich die ganze Nacht an ihr. Denn dies war immer sein eigentlicher Plan gewesen - Daisy's Unschuld zu rauben. Die Freundschaft mit Wes war für ihn nur der Vorwand dafür. Als Daisy am nächsten Morgen wach wurde, war Ethan bereits über alle Berge und kappte auch jeglichen Kontakt zu ihrem Bruder. Er verließ noch am selben Abend die Stadt, wohlwissend dass der Zorn von Wes gnadenlos sein würde. Den Beweis dafür erhielt er ein paar Jahre später. Ethan spielte inzwischen für eine andere Hockeymannschaft, die an diesem Tag gegen die Chicago Hawks spielen sollte. Er fürchtete ein Wiedersehen mit Wes und hielt sich deshalb bedeckt. Doch als man ihn einwechselte und Wes ihn zum ersten Mal seit damals wieder erblickte, rastete er völlig aus. Wes stürzte sich auf Ethan und schlug auf ihn ein, dieser wehrte sich aber heftig. Es gelang ihm, die Kontrolle zurück zu bekommen und er schleuderte Wes mit voller Wucht gegen die Bande, bis dieser bewusstlos auf dem Eis liegen blieb. Rettungssanitäter eilten schnell herbei und brachten Wes direkt in ein Krankenhaus, was Ethan mit ansehen musste. Ein Teil von ihm erinnerte sich noch an die vergangenen Zeiten, in denen sie ein unzertrennliches Duo gewesen waren und fühlte sich schuldig an der Situation, besonders als er erfuhr, dass Wes' Verletzung etwas schwerwiegender sein würde.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

eigentlich regelmäßig anzutreffen und für Shortplays und ähnliches verfügbar, längere Posts können schon mal etwas dauern.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Du wirst auf jeden Fall @Daisy Jane Calloway kennen ‒ wenn du sie nochmal anrührst, schlage ich dir die Fresse ein, egal welche Konsequenzen das hat! Außerdem wurdest du zurecht durch @August Montgomery und @Gabriel James Ashbourne ersetzt, die nun Wes beste Freunde sind, daran geht auch kein Weg vorbei.
Zudem hat Wes allgemein einen sehr großen Freundeskreis, den du kennenlernen wirst. Bis auf August weiß allerdings niemand von der Story mit Daisy, da die Calloway Geschwister dieses Trauma für sich behalten, daher könnte es sein, dass du da gute Chancen hast, vielleicht ein paar freundliche Kontakte zu knüpfen.

Probepost
Nein
Letzte Worte

Der Charakter ist etwas komplexer und nicht leicht zu schreiben, das wissen wir. Entsprechende Anpassungen können nach Absprache gern vorgenommen werden, solange die Grundidee nicht geändert wird.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Weston
16.08.2026


weston rhys calloway • #66 • nhl star defenseman








Too loud for silence. Too stubborn to quit. Too busy living to care.

#5

Wanted · Big Brother
Noa Soleil Wells
Suchender

Noa Soleil Wells

Age25
OccupationStudentin [Lehramt] und als Nebenverdienst im The Prive an der Bar
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimNicole Wallace
01.Short facts
Full nameNoa Soleil Wells
Age25
SexualityBi-Sexuell
OccupationStudentin [Lehramt] und als Nebenverdienst im The Prive an der Bar
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimNicole Wallace

Noa ist eine junge Frau, die früh lernen musste, auf eigenen Beinen zu stehen. Nach dem Bruch mit ihrer wohlhabenden Familie baute sie sich ihr Leben selbst auf. Zwischen Studium, Barkeeperjob, Sigma Kappa Delta und ihrer großen Leidenschaft für Autos versucht sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch alte Familienkonflikte und neue Feindschaften machen ihr das Leben nicht gerade leichter.

Wenn gewünscht ist kann ich gerne auch die Story zur Verfügung stellen

02.Gemeinsame Story

Geboren bist du wie ich in Saint Albans - England und dort bist du auch bis zu deinem ca. 10. Lebensjahr aufgewachsen. Mit ca. 4 Jahren hast du eine Kleine Schwester [mich] bekommen und warst total erfreut darüber. Du warst zwar ein Typischer Junge: Autos,Bauen, Fußball usw. Doch wenn es um deine Schwester ging warst du immer für sie da und hast dich für sie eingesetzt.

Selbst als es mit dem Teenageralter von mir so weit kam das unsere Eltern mich zu unserer Tante gebracht haben. Wir hatten immer, gefühlt schon Täglich Kontakt. Als sie mir dann den Geldhahn zudrehten und den Kontakt abbrachen, verboten sie dir Kontakt zu mir zu halten. Du hast dich heimlich über das Verbot gesetzt und warst trotzdem weiterhin für mich da.

Im Jugendlichen Alter hast du angefangen in einer Werkstatt zu arbeiten und durch dich habe ich die Interesse an Autos gefunden. Auch noch immer arbeitest du in dieser [vielleicht gehört sie dir heutzutage sogar?!]. Sollte ich doch mal Geld brauchen bist du immer an erster Stelle, was ich zwar nett finde aber ich versuche immer alles selber zu lösen und zur Not mit illegalen Autorennen von denen du weißt da du mein Auto bei Problemen reparierst, doch begeistert bist du nicht davon.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich bin, wenn nichts dazwischen kommt, eigenlich jeden Tag anwesend. Ich playe gerne eher kurze und Mittlere Plays da ich da öfters mal zeit für haben zu schreiben als so riesen plays mit tausenden Wörtern. Man findet mich ekgenlich immer mal wieder ob im Gästebuch oder doch in Chat play oder wo auch immer :)

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Also hier findet man eigenlich immer guten Anschluss, wenn nicht im Charaktervorstellungsbereich dann spätestens im Gästebuch :)

Und auch bei @Weston Rhys Calloway und seine kleine Schwester wären sicher Anschluss da Noa sie seit Kind an kennt und du dann sicher auch :)

Probepost
Nein
Letzte Worte

Der Vorname und auch der Ava sind Verhandungsbasis. Doch möchte ich bitte ein Veto mit haben.

Und natürlich "ICH FREUE MICH AUF DICH"

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Noa
18.08.2026

⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀
zuletzt bearbeitet 18.08.2026 16:55(+0200)
#6

Wanted · Twin Brother
Reagan Dallcassian
Suchender

Reagan Dallcassian

Age24
OccupationWäscherei Assistent
ResidenceSouthside, Chicago
AffiliationCitizen
Social classLower Class
FaceclaimTimothée Chalamet
01.Short facts
Full nameReagan Dallcassian
Age24
SexualityHeterosexual
OccupationWäscherei Assistent
ResidenceSouthside, Chicago
AffiliationCitizen
Social classLower Class
FaceclaimTimothée Chalamet

Reagan ist ein typisches South Side Kind. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, doch die Familie steht in der Not über allem und hält immer zusammen.
Er ist kommunikativ, erfinderisch und holt das Beste für sich aus den meisten Situationen heraus. Ein Studium kam für ihn nicht in Frage, da er nicht mit Hierarchien klar kommt und das ewige herum sitzen und lernen ist für ihn eine Quälerei. Reagan braucht immer gleich Ergebnisse, die er natürlich nur durch Taten erzielt. Er kann sehr zuverlässig sein, aber auch Lügen, was das Zeug hält. Trotzdem ist er für jeden Unsinn zu haben und lässt es auch mal ruhig und mit tiefsinnigen Gesprächen einhergehen.

02.Gemeinsame Story

Chicago, die Southside, dort wurde Reagan und sein Zwillingsbruder hineingeboren, und leben dort bis heute, obwohl die Gentrifizierung auch hier Einzug hält. Die Dallcassians entstammen dem mittelarmen Zweig der Familie. Einer muss ja die Arschkarte haben. Doch es mangelte zu Hause nie an familiärem Miteinander, die Eltern trennten sich, als die Zwillinge nach der Grundschule in die Mittelschule wechselten. Für Reagan war das kein Problem damit klar zu kommen, er war immer schon derjenige gewesen, der zusah, dass es zu Hause rund lief, er zog seinen Zwilling der ein paar Minuten jünger war mit durch. Da seine Mutter die Trennung sehr deprimierte, hielt er die Familie am Laufen. Nachdem die Mutter dann einen neuen Macker hatte, besserte sich die Lage wieder, und Reagan konnte sich mehr auf einen schlechten Highschool Abschluss einer schlechten Schule konzentrieren. Und wie das in solchen Vierteln so ist, hing er oft mit seinen Kumpels ab und veranstaltete Mist, wobei er zusätzlich eine Freundin hatte, die ihm teilweise den Haushalt ungefragt schmiss und ihm zu dem Zeitpunkt eine große Hilfe war. Nach der Highschool versuchte er es ein Jahr lang auf einem städtischen College, doch Reagan setzte absolut die falschen Schwerpunkte, Partyleben, Studentinnen und das Leben genießen. Außerdem hatte er Probleme mit der Hierarchie im College und war zu diskussionsfreudig. Mittlerweile waren noch zwei Kinder nachgerutscht, Mädchen, die seine Mutter mit dem Stiefvater gezeugt hatte. Der besorgte ihm auch einen Job als Hausmeister in einem Krankenhaus. Reagans Traum war in Erfüllung gegangen, in einem Blaumann und mit Putzmop durch die Flure spazieren und Rotze aufwischen. Reagan warf nach einem Jahr hin und wuselte sich durch, bis er durch eine Fügung einen Job in einer Wäscherei bekam, deren alte Inhaberin er schon lange kannte. Nicht, dass ihn der Job begeistern würde, aber er sieht das Potential, dass er dadurch entwickeln könnte, wenn ihm nur jemand mal eine Chance geben würde. Seine Hausfrauen Freundin hat er mit dem Krankenhausjob aufgegeben, doch zu seiner alten Gruppe hält er nach wie vor Kontakt, sowie zu neuen Freundschaften. Was die Familie angeht? Die klebt nach wie vor an de Zwillingen.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich antworte regelmäßig (außer wir sitzen wieder in einer Hitzewelle harm), und antworten kann jemand, wie er Lust und Laune hat. Keine Powerposter oder Menschen, die meinen Part gleich mitschreiben. : - )

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Hier drinnen gibt es jede Menge interessante Charaktere. You choose!

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Dieses Gesuch ist für Spieler, die Lust auf ein langlebiges Rollenspiel haben mit vielen Twists und Möglichkeiten.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Reagan
29.08.2026

zuletzt bearbeitet 29.08.2026 19:35(+0200)
#7

Wanted · Großer Bruder
Audrey Remingon
Suchender

Audrey Remingon

Age31
OccupationForensic Pathologist [Fachärztin für Rechtsmedizin] beim Cook County Medical Examiner's Office
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMichelle Randolph
01.Short facts
Full nameAudrey Remingon
Age31
SexualityHetero
OccupationForensic Pathologist [Fachärztin für Rechtsmedizin] beim Cook County Medical Examiner's Office
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMichelle Randolph

"The dead never lie. It's the living you have to worry about."

Seit mehr als einem Jahrhundert gehört der Name Remington zu den einflussreichsten Familien Chicagos. Was einst mit Eisenbahn- und Stahlunternehmen begann, entwickelte sich über Generationen hinweg zu einem weit verzweigten Wirtschaftsimperium aus Immobilien, Investmentgesellschaften und Beteiligungen an namhaften Unternehmen. Der Name öffnet Türen, verschafft Einfluss und ist eng mit der Gold Coast verbunden, wo die Familie seit Jahrzehnten zu den festen Größen der gehobenen Gesellschaft zählt. Wer als Remington geboren wird, wächst nicht einfach nur wohlhabend auf. Man wächst mit Erwartungen auf. Mit Traditionen, die älter sind als man selbst. Mit Charity-Galas, Debütantinnenbällen, Privatclubs und dem unausgesprochenen Anspruch, den Familiennamen niemals zu beschmutzen. Für manche ist dieses Leben ein Privileg. Für Audrey war es lange Zeit ein goldener Käfig.

1995
Audrey wird am 18. April 1995 im Northwestern Memorial Hospital geboren. Sie ist das zweite Kind von Jonathan Remington (Investmentunternehmer) und Catherine Ashford Remington (Kunsthistorikerin und Vorsitzende mehrerer Wohltätigkeitsorganisationen.) Ihr älterer Bruder Alexander William Remington ist drei Jahre älter und gilt früh als zukünftiger Nachfolger des Familienunternehmens.

1995–2001
Audrey wächst in einer historischen Villa an der Gold Coast auf. Mit Personal, Privatlehrern, Klavierunterricht, Französisch, Reitstunden und dem Ballett. Segelurlauben auf dem Lake Michigan gehörten jeden Sommer dazu wie Luft zum Atmen. Nach außen wirkt ihre Kindheit wie aus einem Hochglanzmagazin. Doch innerhalb der Familie zählt Leistung und nicht Gefühle. Jonathan Remington war selten zu Hause. Wenn er erschien, brachte er teure Geschenke mit doch Zeit ließ sich nicht in Geschenkpapier verpacken. Catherine dagegen war stets präsent allerdings nie wirklich greifbar. Sie liebte ihre Kinder auf ihre eigene Weise, glaubte jedoch fest daran, dass Disziplin, Haltung und Perfektion der beste Ausdruck von Fürsorge seien. Fehler wurden selten laut kritisiert. Noch schlimmer war das höfliche Schweigen das ihnen folgte. Audrey lernte früh, gute Noten zu schreiben, aufrecht zu sitzen, die richtigen Gabeln bei einem Dinner zu benutzen und niemals Schwäche zu zeigen. Irgendwann begann sie zu glauben, Liebe müsse man sich verdienen.
Nur eine Person durchbrach dieses strenge Gefüge regelmäßig: ihr Großvater Henry Remington. Als pensionierter Internist beantwortete er jede ihrer unzähligen Fragen mit erstaunlicher Geduld und nahm sie schon als kleines Mädchen mit in seine Bibliothek, wo medizinische Fachbücher neben Romanen standen. Als Henry starb, war Audrey neun Jahre alt. Während ihre Familie trauerte stand sie schweigend neben dem offenen Sarg und betrachtete zum ersten Mal einen leblosen Menschen. Wo andere nur Verlust sahen, begann ihr Kopf zu arbeiten. Warum fühlte sich die Haut anders an? Weshalb veränderte sich die Gesichtsfarbe? Warum wirkte der Tod gleichzeitig endgültig und doch so friedlich? Es waren Fragen, die viele Erwachsene irritierten. Für Audrey wurden sie zum Beginn einer lebenslangen Faszination.

2001–2013
Audrey besucht die Francis W. Parker School, eine der angesehensten Privatschulen Chicagos. Sie gehört nie zu den beliebtesten Schülerinnen aber zu den besten in Biologie, Chemie, Physik und der Anatomie. Sie gewinnt mehrere Wissenschaftswettbewerbe. Während ihre Freundinnen Modemagazine lesen... verschlingt Audrey Bücher über den menschlichen Körper. Als sie mit sechzehn Jahren ein Praktikum am Northwestern Memorial Hospital absolvierte, führte der Zufall sie nicht nur in Operationssäle sondern auch in die Rechtsmedizin. Viele der anderen Praktikanten verließen den Raum sobald die erste Obduktion begann. Audrey blieb. Sie verspürte keinen Ekel. Keine Angst. Nur Neugier. Der erfahrene Gerichtsmediziner bemerkte ihren konzentrierten Blick und fragte sie später, ob alles in Ordnung sei. Audrey nickte nur und antwortete: "Ich glaube, ich habe gerade herausgefunden, was ich später machen möchte." Er lächelte lediglich und erwiderte "Dann willkommen in einem Beruf, den sich kaum jemand freiwillig aussucht."

2013–2017
Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern entscheidet sie sich gegen Jura und Wirtschaft. Sie schreibt sich an der University of Chicago für Biological Sciences (Pre-Med Track) ein.
Die Stimmung zu Hause kippt. Die Entscheidung, Medizin zu studieren, konnte Jonathan noch akzeptieren. Ärzte genossen Ansehen, verdienten gut und passten in das Bild einer erfolgreichen Tochter. Als Audrey jedoch erklärte, dass sie nicht Menschen heilen, sondern Todesursachen erforschen wollte, endete das erste Familienessen seit Jahren in einem handfesten Streit. Für ihren Vater war Rechtsmedizin verschwendetes Talent. Für Audrey war es ihre Berufung. Audrey lässt sich davon jedoch nicht beirren. Sie arbeitet im Forschungslabor und veröffentlicht erste wissenschaftliche Arbeiten. Ihre Graduierung Bachelor of Science (2017) besteht sie erfolgreich.

2017–2021
Anschließend beginnt sie ihr Medizinstudium an der Pritzker School of Medicine (University of Chicago). Sie gehört durchgehend zu den besten ihres Jahrgangs. Während ihre Kommilitonen später Herzchirurgen, Neurochirurgen oder Dermatologen werden möchten, zieht Audrey immer stärker die Pathologie an. Sie interessiert sich nicht nur für Krankheiten sondern für die Wahrheit. Sie möchte Antworten finden. Für Angehörige, für Ermittler und für Menschen, die selbst nicht mehr sprechen können.

2021
Abschluss als Doctor of Medicine (MD).

2021–2025
Audrey beginnt ihre Facharztausbildung in Anatomischer Pathologie am Northwestern Memorial Hospital. Während dieser vier Jahre lernt sie Histologie, Molekularpathologie, Tumordiagnostik, Autopsien und Mikroskopische Diagnostik. Ihre Vorgesetzten beschreiben sie als außergewöhnlich präzise. Manchmal beinahe zu präzise. Sie verlässt das Labor selten vor Mitternacht. Während ihrer Residency fiel Audrey weniger durch Lautstärke als durch ihre außergewöhnliche Präzision auf. Sie dokumentierte jede Auffälligkeit, überprüfte Ergebnisse mehrfach und ließ sich weder von Zeitdruck noch von voreiligen Schlussfolgerungen beeinflussen. Kollegen scherzten gelegentlich, sie suche selbst dort noch nach Antworten, wo längst alle überzeugt waren, die Lösung gefunden zu haben. Genau diese Hartnäckigkeit machte sie zu einer der besten Assistenzärztinnen ihres Jahrgangs.

...In Her Mid-Twenties...
Lange Zeit schien Audreys Zukunft bereits festzustehen. Nicht von ihr selbst, sondern von ihrer Familie. Mit Mitte zwanzig lernte sie Christopher Thorne kennen, den Sohn einer ebenso angesehenen Unternehmerfamilie Chicagos. Die Thornes und die Remingtons kannten sich seit Jahrzehnten, bewegten sich in denselben Kreisen und teilten ähnliche Vorstellungen davon, wie eine Zukunft auszusehen hatte. Christopher war erfolgreich, gebildet, charmant und in den Augen beider Familien die perfekte Partie. Ihre Beziehung entwickelte sich beinahe so, wie man es von ihnen erwartete. Gemeinsame Galas, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Sommer auf Nantucket und Weihnachten in Aspen. Zwei Familien, die bereits begannen, von einer gemeinsamen Zukunft zu sprechen, noch bevor Audrey selbst wusste, ob sie diese überhaupt wollte. Als Christopher ihr einen Heiratsantrag machte, sagte sie Ja. Nicht, weil sie sich ihrer Gefühle vollkommen sicher war. Sondern weil ein Nein nie eine wirkliche Option gewesen war. Erst während ihrer Residency begann sie zu begreifen, wie weit sie sich von sich selbst entfernt hatte. Zwischen langen Nächten im Labor, unzähligen Autopsien und Gesprächen mit Angehörigen begegnete sie täglich Menschen, deren Leben von einem Moment auf den anderen beendet worden war. Immer häufiger stellte sie sich dieselbe Frage "Wenn mein Leben morgen vorbei wäre... hätte ich es für mich gelebt oder für die Erwartungen anderer?" Die Antwort erschreckte sie. Nur wenige Monate vor der geplanten Hochzeit löste Audrey die Verlobung. Die Entscheidung traf beide Familien völlig unvorbereitet und sorgte in den Kreisen der Chicagoer High Society für mehr Gesprächsstoff als jeder Wohltätigkeitsball des Jahres. Offiziell sprach man von unterschiedlichen Lebensvorstellungen. Hinter verschlossenen Türen war von Undankbarkeit, Egoismus und einer vertanen Zukunft die Rede. Seitdem gilt Audrey innerhalb ihrer Familie als jene Tochter, die zwar alles erreichen konnte sich jedoch bewusst gegen den Weg entschieden hat, den andere längst für sie vorgesehen hatten. Sie selbst bereut ihre Entscheidung bis heute nicht. Manchmal fragt sie sich, wie ihr Leben wohl ausgesehen hätte, wäre sie geblieben. Doch jedes Mal, wenn sie morgens den weißen Kittel überstreift und die Tür zur Autopsie betritt, weiß sie die Antwort bereits. Sie hat nicht das Leben gewählt, das am leichtesten gewesen wäre sondern das, in dem sie sich selbst wiedergefunden hat.

2025–2026
Nach Abschluss ihrer Residency folgt das einjährige Fellowship in Forensic Pathology am Cook County Medical Examiner's Office, einer der renommiertesten rechtsmedizinischen Einrichtungen der USA. Dort arbeitet sie erstmals eng mit Detectives, Staatsanwälten, Spurensicherung, Tatortermittlern und FBI-Agenten zusammen. Sie untersucht Opfer von Schussverletzungen, Messerattacken, Verkehrsunfällen, Bränden, Vergiftungen und ungeklärten Todesfällen. Während viele Kollegen emotional abstumpfen... entwickelt Audrey eine andere Philosophie... "Jeder Mensch verdient Antworten. Ganz gleich, wer er zu Lebzeiten war."
Mit gerade einmal einunddreißig Jahren arbeitet Audrey als Fachärztin für Rechtsmedizin am Cook County Medical Examiner's Office. Ihre Aufgabe endet nicht mit einer Obduktion. Sie rekonstruiert die letzten Stunden eines Menschen, wertet Verletzungsmuster aus, bestimmt Todesursachen und tritt regelmäßig als medizinische Sachverständige vor Gericht auf. Für Detectives ist sie eine verlässliche Ansprechpartnerin, weil sie nüchtern argumentiert und sich niemals von Vorurteilen leiten lässt. Trotz ihres Berufs wirkt Audrey außerhalb des Instituts überraschend unauffällig. Sie lebt in einem stilvollen Apartment in der Gold Coast, fährt einen dunkelgrauen Volvo XC60 statt eines auffälligen Sportwagens und trägt lieber schlichte Designerstücke als extravagante Mode. Ihre freie Zeit verbringt sie mit langen Läufen am Lake Michigan, Besuchen im Art Institute of Chicago oder mit klassischer Musik und einem guten Buch. Das Verhältnis zu ihrer Familie ist höflich aber distanziert. Bei Empfängen der Remingtons erscheint sie, wenn es sich nicht vermeiden lässt, doch spätestens wenn das Gespräch auf das Familienunternehmen oder ihre ungewöhnliche Berufswahl kommt, wird deutlich, wie groß die Kluft zwischen den Erwartungen ihrer Eltern und ihrem eigenen Lebensweg geblieben ist. Während ihr Bruder William längst als künftiger Kopf des Familienimperiums gilt, hat Audrey sich bewusst für einen Beruf entschieden in dem Status keine Rolle spielt. Auf ihrem Obduktionstisch sind Milliardär, Politiker oder Gangmitglied am Ende einfach nur Menschen, deren Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden. Gerade diese Haltung macht sie bei Kollegen und Ermittlern so angesehen. Für Audrey besitzt jeder Verstorbene dieselbe Würde. Es spielt keine Rolle, ob auf ihrem Obduktionstisch ein obdachloser Veteran, ein Politiker, ein CEO oder ein Gangmitglied liegt. Im Tod verschwinden Titel, Vermögen und gesellschaftlicher Status. Übrig bleibt nur die Wahrheit. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb sie ihren Beruf nie als düster empfunden hat. Während viele Menschen im Tod nur ein Ende sehen, sieht Audrey den letzten Versuch einem Menschen eine Stimme zu geben. Nicht für die Justiz. Nicht für die Presse. Sondern für jene, die selbst nicht mehr erzählen können, was ihnen widerfahren ist. Sie glaubt daran, dass Wahrheit die letzte Form von Gerechtigkeit sein kann, die einem Menschen noch bleibt. Und genau deshalb hat sie nie bereut, den Weg gewählt zu haben, den ihre Familie nie für sie vorgesehen hatte.

