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01.Identity
02.Personality
03.Story
Content notes / trigger warnings
04.Connections
Wanted takeoverNoYes
05.Writing
Writing preference
Play preference
Posting
Posting length
Activity
06.Last words
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01.Suchender
02.Gesuchter
03.Gemeinsame Story
04.Writing
Writing Preference
Play Preference
Posting
Posting length
05.Letzte Worte
PreviewSo erscheint dein Gesuch als Antwort im Thema.
Maaret hat als gebürtige Finnin ein Faible für Wintersport, besonderes Eishockey hat es der Blondine angetan. Au0erdem ist ihr das Gastrecht sowie der Traditionelle Nachmittagskaffee der sogenannte iltapäiväkahvi heilig.
NameDamon Virtanen
Age36
Sexuality free
OccupationAnwalt
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Faceclaim Ben Barns · Fixed
Relation Adoptivbruder
Combinable Yes
Dynamik zwischen Damon und Maaret ↳ Damon liebt seine kleine Schwester und ist doch, innerlich zerrissen. Da ihm durch aus bewusst ist, dass er dank seiner Arbeit in Bereiche von Chicago agiert, die etwas dunkles und gefährliches mit sich ziehen. Besonderes für ein warmherziges Wesen, wie seine kleine Schwester.
Aktuelle Situation ↳ Aktuell würde die Situation wie folgt aussehen; Er kommt alle paar Tage oder Wochen zur wichtigsten finnischen Tradition vorbei nämlich dem gemeinsamen Nachmittagskaffee mit seiner kleinen Schwester. Seit einigen Wochen ist Maaret Verlobt. Das ganze hat euer Bruder Jyrki eingefädelt, weil er dem ehemaligen Black Ops Veteran noch einen Gefallen geschuldet hat, Jyrki ist halt ein Geheimdienstmitarbeiter durch und durch. Wie Damon zu der ganzen Sache steht, können wir gerne noch besprechen. Maaret hat sich mit dieser Fake Verlobung abgefunden, immerhin steht für sie die Familie an erster Stelle.
Charakter ↳ Radikal loyal (den Virtanen gegenüber, auch wenn er durch aus dieser Loyalität verschleiert), Charming Manipulator, Skrupellos pragmatisch, Emotional isoliert, Kontrollfreak mit Verlustangst, Insgeheim ein Familienmensch und Hilfsbereit und mit gutem Herzen. Doch diese Eigenschaften versteckt er unter einer Maske an Arroganz, Sarkasmus und eiskalten Maske aus Gleichgültigkeit. Doch die eigentlichen Eckpfeiler der Familie, seiner echten Familie den Virtanen; Zusammenhalt, Nächstenliebe und Gastfreundlichkeit hält er stehts in Ehren. Dadurch das Damon ein mehrschichtiger Charakter mit wahrscheinlich sehr guten Verbindungen zur Unterwelt von Chicago hat sowie auf jeden Fall zu den alten Geldfamilien von Chicago, lässt sich da bestimmt das ein oder andere gute Play gestalten. Im Vordergrund des Ganzen, soll der Zwiespalt stehen. Maaret erhellt Damons Seite durch aus, gleichzeitig ist Sie aber durch Damon in Gefahr, was ihn innerlich zerreißt. Er braucht ihre Helle Art um nicht ganz im Sumpf zu versinken und gleichzeitig ist Damon die größte Gefahr für Maaret´s Wohlbefinden.
Must-have ↳ Seine absolute Loyalität gegenüber denn Virtanen und dass er diese immer, absolut immer an erster stelle stellt.
No-Gos ↳ Ich sehe denn guten Damon überhaupt nicht als jemand, der kein Selbstbewusstsein hat und niemand, der seine kleine Schwester ins offene Messer laufen lässt, wenn es brenzlig wird. ER soll nicht der klassische böse Anwalt sein.
02.Gemeinsame Story
Du wurdest ursprünglich in eine reiche und wohlhabende Familie in Chicago hinein geboren. Doch besonders voller Liebe war diese Welt, der du die ersten acht Jahre deines Lebens angehörtest nicht. Sie waren voller Macht Besessenheit und Intrigen. Mit acht Jahren starben deine Eltern bei einem tragischen Unfall. Die unzähligen Fons der Familie wurden auf Eis gelegt, bis du volljährig bist. Die beste Freundin aus Collagezeiten deiner Mutter, nahm dich schließlich bei ihr auf. Sie wohnte zur damaligen Zeit mit ihrer Familie in Helsinki. Was für dich bedeutete, dass du ebenfalls in die Finnische Hauptstadt, zogst. Die nächsten Jahre deines Lebens waren von Liebe und denn ein oder anderen Geschwisterlichen Streitereien natürlich geprägt, aber die Virtanen nahmen dich auf, als wärst du einer von ihnen. Blutsverwandt. Doch du wolltest schon immer zurück nach Chicago. Zu deinen wurzeln. Deswegen entschlossest du dich, zum Studium von Jura zurück nach Illinois zugehen. Nach einigen ansträngenden Jahren, darfst du dich mittlerweile als fähiger Anwalt bezeichnen. Ein Anwalt mit Klienten, die meistens gut zahlen aber nicht immer saubere Geschäfte machen. Einige der Klienten bringst du bei Maaret in ihrer Pension unter. Da Maaret, dass warmherzige Gemüt ihrer Urgroßmutter geerbt hat lässt sie es zu. Für dich ist aber klar, dass man deine kleine Schwester aus dem ganzen raushält. Sie ist das Helle, was deine Dunkele Seele noch etwas Grau sein lässt.
03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Ich bin grundsätzlich jeden Tag hier anwesend. Guestbook plays, gehören nicht unbedingt zu meinen liebsten Sachen. Ich konzentriere mich am liebsten auf die Scenen. Denn ein oder anderen Chat - WA Play, darüber lässt sich reden, wenn man dadurch in der Story voran kommt.
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Die schönen und Reicher der Stadt. Immerhin stammt Damon gebürtig aus einer solchen Familie und vertritt diese mittlerweile als Anwalt.
Probepost
Ja
Letzte Worte
Habe ernsthaftes Interesse auf einen lang angelegten Plot und Charakter.
Occupation ehemaliger Marine und Leitender Black-Ops-Operator
Residence Chicago
Affiliation Citizen
Faceclaim Michele Morrone, Tom Hardy, Luke Grimes Flexible
01.Short facts
Full nameMaaret Virtanen
Age31
Sexuality Heterosexuell
OccupationHotelbesitzerin
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
FaceclaimScarlett leithold
Maaret hat als gebürtige Finnin ein Faible für Wintersport, besonderes Eishockey hat es der Blondine angetan. Au0erdem ist ihr das Gastrecht sowie der Traditionelle Nachmittagskaffee der sogenannte iltapäiväkahvi heilig.
Namefree -
Age34 - 36
Sexuality Heterosexuell
Occupationehemaliger Marine und Leitender Black-Ops-Operator
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
Faceclaim Michele Morrone, Tom Hardy, Luke Grimes · Flexible
Relation schein verlobter
Combinable Yes
Dynamik zwischen Maaret und ihren Verlobten ↳ Für die Einunddreißigjährige ist diese Fake-Verlobung ungewohntes Terrain – wo andere Frauen ihres Alters längst Beziehungen, Enttäuschungen und Erfahrung gesammelt haben, ist Maaret in diesen Dingen fast unberührt geblieben. Seine unverblümte, körperliche Art, mit Nähe und Sex umzugehen, bringt sie regelmäßig aus der Fassung – und genau das ist es, was ihn irritiert. Er ist es gewohnt, dass Menschen auf Distanz gehen, sich verschließen oder ihm mit Berechnung begegnen. Ihre echte, unverstellte Verlegenheit ist ihm fremd – fast schon unangenehm vertraut, wie ein Gefühl, das er selbst vor Jahren begraben hat. Zwischen ihrer Zurückhaltung und seiner Abgestumpftheit entsteht eine Reibung, die keiner von beiden erwartet hat: Sie bringt ihn dazu, genauer hinzusehen, als er will. Er bringt sie dazu, sich Dingen zu stellen, vor denen sie sich bisher erfolgreich gedrückt hat.
Aktuelle Situation ↳ Er wohnt seit einigen Wochen in dem Haus, dass zur Pension dazu gehört, zusammen mit Maaret. Damon wurde der etwas Wortkarge Mann bereits vorgestellt. Damon weiß sehr wohl, dass Jyrki diese Sache eingefädelt hat. Für die Nachbarn und Angestellten der gebürtigen Finnin, ist der großgewachsene Mann, einfach jemand an der Seite der hübschen Einunddreißig Jährigen, der zu ihr zurückgekehrt ist. Zwischen den beiden herrscht jedoch noch eine spürbare Distanz: Man kennt sich kaum, man teilt sich einen Alltag, den keiner von beiden gewählt hat, und die Grenze zwischen gespielter Nähe und echter Fremdheit ist an jedem Frühstückstisch neu auszuhandeln. Maaret versucht, professionell und gastfreundlich zu bleiben – so, wie sie es bei jedem Gast tun würde –, merkt aber zunehmend, wie schwer ihr das bei einem Mann fällt, der kaum ein Wort spricht und dessen Blick oft weit weg wirkt. Er wiederum beobachtet mehr, als er redet, registriert jede Kleinigkeit in ihrem Verhalten, ohne sich anmerken zu lassen, was er davon hält.
Charakter ↳ CHARAKTER: Hochgradig paranoid, diszipliniert, wortkarg, zynisch und emotional völlig abgestumpft, Offen was seinen Körper und Sex angeht. BESONDERHEITEN: Er leidet unter schwerer, untherapierter PTBS. Er schläft maximal 3–4 Stunden pro Nacht, sitzt oft stundenlang im Dunkeln und starrt die Tür an. Er hasst es Smalltalk zu führen. Der 34 Jährige hat aufgrund seines früheren Berufs nicht gerade einen Clown gefrühstückt und hat starke Schwierigkeiten mit Menschen ein Normales Gespräch zuführen oder gar zu Lächeln. » Grobes Konzept, Anregungen gerne erwünscht.
PlotIdeen ↳ Seine Vergangenheit als Black Ops und CIA Mitarbeiter könnten die beiden in Schwierige Situationen bringen. Wahrscheinlich auch seine nicht Behandelte Post-traumatische Belastung Störung, wird in Zukunft ein möglicher Aufhänger sein. Dazu kommt noch die Welt von Maaret, die nicht aus Spinagespielchen, Tod und Gewalt besteht sondern eher aus Gästebetreuung, Backen, Kochen und aus größer werdendem Heimweh nach Finnland.
Must-have ↳ Er soll Maaret dabei helfen, ein Stück ihrer Zurückhaltung beim Thema Sex und Nähe abzulegen – oder es zumindest versuchen. Wichtig ist mir dabei aber, dass er als Charakter nicht auf dieses eine Thema reduziert wird, sondern auch jenseits davon Tiefe zeigt.
No-Gos ↳ Mir ist wichtig, dass er trotz seiner offenen Art zu Sex und Körperlichkeit nicht auf einen "Fuck Boy" reduziert wird – ich wünsche mir echte Tiefe, eine nachvollziehbare Entwicklung und Brüche im Charakter, keine reine Oberfläche. Keine Instant-Heilung. Seine PTBS/emotionale Abgestumpftheit sollte nicht durch ihre bloße Anwesenheit "weggeliebt" werden – Entwicklung ja, Wunderheilung nein.
Kein Godmodding / Overpowering. Er sollte Maaret (und andere Charaktere) nicht einfach überrennen, körperlich oder in der Handlung, ohne Reaktionsspielraum zu lassen. Keine plötzliche Persönlichkeitsumkehr. Aus "wortkarg und zynisch" sollte nicht abrupt ein redseliger Romantiker werden, nur weil es die Story bequemer macht.
Keine reine Trophäen-Dynamik. Er sollte Maaret nicht nur als Mittel zum Zweck (Tarnung) behandeln, ohne dass sich daraus echte Zuneigung/Konflikt entwickelt.
02.Gemeinsame Story
Maarets Bruder Jyrki, schuldet dir noch einen gefallen wegen einer Sache im nahen Osten, von vor zwei Jahren. Diesen Gefallen forderst du vor etwas mehr als Fünf Monaten ein. Du wolltest neu anfangen, weg von CIA, Spionagespielchen. Jyrki brachte dich schließlich bei seiner kleinen Schwester in Chicago unter als ihr Verlobter, der bis vor eben drei Monaten noch geschäftlich unterwegs war. Ihr beide sollt jetzt etwas Spielen, was noch nie jemand von euch bisher gespielt hat. Eine BEZIEHUNG. Gut Maaret hatte bisher noch nie eine Beziehung, bis mal auf eine ganz kurze während sie so 19 war. Und als ehemaliger Marine und Black Ops Operator, waren deine Beziehungen meistens nur Sex. Maaret hasst die Situation und doch zählt für die Finnin, die Familie und die einhergehende Verantwortung, mehr als ihr Stolz.
03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Ich bin grundsätzlich jeden Tag hier anwesend. Guestbook plays, gehören nicht unbedingt zu meinen liebsten Sachen. Ich konzentriere mich am liebsten auf die Scenen. Denn ein oder anderen Chat - WA Play, darüber lässt sich reden, wenn man dadurch in der Story voran kommt.
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Neben Maaret würde es an Anschlussmöglichkeiten noch die Angestellten der Blondine geben, sowie Bekannte und Freunde der 31-Jährigen.
Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte
Habe ernsthaftes Interesse auf einen lang angelegten Plot und Charakter. DARF SEHR SEHR GERNE ALS ZWEIT/MEHRFACH CHARAKTER ÜBERNOMMEN WERDEN. ♥
Faceclaim Riley Davis | Antonio Cipriano | Miles Gutierrez-Riley ~ Schlag mir was anderes Vor Flexible
01.Short facts
Full nameMika Allie Kalyn
Age21
Sexuality Bi-Sexuell
OccupationStudentin [Geisteswissenschaften]
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
FaceclaimMika Abdalla
• Mika ist in der Unterschicht aufgewachsen • bei ihrer Geburt idt ihre Mutter verstorben, was ihren Vater völlig Kaputt machte und er Mika die schuld dafür gab. In Alkoholrausch hat er ihrer Tochter nicht immer das nettesten angetan • im Grundschulalter kam sie ins Heim [viel zu spät wurde die Gewalt im Haus gemerkt] • Sie ist durch die Traumatische Vergangenheit eher zurückhaltend und eine Einzelgängerin mit wenig Freunden • Im Teenageralter kam sie dann in die Adoptivfamilie • Mika hat noch eine Zwillingsschwester von der sie nichts weiß und so auch kein anderer.
NameXXX XXX
Age23 - 30
Sexuality Free
OccupationFrei Wählbar
ResidenceChicago
AffiliationFlexible
Faceclaim Riley Davis | Antonio Cipriano | Miles Gutierrez-Riley ~ Schlag mir was anderes Vor · Flexible
Relation Brother from a other Mother
Combinable Yes
Er und Mika sind mitlarweile sehr gut miteinander, am anfang hat er sie abgöttisch gehasst und versucht wieder los zu werden. Wieso, weshalb, warum sich das geändert hat kann man ja gerne gemeinsam überlegen :)
Wie sein charackter an sich ist darfst du gerne selber überlegen, ich könnte mir schon ein leichten matcho vorstellen der viele leute um sich hat, vielleicht gehört er ja auch zum einshockey Team da sind doch gefühlt alle so xD
02.Gemeinsame Story
Die beiden haben sich kennengelernt als Mika im Teenager Alter war. Dort haben seine Eltern entschieden ein Mädchen Adoptieren zu wollen da sie leider schon wieder eine Fehlgeburt hatten, wo sie drunter litten. So kam es nach einigen Besuchen dazu, das sie mika also adoptierten. Als seine Eltern ihm eröffneten, dass ein weiteres Kind bei ihnen einziehen würde, war er alles andere als begeistert. Er war überzeugt davon, dass sich sein Leben dadurch komplett verändern würde. Als Mika schließlich einzog, begegnete er ihr zunächst kühl und distanziert. Er sprach nur das Nötigste mit ihr und machte keinen Hehl daraus, dass er mit der Entscheidung seiner Eltern nicht einverstanden war. Für Mika war das nichts Neues – sie war Ablehnung gewohnt und zog sich deshalb noch weiter zurück. Für die Familie war es schwer an Mika ran zu kommen und so ging sie sehr davon aus, nicht lange dort zu bleiben. Doch die Familie zeigte das gegenteil, sie gaben Mika ihren Freiraum, zeigten aber zugleich das sie sich bei ihnen Fallenlassen konnte. Auch Ihr Bruder merkte mit der Zeit, dass Mika anders war als er geglaubt hatte und fing an sie zu Akzeptieren. Sonst versuche er immer wieder alles zu machen, das sie von sich aus wieder gehen wollte. Wieso er seine Meihnung geändert hat und Mika nun akzeptiert können wir ja noch schauen und zusammen erarbeiten.
03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Ich bin, wenn nichts dazwischen kommt, eigenlich jeden Tag anwesend. Ich playe gerne eher kurze und Mittlere Plays da ich da öfters mal zeit für haben zu schreiben als so riesen plays mit tausenden Wörtern. Man findet mich ekgenlich immer mal wieder ob im Gästebuch oder doch in Chat play oder wo auch immer :)
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Also hier findet man eigenlich immer guten Anschluss, wenn nicht im Charaktervorstellungsbereich dann spätestens im Gästebuch :)
Wenn du aber zur Eishockeymanschaft gehören solltest. Hast du schon eine ganze Teuppe von Kontakten, von Manschafftskollegen bis hin zu Fans,Ärzten usw.
Probepost
Nein
Letzte Worte
Ich würde mich freuen wenn du bald wieder hier bist ♡ hier gibt es so viele tolle Menschen, mit den du sicher auch teilweise Kontakt finden wirst :) Wichtig ist mir nur, komme nicht und sei direkt wieder weg.
Wanted · former best friend, now enemie until sudden death
Suchender
Weston Rhys Calloway
Age 26 y/o
Occupation NHL star, stanley cup winner. hockey man
Residence Chicago
Affiliation Citizen
Faceclaim Stephen Kalyn
Gesuchter
Ethan {changeable}
Age 26 - 28 y/o
Occupation hockey player {or used to be, that's up to you}
Residence flexible
Affiliation Flexible
Faceclaim your choice Free
01.Short facts
Full nameWeston Rhys Calloway
Age26 y/o
Sexuality hetero
OccupationNHL star, stanley cup winner. hockey man
ResidenceChicago
AffiliationCitizen
FaceclaimStephen Kalyn
Weston Rhys Calloway wurde in Chicago geboren – und zwar in die Art von Familie, bei der der Nachname allein schon einige Türen öffnete. Die Calloways gehörten seit Jahren zur gesellschaftlichen Elite der Stadt. Sein Vater und seine Mutter waren beide erfolgreiche Anwälte mit exzellentem Ruf, regelmäßig auf Galas anzutreffen und in den besseren Kreisen Chicagos bekannt. Trotzdem war das Calloway-Anwesen nie einer dieser kalten Orte voller Dienstpersonal und emotionaler Distanz. Im Gegenteil. Seine Eltern waren herzlich, bodenständig und legten großen Wert darauf, dass ihre Kinder lernten, Menschen nach ihrem Charakter und nicht nach ihrem Kontostand zu beurteilen. Weston wuchs gemeinsam mit seiner jüngeren Schwester auf, die von Anfang an sein ganzer Stolz war. Während andere große Brüder ihre Geschwister als lästige Anhängsel betrachteten, war Weston der Erste, der sich mit ihr auf den Wohnzimmerboden setzte, ihr Fahrradfahren beibrachte oder ihr erklärte, warum Jungs in ihrem Alter meistens Idioten waren. Daran sollte sich auch Jahre später nichts ändern. Schon als kleiner Junge stand Weston auf dem Eis. Was zunächst als harmloses Hobby begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft. Während andere Kinder samstags ausschliefen, verbrachte er seine Morgenstunden in eiskalten Hallen. Seine Eltern unterstützten ihn dabei, solange die Schule nicht darunter litt – was bei Weston überraschenderweise nie ein Problem war. Er war intelligent genug, um mit minimalem Aufwand gute Noten zu schreiben, und charmant genug, um sich notfalls aus Schwierigkeiten herauszureden. Auf der High School und später an der Universität wurde er schnell zu einer bekannten Figur. Nicht nur wegen seines Talents auf dem Eis, sondern auch wegen seines Auftretens. Weston hatte die unangenehme Angewohnheit, überall Freunde zu finden, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben und dabei auch noch verdammt gut auszusehen. Er war der Typ, der jede Party kannte, auf jeder Gästeliste stand und trotzdem irgendwie mit den Hausmeistern genauso gut auskam wie mit den Dekanen. Sein Liebesleben war dabei legendär. Oder berüchtigt. Je nachdem, wen man fragte. Weston selbst bezeichnete sich gerne als „the rollercoaster“ - als erlebnisreiche Achterbahn vieler Frauen, die nach einer heißen, rasanten Fahrt schnell wieder aussteigen. Allerdings war er niemals unehrlich. Jede Frau, mit der er ausging, wusste genau, woran sie bei ihm war. Während sein Privatleben florierte, entwickelte sich auch seine Eishockeykarriere rasant. Als Verteidiger gehörte er bereits an der Universität zu den besten Spielern seiner Altersklasse. Schnell wurden Scouts auf ihn aufmerksam. Als schließlich die Chicago Blackhawks anklopften, musste er keine Sekunde überlegen. Innerhalb weniger Jahre wurde Weston zu einem bekannten Namen in der NHL. Die Fans liebten seine risikoreiche Spielweise, seine Interviews voller Selbstironie und sein Talent, selbst nach einer Niederlage noch einen lockeren Kommentar abzugeben. Seine Karriere erreichte ihren Höhepunkt, als er als einer der jüngsten Verteidiger der Liga gemeinsam mit den Blackhawks den Stanley Cup gewann. Es hätte der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte werden sollen, doch das Leben hatte andere Pläne. Kurz nach seinem größten Triumph änderte sich alles. Während eines hitzigen Spiels geriet Weston mit einem langjährigen Rivalen aneinander. Eine Sekunde Unachtsamkeit reichte aus. Der gegnerische Spieler rammte ihn mit voller Wucht gegen die Bande. Was folgte, waren Schreie, Stille und schließlich Blaulicht. Genickbruch. Schulterbruch. Weston überlebte nur dank der schnellen Reaktion seiner Mitspieler und der Sanitäter und wurde umgehend ins nächste Krankenhaus gebracht. Unzählige Operationen und Eingriffe später gelang es, ihn wieder auf die Beine zu bringen, doch seine Schulter sollte nie wieder vollständig heilen. Jeder Schuss, jeder Check und jede Bewegung erinnerten ihn daran. Dennoch verschwieg er die Wahrheit, denn er wollte unbedingt zurück aufs Eis. Koste es, was es wolle. Das war der Grund, wieso er Cloud Nine für sich entdeckte. Anfangs war es nur eine Möglichkeit, die Schmerzen auszublenden. Eine kleine Hilfe. Ein kurzfristiger Ausweg. Doch mit jedem Tag wurde es einfacher, die Realität zu vergessen. Die Schmerzen und die Angst verschwanden und Weston spielte besser als je zuvor. Zumindest glaubte er das. Die Droge gab ihm das Gefühl, unbesiegbar zu sein. Glücklicher. Stärker. Schneller. Sie ließ ihn vergessen, dass sein Körper längst begann, gegen ihn zu arbeiten. Bis die NHL einen routinemäßigen Drogentest durchführte und Weston durchfiel. Der Absturz erfolgte schneller, als sein Aufstieg jemals gewesen war. Innerhalb weniger Tage war der gefeierte Stanley-Cup-Sieger nicht mehr als eine Schlagzeile. Sponsoren sprangen ab. Medien stürzten sich auf die Geschichte. Fans diskutierten über Enttäuschung und Verrat. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Weston sich nicht mit einem charmanten Grinsen aus der Situation retten. Doch obwohl viele ihm den Rücken kehrten, taten es nicht alle. Einer der Funktionäre der Organisation hatte Weston über Jahre beobachtet. Nicht den Star. Nicht den Frauenhelden. Sondern den Jungen, der nach jedem Training noch auf dem Eis blieb, um jüngeren Spielern Tipps zu geben. Den Teamkollegen, der neue Spieler sofort integrierte. Den Mann, der trotz aller Fehler ein großes Herz besaß. Anstatt ihn fallen zu lassen, bot man ihm eine neue Chance an. Er sollte seine Position auf dem Eis behalten, jedoch nicht mehr als Spieler, sondern als Trainer der Jugendmannschaft. Am Anfang war es für ihn erschütterlich, nicht mehr selbst im Rampenlicht zu stehen, doch heute liebt er es. Die Kinder vergöttern ihn und obwohl er nie zugeben würde, wie viel ihm dieser Job bedeutet, verbringt er mehr Zeit mit seinen Nachwuchsspielern, als wahrscheinlich gesund wäre, nicht nur als Trainer, sondern auch als Vorbild, Ratschlaggeber und Mensch. Seine Schulter schmerzt heute manchmal noch immer. Manche Nächte sind schlimmer als andere. Doch jemand wie Weston lässt sich davon nicht unterkriegen. Er hat seinen Weg gefunden und auch wenn er weiß, dass er Fehler gemacht hat, steckt in ihm immer noch der fürsorgliche Freund und loyale Begleiter. Auch heute bekommt er noch Autogramm oder Interviewanfragen von seinen Fans und gibt diese natürlich gerne. Denn wenn er eins gelernt hat, dann ist es das: Egal welchen Weg das Schicksal für dich plant, mach' einfach das Beste daraus.
NameEthan {changeable}
Age26 - 28 y/o
Sexuality your choice
Occupationhockey player {or used to be, that's up to you}
Residenceflexible
AffiliationFlexible
Faceclaim your choice · Free
Relation former best friend, now enemie until sudden death
Combinable Yes
Wes und Ethan sind nach wie vor verbitterte Feinde, zumindest von seiner Sicht aus. Für ihn wird sich das auch nicht ändern, selbst wenn Ethan seine Vergangenheit mittlerweile bereuen sollte.
Je nachdem wie du Ethan spielen möchtest, ist es auch möglich, dass er seine Taten bereut und nun wieder gut machen will - oder dass er eben genau das Gegenteil ist und immer noch ein Auge auf Daisy geworfen hat und den Calloways das Leben schwer machen will, das würden wir dir überlassen.