02.Gemeinsame Story

Alex und Rey verbindet dieselbe Kindheit, dieselbe Familie und derselbe Name. Beide wuchsen im goldenen Käfig der Chicagoer High Society auf, geprägt von Tradition, Leistung und dem ständigen Anspruch, den Familiennamen mit Würde zu tragen. Als Kinder standen sie sich deutlich näher. Alex war der große Bruder zu dem Audrey aufblickte, der sie beschützte und ihr vieles beibrachte. Mit den Jahren änderte sich das jedoch zunehmend. Während ER immer stärker in die Rolle des zukünftigen Familienoberhauptes hineinwuchs, begann Rey, ihren eigenen Weg zu suchen. Den endgültigen Bruch verursachte nicht ihre Entscheidung, Medizin zu studieren sondern ihre Spezialisierung auf die Rechtsmedizin. Für Alex war unverständlich, weshalb seine hochbegabte Schwester ihr Leben zwischen Obduktionssälen und Gerichtssälen verbringen wollte obwohl ihr als Remington nahezu jede Tür offenstand. Aus seiner Sicht verschwendet sie ihren Namen und ihr Potenzial. Rey hingegen empfindet genau diese Haltung als Sinnbild all dessen, wovon sie sich bewusst lösen wollte.
Heute begegnen sich die Geschwister mit Respekt, doch ihre Beziehung ist von Distanz, unterschwelligen Spannungen und unterschiedlichen Weltanschauungen geprägt. Alex verkörpert alles, was Rey hinter sich gelassen hat: Prestige, Tradition und den Glauben, dass Herkunft den Wert eines Menschen bestimmt. Rey dagegen glaubt daran, dass im Tod Titel, Vermögen und Status bedeutungslos werden und jeder Mensch dieselbe Würde verdient. Genau dieser Gegensatz sorgt bis heute immer wieder für Reibungen.
Wie sich ihre Beziehung im Inplay entwickelt, möchte ich bewusst offenlassen. Vielleicht schaffen sie es irgendwann, wieder zueinanderzufinden. Vielleicht treiben neue Konflikte sie endgültig auseinander. Ebenso können gemeinsame Familienfeiern, geschäftliche Verpflichtungen oder unerwartete Ereignisse jederzeit für neue Dynamik sorgen. Mir ist wichtig, dass beide trotz aller Differenzen glaubwürdige Geschwister bleiben, die sich kennen wie kaum jemand sonst auch wenn sie sich selten wirklich verstehen.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Medium
Activity / own words

Aktivität sollte jeder selbst für sich entscheiden. Keine feste Mindestpostingfrequenz. RL geht immer vor. Bei der Postlänge passe ich mich gerne meinem Posting Partner an. Von kurzen Antworten bis zu ausführlicheren Posts ist alles willkommen, solange beide etwas zum Anknüpfen haben.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Neben meiner besten Freundin und auch einem Detektive den Rey kennt, könnte auch Alex jene kennenlernen , wenn er denn möchte, Dazu jedoch dann Intern mehr. Ansonsten stehen dir, denke ich, sämtliche Türe offen. Du bewegt dich beruflich und privat schließlich in den höchsten Kreisen Chicagos. Und mit ein wenig Offenheit und Eigeninitiative klappt alles um Kontakte zu knüpfen anderweitig.

Probepost
Ja
Letzte Worte

Vielen Dank, dass du bis hierher gelesen hast!
Mir ist vor allem wichtig, dass Alex kein eindimensionaler Bösewicht wird. Er darf arrogant, elitär und gelegentlich zum Haare raufen sein, sollte aber dennoch ein vielschichtiger Charakter mit eigenen Zielen, Beziehungen und Entwicklungsmöglichkeiten bleiben. Ich wünsche mir jemanden, der Freude daran hat, diese komplizierte Geschwisterbeziehung gemeinsam auszubauen und sowohl Konflikte als auch ruhigere Familienszenen auszuspielen. Viele Punkte, wie seine Ehe, Kinder, Freundschaften oder weitere Details seines Lebens, sind bewusst offen gelassen und können gerne gemeinsam ausgearbeitet werden. Eigene Ideen sind ausdrücklich willkommen, solange der Grundgedanke erhalten bleibt.
Ich freue mich auf jemanden, der Lust auf langfristiges, charakterorientiertes RP hat und Alex mit Leben füllt.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Audrey
18.08.2026

#8

Wanted · Male best friend // & more
Jace Vanderbilt
Suchender

Jace Vanderbilt

Age25
Occupationmedical student working part-time as an EMT
ResidenceGold Coast
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimVinni Hacker
01.Short facts
Full nameJace Vanderbilt
Age25
Sexualitypolyamory
Occupationmedical student working part-time as an EMT
ResidenceGold Coast
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimVinni Hacker

„Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich.“ Psalm 25,5. Im Haus der Vanderbilts hing dieser Satz seit Generationen über der Tür des Salons, eingerahmt in mattem Gold, schwer und alt, als hätte jede Generation ihre Fingerabdrücke auf dem Rahmen hinterlassen. Marguerite staubte ihn regelmäßig selbst ab, obwohl es genügend Angestellte gab, die diese Aufgabe hätten übernehmen können. Vielleicht weil manche Dinge zu wichtig waren, um sie aus der Hand zu geben. Wahrheit bedeutete in diesem Haus vieles. Für Ibrahim war sie untrennbar mit seinem Glauben verbunden. Für Marguerite lag sie in Herkunft, Familie und den Traditionen, die sie von ihren Eltern übernommen hatte. Für Jace würde sie später etwas vollkommen anderes bedeuten. Das Haus in der Gold Coast war erfüllt von ruhiger Eleganz. Von Jasmin, den Marguerite jeden Morgen hinter ihren Ohren auftrug, bevor sie die hohen Fenster öffnete und Chicagos Luft durch die Räume strömen ließ. Von Kerzenwachs, poliertem Holz und den Stimmen einer Familie, die selten laut wurde, weil niemand es musste. Wer die Vanderbilts besuchte, bemerkte schnell, dass hier keine Strenge herrschte. Nur Erwartungen. Und manchmal konnten Erwartungen schwerer wiegen als Regeln. Als Jace geboren wurde, war von all dem noch nichts zu spüren. Sein erstes Schreien hallte über die Marmorböden des Hauses und vertrieb für einen Augenblick jede Form von Würde aus den Räumen. Ibrahim behauptete später gern, sein Sohn habe bereits in den ersten Sekunden seines Lebens beschlossen, die Aufmerksamkeit eines ganzen Raumes für sich zu beanspruchen. Vielleicht hatte er damit sogar recht. Jace wuchs umgeben von Liebe auf. Nicht der lauten Sorte, die ständig ausgesprochen werden musste, um glaubhaft zu sein. Sondern der Art, die sich in kleinen Gesten zeigte. In der Hand seines Vaters auf seinem Nacken. Im Duft von Jasmin, der seine Mutter überall begleitete. In den Fenstern, die jeden Morgen geöffnet wurden. In gemeinsamen Abendessen und Gesprächen, die niemals erzwungen wirkten. Wenn Jace heute an seine Kindheit dachte, erinnerte er sich selten an einzelne Ereignisse. Er erinnerte sich an Gefühle. An warme Hände, Sonnenlicht auf dunklem Holz, das Rascheln schwerer Vorhänge und den Geruch von Marmelade am Frühstückstisch. Vor allem aber erinnerte er sich an Sicherheit. Vielleicht war genau das der Grund, weshalb er nie zu einem Menschen wurde, der Angst vor Nähe hatte. Nähe war für ihn nie etwas gewesen, das man sich verdienen musste. Sie war immer da gewesen. Wie das Haus. Wie seine Familie. Wie die Gewissheit, dass seine Mutter am Fenster stand und ihm zusah, wenn er durch die Lavendelbeete im Garten lief. Marguerite beobachtete ihn oft mit jener Mischung aus Stolz und Sorge, die vermutlich jede Mutter kannte. Sie wollte, dass ihr Sohn frei dachte, doch Freiheit war nur dann etwas Schönes, wenn man irgendwann auch wieder nach Hause fand. Jace hingegen dachte als Kind nicht über solche Dinge nach. Er dachte über Regenwürmer nach, über die Käfer zwischen den Lavendelsträuchern und darüber, wie hoch man schaukeln musste, bevor der Himmel einen vielleicht verschluckte. Er war neugierig. Auf Menschen, auf Geschichten und auf die Welt um ihn herum. Und vielleicht war genau das die erste Eigenschaft an ihm, die niemals verschwinden würde. Während viele Kinder damit zufrieden waren, ihre eigene kleine Welt zu erkunden, interessierte Jace sich schon früh für die anderer Menschen. Er stellte Fragen, manchmal zu viele. Nicht aus Höflichkeit, sondern aus ehrlicher Neugier. Er wollte wissen, warum jemand lachte, warum jemand schwieg, weshalb manche Menschen sich in Gesellschaft wohlfühlten, während andere bereits nach wenigen Minuten einen Fluchtweg suchten. Marguerite behauptete oft scherzhaft, ihr Sohn würde sich mit einer Zimmerpflanze unterhalten, wenn sie ihm lange genug im Raum stehen blieb. Ganz unrecht hatte sie damit nicht. Jace mochte Menschen. Ihre Geschichten, ihre Eigenheiten, ihre Widersprüche. Vielleicht war es genau diese Offenheit, die ihn schon früh zu jemandem machte, an den man sich erinnerte. Während andere Kinder sich hinter ihren Eltern versteckten, war Jace längst dabei, Gespräche zu führen. Nicht, weil er Aufmerksamkeit brauchte, sondern weil ihn die Welt faszinierte. Mit den Jahren wurde sein Radius größer. Aus dem Garten der Vanderbilts wurden die Straßen Chicagos. Aus den Fenstern, durch die er als Kind hinausgeschaut hatte, wurden Türen, durch die er schließlich selbst trat. Chicago war laut, lebendig und voller Möglichkeiten. Die Stadt schlief nie wirklich, und genau das liebte Jace an ihr. Zwischen den alten Gebäuden der Gold Coast, den Restaurants entlang der Straßen und den Menschenmengen, die sich durch die Innenstadt bewegten, hatte er oft das Gefühl, als würde die Stadt selbst atmen. Immer in Bewegung. Immer auf dem Weg irgendwohin. Vielleicht erkannte er sich genau deshalb in ihr wieder. Stillstand war nie etwas gewesen, das ihm besonders lag. In seiner Jugend begann sich diese Rastlosigkeit deutlicher zu zeigen. Nicht als Unzufriedenheit, sondern als Hunger auf das Leben. Jace wollte Erfahrungen sammeln. Geschichten erleben. Dinge ausprobieren, bevor andere überhaupt auf die Idee kamen. Rugby trat beinahe zufällig in sein Leben, blieb jedoch länger, als irgendjemand erwartet hätte. Der Sport gab ihm etwas, das er bis dahin nicht gekannt hatte. Die körperliche Wucht eines Zusammenstoßes. Das Brennen in den Muskeln. Den kurzen Moment, in dem das Herz so schnell schlug, dass alle anderen Gedanken verstummten. Viele sahen darin einen Sport. Jace sah darin ein Gefühl. Das erste Mal verstand er, weshalb Menschen süchtig nach Adrenalin werden konnten. Es ging nie um den Schmerz. Es ging um das Leben, das sich in diesen Augenblicken intensiver anfühlte als sonst. Seine Eltern beobachteten diese Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Marguerite sorgte sich jedes Mal, wenn er mit neuen Blessuren nach Hause kam. Ibrahim versuchte es mit Vernunft. Keiner von beiden hatte Erfolg. Nicht, weil Jace rebellieren wollte. Sondern weil er Dinge erleben wollte. Für ihn bestand das Leben nicht daraus, Risiken zu vermeiden. Es bestand daraus, Geschichten zu sammeln. In jener Zeit trat auch Rune in sein Leben. Rückblickend hätte vermutlich keiner von ihnen sagen können, wann aus einer Bekanntschaft Freundschaft geworden war. Vielleicht war es während eines Gesprächs, das länger dauerte als geplant. Vielleicht bei einem gemeinsamen Spaziergang entlang des Chicago River. Vielleicht an irgendeinem Abend, den keiner von beiden für wichtig gehalten hatte. Tatsache war nur, dass Rune irgendwann einfach da war. Und blieb. Wo andere Menschen versuchten, Jace einzuordnen, schien Rune nie das Bedürfnis dazu zu haben. Er akzeptierte ihn mit all seinen Ideen, seinem Chaos und seiner unstillbaren Neugier auf das Leben. Gemeinsam verloren sie Stunden in Gesprächen, liefen nachts durch die Stadt, saßen auf Dächern oder in kleinen Diners, in denen der Kaffee nie wirklich gut war, aber trotzdem besser schmeckte als anderswo. Rune gehörte zu den wenigen Menschen, bei denen Jace nie das Gefühl hatte, sich erklären zu müssen. Das machte seine Anwesenheit leicht. Wertvoll. Vertraut. Als die Schulzeit sich langsam dem Ende näherte, stand für viele seiner Mitschüler bereits fest, welchen Weg sie einschlagen würden. Bei Jace war das anders. Nicht weil ihm die Möglichkeiten fehlten, sondern weil es zu viele gab. Menschen hatten ihn schon immer fasziniert. Ihre Gedanken, ihre Geschichten, ihre Körper. Vielleicht war genau deshalb die Medizin irgendwann die Antwort auf eine Frage geworden, die er selbst lange nicht bewusst gestellt hatte. Das Studium an der University of Chicago begann nicht mit einem großen Schicksalsmoment, sondern mit einem Gefühl. Dem Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Zwischen Anatomiebüchern, Vorlesungssälen und den endlosen Kaffeebechern überforderter Studenten fand Jace etwas, das ihn forderte. Nicht nur geistig, sondern auch menschlich. Der menschliche Körper erschien ihm wie ein Rätsel, das niemals vollständig gelöst werden konnte. Mit jeder Vorlesung, jedem Praktikum und jedem neuen Fach wurde seine Faszination größer. Gleichzeitig blieb er derselbe. Der Junge, der Fragen stellte. Der junge Mann, der lieber eine Geschichte erlebte, als sie erzählt zu bekommen. Und während viele seiner Kommilitonen ausschließlich auf Noten achteten, interessierte Jace sich weiterhin vor allem für die Menschen hinter den Gesichtern. Denn ganz gleich, wohin sein Weg ihn führte, die Welt war für ihn noch immer voller Momente die erlebt werden wollten. Und er hatte nicht vor, auch nur einen davon zu verpassen.

02.Gemeinsame Story

Dynamikconnection
Unkompliziert, familiär, neckend, anziehend, verrückt (kindsköpfe) deep.

Aktuelle Situationentry
In den letzten Wochen hat sich etwas verändert. Nichts Offensichtliches. Nichts, das man auf Anhieb benennen könnte. Jace ist nach wie vor derselbe Mensch, lacht, macht dumme Witze und lebt sein Leben mit der gewohnten Leichtigkeit. Und doch erwischst du ihn immer häufiger dabei, wie seine Gedanken irgendwo anders zu sein scheinen. Er kommt später nach Hause als sonst, manchmal erst lange nachdem du selbst schon auf der Couch eingeschlafen bist. Statt sich wie früher mit einem Bier neben dich fallen zu lassen und dir ungefragt von seinem Tag zu erzählen, verschwindet er nach einem kurzen "Bin da." in seinem Zimmer oder auf die Veranda. Ihr lebt nun schon seit Jahren zusammen in einer Art Bungalow, kennt die Macken und Gewohnheiten des anderen beinahe auswendig. Natürlich braucht jeder Mensch hin und wieder seinen Freiraum, und gerade Jace war nie jemand, der jede freie Minute an jemandes Seite verbringen musste. Das stört dich also nicht. Zumindest nicht grundsätzlich. Trotzdem merkst du, dass es diesmal anders ist. Es ist kein Wunsch nach Ruhe, keine stressige Woche an der Uni oder eine anstrengende Schicht im Rettungswagen. Es fühlt sich vielmehr so an, als wäre ein Teil von ihm ständig woanders. Er wirkt gedanklich abwesend, verliert sich mitten im Gespräch für ein paar Sekunden oder greift häufiger als sonst zu seinem Handy, ohne überhaupt zu bemerken, dass du es gesehen hast. Wenn ihr gemeinsam auf der Terrasse sitzt, schweifen seine Augen gelegentlich ins Leere, bevor er sich wieder fängt und grinst, als wäre nichts gewesen. Die meisten würden diese kleinen Veränderungen vermutlich gar nicht bemerken. Du schon. Nicht, weil Jace sich völlig verändert hätte, sondern weil du ihn vermutlich besser kennst als jeder andere Mensch auf dieser Welt. Und genau deshalb weißt du, dass irgendetwas in seinem Leben gerade beginnt, seinen festen Platz einzunehmen, auch wenn er selbst vielleicht noch gar nicht bemerkt hat, wie sehr es ihn bereits beschäftigt.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich wünsche mir für Rune keinen zweiten Jace und auch keinen stillen Gegenpol. Ich suche jemanden, der genauso viel Unsinn im Kopf hat, genauso herzlich lachen kann und sich mit Jace gegenseitig zu den besten wie auch dümmsten Ideen des Lebens anstiftet. Gleichzeitig ist Rune der Mensch, der ihn auffängt, wenn die Welt einmal zu laut wird. Er erinnert Jace daran, dass man nicht alles allein tragen muss, und Jace erinnert Rune jeden Tag daran, dass Familie nicht zwangsläufig aus denselben Genen bestehen muss. Genau das macht ihre Verbindung für mich so besonders. Sei zuverlässig und hab Spaß daran deinem Charakter Raum zu geben. Drama ist gerne willkommen wenn es Sinn macht und nicht ständig alles andere überrollt. Bring auch eigene Ideen mit und such dir intern ein paar nette Menschen - bitte lass dich nicht auf die Kriminelle Seite ziehen!

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Er wird definitiv auch @Mariel Rosemont kennen oder seine beste Freundin, @Piper Alba , so wie @Taylor Jordan Brooks und auch @Liam Sinclair (wobei ich mir gut vorstellen könnte das die beiden sich nicht besonders leiden, da Liam nicht so viel mit Menschen aus der Unterschicht zutun haben will) und Elian mal über den Weg gelaufen sein. — Kontakt zu @Kaia Beaumont @Juliette Céleste Vauclair oder @Maaret Virtanen wären auch nicht ausgeschlossen — aber da kann man intern gerne noch mal schnacken. Zudem wird er @Emilia Romero aus Erzählungen kennen, aber da legt er eigentlich Wert drauf das die beiden sich nicht über den Weg laufen, einfach weil er Freundschaft nicht mit seinen Sidestorys vermischt 🤪

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Besonders schön fände ich, wenn Rune ebenfalls als Rettungssanitäter arbeitet, sodass die beiden nicht nur privat, sondern auch beruflich viele Stunden miteinander verbringen. Zwischen Blaulicht, Nachtschichten und den ruhigen Minuten im Rettungswagen entstehen schließlich oft die ehrlichsten Gespräche. Alles Weitere würde ich unglaublich gerne gemeinsam entwickeln. Mir ist wichtig, dass Rune kein Nebencharakter für intime Momente ist, sondern der Mensch, der Jace seit Jahren begleitet, ihn auffängt, herausfordert, auslacht und ihm gleichzeitig den Spiegel vorhält wie kaum jemand sonst. Alles andere darf sich ganz natürlich im Inplay entwickeln.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Jace
19.08.2026

zuletzt bearbeitet 19.08.2026 21:57(+0200)
#9

Wanted · Zwillingsbruder
Cayden Evan MacRaven
Suchender

Cayden Evan MacRaven

Age28 Jahre
OccupationFreiberuflicher Schriftsteller (spezialisiert auf Krimis, Psychothriller und Dark Romance)
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimJacob Elordi
01.Short facts
Full nameCayden Evan MacRaven
Age28 Jahre
SexualityBisexuell
OccupationFreiberuflicher Schriftsteller (spezialisiert auf Krimis, Psychothriller und Dark Romance)
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimJacob Elordi

Cayden Evan MacRaven wurde am 18. Januar 1998 in Edinburgh geboren und wuchs in einer Familie auf, deren Geschichte weit älter war als er selbst. Das alte Steinhaus der MacRavens lag am Rand der Royal Mile und war weniger ein gewöhnliches Zuhause als vielmehr ein lebendiges Archiv der Familiengeschichte. Hinter schweren Holztüren, dunklen Fluren und hohen Fenstern hingen verblasste Porträts längst verstorbener Familienmitglieder, während sich in den Regalen alte Bücher, Geschäftsbücher und handschriftliche Aufzeichnungen stapelten. Die MacRavens führten seit dem 18. Jahrhundert eine traditionsreiche Gin-Destillerie, deren Name über Generationen hinweg mit Qualität, Wohlstand und schottischer Handwerkskunst verbunden worden war. Für die Öffentlichkeit war die Familie ein Beispiel für erfolgreichen Unternehmergeist, doch innerhalb der Mauern existierte eine andere Geschichte, die von Verlusten, Streitigkeiten, rätselhaften Todesfällen und Geheimnissen geprägt war.

Die eigentlichen Wurzeln der MacRavens reichten sogar bis ins 17. Jahrhundert zurück. Cayden kannte bereits als Kind zahlreiche Geschichten über seine Vorfahren, wobei besonders eine immer wieder erzählt wurde. Sein Urgroßvater Alastair war unter mysteriösen Umständen in einem der Lagerhäuser der Destillerie ums Leben gekommen. Offiziell hatte man seinen Tod als tragischen Unfall bezeichnet, doch unter den älteren Arbeitern hielt sich hartnäckig die Überzeugung, Alastair habe vor seinem Sturz den Verstand verloren. Es hieß, er habe Stimmen gehört, sich verfolgt gefühlt und sei schließlich schreiend in den Tod gestürzt. Andere behaupteten, er habe kurz vor seinem Tod etwas entdeckt, das niemals hätte ans Licht kommen dürfen. Über die Jahre entwickelte sich daraus die Legende eines Fluches, der angeblich auf der Familie lag. Cayden wusste nie, welche Version der Wahrheit entsprach, doch schon als Kind faszinierte und beunruhigte ihn die Geschichte gleichermaßen.