02.Gemeinsame Story
Wes und Ethan lernten sich auf der Highschool kennen und waren von Anfang an beste Freunde. Sie unternahmen alles miteinander, spielten ständig irgendwelche Scherze und hatten Spaß daran, sich gegenseitig zu neuen Bestleistungen herauszufordern. Sie beide liebten Hockey schon immer, sodass die Freude besonders groß war, als beide in die Hockeymannschaft aufgenommen wurden. Von nun an spielten sie Seite an Seite jedes Spiel und waren praktisch unzertrennlich. Das änderte sich aber, als Wes' kleine Schwester größer wurde. Ethan mochte sie schon immer, versteckte das aber immer vor Wes. Als Daisy älter wurde, wuchs auch Wes' Beschützerinstinkt und er ließ sie kaum allein auf eine Party gehen. Eines Abends allerdings war er selbst verhindert und beauftragte seinen besten Freund, ein Auge auf seine Schwester zu haben. Ethan stimmte sofort zu und sah seine Chance gekommen, Daisy endlich für sich allein zu haben. Den ganzen Abend näherte er sich ihr auf unangenehme Art und Weise, was Daisy immer mehr abblockte. Doch Ethan ließ sich nicht abwimmeln. Er hatte schon damit gerechnet, dass sie nicht besonders willig sein würde und trug bereits ein Betäubungsmittel mit sich, was er Daisy in einem unbeobachteten Moment in den Drink kippte. Nachdem sie zu benommen war, um selbst noch geradeaus gehen oder sich wehren zu können, trug er sie hinauf in eines der Zimmer und verging sich die ganze Nacht an ihr. Denn dies war immer sein eigentlicher Plan gewesen - Daisy's Unschuld zu rauben. Die Freundschaft mit Wes war für ihn nur der Vorwand dafür. Als Daisy am nächsten Morgen wach wurde, war Ethan bereits über alle Berge und kappte auch jeglichen Kontakt zu ihrem Bruder. Er verließ noch am selben Abend die Stadt, wohlwissend dass der Zorn von Wes gnadenlos sein würde. Den Beweis dafür erhielt er ein paar Jahre später. Ethan spielte inzwischen für eine andere Hockeymannschaft, die an diesem Tag gegen die Chicago Hawks spielen sollte. Er fürchtete ein Wiedersehen mit Wes und hielt sich deshalb bedeckt. Doch als man ihn einwechselte und Wes ihn zum ersten Mal seit damals wieder erblickte, rastete er völlig aus. Wes stürzte sich auf Ethan und schlug auf ihn ein, dieser wehrte sich aber heftig. Es gelang ihm, die Kontrolle zurück zu bekommen und er schleuderte Wes mit voller Wucht gegen die Bande, bis dieser bewusstlos auf dem Eis liegen blieb. Rettungssanitäter eilten schnell herbei und brachten Wes direkt in ein Krankenhaus, was Ethan mit ansehen musste. Ein Teil von ihm erinnerte sich noch an die vergangenen Zeiten, in denen sie ein unzertrennliches Duo gewesen waren und fühlte sich schuldig an der Situation, besonders als er erfuhr, dass Wes' Verletzung etwas schwerwiegender sein würde.
03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
eigentlich regelmäßig anzutreffen und für Shortplays und ähnliches verfügbar, längere Posts können schon mal etwas dauern.
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Du wirst auf jeden Fall @Daisy Jane Calloway kennen ‒ wenn du sie nochmal anrührst, schlage ich dir die Fresse ein, egal welche Konsequenzen das hat! Außerdem wurdest du zurecht durch @August Montgomery und @Gabriel James Ashbourne ersetzt, die nun Wes beste Freunde sind, daran geht auch kein Weg vorbei. Zudem hat Wes allgemein einen sehr großen Freundeskreis, den du kennenlernen wirst. Bis auf August weiß allerdings niemand von der Story mit Daisy, da die Calloway Geschwister dieses Trauma für sich behalten, daher könnte es sein, dass du da gute Chancen hast, vielleicht ein paar freundliche Kontakte zu knüpfen.
Probepost
Nein
Letzte Worte
Der Charakter ist etwas komplexer und nicht leicht zu schreiben, das wissen wir. Entsprechende Anpassungen können nach Absprache gern vorgenommen werden, solange die Grundidee nicht geändert wird.
01 / 04
weston rhys calloway • #66 • nhl star defenseman
Too loud for silence. Too stubborn to quit. Too busy living to care.
Occupation Studentin [Lehramt] und als Nebenverdienst im The Prive an der Bar
Residence Chicago
Affiliation Sigma Kappa Delta
Faceclaim Nicole Wallace
Gesuchter
Theodore Wells [VB]
Age Um die 30
Occupation Irgendwas mit einer Autowerkstatt
Residence Chicago
Affiliation Flexible
Faceclaim Jacob Elordi [nur ein Vorschlag] Flexible
01.Short facts
Full nameNoa Soleil Wells
Age25
Sexuality Bi-Sexuell
OccupationStudentin [Lehramt] und als Nebenverdienst im The Prive an der Bar
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
FaceclaimNicole Wallace
Noa ist eine junge Frau, die früh lernen musste, auf eigenen Beinen zu stehen. Nach dem Bruch mit ihrer wohlhabenden Familie baute sie sich ihr Leben selbst auf. Zwischen Studium, Barkeeperjob, Sigma Kappa Delta und ihrer großen Leidenschaft für Autos versucht sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch alte Familienkonflikte und neue Feindschaften machen ihr das Leben nicht gerade leichter.
Wenn gewünscht ist kann ich gerne auch die Story zur Verfügung stellen
NameTheodore Wells [VB]
AgeUm die 30
Sexuality Das darfst du selber entscheiden
OccupationIrgendwas mit einer Autowerkstatt
ResidenceChicago
AffiliationFlexible
Faceclaim Jacob Elordi [nur ein Vorschlag] · Flexible
Relation Big Brother
Combinable Yes
Du bist mein großer Bruder, mein ein uns alles ♡ Du hast gegen den Willen unserer Eltern heimlich weiter Kontakt zu mir gehalten und wir gehen durch dick und dünn zusammen
02.Gemeinsame Story
Geboren bist du wie ich in Saint Albans - England und dort bist du auch bis zu deinem ca. 10. Lebensjahr aufgewachsen. Mit ca. 4 Jahren hast du eine Kleine Schwester [mich] bekommen und warst total erfreut darüber. Du warst zwar ein Typischer Junge: Autos,Bauen, Fußball usw. Doch wenn es um deine Schwester ging warst du immer für sie da und hast dich für sie eingesetzt.
Selbst als es mit dem Teenageralter von mir so weit kam das unsere Eltern mich zu unserer Tante gebracht haben. Wir hatten immer, gefühlt schon Täglich Kontakt. Als sie mir dann den Geldhahn zudrehten und den Kontakt abbrachen, verboten sie dir Kontakt zu mir zu halten. Du hast dich heimlich über das Verbot gesetzt und warst trotzdem weiterhin für mich da.
Im Jugendlichen Alter hast du angefangen in einer Werkstatt zu arbeiten und durch dich habe ich die Interesse an Autos gefunden. Auch noch immer arbeitest du in dieser [vielleicht gehört sie dir heutzutage sogar?!]. Sollte ich doch mal Geld brauchen bist du immer an erster Stelle, was ich zwar nett finde aber ich versuche immer alles selber zu lösen und zur Not mit illegalen Autorennen von denen du weißt da du mein Auto bei Problemen reparierst, doch begeistert bist du nicht davon.
03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Ich bin, wenn nichts dazwischen kommt, eigenlich jeden Tag anwesend. Ich playe gerne eher kurze und Mittlere Plays da ich da öfters mal zeit für haben zu schreiben als so riesen plays mit tausenden Wörtern. Man findet mich ekgenlich immer mal wieder ob im Gästebuch oder doch in Chat play oder wo auch immer :)
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Also hier findet man eigenlich immer guten Anschluss, wenn nicht im Charaktervorstellungsbereich dann spätestens im Gästebuch :)
Und auch bei @Weston Rhys Calloway und seine kleine Schwester wären sicher Anschluss da Noa sie seit Kind an kennt und du dann sicher auch :)
Probepost
Nein
Letzte Worte
Der Vorname und auch der Ava sind Verhandungsbasis. Doch möchte ich bitte ein Veto mit haben.
Faceclaim Jacob Elordi, A. Garfield, JA White...(Vto) Free
01.Short facts
Full nameReagan Dallcassian
Age23
Sexuality Heterosexual
OccupationWäscherei Assistent
ResidenceSouthside, Chicago
AffiliationCitizen
FaceclaimTimothée Chalamet
Reagan ist ein typisches South Side Kind. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, doch die Familie steht in der Not über allem und hält immer zusammen. Er ist kommunikativ, erfinderisch und holt das Beste für sich aus den meisten Situationen heraus. Ein Studium kam für ihn nicht in Frage, da er nicht mit Hierarchien klar kommt und das ewige herum sitzen und lernen ist für ihn eine Quälerei. Reagan braucht immer gleich Ergebnisse, die er natürlich nur durch Taten erzielt. Er kann sehr zuverlässig sein, aber auch Lügen, was das Zeug hält. Trotzdem ist er für jeden Unsinn zu haben und lässt es auch mal ruhig und mit tiefsinnigen Gesprächen einhergehen.
NameRockford(Plzhalter) Dallcassian
Age23
Sexuality deine Sache
OccupationFlexibel
ResidenceSouth Side Chicago
AffiliationFlexible
Faceclaim Jacob Elordi, A. Garfield, JA White...(Vto) · Free
Relation Twin Brother
Combinable Yes
Bei 'Rockford' ist es wichtig, dass die Zwillinge ein gutes Verhältnis haben, aber auch schon einmal aneinander geraten können. 'Rockford' kann das genaue Gegenteil von Reagan sein, zielstrebig, Karriere orientiert, ehrlich oder eben auch ähnlich Southside geprägt. Nur bitte kein Großkrimineller oder ein totaler Überflieger, in allem immer der Beste und Perfekte. Ob du schon immer aus der Southside durch ehrliche Arbeit raus wolltest oder Reagans Motto lebst, das man nur reich wird, durch den Grundsatz #Steal or Scam, ist deiner eigenen Entwicklung geschuldet.
02.Gemeinsame Story
Chicago, die Southside, dort wurde Reagan und sein Zwillingsbruder hineingeboren, und leben dort bis heute, obwohl die Gentrifizierung auch hier Einzug hält. Die Dallcassians entstammen dem mittelarmen Zweig der Familie. Einer muss ja die Arschkarte haben. Doch es mangelte zu Hause nie an familiärem Miteinander, die Eltern trennten sich, als die Zwillinge nach der Grundschule in die Mittelschule wechselten. Für Reagan war das kein Problem damit klar zu kommen, er war immer schon derjenige gewesen, der zusah, dass es zu Hause rund lief, er zog seinen Zwilling der ein paar Minuten jünger war mit durch. Da seine Mutter die Trennung sehr deprimierte, hielt er die Familie am Laufen. Nachdem die Mutter dann einen neuen Macker hatte, besserte sich die Lage wieder, und Reagan konnte sich mehr auf einen schlechten Highschool Abschluss einer schlechten Schule konzentrieren. Und wie das in solchen Vierteln so ist, hing er oft mit seinen Kumpels ab und veranstaltete Mist, wobei er zusätzlich eine Freundin hatte, die ihm teilweise den Haushalt ungefragt schmiss und ihm zu dem Zeitpunkt eine große Hilfe war. Nach der Highschool versuchte er es ein Jahr lang auf einem städtischen College, doch Reagan setzte absolut die falschen Schwerpunkte, Partyleben, Studentinnen und das Leben genießen. Außerdem hatte er Probleme mit der Hierarchie im College und war zu diskussionsfreudig. Mittlerweile waren noch zwei Kinder nachgerutscht, Mädchen, die seine Mutter mit dem Stiefvater gezeugt hatte. Der besorgte ihm auch einen Job als Hausmeister in einem Krankenhaus. Reagans Traum war in Erfüllung gegangen, in einem Blaumann und mit Putzmop durch die Flure spazieren und Rotze aufwischen. Reagan warf nach einem Jahr hin und wuselte sich durch, bis er durch eine Fügung einen Job in einer Wäscherei bekam, deren alte Inhaberin er schon lange kannte. Nicht, dass ihn der Job begeistern würde, aber er sieht das Potential, dass er dadurch entwickeln könnte, wenn ihm nur jemand mal eine Chance geben würde. Seine Hausfrauen Freundin hat er mit dem Krankenhausjob aufgegeben, doch zu seiner alten Gruppe hält er nach wie vor Kontakt, sowie zu neuen Freundschaften. Was die Familie angeht? Die klebt nach wie vor an de Zwillingen.
03.Writing
Writing preference
3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Ich antworte regelmäßig (außer wir sitzen wieder in einer Hitzewelle harm), und antworten kann jemand, wie er Lust und Laune hat. Keine Powerposter oder Menschen, die meinen Part gleich mitschreiben. : - )
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Hier drinnen gibt es jede Menge interessante Charaktere. You choose!
Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte
Dieses Gesuch ist für Spieler, die Lust auf ein langlebiges Rollenspiel haben mit vielen Twists und Möglichkeiten.
FaceclaimJacob Elordi, aber fühl dich frei jemand anderes zu nehmenFlexible
01.Short facts
Full nameTaylor Jordan Brooks
Age22 Jahre
Sexualitystraight
OccupationStudentin
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
Faceclaim1chloeellis
Taylor Jordan Brooks wurde in Chicago geboren, in eine Familie, die von außen betrachtet beinahe perfekt wirkte. Die Brooks hatten Geld, Ansehen und diesen makellosen Ruf, auf den ihre Eltern viel zu viel Wert legten. Ihr Haus war groß, ordentlich und immer so hergerichtet, als könne jederzeit Besuch vor der Tür stehen. Es gab Kindermädchen, teure Kleidung, gepflegte Familienessen und Eltern, die genau zu wissen glaubten, was aus ihren Kindern einmal werden sollte. Für Taylor bedeutete das schon früh, dass sie weniger als eigene Person gesehen wurde und mehr als etwas, das man formen, vorzeigen und kontrollieren konnte. Taylor war das jüngste Kind der Familie. Ihre beiden älteren Geschwister hatten auf ganz eigene Weise gelernt, in diesem Zuhause zu funktionieren. Ihr Bruder Elliot war der Sohn, auf den ihre Eltern stolz waren. Angepasst, ehrgeizig, höflich, und derjenige der früh verstanden hatte, dass man in dieser Familie am besten zurecht kam, wenn man keine Wiederworte gab. Ihre ältere Schwester Madeline war vorsichtiger, weicher und bemüht, es allen recht zu machen. Sie war nicht unbedingt wie ihre Eltern, aber sie hatte sich schon früh für den einfachen Weg entschieden: lächeln, nicken, nicht auffallen. Taylor hingegen war anders als ihre älteren Geschwister. Vielleicht gerade, weil sie die Jüngste war. Vielleicht, weil alle schon eine Rolle bekommen hatten und für sie nur noch übrig blieb, das letzte perfekte Stück im Familienbild zu sein. Neben ihren Eltern und Geschwistern gehöörte Noah Brooklyn Jones irgendwie schon immer zu ihrem Leben dazu. Nicht jeden Tag, nicht wie ein Nachbarsjunge mit dem man nach der Schule draußen spielte, aber regelmäßig genug, dass Taylor ihn mit bestimmten Erinnerungen verband. Seine Eltern kannten ihre Eltern und so tauchte Noah bei Abendessen, Sommerfesten, Feiertagen oder diesen steifen Veranstaltungen auf, bei denen sie beide hübsche Kleidung tragen mussten und sich viel zu lange benehmen sollten. Anfangs war er einfach nur der Junge, der da sein musste, weil seine Eltern es waren. Einer der manchmal gelangweilt neben ihr saß, während die Erwachsenen über Arbeit, Kontakte und Zukunftspläne redeten. Doch mit den Jahren wurde er zu jemandem, auf den Taylor sich freute, sobald sie wusste, dass seine Familie kommen würde. Als Kind passte Taylor noch in das Bild das ihre Eltern für sie vorgesehen hatten. Zumindest nach außen. Sie trug die Kleider, die ihre Mutter ihr kaufte, ließ sich die dunklen Locken frisieren und lächelte auf Familienfotos, wenn man es von ihr erwartete. Ihre Mutter achtete sehr darauf, dass Taylor süß, ordentlich und weiblich wirkte. Sie sollte tanzen, aber bitte auf eine schöne, kontrollierte Art. Sie sollte klug sein, aber nicht klugscheißern oder widersprechen. Sie sollte auffallen, aber niemals unangenehm. In Taylors Familie gab es für alles eine Vorstellung, nur nicht dafür, dass Taylor vielleicht selbst eine haben könnte. Noah bekam früh beide Seiten von ihr zu sehen, auch wenn er damals vermutlich noch nicht verstand, wie viel davon wirklich sie war. Er sah das Mädchen in den hübschen Kleidern, das neben seiner Mutter stand und artig wirkte. Aber er sah auch wie Taylor die Augen verdrehte, wenn keiner der Erwachsenen hinsah. Wie sie unter dem Tisch gegen Stuhlbeine trat, weil sie es nicht mehr aushielt stillzusitzen. Wie sie manchmal absichtlich etwas Freches sagte, nur um zu sehen, ob jemand sich traute, sie dafür zurechtzuweisen. Noah lachte nicht über sie, aber oft über diese kleinen Dinge, die Erwachsene gerne übersahen. Und für Taylor die sonst ständig das Gefühl hatte, eine Rolle spielen zu müssen, war das schon damals etwas Besonderes. Je älter Taylor wurde, desto mehr spürte sie, dass etwas in diesem Haus nicht stimmte. Ihr Vater war nach außen ein charmanter, angesehener Mann. Einer, dem andere vertrauten, dem man zuhörte, der in Gesellschaft genau wusste wann er lächeln und wann er ernst schauen musste. Zuhause war er ganz anders. Noch Kontrollierender. Noch Besitzergreifender. Und bei Taylor überschritt er Grenzen, die ein Vater niemals hätte überschreiten dürfen. Vielleicht, weil sie die Jüngste war, weil sie am längsten das kleine Mädchen geblieben war das man herumkommandieren, anfassen, zurechtmachen und klein halten konnte. Für Taylor gab es keine einfache Erklärung dafür, nur dieses wachsende Gefühl im eigenen Zuhause nicht sicher zu sein. Es waren Berührungen, Blicke und Situationen, die sie als Kind verwirrten und später beschämten, obwohl sie nichts falsch gemacht hatte. Ihr Vater verstand es, alles so aussehen zu lassen, als wäre es harmlos. Als wäre Taylor einfach nur zu empfindlich. Als würde sie die Dinge falsch verstehen und wahrnehmen. Ihre Mutter bekam mehr mit als Taylor ihr zutraute, aber sie schwieg. Vermutlich, weil sie es nicht wahrhaben wollte oder weil der Ruf der Familie wichtiger war. Vielleicht auch, weil es einfacher war Taylor als schwierig abzustempeln, als sich einzugestehen, was im eigenen Haus passierte. Kurz vor der High School begann Taylor sich zu verändern. Oder vielleicht begann sie einfach nur sich weniger zu verstecken. Sie wurde lauter, widersprach öfter und hielt sich immer weniger an die Regeln ihrer Eltern. Sie fing an Kleidung absichtlich anders zu tragen, als ihre Mutter es wollte, schwänzte Termine, blieb länger draußen und hing immer häufiger an Skateparks herum. Dort fand sie zum ersten Mal gleichgesinnte Menschen, die nicht von ihr erwarteten alles perfekt zu machen. Taylor mochte dieses Gefühl sehr und das war auch der Grund, warum sie immer wieder dort hin zurückkehrte. Noah bemerkte diese Veränderung früher als viele andere in ihrem Umfeld. Bei einem der letzten Treffen ihrer Familien war Taylor nicht mehr das kleine Mädchen mit den ordentlich frisierten Locken, sondern bereits deutlich kantiger. Sie hatte irgendein Kleid an, das ihre Mutter ausgesucht hatte, aber darunter trug sie Sneaker, die nicht dazu passten. Ihre Haare waren weniger sorgfältig gemacht, ihre Antworten schärfer. Sie wirkte unruhig, als wolle sie jeden Moment aus ihrer eigenen Haut steigen. Noah sagte nichts Großes dazu, sondern fragte sie nur irgendwann abseits der Erwachsenen, ob sie okay sei. Taylor lachte damals nur und meinte, er sollte sich nicht Angelegenheiten einmischen, die ihn offensichtlich nichts angingen. Aber diese Frage blieb ihr im Kopf, weil sie nicht vorwurfsvoll oder neugierig klang, sondern eher vorsichtig. In dieser Zeit entstand auch sowas wie ihr 'Markenzeichen' in Form von Linien. Am Anfang war es nur eine kleine Kritzelei auf Schulheften, Toilettentüren und Tischkanten: ein grimmig schauender Bär mit einem X als Auge. Er sah nicht niedlich aus, eher trotzig und schlecht gelaunt. Fast so, als würde er die ganze Welt nicht leiden können und trotzdem jedem zeigen wollen, wer er ist. Irgendwann wurde dieser Bär ihr ganz persönliches Zeichen. Noah war sogar einer der ersten, der diesen Bären sah bevor daraus viel mehr wurde. Bei einem Sommerfest ihrer Familien erwischte er sie dabei, wie sie ihn mit einem schwarzen Marker unter eine Gartenbank malte. Taylor war sofort angespannt und bereit frech zu werden oder sich rauszureden. Aber Noah verpetzte sie nicht, sondern sagte nur, dass der Bär aussieht als hätte er richtig schlechte Laune. Taylor tat so als wäre ihr das egal, aber sie dachte danach noch lange daran. Vielleicht mochte sie Noah gerade deshalb so sehr, weil er sie einfach nahm wie sie war. Mit der Zeit wurde Noah ihr erster richtiger Crush. Nicht auf eine kitschige, offene Art und Weise, denn Taylor hätte niemals zugegeben, dass sie sich freute, wenn seine Familie eingeladen war. Sie hätte ihn auch nie gefragt, ob er mehr in ihr sah, als dieses kleine, brave Mädchen. Aber jedes Mal, wenn er da war, fühlte sie sich ein bisschen weniger allein in dieser Welt aus höflichem Lächeln und perfekten Fassaden. Als Taylor fünfzehn war, lief sie von zuhause weg. Es war keine perfekt geplante Flucht und auch kein mutiger Film-Moment. Es war einfach der Punkt, an dem sie nicht mehr konnte. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Vater, nach einer weiteren Situation, in der er ihr zu nah gekommen war und sie sich zum ersten Mal mit allem was sie hatte wehrte, wusste sie, dass sie dort keine Nacht länger bleiben konnte. Sie nahm etwas Geld, welches sie in ihrer Schublade gelagert hatte, stopfte Kleidung in einen Rucksack und ging. Ohne Abschied und ohne einen Plan wo sie am nächsten Tag schlafen würde. Natürlich war es nicht so einfach, wie einfach wegzugehen und ein neues Leben zu beginnen. Taylor war fünfzehn. Ein Teenager verschwindet immerhin nicht spurlos, ohne dass jemand Fragen stellt. Ihre Familie suchte nach ihr, zumindest offiziell. Vielleicht aus Sorge, vielleicht aus Panik um den eigenen Ruf, aber wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem. Es gab Anrufe, Nachfragen, irgendwann auch Vermisstenmeldungen. Taylor wusste, dass sie nicht einfach wieder an einer Schule auftauchen oder ihren echten Namen benutzen konnte, ohne gefunden zu werden. Also tauchte sie erst einmal unter. Die erste Zeit war chaotisch und alles andere als schön. Taylor schlief bei Leuten, die sie kaum kannte, auf Sofas, in Kellern, manchmal in Zimmern, in denen sie ihre Schuhe lieber anbehielt, da sie sich zu sehr ekelte. Sie wechselte ständig den Ort, traute niemandem so richtig und hatte immer das Gefühl, irgendwer könnte sie erkennen oder zurückbringen. Sie hielt sich von Gegenden fern, in denen ihre Familie Kontakte hatte, mied alte Freunde und blockte alles ab, was sie an früher erinnerte. Irgendwann lernte Taylor eine Frau kennen, die ihr Leben auf eine Weise veränderte, die Taylor bis heute nicht gern kitschig nennt, obwohl es vielleicht genau das war. Die Frau hieß Marisol Vega und arbeitete in einem kleinen Diner in dem Taylor ein paar Mal herumhing, weil es warm war und niemand sie sofort rauswarf. Marisol war nicht naiv. und sie merkte schnell, dass Taylor zu jung war, zu hungrig und zu misstrauisch für jemanden, der nur ein bisschen Ärger zuhause hatte. Sie stellte keine großen Fragen, zumindest nicht am Anfang. Sie gab Taylor Essen, ließ sie manchmal nach Ladenschluss noch sitzen und tat so, als wäre das alles keine große Sache. Taylor hasste es, Hilfe anzunehmen, aber Marisol hatte eine Art, bei der es sich nicht wie Mitleid anfühlte. Sie drängte nicht, fasste sie nicht ungefragt an, wollte keine Dankbarkeit aus ihr herauspressen. Die Frau war ziemlich unbeeindruckt von Taylors großer Klappe, die sie oft und unnötiger Weise an den Tag legte. Als Taylor irgendwann wieder einmal keinen Ort zum Schlafen hatte, nahm Marisol sie für eine Nacht mit. Aus einer Nacht wurden mehrere. Aus mehreren wurde ein stilles Abkommen zweischen den beiden. Marisol wurde nicht sofort zu einer Ersatzmutter, denn Taylor hätte das nie zugelassen. Aber sie wurde zu der ersten erwachsenen Person, bei der Taylor nicht ständig darauf wartete, dass die Hilfe irgendwann in Kontrolle umschlug. Marisol hatte selbst genug erlebt, um zu wissen, dass manche Kinder nicht aus Trotz weglaufen. Sie fragte Taylor nicht nach Details, solange sie nicht selbst darüber reden wollte. Aber sie machte ihr irgendwann sehr klar, dass Untertauchen allein kein Leben war. Wenn Taylor wirklich eine Zukunft wollte, musste sie wieder zur Schule und irgendwann ihren Abschluss machen. Und dafür brauchte sie eine Geschichte, einen Namen und eine erwachsene Person, die für sie einstand. Also erfanden sie beides zusammen. Taylor hieß für eine Weile nicht mehr Taylor Jordan Brooks. Marisol und sie dachten sich einen Namen aus, der nah genug an ihr blieb, dass sie darauf reagieren konnte, aber weit genug weg war, um nicht sofort aufzufallen. Jo Vega. Jo, weil es eine Abkürzung zu ihrem 2. Vorname war. Vega, weil Marisol ihr diesen Namen lieh, als wäre sie von nun an ihre Tochter. Vor Behörden, Schulstellen und überall dort wo jemand Fragen