Während andere Kinder mit Märchen und Abenteuergeschichten aufwuchsen, verbrachte Cayden seine frühen Jahre mit den düsteren Erzählungen seiner Familie. Er war ein stilles Kind, das viel beobachtete und sich nur selten in den Mittelpunkt drängte. Bücher wurden schon früh zu seinem Rückzugsort, weil er in ihnen Welten fand, die er selbst kontrollieren konnte. Besonders Geschichten über ungelöste Verbrechen, alte Familiengeheimnisse und Menschen mit widersprüchlichen Motiven zogen ihn an. Bereits in der Grundschule begann er damit, kleine Geschichten zu schreiben. Zunächst waren es nur kurze Texte, die er in Schulhefte kritzelte, später wurden daraus ganze Kapitel, die er unter erfundenen Namen verfasste. Er erzählte niemandem, wie viel Zeit er damit verbrachte, weil ihm seine Geschichten zu persönlich erschienen.

Die Beziehung zu seinem Zwillingsbruder Callum war schon in ihrer Kindheit komplizierter, als es die enge Verbindung zwischen Zwillingen vermuten ließ. Die beiden waren gemeinsam aufgewachsen und teilten zahlreiche Erinnerungen, entwickelten sich jedoch zunehmend in unterschiedliche Richtungen. Callum war extrovertierter, selbstbewusster und deutlich besser darin, die Erwartungen ihres Vaters zu erfüllen. Er interessierte sich früh für die wirtschaftliche Seite des Familienunternehmens und schien keinerlei Schwierigkeiten damit zu haben, sich in die Welt der MacRavens einzufügen. Cayden hingegen stellte Fragen, die niemand hören wollte, beobachtete lieber, als sich einzumischen, und interessierte sich mehr für die Geschichten hinter den Menschen als für die Zahlen hinter der Destillerie. Zwischen den Brüdern entstand dadurch kein offener Hass, sondern vielmehr eine stille Distanz, die mit den Jahren immer schwieriger zu überbrücken wurde.

Als Cayden dreizehn Jahre alt war, veränderte sich sein Leben grundlegend. Sein Vater hatte längst größere Pläne für die Familie und wollte die Marke MacRaven Gin auf dem amerikanischen Markt etablieren. Die Entscheidung, Schottland zu verlassen, wurde deshalb weniger als Familienentscheidung und mehr als geschäftliche Notwendigkeit betrachtet. Cayden musste seine Heimat, seine Schule, seine vertraute Umgebung und den alten Familiensitz zurücklassen. Die Familie zog zunächst nach Las Vegas, Nevada, wo sein Vater begann, das amerikanische Standbein des Unternehmens aufzubauen. Für Cayden war die Stadt ein radikaler Gegensatz zu Edinburgh. Die schottischen Steinhäuser, der Nebel und die alten Friedhöfe waren einer grellen, lauten Stadt gewichen, die niemals wirklich zu schlafen schien. Trotzdem nahm er einen Teil seiner alten Heimat mit sich, denn einige Bücher und persönliche Aufzeichnungen durften ihn begleiten.

Auch seine Schulzeit in Las Vegas wurde von diesem Umbruch geprägt. Während Callum schnell Anschluss fand und sich problemlos in das neue Umfeld einfügte, brauchte Cayden deutlich länger, um sich einzuleben. Er war der stille Schüler, der lieber in der Bibliothek saß als auf Partys zu gehen, und dessen Lehrer schnell bemerkten, dass er außergewöhnlich gut schreiben konnte. Besonders im Englischunterricht fiel sein Talent für Geschichten und komplexe Figuren auf. Seine Aufsätze waren häufig düsterer als das, was man von einem Jugendlichen seines Alters erwartete, gleichzeitig aber bemerkenswert detailliert und sprachlich sicher. Ein Lehrer erkannte früh, dass Cayden nicht einfach nur Geschichten schrieb, sondern ein außergewöhnlich gutes Gespür dafür besaß, menschliche Abgründe zu beschreiben.

Während seiner Teenagerjahre begann Cayden, sich intensiver mit dem Schreiben auseinanderzusetzen. Er experimentierte mit Kriminalgeschichten, psychologischen Thrillern und später auch mit Dark Romance. Seine Figuren waren selten eindeutig gut oder böse, sondern bewegten sich meist irgendwo dazwischen. Beziehungen wurden von Macht, Geheimnissen, Schuld und Abhängigkeit geprägt, während Familien in seinen Geschichten häufig an Dingen zerbrachen, die sie jahrelang voreinander verborgen hatten. Vieles davon war Fiktion, doch immer wieder fanden sich darin Elemente seiner eigenen Vergangenheit. Die Geschichte um Alastair tauchte in unterschiedlichen Formen auf, ebenso wie die schwierige Beziehung zwischen zwei Brüdern und die Darstellung eines Vaters, dessen Ehrgeiz langsam alles zerstörte, was ihm eigentlich wichtig sein sollte.

Sein Vater betrachtete diese Entwicklung mit wachsendem Misstrauen. Für ihn war Schreiben keine ernsthafte Beschäftigung und schon gar keine Zukunftsperspektive für einen MacRaven. Cayden sollte lernen, Verantwortung für das Familienunternehmen zu übernehmen und irgendwann seinen Platz innerhalb der Firma einzunehmen. Dass sein Zwillingsbruder Callum sich genau in diese Richtung entwickelte, machte Caydens Situation zusätzlich schwierig. Callum wurde zunehmend zum bevorzugten Sohn seines Vaters, während Cayden immer stärker das Gefühl bekam, nicht in die Familie zu passen. Seine Mutter versuchte, zwischen den unterschiedlichen Persönlichkeiten ihrer Söhne zu vermitteln, doch auch sie hatte längst gelernt, sich dem Willen ihres Ehemannes unterzuordnen. Cayden liebte sie, wusste jedoch gleichzeitig, dass sie ihm niemals den Schutz geben konnte, den er sich als Kind von ihr gewünscht hatte.

Nach seinem Schulabschluss entschied sich Cayden schließlich bewusst gegen eine Zukunft im Familienunternehmen. Er widmete sich zunächst seinem Studium und arbeitete nebenbei an seinen ersten längeren Manuskripten. In dieser Zeit entwickelte er auch eine Leidenschaft für Recherche. Er las alte Zeitungsartikel, studierte historische Dokumente und begann, sich mit der Geschichte seiner eigenen Familie auseinanderzusetzen. Was zunächst nur eine Inspirationsquelle für seine Geschichten gewesen war, entwickelte sich allmählich zu einer regelrechten Obsession. Cayden wollte wissen, was tatsächlich mit Alastair geschehen war. Je mehr er über die Vergangenheit der MacRavens herausfand, desto weniger glaubte er an die offizielle Version seines Todes.

Seine ersten veröffentlichten Werke erschienen schließlich unter dem Pseudonym C. E. Raven. Cayden entschied sich bewusst gegen seinen Familiennamen, weil er seine Bücher unabhängig von der Macht und dem Ruf der MacRavens veröffentlichen wollte. Gleichzeitig war das Pseudonym eine kleine Anspielung auf seinen eigenen Namen und seine Vorliebe für düstere Geschichten. Unter C. E. Raven veröffentlichte er zunächst Kriminalromane und psychologisch geprägte Dark-Romance-Romane, deren Erfolg langsam, aber stetig wuchs. Seine Bücher waren keine leichten Geschichten. Sie handelten von obsessiver Liebe, Verrat, Schuld, Familiengeheimnissen und Menschen, die an ihrer eigenen Vergangenheit zu zerbrechen drohten. Gerade diese düstere Atmosphäre entwickelte sich jedoch zu seinem Markenzeichen.

Mit zunehmendem Erfolg entfernte sich Cayden auch räumlich von seiner Familie. Nach seiner Zeit in Las Vegas zog es ihn schließlich nach Chicago. Die Stadt bot ihm genau das, wonach er gesucht hatte: Anonymität, kulturelle Vielfalt und genügend Distanz zu den MacRavens, ohne dass er sich vollkommen von der Welt zurückziehen musste. Er bezog eine Wohnung in einem ruhigeren Teil der Stadt und richtete sich dort ein Arbeitszimmer ein, das schnell zu seinem wichtigsten Rückzugsort wurde. Zwischen Bücherregalen, alten Notizbüchern, Recherchematerial und mehreren Schreibmaschinen verbrachte er oft ganze Nächte mit seiner Arbeit. Chicago wurde für ihn nicht nur ein neuer Wohnort, sondern der erste Ort, an dem er das Gefühl hatte, sein Leben tatsächlich selbst bestimmen zu können.

Trotz seines Erfolges blieb das Verhältnis zu seiner Familie angespannt. Sein Vater empfand Caydens Bücher zunehmend als Verrat, weil er darin immer wieder Parallelen zur Geschichte der MacRavens erkannte. Cayden hatte nie behauptet, seine Familie direkt zu beschreiben, doch Menschen, die ihn kannten, wussten, woher viele seiner Ideen stammten. Auch Callum blieb eine komplizierte Figur in seinem Leben. Einerseits war Cayden stolz darauf, was sein Bruder erreicht hatte, andererseits erinnerte ihn Callum ständig an den Teil seines Lebens, dem er entkommen wollte. Zwischen ihnen gab es noch immer eine Verbindung, die sich nicht vollständig lösen ließ, doch ebenso wenig gelang es ihnen, die alten Spannungen hinter sich zu lassen.

Je erfolgreicher Cayden als Schriftsteller wurde, desto intensiver beschäftigte er sich mit der Vergangenheit seiner Familie. Für seine Romane recherchierte er nicht nur in öffentlichen Archiven, sondern suchte gezielt nach ehemaligen Mitarbeitern der Destillerie. Er fand alte Geschäftsunterlagen, Briefe und Tagebücher, die über Jahrzehnte in privaten Sammlungen verschwunden gewesen waren. Manche dieser Dokumente enthielten Informationen, die nie Teil der offiziellen Familiengeschichte geworden waren. Cayden begann sich zunehmend zu fragen, ob Alastair tatsächlich dem Wahnsinn verfallen war oder ob sein Urgroßvater etwas entdeckt hatte, das die Familie um jeden Preis geheim halten wollte.

Besonders beunruhigend wurde es, als Cayden während seiner Recherche auf einen alten Brief stieß, der Alastair zugeschrieben wurde. Das vergilbte Papier war beschädigt und an einigen Stellen kaum noch lesbar, doch einzelne Passagen waren deutlich genug, um Caydens Interesse endgültig zu wecken. Darin war von Stimmen im Gemäuer, verborgenen Geheimnissen und Dingen die Rede, die niemals hätten erforscht werden dürfen. Auch der Gin der Familie wurde in einer Weise erwähnt, die Cayden nicht einordnen konnte. Der Brief lieferte keine eindeutigen Antworten, sondern warf lediglich noch mehr Fragen auf. Für Cayden war er trotzdem von unschätzbarem Wert, denn zum ersten Mal besaß er etwas, das darauf hindeutete, dass die Geschichte um Alastair möglicherweise einen wahren Kern hatte.

Seitdem arbeitet Cayden an seinem bislang persönlichsten und dunkelsten Roman. Im Mittelpunkt steht ein alter Familienclan, der über Generationen hinweg von Macht, Alkohol und Geheimnissen zusammengehalten wird. Ein Zwillingspaar steht sich gegenüber, Loyalität wird zu Verrat und ein Familiengeheimnis droht alles zu zerstören, was über Jahrhunderte aufgebaut wurde. Je weiter Cayden schreibt, desto häufiger verschwimmen für ihn die Grenzen zwischen seiner eigenen Vergangenheit und der Geschichte, die er erschafft. Seine Figuren erinnern ihn an Menschen aus seinem Leben, Ereignisse aus dem Roman scheinen sich mit alten Familiengeschichten zu überschneiden und die Gestalt seines Urgroßvaters taucht immer wieder in seinen Träumen auf.

Cayden weiß selbst nicht mehr, ob seine zunehmende Beschäftigung mit Alastair lediglich das Ergebnis jahrelanger Recherche ist oder ob er sich langsam zu sehr in der Vergangenheit verliert. Manchmal glaubt er nachts Stimmen zu hören, obwohl er rational weiß, dass niemand in seiner Wohnung ist. Dann fragt er sich, ob er lediglich zu viel Zeit mit den Geschichten seiner Vorfahren verbracht hat oder ob es tatsächlich Dinge gibt, die sich nicht logisch erklären lassen. Die Erinnerung an Alastairs Schicksal begleitet ihn dabei wie ein Schatten, denn je mehr Cayden über seinen Urgroßvater herausfindet, desto weniger kann er sich davon überzeugen, dass dessen Tod ein gewöhnlicher Unfall gewesen sein soll.

Heute ist Cayden 28 Jahre alt und lebt in Chicago, weit entfernt von der alten Heimat der MacRavens und doch stärker mit ihr verbunden als jemals zuvor. Er hat sich als Schriftsteller unter dem Namen C. E. Raven einen eigenen Ruf aufgebaut und könnte sich eigentlich darauf konzentrieren, seine Karriere weiter auszubauen. Stattdessen ist er besessen davon, die Wahrheit über seine Familie herauszufinden. Er weiß, dass jede weitere Spur ihn tiefer in eine Vergangenheit führt, die sein Vater lieber begraben wissen würde, und dass seine Nachforschungen seine ohnehin brüchige Beziehung zu Callum endgültig zerstören könnten.

Für Cayden ist Schreiben längst mehr als ein Beruf geworden. Es ist seine Möglichkeit, Dinge auszusprechen, über die seine Familie seit Generationen schweigt. Jede Geschichte ist ein Stück Vergangenheit, das er aus den Schatten holt, jede Figur trägt einen Teil seiner eigenen Erfahrungen in sich. Vielleicht wird sein nächstes Buch tatsächlich nur ein Roman bleiben. Vielleicht wird es aber auch die Wahrheit über die MacRavens enthüllen.

Und während irgendwo in Schottland noch immer die alten Mauern der Destillerie stehen und der Name MacRaven Gin für Tradition und Erfolg steht, sitzt Cayden in seiner Wohnung in Chicago über seinen Aufzeichnungen und arbeitet weiter. Vor ihm liegt Alastairs alter Brief, daneben stapeln sich Notizen, Bücher und Dokumente aus einer Vergangenheit, die eigentlich längst abgeschlossen sein sollte. Cayden weiß nicht, was er am Ende seiner Recherche finden wird. Er weiß nur, dass er nicht mehr zurück kann. Denn wenn die Geschichte seiner Familie tatsächlich ein Geheimnis verbirgt, das seit Generationen bewahrt wurde, dann will Cayden derjenige sein, der es ans Licht bringt – selbst wenn die Wahrheit am Ende gefährlicher ist als jede Geschichte, die er jemals geschrieben hat.

02.Gemeinsame Story

Das meiste kannst du natürlich aus meiner Geschichte entnehmen. Mir ist es sehr wichtig das Callum und Cayden Zwillinge sind, sich aber in den letzten Jahren extrem voneinander entfernt haben. Callum ist die Firma sehr wichtig, auch alles was rund um die Familie geschieht. Von Caydens Romanen hält er wenig, auch da er weiß das eben sehr viele Geschichten der Familie darin verarbeitet werden. In der letzten Zeit haben die Brüder sich aus den Augen verloren. Jeder hat damit sein Ding gemacht. Wichtig ist nur das beide nun wieder einen Weg aufeinander zu machen. Immerhin sind beide Familie und als solche sollte man auch eigentlich zusammen halten. Was ihn nun letztlich dazu bringt wieder Kontakt mit Cayden aufzunehmen ist eine freie Entscheidung von dir.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium
Activity / own words

Ich bin immer online, kann aber keine feste Aktivität sagen. Es ist immer unterschiedlich und kommt auf mein RL drauf an. Ich versuche natürlich keine langen Wartezeiten entstehen zu lassen, aber sollte es doch mal dazu kommen dann sag ich natürlich Bescheid.

04.Letzte Worte
Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Das wichtigste ist einfach der Spaß an der Rolle und das wir beide einfach schauen wohin der Weg uns führt. Ich jedenfalls liebe es sehr wenn sich Geschichten im Play entwickeln. Ansonsten lege ich großen Wert auf Kommunikation. Wenn also was sein sollte, dann rede mit mir. Ich hab jede Menge Verständnis für das Real Life. Es ist schließlich komplett gnadenlos und kann selten beeinflusst werden. Allerdings setze ich auch eine gewisse Aktivität voraus, da es natürlich keinem etwas bringt wenn du einmal im Monat online kommst. Da sollte natürlich deutlich mehr erfolgen. Meld dich gern wenn du Fragen hast. Ich freu mich sehr auf dich.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Cayden
19.08.2026

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#10

Wanted · Older Brother
Taylor Jordan Brooks
Suchender

Taylor Jordan Brooks

Age22 Jahre
OccupationStudentin
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimAmelie Warren
01.Short facts
Full nameTaylor Jordan Brooks
Age22 Jahre
SexualityStraight
OccupationStudentin
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimAmelie Warren

Taylor Jordan Brooks wurde in Chicago geboren, in eine Familie, die von außen betrachtet beinahe perfekt wirkte. Die Brooks hatten Geld, Ansehen und diesen makellosen Ruf, auf den ihre Eltern viel zu viel Wert legten. Ihr Haus war groß, ordentlich und immer so hergerichtet, als könne jederzeit Besuch vor der Tür stehen. Es gab Kindermädchen, teure Kleidung, gepflegte Familienessen und Eltern, die genau zu wissen glaubten, was aus ihren Kindern einmal werden sollte. Für Taylor bedeutete das schon früh, dass sie weniger als eigene Person gesehen wurde und mehr als etwas, das man formen, vorzeigen und kontrollieren konnte. Taylor war das jüngste Kind der Familie. Ihre beiden älteren Geschwister hatten auf ganz eigene Weise gelernt, in diesem Zuhause zu funktionieren. Ihr Bruder Elliot war der Sohn, auf den ihre Eltern stolz waren. Angepasst, ehrgeizig, höflich und derjenige, der früh verstanden hatte, dass man in dieser Familie am besten zurechtkam, wenn man keine Widerworte gab. Ihre ältere Schwester Madeline war vorsichtiger, weicher und bemüht, es allen recht zu machen. Sie war nicht unbedingt wie ihre Eltern, aber sie hatte sich schon früh für den einfachen Weg entschieden: lächeln, nicken, nicht auffallen. Taylor hingegen war anders als ihre älteren Geschwister. Vielleicht gerade, weil sie die Jüngste war. Vielleicht, weil alle schon eine Rolle bekommen hatten und für sie nur noch übrig blieb, das letzte perfekte Stück im Familienbild zu sein. Neben ihren Eltern und Geschwistern gehörte Noah Brooklyn Jones irgendwie schon immer zu ihrem Leben dazu. Nicht jeden Tag und nicht wie ein Nachbarsjunge, mit dem man nach der Schule draußen spielte, aber regelmäßig genug, dass Taylor ihn mit bestimmten Erinnerungen verband. Seine Eltern kannten ihre Eltern und so tauchte Noah bei Abendessen, Sommerfesten, Feiertagen oder diesen steifen Veranstaltungen auf, bei denen sie beide hübsche Kleidung tragen mussten und sich viel zu lange benehmen sollten. Anfangs war er einfach nur der Junge, der da sein musste, weil seine Eltern es waren. Einer, der manchmal gelangweilt neben ihr saß, während die Erwachsenen über Arbeit, Kontakte und Zukunftspläne redeten. Doch mit den Jahren wurde er zu jemandem, auf den Taylor sich freute, sobald sie wusste, dass seine Familie kommen würde.

Als Kind passte Taylor noch in das Bild, das ihre Eltern für sie vorgesehen hatten. Zumindest nach außen. Sie trug die Kleider, die ihre Mutter ihr kaufte, ließ sich ihre dunklen Locken sorgfältig frisieren und lächelte auf Familienfotos, wenn man es von ihr erwartete. Ihre Mutter achtete sehr darauf, dass Taylor süß, ordentlich und weiblich wirkte. Selbst Kleinigkeiten an ihrem Aussehen wurden kontrolliert. Ihre Locken sollten ordentlich fallen und nicht wild um ihr Gesicht stehen, ihre Sommersprossen wurden bei besonderen Anlässen lieber überschminkt, weil ihre Mutter alles möglichst makellos haben wollte. Sie sollte tanzen, aber bitte auf eine schöne, kontrollierte Art. Sie sollte klug sein, aber nicht klugscheißern oder widersprechen. Sie sollte auffallen, aber niemals unangenehm. In Taylors Familie gab es für alles eine Vorstellung, nur nicht dafür, dass Taylor vielleicht selbst eine haben könnte. Noah bekam früh beide Seiten von ihr zu sehen, auch wenn er damals vermutlich noch nicht verstand, wie viel davon wirklich sie war. Er sah das Mädchen in den hübschen Kleidern, das neben seiner Mutter stand und artig wirkte. Aber er sah auch, wie Taylor die Augen verdrehte, wenn keiner der Erwachsenen hinsah, wie sie unter dem Tisch gegen Stuhlbeine trat, weil sie es nicht mehr aushielt stillzusitzen oder wie sie manchmal absichtlich etwas Freches sagte, nur um zu sehen, ob jemand sich traute, sie dafür zurechtzuweisen. Noah lachte nicht über sie, aber oft über diese kleinen Dinge, die Erwachsene gerne übersahen. Und für Taylor, die sonst ständig das Gefühl hatte, eine Rolle spielen zu müssen, war das schon damals etwas Besonderes.

Je älter Taylor wurde, desto mehr spürte sie, dass etwas in diesem Haus nicht stimmte. Ihr Vater war nach außen ein charmanter, angesehener Mann. Einer, dem andere vertrauten, dem man zuhörte, der in Gesellschaft genau wusste, wann er lächeln und wann er ernst schauen musste. Zuhause war er ganz anders. Noch kontrollierender. Noch besitzergreifender. Und bei Taylor überschritt er Grenzen, die ein Vater niemals hätte überschreiten dürfen. Vielleicht, weil sie die Jüngste war, weil sie am längsten das kleine Mädchen geblieben war, das man herumkommandieren, anfassen, zurechtmachen und klein halten konnte. Für Taylor gab es keine einfache Erklärung dafür, nur dieses wachsende Gefühl, im eigenen Zuhause nicht sicher zu sein. Es waren Berührungen, Blicke und Situationen, die sie als Kind verwirrten und später beschämten, obwohl sie nichts falsch gemacht hatte. Ihr Vater verstand es, alles so aussehen zu lassen, als wäre es harmlos. Als wäre Taylor einfach nur zu empfindlich. Als würde sie die Dinge falsch verstehen und wahrnehmen. Ihre Mutter bekam mehr mit, als Taylor ihr zutraute, aber sie schwieg. Vermutlich, weil sie es nicht wahrhaben wollte oder weil der Ruf der Familie wichtiger war. Vielleicht auch, weil es einfacher war, Taylor als schwierig abzustempeln, als sich einzugestehen, was im eigenen Haus passierte.