stellte, gab Marisol sich als ihre Mutter aus. Nicht ohne Risiko, aber glaubwürdig genug um damit durchzukommen. Eine alleinerziehende Mutter, die mit ihrer Tochter neu anfangen wollte. Taylor lernte in dieser Zeit, wie es war eine Lüge zu leben, die sich aber trotzdem sicherer anfühlte als die Wahrheit. Mit Marisol kam sie schließlich in Pilsen unter, später in einem kleinen Zimmer über einem Tattoo-Shop, der einem Bekannten von Marisol gehörte. Es war eng, laut und nicht besonders schön, aber für Taylor fühlte es sich freier an als das Haus ihrer Eltern. In dieser Zeit lernte sie die Menschen kennen, die sie für die Zukunft stark prägten. Milo Reyes war einer von ihnen. Ein Sprayer, der mehr Nächte auf Dächern und an Bahngleisen verbrachte als irgendwo sonst. Er zeigte Taylor, wie man mit Spraydosen umging, wie man Linien sauber setzte, wie man Schatten zog und welche Wände sich gut eigneten, sowie welche Gegenden sie dafür besser meiden sollte. Kenzie Vale wurde ihre beste Freundin. Kenzie tanzte, feierte, log, lachte zu oft und zu laut und zog Taylor in eine Welt aus Clubs, Afterpartys und Nächten, die oft erst endeten, wenn andere schon zur Arbeit gingen. Mit ihnen wurde Taylor mehr und mehr zu der Person, die sie heute ist. Sie färbte ihre dunklen Haare blond und begann sie glatt zu tragen und verbannte somit das Mädchen aus ihrer Vergangenheit. Die süßen Kleider verschwanden und stattdessen trug sie oversized Hoodies, Baggies, Beanies und schwere Sneaker. Sie sah auffällig aus, eckte hier und da auch bestimmt mit ihrem Aussehen an. Aber sie war mehr sie selbst als je zuvor. Sie fuhr Skateboard, sprayte, tanzte Streetstyle und Hip Hop, hörte Musik viel zu laut und bewegte sich durch Chicago als müsste sie ständig beweisen, dass sie vor nichts und niemanden Angst hatte. Ganz angstfrei war Taylor jedoch nie, sie konnte es nur gut verstecken. Sie wurde großmäulig, frech und schwer zu greifen. Manche würden sie als 'bissig' bezeichnen. Sie vertraute kaum jemandem schnell und prüfte Menschen oft härter, als es fair war. Wenn sie das Gefühl hatte, jemand wolle sie kontrollieren, machte sie sofort dicht. Wenn jemand sie belog oder verriet, vergaß sie es dieser Person niemals. Taylor konnte nachtragend sein, manchmal fast schon zerstörerisch. Aber wenn sie jemanden wirklich mochte, wenn jemand es durch ihre Mauern schaffte, dann war sie loyal auf eine ganz eigene Art. Für diese Leute würde sie nachts um drei durch die ganze Stadt fahren, würde lügen, kämpfen, stehlen oder sich selbst in Schwierigkeiten bringen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Das Geld war immer knapp. Taylor arbeitete mal hier, mal da, aber nichts hielt lange und nichts reichte wirklich. Sie klaute, wenn es sein musste. Essen, Kleidung, Spraydosen, Kleinigkeiten, die ihr das Leben ein bisschen besser machten, wenn auch nur für kurze Zeit. Anfangs hatte sie noch ein schlechtes Gewissen, später aber verlor sie diese Hemmungen und Gedanken. Mit Kenzie kam irgendwann eine noch dunklere Art dazu, an Geld zu kommen. Auf Partys und in Clubs suchte sie sich Männer aus die zu selbstsicher waren, zu betrunken oder zu überzeugt davon, dass ihnen die Welt ohnehin gehörte. Taylor wusste, wie sie wirken konnte, wenn sie wollte. Sie konnte charmant sein, konnte mit Nähe spielen und sie konnte jemanden glauben lassen, er hätte gerade gewonnen. Manchmal begleitete sie Männer nach Hause oder auf eine Afterparty, versetzte ihnen den Drink mit Mitteln die Müde machten, nahm Geld aus dem Portemonnaie und verschwand. Meistens lief nicht mehr, manchmal schon. Aber darüber sprach Taylor so gut wie nie. Sie erzählte sich, dass sie nur von den Typen nahm, die auch selbst genommen hätten, wenn man sie gelassen hätte. Vielleicht stimmte das, aber vielleicht machte sie es sich damit auch nur leichter. Trotz allem war Taylor nie dumm oder ziellos. Sie tat oft so, als wäre ihr alles egal, aber das stimmte nicht. In Wahrheit hasste sie es, unterschätzt zu werden. Sie hasste die Vorstellung, dass ihre Eltern irgendwann sagen könnten sie hätten es ja gewusst das aus ihr nichts werden würde. Also biss sie sich in der Schule durch, auch wenn sie viel zu oft fehlte, müde war oder Ärger hatte. Sie schrieb gute Noten, die niemand von ihr erwartete. Jeder Mensch, der ihr das Gefühl gab nichts drauf zu haben, gab ihr nur noch mehr Grund besser zu sein. Dass sie ihren Abschluss überhaupt nachholen konnte, lag vor allem auch an Marisol. An der Frau, die sich für sie als Mutter ausgegeben hatte, die Formulare unterschrieb, Termine wahrnahm und Taylor jedes Mal böse ansah, wenn mit ihr zusammen wieder beim Direktor der Schule saß. Marisol war nicht weich im klassischen Sinn, denn sie konnte schreien, fluchen und Taylor ziemlich unangenehm die Wahrheit sagen. Aber sie hatte Taylor nie im Stich gelassen und genau das war für sie neu. Irgendwann holte Taylors Vergangenheit sie trotzdem ein und zwar ganz ohne Vorwarnung. Nach einem Zwischenfall mit der Polizei wurde sie wieder als Taylor Jordan Brooks identifiziert und damit mussten auch ihre Eltern informiert werden. Das Wiedersehen war kälter, als Taylor es je hätte erwarten können. Es ging weniger darum, dass ihre verschwundene Tochter wieder da war und mehr darum, wie unangenehm die ganze Sache für den Ruf der Familie gewesen war. Ihre Eltern zeigten kaum echtes Interesse daran, sie zurückzuholen und auch Taylor selbst hätte nicht weniger zeigen können, wie wenig sie zurück in ihr altes Leben wollte. Da sie noch nicht volljährig war brauchte es trotzdem eine offizielle Lösung. Marisol erklärte sich bereit, Verantwortung für sie zu übernehmen und nach Einwilligung ihrer Eltern, die froh waren dieses Problem los zu sein, wurde Marisol schließlich Taylors gesetzlicher Vormund. Es war die beste Lösung für alle, Marisol verlor nicht ihre selbsternannte Tochter und für Taylor war es das erste Mal, dass jemand auf diese Art und Weise für sie einstand. Nach ihrem Abschluss bewarb Taylor sich an einer Uni in Chicago und entschied sich für Urban Studies mit dem Schwerpunkt Street Culture und Community Development. Das Fach passte besser zu ihr, als sie selbst zugeben wollte. Taylor interessierte sich für Städte, für Viertel, die sich veränderten, für Orte, an denen Menschen verdrängt wurden und für die Art, wie Jugendliche sich Räume zurückholten, die ihnen niemand freiwillig gab. Graffiti, Tanz, Musik, Subkultur, Straßen und Zugehörigkeit waren für sie nicht nur Themen aus Büchern. Es war ihr Leben. Vielleicht gefiel ihr auch die Ironie daran, tagsüber in Seminaren über urbane Räume zu sprechen und nachts selbst ihren Bären an Wände zu sprayen. Das Problem war nur, dass die Uni Geld kostete. Mehr Geld, als Taylor je haben würde. Ihre Eltern hätten zahlen können, jedoch würde Taylor dann vermutlich auch in Vorlesungen über Jura oder Medizin sitzen. Hilfe aus dieser Richtung wollte sie nicht erwarten und schon gar nicht in Anspruch nehmen. Also hielt sie sich mit Nebenjobs, kleinen Deals und allem über Wasser, was gerade möglich war. Trotzdem reichte es kaum zum Leben. Genau in dieser Zeit wurde Sigma Kappa Delta auf sie aufmerksam. Sigma Kappa Delta war eine Studentenverbindung, die nach außen wie ein Netzwerk für junge Menschen wirkte, die sich alles selbst erarbeiten mussten. Keine reichen Erben, keine perfekten Familienkinder, sondern Leute, die hungrig nach mehr waren und bereit waren etwas dafür zu tun. Menschen, die nicht darauf warten wollten, dass ihnen jemand einen Platz gab. Taylor passte in dieses Bild erschreckend gut hinein. Sie wurde zuerst beobachtet, auf Partys, auf dem Campus, in Clubs. Man merkte schnell, dass sie dicht halten konnte, dass sie keine Angst hatte und dass sie loyal sein konnte. Rhea Mercer, eine der Verbindungsschwestern, sprach sie schließlich an. Rhea war ruhig, kontrolliert und gefährlich gut darin Menschen einzuschätzen. Sie bot Taylor keine Rettung an, eher eine Möglichkeit. Geld, Kontakte, Schutz und Zugehörigkeit. Taylor wusste, dass nichts davon umsonst war, aber sie war müde davon den Kopf gerade so über Wasser halten zu können. Also ließ sie sich darauf ein. Durch Sigma Kappa Delta kam Taylor mit The Privé in Berührung. Was nach Partys, Verbindungen und exklusiven Kontakten klang, war in Wahrheit ein Netzwerk aus Drogen, Clubgeschäften und Abhängigkeiten. Besonders Cloud Nine spielte dabei eine immer größere Rolle. Die Droge hatte sich in bestimmten Kreisen fast wie ein Gerücht verbreitet. Erst in Clubs, dann auf privaten Partys und schließlich auch auf dem Campus. Niemand redete offensichtlich darüber, aber jeder kannte jemanden, der jemanden kannte. Für viele klang Cloud Nine nach Leichtigkeit, nach einem kurzen Ausstieg aus Druck, Prüfungen, Zukunftsangst und allem was einem sonst zu schwer auf der Brust lag. Für The Privé war es vor allem eines: ein verdammt gutes Geschäft. Taylor begann zunächst mit kleineren Übergaben auf Partys und in Clubs, doch irgendwann verlagerte sich ein Teil davon auch auf das Unigelände. Nicht sehr offensichtlich, eher so nebenbei. Zwischen Vorlesungen, in überfüllten Fluren, auf Verbindungspartys, hinter Wohnheimen oder irgendwo dort, wo niemand genau hinsah, weil alle zu beschäftigt damit waren so zu tun als hätten sie ihr Leben im Griff. Taylor war gut darin, und wurde immer besser darin die Menschen einzuschätzen und zu lesen. Sie wusste, wer nur neugierig war, wer zu viel redete, wer Ärger bedeutete und wer bereits viel tiefer drinsteckte. Außerdem unterschätzten sie viele. Ein blondes Mädchen im oversized Hoodie, mit frechem Grinsen und einer Zigarette zwischen den Fingern, passte für viele nicht sofort in das Bild von jemandem, der gefährlich war. Mit Cloud Nine verdiente Taylor mehr, als sie mit irgendeinem Nebenjob je verdient hätte. Das Geld bezahlte ihre Miete, ihre Bücher, Studiengebühren, Essen und das nötigste um nicht unter zu gehen. Sie sagte sich, dass es nur vorübergehend war, nur so lange, bis sie stabil genug war. Nur so lange, bis sie niemandem mehr etwas beweisen musste. Aber Taylor wusste tief in sich drin, dass solche Dinge selten einfach aufhören, sondern dass es ein Teufelskreis war, der so schnell nicht enden würde. Heute ist Taylor zweiundzwanzig und lebt noch immer in Chicago. Sie ist laut, eigenwillig, stur und oft schwieriger, als sie sein müsste. Sie macht Witze, wenn sie eigentlich verletzt ist, provoziert, wenn sie sich unsicher fühlt und tut so, als wäre ihr vieles egal. Sie raucht, trinkt auf Partys, nimmt manchmal selbst Drogen und bewegt sich in Kreisen, die eigentlich zu gefährlich sind. Gleichzeitig studiert sie, schreibt gute Arbeiten, tanzt mit anderen auf der Straße, sprayt Nachts an Wände oder Zugwagons, fährt Skateboard und versucht auf ihre eigene chaotische Art ihr Leben im Griff zu haben.
Good to know: Taylor ist frech, direkt und ziemlich schwer zu beeindrucken. Sie beobachtet Menschen genau, testet Grenzen gerne aus und merkt sich mehr, als man ihr zutrauen würde. Innerhalb von Sigma Kappa Delta wirbt sie unter anderem neue Studenten an, führt sie langsam an die Verbindung heran und schaut, wer wirklich ins Bild passt. Außerdem vertickt sie Cloud Nine und andere Drogen, hauptsächlich auf dem Campus, auf Partys und in Clubs. Sie ist extrem loyal gegenüber den Menschen, die sie als ihre eigenen betrachtet, kann aber genauso nachtragend sein, wenn man sie belügt oder verrät. Kontrolle, Bevormundung und Autoritäten kann sie überhaupt nicht leiden. Trotz ihres chaotischen Auftretens ist sie ziemlich clever, ehrgeizig und hasst es, unterschätzt zu werden.
NameBrody Callahan
Age24/25 Jahre
Sexualityyou know it best
OccupationStudent
ResidenceChicago
AffiliationSigma Kappa Delta
Social classLower Class
FaceclaimJacob Elordi, aber fühl dich frei jemand anderes zu nehmen · Flexible
Relationbest friend and favourite idiot
CombinableYes
Brody ist chaotisch, selbstbewusst und sein Ego ist größer als jedes Wahrzeichen. Auf eine Art und Weise ist er selbstzerstörerisch und Leuten die er nicht kennt gegenüber oft unfreundlich oder ignorant. Trotz allem ist er einer der loyalsten Menschen und würde für seine engsten Freunde höchstpersönlich durch die Hölle gehen.