Kurz vor der High School begann Taylor sich zu verändern. Oder vielleicht begann sie einfach nur, sich weniger zu verstecken. Sie wurde lauter, widersprach öfter und hielt sich immer weniger an die Regeln ihrer Eltern. Sie fing an, Kleidung absichtlich anders zu tragen, als ihre Mutter es wollte, schwänzte Termine, blieb länger draußen und hing immer häufiger an Skateparks herum. Dort fand sie zum ersten Mal gleichgesinnte Menschen, die nicht von ihr erwarteten, alles perfekt zu machen. Taylor mochte dieses Gefühl sehr und genau deshalb kehrte sie immer wieder dorthin zurück. Noah bemerkte diese Veränderung früher als viele andere in ihrem Umfeld. Bei einem der letzten Treffen ihrer Familien war Taylor nicht mehr das kleine Mädchen mit den sorgfältig zurechtgelegten Locken, sondern bereits deutlich kantiger. Sie hatte irgendein Kleid an, das ihre Mutter ausgesucht hatte, aber darunter trug sie Sneaker, die nicht dazu passten. Ihre Haare waren längst nicht mehr so ordentlich gemacht wie früher. Die dunklen Locken fielen wilder um ihr Gesicht, einzelne Strähnen standen ab und es war Taylor zunehmend egal, ob ihre Mutter damit zufrieden war. Ihre Antworten waren schärfer und sie wirkte unruhig, als wolle sie jeden Moment aus ihrer eigenen Haut steigen. Noah sagte nichts Großes dazu, sondern fragte sie nur irgendwann abseits der Erwachsenen, ob sie okay sei. Taylor lachte damals nur und meinte, er sollte sich nicht in Angelegenheiten einmischen, die ihn offensichtlich nichts angingen. Aber diese Frage blieb ihr im Kopf, weil sie nicht vorwurfsvoll oder neugierig klang, sondern eher vorsichtig.

In dieser Zeit entstand auch so etwas wie ihr Markenzeichen. Am Anfang war es nur eine kleine Kritzelei auf Schulheften, Toilettentüren und Tischkanten: ein grimmig schauender Bär mit einem X als Auge. Er sah nicht niedlich aus, eher trotzig und schlecht gelaunt. Fast so, als würde er die ganze Welt nicht leiden können und trotzdem jedem zeigen wollen, wer er ist. Irgendwann wurde dieser Bär ihr ganz persönliches Zeichen. Noah war sogar einer der ersten, der ihn sah, bevor daraus viel mehr wurde. Bei einem Sommerfest ihrer Familien erwischte er Taylor dabei, wie sie ihn mit einem schwarzen Marker unter eine Gartenbank malte. Taylor war sofort angespannt und bereit, frech zu werden oder sich rauszureden. Aber Noah verpetzte sie nicht, sondern sagte nur, dass der Bär aussieht, als hätte er richtig schlechte Laune. Taylor tat so, als wäre ihr das egal, aber sie dachte danach noch lange daran. Vielleicht mochte sie Noah gerade deshalb so sehr, weil er sie einfach nahm, wie sie war. Mit der Zeit wurde Noah ihr erster richtiger Crush. Nicht auf eine kitschige, offene Art und Weise, denn Taylor hätte niemals zugegeben, dass sie sich freute, wenn seine Familie eingeladen war. Sie hätte ihn auch nie gefragt, ob er mehr in ihr sah als dieses kleine, brave Mädchen. Aber jedes Mal, wenn er da war, fühlte sie sich ein bisschen weniger allein in dieser Welt aus höflichem Lächeln und perfekten Fassaden.

Als Taylor fünfzehn war, lief sie von zuhause weg. Es war keine perfekt geplante Flucht und auch kein mutiger Filmmoment. Es war einfach der Punkt, an dem sie nicht mehr konnte. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Vater, nach einer weiteren Situation, in der er ihr zu nah gekommen war und sie sich zum ersten Mal mit allem, was sie hatte, wehrte, wusste sie, dass sie dort keine Nacht länger bleiben konnte. Sie nahm etwas Geld, das sie in ihrer Schublade gelagert hatte, stopfte Kleidung in einen Rucksack und ging. Ohne Abschied und ohne einen Plan, wo sie am nächsten Tag schlafen würde. Natürlich war es nicht so einfach, einfach wegzugehen und ein neues Leben zu beginnen. Taylor war fünfzehn. Ein Teenager verschwindet immerhin nicht spurlos, ohne dass jemand Fragen stellt. Ihre Familie suchte nach ihr, zumindest offiziell. Vielleicht aus Sorge, vielleicht aus Panik um den eigenen Ruf, aber wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem. Es gab Anrufe, Nachfragen und irgendwann auch Vermisstenmeldungen. Taylor wusste, dass sie nicht einfach wieder an einer Schule auftauchen oder ihren echten Namen benutzen konnte, ohne gefunden zu werden. Also tauchte sie erst einmal unter. Die erste Zeit war chaotisch und alles andere als schön. Taylor schlief bei Leuten, die sie kaum kannte, auf Sofas, in Kellern, manchmal in Zimmern, in denen sie ihre Schuhe lieber anbehielt, weil sie sich zu sehr ekelte. Sie wechselte ständig den Ort, traute niemandem so richtig und hatte immer das Gefühl, irgendwer könnte sie erkennen oder zurückbringen. Sie hielt sich von Gegenden fern, in denen ihre Familie Kontakte hatte, mied alte Freunde und blockte alles ab, was sie an früher erinnerte.

Irgendwann lernte Taylor eine Frau kennen, die ihr Leben auf eine Weise veränderte, die Taylor bis heute nicht gern kitschig nennt, obwohl es vielleicht genau das war. Die Frau hieß Marisol Vega und arbeitete in einem kleinen Diner, in dem Taylor ein paar Mal herumhing, weil es warm war und niemand sie sofort rauswarf. Marisol war nicht naiv und sie merkte schnell, dass Taylor zu jung, zu hungrig und zu misstrauisch für jemanden war, der nur ein bisschen Ärger zuhause hatte. Sie stellte keine großen Fragen, zumindest nicht am Anfang. Sie gab Taylor Essen, ließ sie manchmal nach Ladenschluss noch sitzen und tat so, als wäre das alles keine große Sache. Taylor hasste es, Hilfe anzunehmen, aber Marisol hatte eine Art, bei der es sich nicht wie Mitleid anfühlte. Sie drängte nicht, fasste sie nicht ungefragt an und wollte keine Dankbarkeit aus ihr herauspressen. Die Frau war ziemlich unbeeindruckt von Taylors großer Klappe, die sie oft und unnötigerweise an den Tag legte. Als Taylor irgendwann wieder einmal keinen Ort zum Schlafen hatte, nahm Marisol sie für eine Nacht mit. Aus einer Nacht wurden mehrere und aus mehreren wurde ein stilles Abkommen zwischen den beiden. Marisol wurde nicht sofort zu einer Ersatzmutter, denn Taylor hätte das nie zugelassen. Aber sie wurde zu der ersten erwachsenen Person, bei der Taylor nicht ständig darauf wartete, dass die Hilfe irgendwann in Kontrolle umschlug. Marisol hatte selbst genug erlebt, um zu wissen, dass manche Kinder nicht aus Trotz weglaufen. Sie fragte Taylor nicht nach Details, solange sie nicht selbst darüber reden wollte. Aber sie machte ihr irgendwann sehr klar, dass Untertauchen allein kein Leben war. Wenn Taylor wirklich eine Zukunft wollte, musste sie wieder zur Schule und irgendwann ihren Abschluss machen. Dafür brauchte sie eine Geschichte, einen Namen und eine erwachsene Person, die für sie einstand.

Also erfanden sie beides zusammen. Taylor hieß für eine Weile nicht mehr Taylor Jordan Brooks. Marisol und sie dachten sich einen Namen aus, der nah genug an ihr blieb, dass sie darauf reagieren konnte, aber weit genug weg war, um nicht sofort aufzufallen. Jo Vega. Jo, weil es eine Abkürzung zu ihrem zweiten Vornamen war. Vega, weil Marisol ihr diesen Namen lieh, als wäre sie von nun an ihre Tochter. Vor Behörden, Schulstellen und überall dort, wo jemand Fragen stellte, gab Marisol sich als ihre Mutter aus. Nicht ohne Risiko, aber glaubwürdig genug, um damit durchzukommen. Eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrer Tochter neu anfangen wollte. Taylor lernte in dieser Zeit, wie es war, eine Lüge zu leben, die sich aber trotzdem sicherer anfühlte als die Wahrheit. Mit Marisol kam sie schließlich in Pilsen unter, später in einem kleinen Zimmer über einem Tattooshop, der einem Bekannten von Marisol gehörte. Es war eng, laut und nicht besonders schön, aber für Taylor fühlte es sich freier an als das Haus ihrer Eltern.

In dieser Zeit lernte sie die Menschen kennen, die sie für die Zukunft stark prägten. Milo Reyes war einer von ihnen. Ein Sprayer, der mehr Nächte auf Dächern und an Bahngleisen verbrachte als irgendwo sonst. Er zeigte Taylor, wie man mit Spraydosen umging, wie man Linien sauber setzte, wie man Schatten zog und welche Wände sich gut eigneten, sowie welche Gegenden sie dafür besser meiden sollte. Kenzie Vale wurde ihre beste Freundin. Kenzie tanzte, feierte, log, lachte zu oft und zu laut und zog Taylor in eine Welt aus Clubs, Afterpartys und Nächten, die oft erst endeten, wenn andere schon zur Arbeit gingen. Mit ihnen wurde Taylor mehr und mehr zu der Person, die sie heute ist. Nur bestand diese Veränderung irgendwann nicht mehr darin, sich selbst vollkommen neu zu erfinden. Vielmehr hörte Taylor Stück für Stück damit auf, all die Dinge an sich zu verstecken oder zu kontrollieren, die ihre Mutter jahrelang hatte zurechtrücken wollen. Ihre dunklen Locken mussten nicht mehr ordentlich gelegt oder gebändigt werden. Sie ließ sie groß, wild und manchmal vollkommen chaotisch um ihr Gesicht fallen. Sie hörte auf, ihre Sommersprossen zu verstecken oder sie unter Make up verschwinden zu lassen. Wenn sie sich schminkte, dann so, wie sie es selbst mochte. Dunkler um die Augen, auffälliger und garantiert nicht danach ausgesucht, ob ihre Mutter es als angemessen bezeichnet hätte. Es ging weniger darum, plötzlich wie ein vollkommen anderer Mensch auszusehen. Taylor wollte vielmehr zum ersten Mal selbst darüber entscheiden, wie sie aussah und wie viel von ihr andere zu sehen bekamen. Die süßen Kleider verschwanden und stattdessen trug sie oversized Hoodies, Baggies, Beanies und schwere Sneaker. Sie sah auffällig aus, eckte hier und da auch bestimmt mit ihrem Aussehen an. Aber sie war mehr sie selbst als je zuvor. Sie fuhr Skateboard, sprayte, tanzte Streetstyle und Hip Hop, hörte Musik viel zu laut und bewegte sich durch Chicago, als müsste sie ständig beweisen, dass sie vor nichts und niemandem Angst hatte.

Ganz angstfrei war Taylor jedoch nie. Sie konnte es nur gut verstecken. Sie wurde großmäulig, frech und schwer zu greifen. Manche würden sie als bissig bezeichnen. Sie vertraute kaum jemandem schnell und prüfte Menschen oft härter, als es fair war. Wenn sie das Gefühl hatte, jemand wolle sie kontrollieren, machte sie sofort dicht. Wenn jemand sie belog oder verriet, vergaß sie es dieser Person niemals. Taylor konnte nachtragend sein, manchmal fast schon zerstörerisch. Aber wenn sie jemanden wirklich mochte, wenn jemand es durch ihre Mauern schaffte, dann war sie loyal auf eine ganz eigene Art. Für diese Leute würde sie nachts um drei durch die ganze Stadt fahren, würde lügen, kämpfen, stehlen oder sich selbst in Schwierigkeiten bringen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Das Geld war immer knapp. Taylor arbeitete mal hier, mal da, aber nichts hielt lange und nichts reichte wirklich. Sie klaute, wenn es sein musste. Essen, Kleidung, Spraydosen und Kleinigkeiten, die ihr das Leben ein bisschen besser machten, wenn auch nur für kurze Zeit. Anfangs hatte sie noch ein schlechtes Gewissen, später verlor sie diese Hemmungen und Gedanken. Mit Kenzie kam irgendwann eine noch dunklere Art dazu, an Geld zu kommen. Auf Partys und in Clubs suchte sie sich Männer aus, die zu selbstsicher waren, zu betrunken oder zu überzeugt davon, dass ihnen die Welt ohnehin gehörte. Taylor wusste, wie sie wirken konnte, wenn sie wollte. Sie konnte charmant sein, konnte mit Nähe spielen und jemanden glauben lassen, er hätte gerade gewonnen. Manchmal begleitete sie Männer nach Hause oder auf eine Afterparty, versetzte ihnen den Drink mit Mitteln, die müde machten, nahm Geld aus dem Portemonnaie und verschwand. Meistens lief nicht mehr, manchmal schon. Aber darüber sprach Taylor so gut wie nie. Sie erzählte sich, dass sie nur von den Typen nahm, die auch selbst genommen hätten, wenn man sie gelassen hätte. Vielleicht stimmte das, aber vielleicht machte sie es sich damit auch nur leichter.

Trotz allem war Taylor nie dumm oder ziellos. Sie tat oft so, als wäre ihr alles egal, aber das stimmte nicht. In Wahrheit hasste sie es, unterschätzt zu werden. Sie hasste die Vorstellung, dass ihre Eltern irgendwann sagen könnten, sie hätten es ja gewusst, dass aus ihr nichts werden würde. Also biss sie sich in der Schule durch, auch wenn sie viel zu oft fehlte, müde war oder Ärger hatte. Sie schrieb gute Noten, die niemand von ihr erwartete. Jeder Mensch, der ihr das Gefühl gab, nichts drauf zu haben, gab ihr nur noch mehr Grund, besser zu sein. Dass sie ihren Abschluss überhaupt nachholen konnte, lag vor allem auch an Marisol. An der Frau, die sich für sie als Mutter ausgegeben hatte, die Formulare unterschrieb, Termine wahrnahm und Taylor jedes Mal böse ansah, wenn sie wieder gemeinsam beim Direktor der Schule saßen. Marisol war nicht weich im klassischen Sinn, denn sie konnte schreien, fluchen und Taylor ziemlich unangenehm die Wahrheit sagen. Aber sie hatte Taylor nie im Stich gelassen und genau das war für sie neu.

Irgendwann holte Taylors Vergangenheit sie trotzdem ein und zwar ganz ohne Vorwarnung. Nach einem Zwischenfall mit der Polizei wurde sie wieder als Taylor Jordan Brooks identifiziert und damit mussten auch ihre Eltern informiert werden. Das Wiedersehen war kälter, als Taylor es je hätte erwarten können. Es ging weniger darum, dass ihre verschwundene Tochter wieder da war und mehr darum, wie unangenehm die ganze Sache für den Ruf der Familie gewesen war. Ihre Eltern zeigten kaum echtes Interesse daran, sie zurückzuholen und auch Taylor selbst hätte nicht weniger zeigen können, wie wenig sie zurück in ihr altes Leben wollte. Da sie noch nicht volljährig war, brauchte es trotzdem eine offizielle Lösung. Marisol erklärte sich bereit, Verantwortung für sie zu übernehmen und nach Einwilligung ihrer Eltern, die froh waren, dieses Problem los zu sein, wurde Marisol schließlich Taylors gesetzlicher Vormund. Es war die beste Lösung für alle. Marisol verlor nicht ihre selbsternannte Tochter und für Taylor war es das erste Mal, dass jemand auf diese Art und Weise für sie einstand.

Nach ihrem Abschluss bewarb Taylor sich an einer Uni in Chicago und entschied sich für Urban Studies mit dem Schwerpunkt Street Culture und Community Development. Das Fach passte besser zu ihr, als sie selbst zugeben wollte. Taylor interessierte sich für Städte, für Viertel, die sich veränderten, für Orte, an denen Menschen verdrängt wurden und für die Art, wie Jugendliche sich Räume zurückholten, die ihnen niemand freiwillig gab. Graffiti, Tanz, Musik, Subkultur, Straßen und Zugehörigkeit waren für sie nicht nur Themen aus Büchern. Es war ihr Leben. Vielleicht gefiel ihr auch die Ironie daran, tagsüber in Seminaren über urbane Räume zu sprechen und nachts selbst ihren Bären an Wände zu sprayen. Das Problem war nur, dass die Uni Geld kostete. Mehr Geld, als Taylor je haben würde. Ihre Eltern hätten zahlen können, jedoch würde Taylor dann vermutlich auch in Vorlesungen über Jura oder Medizin sitzen. Hilfe aus dieser Richtung wollte sie nicht erwarten und schon gar nicht in Anspruch nehmen. Also hielt sie sich mit Nebenjobs, kleinen Deals und allem über Wasser, was gerade möglich war. Trotzdem reichte es kaum zum Leben.

Genau in dieser Zeit wurde Sigma Kappa Delta auf sie aufmerksam. Sigma Kappa Delta war eine Studentenverbindung, die nach außen wie ein Netzwerk für junge Menschen wirkte, die sich alles selbst erarbeiten mussten. Keine reichen Erben, keine perfekten Familienkinder, sondern Leute, die hungrig nach mehr waren und bereit waren, etwas dafür zu tun. Menschen, die nicht darauf warten wollten, dass ihnen jemand einen Platz gab. Taylor passte in dieses Bild erschreckend gut hinein. Sie wurde zuerst beobachtet, auf Partys, auf dem Campus und in Clubs. Man merkte schnell, dass sie dicht halten konnte, dass sie keine Angst hatte und dass sie loyal sein konnte. Rhea Mercer, eine der Verbindungsschwestern, sprach sie schließlich an. Rhea war ruhig, kontrolliert und gefährlich gut darin, Menschen einzuschätzen. Sie bot Taylor keine Rettung an, eher eine Möglichkeit. Geld, Kontakte, Schutz und Zugehörigkeit. Taylor wusste, dass nichts davon umsonst war, aber sie war müde davon, den Kopf gerade so über Wasser halten zu können. Also ließ sie sich darauf ein.

Durch Sigma Kappa Delta kam Taylor mit The Privé in Berührung. Was nach Partys, Verbindungen und exklusiven Kontakten klang, war in Wahrheit ein Netzwerk aus Drogen, Clubgeschäften und Abhängigkeiten. Besonders Cloud Nine spielte dabei eine immer größere Rolle. Die Droge hatte sich in bestimmten Kreisen fast wie ein Gerücht verbreitet. Erst in Clubs, dann auf privaten Partys und schließlich auch auf dem Campus. Niemand redete offensichtlich darüber, aber jeder kannte jemanden, der jemanden kannte. Für viele klang Cloud Nine nach Leichtigkeit, nach einem kurzen Ausstieg aus Druck, Prüfungen, Zukunftsangst und allem, was einem sonst zu schwer auf der Brust lag. Für The Privé war es vor allem eines: ein verdammt gutes Geschäft. Taylor begann zunächst mit kleineren Übergaben auf Partys und in Clubs, doch irgendwann verlagerte sich ein Teil davon auch auf das Unigelände. Nicht sehr offensichtlich, eher so nebenbei. Zwischen Vorlesungen, in überfüllten Fluren, auf Verbindungspartys, hinter Wohnheimen oder irgendwo dort, wo niemand genau hinsah, weil alle zu beschäftigt damit waren, so zu tun, als hätten sie ihr Leben im Griff. Taylor war gut darin und wurde immer besser darin, die Menschen einzuschätzen und zu lesen. Sie wusste, wer nur neugierig war, wer zu viel redete, wer Ärger bedeutete und wer bereits viel tiefer drinsteckte. Außerdem unterschätzten sie viele. Ein Mädchen mit wilden dunklen Locken, Sommersprossen, oversized Hoodie, frechem Grinsen und einer Zigarette zwischen den Fingern passte für viele nicht sofort in das Bild von jemandem, der gefährlich war.

Mit Cloud Nine verdiente Taylor mehr, als sie mit irgendeinem Nebenjob je verdient hätte. Das Geld bezahlte ihre Miete, ihre Bücher, Studiengebühren, Essen und das Nötigste, um nicht unterzugehen. Sie sagte sich, dass es nur vorübergehend war. Nur so lange, bis sie stabil genug war. Nur so lange, bis sie niemandem mehr etwas beweisen musste. Aber Taylor wusste tief in sich drin, dass solche Dinge selten einfach aufhören, sondern dass es ein Teufelskreis war, der so schnell nicht enden würde. Heute ist Taylor zweiundzwanzig und lebt noch immer in Chicago. Sie ist laut, eigenwillig, stur und oft schwieriger, als sie sein müsste. Sie macht Witze, wenn sie eigentlich verletzt ist, provoziert, wenn sie sich unsicher fühlt und tut so, als wäre ihr vieles egal. Sie raucht, trinkt auf Partys, nimmt manchmal selbst Drogen und bewegt sich in Kreisen, die eigentlich zu gefährlich sind. Gleichzeitig studiert sie, schreibt gute Arbeiten, tanzt mit anderen auf der Straße, sprayt nachts an Wände oder Zugwagons, fährt Skateboard und versucht auf ihre eigene chaotische Art, ihr Leben im Griff zu haben.

02.Gemeinsame Story

Die Beziehung zwischen Taylor und Elliot war deutlich angespannter. Elliot war der Sohn, auf den ihre Eltern stolz waren. Diszipliniert, höflich, ehrgeizig und jemand, der das perfekte Bild der Familie nach außen mittrug, ohne es groß zu hinterfragen. Für Taylor wirkte er oft wie jemand, der sich freiwillig zu einem Teil genau dieser Welt gemacht hatte, unter der sie selbst immer litt. Früher standen die beiden sich trotzdem näher. Als Kinder war Elliot oft derjenige, der auf sie aufpasste oder sie aus Ärger herausholte, wenn sie wieder etwas angestellt hatte. Doch je älter sie wurden, desto stärker entfernten sie sich voneinander. Elliot verstand Taylors Wut nicht, ihre ständigen Ausbrüche, ihr Bedürfnis auszubrechen oder Grenzen zu überschreiten. Taylor wiederum hatte das Gefühl, ihr Bruder würde sie ständig verurteilen oder versuchen zu kontrollieren. Viele ihrer Gespräche endeten irgendwann in Streit. Trotzdem gab es immer wieder diese kurzen Momente, in denen man merkte, dass zwischen ihnen noch etwas von früher übrig war. Elliot achtete heimlich mehr auf sie, als er zugab, und Taylor suchte oft genau dann seine Nähe, wenn alles andere auseinanderfiel, auch wenn sie es niemals offen zugeben würde.

03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium
Activity / own words

Ich selbst bin recht aktiv, versuche schnellstmöglich zu antworten, was in GBs oder Chats schneller passiert als in richtigen Plays. Ich bin aber im Gegenzug ebenso bei Plays geduldig. Ich wünsche mir dennoch eine Grundaktivität für die Rolle, um einfach nicht ins Stocken zu geraden.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Du wirst je nachdem wo wir einsteigen Leute aus der Verbindung kennen. Ansonsten gibt es hier genug tolle Leute aus der Oberschicht, die du kennen könntest. Mal davon abgesehen hättest du eine Cousine und Cousin in Form von @Daisy Jane Calloway und @Weston Rhys Calloway

Von früher oder vielleicht auch noch heute @Noah Brooklyn Jones da er immer bei uns auf Feiern war als Kind.

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Bei Interesse wünsche ich mir jemanden, welcher auch langfristig am Forenleben teilnehmen möchte und auch vor hat hier Fuß zu fassen. Sollte es Probleme geben, oder dass man mit etwas unzufrieden ist, habe ich zwei offene Ohren und versuche das auch immer zu lösen.

Wichtig ist mir auch, eigene Ideen mit einzubringen und vor allem, dass du dich wohl fühlst und einfach Spaß hier hast.

Bei Fragen melde dich gerne in den Fragen und Antworten, ich kanns kaum erwarten.

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Taylor
23.08.2026


#11

Wanted · Older Adoptive Brother, Best Friend & Pain in the Ass
Eleanor Hayes
Suchender

Eleanor Hayes

Age22
OccupationPhysiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks
ResidenceChicago, Lakeview East
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimLoren Beech Gray
01.Short facts
Full nameEleanor Hayes
Age22
SexualityHetero
OccupationPhysiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks
ResidenceChicago, Lakeview East
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimLoren Beech Gray

Wisst ihr, was richtig scheiße ist? Nein? Dann haltet euch mal fest!
Es ist nicht, morgens festzustellen, das der Kaffee alle ist. Glaubt mir, das kommt schon ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Liste menschlicher Tragödien. Es ist auch nicht, wenn man doppelt geschniegelt zu einem Vorstellungsgespräch erscheint und sich genau in dem Moment den Kaffee über die weiße Bluse kippt, in dem man die Tür öffnet. Ist mir nie passiert... also... vielleicht einmal.
Abernein. Richtig scheiße ist etwas ganz anderes. Es ist dieses unfassbar beruhigende Gefühl zu glauben, man wüsste genau, wer man ist. Man kennt seinen Namen und man kennt seine Eltern. Man kennt die Geschichten über die eigene Geburt, die jedes Jahr an Geburtstagen erzählt werden. Man kennt die Macken der Familie, weiß, wer immer beim Monopoly schummelt und wer heimlich den letzten Muffin aus der Küche klaut. Man glaubt, seine Geschichte wäre längst geschrieben. Und einem ziemlich klaren roten Faden bis irgendwann jemand kommt und dir sagt: "Übrigens... die ersten Seiten gehören gar nicht zu deinem Buch." … blöd nur... dass ich das alles zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Für mich war mein Leben vollkommen normal. Na gut, so normal, wie das Leben einer chronisch übermotivierten Physiotherapeutin eben sein konnte. Aber fangen wir lieber vorne an oder zumindest bei dem Teil, von dem ich dachte, dass er der Anfang wäre.

Kapitel 1
Mit einem goldenen Löffel... und jeder Menge Pflaster

Wenn man meinen Eltern glauben darf, war ich schon immer laut. Angeblich hätte ich das komplette Krankenhaus zusammengebrüllt. Mein Vater erzählt diese Geschichte bis heute mit einer Überzeugung, als wäre er persönlich Zeuge eines Naturereignisses geworden. "Ich schwöre dir, Ellie", sagt er jedes Jahr grinsend, "Die Schwester aus Zimmer zwölf hat nach deinem ersten Schrei gefragt, ob irgendwo die Feuerwehr eingetroffen wäre.", "Dad...", "Ich meine das ernst!", "Natürlich tust du das." , "Der Arzt hat sogar gelacht." , "Du schmückst die Geschichte jedes Jahr mehr aus." , "Das nennt sich Erzähltalent.", "Das nennt sich Übertreibung." Meine Mutter lacht dann jedes Mal in ihre Kaffeetasse hinein während Dad beleidigt die Arme verschränkt und behauptet, niemand würde seine historischen Berichte zu schätzen wissen. So liefen ungefähr achtzig Prozent unserer Familiengespräche ab und ich habe jede einzelne Minute davon geliebt. Ich bin in einem großen Haus aufgewachsen also in keinem protzigen Haus, wenn ihr das nun dachtet. Nicht mit goldenen Wasserhähnen oder Butlern, die morgens das Frühstück servierten. Einfach... nur schön. Eines von den Häusern bei denen ständig irgendjemand Musik hörte. Wo der Geruch von frisch gebackenen Cookies öfter durchs Erdgeschoss zog als der von Putzmitteln. Wo man barfuß durch den Garten rannte und sich darüber stritt, wer den Grill sauber machen musste. Meine Eltern arbeiteten viel also er leitete so ein eigenes Unternehmen. Meine Mutter engagierte sich in mehreren Stiftungen und schaffte es trotzdem irgendwie, jeden Freitagabend mit uns Pizza zu backen. Bis heute verstehe ich nicht, wie sie das gemacht hat. Vielleicht besitzen Mütter einfach geheime Superkräfte? Oder sie trinken heimlich doppelt so viel Kaffee wie alle anderen Menschen. Ich war zumindest ihr einziges Kind, zumindest dachte ich das. Ich bekam alles, was ein Kind wirklich braucht. Also das volle Programm, ihr wisst schon sowas wie Liebe, Zeit, Geborgenheiten, Grenzen und ungefähr fünftausend Pflaster. Ich war nämlich das, was Erwachsene liebevoll einen kleinen Wirbelwind nennen. Ich nannte es Abenteuer, meine Eltern nannten es liebevoll Versicherungsfall. Mit vier wollte ich unbedingt wissen, ob ich von der Schaukel auf das Klettergerüst springen konnte... hehe konnte ich natürlich nicht , ACHJA! Und mit sechs war ich überzeugt, dass man mit einem Regenschirm fliegen kann. Kann man ebenfalls nicht. Aber das war noch nicht alles. Mit acht beschloss ich, auf Rollschuhen unseren Hund auszuführen. Der Hund fand die Idee hervorragend, ich weniger. Ich erinnere mich noch daran, wie ich heulend auf dem Gehweg saß und beide Knie komplett aufgeschürft. Meine Mutter kniete sich vor mich. Sie legte zwei Finger unter mein Kinn und lächelte und ich? Ich lächelte ebenso obwohl mir Tränen übers Gesicht liefen. Das war irgendwie ihre Superkraft... ein einziges Lächeln und meine Welt war in Ordnung. Mein Vater war dagegen der Typ Mensch, der grundsätzlich erst einmal fragte ob sich jemand etwas gebrochen hätte? Wenn die Antwort Nein lautete, war für ihn alles halb so wild. Ich glaube, genau deshalb hatte ich nie Angst davor Fehler zu machen. Ich durfte scheitern und hinfallen solange ich natürlich wieder aufstand. Und das tat ich... immer. Na ja...fast immer. Denn es gab diese eine Sache... diese nannten sich Pflaster. Ich war fest davon überzeugt, dass Pflaster magische Kräfte besaßen. Je bunter sie waren desto schneller heilte alles. Mit Einhörnern heilte man besonders schnell und mit Dinosauriern offenbar noch besser. Heute weiß ich natürlich, dass das völliger Unsinn ist... aber damals? Damals waren Dinosaurierpflaster praktisch Medizin auf Nobelpreisniveau. Wenn ich ehrlich bin, hat sich daran emotional bis heute nicht viel geändert. Ein schönes Pflaster macht einen schlechten Tag einfach ein kleines bisschen besser. Vielleicht war genau das der Grund, warum mich der menschliche Körper irgendwann faszinierte... also jetzt nicht diese komischen Krankheiten, Blut oder Ops nein , nein. Sondern dieses unglaubliche Wunder, dass der Körper sich selbst wieder zusammensetzt. Zum Beispiel wie ein Knochen wieder wächst, die Wunde sich schließt und wie der Muskel stärker wird. Es war, als würde jeder Mensch ständig an sich selbst arbeiten. Damals konnte ich das natürlich noch nicht in Worte fassen ich fand es einfachg nur faszinierend. Und während andere Kinder davon träumten, Schauspielerin, Astronautin oder Popstar zu werden, wechselte ich meine Zukunftspläne ungefähr alle drei Wochen. Da war zum Beispiel die Tierärztin, die Archäologin, was auch ganz lustig war, die Dinosaurierexpertin oder einmal sogar Präsidentin. Und als mich mein Dad bei einem Abendessen fragte was ich mal werden wollte, antwortete ich tatsächlich , "Vielleicht alles." Mein Dad lachte nur. Damals ahnte ich nicht, dass ich Jahre später tatsächlich einen Beruf finden würde in dem ich jeden Tag etwas anderes lösen durfte. Wie ein Puzzle, nur eben mit Muskeln, Sehnen und ziemlich sturen Patienten.
Aber bis dahin... lagen noch einige Jahre voller blauer Flecken, schiefer Entscheidungen, peinlicher Momente und ziemlich vieler Dinosaurierpflaster vor mir. Und ganz ehrlich? Ich hätte keinen einzigen davon eintauschen wollen!

Kapitel 2
Zwischen blauen Flecken und großen Träumen

Falls ihr jetzt denkt, ich wäre mit zunehmendem Alter vernünftiger geworden... muss ich euch leider enttäuschen. Ich bin zwar größer geworden, habe gelernt, dass Regenschirme keine geeigneten Fluggeräte sind und dass Hunde grundsätzlich schneller laufen als Menschen auf Rollschuhen aber dieser kleine Drang alles ausprobieren zu müssen? Der ist geblieben. Meine Eltern behaupten bis heute, ich hätte keinen normalen Gang gehabt. Ich bin nie irgendwo hingegangen sondern gehüpft, gerannt und gestolpert. Oder ich war der festen Überzeugung, dass man über Mauern klettern musste obwohl daneben ganz offensichtlich ein Tor war. "Ellie!", hörte ich meine Mutter gefühlt mindestens dreimal am Tag rufen. "Ja?", "Benutz doch bitte den Gehweg!", "Aber der Zaun ist kürzer!", "...das ergibt überhaupt keinen Sinn.", "Für mich schon!"
Mein Vater stand meistens daneben, nahm einen Schluck Kaffee und meinte nur grinsend: "Lass sie. Irgendwann merkt sie schon, dass die Schwerkraft stärker ist." Spoiler Nummer zwei.. war sie. Sehr oft sogar. Aber ich mochte dieses Gefühl Dinge auszuprobieren. Zu sehen was passiert. Grenzen auszutesten. Nicht, weil ich Ärger machen wollte. Sondern weil ich einfach unfassbar neugierig war. Das führte allerdings auch dazu, dass ich gefühlt jede Sportart ausprobierte die Chicago zu bieten hatte. Ihr denkt ich übetreibe? Nope. Zum Beispiel Ballett, komplette Katastrophe. Ich war ungefähr so graziös wie ein Kühlschrank auf Rollschuhen. Meine Ballettlehrerin sagte einmal: "Ellie, versuch die Bewegung zu fühlen." Ich nickte motiviert, zehn Sekunden später stolperte ich über meine eigenen Füße und riss fast noch zwei andere Mädchen mit auf den Boden. Das Kapitel war also schnell beendet. Danach kamen Schwimmen, Tennis, Volleyball und Leichtathletik. Irgendetwas war immer los. Meine Eltern hätten wahrscheinlich ein eigenes Regal nur für Sportschuhe aufstellen können. Doch egal, welchen Sport ich machte, eines fiel mir immer wieder auf. Irgendjemand verletzte sich.... einmal war es ein verstauchter Knöchel, dann ein gezerrter Muskel oder ein ausgekugelter Finger. Während alle anderen erschrocken schauten stand ich meistens daneben und stellte Fragen zum Leidwesen der Lehrer.. "Warum schwillt das an?" - "Warum darf sie nicht weiterspielen?" - "Wie lange dauert das?" Einmal verdrehte sich ein Mädchen aus meiner Volleyballmannschaft das Knie. Ich erinnere mich noch genau daran. Sie saß auf dem Hallenboden und weinte... alle standen hilflos herum. Dann kam eine Physiotherapeutin auf das Feld, kniete sich neben sie und blieb völlig ruhig. Sie redete leise mit ihr, untersuchte vorsichtig das Bein und dabei trat keinerlei Panik auf. Es war Kompetenz und Sicherheit in einem was diese Frau ausstrahlte. Und plötzlich hörte das Mädchen auf zu weinen. Nicht, weil die Schmerzen weg waren sondern weil da jemand war, der wusste was zu tun war. Ich weiß noch, wie ich sie anstarrte.... beeindruckt. Sie musste nicht operieren... oder gar ein Leben retten.. und trotzdem veränderte sie gerade den schlimmsten Moment dieses Mädchens. Ich glaube...genau dort wurde der erste kleine Samen gepflanzt. Natürlich wusste ich damals noch nicht, dass daraus einmal ein Beruf werden würde. Ich wusste nur, dass ich diese Frau unglaublich cool fand. Zu Hause erzählte ich meinen Eltern beim Abendessen begeistert davon. Mein Vater lächelte und meine Mutter grinste und meinte dann "Und deshalb möchtest du jetzt Physiotherapeutin werden?", ich zuckte mit den Schultern "Vielleicht." Mein Vater lachte "Gestern wolltest du noch Meeresbiologin werden.", "Ja...", ich schob mir eine Gabel Pasta in den Mund "...aber Haie reißen einem ständig die Arme ab." Meine Eltern schauten sich an dann brachen beide gleichzeitig in Gelächter aus. Ich verstand damals überhaupt nicht, was daran so lustig gewesen sein sollte.
Heute schon. Ein bisschen zumindest. Je älter ich wurde, desto ernster nahm ich den Sport. Nicht, weil ich Profisportlerin werden wollte sondern weil ich verstehen wollte, wie der Körper funktionierte. Warum konnte ein Muskel reißen? Warum heilte ein Knochen?Warum konnte jemand nach einer schweren Verletzung irgendwann wieder sprinten? Je mehr ich darüber las desto faszinierter war ich. Während andere in den Sommerferien Serien suchten, verschlang ich plötzlich Bücher über Anatomie. Jaaa ich weiß, nicht besonders cool. Aber ehrlich? Ich war noch nie besonders gut darin cool zu sein. Ich war lieber neugierig und genau diese Neugier sollte irgendwann mein ganzes Leben bestimmen. Damals wusste ich allerdings noch nicht, dass sie mich eines Tages genau dorthin führen würde, wo Millionen Menschen davon träumen einmal arbeiten zu dürfen.
In eine Eishalle... mitten in die NHL. Aber bis dahin musste ich erst noch die Highschool überleben. Und glaubt mir... gegen pubertierende Teenager wirken selbst gebrochene Knochen manchmal erstaunlich unkompliziert.

Kapitel 3
Zu jung, zu klein... und trotzdem hier.

Falls ihr glaubt, dass mit der Highschool plötzlich dieser berühmte Moment kam in dem ich über Nacht erwachsen wurde... dann muss ich euch leider wieder enttäuschen. Ich bin nicht morgens aufgewacht und dachte plötzlich: .. So. Heute benehme ich mich wie eine verantwortungsvolle Erwachsene... Nein. Ich bin morgens aufgewacht, habe verschlafen, bin mit einer Zahnbürste im Mund durchs Haus gerannt, habe dabei versucht einen Toast zu essen und hätte mir beinahe den Rucksack meiner Mutter geschnappt. Also... alles wie immer. Die Highschool war... interessant. Nicht schlecht, nicht großartig.. sondern einfach Highschool eben. Da gab es die Sportskanonen, die jedes Wochenende irgendeinen Pokal nach Hause schleppten. Die Cheerleader mit ihren kurzen Röckchen wo man dachte gleich sieht man den Slip. Die Nerds die irgendwie immer nach verschmorten Kabeln rochen und Künstler.. dazu sag ich jetzt mal nichts. Und dann gab es die Menschen, die mit fünfzehn schon aussahen als würden sie ihre Steuererklärung machen.
Und dann .. naja gab es da mich. Ich gehörte irgendwie überall ein bisschen dazu. Ich konnte mit den Sportlern genauso gut reden wie mit den Leuten aus dem Debattierclub. Mit den Theaterkids genauso wie mit den Mathegenies. Nicht, weil ich überall dazugehören wollte. Sondern weil ich Menschen einfach... mochte. Jeder hatte irgendeine Geschichte und ich fand Geschichten schon immer spannender als Vorurteile. Natürlich wurde ich älter und irgendwann musste ich tatsächlich entscheiden, was ich nach der Schule machen wollte. Also.. nein, keine Präsidentin , obwohl der Gedanke nach wie vor verlockend war. Ich erinnere mich noch genau an den Abend, an dem ich meinen Eltern sagte, dass ich Physiotherapeutin werden wollte... und sie stimmten zu... also ging es nach der Schule ab zum Campus.
Das Studium war allerdings eine völlig andere Liga. Ich hatte immer gute Noten gehabt. Doch plötzlich saß ich mit Menschen in einem Hörsaal, die genauso ehrgeizig waren wie ich oder noch ehrgeiziger. Gibt es sowas echt? Anfangs war das ziemlich einschüchternd. Neben mir saßen ehemalige Leistungssportler. Leute, die jede einzelne Muskelgruppe des Körpers auswendig kannten. Studenten, die wirkten, als hätten sie Anatomie schon im Mutterleib gelernt. Und ich? Ich saß da mit meinem neuen Collegeblock. Einem viel zu teuren Kaffee und der festen Überzeugung, dass ich vermutlich im falschen Hörsaal gelandet war. Kennt ihr dieses Gefühl? Alle scheinen genau zu wissen, was sie tun. Nur ihr selbst denkt ständig: "Irgendwann merkt bestimmt jemand, dass ich hier gar nicht hingehöre."
Willkommen in meinem ersten Semester. Zum Glück hielt dieses Gefühl nicht besonders lange. Nicht, weil das Studium einfacher wurde. Ganz im Gegenteil, es wurde härter, viel härter. Aber ich merkte ziemlich schnell, dass ich etwas hatte, was man nicht aus Büchern lernen konnte. Ich mochte Menschen. Nein. Ich meine das wirklich ernst. Also nochmal, ich mochte sie. Nicht nur die netten, höflichen sondern auch die mürrischen. Sogar die Sturen. Während andere möglichst schnell ihre Behandlung abhaken wollten, blieb ich oft noch einen Moment länger. Fragte nach und hörte zu. Nicht, weil es im Lehrbuch stand. Sondern weil ich wissen wollte, wer eigentlich vor mir saß. Denn Verletzungen erzählen meistens nur die halbe Geschichte. Der Mensch dahinter erzählt den Rest. Genau das bemerkte auch eine meiner Dozentinnen. Professorin Miller. Eine Frau vor der wirklich jeder Respekt hatte. Sie war so fucking unglaublich streng. Ich glaube, sie konnte allein mit einem Blick dafür sorgen, dass ein ganzer Hörsaal plötzlich freiwillig leiser wurde. Nach einer praktischen Prüfung hielt sie mich zurück. Super! Ich war mir sicher, irgendetwas vermasselt zu haben. Sie verschränkte die Arme "Miss Hayes.", "Ja?", "Sie machen einen Fehler." Mein Herz rutschte ungefähr bis in meine Turnschuhe "Oh..." Sie sah mich einige Sekunden schweigend an, dann sagte sie: "Sie unterschätzen sich." und ich blinzelte. "...wie bitte?", "Technisch machen andere Studenten weniger Fehler.", Autsch das war voll in die Fresse. "Dafür behandeln Sie Menschen.", "...das ist doch der Job.", "Nein.", sie schüttelte langsam den Kopf "Das glauben Sie nur." Damals verstand ich nicht ganz, was sie meinte. Heute denke ich oft an diesen Satz zurück. Denn vielleicht war genau das der Grund, warum mein Weg mich später ausgerechnet dorthin führte, wo Athleten nicht nur Muskeln sondern manchmal auch ihr Selbstvertrauen wieder zusammensetzen mussten. Damals wusste ich nur eines. Ich hatte meinen Platz gefunden und ich hatte nicht vor, ihn jemals wieder aufzugeben.

Kapitel 4
Manche Patienten möchten gar nicht gesund werden.

Falls ihr denkt, das Schwierigste am Studium wäre gewesen, sich sämtliche Muskeln des Körpers zu merken... lasst mich euch eines sagen. Der menschliche Körper ist deutlich einfacher zu verstehen als der menschliche Kopf. Im dritten Semester begann unser erster großer Praxisteil. Endlich keine Puppen mehr... keine Gummimodelle und keine Kommilitonen, die freiwillig so taten, als hätten sie Rückenschmerzen. Jetzt standen da echte Menschen mit echten Schmerzen. Und plötzlich wurde aus Theorie Realität. Ich war nervös. Also richtig nervös. Nicht nach außen, nein , nach außen wirkte ich vermutlich wie immer. Ich lächelte, machte Witze und redete wahrscheinlich etwas zu viel. Aber innerlich? Innerlich hatte ich Angst. Nicht davor, dass mich jemand nicht mögen könnte. Sondern davor, jemanden zu enttäuschen. Ich wollte helfen und plötzlich lag genau diese Verantwortung in meinen Händen. Meine erste Patientin war eine ältere Dame namens Margaret. Sie war Anfang siebzig, hatte eine Hüftoperation hinter sich und sah mich an, als hätte man ihr gerade erzählt, ihre Therapeutin käme direkt aus dem Kindergarten. Sie musterte mich von oben bis unten. "Wie alt sind Sie?", "Einundzwanzig.", sie zog eine Augenbraue hoch "Sie sehen aus wie sechzehn.", "Das höre ich häufiger.", "Haben Sie überhaupt Ahnung von dem, was Sie da tun?" Ich lächelte freundlich "Das hoffe ich sehr. Sonst wäre das Studium ziemlich teuer gewesen." Zum ersten Mal verzog sich ihr Mundwinkel und ich merkte einen kleinen Sieg. "Na schön." sie verschränkte die Arme "Überzeugen Sie mich." Und genau das tat ich. Nicht mit großen Worten sondern Schritt für Schritt. Nach jeder Behandlung lief sie ein kleines bisschen besser. Stand ein kleines bisschen sicherer und Lächelte ein kleines bisschen häufiger. Vier Wochen später brachte sie selbstgebackene Zitronenkekse mit "Für meine Lieblingsphysiotherapeutin." Ich nahm die Dose entgegen und grinste. "Sie haben doch bestimmt noch andere.", "Nein." sie sah mich gespielt streng an "Die anderen sind bloß Kollegen." Ich glaube, in diesem Moment verstand ich zum ersten Mal, warum ich diesen Beruf so liebte. Nicht, weil jemand am Ende wieder laufen konnte sondern weil man diesen Weg gemeinsam ging. Es waren die kleinen Fortschritte. Der erste schmerzfreie Schritt, die erste Treppe oder der erste Spaziergang. Die Dinge, die für gesunde Menschen selbstverständlich waren. Für andere bedeuteten sie die Welt. Natürlich lief nicht immer alles so harmonisch. Es gab auch... Gary. Gary war Mitte dreißig und Hobbysportler. Er hatte einen Kreuzbandriss und er war vermutlich der sturste Mensch, dem ich bis dahin begegnet war "Sie dürfen sechs Wochen keinen Sport machen.", "Vier reichen.", "Nein.", "Drei?", "Auch nicht.", "Zwei?" , ich sah ihn an "Gary.", "Ja?", "Wenn Sie weiter verhandeln, werden daraus acht.", er blinzelte. "...dürfen Sie das überhaupt?", "Keine Ahnung.", ich zuckte mit den Schultern "Aber ich kann's versuchen." Er fing tatsächlich an zu lachen "Sie sind ganz schön frech.", "Berufskrankheit." Am Ende hielt er sich natürlich trotzdem nicht an den Plan. Zwei Tage später stand er wieder mit Schmerzen vor mir. Ich verschränkte die Arme "Oh." er verzog das Gesicht "Bitte sagen Sie nicht Ich hab's Ihnen doch gesagt.", "Keine Sorge." Er atmete erleichtert aus. Ich lächelte "Ich denke es einfach ganz laut." Selbst Gary musste lachen und irgendwie... funktionierte genau das. Ich lernte schnell, dass Menschen viel eher auf dich hören, wenn sie sich nicht fühlen, als würden sie gerade ausgeschimpft. Ein bisschen Humor da, ein bisschen Ehrlichkeit dort. Und ziemlich viel Geduld. Professorin Miller beobachtete einige meiner Behandlungen. Nach einer davon fing sie mich auf dem Flur ab. "Miss Hayes." , "Ja?", "Sie reden viel.", "...das wurde mir schon öfter gesagt.", "Normalerweise würde ich das kritisieren." i ch wartete "Aber Ihre Patienten entspannen sich dadurch." Ich lächelte "Danke." Sie nickte langsam "Verlieren Sie sich dabei nur nicht.", "Wie meinen Sie das?", "Mitgefühl ist wichtig."sie machte eine kleine Pause "Aber vergessen Sie nie, dass Sie nicht dafür da sind das Leben Ihrer Patienten zu leben." Dieser Satz blieb hängen. Vielleicht sogar mehr, als sie damals ahnte. Denn manchmal... möchte man Menschen so sehr helfen, dass man vergisst, dass sie selbst ebenfalls einen Schritt machen müssen. Du kannst jemandem den Weg zeigen doch gehen muss er ihn alleine. Ich schrieb mir diesen Satz später tatsächlich in mein Notizbuch. Zwischen Anatomieskizzen, Kaffeeflecken und einer Einkaufsliste, auf der aus irgendeinem Grund gleichzeitig Bananen, Tape und Hundefutter standen. Fragt bitte nicht. Ich weiß bis heute nicht, wie diese Liste entstanden ist. Je näher mein Abschluss rückte, desto häufiger hörte ich denselben Satz. "Und was machen Sie danach?" Die meisten meiner Kommilitonen hatten längst Pläne. Eigene Praxen, Krankenhäuser oder Rehazentren. Ich? Ich wusste nur eines. Ich wollte dorthin, wo Menschen an ihre Grenzen gingen. Wo jeder Millimeter Beweglichkeit über Karrieren entschied. Wo ein einziger Muskel über Sieg oder Niederlage bestimmen konnte. Ich wollte in den Profisport. Allein dieser Gedanke sorgte regelmäßig für hochgezogene Augenbrauen. "Das ist schwer." - "Da kommt man nicht einfach rein." - "Die nehmen eher Leute mit zehn Jahren Berufserfahrung." Vielleicht hatten sie recht. Vielleicht war es wirklich unrealistisch. Aber wisst ihr... ich war noch nie besonders gut darin, mich von dem Wort unmöglich einschüchtern zu lassen. Und genau dieser kleine Dickkopf sollte schon sehr bald an die Tür der NHL klopfen. Ohne zu ahnen, dass hinter dieser Tür nicht nur mein Traumjob auf mich wartete sondern auch die größte Überraschung meines Lebens.