02.Gemeinsame Story
Taylor und Brody haben sich kennengelernt, als Taylor zu Sigma Kappa Delta kam. Zu dieser Zeit war Brody bereits Mitglied und wusste ganz genau wie es dort läuft. Zuerst haben Taylor und er sich fast die Köpfe eingeschlagen, Sturkopf gegen Sturkopf und nach einem ziemlich heftigen Streit wegen eigentlich nichts haben sie beide gemerkt, dass sie sich ähnlicher eigentlich nicht hätten sein können. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten miteinander, begannen sie jedoch immer öfter miteinander abzuhängen, Brody nahm sie mit zu Partys, zu den illegalen Rennen und Brody wurde aus einem Einzelgänger jemand, der Taylor nicht mehr von seiner Seite weg denken konnte, genauso wie umgekehrt. Es ist nicht so, dass die beiden nie streiten, sie streiten sogar recht oft, weil keiner nachgeben möchte, aber am Ende sitzen sie dennoch lachend nebeneinander als wäre nie etwas gewesen.
03.Writing
Writing preference
1st person
Play preference
Chat style · Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium
Activity / own words
Ich selbst bin recht aktiv, versuche schnellstmöglich zu antworten, was in GBs oder Chats schneller passiert als in richtigen Plays. Ich bin aber im Gegenzug ebenso bei Plays geduldig. Ich wünsche mir dennoch eine Grundaktivität für die Rolle, um einfach nicht ins Stocken zu geraden.
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Weitere Anschlussmöglichkeiten findest du vor Allem auch über die Verbindung, durch @Piper Alba@Nox Mercer@Noa Soleil Wells@Kaia Beaumont@Samara Reyes@Romina Ryder
Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte
Bei Interesse wünsche ich mir jemanden, welcher auch langfristig am Forenleben teilnehmen möchte und auch vor hat hier Fuß zu fassen. Sollte es Probleme geben, oder dass man mit etwas unzufrieden ist, habe ich zwei offene Ohren und versuche das auch immer zu lösen.
Wichtig ist mir auch, eigene Ideen mit einzubringen und vor allem, dass du dich wohl fühlst und einfach Spaß hier hast.
Bei Fragen melde dich gerne in den Fragen und Antworten, ich kanns kaum erwarten.
Wanted · Future Slow Burn Love Interest ✧ Dark Romance
Suchender
Eleanor Hayes
Age21
OccupationPhysiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks (Sportphysiotherapie)
ResidenceLakeview East, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMika Abdalla
Gesuchter
???
Age30-38
OccupationOpen. Bonus points, wenn dein Beruf eine geheimnisvolle Seite mit sich bringt. (z.B. Security Consultant, Private Investigator, Intelligence, CEO, Attorney, Trauma Surgeon, Journalist, Former Military... surprise me.)
ResidenceChicago
AffiliationFlexible
Social classUpper Class
FaceclaimMaybe Oliver Jackson-Cohen? (I'm always happy to discover new faces with a little veto.)Flexible
01.Short facts
Full nameEleanor Hayes
Age21
SexualityHetero
OccupationPhysiotherapeutin im medizinischen Team der Chicago Blackhawks (Sportphysiotherapie)
ResidenceLakeview East, Chicago
AffiliationCitizen
Social classUpper Class
FaceclaimMika Abdalla
Wisst ihr, was richtig scheiße ist? Nein? Dann haltet euch mal fest! Es ist nicht, morgens festzustellen, das der Kaffee alle ist. Glaubt mir, das kommt schon ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Liste menschlicher Tragödien. Es ist auch nicht, wenn man doppelt geschniegelt zu einem Vorstellungsgespräch erscheint und sich genau in dem Moment den Kaffee über die weiße Bluse kippt, in dem man die Tür öffnet. Ist mir nie passiert... also... vielleicht einmal. Abernein. Richtig scheiße ist etwas ganz anderes. Es ist dieses unfassbar beruhigende Gefühl zu glauben, man wüsste genau, wer man ist. Man kennt seinen Namen und man kennt seine Eltern. Man kennt die Geschichten über die eigene Geburt, die jedes Jahr an Geburtstagen erzählt werden. Man kennt die Macken der Familie, weiß, wer immer beim Monopoly schummelt und wer heimlich den letzten Muffin aus der Küche klaut. Man glaubt, seine Geschichte wäre längst geschrieben. Und einem ziemlich klaren roten Faden bis irgendwann jemand kommt und dir sagt: "Übrigens... die ersten Seiten gehören gar nicht zu deinem Buch." … blöd nur... dass ich das alles zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Für mich war mein Leben vollkommen normal. Na gut, so normal, wie das Leben einer chronisch übermotivierten Physiotherapeutin eben sein konnte. Aber fangen wir lieber vorne an oder zumindest bei dem Teil, von dem ich dachte, dass er der Anfang wäre.
Kapitel 1 Mit einem goldenen Löffel... und jeder Menge Pflaster
Wenn man meinen Eltern glauben darf, war ich schon immer laut. Angeblich hätte ich das komplette Krankenhaus zusammengebrüllt. Mein Vater erzählt diese Geschichte bis heute mit einer Überzeugung, als wäre er persönlich Zeuge eines Naturereignisses geworden. "Ich schwöre dir, Ellie", sagt er jedes Jahr grinsend, "Die Schwester aus Zimmer zwölf hat nach deinem ersten Schrei gefragt, ob irgendwo die Feuerwehr eingetroffen wäre.", "Dad...", "Ich meine das ernst!", "Natürlich tust du das." , "Der Arzt hat sogar gelacht." , "Du schmückst die Geschichte jedes Jahr mehr aus." , "Das nennt sich Erzähltalent.", "Das nennt sich Übertreibung." Meine Mutter lacht dann jedes Mal in ihre Kaffeetasse hinein während Dad beleidigt die Arme verschränkt und behauptet, niemand würde seine historischen Berichte zu schätzen wissen. So liefen ungefähr achtzig Prozent unserer Familiengespräche ab und ich habe jede einzelne Minute davon geliebt. Ich bin in einem großen Haus aufgewachsen also in keinem protzigen Haus, wenn ihr das nun dachtet. Nicht mit goldenen Wasserhähnen oder Butlern, die morgens das Frühstück servierten. Einfach... nur schön. Eines von den Häusern bei denen ständig irgendjemand Musik hörte. Wo der Geruch von frisch gebackenen Cookies öfter durchs Erdgeschoss zog als der von Putzmitteln. Wo man barfuß durch den Garten rannte und sich darüber stritt, wer den Grill sauber machen musste. Meine Eltern arbeiteten viel also er leitete so ein eigenes Unternehmen. Meine Mutter engagierte sich in mehreren Stiftungen und schaffte es trotzdem irgendwie, jeden Freitagabend mit uns Pizza zu backen. Bis heute verstehe ich nicht, wie sie das gemacht hat. Vielleicht besitzen Mütter einfach geheime Superkräfte? Oder sie trinken heimlich doppelt so viel Kaffee wie alle anderen Menschen. Ich war zumindest ihr einziges Kind, zumindest dachte ich das. Ich bekam alles, was ein Kind wirklich braucht. Also das volle Programm, ihr wisst schon sowas wie Liebe, Zeit, Geborgenheiten, Grenzen und ungefähr fünftausend Pflaster. Ich war nämlich das, was Erwachsene liebevoll einen kleinen Wirbelwind nennen. Ich nannte es Abenteuer, meine Eltern nannten es liebevoll Versicherungsfall. Mit vier wollte ich unbedingt wissen, ob ich von der Schaukel auf das Klettergerüst springen konnte... hehe konnte ich natürlich nicht , ACHJA! Und mit sechs war ich überzeugt, dass man mit einem Regenschirm fliegen kann. Kann man ebenfalls nicht. Aber das war noch nicht alles. Mit acht beschloss ich, auf Rollschuhen unseren Hund auszuführen. Der Hund fand die Idee hervorragend, ich weniger. Ich erinnere mich noch daran, wie ich heulend auf dem Gehweg saß und beide Knie komplett aufgeschürft. Meine Mutter kniete sich vor mich. Sie legte zwei Finger unter mein Kinn und lächelte und ich? Ich lächelte ebenso obwohl mir Tränen übers Gesicht liefen. Das war irgendwie ihre Superkraft... ein einziges Lächeln und meine Welt war in Ordnung. Mein Vater war dagegen der Typ Mensch, der grundsätzlich erst einmal fragte ob sich jemand etwas gebrochen hätte? Wenn die Antwort Nein lautete, war für ihn alles halb so wild. Ich glaube, genau deshalb hatte ich nie Angst davor Fehler zu machen. Ich durfte scheitern und hinfallen solange ich natürlich wieder aufstand. Und das tat ich... immer. Na ja...fast immer. Denn es gab diese eine Sache... diese nannten sich Pflaster. Ich war fest davon überzeugt, dass Pflaster magische Kräfte besaßen. Je bunter sie waren desto schneller heilte alles. Mit Einhörnern heilte man besonders schnell und mit Dinosauriern offenbar noch besser. Heute weiß ich natürlich, dass das völliger Unsinn ist... aber damals? Damals waren Dinosaurierpflaster praktisch Medizin auf Nobelpreisniveau. Wenn ich ehrlich bin, hat sich daran emotional bis heute nicht viel geändert. Ein schönes Pflaster macht einen schlechten Tag einfach ein kleines bisschen besser. Vielleicht war genau das der Grund, warum mich der menschliche Körper irgendwann faszinierte... also jetzt nicht diese komischen Krankheiten, Blut oder Ops nein , nein. Sondern dieses unglaubliche Wunder, dass der Körper sich selbst wieder zusammensetzt. Zum Beispiel wie ein Knochen wieder wächst, die Wunde sich schließt und wie der Muskel stärker wird. Es war, als würde jeder Mensch ständig an sich selbst arbeiten. Damals konnte ich das natürlich noch nicht in Worte fassen ich fand es einfachg nur faszinierend. Und während andere Kinder davon träumten, Schauspielerin, Astronautin oder Popstar zu werden, wechselte ich meine Zukunftspläne ungefähr alle drei Wochen. Da war zum Beispiel die Tierärztin, die Archäologin, was auch ganz lustig war, die Dinosaurierexpertin oder einmal sogar Präsidentin. Und als mich mein Dad bei einem Abendessen fragte was ich mal werden wollte, antwortete ich tatsächlich , "Vielleicht alles." Mein Dad lachte nur. Damals ahnte ich nicht, dass ich Jahre später tatsächlich einen Beruf finden würde in dem ich jeden Tag etwas anderes lösen durfte. Wie ein Puzzle, nur eben mit Muskeln, Sehnen und ziemlich sturen Patienten. Aber bis dahin... lagen noch einige Jahre voller blauer Flecken, schiefer Entscheidungen, peinlicher Momente und ziemlich vieler Dinosaurierpflaster vor mir. Und ganz ehrlich? Ich hätte keinen einzigen davon eintauschen wollen!