Kapitel 5
Willkommen in der NHL... hoffentlich fliegst du nicht direkt wieder raus.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr auf eine E-Mail wartet? Also so richtig wartet. Alle drei Minuten aktualisiert ihr euren Posteingang obwohl ihr genau wisst, dass sich in den letzten siebenundzwanzig Sekunden wahrscheinlich nichts verändert hat. Ja. Genau so war ich. Eigentlich sogar NOCH schlimmer. Mein Studium war fast vorbei, meine Abschlussprüfungen lagen hinter mir und ich hatte Bewerbungen verschickt als gäbe es dafür Bonuspunkte oder auch keinen Morgen. Krankenhäuser, Rehakliniken, Sportzentren und...natürlich an verschiedene NHL-Organisationen. Nicht, weil ich ernsthaft damit gerechnet hätte sondern weil mein Vater irgendwann meinte: "Was ist das Schlimmste, das passieren kann?" Mein Vater hatte manchmal eine erschreckend einfache Art, Probleme zu lösen. Also schickte ich die Bewerbung ab. Und wartete.... eine Woche, zwei Wochen. Drei.. irgendwann fing ich an, jeden unbekannten Anruf grundsätzlich mit Herzrasen entgegenzunehmen. An einem Dienstagmorgen saß ich schließlich mit meiner Mutter am Küchentisch. Sie las Zeitung. Ich starrte auf mein Müsli. Genauer gesagt starrte ich seit ungefähr fünf Minuten dieselbe Cornflake an. In genau diesem Moment klingelte mein Handy. Unbekannte Nummer, ich seufzte. "Wahrscheinlich wieder irgendeine Versicherung." Ich verdrehte die Augen ging trotzdem dran, "Hallo?", "Miss Eleanor Hayes?", "Ja?" "Guten Morgen. Hier spricht Daniel Morrison von den Chicago Blackhawks."
Ich glaube... mein Gehirn hat in diesem Moment einfach beschlossen, kurz Feierabend zu machen. Ich sagte nichts. Gar nichts. "Miss Hayes?", "Hm?", "Sind Sie noch da?" "Ja...… ich glaube schon." Ich hörte ein leises Lachen am anderen Ende "Wir würden Ihnen gern eine Stelle in unserem medizinischen Team anbieten." … Immer noch nichts "Miss Hayes?" , "Entschuldigung." ich räusperte mich. "Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich träume." doch er lachte nur "Falls doch, wäre das ein ziemlich offizieller Traum." Nachdem das Gespräch beendet war, saß ich einfach nur da mit dem Handy in der Hand. Meine Mutter schaute mich an. Ich schaute zurück. Sie legte langsam die Zeitung weg und ich sprang plötzlich vom Stuhl auf "ICH HAB DEN JOB!" Meine Mutter erschrak so sehr, dass ihr fast die Kaffeetasse aus der Hand fiel dann quietschte sie lauter als ich. Und glaubt mir... das will etwas heißen. Sie fiel mir um den Hals. Wir hüpften tatsächlich mitten in der Küche herum wie zwei vollkommen überdrehte Erdmännchen. In genau diesem Moment kam mein Vater zur Haustür herein. Er blieb stehen, sah uns an. "Soll ich fragen?" ich drehte mich zu ihm mit Tränen in den Augen und wahrscheinlich einem Grinsen, das halb Chicago hätte beleuchten können. "Ich hab's geschafft." mehr musste ich gar nicht sagen. Mein Vater stellte wortlos seine Aktentasche ab. Kam auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm. "Ich bin stolz auf dich." mehr sagte er nicht. Musste er auch nicht. Manchmal reichen vier Worte völlig aus.
Die nächsten Wochen vergingen schneller als jede Klausurenphase meines Lebens. Verträge, Unterlagen, Gesundheitsnachweise und Mitarbeiterausweise. Ich unterschrieb so viele Dokumente, dass ich irgendwann kontrollierte ob ich aus Versehen nicht doch ein kleines Land gekauft hatte. Und plötzlich... war er da. Mein erster Arbeitstag. Ich stand vor der Trainingshalle der Chicago Blackhawks. Die Morgensonne spiegelte sich auf den riesigen Glasfronten. Menschen liefen geschäftig an mir vorbei. Alle wirkten so, als hätten sie das schon tausendmal gemacht. Nur ich stand da mit meinem Rucksack. Einem viel zu heißen Kaffeebecher und dem festen Vorsatz, heute auf gar keinen Fall irgendetwas Peinliches zu machen. Am Empfang lächelte mich eine ältere Dame freundlich an. Sie reichte mir meinen Mitarbeiterausweis und ich bekam eine kurze Führung durch das Gebäude. Jeder Raum war größer als meine erste Studentenwohnung und irgendwo zwischen all den Geräten, Eisbecken und Behandlungsräumen wurde mir plötzlich klar: Holy shit… ich arbeite wirklich hier. Nicht als Praktikantin sondern als Teil des medizinischen Teams. Ich, Ellie Hayes. Das Mädchen, das früher geglaubt hatte, Dinosaurierpflaster hätten magische Heilkräfte. Gar nicht schlecht, wenn ihr mich fragt. Eine Mitarbeiterin blieb schließlich vor einer Tür stehen. Ich atmete tief durch. Ich war bereit wie man nur sein konnte. Sie lächelte "Dann lernen Sie jetzt Ihren ersten Patienten kennen.", ich nickte. Spürte, wie mein Herz plötzlich bis in meinen Hals schlug. Okay... ruhig bleiben. Du hast dafür studiert. Du kannst das. Ich strich meine Jacke glatt, rückte den Mitarbeiterausweis zurecht und griff nach der Türklinke. Damals dachte ich, ich würde einfach nur meinen ersten Arbeitstag beginnen. Ich konnte ja nicht ahnen... dass hinter genau dieser Tür nicht nur mein erster Patient auf mich wartete. Sondern Antworten auf Fragen, von denen ich bis zu diesem Moment nicht einmal wusste, dass ich sie stellen musste.

02.Gemeinsame Story

Er wurde nicht als Hayes geboren. Er kam im Alter von zehn Jahren zu Richard und Victoria Hayes, nachdem seine Mutter nach langer Krankheit verstorben war. Sein Vater hatte die Familie bereits Jahre zuvor verlassen und war nie wieder aufgetaucht. Da keine weiteren Angehörigen gefunden werden konnten, sollte er zunächst in eine Pflegefamilie vermittelt werden. Richard und Victoria, die sich bereits seit Jahren sozial engagierten, lernten ihn dann über eine Stiftung kennen. Eigentlich sollte es nur eine vorübergehende Unterbringung sein. Doch aus einigen Wochen wurden Monate und schließlich eine Familie. Für Ellie, die bis dahin ihr ganzes Leben als Einzelkind verbracht hatte, war das zunächst eine riesige Umstellung. Plötzlich musste sie ihr Zuhause, die Aufmerksamkeit ihrer Eltern und sogar das Badezimmer mit einem älteren Teenager teilen. Anfangs konnten sich beide kaum ausstehen. Er fand Ellie furchtbar anstrengend. Ellie hielt ihn für den mürrischsten Menschen der Welt. Doch mit der Zeit änderte sich alles. Er wurde zu dem großen Bruder, den Ellie nie gehabt hatte. Er brachte ihr Fahrradfahren ohne Stützräder bei, erklärte ihr später, warum sie niemals jedem Jungen glauben sollte, der "Ich melde mich" sagt und fuhr sie heimlich zum ersten Konzert obwohl ihre Eltern eigentlich Nein gesagt hatten. Ellie wiederum schaffte es wie kaum jemand anderes, ihn zum Lachen zu bringen. Sie erinnerte ihn daran, dass Familie nicht durch Blut entsteht sondern durch Menschen, die bleiben. Vor einigen Jahren entdeckte er dann seine Leidenschaft für Autos. Aus dem Interesse wurden nächtelange Schrauber Stunden, daraus schließlich Kontakte in die illegale Rennszene Chicagos. Etwas, das Ellie bis heute überhaupt nicht gutheißt. Zwischen den Geschwistern kommt es deshalb regelmäßig zu Diskussionen. Ellie sorgt sich um ihn, er hält ihre Angst für übertrieben. Trotzdem weiß jeder der beiden: Sobald es wirklich ernst wird, würde der andere alles stehen und liegen lassen.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Mir sind Charakterentwicklung, Kommunikation und gemeinsames Plotten wichtiger als ein festes Skript. Ich antworte in der Regel regelmäßig, RL geht aber natürlich immer vor. Qualität ist mir wichtiger als Geschwindigkeit und ich freue mich über kreative Ideen, spontane Wendungen und Charaktere mit Ecken und Kanten. Solange beide Seiten Spaß am gemeinsamen Schreiben haben, bin ich für fast alles zu begeistern.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Natürlich besteht bereits eine direkte Verbindung zu @Ares Castillo , mit dem du seit Jahren in der illegalen Rennszene regelmäßig aneinandergerätst. Für dich ist er ein rücksichtsloser Idiot, der auf der Strecke keine Grenzen kennt. Dass ausgerechnet Ellie ihn kennenlernt, dürfte dir deshalb so gar nicht gefallen.

Außerdem wird sich im Laufe der Geschichte noch ein größerer Familienplot entwickeln. Ellie erfährt irgendwann, dass sie nicht die leibliche Tochter der Hayes ist. Dadurch tritt @Mika Allie Kalyn als ihre Zwillingsschwester in ihr Leben und stellt ihre gesamte Vergangenheit auf den Kopf.

Ansonsten denke ich, gibt es genügend Anschlussmöglichkeiten. Du kommst letztlich aus der Upper Class

Probepost
Ja
Letzte Worte

Falls du bis hierhin gelesen hast.. Respekt. Vielen Dank! Komm einfach mit deinen Ideen auf mich zu, egal ob sie schon komplett ausgearbeitet oder nur ein kleiner Geistesblitz sind. Oft entstehen die schönsten Geschichten ohnehin erst gemeinsam. Also keine Scheu, ich empfange dich sehr gerne mein Bruder!

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Eleanor
28.08.2026


zuletzt bearbeitet 28.08.2026 11:16(+0200)
#12

Wanted · the other best friend
Weston Rhys Calloway
Suchender

Weston Rhys Calloway

Age26
OccupationNHL star, stanley cup winner. defenseman of Chicago Blackhawks hockeyteam
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimStephen Kalyn
01.Short facts
Full nameWeston Rhys Calloway
Age26
Sexualityhetero
OccupationNHL star, stanley cup winner. defenseman of Chicago Blackhawks hockeyteam
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimStephen Kalyn

Weston Rhys Calloway wurde in Chicago geboren – und zwar in die Art von Familie, bei der der Nachname allein schon einige Türen öffnete. Die Calloways gehörten seit Jahren zur gesellschaftlichen Elite der Stadt. Sein Vater und seine Mutter waren beide erfolgreiche Anwälte mit exzellentem Ruf, regelmäßig auf Galas anzutreffen und in den besseren Kreisen Chicagos bekannt. Trotzdem war das Calloway-Anwesen nie einer dieser kalten Orte voller Dienstpersonal und emotionaler Distanz. Im Gegenteil. Seine Eltern waren herzlich, bodenständig und legten großen Wert darauf, dass ihre Kinder lernten, Menschen nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Kontostand zu beurteilen. Weston wuchs gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester auf, die von Anfang an sein ganzer Stolz war. Während andere große Brüder ihre Geschwister als lästige Anhängsel betrachteten, war Weston der Erste, der sich mit ihr auf den Wohnzimmerboden setzte, ihr Fahrradfahren beibrachte oder ihr erklärte, warum Jungs in ihrem Alter meistens Idioten waren. Daran sollte sich auch Jahre später nichts ändern. Schon als kleiner Junge stand Weston auf dem Eis. Was zunächst als harmloses Hobby begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft. Während andere Kinder samstags ausschliefen, verbrachte er seine Morgenstunden in eiskalten Hallen. Seine Eltern unterstützten ihn dabei, solange die Schule nicht darunter litt – was bei Weston überraschenderweise nie ein Problem war. Er war intelligent genug, um mit minimalem Aufwand gute Noten zu schreiben, und charmant genug, um sich notfalls aus Schwierigkeiten herauszureden. Auf der High School und später an der Universität wurde er schnell zu einer bekannten Figur. Nicht nur wegen seines Talents auf dem Eis, sondern auch wegen seines Auftretens. Weston hatte die unangenehme Angewohnheit, überall Freunde zu finden, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben und dabei auch noch verdammt gut auszusehen. Er war der Typ, der jede Party kannte, auf jeder Gästeliste stand und trotzdem irgendwie mit den Hausmeistern genauso gut auskam wie mit den Dekanen. Sein Liebesleben war dabei legendär. Oder berüchtigt. Je nachdem, wen man fragte. Weston selbst bezeichnete sich gerne als „the rollercoaster“ - als erlebnisreiche Achterbahn vieler Frauen, die nach einer heißen, rasanten Fahrt schnell wieder aussteigen. Allerdings war er niemals unehrlich. Jede Frau, mit der er ausging, wusste genau, woran sie bei ihm war. Während sein Privatleben florierte, entwickelte sich auch seine Eishockeykarriere rasant. Als Verteidiger gehörte er bereits an der Universität zu den besten Spielern seiner Altersklasse. Schnell wurden Scouts auf ihn aufmerksam. Als schließlich die Chicago Blackhawks anklopften, musste er keine Sekunde überlegen. Innerhalb weniger Jahre wurde Weston zu einem bekannten Namen in der NHL. Die Fans liebten seine risikoreiche Spielweise, seine Interviews voller Selbstironie und sein Talent, selbst nach einer Niederlage noch einen lockeren Kommentar abzugeben. Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt, als er als einer der jüngsten Verteidiger der Liga gemeinsam mit den Blackhawks den Stanley Cup gewann. Es hätte der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte werden sollen, doch das Leben hatte andere Pläne. Kurz nach seinem größten Triumph änderte sich alles. Während eines hitzigen Spiels geriet Weston mit einem langjährigen Rivalen aneinander. Eine Sekunde Unachtsamkeit reichte aus. Der gegnerische Spieler rammte ihn mit voller Wucht gegen die Bande. Was folgte, waren Schreie, Stille und schließlich Blaulicht. Genickbruch. Schulterbruch. Weston überlebte nur dank der schnellen Reaktion seiner Mitspieler und der Sanitäter und wurde umgehend ins nächste Krankenhaus gebracht. Unzählige Operationen und Eingriffe später gelang es, ihn wieder auf die Beine zu bringen, doch seine Schulter sollte nie wieder vollständig heilen. Jeder Schuss, jeder Check und jede Bewegung erinnerten ihn daran. Dennoch verschwieg er die Wahrheit, denn er wollte unbedingt zurück aufs Eis. Koste es, was es wolle. Das war der Grund, wieso er Cloud Nine für sich entdeckte. Anfangs war es nur eine Möglichkeit, die Schmerzen auszublenden. Eine kleine Hilfe. Ein kurzfristiger Ausweg. Doch mit jedem Tag wurde es einfacher, die Realität zu vergessen. Die Schmerzen und die Angst verschwanden und Weston spielte besser als je zuvor. Zumindest glaubte er das. Die Droge gab ihm das Gefühl, unbesiegbar zu sein. Glücklicher. Stärker. Schneller. Sie ließ ihn vergessen, dass sein Körper längst begann, gegen ihn zu arbeiten. Bis die NHL einen routinemäßigen Drogentest durchführte und Weston durchfiel. Der Absturz erfolgte schneller, als sein Aufstieg jemals gewesen war. Innerhalb weniger Tage war der gefeierte Stanley-Cup-Sieger nicht mehr als eine Schlagzeile. Sponsoren sprangen ab. Medien stürzten sich auf die Geschichte. Fans diskutierten über Enttäuschung und Verrat. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Weston sich nicht mit einem charmanten Grinsen aus der Situation retten. Doch obwohl viele ihm den Rücken kehrten, taten es nicht alle. Einer der Funktionäre der Organisation hatte Weston über Jahre beobachtet. Nicht den Star. Nicht den Frauenhelden. Sondern den Jungen, der nach jedem Training noch auf dem Eis blieb, um jüngeren Spielern Tipps zu geben. Den Teamkollegen, der neue Spieler sofort integrierte. Den Mann, der trotz aller Fehler ein großes Herz besaß. Anstatt ihn fallen zu lassen, bot man ihm eine neue Chance an. Er sollte seine Position auf dem Eis behalten, jedoch nicht mehr als Spieler, sondern als Trainer der Jugendmannschaft. Am Anfang war es für ihn erschütterlich, nicht mehr selbst im Rampenlicht zu stehen, doch heute liebt er es. Die Kinder vergöttern ihn und obwohl er nie zugeben würde, wie viel ihm dieser Job bedeutet, verbringt er mehr Zeit mit seinen Nachwuchsspielern, als wahrscheinlich gesund wäre, nicht nur als Trainer, sondern auch als Vorbild, Ratschlaggeber und Mensch. Seine Schulter schmerzt heute manchmal noch immer. Manche Nächte sind schlimmer als andere. Doch jemand wie Weston lässt sich davon nicht unterkriegen. Er hat seinen Weg gefunden und auch wenn er weiß, dass er Fehler gemacht hat, steckt in ihm immer noch der fürsorgliche Freund und loyale Begleiter. Auch heute bekommt er noch Autogramm oder Interviewanfragen von seinen Fans und gibt diese natürlich gerne. Denn wenn er eins gelernt hat, dann ist es das: Egal welchen Weg das Schicksal für dich plant, mach' einfach das Beste daraus.

02.Gemeinsame Story

Du bist neben August Westons bester Freund. Als Teamkapitän der Blackhawks stehen beide sich sowieso schon nahe, doch auch außerhalb des Eises verstehen beide sich ausgesprochen gut, weshalb sich bereits vor einiger Zeit eine Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat, die besonders eng ist. Du bist der zweite beste Freund in Wes' Leben und bist mit seiner Lebensgeschichte vertraut. Allerdings kennst du die wahre Hintergrundgeschichte für sein anfängliches Misstrauen gegenüber anderen Hockeyspielern nicht, da er diese Geschichte und insbesondere den Part, der seine kleine Schwester betrifft, nie jemandem anvertraut hat außer August. Du warst damals bei dem Ereignis auf dem Eis dabei, als Ethan ihn schwer verletzt hat und warst einer der Ersthelfer, der ihn mit versorgt hat und dann auch danach während seiner langen Erholungspause immer an seiner Seite warst und ihn über alles auf dem Laufenden gehalten hat. Du kennst auch seine Geschichte mit den Drogen, hast ihn aber nie dafür verurteilt und selbst ein gutes Wort eingelegt, dass er wieder ins Team aufgenommen wird. Seit jeher verlassen wir beide uns auf den jeweils anderen und wissen, dass der Gegenpart immer ein offenes Ohr hat, wenn einem etwas auf dem Herzen liegt.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Interesse für gute und spannende Plays sollte da sein, auch wenn du natürlich nicht dauerhaft da sein musst. Mir ist es aber wichtig, dass wir auch außerhalb des Plays ständig in Kontakt sind, sei es durch GB, Whatsapp oder ähnliches.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Auf dich wartet schon eine ganze Reihe Verbindungsmöglichkeiten, allem voran weil Wes hier schon einen ziemlich großen Freundeskreis hat. Vor allem aber wirst du öfter mit seiner kleinen Schwester Daisy zu tun haben, die bestensfalls für dich ebenfalls wie eine kleine Schwester ist, die einfach dazu gehört und bei jedem Spiel dabei ist. Außerdem wirst du mit Sicherheit auch August kennen, der an Wes' Seite gar nicht mehr wegzudenken ist. Kennenlernen oder bereits kennen wirst du ebenfalls Wes' bessere Hälfte Belly - wie da eure Beziehung zueinander ist, das würde ich euch überlassen - aber schön die Finger bei dir behalten, Buddy. She's mine!

Probepost
Nein
Letzte Worte

Move your ass here!

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Weston
24.08.2026


weston rhys calloway • #66 • nhl star defenseman








Too loud for silence. Too stubborn to quit. Too busy living to care.

#13

Wanted · Reys former fiancé
Audrey Remingon
Suchender

Audrey Remingon

Age31
OccupationForensic Pathologist [Fachärztin für Rechtsmedizin] beim Cook County Medical Examiner's Office
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMichelle Randolph
01.Short facts
Full nameAudrey Remingon
Age31
SexualityHetero
OccupationForensic Pathologist [Fachärztin für Rechtsmedizin] beim Cook County Medical Examiner's Office
ResidenceGold Coast, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMichelle Randolph

"The dead never lie. It's the living you have to worry about."

Seit mehr als einem Jahrhundert gehört der Name Remington zu den einflussreichsten Familien Chicagos. Was einst mit Eisenbahn- und Stahlunternehmen begann, entwickelte sich über Generationen hinweg zu einem weit verzweigten Wirtschaftsimperium aus Immobilien, Investmentgesellschaften und Beteiligungen an namhaften Unternehmen. Der Name öffnet Türen, verschafft Einfluss und ist eng mit der Gold Coast verbunden, wo die Familie seit Jahrzehnten zu den festen Größen der gehobenen Gesellschaft zählt. Wer als Remington geboren wird, wächst nicht einfach nur wohlhabend auf. Man wächst mit Erwartungen auf. Mit Traditionen, die älter sind als man selbst. Mit Charity-Galas, Debütantinnenbällen, Privatclubs und dem unausgesprochenen Anspruch, den Familiennamen niemals zu beschmutzen. Für manche ist dieses Leben ein Privileg. Für Audrey war es lange Zeit ein goldener Käfig.

1995
Audrey wird am 18. April 1995 im Northwestern Memorial Hospital geboren. Sie ist das zweite Kind von Jonathan Remington (Investmentunternehmer) und Catherine Ashford Remington (Kunsthistorikerin und Vorsitzende mehrerer Wohltätigkeitsorganisationen.) Ihr älterer Bruder Alexander William Remington ist drei Jahre älter und gilt früh als zukünftiger Nachfolger des Familienunternehmens.

1995–2001
Audrey wächst in einer historischen Villa an der Gold Coast auf. Mit Personal, Privatlehrern, Klavierunterricht, Französisch, Reitstunden und dem Ballett. Segelurlauben auf dem Lake Michigan gehörten jeden Sommer dazu wie Luft zum Atmen. Nach außen wirkt ihre Kindheit wie aus einem Hochglanzmagazin. Doch innerhalb der Familie zählt Leistung und nicht Gefühle. Jonathan Remington war selten zu Hause. Wenn er erschien, brachte er teure Geschenke mit doch Zeit ließ sich nicht in Geschenkpapier verpacken. Catherine dagegen war stets präsent allerdings nie wirklich greifbar. Sie liebte ihre Kinder auf ihre eigene Weise, glaubte jedoch fest daran, dass Disziplin, Haltung und Perfektion der beste Ausdruck von Fürsorge seien. Fehler wurden selten laut kritisiert. Noch schlimmer war das höfliche Schweigen das ihnen folgte. Audrey lernte früh, gute Noten zu schreiben, aufrecht zu sitzen, die richtigen Gabeln bei einem Dinner zu benutzen und niemals Schwäche zu zeigen. Irgendwann begann sie zu glauben, Liebe müsse man sich verdienen.
Nur eine Person durchbrach dieses strenge Gefüge regelmäßig: ihr Großvater Henry Remington. Als pensionierter Internist beantwortete er jede ihrer unzähligen Fragen mit erstaunlicher Geduld und nahm sie schon als kleines Mädchen mit in seine Bibliothek, wo medizinische Fachbücher neben Romanen standen. Als Henry starb, war Audrey neun Jahre alt. Während ihre Familie trauerte stand sie schweigend neben dem offenen Sarg und betrachtete zum ersten Mal einen leblosen Menschen. Wo andere nur Verlust sahen, begann ihr Kopf zu arbeiten. Warum fühlte sich die Haut anders an? Weshalb veränderte sich die Gesichtsfarbe? Warum wirkte der Tod gleichzeitig endgültig und doch so friedlich? Es waren Fragen, die viele Erwachsene irritierten. Für Audrey wurden sie zum Beginn einer lebenslangen Faszination.

2001–2013
Audrey besucht die Francis W. Parker School, eine der angesehensten Privatschulen Chicagos. Sie gehört nie zu den beliebtesten Schülerinnen aber zu den besten in Biologie, Chemie, Physik und der Anatomie. Sie gewinnt mehrere Wissenschaftswettbewerbe. Während ihre Freundinnen Modemagazine lesen... verschlingt Audrey Bücher über den menschlichen Körper. Als sie mit sechzehn Jahren ein Praktikum am Northwestern Memorial Hospital absolvierte, führte der Zufall sie nicht nur in Operationssäle sondern auch in die Rechtsmedizin. Viele der anderen Praktikanten verließen den Raum sobald die erste Obduktion begann. Audrey blieb. Sie verspürte keinen Ekel. Keine Angst. Nur Neugier. Der erfahrene Gerichtsmediziner bemerkte ihren konzentrierten Blick und fragte sie später, ob alles in Ordnung sei. Audrey nickte nur und antwortete: "Ich glaube, ich habe gerade herausgefunden, was ich später machen möchte." Er lächelte lediglich und erwiderte "Dann willkommen in einem Beruf, den sich kaum jemand freiwillig aussucht."

2013–2017
Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern entscheidet sie sich gegen Jura und Wirtschaft. Sie schreibt sich an der University of Chicago für Biological Sciences (Pre-Med Track) ein.
Die Stimmung zu Hause kippt. Die Entscheidung, Medizin zu studieren, konnte Jonathan noch akzeptieren. Ärzte genossen Ansehen, verdienten gut und passten in das Bild einer erfolgreichen Tochter. Als Audrey jedoch erklärte, dass sie nicht Menschen heilen, sondern Todesursachen erforschen wollte, endete das erste Familienessen seit Jahren in einem handfesten Streit. Für ihren Vater war Rechtsmedizin verschwendetes Talent. Für Audrey war es ihre Berufung. Audrey lässt sich davon jedoch nicht beirren. Sie arbeitet im Forschungslabor und veröffentlicht erste wissenschaftliche Arbeiten. Ihre Graduierung Bachelor of Science (2017) besteht sie erfolgreich.

2017–2021
Anschließend beginnt sie ihr Medizinstudium an der Pritzker School of Medicine (University of Chicago). Sie gehört durchgehend zu den besten ihres Jahrgangs. Während ihre Kommilitonen später Herzchirurgen, Neurochirurgen oder Dermatologen werden möchten, zieht Audrey immer stärker die Pathologie an. Sie interessiert sich nicht nur für Krankheiten sondern für die Wahrheit. Sie möchte Antworten finden. Für Angehörige, für Ermittler und für Menschen, die selbst nicht mehr sprechen können.

2021
Abschluss als Doctor of Medicine (MD).

2021–2025
Audrey beginnt ihre Facharztausbildung in Anatomischer Pathologie am Northwestern Memorial Hospital. Während dieser vier Jahre lernt sie Histologie, Molekularpathologie, Tumordiagnostik, Autopsien und Mikroskopische Diagnostik. Ihre Vorgesetzten beschreiben sie als außergewöhnlich präzise. Manchmal beinahe zu präzise. Sie verlässt das Labor selten vor Mitternacht. Während ihrer Residency fiel Audrey weniger durch Lautstärke als durch ihre außergewöhnliche Präzision auf. Sie dokumentierte jede Auffälligkeit, überprüfte Ergebnisse mehrfach und ließ sich weder von Zeitdruck noch von voreiligen Schlussfolgerungen beeinflussen. Kollegen scherzten gelegentlich, sie suche selbst dort noch nach Antworten, wo längst alle überzeugt waren, die Lösung gefunden zu haben. Genau diese Hartnäckigkeit machte sie zu einer der besten Assistenzärztinnen ihres Jahrgangs.

...In Her Mid-Twenties...
Lange Zeit schien Audreys Zukunft bereits festzustehen. Nicht von ihr selbst, sondern von ihrer Familie. Mit Mitte zwanzig lernte sie Christopher Thorne kennen, den Sohn einer ebenso angesehenen Unternehmerfamilie Chicagos. Die Thornes und die Remingtons kannten sich seit Jahrzehnten, bewegten sich in denselben Kreisen und teilten ähnliche Vorstellungen davon, wie eine Zukunft auszusehen hatte. Christopher war erfolgreich, gebildet, charmant und in den Augen beider Familien die perfekte Partie. Ihre Beziehung entwickelte sich beinahe so, wie man es von ihnen erwartete. Gemeinsame Galas, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Sommer auf Nantucket und Weihnachten in Aspen. Zwei Familien, die bereits begannen, von einer gemeinsamen Zukunft zu sprechen, noch bevor Audrey selbst wusste, ob sie diese überhaupt wollte. Als Christopher ihr einen Heiratsantrag machte, sagte sie Ja. Nicht, weil sie sich ihrer Gefühle vollkommen sicher war. Sondern weil ein Nein nie eine wirkliche Option gewesen war. Erst während ihrer Residency begann sie zu begreifen, wie weit sie sich von sich selbst entfernt hatte. Zwischen langen Nächten im Labor, unzähligen Autopsien und Gesprächen mit Angehörigen begegnete sie täglich Menschen, deren Leben von einem Moment auf den anderen beendet worden war. Immer häufiger stellte sie sich dieselbe Frage "Wenn mein Leben morgen vorbei wäre... hätte ich es für mich gelebt oder für die Erwartungen anderer?" Die Antwort erschreckte sie. Nur wenige Monate vor der geplanten Hochzeit löste Audrey die Verlobung. Die Entscheidung traf beide Familien völlig unvorbereitet und sorgte in den Kreisen der Chicagoer High Society für mehr Gesprächsstoff als jeder Wohltätigkeitsball des Jahres. Offiziell sprach man von unterschiedlichen Lebensvorstellungen. Hinter verschlossenen Türen war von Undankbarkeit, Egoismus und einer vertanen Zukunft die Rede. Seitdem gilt Audrey innerhalb ihrer Familie als jene Tochter, die zwar alles erreichen konnte sich jedoch bewusst gegen den Weg entschieden hat, den andere längst für sie vorgesehen hatten. Sie selbst bereut ihre Entscheidung bis heute nicht. Manchmal fragt sie sich, wie ihr Leben wohl ausgesehen hätte, wäre sie geblieben. Doch jedes Mal, wenn sie morgens den weißen Kittel überstreift und die Tür zur Autopsie betritt, weiß sie die Antwort bereits. Sie hat nicht das Leben gewählt, das am leichtesten gewesen wäre sondern das, in dem sie sich selbst wiedergefunden hat.

2025–2026
Nach Abschluss ihrer Residency folgt das einjährige Fellowship in Forensic Pathology am Cook County Medical Examiner's Office, einer der renommiertesten rechtsmedizinischen Einrichtungen der USA. Dort arbeitet sie erstmals eng mit Detectives, Staatsanwälten, Spurensicherung, Tatortermittlern und FBI-Agenten zusammen. Sie untersucht Opfer von Schussverletzungen, Messerattacken, Verkehrsunfällen, Bränden, Vergiftungen und ungeklärten Todesfällen. Während viele Kollegen emotional abstumpfen... entwickelt Audrey eine andere Philosophie... "Jeder Mensch verdient Antworten. Ganz gleich, wer er zu Lebzeiten war."
Mit gerade einmal einunddreißig Jahren arbeitet Audrey als Fachärztin für Rechtsmedizin am Cook County Medical Examiner's Office. Ihre Aufgabe endet nicht mit einer Obduktion. Sie rekonstruiert die letzten Stunden eines Menschen, wertet Verletzungsmuster aus, bestimmt Todesursachen und tritt regelmäßig als medizinische Sachverständige vor Gericht auf. Für Detectives ist sie eine verlässliche Ansprechpartnerin, weil sie nüchtern argumentiert und sich niemals von Vorurteilen leiten lässt. Trotz ihres Berufs wirkt Audrey außerhalb des Instituts überraschend unauffällig. Sie lebt in einem stilvollen Apartment in der Gold Coast, fährt einen dunkelgrauen Volvo XC60 statt eines auffälligen Sportwagens und trägt lieber schlichte Designerstücke als extravagante Mode. Ihre freie Zeit verbringt sie mit langen Läufen am Lake Michigan, Besuchen im Art Institute of Chicago oder mit klassischer Musik und einem guten Buch. Das Verhältnis zu ihrer Familie ist höflich aber distanziert. Bei Empfängen der Remingtons erscheint sie, wenn es sich nicht vermeiden lässt, doch spätestens wenn das Gespräch auf das Familienunternehmen oder ihre ungewöhnliche Berufswahl kommt, wird deutlich, wie groß die Kluft zwischen den Erwartungen ihrer Eltern und ihrem eigenen Lebensweg geblieben ist. Während ihr Bruder William längst als künftiger Kopf des Familienimperiums gilt, hat Audrey sich bewusst für einen Beruf entschieden in dem Status keine Rolle spielt. Auf ihrem Obduktionstisch sind Milliardär, Politiker oder Gangmitglied am Ende einfach nur Menschen, deren Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden. Gerade diese Haltung macht sie bei Kollegen und Ermittlern so angesehen. Für Audrey besitzt jeder Verstorbene dieselbe Würde. Es spielt keine Rolle, ob auf ihrem Obduktionstisch ein obdachloser Veteran, ein Politiker, ein CEO oder ein Gangmitglied liegt. Im Tod verschwinden Titel, Vermögen und gesellschaftlicher Status. Übrig bleibt nur die Wahrheit. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb sie ihren Beruf nie als düster empfunden hat. Während viele Menschen im Tod nur ein Ende sehen, sieht Audrey den letzten Versuch einem Menschen eine Stimme zu geben. Nicht für die Justiz. Nicht für die Presse. Sondern für jene, die selbst nicht mehr erzählen können, was ihnen widerfahren ist. Sie glaubt daran, dass Wahrheit die letzte Form von Gerechtigkeit sein kann, die einem Menschen noch bleibt. Und genau deshalb hat sie nie bereut, den Weg gewählt zu haben, den ihre Familie nie für sie vorgesehen hatte.

02.Gemeinsame Story

Christopher und Audrey lernten sich über ihre Familien bei einer Wohltätigkeitsgala in Chicago kennen. Die Remingtons und die Thornes kannten sich seit Jahrzehnten; ihre Beziehung schien daher fast unausweichlich, noch lange bevor ihnen selbst bewusst wurde, dass sie sich tatsächlich ineinander verliebten. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus sorgfältig arrangierten Abendessen und Familienfeiern langsam etwas Ernsthaftes. Christopher bewunderte Audreys Intelligenz, lange bevor es anderen auffiel und Audrey fand Halt in der stillen Beständigkeit die er ihr bot. Sie reisten gemeinsam, feierten Feiertage im Kreis beider Familien, besuchten unzählige Wohltätigkeitsveranstaltungen und avancierten schließlich zu einem der angesehensten Paare Chicagos. Als Christopher ihr einen Heiratsantrag machte, sagte Audrey Ja. Nicht, weil sie sich in jenem Moment unter Druck gesetzt fühlte sondern weil das Ja einfach der natürliche nächste Schritt zu sein schien. Sie liebten einander und ihr gesamtes Umfeld malte sich ihre Hochzeit bereits aus noch bevor sie selbst mit der Planung begonnen hatten. Während Audreys Zeit als Assistenzärztin änderte sich alles. Ihre Arbeit in der Rechtsmedizin konfrontierte sie täglich mit der Endlichkeit des Lebens. Die Menschen auf ihrem Obduktionstisch hatten eines gemeinsam: Keiner von ihnen hatte damit gerechnet, dass sein Leben genau zu diesem Zeitpunkt enden würde. Dies zwang Audrey dazu, sich eine Frage zu stellen, die sie nicht länger ignorieren konnte. "Wenn mein Leben morgen enden würde … hätte ich es für mich selbst gelebt?" und zum ersten Mal machte ihr die Antwort Angst. Christopher bemerkte, dass sich etwas verändert hatte. Sie wurde stiller, verbrachte mehr Zeit bei der Arbeit und wirkte zunehmend distanziert bei den eleganten Abendessen und gesellschaftlichen Anlässen, die einst zur Routine gehört hatten. Keiner von beiden betrog den anderen. Keiner von beiden hörte auf den anderen zu lieben. Sie begannen schlichtweg, sich unterschiedliche Zukünfte zu wünschen. Wenige Monate vor der Hochzeit löste Audrey die Verlobung. Diese Nachricht schlug in den gesellschaftlichen Kreisen Chicagos hohe Wellen. Offiziell sprachen beide Familien von unterschiedlichen Lebenszielen. Hinter verschlossenen Türen jedoch wurde Audrey als egoistisch, undankbar und verantwortungslos bezeichnet, weil sie ein Leben aufgab das viele als perfekt betrachteten. Christopher machte ihr öffentlich nie Vorwürfe. Im Privaten fiel es ihm schwer zu begreifen, warum die Frau, die er liebte, all das aufgeben wollte, was sie gemeinsam aufgebaut hatten. Seitdem sind Jahre vergangen. Heute haben sie sich schon lange nicht mehr gesehen. Ob sie sich eines Tages als Fremde, Freunde, ehemalige Liebende oder in einer ganz anderen Konstellation wieder begegnen werden … das steht noch in den Sternen. Vielleicht ist das Einzige, was beide mit Gewissheit wissen, dass keiner von ihnen bereut, den anderen geliebt zu haben. Sie konnten schlichtweg kein Leben mehr führen, das nicht mehr ihnen beiden gehörte.

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Aktivität sollte jeder selbst für sich entscheiden. Keine feste Mindestpostingfrequenz. RL geht immer vor. Bei der Postlänge passe ich mich gerne meinem Posting Partner an. Von kurzen Antworten bis zu ausführlicheren Posts ist alles willkommen, solange beide etwas zum Anknüpfen haben.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Ich denke, dir sämtliche Türe offen. Du bewegt dich beruflich und privat schließlich in den höchsten Kreisen Chicagos. Und mit ein wenig Offenheit und Eigeninitiative klappt alles um Kontakte zu knüpfen anderweitig.

Probepost
Ja
Letzte Worte

Thank you so much for reading all the way to the end!
Ich suche jemanden, der Spaß an einem charakterorientierten Langzeit-Rollenspiel hat und Christopher zum Leben erwecken möchte. Ihre gemeinsame Vorgeschichte steht bereits fest, doch alles, was ab dem Moment ihres Wiedersehens geschieht, ist völlig offen. Ob sie einen Abschluss finden, Freundschaft schließen, alte Gefühle neu entdecken oder einfach zu einem wichtigen Kapitel im Leben des jeweils anderen werden – ich würde es lieben, die Geschichte selbst entscheiden zu lassen anstatt das Ziel schon im Vorfeld festzulegen. Wenn du tiefgründige Gespräche und Entwicklung magst würde ich mich sehr freuen, von dir zu hören. ♡

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Audrey
25.08.2026

#14

Wanted · Best Friend.
Vincent Hale
Suchender

Vincent Hale

Age29
OccupationPrivate-Equity-Erbe und Managing Partner eines Family Offices
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimBill Skarsgård
01.Short facts
Full nameVincent Hale
Age29
SexualityStraigh
OccupationPrivate-Equity-Erbe und Managing Partner eines Family Offices
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimBill Skarsgård

VINCENT HALE · 29 YEARS

THE MAN YOU KNOW
"Unfortunately, you know him better than most."

Vince ist der älteste Sohn der Familie und vermutlich genau das geworden, was man von einem Hale immer erwartet hat: erfolgreich, kontrolliert, hervorragend ausgebildet und nach außen nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Geboren in London, zog er mit seiner Familie im Alter von elf Jahren nach Chicago und übernahm später eine zentrale Rolle im Familienunternehmen. Heute arbeitet er im Private-Equity-Bereich und bewegt sich ziemlich selbstverständlich in einer Welt aus Beteiligungen, Übernahmen, Millionenbeträgen und Entscheidungen, die für andere Menschen deutlich größere Konsequenzen haben können als für ihn selbst.

CONTROL · LOYALTY · OBSERVATION

Vincent ist intelligent und analytisch, beobachtet lieber, bevor er spricht, und besitzt einen ziemlich trockenen Humor. Er ist nicht besonders leicht kennenzulernen. Persönliche Dinge behält er meistens für sich, Vertrauen muss man sich verdienen und Kontrolle abzugeben gehört definitiv nicht zu seinen Stärken. Hat man es allerdings einmal hinter seine Mauern geschafft, ist seine Loyalität beinahe bedingungslos. Er vergisst wenig, verzeiht nicht besonders schnell und kann einen ausgeprägten Beschützerinstinkt entwickeln, der gelegentlich gefährlich nah an Kontrolle grenzt.

Dabei ist Vincent weder der typische arrogante Millionär noch ein emotionsloses Arschloch. Geld beeindruckt ihn kaum und gesellschaftlicher Status entscheidet nicht darüber, wie er jemanden behandelt. Er respektiert Menschen eher für Kompetenz, Rückgrat und Ehrlichkeit. Mit der eigenen Upper-Class-Welt kann er sogar ausgesprochen wenig Geduld haben.

"Some people know the name.
You know the man behind it."

Innerhalb der Familie war sein Verhältnis zum Vater kompliziert. Anerkennung und Erwartungen spielten eine wesentlich größere Rolle als tatsächliche Nähe. Trotzdem hat Vincent viel von ihm gelernt und vermutlich mehr von ihm übernommen, als ihm lieb ist. Nach dessen Tod wird ausgerechnet Vincent zum Haupterben und übernimmt damit nicht nur einen erheblichen Teil des Vermögens, sondern auch die Position, die sein Vater innerhalb der Familie hinterlässt.

THE WEAK SPOT

Sein größter Schwachpunkt ist seine jüngere Schwester. Für sie würde er vermutlich Dinge tun, die er bei jedem anderen als vollkommen irrational bezeichnen würde. Dicht gefolgt wird sie von Mercy, seiner Katze, wobei Vincent jede Diskussion darüber verweigert, wer tatsächlich auf Platz eins steht.

THE VERSION YOU GET
"Everyone gets a version of Vincent.
Yours happens to be real."

02.Gemeinsame Story

A PERFECTLY REASONABLE WAY TO MAKE FRIENDS
WRONG GUY
"Technically, Vincent didn't kidnap him. He merely trusted the wrong people with very simple instructions."
Es gibt vermutlich angenehmere Arten, seinen späteren besten Freund kennenzulernen. Gemeinsame Bekannte, ein Geschäftsessen oder irgendeine dieser Veranstaltungen, auf denen Männer in teuren Anzügen so tun, als wären sie ausschließlich wegen des Champagners dort, hätten vollkommen ausgereicht. Vincent entschied sich stattdessen, wenn auch vollkommen unbeabsichtigt, für eine Entführung. Er war damals Anfang zwanzig und begann gerade, innerhalb des Familienunternehmens zunehmend Verantwortung zu übernehmen, als sein Vater ihm eine Angelegenheit überließ, die möglichst diskret gelöst werden sollte. Ein Mann hatte Informationen mitgenommen, die in den falschen Händen ausgesprochen unangenehm werden konnten, weshalb Vincent ihn finden und zu einem Gespräch bringen lassen sollte. Zumindest war das die Version, mit der er später vermutlich besser schlafen konnte.
Vincent gab einen Namen, eine Beschreibung und einen Ort weiter. Eigentlich genug Informationen, sollte man meinen. Offensichtlich nicht.
Als er einige Stunden später den vereinbarten Raum betrat, saß dort tatsächlich ein Mann in ungefähr seinem Alter, dessen Kleidung zumindest vermuten ließ, dass eine Lösegeldforderung nicht vollkommen aussichtslos gewesen wäre. Seine Hände waren mit Kabelbindern fixiert und sein Gesichtsausdruck verriet, dass er die vergangenen Stunden vermutlich nicht zu den Höhepunkten seines bisherigen Lebens zählen würde. Vincent brauchte nur wenige Sekunden, um ihn zu erkennen. Oder vielmehr, um zu erkennen, dass er ihn überhaupt nicht erkannte. Sein Blick wanderte von dem Fremden zu den beiden Männern, die ihn hergebracht hatten, bevor er noch einmal das Gesicht des Gefesselten musterte.