Kapitel 2 Zwischen blauen Flecken und großen Träumen
Falls ihr jetzt denkt, ich wäre mit zunehmendem Alter vernünftiger geworden... muss ich euch leider enttäuschen. Ich bin zwar größer geworden, habe gelernt, dass Regenschirme keine geeigneten Fluggeräte sind und dass Hunde grundsätzlich schneller laufen als Menschen auf Rollschuhen aber dieser kleine Drang alles ausprobieren zu müssen? Der ist geblieben. Meine Eltern behaupten bis heute, ich hätte keinen normalen Gang gehabt. Ich bin nie irgendwo hingegangen sondern gehüpft, gerannt und gestolpert. Oder ich war der festen Überzeugung, dass man über Mauern klettern musste obwohl daneben ganz offensichtlich ein Tor war. "Ellie!", hörte ich meine Mutter gefühlt mindestens dreimal am Tag rufen. "Ja?", "Benutz doch bitte den Gehweg!", "Aber der Zaun ist kürzer!", "...das ergibt überhaupt keinen Sinn.", "Für mich schon!" Mein Vater stand meistens daneben, nahm einen Schluck Kaffee und meinte nur grinsend: "Lass sie. Irgendwann merkt sie schon, dass die Schwerkraft stärker ist." Spoiler Nummer zwei.. war sie. Sehr oft sogar. Aber ich mochte dieses Gefühl Dinge auszuprobieren. Zu sehen was passiert. Grenzen auszutesten. Nicht, weil ich Ärger machen wollte. Sondern weil ich einfach unfassbar neugierig war. Das führte allerdings auch dazu, dass ich gefühlt jede Sportart ausprobierte die Chicago zu bieten hatte. Ihr denkt ich übetreibe? Nope. Zum Beispiel Ballett, komplette Katastrophe. Ich war ungefähr so graziös wie ein Kühlschrank auf Rollschuhen. Meine Ballettlehrerin sagte einmal: "Ellie, versuch die Bewegung zu fühlen." Ich nickte motiviert, zehn Sekunden später stolperte ich über meine eigenen Füße und riss fast noch zwei andere Mädchen mit auf den Boden. Das Kapitel war also schnell beendet. Danach kamen Schwimmen, Tennis, Volleyball und Leichtathletik. Irgendetwas war immer los. Meine Eltern hätten wahrscheinlich ein eigenes Regal nur für Sportschuhe aufstellen können. Doch egal, welchen Sport ich machte, eines fiel mir immer wieder auf. Irgendjemand verletzte sich.... einmal war es ein verstauchter Knöchel, dann ein gezerrter Muskel oder ein ausgekugelter Finger. Während alle anderen erschrocken schauten stand ich meistens daneben und stellte Fragen zum Leidwesen der Lehrer.. "Warum schwillt das an?" - "Warum darf sie nicht weiterspielen?" - "Wie lange dauert das?" Einmal verdrehte sich ein Mädchen aus meiner Volleyballmannschaft das Knie. Ich erinnere mich noch genau daran. Sie saß auf dem Hallenboden und weinte... alle standen hilflos herum. Dann kam eine Physiotherapeutin auf das Feld, kniete sich neben sie und blieb völlig ruhig. Sie redete leise mit ihr, untersuchte vorsichtig das Bein und dabei trat keinerlei Panik auf. Es war Kompetenz und Sicherheit in einem was diese Frau ausstrahlte. Und plötzlich hörte das Mädchen auf zu weinen. Nicht, weil die Schmerzen weg waren sondern weil da jemand war, der wusste was zu tun war. Ich weiß noch, wie ich sie anstarrte.... beeindruckt. Sie musste nicht operieren... oder gar ein Leben retten.. und trotzdem veränderte sie gerade den schlimmsten Moment dieses Mädchens. Ich glaube...genau dort wurde der erste kleine Samen gepflanzt. Natürlich wusste ich damals noch nicht, dass daraus einmal ein Beruf werden würde. Ich wusste nur, dass ich diese Frau unglaublich cool fand. Zu Hause erzählte ich meinen Eltern beim Abendessen begeistert davon. Mein Vater lächelte und meine Mutter grinste und meinte dann "Und deshalb möchtest du jetzt Physiotherapeutin werden?", ich zuckte mit den Schultern "Vielleicht." Mein Vater lachte "Gestern wolltest du noch Meeresbiologin werden.", "Ja...", ich schob mir eine Gabel Pasta in den Mund "...aber Haie reißen einem ständig die Arme ab." Meine Eltern schauten sich an dann brachen beide gleichzeitig in Gelächter aus. Ich verstand damals überhaupt nicht, was daran so lustig gewesen sein sollte. Heute schon. Ein bisschen zumindest. Je älter ich wurde, desto ernster nahm ich den Sport. Nicht, weil ich Profisportlerin werden wollte sondern weil ich verstehen wollte, wie der Körper funktionierte. Warum konnte ein Muskel reißen? Warum heilte ein Knochen?Warum konnte jemand nach einer schweren Verletzung irgendwann wieder sprinten? Je mehr ich darüber las desto faszinierter war ich. Während andere in den Sommerferien Serien suchten, verschlang ich plötzlich Bücher über Anatomie. Jaaa ich weiß, nicht besonders cool. Aber ehrlich? Ich war noch nie besonders gut darin cool zu sein. Ich war lieber neugierig und genau diese Neugier sollte irgendwann mein ganzes Leben bestimmen. Damals wusste ich allerdings noch nicht, dass sie mich eines Tages genau dorthin führen würde, wo Millionen Menschen davon träumen einmal arbeiten zu dürfen. In eine Eishalle... mitten in die NHL. Aber bis dahin musste ich erst noch die Highschool überleben. Und glaubt mir... gegen pubertierende Teenager wirken selbst gebrochene Knochen manchmal erstaunlich unkompliziert.
Kapitel 3 Zu jung, zu klein... und trotzdem hier.
Falls ihr glaubt, dass mit der Highschool plötzlich dieser berühmte Moment kam in dem ich über Nacht erwachsen wurde... dann muss ich euch leider wieder enttäuschen. Ich bin nicht morgens aufgewacht und dachte plötzlich: .. So. Heute benehme ich mich wie eine verantwortungsvolle Erwachsene... Nein. Ich bin morgens aufgewacht, habe verschlafen, bin mit einer Zahnbürste im Mund durchs Haus gerannt, habe dabei versucht einen Toast zu essen und hätte mir beinahe den Rucksack meiner Mutter geschnappt. Also... alles wie immer. Die Highschool war... interessant. Nicht schlecht, nicht großartig.. sondern einfach Highschool eben. Da gab es die Sportskanonen, die jedes Wochenende irgendeinen Pokal nach Hause schleppten. Die Cheerleader mit ihren kurzen Röckchen wo man dachte gleich sieht man den Slip. Die Nerds die irgendwie immer nach verschmorten Kabeln rochen und Künstler.. dazu sag ich jetzt mal nichts. Und dann gab es die Menschen, die mit fünfzehn schon aussahen als würden sie ihre Steuererklärung machen. Und dann .. naja gab es da mich. Ich gehörte irgendwie überall ein bisschen dazu. Ich konnte mit den Sportlern genauso gut reden wie mit den Leuten aus dem Debattierclub. Mit den Theaterkids genauso wie mit den Mathegenies. Nicht, weil ich überall dazugehören wollte. Sondern weil ich Menschen einfach... mochte. Jeder hatte irgendeine Geschichte und ich fand Geschichten schon immer spannender als Vorurteile. Natürlich wurde ich älter und irgendwann musste ich tatsächlich entscheiden, was ich nach der Schule machen wollte. Also.. nein, keine Präsidentin , obwohl der Gedanke nach wie vor verlockend war. Ich erinnere mich noch genau an den Abend, an dem ich meinen Eltern sagte, dass ich Physiotherapeutin werden wollte... und sie stimmten zu... also ging es nach der Schule ab zum Campus. Das Studium war allerdings eine völlig andere Liga. Ich hatte immer gute Noten gehabt. Doch plötzlich saß ich mit Menschen in einem Hörsaal, die genauso ehrgeizig waren wie ich oder noch ehrgeiziger. Gibt es sowas echt? Anfangs war das ziemlich einschüchternd. Neben mir saßen ehemalige Leistungssportler. Leute, die jede einzelne Muskelgruppe des Körpers auswendig kannten. Studenten, die wirkten, als hätten sie Anatomie schon im Mutterleib gelernt. Und ich? Ich saß da mit meinem neuen Collegeblock. Einem viel zu teuren Kaffee und der festen Überzeugung, dass ich vermutlich im falschen Hörsaal gelandet war. Kennt ihr dieses Gefühl? Alle scheinen genau zu wissen, was sie tun. Nur ihr selbst denkt ständig: "Irgendwann merkt bestimmt jemand, dass ich hier gar nicht hingehöre." Willkommen in meinem ersten Semester. Zum Glück hielt dieses Gefühl nicht besonders lange. Nicht, weil das Studium einfacher wurde. Ganz im Gegenteil, es wurde härter, viel härter. Aber ich merkte ziemlich schnell, dass ich etwas hatte, was man nicht aus Büchern lernen konnte. Ich mochte Menschen. Nein. Ich meine das wirklich ernst. Also nochmal, ich mochte sie. Nicht nur die netten, höflichen sondern auch die mürrischen. Sogar die Sturen. Während andere möglichst schnell ihre Behandlung abhaken wollten, blieb ich oft noch einen Moment länger. Fragte nach und hörte zu. Nicht, weil es im Lehrbuch stand. Sondern weil ich wissen wollte, wer eigentlich vor mir saß. Denn Verletzungen erzählen meistens nur die halbe Geschichte. Der Mensch dahinter erzählt den Rest. Genau das bemerkte auch eine meiner Dozentinnen. Professorin Miller. Eine Frau vor der wirklich jeder Respekt hatte. Sie war so fucking unglaublich streng. Ich glaube, sie konnte allein mit einem Blick dafür sorgen, dass ein ganzer Hörsaal plötzlich freiwillig leiser wurde. Nach einer praktischen Prüfung hielt sie mich zurück. Super! Ich war mir sicher, irgendetwas vermasselt zu haben. Sie verschränkte die Arme "Miss Hayes.", "Ja?", "Sie machen einen Fehler." Mein Herz rutschte ungefähr bis in meine Turnschuhe "Oh..." Sie sah mich einige Sekunden schweigend an, dann sagte sie: "Sie unterschätzen sich." und ich blinzelte. "...wie bitte?", "Technisch machen andere Studenten weniger Fehler.", Autsch das war voll in die Fresse. "Dafür behandeln Sie Menschen.", "...das ist doch der Job.", "Nein.", sie schüttelte langsam den Kopf "Das glauben Sie nur." Damals verstand ich nicht ganz, was sie meinte. Heute denke ich oft an diesen Satz zurück. Denn vielleicht war genau das der Grund, warum mein Weg mich später ausgerechnet dorthin führte, wo Athleten nicht nur Muskeln sondern manchmal auch ihr Selbstvertrauen wieder zusammensetzen mussten. Damals wusste ich nur eines. Ich hatte meinen Platz gefunden und ich hatte nicht vor, ihn jemals wieder aufzugeben.
Kapitel 4 Manche Patienten möchten gar nicht gesund werden.
Falls ihr denkt, das Schwierigste am Studium wäre gewesen, sich sämtliche Muskeln des Körpers zu merken... lasst mich euch eines sagen. Der menschliche Körper ist deutlich einfacher zu verstehen als der menschliche Kopf. Im dritten Semester begann unser erster großer Praxisteil. Endlich keine Puppen mehr... keine Gummimodelle und keine Kommilitonen, die freiwillig so taten, als hätten sie Rückenschmerzen. Jetzt standen da echte Menschen mit echten Schmerzen. Und plötzlich wurde aus Theorie Realität. Ich war nervös. Also richtig nervös. Nicht nach außen, nein , nach außen wirkte ich vermutlich wie immer. Ich lächelte, machte Witze und redete wahrscheinlich etwas zu viel. Aber innerlich? Innerlich hatte ich Angst. Nicht davor, dass mich jemand nicht mögen könnte. Sondern davor, jemanden zu enttäuschen. Ich wollte helfen und plötzlich lag genau diese Verantwortung in meinen Händen. Meine erste Patientin war eine ältere Dame namens Margaret. Sie war Anfang siebzig, hatte eine Hüftoperation hinter sich und sah mich an, als hätte man ihr gerade erzählt, ihre Therapeutin käme direkt aus dem Kindergarten. Sie musterte mich von oben bis unten. "Wie alt sind Sie?", "Einundzwanzig.", sie zog eine Augenbraue hoch "Sie sehen aus wie sechzehn.", "Das höre ich häufiger.", "Haben Sie überhaupt Ahnung von dem, was Sie da tun?" Ich lächelte freundlich "Das hoffe ich sehr. Sonst wäre das Studium ziemlich teuer gewesen." Zum ersten Mal verzog sich ihr Mundwinkel und ich merkte einen kleinen Sieg. "Na schön." sie verschränkte die Arme "Überzeugen Sie mich." Und genau das tat ich. Nicht mit großen Worten sondern Schritt für Schritt. Nach jeder Behandlung lief sie ein kleines bisschen besser. Stand ein kleines bisschen sicherer und Lächelte ein kleines bisschen häufiger. Vier Wochen später brachte sie selbstgebackene Zitronenkekse mit "Für meine Lieblingsphysiotherapeutin." Ich nahm die Dose entgegen und grinste. "Sie haben doch bestimmt noch andere.", "Nein." sie sah mich gespielt streng an "Die anderen sind bloß Kollegen." Ich glaube, in diesem Moment verstand ich zum ersten Mal, warum ich diesen Beruf so liebte. Nicht, weil jemand am Ende wieder laufen konnte sondern weil man diesen Weg gemeinsam ging. Es waren die kleinen Fortschritte. Der erste schmerzfreie Schritt, die erste Treppe oder der erste Spaziergang. Die Dinge, die für gesunde Menschen selbstverständlich waren. Für andere bedeuteten sie die Welt. Natürlich lief nicht immer alles so harmonisch. Es gab auch... Gary. Gary war Mitte dreißig und Hobbysportler. Er hatte einen Kreuzbandriss und er war vermutlich der sturste Mensch, dem ich bis dahin begegnet war "Sie dürfen sechs Wochen keinen Sport machen.", "Vier reichen.", "Nein.", "Drei?", "Auch nicht.", "Zwei?" , ich sah ihn an "Gary.", "Ja?", "Wenn Sie weiter verhandeln, werden daraus acht.", er blinzelte. "...dürfen Sie das überhaupt?", "Keine Ahnung.", ich zuckte mit den Schultern "Aber ich kann's versuchen." Er fing tatsächlich an zu lachen "Sie sind ganz schön frech.", "Berufskrankheit." Am Ende hielt er sich natürlich trotzdem nicht an den Plan. Zwei Tage später stand er wieder mit Schmerzen vor mir. Ich verschränkte die Arme "Oh." er verzog das Gesicht "Bitte sagen Sie nicht Ich hab's Ihnen doch gesagt.", "Keine Sorge." Er atmete erleichtert aus. Ich lächelte "Ich denke es einfach ganz laut." Selbst Gary musste lachen und irgendwie... funktionierte genau das. Ich lernte schnell, dass Menschen viel eher auf dich hören, wenn sie sich nicht fühlen, als würden sie gerade ausgeschimpft. Ein bisschen Humor da, ein bisschen Ehrlichkeit dort. Und ziemlich viel Geduld. Professorin Miller beobachtete einige meiner Behandlungen. Nach einer davon fing sie mich auf dem Flur ab. "Miss Hayes." , "Ja?", "Sie reden viel.", "...das wurde mir schon öfter gesagt.", "Normalerweise würde ich das kritisieren." i ch wartete "Aber Ihre Patienten entspannen sich dadurch." Ich lächelte "Danke." Sie nickte langsam "Verlieren Sie sich dabei nur nicht.", "Wie meinen Sie das?", "Mitgefühl ist wichtig."sie machte eine kleine Pause "Aber vergessen Sie nie, dass Sie nicht dafür da sind das Leben Ihrer Patienten zu leben." Dieser Satz blieb hängen. Vielleicht sogar mehr, als sie damals ahnte. Denn manchmal... möchte man Menschen so sehr helfen, dass man vergisst, dass sie selbst ebenfalls einen Schritt machen müssen. Du kannst jemandem den Weg zeigen doch gehen muss er ihn alleine. Ich schrieb mir diesen Satz später tatsächlich in mein Notizbuch. Zwischen Anatomieskizzen, Kaffeeflecken und einer Einkaufsliste, auf der aus irgendeinem Grund gleichzeitig Bananen, Tape und Hundefutter standen. Fragt bitte nicht. Ich weiß bis heute nicht, wie diese Liste entstanden ist. Je näher mein Abschluss rückte, desto häufiger hörte ich denselben Satz. "Und was machen Sie danach?" Die meisten meiner Kommilitonen hatten längst Pläne. Eigene Praxen, Krankenhäuser oder Rehazentren. Ich? Ich wusste nur eines. Ich wollte dorthin, wo Menschen an ihre Grenzen gingen. Wo jeder Millimeter Beweglichkeit über Karrieren entschied. Wo ein einziger Muskel über Sieg oder Niederlage bestimmen konnte. Ich wollte in den Profisport. Allein dieser Gedanke sorgte regelmäßig für hochgezogene Augenbrauen. "Das ist schwer." - "Da kommt man nicht einfach rein." - "Die nehmen eher Leute mit zehn Jahren Berufserfahrung." Vielleicht hatten sie recht. Vielleicht war es wirklich unrealistisch. Aber wisst ihr... ich war noch nie besonders gut darin, mich von dem Wort unmöglich einschüchtern zu lassen. Und genau dieser kleine Dickkopf sollte schon sehr bald an die Tür der NHL klopfen. Ohne zu ahnen, dass hinter dieser Tür nicht nur mein Traumjob auf mich wartete sondern auch die größte Überraschung meines Lebens.
Kapitel 5 Willkommen in der NHL... hoffentlich fliegst du nicht direkt wieder raus.
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr auf eine E-Mail wartet? Also so richtig wartet. Alle drei Minuten aktualisiert ihr euren Posteingang obwohl ihr genau wisst, dass sich in den letzten siebenundzwanzig Sekunden wahrscheinlich nichts verändert hat. Ja. Genau so war ich. Eigentlich sogar NOCH schlimmer. Mein Studium war fast vorbei, meine Abschlussprüfungen lagen hinter mir und ich hatte Bewerbungen verschickt als gäbe es dafür Bonuspunkte oder auch keinen Morgen. Krankenhäuser, Rehakliniken, Sportzentren und...natürlich an verschiedene NHL-Organisationen. Nicht, weil ich ernsthaft damit gerechnet hätte sondern weil mein Vater irgendwann meinte: "Was ist das Schlimmste, das passieren kann?" Mein Vater hatte manchmal eine erschreckend einfache Art, Probleme zu lösen. Also schickte ich die Bewerbung ab. Und wartete.... eine Woche, zwei Wochen. Drei.. irgendwann fing ich an, jeden unbekannten Anruf grundsätzlich mit Herzrasen entgegenzunehmen. An einem Dienstagmorgen saß ich schließlich mit meiner Mutter am Küchentisch. Sie las Zeitung. Ich starrte auf mein Müsli. Genauer gesagt starrte ich seit ungefähr fünf Minuten dieselbe Cornflake an. In genau diesem Moment klingelte mein Handy. Unbekannte Nummer, ich seufzte. "Wahrscheinlich wieder irgendeine Versicherung." Ich verdrehte die Augen ging trotzdem dran, "Hallo?", "Miss Eleanor Hayes?", "Ja?" "Guten Morgen. Hier spricht Daniel Morrison von den Chicago Blackhawks." Ich glaube... mein Gehirn hat in diesem Moment einfach beschlossen, kurz Feierabend zu machen. Ich sagte nichts. Gar nichts. "Miss Hayes?", "Hm?", "Sind Sie noch da?" "Ja...… ich glaube schon." Ich hörte ein leises Lachen am anderen Ende "Wir würden Ihnen gern eine Stelle in unserem medizinischen Team anbieten." … Immer noch nichts "Miss Hayes?" , "Entschuldigung." ich räusperte mich. "Ich versuche gerade herauszufinden, ob ich träume." doch er lachte nur "Falls doch, wäre das ein ziemlich offizieller Traum." Nachdem das Gespräch beendet war, saß ich einfach nur da mit dem Handy in der Hand. Meine Mutter schaute mich an. Ich schaute zurück. Sie legte langsam die Zeitung weg und ich sprang plötzlich vom Stuhl auf "ICH HAB DEN JOB!" Meine Mutter erschrak so sehr, dass ihr fast die Kaffeetasse aus der Hand fiel dann quietschte sie lauter als ich. Und glaubt mir... das will etwas heißen. Sie fiel mir um den Hals. Wir hüpften tatsächlich mitten in der Küche herum wie zwei vollkommen überdrehte Erdmännchen. In genau diesem Moment kam mein Vater zur Haustür herein. Er blieb stehen, sah uns an. "Soll ich fragen?" ich drehte mich zu ihm mit Tränen in den Augen und wahrscheinlich einem Grinsen, das halb Chicago hätte beleuchten können. "Ich hab's geschafft." mehr musste ich gar nicht sagen. Mein Vater stellte wortlos seine Aktentasche ab. Kam auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm. "Ich bin stolz auf dich." mehr sagte er nicht. Musste er auch nicht. Manchmal reichen vier Worte völlig aus. Die nächsten Wochen vergingen schneller als jede Klausurenphase meines Lebens. Verträge, Unterlagen, Gesundheitsnachweise und Mitarbeiterausweise. Ich unterschrieb so viele Dokumente, dass ich irgendwann kontrollierte ob ich aus Versehen nicht doch ein kleines Land gekauft hatte. Und plötzlich... war er da. Mein erster Arbeitstag. Ich stand vor der Trainingshalle der Chicago Blackhawks. Die Morgensonne spiegelte sich auf den riesigen Glasfronten. Menschen liefen geschäftig an mir vorbei. Alle wirkten so, als hätten sie das schon tausendmal gemacht. Nur ich stand da mit meinem Rucksack. Einem viel zu heißen Kaffeebecher und dem festen Vorsatz, heute auf gar keinen Fall irgendetwas Peinliches zu machen. Am Empfang lächelte mich eine ältere Dame freundlich an. Sie reichte mir meinen Mitarbeiterausweis und ich bekam eine kurze Führung durch das Gebäude. Jeder Raum war größer als meine erste Studentenwohnung und irgendwo zwischen all den Geräten, Eisbecken und Behandlungsräumen wurde mir plötzlich klar: Holy shit… ich arbeite wirklich hier. Nicht als Praktikantin sondern als Teil des medizinischen Teams. Ich, Ellie Hayes. Das Mädchen, das früher geglaubt hatte, Dinosaurierpflaster hätten magische Heilkräfte. Gar nicht schlecht, wenn ihr mich fragt. Eine Mitarbeiterin blieb schließlich vor einer Tür stehen. Ich atmete tief durch. Ich war bereit wie man nur sein konnte. Sie lächelte "Dann lernen Sie jetzt Ihren ersten Patienten kennen.", ich nickte. Spürte, wie mein Herz plötzlich bis in meinen Hals schlug. Okay... ruhig bleiben. Du hast dafür studiert. Du kannst das. Ich strich meine Jacke glatt, rückte den Mitarbeiterausweis zurecht und griff nach der Türklinke. Damals dachte ich, ich würde einfach nur meinen ersten Arbeitstag beginnen. Ich konnte ja nicht ahnen... dass hinter genau dieser Tür nicht nur mein erster Patient auf mich wartete. Sondern Antworten auf Fragen, von denen ich bis zu diesem Moment nicht einmal wusste, dass ich sie stellen musste.
Name???
Age30-38
SexualityHetero
OccupationOpen. Bonus points, wenn dein Beruf eine geheimnisvolle Seite mit sich bringt. (z.B. Security Consultant, Private Investigator, Intelligence, CEO, Attorney, Trauma Surgeon, Journalist, Former Military... surprise me.)
ResidenceChicago
AffiliationFlexible
Social classUpper Class
FaceclaimMaybe Oliver Jackson-Cohen? (I'm always happy to discover new faces with a little veto.) · Flexible
RelationFuture Slow Burn Love Interest ✧ Dark Romance
CombinablePlease ask
I'm not looking for love at first sight. Ich suche keine Geschichte in der zwei Menschen sich begegnen und drei Plays später ein Paar sind. Viel mehr wünsche ich mir eine Story, die zwei völlig unterschiedliche Welten langsam aufeinanderprallen lässt. Er sollte jemand sein, der Geheimnisse mit sich trägt. Nicht zwangsläufig ein Verbrecher und nicht zwangsläufig ein Held. Einfach... jemand, bei dem man ständig das Gefühl hat das er mehr weiß, als er sagt. Ers sollte sein... - Ruhig. - Intelligent. - Beobachtend. - Und vor allem: schwer zu durchschauen.
Ellie ist dagegen das komplette Gegenteil. Sie ist warmherzig, schlagfertig, humorvoll und glaubt selbst nach schlechten Erfahrungen noch daran, dass in den meisten Menschen etwas Gutes steckt.
I don't want an instant romance. Ich möchte Spannung. Vertrauen, das sich erst entwickeln muss. Diskussionen. Nächtliche Gespräche. Momente, in denen beide sich fast wieder aus den Augen verlieren. Und dieses unterschwellige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt... ohne genau sagen zu können, was. Give me slow burn. Give me mystery. Give me chemistry that takes time. Ich möchte, dass die beiden sich kennenlernen, aneinander geraten, sich vielleicht sogar gegenseitig auf die Nerven gehen und trotzdem immer wieder den Weg zueinander finden. Nicht, weil das Schicksal sie dazu zwingt, sondern weil sie irgendwann merken, dass sie den anderen nicht mehr aus dem Kopf bekommen.
02.Gemeinsame Story
Ich habe keine feste Geschichte im Kopf, allerdings schwebt mir ein bestimmter Einstieg vor. Vielleicht beginnt alles mit einem Abend der für Ellie eigentlich völlig gewöhnlich hätte enden sollen. Nach einer langen Schicht macht sie sich auf den Heimweg. Die Straßen sind beinahe leer, sie ist müde und möchte nur noch nach Hause. Bis plötzlich das ungute Gefühl entsteht, dass sie nicht mehr allein ist. Erst hält sie es für Einbildung... bis jemand versucht, sie gegen ihren Willen mitzunehmen. Und genau in diesem Moment taucht er auf ohne großes Aufsehen und 0hne zu erklären, warum er überhaupt dort war. Er greift ein, sorgt dafür, dass Ellie unverletzt bleibt... und verschwindet beinahe genauso schnell wieder, wie er aufgetaucht ist. Zurück bleiben nur unzählige Fragen. Wer war dieser Mann? Warum war er ausgerechnet dort? War das wirklich Zufall... oder wusste er bereits, dass etwas passieren würde? Vielleicht begegnen sich die beiden Wochen oder Monate später erneut. Vielleicht erkennt nur er Ellie sofort wieder während er sich verhält, als hätten sie sich nie zuvor getroffen. Ab diesem Punkt würde ich die Geschichte gerne gemeinsam entwickeln. I'm not looking for love at first sight. Ich suche keine Beziehung, die nach wenigen Szenen entsteht sondern eine Geschichte, die sich langsam entwickeln darf. Ich wünsche mir eine Dynamik voller Spannung, unausgesprochener Fragen und kleiner Momente, die mit der Zeit immer mehr Bedeutung bekommen. Zwei Menschen, die aus völlig unterschiedlichen Welten stammen und sich trotzdem immer wieder begegnen. Er trägt Geheimnisse mit sich herum... genug um Ellie neugierig zu machen. Er ist ruhig, schwer zu durchschauen und jemand, der selten mehr sagt als nötig. Ellie hingegen ist offen, humorvoll und direkt. Sie hinterfragt Dinge, lässt sich nicht so leicht einschüchtern und besitzt die Angewohnheit, genau dort nach Antworten zu suchen, wo andere längst aufgehört hätten. No instant romance. Ich wünsche mir eine Geschichte voller Slow Burn, Spannung und einer Chemie, die sich erst über viele gemeinsame Plays entwickelt. Mit Vertrauen, das sich verdient werden muss, hitzigen Diskussionen, nächtlichen Gesprächen, kleinen Blicken und Momenten die lange nachhallen.
03.Writing
Writing preference
1st person · 3rd person
Play preference
Novel
Posting preference
Chat · Guestbook · Scene
Posting length
Short · Medium · Long
Activity / own words
Real life always comes first. ♡ Ich antworte in der Regel mehrmals pro Woche, manchmal auch täglich, wenn die Zeit es zulässt. Mir ist Zuverlässigkeit wichtiger als tägliche Posts. Kommunikation ist für mich das A und O und falls das RL dazwischenfunkt, habe ich dafür absolut Verständnis.
04.Letzte Worte
Weitere Anschlussmöglichkeiten
Ich bin mir sicher, solange du offen auf andere zugehst, wirst du hier schnell Anschluss finden.
Probepost
Spontan entscheiden
Letzte Worte
Give me mystery. Give me tension. Give me a story worth remembering. ♡