"That's not him."
Für einen bemerkenswert langen Moment sagte niemand etwas.
"Fantastic. Can I go home now?"
Die vernünftige Antwort darauf wäre vermutlich Ja gewesen. Leider hatte die Vernunft diesen Abend bereits einige Ausfahrten zuvor verlassen. Während Vincent noch herauszufinden versuchte, wie man trotz eines Namens, einer Beschreibung und eines Kennzeichens einen vollkommen anderen Menschen entführen konnte, tauchte ausgerechnet der Mann auf, den sie ursprünglich gesucht hatten. Dieser wiederum schien wenig Interesse an einem zivilisierten Gespräch zu besitzen und noch weniger daran, Vincent die verschwundenen Informationen freiwillig zurückzugeben.
FROM BAD TO ABSOLUTELY FUCKING TERRIBLE
Was anschließend geschah, lässt sich bis heute vermutlich nur deshalb mit Humor erzählen, weil beide lebend aus diesem Raum gekommen sind.
Innerhalb weniger Minuten entwickelte sich aus einer ohnehin fragwürdigen Situation ein vollkommenes Desaster. Der falsche Mann wollte verständlicherweise verschwinden, Vincent wollte endlich wissen, wo die Informationen geblieben waren, und der richtige Mann wollte offenbar verhindern, dass irgendjemand den Raum mit mehr Wissen verließ, als er ihn betreten hatte. Irgendwo zwischen Drohungen, einer ausgesprochen schlechten Verhandlung und der Erkenntnis, dass mindestens einer der Anwesenden bewaffnet war, gelang es Vincents unfreiwilligem Gast schließlich, seine Hände zu befreien. Wie genau die Situation danach eskalierte, würde ich gerne gemeinsam festlegen. Vielleicht rettete er Vincent tatsächlich das Leben, vielleicht traf er lediglich innerhalb weniger Sekunden eine Entscheidung, über die er anschließend sehr lange nachdenken durfte. Fest steht lediglich, dass der Mann, wegen dem dieser ganze Abend überhaupt begonnen hatte, am Ende regungslos auf dem Boden lag. Vincent überprüfte seinen Puls, obwohl der Ausgang bereits ziemlich eindeutig wirkte, während sein unfreiwilliger Gast einige Schritte entfernt stand und vermutlich zum ersten Mal ernsthaft darüber nachdachte, ob die Polizei inzwischen nicht doch die angenehmere Option gewesen wäre.

"Is he dead?"

"Yes."

"Great. This has been a really strange Tuesday."

Es war Donnerstag, doch selbst Vincent besaß genug Taktgefühl, ihn in diesem Moment nicht zu korrigieren.
Rückblickend betrachtet war das vermutlich sein erster Beitrag zu ihrer späteren Freundschaft. Das größere Problem bestand ohnehin darin, dass Vincent einen Mann, den er versehentlich hatte entführen lassen und der anschließend Zeuge eines Todesfalls geworden war, schlecht mit einer Entschuldigung und den besten Wünschen für den Heimweg verabschieden konnte. Also verbrachten sie den Rest der Nacht miteinander, rekonstruierten das Geschehene und versuchten herauszufinden, wie viel Schaden tatsächlich entstanden war.
Irgendwann bot Vincent ihm Geld an. Nicht unbedingt als Schweigegeld, wie er bis heute vermutlich betonen würde, sondern als Entschädigung für einen Abend, der objektiv betrachtet deutlich schlechter verlaufen war, als man es von einem Donnerstag erwarten durfte. Der andere Mann lehnte ab. Ausgerechnet das machte Vincent misstrauisch.

"Then buy me dinner."

"I had you abducted."

"Exactly. Least you can do."

Vincent kaufte ihm tatsächlich ein Abendessen. Im Nachhinein betrachtet hätte er das Geld nehmen sollen.
SOMEHOW, THIS BECAME A FRIENDSHIP
Eigentlich hätte es keinen vernünftigen Grund gegeben, weshalb die beiden nach dieser Nacht jemals wieder miteinander sprechen sollten. Einige Wochen später erhielt Vincent trotzdem eine Nachricht mit der wenig herzlichen Frage, ob er noch lebte. Auf sein knappes Ja folgte ein ebenso wenig betroffenes Shame. Drinks?, und aus Gründen, die Vincent wahrscheinlich selbst nicht vollständig erklären konnte, sagte er zu. Aus einem Drink wurden mehrere, aus gelegentlichen Treffen wurde Gewohnheit und aus dem Mann, dessen Namen Vincent ursprünglich nicht einmal hätte kennen sollen, entwickelte sich mit den Jahren einer seiner engsten Freunde. Vielleicht funktionierte es gerade deshalb so gut, weil ihre Freundschaft niemals auf gesellschaftlichen Erwartungen oder dem Nutzen ihrer jeweiligen Namen beruhte. Der andere hatte Vincent kennengelernt, während dessen sorgfältig kontrollierte Welt vollkommen auseinanderfiel, und Vincent hatte ihn kennengelernt, während er mit Kabelbindern auf einem Stuhl saß und trotzdem noch genug Nerven besaß, sich über die Qualität seiner eigenen Entführung zu beschweren. Die Geschichte ihres Kennenlernens wurde irgendwann zu einem Running Gag, wobei sich bis heute lediglich einer von beiden darüber amüsiert.

"How did you two meet?"

"He kidnapped me."

"I didn't kidnap you."

"I was tied to a chair, Vincent."

"I had the wrong person brought in."

"That's kidnapping with extra steps."

THE PART THEY GOT WRONG
Jahrelang blieb diese Geschichte genau das: eine vollkommen absurde Aneinanderreihung schlechter Entscheidungen, aus der wider Erwarten eine verdammt gute Freundschaft entstanden war. Der Mann aus jener Nacht blieb tot, die verschwundenen Informationen verloren irgendwann ihre Bedeutung und keiner von beiden hatte einen besonderen Grund, noch einmal genauer hinzusehen.
Bis einer von ihnen Jahre später auf etwas stößt, das dort eigentlich nicht sein dürfte. Vielleicht beginnt es mit einem alten Vertrag, einer Zahlung, einer E-Mail oder einem Namen in Geschäftsunterlagen. Vielleicht führt die Spur zu Vincents verstorbenem Vater, vielleicht zur Familie seines besten Freundes oder zu einem Unternehmen, das beide Familien miteinander verbindet. Was genau dahintersteckt, möchte ich bewusst gemeinsam entwickeln, damit sich die Geschichte auch an die spätere Vergangenheit des Gesuchten anpassen lässt. Entscheidend ist nur, dass mit jedem neuen Fund ein Detail jener Nacht weniger zufällig erscheint. Irgendwann bleibt schließlich eine Frage übrig, die den Running Gag ihrer Freundschaft plötzlich wesentlich weniger lustig macht.
"What if they didn't take the wrong guy?"
Vielleicht war seine Entführung tatsächlich niemals ein Fehler. Vielleicht sollte genau er in diesem Raum sitzen, während Vincent lediglich glauben sollte, dass seine Leute versagt hatten. Vielleicht war auch der Tod des anderen Mannes nicht das ungeplante Ende eines aus dem Ruder gelaufenen Abends, für das beide ihn jahrelang hielten.
Damit würde aus der vermutlich dümmsten Kennenlerngeschichte Chicagos nach Jahren plötzlich etwas werden, das beide zurück zu einem Abend zwingt, über den sie längst nur noch lachen konnten.
Und vielleicht müssen sie am Ende feststellen, dass die eigentliche Pointe niemals darin bestand, dass Vincent den falschen Mann entführen ließ. Sondern darin, dass er all die Jahre glaubte, es wäre der falsche gewesen.
WRONG PLACE · WRONG TIME · WRONG STORY
"For years, they thought they met by accident.
They didn't."

03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words

Ich suche jemanden, der wirklich Lust auf den Charakter und unsere gemeinsame Geschichte hat. Daueraktivität erwarte ich nicht, Kommunikation ist mir allerdings wichtig. Eigene Ideen, Plots und Entwicklungen sind ausdrücklich erwünscht – schließlich soll sie vor allem dein Charakter sein.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

MORE THAN JUST ONE CONNECTION
MORE CONNECTIONS
"Knowing Vincent unfortunately comes with knowing everyone around him."

Durch die langjährige Freundschaft mit Vincent dürfte sie längst auch einigen Menschen aus seinem Umfeld begegnet sein. Allen voran natürlich seiner Familie. Wie gut sie mit den einzelnen Hales auskommt, möchte ich dabei überhaupt nicht vorgeben. Vielleicht wird sie von manchen längst wie ein weiteres Familienmitglied behandelt, vielleicht gibt es genauso gut Personen, mit denen sie seit Jahren regelmäßig aneinandergerät.
Darüber hinaus gibt es bereits einige weitere Kontakte rund um Vincent, über die sich bei Interesse problemlos zusätzliche Verbindungen finden lassen. Gleichzeitig besteht natürlich keinerlei Verpflichtung, sich ausschließlich in seinem Umfeld zu bewegen. Im Gegenteil: Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sie eigene Freundschaften, Beziehungen, Familie und Geschichten mitbringt und dadurch vielleicht sogar ganz neue Menschen in Vincents Leben schleift, die er sich selbst niemals ausgesucht hätte. An Anschlussmöglichkeiten sollte es also definitiv nicht mangeln. Und alles Weitere darf sehr gerne organisch im Inplay entstehen.

"His people can become yours.
Your people might become his problem."

Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte

Wenn dich das Gesuch anspricht, melde dich sehr gerne bei mir. Ich habe jederzeit ein offenes Ohr für eigene Ideen, Änderungen und alles, was du gerne mit dem Charakter machen möchtest. Für Drama, Chaos, gemeinsame Plots und spontane Einfälle bin ich eigentlich immer zu haben und freue mich darauf, die Geschichte der beiden gemeinsam weiterzuentwickeln. Für Absprachen können wir natürlich über PN schreiben, bei Interesse ist aber auch Discord-Kontakt überhaupt kein Problem. Fragen dürfen jederzeit gestellt werden und auch vor einer Anmeldung können wir gerne schon ein bisschen gemeinsam planen.

Am wichtigsten ist mir eigentlich nur, dass du Spaß an ihr hast und Lust darauf mitbringst, aus diesem ziemlich beschissenen kleinen Geheimnis noch sehr viel größeres Chaos zu machen. ♥

"Come for the friendship. Stay because you know too much."

01 / 04
Wanted details
Wanted by
Vincent
14.09.2026

ALL THAT WE SEE OR SEEM — IS BUT A DREAM WITHIN A DREAM;THE DEVIL IS IN THE DETAILS

once upon a midnight dreary, while i pondered, weak and weary, over many a quaint and curious volume of forgotten lore, while i nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping

𝓥.𝓗.──── i swear to you, gentlemen, that to be overly conscious is a sickness, a real, thorough sickness.
zuletzt bearbeitet 14.09.2026 20:58(+0200)
#15

Wanted · Mein Bruder
Matteo Castillo
Suchender

Matteo Castillo

Age48 Jahre
OccupationSeargent beim CPD
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimJensen Ackles
01.Short facts
Full nameMatteo Castillo
Age48 Jahre
SexualityHeterosexuell
OccupationSeargent beim CPD
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Social classMid Class
FaceclaimJensen Ackles

Manchmal lernt man früh das Geld im Leben keine große Rolle spielt und das es andere Dinge gibt die im Leben mehr zählen als Geld. Matteo Castillo wurde nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und doch hatte er eine schöne Kindheit gehabt. Matteo hat am 1. März 1978 in Bridgeport, Chicago als ältester von 3 Kindern das Licht der Welt erblickt. Sein Vater Eduard war ein mexikanischstämmiger Mechaniker und seine Mutter Christina war eine amerikanische Krankenschwester. Seine Eltern haben immer beide extrem hart gearbeitet um die Familie ernähren zu können, aber sie haben es irgendwie immer geschafft. Zu seinen beiden jüngeren Geschwistern hatte er schon immer eine sehr enge und innige Bindung gehabt, aber im Hause der Castillos war es eben immer laut, chaotisch und eng. Doch trotz allem gab es einen wahnsinnig starken Zusammenhalt in der Familie. Egal wie verrückt es manchmal zuging, am Ende hätte Matteo keine andere Kindheit gewollt. Er liebte diese Momente wenn er Zeit mit seinen Eltern oder auch seinen Geschwistern hatte. Allerdings lernte Matteo auch schon früh Verantwortung zu übernehmen. Er war nicht wie andere Kinder. Statt draußen zu spielen, begann er zu arbeiten. Half seinem Vater wo er konnte, er hielt sich aber auch von den Gangs auf den Straßen fern. Dort wo er aufwuchs war Gewalt allgegenwärtig und ein großes Thema. Aber es formte auch einen Wunsch in ihm, nämlich den zur Polizei zu gehen.

Er hatte dieses Ziel immer im Hinterkopf gehabt und bekam dabei auch die Unterstützung seiner Familie. Seine Eltern fanden es gut das Matteo Träume und Wünsche hatte, etwas dem er nachgehen konnte. Seinen Traum konnte er aber auch nicht einfach so erfüllen, denn dazu waren natürlich in erster Linie gute Noten nötig. Er brauchte dafür einen guten Highschool Abschluss und dafür lernte er fleißig. Die Zeit in der Schule war allerdings nichts woran er sich gerne erinnerte, denn die meisten seiner Mitschüler hielten es eben für besser wenn sie über Matteo herzogen und ihn als Streber hinstellten. Doch er nahm sich selten etwas davon an, denn er sah sich nicht als Streber sondern nur fleißig. Sein Ziel würde er ja nicht erreichen wenn er nichts dafür tun würde. Aber Matteo war natürlich nicht rund um die Uhr am lernen, sondern hatte auch einige Freunde mit denen er viel unternommen hatte. Er liebte es mit seinen Freunden draußen zu sein, die Gegenden zu erkunden oder einfach nur mit dem Fahrrad durch die Straßen zu fahren. In seiner Clique lernte er auch seine erste Liebe Nicole kennen. Die beiden waren damals ein Traumpaar, aber die Beziehung der beiden hielt nur bis zum Abschluss. Nachdem die beiden diesen in der Tasche hatten, trennten sich die Wege beider. Er hatte danach auch nie wieder was von ihr gehört.

Nach seinem Abschluss beschloss er dann aber auch das er seinen eigenen Weg verfolgen wollte. Immerhin hatte er hart dafür gearbeitet gehabt und so trat er zunächst der United States Army bei. Dort diente er einige Jahre, aber die Zeit bei der Army veränderte ihn auch nachhaltig. Er lernte dort Struktur, Disziplin und ein deutlich härteres Auftreten. Alles Eigenschaften die man bei der Army brauchte. Es war aber auch eine Zeit die er definitiv nicht missen wollte. Matteo war während seiner Dienstzeit in Deutschland stationiert. Dort hat er auch die Deutsche Sprache gelernt. Aber nicht nur Sprachen lernte er, sondern auch unter Druck ruhig zu bleiben und auch Verantwortung für andere zu tragen. Eine Zeit die ihm sehr viel abverlangte, ihn aber auch für seinen weiteren Lebensweg formte. Immerhin konnte er ja bei der Army sehr viel lernen. Die Zeit dort prägte ihn, doch nach seiner ehrenhaften Entlassung zog es ihn zurück nach Amerika. Er wollte wieder nach Hause zu seiner Familie und diese nahm ihn auch mit offenen Armen auf. Es war ein Platz an dem er ankommen konnte und sich für seinen weiteren Lebensweg sammeln konnte. Die Momente zu Hause waren eben diese die ihn erdeten und ihm ein zu Hause gaben.

Matteo war Anfang 20 als er dann seine Ausbildung beim Chicago Police Department begann. Die Police Academy war sehr anstrengend und verlangte ihm unglaublich viel ab. Sowohl Psychisch und auch körperlich musste er einiges über sich ergehen lassen. Aber auch hier kam ihm seine Ausbildung bei der Army zu Gute. Er fiel durch seine Ruhe und Ausdauer in Stresssituationen auf. Die Ausbildung konnte er daher auch super meistern und egal wie hart es war, Matteo wusste was er wollte und verfolgte seinen Weg. Bereut hatte er es nie diesen Weg eingeschlagen zu haben. Nachdem er seine Ausbildung beendet hatte, setzte man ihn zuerst im Streifendienst ein. Die ersten Jahre auf den Straßen Chicagos waren hart. Matteo arbeitete in Vierteln mit hoher Kriminalität, reagierte auf Schießereien, häusliche Gewalt, Drogendelikte und bewaffnete Überfälle. Er sah früh Dinge, die ihn nie wieder ganz losließen. Trotzdem entwickelte er sich schnell zu einem Officer, dem Kollegen vertrauten, weil er auch in gefährlichen Situationen einen klaren Kopf behielt. Seinen Wunsch Polizist zu werden, den hatte er nie bereut gehabt.

Doch tatsächlich konnte er auch durchaus positive Dinge verzeichnen in seinem Leben. Während eines Einsatzes lernte er Elena kennen. Sie arbeitete als Krankenschwester in der Notaufnahme, denn Matteo war im Dienst verletzt worden und kam daher eben ins Krankenhaus. Seine Verletzungen waren nicht lebensbedrohlich, trotzdem hatte er so die Möglichkeit gehabt sich näher mit Elena zu unterhalten. Die beiden haben sich eigentlich sofort verstanden und trafen sich, nachdem er wieder gesunden war, auch privat. Es entwickelte sich eine Romanze zwischen den beiden und irgendwann wurde aus Matteo und Elena ein Paar. Die beiden waren glücklich, allerdings litten sie auch darunter keine Kinder bekommen zu können. Jedenfalls hatte es nie geklappt gehabt, obwohl die beiden gerne Eltern werden wollten. Trotzdem blieben sie zusammen und heirateten sogar. Ihre Beziehung überstand vieles: Nachtschichten, gefährliche Einsätze, Schlaflosigkeit und die emotionale Distanz, die Matteo mit der Zeit entwickelte. Das Leben der beiden sollte eine Schicksalhafte Wendung bekommen als er eines Abends am Waldrand ein junges Mädchen fand. Sie war verletzt und kaum in der Lage zu laufen. Matteo konnte sie nicht ihrem Schicksal überlassen, sonst wäre sie dort gestorben. Er nahm sie mit nach Hause, dort kümmerten sich Elena und er liebevoll um sie, solange bis sie wieder auf den Beinen war. Das junge Mädchen erzählte ihm alles als sie wieder fit war und Matteo wusste er wollte ihr helfen. Er redete mit Madelyn und danach stand die Entscheidung fest. Die beiden adoptierten sie, damit die kleine Isabelle ein neues Leben beginnen konnte und so wurde sie zu Linnea. Er versprach ihr zu helfen und sie immer zu unterstützen, so gut es ihm eben möglich war. Elena und Matteo glaubten ja auch das Linnea das einzige Kind sein würde, bis Elena aber überraschend doch schwanger wurde. Mit Anfang 20 brachte sie ihren gemeinsamen Sohn Ares zur Welt. Für die Familie das größte Glück mit dem keiner mehr gerechnet hatte.

Beruflich wechselte Matteo nach fast einem Jahrzehnt im Streifendienst in die Ermittlungsarbeit. Als Detective beschäftigte er sich vor allem mit Gangkriminalität und bewaffneten Überfällen. Die Arbeit verlangte lange Nächte, Verhöre und unzählige Stunden Aktenarbeit. Er baute sich den Ruf eines hartnäckigen Ermittlers auf, der selten lockerließ. Gleichzeitig hinterließ die Arbeit Spuren. Matteo schlief schlecht, trank zeitweise zu viel Kaffee und gewöhnte sich daran, ständig angespannt zu sein. Mehrere Kollegen gingen in den Jahren verloren — manche durch Gewalt, andere an den psychischen Belastungen des Berufs. Mit Ende dreißig wurde Matteo Sergeant. Heute, mit 48 Jahren, gehört er zu den erfahrenen Veteranen des Reviers. Jüngere Officers respektieren ihn, auch wenn viele ihn anfangs einschüchternd finden. Er spricht wenig, beobachtet viel und hat die Angewohnheit, Menschen direkt anzusehen, bis sie nervös werden. Gleichzeitig gilt er als jemand, der seine Leute schützt und Verantwortung übernimmt, wenn Einsätze eskalieren. Seine Erfahrung macht ihn wertvoll, besonders in kritischen Situationen.

Matteo versuchte inzwischen auch bewusst mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. In den letzten Jahren war da einiges zu kurz gekommen und er wollte einfach mehr Zeit mit seiner Frau und den Kindern verbringen. Immerhin war er doch schon immer ein sehr familiärer Mensch gewesen. Er versucht alles was möglich ist. Allerdings weiß er auch das die Jahre im Polizeidienst ihren Preis gefordert haben. Alte Verletzungen, Rückenschmerzen, schlaflose Nächte und Erinnerungen, die sich nicht abschütteln lassen. Trotzdem trägt er seine Dienstmarke noch immer mit einem gewissen Stolz — nicht weil er an Perfektion glaubt, sondern weil er überzeugt ist, dass irgendjemand diesen Job machen muss.

02.Gemeinsame Story

Du bist der jüngste Spross der Castillo Familie und wir beide hatten schon von Anfang an eine sehr enge Bindung zueinander gehabt. Bereits als Kinder hat man das gemerkt das wir beide einfach jede Menge Zeit zusammen verbringen. Wir haben aber auch jede Menge Unsinn zusammen angestellt und unsere Eltern ziemlich auf Trab gehalten. Wir haben mit Alberto Castillo auch noch einen älteren Bruder, doch da war die Bindung noch nie so eng wie bei uns beiden. Trotzdem hatten wir alle drei eine schön Kindheit mit vielen Erinnerungen gehabt. Du und ich wir haben immer gewusst gehabt das wir aus Chicago nicht weg wollen. So haben wir das auch belassen. Alberto dagegen hat es eines Tages nach Kolumbien verschlagen. Dort hat er sein eigenes Leben aufgebaut und wir hatten kaum noch Kontakt zu ihm. Heute ist Alberto an Krebs im Endstadium erkrankt und liegt im Sterben. Ich selbst hab zwischenzeitlich auch geheiratet und bin stolzer Vater. Meine Frau Elena ist allerdings vor 4 Monaten bei einem Unfall tödlich verunglückt. Das sind eben auch die Momente in denen ich meinen Bruder brauche. Alles weitere kannst du selbst gestalten, auch so wie sich dein Leben entwickelt hat. Da möchte ich dir nichts verschreiben.

03.Writing
Writing preference
3rd person
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Chat style · Novel
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Chat · Scene
Posting length
Short · Medium
Activity / own words

Ich schreib so wie es meine Zeit zulässt. Das RL geht immer vor. Daher mach ich auch keinen Druck. Kleine Nachrichten oder Kontakte zwischendurch wären natürlich sehr schön.

04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten

Meine Familie wirst du sicherlich kennen. Da ist einmal @Linnea Castillo sie ist meine Tochter. Eigentlich adoptiert, doch für uns spielt das keine Rolle. Sie ist festes Mitglied der Familie. Und @Ares Castillo ist mein Sohn. Das Kind von dem ich dachte Elena und ich wären nie dazu in der Lage und nicht zu vergessen ist @Damian Castillo , er ist der Sohn von Alberto also ist er unser Neffe. Und ja wir alle lieben große Familienverbindungen.

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Letzte Worte

Das wichtigste ist einfach das du Spaß hast an der Rolle. Du hast bei der Gestaltung auch komplett freie Hand. Real Life geht vor, ebenfalls lege ich Wert auf Kommunikation. Schreib mich also einfach an wenn etwas ist. Fragen kannst du gern stellen. Ich freu mich auf meinen Bruder.

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Matteo
04.09.2026

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